STSteffiluxThemenstarter49 Beiträge · seit 201208. Mai 2016 · #1
Hallo allesamt 🙂
Ich habe euch letztes Jahr schon einmal um Hilfe gebeten bei unserer Reise (damals Namibia, Botswana, Südafrika) und eure Tipps waren super hilfreich. Aus diesem Grund, würde ich mich besonders gerne noch einmal an euch wenden. Ich stelle mich noch einmal kurz vor, für diejenigen, die mich nicht kennen 🙂 Ich bin ein Wiederholungstäter was das südliche Afrika angeht. Ich war 1mal in Namibia (alles, ausser der äusserste Norden), 1 mal in Botswana (Chobe, Moremi, Makgadikgadi) und 1 mal Namibia,Südafrika und Botswana (Kalahari, Kgalagadi, Khutse, Central Kalahari, Magkadikgadi) . Mir gefällt an diesen Ländern natürlich die Pirschfahrt um Tiere zu sehen und das 'Alleine-sein'. Mein Freund und ich haben alle 3 Trips immer als Selbstfahrer unternommen und die beiden letzten Reisen mit Dachzelt. Wir hatten jedes Mal einen Mix aus Lodges/Tented Camps und eben Campingplätze. Letztere Reisen haben wir immer fast ein Jahr im Voraus gebucht, dieses Jahr wissen wir allerdings erst seit diesem Wochenende, dass uns 2-3 Wochen im August zur Verfügung stehen. Wir sind uns jedoch bewusst, dass sehr viele Lodges,Camps... schon seit längerem ausgebucht sind und haben uns so im Internet auf die Suche gemacht, welche Reisen vielleicht noch möglich sind. Jetzt kommt ihr ins Spiel 🙂 Ich wollte euch hier eine Iddeenroute vorstellen und wollte euch bitten, mir zu sagen, was ihr davon haltet oder vielleicht habt ihr noch weitere Tips usw... Ihr solltet vielleicht noch wissen, dass wir die 'touristische Masse' vermeiden wollen, denn wir mögen es lieber etwas einsamer 🙂
Also wir hatten an eine Reise in die Limpoporpovinz und in den Nordwesten in Südafrika vor. Wir dachten, dass wir in Johannesbourg landen und auch hier wieder abfliegen. Wir haben uns etwas schlau gemacht, was diese Region angeht und einige interessante Nationalparks oder Game Reserves gefunden. Allerdings kennen wir uns nicht besonders aus und finden nicht so viele Informationen, wie lange man sich aufhalten soll oder welche Unterkünfte gut sind. Wir freuen uns über jeden Tipp 🙂 Hier die Parks mit dne uns bekannten Informationen und unsere Fragen diesbezüglich:
- Madikwe: Es scheint ein etwas kleinerer Park zu sein und unseres Wissens nach, muss man hier übernachten um das Gelände befahren zu dürfen. Kennt ihr diesen Park? Unterkünfte? Oder wie lange würdet ihr uns empfehlen uns hier aufzuhalten? Gibt es auch Campingplätze?
- Marakele: Dieser Park scheint uns bekannter zu sein und es sind viele Tiere vorhanden. Hier haben wir heruasgefunden, dass es 2 Unterkünfte gibt (Tlopi Camp und Bontie Camp). Gibt es vielleicht noch weitere? Wie viele Nächte würdet ihr uns empfehlen?
-Pilanesberg Nationalpark: Würdet ihr uns einen Abstecher in diesen Park empfehlen? Wenn ja, wie lange? Auch hier haben wir Rest Camps und Tented Camps gefunden, jedoch keine Campingplätze...
- Mapungubwe: Da dieser Park sich im 3 Ländereck befindet und direkt an den Tuliblock grenzt, wollten wir ebenfalls einen Abstecher hierhin machen. Wieder einmal stellt uns die Frage wie lange man sich hier aufhalten kann/soll? Und wie steht es mit dem Grenzübergang? Soweit wir herausgefunden haben, soll dies nicht besonders schwierig sein? Habt ihr vielleicht Tipps was die Unterkunft angeht?
- Krüger Nationalpark: Dies scheint wohl der bekannteste Park in Südafrika zu sein, jedoch sind wir uns diesbezüglich überhaupt nicht sicher, ob dieser Park uns nicht zu 'touristisch' ist. Soweit ich weiss, soll der Norden ruhiger sein. Liegt es daran, dass sich da weniger Tiere befinden? Seid ihr der Meinung, dass der Park ein absoluter Muss ist? Was die Unterkünfte hier angeht, ist uns auf sanparks aufgefallen, dass schon viele Camps im August ausgebucht sind. Es bleiben eigentlich nur die Main Camps oder sehr teure Lodges (die wir uns nicht leisten können). Würdet ihr uns die weiterempfehlen oder sie doch lieber meiden?
- an den Krüger Nationalpark angrenzende private Parks (z.b Sabie Sand, Leshiba Wilderness....): Was haltet ihr von diesen privaten Parks? Es gibt eine Unmenge mit jedoch sehr wenigen Informationen. Habt ihr vielleicht Tipps für uns?
Eine für uns noch sehr wichtige Frage stellt sich bezüglich des Wagens. Bisher hatten wir immer einen 4x4 mit Dachzelt und Campingausrüstung. Da wir auf unserer Suche jedoch meistens Tented Camps/Lodges angetroffen haben, wissen wir nicht, ob man ein Dachzelt benötigt. Wir waren im Kgalagadi auch in einigen Tented Camps, was uns persönlich sehr gut gefallen hat 👍 Wir lieben das Selfcatering, das abendliche Feuer usw.. Wir würden uns auch auf solche Camps beschränken, jedoch stellt sich dann die Frage wie man die Lebensmittel im Auto transportiert, denn wenn wir das richtig verstanden haben, dann kann man ein Auto mit allem buchen oder eben ohne Ausrüstung (aber dann fehlt doch der Kühlschrank für das Fleisch?) Oder könnt ihr mich eines besseren belehren? ?(
Es tut mir wirklich leid wegen der vielen Fragen, mir wird selbst schwindlig beim Anblick 😵 😊
Wir würden uns jedoch doch riesig über jeden Tipp, Auskunft usw... freuen 🙂
Liebe Grüsse aus Luxemburg
Steffi und Joe
Randfontein568 Beiträge · seit 201409. Mai 2016 · #2
Liebe Letzebuerger, ich kann nur wenige eurer Fragen beantworten, aber es ist ein Anfang:
Pilanesberg ist ein durchaus schöner kuscheliger Nationalpark und durch seinen einzigen Nachteil etwas unterbewertet: der Nachteil heißt Sun City! Die Nähe zu Sol Kerzners afrikanischem Disneyland zieht manche Leute an und schreckt andere ab... Dabei wird im Park genauso ernsthaft gearbeitet, wie anderswo. Landschaft, Tierwelt und die Ranger (soweit ich sie erlebt habe) stehen anderen Parks in nichts nach. Kommt eben auch drauf an, ob ihr in Sun City versuchen wollt, eure Urlaubskosten wieder 'reinzuzocken...
Krüger Park ist ungefähr das für Südafrika, was Etosha für Namibia ist. Staatliche camps, etwas mehr Rummel (Wochenenden besser vermeiden), aber durch seine Größe und Weitläufigkeit nicht mit kleinen privaten "veredelten Zoos" zu vergleichen. Der ruhigere Norden ist wohl weniger tierreich, aber ursprünglicher als fast alles andere. Ohne Zaun angeschlossene private Reservate an der Peripherie könnten euch einen Ausweg aus dem "Rummel" bieten.
Ich hoffe, der Rest der Foristi wird nach dem langen WE auch wieder aktiv und kann euch weiter helfen. Viel Freude bei eurer Reise, wo auch immer.
ihr habt euch für eure geplante Tour eine sehr schöne Ecke von SA ausgesucht. Ich weiß allerdings nicht, ob ihr für August 2016 noch viele Möglichkeiten habt. 🙁
Zur euren Fragen:
- Madikwe ist als Selbstfahrer nicht bereisbar. Es gibt meines Wissens keine Campingplätze, sondern nur (recht hochpreisige) Lodges. Mit am günstigsten ist wohl noch die Thakadu River Lodge, aber da werdet ihr für August kaum mehr etwas bekommen. Wir werden Madikwe nächstes Jahr selbst das erste Mal besuchen, aber aus diversen Reiseberichten weiß ich, dass es wohl ein sehr ergibiges Reservat sein soll.
- Mapungubwe: Auch das ein unglaublich toller Park. Er liegt komplett auf der SA-Seite, es braucht also keinen Grenzübertritt. Das habt ihr nur, wenn ihr von dort aus weiter in den Tuli-Block nach Botwana reisen wollt. Wir waren zwei Nächte im schönen Leowke-Camp, es müsste aber auch Camping-Möglichkeiten geben. https://www.sanparks.org/parks/mapungubwe/tourism/accommodation.php
- Pilanesberg NP: Solange ihr nicht übers Wochenende dort seit, ist das ein sehr schöner Park. Am Wochenende aber sehr voll, da von den Johannesburgern gerne als Ausflugsziel genutzt. Campingplätze gibt es in den beiden Camps Manyane and Bakgatla. Auch hier mindestens 2 Nächte. http://www.goldenleopardresorts.co.za/ Sun City haben wir nicht als Nachteil empfunden, das haben wir komplett links liegen gelassen.
- Kruger NP: Aus meiner Sicht das absolute Hightlight der Region. Im August ist der Park belebt, aber wir haben ihn nie als zu voll empfunden. Hier müsstest Du auch schauen, was Du an Camps/Stellplätzen noch bekommst. Der Süden ist im Üblicherweise etwas tierreicher als der Norden, wobei der Norden ruhiger und landschaftlich sehr schön ist.
- Private Lodges am KNP-Rand: Sind ein Erlebnis, wir bauen in unserer Reisen im Regelfall immer eine ein. Sie sind aber teuer bis sehr teuer und ich habe große Zweifel, ob Du hier kurzfrisitig noch etwas bekommst.
Wenn Du Lust hast, kann Du ein bisschen in unserem Reisebericht von 2012 nachlesen. Da sind alle von dir angefragten Parks beschrieben, im 2014er Bericht außerdem nochmals einiges zu den Bush-Camps im KNP.
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200909. Mai 2016 · #4
Hallo Steffi,
für eine Reise in diesem Jahr würde ich zunächst mal bei Sanparks schauen was überhaupt noch verfügbar ist, an einigen Tagen im August ist der Krügerpark jetzt schon komplett ausgebucht, der link war ja schon genannt worden. Danach kann man dann die Route planen.
Pilanesberg am Wochenende meiden, da ist es zumindest auf den Campingplätzen laut und voll, die südafrikanischen Gäste bleiben zum Teil auf dem Campingplatz und machen keine Pirschfahrten.
Marakele, beide Unterkünfte hast du ja schon genannt, mir persönlich gefällt Bontle besser als Tlopi weil sich im Bereich Bontle die Nashörner aufhalten, die laufen auch gern mal zwischen den Stellplätzen rum. Es gibt hier jetzt auch neue Safarizelte als feste Unterkunft wenn ihr nicht campen wollt.
Im Mapungubwe kenne ich nur das Vhembe Camp, das lohnt aber nur wenn man mit mehreren unterwegs ist weil es nur komplett vermietet wird.
Zum Fahrzeug, es gibt auch FIrmen die Ihre Fahrzeuge ohne Campingausrüstung aber mit Kühlschrank vermieten, da der August aber absolute Hochsaison ist müsst ihr auch da sehen was noch zu haben ist. Alternativ gibt es immer noch die Möglichkeit einer elektrischen Kühlbox aber die sind bei den sommerlichen Temperaturen nicht wirklich zu gebrauchen, ich würde immer einen Kühlschrank nehmen, gerade wenn ich mich mehrere Tage in einem der Parks aufhalte.
lg sasowewi
STStrubi86173 Beiträge · seit 201409. Mai 2016 · #5
Hallo Steffi,
wir sind vor kurzem von unserer ersten Südafrika-Reise zurückgekehrt. Von deinen genannten Parks haben wir nur den Krüger besucht (waren ansonsten in KwaZulu Natal). Was ihr euch nach meinen Erfahrungen klar machen solltet, ist, dass eure angedachte Route vermutlich weniger "Einsamkeit" und Wildnis bieten wird als vor allem Botswana, aber auch Namibia. So war jedenfalls unser Eindruck, wenn ich das mit unserer Reise nach Namibia und Botswana von vor 2 Jahren vergleiche. Südafrika hatte für uns dafür den Vorteil, dass man die eigenen Aktivitäten im Großen und Ganzen abwechslungsreicher gestalten kann.
Der Krüger NP hat uns gut gefallen. Wir waren "nur" im Süden und im Zentrum (bis Olifants) unterwegs, ich kann daher also nichts über den Norden sagen. Aber was man so hört und liest, ist es dort etwas ruhiger (sowohl was andere Touris als auch was Tiere betrifft). Viele Tiere haben wir auf unserer Route definitiv gesehen (inklusive unserer ersten Leoparden 🤩 ). Außerdem ist die Landschaft recht abwechslungsreich. Dafür hat man spektakuläre Sichtungen selten länger für sich allein. Es ist schon, gerade rund um die Camps und auf den asphaltierten Straßen, relativ touristisch. Diesbezüglich ungefähr vergleichbar mit Etosha (zumindest nach unserem Eindruck).
Gruß
STSteffiluxThemenstarter49 Beiträge · seit 201209. Mai 2016 · #6
Hallo, Ich danke euch für eure schnellen Antworten 🙂 Ich habe mich bereits auf sanpark und ähnlichem informiert und es sind eigentlich noch viele Unterkünfte frei im August. Die einzige Ausnahme bildet der Krüger, bei dem zum Teil nur noch die grösseren Restcamps zu haben sind; was wir aber in Kauf nehmen würden, da wir ja besonders spät am Planen sind 🙂 Die Parks scheinen ja wirklich toll zu sein 🙂 Was den Madikwe anging, habe ich jetzt schon dazu gelernt, denn och dachte man könnte auch selbst durch den Park fahren, wenn man eine Unterkunft haben würde. Es wäre ja aber eine schöne Abwechslung 😉 Nachdem was ich nun von euren Erfahrungen gehört habe, sind wir der Meinung, dass wir dann versuchen werden alle Parks anzufahren (zum Teil Wochenende auf jeden fall vermeiden). Was haltet ihr von nachstehender Route? Wenn ihr noch Tipps hat (etwas hinzufügen oder weglassen), wir sind offen 😁
- Landung in Johannesburg (wenn möglich, dann direkte Weiterreise) - 2 Nächte Pilanesberg - 1 Nacht Madikwe - 2 Nächte Marekele - 2-3 Nächte Mapungubwe/Tuli (Kann man hier nicht in den Northern Tuli durch den Mapungubwe? Muss man rundherum fahren? - 1 Nacht Leshiba - 4-5 Nächte Kruger - 1 Nacht in einem am Kruger liegenden Privatgelände - Abflug Joburg
Was ist eure Meinung hierzu? Würdet ihr die Reise so planen oder andere Parks hinzufügen/ ersetzen (Grootwater Nature Reserve, Wonderkop Nature Reserve, Maremani)? Ich habe ebenfalls noch viel über die Panorama Route und den Blyde Canyon gelesen?
Es tut mir leid, dass ich so viele Fragen stelle 😮 Es gibt eine so grosse Anzahl an Parks und interessanten Orten, dass es mir schwer fällt, alles richtig zu ordnen 😮 Botswana war in dieser Hinsicht einfacher zu planen, weil es nur 3-4 grosse Parks im ganzen Land gibt...
Ich freue mich jetzt schon auf eure Tips 🙂
liebe Grüsse
Steffi
P.S. Danke für den Tipp, ich lese noch den Reisebericht durch 🙂
hallo zu madikwe schau mal bei der tour nach sehr gute angebote
zum tuli block du darfst dort nur auf der hauptpad "' fahren
meines wissen gibt es ein spezial von tuli safari lodge en pafuri camp ganz I'm norden vom kruger nicht billig aber unvergeslich
auch top madi a thavi bleib dort 2 nacte und mach die lokale tour mit ihrem guid ein erlebnis um einen tollen einblick in die region zu bekommen
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200910. Mai 2016 · #8
Hallo Steffi,
es gibt keine direkte Verbindung zwischen Marakele und Tuli, ich bin über Pontdrif gefahren und habe mein Fahrzeug im Niemandsland abgestellt, den Transfer hat dann die Lodge übernommen.
Die Panorama-Route würde ich schon mit einbauen wenn ich einmal in der Gegend bin, dafür vielleicht etwas anderes kürzen oder Madikwe weglassen.
Steffilux schrieb: - Landung in Johannesburg (wenn möglich, dann direkte Weiterreise) - 2 Nächte Pilanesberg - 1 Nacht Madikwe - 2 Nächte Marekele - 2-3 Nächte Mapungubwe/Tuli (Kann man hier nicht in den Northern Tuli durch den Mapungubwe? Muss man rundherum fahren? - 1 Nacht Leshiba - 4-5 Nächte Kruger - 1 Nacht in einem am Kruger liegenden Privatgelände - Abflug Joburg
Eure Planung wäre mir persönlich teilweise ein bisschen zu knapp. Gut machbar ist es, nach der Landung in Joburg noch nach Pilanesberg zu fahren. Sehr gut einkaufen kann von im Pick n´Pay in Brits. Für Madikwe würde ich mindetens zwei Nächte vorsehen. Das gilt im übrigen für jede Private Lodge. Ihr kommt sonst gegen eins/halb zwei an, macht den Nachmittagsgamedrive, am nächsten Morgen noch den Morgensgamedrive und seit wieder weg. Dafür muss man das viele Geld für eine private Lodge aus meiner Sicht nicht ausgeben. Madikwe nach Marakele ist machbar, aber denkt daran, dass ihr in Madikwe vor zehn/halb elf wahrscheinlich nicht loskommt, da ihr nach dem Drive noch in Ruhe frühstücken wollt. Erfahrungsgemäß dauert gerade er Drive am Abfahrtstag irgendwie länger.... 😉 Marakele nach Mapungubwe ist zwar ein Stück aber machbar. Auf der Sanparks-Homepage gibt es aktuell irgendwelche Hinweise auf Straßen, die man nicht nehmen soll. Das Tor vom Mapungubwe befindet sich auf SA-Seite. Wenn ihr in den Tuli wollt, ist das eine separate Sache. Leshiba kenne ich nur von Erzählungen, würde ich aber auch auf keinen Fall nur für eine Nacht machen. Das lebt wohl auch vom "einfach nur dort sein und genießen". KNP musst ihr halt schauen, was es noch gibt. Eventuell wäre es sinnvoller, die private Lodge (auch hier mindestens 2 Nächte!) vor den KNP zu legen, da ihr von dort meist recht zügig im Park seid und es egal ist, wenn ihr von dort später los kommt. Am Abflugstag wäre mir persönlich das etwas knapp, je nachdem, von wo ihr losfahrt.
Ich drücke Dir die Daumen, dass Du noch passende Unterkünfte findest. Herzliche Grüße, Susanne
STStrubi86173 Beiträge · seit 201410. Mai 2016 · #10
Steffilux schrieb:Hallo, Was ist eure Meinung hierzu? Würdet ihr die Reise so planen oder andere Parks hinzufügen/ ersetzen (Grootwater Nature Reserve, Wonderkop Nature Reserve, Maremani)? Ich habe ebenfalls noch viel über die Panorama Route und den Blyde Canyon gelesen?
Das hängt letztendlich davon ab, was ihr wollt. Eure Route ist sehr Game Drive-lastig. Sie besteht ja eigentlich nur aus Nationalparks/privaten Reserves zum Tiere gucken und der Fahrt zwischen diesen. Wenn das so gewollt ist, dann ist alles ok. Wir fanden an Südafrika halt schön, dass man auch gut mal was anderes machen (wandern, baden, tauchen...) kann. Deswegen würde ich persönlich auch definitiv mindestens die Panoramroute als "Nicht-Safari-Teil" einbauen. Gerade den Blyde River Canyon fanden wir klasse. Aber auch die Wasserfälle und Aussichtspunkte an der Panoramaroute sind einen Besuch wert.
Jochen66444 Beiträge · seit 201110. Mai 2016 · #11
Hallo! Da dieses Jahr sehr viele ins südliche Afrika fliegen - SAA hat 20% mehr Fluggäste. Solltet ihr im Voraus abklären, was noch an Unterkünften frei ist. Mit dem Mietwagen wird es das gleiche sein (außer normale PKWs). Gruß Jochen66
Interessante Beobachtung! So sehr ich die Tierbeobachtung in der "Wildnis" liebe, so sehr ist Südafrika ja auch ein faszinierendes Land außerhalb der "Big 5 & Co", Außerdem sind Eindrücke jenseits von Tierherden wichtige Ergänzungen und Erholungen. Nicht daß die Fotojagd so verbissen wird, daß sie zum "Zoobesuch" mutiert.
Klar, nur eine Nacht außerhalb des KNP ist mindestens eine zuwenig. Also lieber woanders noch etwas zusammenstreichen und noch ein wenig Panoramaroute zum Ausspannen und Vertiefen der Eindrücke.... Evtl. auch die relativ öde Rückfahrt nach Jo'burg sparen und einen Flug von Nelspruit o.ä, andenken. Habe in jungen Jahren allerdings auch mal Jo'burg - KNP - Panoramaroute und zurück an einem einzigen WE gemacht. Dabei vier der "Big5" und viele andere Tiere gesehen und eine in Jahrzehnten nicht mehr endende Sehnsucht nach der Gegend entwickelt. Es gibt kein Patentrezept für die Erfüllung von Träumen. Aber viele Wege... 🙂
Hallo! Nur kurz zum Mapumgubwe NP. Wir fahren dort jedes Jahr mindestens dreimal hin und lieben das Vhembe Camp. Es ist so schön abgelegen und mann kann die Natur wirklich genießen. Von dort aus kann man auch schöne (teilweise 4x4) Touren im Park unternehmen. Seit einiger Zeit kann man auch die einzelnen Häuser einzeln mieten. Man muss nur wissen, das die gemeischaftküche recht klein ist und man mit Leuten zusammen sein kann, die man halt nicht kennt. Sie sind zwar dabei (Stand Ede März 2016) für jede Hütte einen eigenen Braai-Bereich zu bauene, aber ich wage zu bezweifeln, dass diese bis August fertig sind. Die Küche soll auch vergrößert werden, aber das dauert sicher noch 😉
STSteffiluxThemenstarter49 Beiträge · seit 201224. Mai 2016 · #14
Hallo,
Sorry, dass ich mich länger nicht gemeldet habe, hatte jedoch überhaupt keine Zeit die letzte Woche 😮 Ich danke euch für die sehr vielen Antworten 🙂 Es klingt sehr interessant aber ich bin irgendwie noch immer zwiespalten, ob es das Richtige für uns ist 😵 Ausserdem sind wirklich viele (unserer Meinung) interessante und schöne Unterkünfte weg... Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, dieses Jahr noch einmal einen Trip durch Namibias Norden mit Dachzelt zu machen 🙂 Wir lieben es total abgeschieden zu hausen 😎 Hier war es durchaus einfacher noch Campsites und Lodges zu erhalten. Ich bin mir aber sicher, dass wir uns Südafrika trotzdem noch einmal genauer ansehen werden 🙂 Und zwar wenn wir früher buchen und uns die Unterkünfte besser auswählen können 😁 Wenn es soweit ist, dann komme ich sicher auf euer Wissen zurück 🙂 Danke nochmal und ich wünsche euch einen schönen Sommer 🙂