Fotografieren Sesriem / Sossusvlei

52 Antworten · 7'420 Aufrufe · gestartet 30. Mai 2016 von terUsch
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Themenstarter12 Beiträge · seit 201630. Mai 2016 · #1
Servus zusammen,

vorab eine kurze Vorstellung: wir, das sind meine Frau, unseren beiden Söhne mit 16 + 18 Jahren sowie ich, werden vom 11. bis 30. August 2016 unsere erste Selbstfahrertour in Namibia „durchziehen“ (die Jahre vorher eigenorganisiert auch in Australien und Westküste USA, bisschen Erfahrung also vorhanden). Da die Familie immer gerne weiß, wo es hingeht und was wir dort anstellen, erstelle ich gerne eine „Roadmap“ (siehe Anhang).

Vielen Dank erst mal an alle Forumsnutzer und vor allem den Forumsratgebern, ihr habt mir schon von Anfang an viel geholfen. Leider ist mein Anliegen nicht so richtig beantwortet worden oder ich habe die falschen Suchschlagwörter eingetragen. Auch Internetrecherche, Freunde oder Reisebücher konnten nicht weiterhelfen. Insbesondere, weil alle Quellen immer davon ausgehen, dass man von „drinnen aus“ startet. Ich hoffe ihr verzeiht, wenn dies evtl. schon X-mal behandelt wurde.

Reise zusammengestellt und gebucht habe ich im Dezember / Januar. Da war leider nicht mehr die ganz große Auswahl und Sossus Dune Lodge innerhalb des Parks schon belegt. Campen (Sesriem Camp) ist bis dato auch keine Alternative gewesen. Deshalb ist unser Ausgangspunkt das Weltevrede Guestfarm. Wir kommen früher Nachmittag an und wollen nach kurzer Pause gleich weiter zum Park fahren. Aufgrund Folgetermine haben wir nur eine Nacht. Ja, ich weiß, mind. 1 Nacht ist zu wenig, aber das ist jetzt nicht mehr änderbar.

Nun zu den Fragen: Da wir sehr gerne fotografieren, ist ein Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang im Park (eigentlich) Pflicht. Bekanntlich heißt es ja „Öffnung erst bei Sonnenaufgang“, „Schließung bei Sonnenuntergang“. Das sind ja aber dehnbare Begriffe. Anfang Sonnenuntergang, Halbdunkel, ganz dunkel… Wie wird das gehandhabt? Wann muss man wirklich raus sein?

Am 12.8.2016 wird SU um ca. 17.35 h sein. Muss man also um 17.35 h aus dem Park raus sein? Somit schaffen wir es ja sogar von der Elim-Düne gar nicht mehr raus? Oder wie lange ist der „fotografische“ SU? Dieser ist ja normalerweise innerhalb ein paar Minuten abgeschlossen. Oder wie lange ist das jeweilige, interessante fotografische Zeitfenster?

Und am nächsten Morgen (wir würden rechtzeitig vor dem Gate stehen und versuchen das Ticket am Vorabend zu bekommen): Sonnenaufgang ist ca. um 6:16 h. Bis wir an der Düne 45 sind vergeht ja eine Stunde und fotografisch bekommen wir davon ja gar nichts mehr mit. Außer man fährt sofort wieder zur Elim-Düne. 15 min hin, dann 15 min rauf – ist dann schon wieder alles vorbei? (danach zu Big Daddy und Dead Vlei sowie Sossusvlei.)

Kann uns jemand helfen den zeitlichen / fotografischen Rahmen gut hin zu bekommen? Oder können wir uns die entsprechenden Fotos „abschminken“? Was ist Eure Empfehlung? Welchen Ablauf würdet ihr empfehlen?

Herzlichen Dank im Voraus!
Gruß
Günter
📎 RoadmapNamibia.pdf
4'140 Beiträge · seit 200930. Mai 2016 · #2
Hallo Günter,
es ist schon so, wie du vermutest. Wenn du außerhalb des Parks wohnst, dann kannst du zum "Sonnenaufgang" nicht dort sein, wo du eigentlich willst. Das Problem haben viele. Die meisten düsen dann mit hoher Geschwindigkeit am Tor los und - werden dann von einer Radarkontrolle gestoppt, weil sie weit mehr als 60 km/h gefahren sind. Das kostet dann richtig Geld und die erhofften Fotos sind sowieso futsch. Aber: Die "Sonnenaufgangsfotos" sind gar nicht das fotographische MUSS! Viel besser sind die Aufnahmen, wenn die Sonne gerade aufgegangen ist und die Schatten - Licht- Abwechslungern sehr groß sind. Auch in den späteren Morgenstunden lassen sich tolle Fotos machen, wenn das Licht noch sehr sanft ist.

Düne45.JPG


Das gleiche gilt für den Abend! Auch da ist das "Sonnenuntergangsbild" nicht das Nonplusultra.
Was die Toröffnungszeiten betrifft, so hast du schon recht, die werden ziemlich strikt gehandhabt.

Sossusautos.JPG

Da gibt es schon mal einen Stau am Morgen und ziemliches Gedränge. Die Aufnahme wurde um 6.45 Uhr, 1 Minute vor Toröffnung gemacht.
Informiere dich vor Ort noch einmal übner die genauen Zeiten und mache dir wegen der Fotos keinen Stress.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
33,1k Beiträge · seit 200630. Mai 2016 · #3
Hallo Günter,

willkommen im Forum!
Am 12.8.2016 wird SU um ca. 17.35 h sein. Muss man also um 17.35 h aus dem Park raus sein? Somit schaffen wir es ja sogar von der Elim-Düne gar nicht mehr raus? Oder wie lange ist der „fotografische“ SU? Dieser ist ja normalerweise innerhalb ein paar Minuten abgeschlossen. Oder wie lange ist das jeweilige, interessante fotografische Zeitfenster?
so ist es. Wenn ihr, wie Burschi ganz richtig schreibt, nicht IM Park übernachtet, dann müsst ihr Euch an die Zeiten streng halten. Rechnet vom 2x4-Parkplatz unweit des Sossusvlei bis zum Tor mit einer Stunde Fahrt. Wenn die Fotos nicht alles sind, dann geht einfach dann in das Gebiet, wenn alle anderen Touristen raus sind, d.h. zwischen 11 und 15 Uhr. Klar, es ist dann vielleicht sehr heiß (wobei im August nicht unbedingt), aber ihr habt das Dünenmeer der Namib dann praktisch für Euch alleine.

Beste Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201230. Mai 2016 · #4
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 08. Aug. 2026
56 Beiträge · seit 201130. Mai 2016 · #5
Hallo Günter ,
beim Betrachten der angehängten Roadmap und der dort vorgestellten extrem knappen
Planung möchte ich Dir empfehlen , doch die erste Nacht besser in der Nähe von
Windhuk zu verbringen und von dort aus am nächsten Tag nach Swakopmund zu fahren ,
wie von Dir vorgesehen . Versucht wenigstens nach dem Nachtflug nicht zu viel Progamm
" durchzuziehen " ( Deine Wortwahl ) ,zumal auch die weitere Planung noch durchaus
ambitioniert ist . Außerdem hast Du ja sowieso noch einen Flug über Sossusvlei vorgesehen ,
das entschädigt danein wenig .
Vielleicht schaust Du auch noch einmal in den Thread " Reicht eine Nacht im Sossusvlei ? "

Viele Grüße
Auxo
708 Beiträge · seit 201530. Mai 2016 · #6
Hallo,

ich genoss mal den Sonnenaufgang auf der Elimdüne, das war durchaus schön. Doch finde ich, dass das Licht etwas nach Sonnenaufgang mindestens so schön ist. Den 'Run' mache ich auf jeden Fall nicht mehr mit, sondern geniesse die Sandwelt, wenn die Gehetzten nach kurzer Zeit auch schon wieder weg sind 😛

Für den Ankunftstag habt ihr euch wirklich sehr viel vorgenommen. Ob das so geht, wage ich zu bezweifeln. Über Sinn und Unsinn gibt es genug Beiträge in diesem Forum.

Auch die Fahrt von Etosha nach Divundu ist eher ambitioniert. Sicher möglich, aber persönlich würde ich nur bis Rundu fahren und da in der Nähe eine Nacht verbringen.

So oder so wünsche ich euch eine schöne Reise!
VG trsi
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
463 Beiträge · seit 201530. Mai 2016 · #7
Hallo,

Schade, dass schon alles reserviert ist. Ich finde deine Reise wirklich zu stressig. 🙁 Am ersten Tag bis Sesriem zu fahren ist meiner Meinung nach gefährlich. (Chrigu schrieb in einer anderen Diskussion : das ist leichtsinn, verantwortungslos und dumm.) Ich finde er hat recht.
Du musst das Auto übernehmen, Einkäufe machen und du wirst müde von der Reise sein. So viele Stunden Fahrt, nach einem Nachtflug, ist nicht empfehlenswert.

An deinem zweiten Tag geht der Stress weiter, sehr früh aufstehen, Besichtigung von Sossuvlei, Deadvlei, u.s.w. und die lange Fahrt nach Swakopmund.

Auch sehr schade, dass ihr fast nichts vom Damaraland sehen werdet.

Die Big 5 gibt es in Etosha nicht, es hat dort keine Büffel. 😉

Tut mir leid, dass meine Antwort so negativ ausfällt. Vielleicht kannst du ja noch etwas ändern.

V.G. Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls 2017, Uganda und Ruanda 2017, Kapstadt und Namibia 2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
zuletzt bearbeitet 30. Mai 2016
Themenstarter12 Beiträge · seit 201631. Mai 2016 · #8
Servus zusammen und erst mal herzlichen Dank für Eure Kommentare und Anregungen. Aber schön der Reihe nach... 😉

@burschi: die aus den Beschreibungen bekannte Rallye wollte ich nicht unbedingt mitmachen, deswegen hätte ich zuerst an die Elim-Düne gedacht. Ich habe vom Ayers Rock und Grand Canyon sehr viele derartige Sonnenunter/aufgangsfotos gemacht und bin extra immer sehr früh aufgestanden - und das als Nachteule. Aber man kann nicht alles haben und ich werds überleben. Hast aber Recht, solange das Licht am Morgen auch schön ist, keinen Stress, keine Rallye

@Christian: Leider ist die Zeit verdammt knapp, da wir ja nach meinem Zeitplan rund 350 km bzw. 5 h nach Swakopmund brauchen (gehe ich aber später noch darauf ein). Ich wollte deshalb um ca. 12 Uhr wieder von Sesriem los kommen.

@Logi: super Tip! In den Bedingungen steht: "The vehicle may not be used …. in twilight, after sunset or sunrise, except with the express written consent of Savanna." Habe den Mietwagenverleiher bereits angeschrieben, ob ich die 50 km nach Weltevrede / Sesriem fahren darf. Wenn alles planmäßig läuft, sind das die beiden einzigen Tage.

@Auxo: diesen Einwand hatte ich bereits erwartet. Der liegt mir nämlich selber schon seit der Zusammenstellung etwas im Magen. Mir ist bewusst, dass die beiden ersten Tage stressig sind, aber dann wird es wesentlich ruhiger. Ein Freund, mit dem ich den ersten Plan durchgegangen bin, hat es 2014 auch so gemacht. Nicht leicht, aber machbar. Ich bin beruflich viel mit dem Auto (weltweit) unterwegs, und hoffe dies richtig einschätzen zu können. Außerdem fährt meine Frau auch sehr viel Auto und wir können uns abwechseln. Der Flug über Sossusvlei ist vorgesehen, aber noch nicht 100% sicher. Wir haben mit Weltevrede auch eine (sehr späte) Zwischenstation. Dort können wir noch immer entscheiden, ob uns eine Weiterfahrt gut tut.
P.S. Der Thread " Reicht eine Nacht im Sossusvlei ?" hat mich jetzt auch nicht gerade sicherer gemacht 😕

@trsi: Ja, leider bin ich in den ersten Tagen einer der "Gehetzten", aber wie oben erwähnt, die Rallye zur Dune 45 habe ich nicht vor. Am 1. Tag nachmittags Elim Dune + evtl. Sesriem Canyon. 2. Tag (bei Zeitrahmen 6:30 – 12.00)? Oben genannter Freund hat mir Big Daddy + Dead Vlei empfohlen (auch aus fotografischer Sicht). Sossusvlei habe ihm nicht so gut gefallen, könnte man je nach Zeitvolumen dann an deren Stelle auch auslassen. Bei der Rückfahrt dann evtl. doch die Dune 45? Was würdest Du unter unseren Voraussetzungen empfehlen?
„Fahrt von Etosha nach Divundu ist eher ambitioniert.“ Korrekt! Genau mit "ambitioniert" hätte ich es auch umschrieben. Lt. Freund aber gut machbar.

@Tidou: zum Stress siehe oben. Glaube mir, ich habe an der Tour viele Tage rumgeplant, weil vieles nicht mehr buchbar war bzw. Etosha als Fixpunkt nur an 2 Tagen noch verfügbar war und ich außen rum planen musste. Und wenn du halt Namibia komplett in 3 Tagen sehen willst, dann wirds verdammt eng. Entspannt wird später 😉
Naja, ich bin mir ja nicht sicher, sonst hätte ich nicht den Weg über das Forum gewählt.
Doch, die "Big 5" sind mit unserem Eintreffen in Etosha komplett! Die Leute aus der Oberpfalz werden ja oft auch als "Moosbüffel" bezeichnet! 😛 😄

So, habe erst mal fertig. Danke!
Liebe Grüße
Günter
18 Beiträge · seit 201631. Mai 2016 · #9
Hallo Günter
jetzt weiss ich, weshalb mein Mann auch drauf besteht, Windhoek Sossousvlei sei an einem Tag möglich - er ist auch so ein Pfälzer Büffel : ) - der andere Thread stammt eben von mir. Hab grad deinen hier mit Spannung durchgelesen und gute Tips gefunden.
Gell, die Planung ist wirklich nicht einfach wenn schon so viele Lodges ausgebucht sind und das ein Jahr im Voraus 😮
Wir sind jetzt am Schauen, ob wir noch was ummodel können, aber das ist leider recht kompliziert, wenn einzelne Unterkünfte schon vorgebucht sind...
Vielleicht kriegen wir es ja dann beim Auto gleich besser hin, da stehen wir noch am Anfang!
Themenstarter12 Beiträge · seit 201631. Mai 2016 · #10
Mooooooment! Bin kein Pfälzer Büffel, sondern ein OBERpfälzer (bayerischer) Büffel. So viel Zeit muss sein! 😉
Euch viel Spaß und Erfolg beim Planen.
Gruß
Günter
7'272 Beiträge · seit 200631. Mai 2016 · #11
terUsch schrieb:Ein Freund, mit dem ich den ersten Plan durchgegangen bin, hat es 2014 auch so gemacht. Nicht leicht, aber machbar.
Liebe Grüsse an Deinen Freund. Das ist leichtsinnig, verantwortungslos und dumm!
Frag mal bei Savanna oder irgend einem anderen Autoverleiher nach wie viele Fahrzeug sie letztes Jahr innerhalb der ersten beiden Miettage verloren haben weil sich die Leute überschätzt haben. Frag auch wie viele von den Mietern die schwere Unfälle hatten diese nicht überlebt haben.

Vielleicht ändert das Deine Meinung noch.

Natürlich kann es gut gehen. Aber ist es das Risiko wert?

Herzliche Grüsse
Chrigu
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18 Beiträge · seit 201631. Mai 2016 · #12
sorry- da ich aus Mostindien komme kenne ich mich besser in der Flora als in der Fauna aus 😄
663 Beiträge · seit 201531. Mai 2016 · #13
Sorry, aber die Tour ist irre. Nicht nur der erste Tag mit der Fahrt direkt bis Sossousvlei, auch der zweite mit erst in die Dünen und dann noch die Ochsentour bis nach Swakop. Das alles incl. Caprivi in zweieinhalb Wochen, da wird keine Freude dran aufkommen. Wollt Ihr auch etwas vom Land sehen oder geht es Euch nur wie den ganzen Asiatischen Touristen die nach Deutschland kommen darum möglichst viele Stationen "abzuhaken" und ein Foto zu machen?
4'129 Beiträge · seit 200831. Mai 2016 · #14
Hallo, terUsch,


Das ist aber ein lustige Reisebeschreibung, die du da als "Roadmap" eingestellt hast. 🙂
Man hat den Eindruck, sich in einen Pauschalreise-Katalog verlaufen zu haben.
Redest du tatsächlich so? Oder hast du es von irgendwo übernommen?
Ich hoffe für euch, dass ihr noch ein wenig mehr Hintergrundinfos zu euerer Reise und euren 3 Reiseländern habt.

Es gibt so vieles, was an dem Ganzen nicht stimmig ist, dass ich eine ganz neue Reise ausarbeiten würde (man kann irgendwie gar keine Verbesserungvorschläge machen): Viele Highlights lässt du aus, das ist sehr schade, denn du hast ja durchaus eine Reise geplant, für die du ein erklecklich Sümmchen hinlegst – dafür aber ist das eine verdammt unrunde Angelegenheit.
Auch von photographischen her (das war ja dein Ansatz in diesem Tread). Destinationen, die photographisch eigentlich nicht so viel hergeben, möchtest du besonders intensiv sehen. Nun gut, die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Es wird bestimmt trotzdem eine schöne Reise, du hast ja schon viel Information dazu erhalten. Zudem befindest du dich häufig zu den guten Photo-Tageszeiten „auf Strecke“ und nicht "am Punkt" - wie z.B. VicFalls, Fish River, Sossusvlei - bei Letzterem ist dein angefragtes Problem nicht die Öffnungszeit! Sondern deine Anfahrtszeit und deine Unkenntnis. Von Weltevrede sind das so bummelich 40 Kilometer. Die willst du dann abends und morgens auf Gravel in rabenschwarzer Nacht abreißen. - ...für das Sonnenaufgangserlebnis im Park... Geht’s noch?
Da rasen Oryx über die Pad, das ist sogar am Tag gefährlich.
Und natürlich fährst du auch nicht zu schnell, in der Nacht, für den Sonnenaufgang. Nein.
Schau mal wie es dem kleinen Hasen ergangen ist: http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/204690-unfall-07-09-2011-sossusvlei-ersthelfer-gesucht.html?limitstart=0

Eine weiterer denkwürdiger Ablauf ergibt sich darin, dass ihr am Tag 2 eures Namibia-Aufenthaltes morgens so gegen 5 Uhr von Weltevrede starten müsst um zum „Fast-Sonnenaufgang“ im Park zu sein, danach wollt ihr die 120 Kilometer zum Sossusvlei, dann dort Ort hinwandern, um eure schönen Fotos zu machen... mittags...
Danach so ab Mittag reißt du noch mal eben kurz die 250 Kilometer Gravel nach Swakopmund ab. - Um am nächsten Morgen, Tag 3 sehr früh in den Flieger zu steigen und den ganzen Tag über Buschland und auch Dünen/Fish River/Küstenstreifen abzufliegen.
Hübsche Idee. In Swakopmund bieten sie noch nicht einmal Flugzeuge an, bei denen du nicht durch die zerkratzte Scheibe fotografieren musst...
Tags drauf geht’s nach der „little 5 tour“ nach Uis.
Uis?
Warum geht man nach Uis? Was gibt es da?? Ist das eventuell ein Highlight und wir alle haben es bisher verpasst?
Auch Etosha habt ihr nie „innerhalb“ – also nie die frühen Morgenstunden/späten Abendstunden, zum fotografieren nicht soo gut- dazu ist eure Lodge viel zu weit. Alternativ habt ihr den hübschen Ausblick von eurer Lodge-Terrasse.

Euer Mobola-Aufenthalt hört sich besonders lustig nach Katalog an – so nach dem Motto:“...optional: Buchung eines interessanter Ausflugs möglich...“ 😎


Es gäbe noch vieles, was man anders machen könnte, aber du schreibst, dass sowieso alles fix ist. - Ich muss gestehen, ich bedauere euch ein bisschen.
Nun denn. Ärgere dich nicht, es wird bestimmt trotzdem schön. Ihr könnt ja mit dem Vorwissen der jetzigen Reise ein weiteres Mal dort hinfahren.

Unfallfreie Reise.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 31. Mai 2016
663 Beiträge · seit 201531. Mai 2016 · #15
lilytrotter schrieb:Es gäbe noch vieles, was man anders machen könnte, aber du schreibst, dass sowieso alles fix ist. - Ich muss gestehen, ich bedauere euch ein bisschen.
Theoretisch könnte man ja noch Teile Umbuchen. Kostet zwar Geld, aber vielleicht sollte man die Euros in die Hand nehmen um den Urlaub zu retten. In Anbetracht dessen, dass der Rückflug die Fahrt bis Livingston vorgibt würde ich am Anfang etwas rausstreichen, schauen das man schneller im Etosha ist und den Rest der Route mit etwas mehr Puffer. Swakopmund und Sossousvlei dann lieber in einen zweiten Urlaub in Namibia integrieren. Zur Not vielleicht noch direkt von WDH nach Swakop, dort den Rundflug und dann über die Asphaltstrecke zum Etosha, dort wiederum nur den Ostteil machen.

Kurzum, wenn man wollte und ein Bischen Geld in die Hand nimmt könnte man es sicher noch verbessern. Wobei es natürlich so kurzfristig schwerer ist die Unterkünfte zu bekommen.
zuletzt bearbeitet 31. Mai 2016
2'391 Beiträge · seit 201631. Mai 2016 · #16
Hallo Günther,
gehe ich recht in der Annahme, dass ihr 2 Kinder dabei habt? Wie alt sind die beiden Jungs denn? Wir haben eine 10 jährige Tochter bei unserer Rundreise dabei und ich mache mir schon ein bischen Sorgen, dass sie irgendwann extrem meutern wird, weil wir so viel im Auto sitzen, obwohl ich darauf geachtet habe keine Strecke deutlich mehr als 300 km zu haben (ausser vom Waterberg bis Windhoek, da sind es 350km, aber dafür auf einer prima ausgebauten Strasse). Dazu kommt, dass wir doch öfters mehrere Übernachtungen haben werden. Nicht desto trotz wird das schon anstrengend werden.
Aber Strecken von mehr als 500 km finde ich persönlich schon sehr lang. Auch wenn Etosha sicherlich viele Tage verdient, könntet ihr dort nicht um einen Tag kürzen und dafür die lange Etappe halbieren?
Übrigens, wir haben 2 Nächte Soussuvlei Loge und ich finde es da schon schwierig die Sachen anzuschauen, die man sehen möchte und dabei vor allem meine Tochter nicht total zu überfordern.
Wir werden deshalb wahrscheinlich auf das von allen beschworene Fotolicht verzichten und uns die Dünen und den Sesriem Canyon bei Tageslicht anschauen und ich bin sicher, dass das dann auch beeindruckend schön ist, und dass wir auch ein paar schöne Fotos zum vorzeigen zu Hause haben werden. Dafür darf mein Kind ein bischen schlafen und muss nicht mitten in der Nacht aufstehen und wir alle können in Ruhe frühstücken.
Ich habe mich auch ein wenig verrückt machen lassen von diversen Reiseberichten und Reiseführern, die bestimmte Zeiten oder auch Orte als "must haves" aufzeigen. Seitdem ich mich davon verabschiedet habe, dass man das alles so machen muss, gehe ich sehr viel relaxter an unsere Tour und ich bin viel weniger nervös.
Ich wünsche euch viel Spass und ein wenig Gelasssenheit.

Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 01. Juni 2016
463 Beiträge · seit 201531. Mai 2016 · #17
Seine Söhne sind 16 und 18 Jahre alt. Steht in seinem ersten Thread. 🙂

@ Lillytrotter : Ich finde auch, dass terUsch viele Highlights auslässt und die Reise viel zu stressig ist. 🙁 Was aber Etosha betrifft, da hast du seine Reiseplanung nicht verstanden. Er übernachtet zwei Nächte in Okaukuejo, eine in Halali und eine außerhalb vom Park.

@ terUsch : Du weißt ja sicher, dass du in Namibia nicht so schnell mit dem Auto vorankommen wirst wie während deiner Reise in der USA. Auf den Schotterpisten darf man nicht schnell fahren. Die Zeitangaben von Google Maps sind oft nicht richtig.

L.G. Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls 2017, Uganda und Ruanda 2017, Kapstadt und Namibia 2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
4'129 Beiträge · seit 200831. Mai 2016 · #18
Sasa schrieb:
„ Wir werden deshalb wahrscheinlich auf das von allen beschworene Fotolicht verzichten und uns die Dünen und den Sesriem Canyon bei Tageslicht anschauen und ich bin sicher, dass das dann auch beeindruckend schön ist, und dass wir auch ein paar schöne Fotos zum vorzeigen zu Hause haben werden. “

Das Fotolicht ist ja nicht von irgendjemand hier "beschworen" worden, sondern war entscheidendes Thema beim Thread-Eröffner terUsch!

Natürlich kann man das auch alles ohne Fotografieren oder mit mittags fotografieren und mit lange ausschlafen machen (- wäre auch unser Ding, mal ausschlafen, ...wir würden dort aber auch mind. 2 Nächte bleiben 😁 ) – nützt aber dem Fomi terUsch nix: Der will morgens fotografieren und Mittags schon nach Swakop, der darf sich nirgends "unnötig" lange aufhalten.

Gruß lilytrotter


@Tidou

Stimmt. 🙂 Somit hat er schön was vor der Türe. 🙂
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 31. Mai 2016
663 Beiträge · seit 201531. Mai 2016 · #19
Sasa schrieb:Aber Strecken von mehr als 500 km finde ich persönlich schon sehr lang.
500 km sind viel zu viel. 300 sind in meinen Augen das Maximum. Wenn es eine reine Asphalt-Strecke ist vielleicht ein Bisschen mehr. Eine gute Orientierung sind in meinen Augen auf Schotter max. 250 km.
1'651 Beiträge · seit 201431. Mai 2016 · #20
Hallo Günter,

mal ein Vorschlag für die ersten Tage, der auch machbar ist, denn die Hotels sind ja gebucht.
Ankunft und über Spreetshoogte Pass nach Solitäre ( Tanken und Apfelkuchen essen ) und weiter nach Weltevrede.
Ankommen, entspannen und Sonnenuntergang auf der Farm genießen und nicht nach Sesriem fahren.
Am nächsten Morgen spätestens um 04:30h nach Sesriem. Wenn ihr nicht schneller als 40-50km/h fahrt, seid Ihr relativ sicher unterwegs und kommt noch gut zur Öffnungszeit der Parktore an.
Das Highlight ist beim ersten Mal meiner Meinung nach das Dead Vlei. Fahrt mit Eurem Toyota zum 4x4 Parkplatz und geht direkt ins Dead Vlei,oder nehmt Euch Big Daddy vor.
Die schönsten Fotos gibt es aber in der Pfanne, wenn die Sonne langsam über den Dünenkamm kommt.
Zwischen 09:30h und 10:00h würde ich von dort spätestens Richtung Swakopmund fahren.
Falls Ihr vor dieser Zeit im Dead Vlei alles gesehen habt, könnt ihr noch einen Abstecher ins Sossusvlei machen.

Auf dem Weg nach Swakopmund kurzer Frühstücksstop mit Tanken in Solitäre.

Zum Auto: Auf den Schotterpisten immer Allrad an!
Es gibt auch Autovermieter bei denen man Versicherungsschutz rund um die Uhr hat.

Gruß Hartwig
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