KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201401. Juni 2016 · #22
So nun geht es dann auch weiter, nicht dass jemand lahme Arme bekommt vor lauter winken mit den Pföschdle 😉 !
@ Doro: Ich fotografiere mit einer Fuji XM 1 Systemkamera und den Objektiven Fuji XF 100-400mm und XC 16-55mm
@ Carsten: Schön dich auch im Auto zu haben, ich hatte dich schon vermisst, nicht dass euch eine schöne Unterkunft unentdeckt bleibt 😉
@ loeffel: Natürlich haben wir noch Platz und nehmen dich gerne mit!
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KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201401. Juni 2016 · #23
Wie auch am gestrigen Tag, stehen wir kurz vor 6 Uhr am Gate. Unsere Freunde zu Hause schütteln immer nur mit bemitleidenden Blicken den Kopf, wenn wir das erzählen 😎 , und los geht es. Die erste halbe Stunde ist es ziemlich ruhig, daher genießen wir erst einmal einen schönen Sonnenaufgang auf der Brücke zwischen Letaba und Olifants.
Von der Brücke aus können wir auch ganz gut ein Hippo beobachten, welches sich unter uns im Wasser treiben lässt:
Im Sand sehen wir diese frische Spuren,
wohl doch nicht ganz der Garten Eden für Flusspferde. Wir fahren gemütlich weiter, sehen eine Elefantenkuh mit einem kleinen Rüssler und genießen einfach diesen Augenblick. Kurz vor Olifants haben wir dann unsere erste Begegnung mit dem König der Tiere!
Majestät himself schlendert über die Straße und verschwindet im Busch, sein Kumpel, mit welchem er wohl in der Nacht unterwegs war, verschwindet noch schneller hinter Steinen auf einem Berg. Was für ein toller Start in den Tag. Wir wohlen und noch kurz in Olifants die Sichtungstafel anschauen, bevor wir unsere heutige Übernachtungsstätte Satara ansteuern. Dieser kleine Bülbül (Dark Capped Bulbul) beäugt uns interessiert an der Tafel.
Wir fahre ohne besondere Sichtungen nach Satara, aber auch die "üblichen" Verdächtigen sind immer wieder faszienierend, wie z.B die Steinböckchen mit ihren bunten Ohren.
Nach einem kleinen Frühstück starten wir wieder. Gleich nach verlassen des Camps treffen wir auf eine fünfköpfige Hornrabengruppe (Southern Ground Hornbill).
Danach steuern wir Richtung Orpen Gate. Am View Point bleiben wir eine Weile und schauen den Tokos bei ihrem bunten treiben zu.
Southern yellow-billed Hornbill
Southern red-billed Hornbill
Unsere Runde wollen wir über den Timbavati Picknickplatz machen. Aber erst stoppen wir am Girivana Wasserloch. Wir sehen Warzenschweine und Zebras.
Auch einige Vögel lassen sich blicken. Wie z.B dieser Meves Glanzstar (Meves´s Starling).
Am Picknickplatz kommen wir mit einer bunten Gruppe ins Gespräch, welche hier zusammen Urlaub macht, Freunde aus Johannesburg, Kapstadt und Großbritannien. Einer davon ist Fotograf und dieser interessiert sich sehr für meine Kameraausrüstung und ist begeistert von dem kleinen Body und dem neuen 100-400 mm Fujiobjektiv. Am Picknickplatz wimmelt es von Vögeln. Frankolins sind unterwegs. Uns gefällt es hier sehr gut.
Natal Spurfowl
Nun aber an nach Satara einchecken sonst gibt das nichts mehr mit dem Mittagsschläfchen 😗 !
Nach einer wirklich sehr kurzen Pause, wollen wir nochmal kurz raus. Der Himmel bedeckt sich immer mehr, langsam sieht es wirklich nach Regen aus. Gut das Land kann es wirklich vertragen, daher wird auch nicht gemotzt (ok, nur einbischen, wir können das Nass von oben nicht mehr sehen 🤢 ). Aber gut wir fahren nur ca. 4 Kilometer die Straße hinab bis wir auf einen kleinen Stau auf einer Brücke stoßen und dort können wir eine kleine Löwenfamilie mit 4 Jungen und 2 Löwinnen beobachten. Die Löwinnen machen Siesta, die kleinen aber krabbeln aber auf den Steinen rum oder gehen etwas Mutti ärgern, zu drollig.... (daher vergebt mir bitte die Bilderflut).
So nun ist auch dieser tolle Tag leider zu Ende und den Abschluss gibt es wieder bei Mugg&Beans bei einem Sweet Chilli Chicken Cheddar & Pineburger für mich, mein Mann versucht sich an einem anderen Burger! Gute Nacht!
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KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201402. Juni 2016 · #25
Der heutige Morgen gestaltet sich genau so wie die Tage zuvor. Der Wecker klingelt um 5.30 Uhr und dann geht es kurz vor 6 Uhr ans Gate! Unsere Richtung ist schon vorprogrammiert, wir wollen nachsehen ob die Löwenfamilie noch im Flußbett ist, leider (aber wie eigentlich zu Befürchten war 😣 ) sind sie schon weiter gezogen. Als erste Tiere zeigt sich dann eine kleine Herde Kudus am Straßenrand.
Wir fahren die Teerstraße Richtung Orpen Gate wieder, da hier immer viele Sichtungen an der Tafel angebracht sind. Der Morgen verläuft aber sehr ruhig und so konzentrieren wir uns auf die gefiederten Freunde.
Burchell´s Coucal
Lilac Breasted Roller
Wir schlagen dann den Weg wieder Richtung Timbavati Picknickplatz ein,
Brown-crowned Tchagra
da in dieser Gegend ein Rudel Wildhunde immer wieder gesichtet wurde. Wir können das Rudel aber nicht finden und erfreuen uns an diesem Elefant.
Heute ist es sehr bewölkt und es regnet auch immer wieder eine kurze Zeit.
auf diese Spottes Eagle Owl werden wir aufmerksam gemacht, allein hätten wir sie definitiv verpasst!!!
Nun kehren wir wieder zurück nach Satara um uns ein spätes Frühstück zu genehmigen. Als wir zum Restaurant laufen, macht uns eine italienische Mutter auf eine Schlange aufmerksam, welche Ihre Kinder beim klettern über tote Baumstämme gefunden haben. Die Schlange machte sich mit zischen und fauchen bemerkbar und die Kinder hatten Glück, denn hierbei handelte es sich um eine junge Puffotter, wir waren beeindruckt wie getarnt die Schlange ist. Wir haben die Schlange dann dem Management gemeldet, da es sich ja um den direkten Grünbereich vor dem Restaurant handelte, eine Reaktion erfolgte aber nicht.
Nachmittags starten wir dann erneut und fahren auf der S 100 entlang. Diesen Abschnitt empfanden wir als landschaftlich sehr schön, eine Gegend in der auch oft Geparden gesichtet werden.Nach nicht all zu langer Zeit, sehen wir dieses tote Nilpferd. Warum es dort lag ist nicht bekannt, denn angefressen war es nicht, aber auf Grund der Trockenheit, kann auch ein ausgetrockneter Pool die Ursache sein.
Gott sei Dank gibt es aber auch noch lebende Exemplare, wie dieses stattliche Exemplar beweist.
Dieser African Hawk Eagle ist wohl auf Futtersuche.
Nun es ist schon später Nachmittag und wir sind auf dem Rückweg als unser Highlight des Tages passiert. Wir stoßen auf 2 Autos, welche auf Hyänensuche sind, da hier ein Hyänenbau ist. Wir sehen eine junge Hyäne unter einem Busch verschwinden und beschließen an dieser Stelle noch etwas zu warten. Die Autos fahren dann alle weiter und wir bleiben noch etwas. Und dann kommt die Hyäne doch noch aus dem Busch und bietet uns in der "goldenen Stunde" ein richtig schönes Fotomotiv und spätestens jetzt, können wir nicht mehr sagen Hyänen seien hässlich, aber seht selbst.
Mit diesen tollen Eindrücken fahren wir zurück nach Satara!
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Carinha448 Beiträge · seit 201402. Juni 2016 · #26
Eure Hyäne sieht ja richtig knuffig und flauschig aus! 😘 Danke für den Bericht!
KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201406. Juni 2016 · #27
Hallo Karin,
ja wir fanden die Hyäne auch einfach nur süß.
Liebe Grüße
Kloppo
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KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201406. Juni 2016 · #28
Heute Nacht hat es ganz schön gewindet und in den frühen Morgenstunden begann es zu regnen. Wir waren nicht all zu großer Hoffnung, an diesem Tag, auf unserem Weg nach Lower Sabie viel zu sehen.Da, wie man uns gestern sagte, die Tiere sich bei Regenwetter im Busch aufhalten würden. So standen wir wieder um 6 Uhr am Tor und heute war es wirklich stockdunkel. Langsam bewegten wir uns auf der H1-3, wagten einen Blick über das Brückengeländer (und hofften insgeheim, dass unsere Löwenfamily wieder zurück gekehrt ist), aber leider war heute niemand zu erspähen. Kurze Zeit später sehen wir dann doch etwas auf der Straße stehen und unser Tag beginnt , wie der letzte sich verabschiedet hat, mit einer Hyäne.
Diese trank einfach aus den Pfützen, welche sich auf dem Asphalt gebildet hatte. Wir hatten sie eine Weile für uns allein, wieder mit dem Ergebnis, hässlich ist etwas anderes!!!
Auch ein kleines Stückchen weiter läuft eine Hyäne parallel zur Fahrbahn, diese begutachten wir nur kurz, da unser intensives Hyänendate ja erst ein paar Minütchen her ist 😉 ! Auf der weiteren Fahrt treffen wir immer wieder auf Büffel und Impalas.
Und nun eine kleine Anekdote von diesem Tag. Wir halten bei einem sich auf der Fahrbahn stehenden Auto an und fragen was es denn nettes zu sehen gäbe. Der Mann hält uns wohl für Südafrikaner und meint (für uns klang es so!!!) Skrollbug! Häääää??? Wir schauen uns an und fragen wieder auf Englisch, was es für ein Tier denn sei, wieder die Antwort: Skrollbug 🤨 , oh das Tier kennen wir nun wirklich nicht???????????????
So das ist ein Skrollbug oder richtig auf Afrikaans Skilpad (wir haben später nochmal in einer Lodge danach gefragt und die Aussprache ist schon für uns ähnlich wie unsere erste Wahrnehmung 😄 ). Auf unserer heutigen Fahrt haben wir wirklich hunderte von den Leopardenschildkröten gesehen, in allen Größen, denn auch sie kamen zum trinken auf die Straße, es war fast wie Slalom fahren.
Auf der Zufahrt nach Skukuza, wo wir unser Frühstück einnehmen wollten, sehen wir noch diesen Martial Eagle. Dann setzten wir uns in den Cattle Baron und nutzen, beim Frühstück, dass einzige Free-Wifi im Krüger Park. Der Blick vom Restaurant ist wirklich sehr schön, leider ist es immer noch sehr bedeckt und ab und zu kommt auch immer wieder mal ein Regenschauer runter.
Bei der Weiterfahrt Richtung Lower Sabie treffen wir noch auf diesen juvenilen African Fish Eagle, auch die Mutter sitzt in nächster Umgebung in einem Baum, leider sehr verdeckt.
Die Natur ist hier viel grüner wie in Satara. Heute ist auch der Tag der großen Vögel und somit zeigen sich uns dann auch noch 2 Hooded Vulture.
Wir checken dann in Lower Sabie ein und machen erst einmal Stopp, na wo wohl??? An der Sichtungstafel 😛 ! Auch hier liegt das Restaurant traumhaft und auch die ganze Anlage gefällt uns sehr. Jetzt wird noch etwas relaxed und dann geht es zum Abschluss nochmals auf die Pirsch.
Die erste Sichtung ist für mich etwas ganz besonderes, ich liebe Vögel und im südlichen Afrika haben es mir ganz besonders die Bee-Eaters und der Bateleur angetan. Nun sitzt ein juveniler und männlicher Bateleur vor uns und es ist Fütterung.
Dies ist eins meiner Lieblingsbilder aus diesem Urlaub.
Leider fährt dann ein Auto ziemlich schnell an den Vögeln vorbei und der Altvogel verschwindet in die Lüfte 😐 ! Unsere Fahrt Richtung Crocodile Bridge geht weiter und hier sehen wir wirklich auch vermehrt Nashörner. Beim Anblick dieser Kolosse haben wir immer die traurigen Nachrichten im Kopf, dass wir wahrscheinlich in ein paar Jahren keine mehr haben, dank der Wilderei. Bis Mai, erzählt uns ein Ranger zwei Tage später bei der Ausfahrt, hat es schon 216 Fälle von Wilderei an Nashörnern im Krüger Park gegeben.
Die Sichtungsfee hat uns dann aber, wie gestern auch schon, ein Highlight zum Schluss aufgehoben. Wir treten immer recht zeitig die Rückreise in Camp, an denn wir wollen nicht hetzten und auch immer noch die Möglichkeit haben bei einer Sichtung stehen zu bleiben. Wir fahren gemütlich zurück und auf einmal schlendern diese beiden aus dem Busch.
Sie sehen sich an, dann uns und machen es sich auf der Straße gemütlich. Weitere Autos gibt es erst einmal nicht 🤪 !
Wir beobachten die zwei eine Weile, langsam beginnt es sich dann doch zu stauen und nach weiteren 5 Minuten haben die 2 Geparden dann wohl genug geruht, schlendern an unserem Auto vorbei und verschwinden dann wieder in den Busch!
Also was für ein Tag!!! Wir lassen dann den Tag wieder auf der großen Restaurantterrasse ausklingen und sind gespannt auf den letzten vollen Tag in diesem wunderschönen Park.
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KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201408. Juni 2016 · #29
Unseren vorerst letzten vollen Tag, im Park, lassen wir heute etwas ruhiger angehen, sprich wir verlassen um 6.10 Uhr das Camp 😉
Wir schlagen den Weg wieder Richtung Skukuza ein. Heute ist es sehr ruhig und wir treffen erst einmal auf zwei Brown hooded Kingfisher bei der Morgentoilette.
Danach rennen uns eine Herde Perlhühner, Helmeted Guineafowl, über den Weg.
Auf den letzten Metern nach Skukuza wuseln noch etliche Zwergmangusten über die Straße und mir gelingt erst nach einer gefühlten Ewigkeit ein Bild, denn die kleinen wollen einfach nicht still halten.
Wir genießen mit ein paar Sonnenstrahlen unser leckeres Frühstück (Müsli mit frischem Obstsalat und Joghurt). Das Internet funktioniert heute irgendwie nicht, erst als sich ein paar Gäste beschwert hatten gab es einen Restart des Modems und siehe da, es klappt! Ich gehe in der Zwischenzeit auf Vogelpirsch und kann doch tatsächlich nochmals die Green Wood Hoophoe sehen und diesmal deutlich näher, super.
Eine Frau teilt ihren Muffin mit einem Glanzstar und in Windeseile sitzt ein ganzer Baum voll mit den schön schimmernden gefiederten Freunden.
Dies ist übrigens Kloppo mit seinem Lieblingswerkzeug in Afrika, dem Auto!
Die Sichtungskarte ist heute fast leer, also konzentrieren wir uns weiter auf die kleinen (und schönen) Dinge des Tierreichs. Erst bleiben wir eine Weile bei eine Horde Paviane stehen die am Straßenrand sich balgen und ihrem Affenalltag nachgehen, dann entdecken wir diesen Tawny Eagle in einem Baum sitzen.
Nun entdecken wir auch ein etwas größeres Tier, es ist ein Elefant, welcher am Fluß seinen Durst stillt.
So fahren wir gemütlich weiter, stoppen nochmal am Sunset Dam und gehen dann zurück ins Camp. Dies ist übrigens unser Häuschen, welches uns richtig gut gefällt.
Wir relaxen etwas und laufen dann zum Restaurant um einen Kaffee zu trinken. Die Aussicht von der Terrasse ist wirklich toll, so direkt am Fluß.
Am späteren Nachmittag fahren wir nochmal raus und können diesmal auch den African Fish Eagle als erwachsenes Tier aus der Nähe bewundern. Sein Ruf gehört für uns einfach zu einem Afrika Urlaub mit dazu.
Der Nachmittag verläuft ohne große Sichtungen und wir genießen einfach die Landschaft. Zum Abschluss verabschiedet uns diese Nashorn
und wir verbringen die restliche Zeit dieses Gamedrive-Tags und den Sonnenuntergang am Sunset Dam.
Am Abend geht es wieder zu Mugg&Bean und so langsam fängt es auch im Bauch an zu kribbeln. Wie wird der Grenzübergang Komatipoort laufen, was erwartet uns in Mosambik und klappt unser Treffen mit unseren Freunden an der Grenze? Fregen über Fragen und morgen bekommt ihr sie beantwortet! Bis dahin lecker Savannah Dry!
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KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201413. Juni 2016 · #31
Hallo Bayern Schorsch,
schön, dass ihr wieder wohl behalten zu Hause angekommen seid. Wir hoffen ihr hattet ein paar schöne Tage in Irland und ein paar mehr leckere Murphy`s 😎 !
Und jetzt geht es dann auch weiter!
Grüße Kloppo
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KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201413. Juni 2016 · #32
Um 05.30 Uhr morgens klingelt der Wecker, doch aufwecken kann er uns nicht, wir sind schon eine Weile wach 🙄 . Wir räumen unsere sieben Sachen zusammen und sitzen kurz vor 6 Uhr mit gepackten Taschen im Auto. Ab geht es raus durchs Gate und wir genießen den schönen Sonnenaufgang.
Nach kurzer Zeit ist die Fahrt aber schon wieder vorbei! Es liegt ein unüberwindbarer Roadblock auf der Straße und es sieht nicht so aus, als würde er sich in der nächsten Zeit bewegen.
Auch die verrückten Hühner scheinen die 2 nicht zu stören.
Erst als ein kleiner Volvo versucht sich seitlich durchzuquetschen 🙄 , stehen die beide auf und geben die Straße frei. Mal wieder ein unvergessliches Erlebnis.
Nach kurzer Zeit sehen wir noch diese Grey Louries, welche sich gerade noch den Schlafsand aus den Augen putzen.
So nun ist es leider vorbei, wir passieren das Gate Crocodile Bridge und ein neues Abenteuer beginnt. Wir haben uns um 8 Uhr, am Spar in Komatipoort, mit unseren Freuden verabredet. Diese sind gestern nach Südafrika gereist und kommen, wenn alles gut geht, heute von Waterval Boven. Wir sind etwas früher dran und genehmigen uns erst ein kleines Frühstück und kaufen noch etwas Proviant. Um 08.03 Uhr rollt dann ein identischer Nissan Double Cab mit namibischem Kennzeichen auf den Parkplatz und nun ist endgültig klar, das Abenteuer Mosambik kann beginnen.
Es gibt eine herzliche Begrüßung mit Siggi und Manu und dann starten wir. Die Grenzformalitäten auf südafrikanischer Seite sind schnell erledigt. Es ist wieder so ein trubeliger Grenzübertritt mit vielen Leuten und vollgepackten Uralt-LKWs, doch kein Vergleich zu letzem Jahr in Beitbridge. Hier will man uns aber sehr viel verkaufen, Warnwesten, Aufkleber, Feuerlöscher oder Geldwechseln, alles ist hier möglich und käuflich. Wir haben für den mosambikanischen Teil, eine Telefonnummer von unserem Reisebüro bekommen, welche wir nun auch nutzen und Ivor verspricht uns gleich an der Grenze zu sein. Ihm gehört dort eine kleine Versicherungsagentur und während wir die Autoversicherung (Third-Party-Insurence) abschließen, erledigen Ivors Jungs alles andere. Einreisestempel, Gatepass und Temporary Import Permit haben wir nach ca. 30 Minute alles in der Hand. Wir bedanken uns recht herzlich und geben den Jungs ein Trinkgeld. Nun wechseln wir noch Geld und dann geht es los.
Die ersten Kilometer auf EN1 sind gut zu befahren und sehr gut ausgebaut. Wir haben beschlossen Maputo weiträumig zu umfahren und biegen dann auf die Straße bei Moamba ab. Und hier tauchen wir dann in eine ganz andere, uns unbekannte Welt, ein. Leider ist es hier sehr dreckig und die Straße existiert fast nicht mehr, es sind nur noch große Krater aneinander gereiht und das "fahren" sehr beschwerlich. Wir sehen die Kinder im Plastikmüll spielen und Leute die sich in dreckigem Wasser waschen. Das Leben läuft am Straßenrand ab und somit ist immer äußerste Vorsicht geboten beim fahren.
Nachdem wir den Ort verlassen haben geht die Straße in eine nicht wirklich gute Gravel Road über. Wir fahren oder holpern durch unterschiedlichste Landschaften. Wir sehen viele grüne Bereiche (was wir so von Afrika nicht kennen), mit Flüssen und große Zuckerrohrfelder
aber auch Landstriche die sehr trocken sind und wie Dornensavanne aussehen.
Die Dörfer hier sehen ärmlich aus und wir sehen immer wieder Leute beim Wasser holen.
Ab Manhica sind wir dann wieder auf der EN1 gefahren. Wir sehen große und kleine Straßenmärkte und sind somit gleich involviert. Es gibt viele Zitrusfrüchte, Kokosnüsse, Maniok und Tomaten zu kaufen, aber auch die Dinge zum alltäglichen Gebrauch sind an der Straße zu erwerben.
Für uns gab es erst einmal eine Ration Cashew-Kerne! Wir hätten aber auch Hühner, Ziegen oder Schweine (natürlich lebend 😄 haben können)!
Nach einem doch sehr langen Ritt und Gerüttle kommen wir in Chidenguele in der Naara Eco Lodge an. Unsere Zelte sind schön mit einem tollen Blick auf den See (Lagoa Inhampavala). Mehr davon aber morgen! Bis dahin, macht es gut!
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Champagner8'684 Beiträge · seit 201013. Juni 2016 · #33
Kloppo schrieb:
Was für ein tolles Foto 🤩 😄 !
Hallo Ihr Zwei,
ich bin auch dabei 🙂 und freue mich auf den weiteren Bericht!
KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201413. Juni 2016 · #34
Ach wie schön Bele, dich hatte ich schon etwas vermisst! Schön dich dabei zu haben!
A Schwäbischs Griaßle
Lisa
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Kloppo, schön dass es bei Dir im Bericht weitergeht. Ich dachte eigentlich, Ihr seid in Giroyondo über die Grenze. Jetzt vermute ich, dass das dann erst bei der Rückfahrt ist. Lang habt Ihr nicht gebraucht, 30 Minuten für die Zollg´schichten ist rekordverdächtig.
Was mir gar nicht gefällt: wo´s spannend wird (Naara-Lodge) hörst Du auf zu schreiben und vertröstest uns auf morgen. Aber zum Glück hab ich Deinen RB abboniert, dann kann ich nichts verpassen. 😉
Zu Murphy´s - da haben wir uns zurückgehalten und statt dessen lieber das gute und feine Guiness reingezogen. Murphy´s ist zwar auch nicht übel, aber Guiness ist (zumindest mir) um Welten lieber. 😁
KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201415. Juni 2016 · #36
Wir haben gut geschlafen und um 06.30 Uhr gab es ein kleines "Vor"-Frühstück auf der zelteigenen Terrasse! Sehr lecker und mit diesem schönen Blick auf den See, kurz nach Sonnenaufgang!
So sehen übrigens die permanent Zelte in der Naara Eco Lodge aus.
Wir packen unsere Sachen zusammen, denn heute geht es ja schon weiter nach Inhambane. Nach dem befüllen unseres Autos gehen wir zum Frühstück. Es ist etwas schwierig immer beim Essen das zu bekommen was man möchte. Gestern Abend war das Chicken Curry aus, weil Kokosnüsse fehlen, die gewählte Alternative Gnocchi waren auch aus. Die dann gewählte Pasta war aber sehr lecker. Heute morgen möchte ich ein Omelett mit allem, außer Speck, dafür etwas mehr Käse, bekommen habe ich Omelett nur mit Käse 😗 ! Schmecken tut es trotzdem. Wir erkunden noch mal das Gelände, denn wir werden ja in 6 Tage wieder hier sein!
Ein schöner Sitzplatz am See
Der Poolbereich
und ein schöner Relaxplatz, da könnte man doch glatt liegen bleiben 😉 ! Zumindest sieht mein Mann danach aus!
So nun müssen wir aber los, wir entsorgen noch kurz unsere leeren Wasserflaschen im Müll und ab geht es! Ab Xai Xai säumen die Straßen richtige Kokoshaine und man fühlt sich wie im Paradies.
Das bunte und quirrlige Leben an der Straße geht seinen Lauf und wir sind mitten drin.
In fast jeder Ortschaft sehen wir die Verkehrspolizei, doch wir werden nicht angehalten. Es ist zwar ziemlich schwierig die richtige Geschwindigkeit einzuhalten, weil oft die Verkehrsschilder fehlen. Uns fallen immer öfter bunt bestückte Holzaufsteller auf und irgendwann halten wir aus Neugierde an. 3 Jungs kommen zu uns und erklären die Ware. Es ist selbstgemachte PiriPiri-Sauce. Eingelegte Chillis und Zitrusfrüchte. Wir kaufen uns eine Flasche bei diesem netten jungen Herren und die Sauce ist wirklich sehr lecker, aber hot 😈 !
Zwischenzeitlich hat Marc sich mit ein paar Mädels angefreundet, die am Straßenrand spielen!
Wir kommen langsam voran und am Nachmittag erreichen wir dann Inhambane. Wir fahren weiter, laut Beschreibung von Liz von der Bluefootprints Eco Lodge, in die Richtung Barra Beach. Leider finden wir aber nicht die richte Zufahrt und nach ein paar Fehlversuchen im Tiefsand der Dünen, bitten wir Liz um Hilfe. Wir verabreden uns am alten Leuchtturm und Liz kommt uns holen.
Die Bluefootprints Lodge liegt traumhaft auf dem letzten Dünenkamm. Vor uns liegt der Indische Ozean. Die Häuschen sind wirklich sehr hübsch und das Team ist mehr als aufmerksam.
Den Sonnenuntergang genießen wir mit einem Sundowner auf einer nahe gelegenen Düne
und dann lassen wir den Tag mit einem hervorragenden Essen und ein paar Drinks ausklingen!
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Stecke gerade mitten in der Planung für nächstes Jahr SA-MOZ 🤪
Ganz tolle Bilder werden hier serviert 🙂
Das mit dem Visum ist ja schon mal sehr informativ. Wo in Stuttgart hast Du denn das Visum besorgt ?
Freue mich, wenn es weitergeht 😗
Grüßle Soni
KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201415. Juni 2016 · #38
Hallo Soni,
das ist das Konsulat der Republik Mosambik in Stuttgart. Da kannst mal nachlesen, unter www.konsulat-mz.de Unsere Freunde sind hingefahren und haben alle Unterlagen und das Geld dort abgegeben und nach ca. 14 Tage kam dann das Visum per Post. Man kann natürlich die Unterlagen auch schicken!
Viel Spaß noch beim planen!
Grüße Kloppo
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ich will hier nicht "da G´scheidere" sein, aber das Visum, soweit ich gelesen habe, kann man auch direkt an der Grenze bei der Einreise zu einem deutlich günstigerem Preis kaufen.