Afrika ist nichts für Weicheier (Namibia/Botswana)

Reisebericht 12 Antworten · 5'615 Aufrufe · gestartet 23. Apr. 2016 von loewerl
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Themenstarter14 Beiträge · seit 201223. Apr. 2016 · #1
Afrika ist nichts für Weicheier - aber ein Eldorado für Tierfreunde

Auf unserer zweiten Rundreise durch Namibia und Botswana kommen uns einige Tiere etwas näher, als uns lieb ist.
An den beiden ersten Tagen kommen innerhalb von 20 Stunden zwei Rhinos sehr nahe an unser Auto heran.
Das zweite schleicht nach drei Scheinangriffen um unser Auto herum und nähert sich erneut von hinten,
ehe es endlich zum nahe gelegenen Wasserloch geht.
Der kapitale Elefantenbulle, der sehr nah an unserem Auto vorbei geht und dann neben uns zu fressen beginnt, flößt uns auch gehörigen Respekt ein.
Im Caprivi (Sambesi Region) sind wir auf der Fahrt zum Mambwa Campsite förmlich von Elefanten umzingelt.
Da geht uns die Düse wieder gewaltig 🤩
Da sind uns die grauen Riesen in sicherem Abstand am Wasserloch schon lieber, z. B. die ca. 250 Elefanten, die an ein Wasserloch im Mudumu NP kommen Wasserloch im Mudumu NP kommen, das es scheinbar noch gar nicht lange gibt.
Oder die im Etosha NP plötzlich mit drei Löwinnen teilen müssen und scheinbar nicht so recht wissen, wie sie mit dem ungebetenen Besuch umgehen sollen.
Dafür lassen sich die Giraffen bei Klein Namutoni weder von Elefanten noch von einem Rhino aus der Ruhe bringen - genau wie die zwei Artgenossen, die sich als einzige an ein Wasserloch trauen, an dem gerade zwei Löwen liegen.
Die Könige der Tiere sorgen immer wieder für gehörige Aufregung. Im Etosha NP liegt ein Löwenrudel direkt neben der Piste, wird dann langsam aktiv und verschwindet gemächlich im Sonnenuntergang. Ein zweites Löwenrudel kehr am Morgen zu seinem Schlafplatz zurück - und läuft dabei direkt vor uns über die Piste.
Die ca. 100 Büffel, die im Caprivi (Sambesi Region) durch einen Fluss schwimmen und die große Herde, die im Chobe NP über die Piste läuft, sind auch ziemlich beeindruckend.
Und dann natürlich die Elefantenherden, die auf der Chobe Bootstour bei SonnenuntergangElefantenherden, die auf der Chobe Bootstour bei Sonnenuntergang erst ein grandioses Fotomotiv liefern und dann durch den Fluss schwimmen. Einfach atemberaubend !
Apropos beraubend: Auf die diebischen Paviane im Ihaha Camp im Chobe NP hätten wir eigentlich gut verzichten können. Aber dann wären uns auch ein paar gute Stories entgangen ...

Neugierig geworden ?

Dann besucht uns doch unter www.dia-faszination-natur-afrika.de

Wir freuen uns auf Eure Kommentare !
Elisabeth und Manfred
zuletzt bearbeitet 23. Apr. 2016
527 Beiträge · seit 201323. Apr. 2016 · #2
Afrika ist nichts für Weicheier (Namibia/Botswana)

Hallo ihr beiden,
aus eurem Bericht geht nicht hervor, wieso Afrika nichts für Weicheier ist. Darf ich den Umkehrschluss ziehen, dass ihr ziemlich harte Knochen seid? Das, was ihr aufführt, schaffen doch auch Warmduscher.
Schönes WE
WILLI
zuletzt bearbeitet 23. Apr. 2016
Themenstarter14 Beiträge · seit 201223. Apr. 2016 · #3
Hallo Willi,
Warmduscher sind wir eigentlich keine (s. www.dia-faszination-natur-usa.de) - Stichworte: Offroad, Geheimtipps, Autopannen ...
Aber so ganz harte Knochen dann wohl auch nicht - oder nicht mehr ....
Jedenfalls haben bei mir die Rhinos am Auto und die Elefanten ums Auto rum einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Langsam verstehe ich, warum viele Leute sich nicht nach Afrika trauen, weil sie Angst vor wilden Tieren haben.
Auch dir ein schönes Wochenende
Herzliche Grüße
Elisabeth
(Autorin und auch für Titel verantwortlich, den ich übrigens als Slogan an einem Reisebus gelesen habe, als wir zur Chobe Bootstour gefahren sind).
Kommentar einer Bekannten: "Sind die Elefanten wirklich NEBEN den BOOTEN vorbei geschwommen ???!!!)
zuletzt bearbeitet 23. Apr. 2016
1'125 Beiträge · seit 200623. Apr. 2016 · #4
Hallo, Elisabeth und Manfred,
gestolpert bin ich über die Überschrift. Mach's halblang, dachte ich. Ich selber betrachte mich als Weichei - und bin dennoch 33x nach Afrika gefahren, meist alleine in meinem LR. Ich habe fast alle Viecher gesehen, die es dort üblicherweise zu sehen gibt. Ich war mehrmals urplötzlich umzingelt von vorher nicht bemerkten Elefantenherden (v. a. Moremi), traf zu Fuß auf zwei ruhende männl. Löwen, die aber offensichtlich Harteier bevorzugten, daher lebe ich noch. Ich habe (halbzahme) Geparde gekrault, mit Warzenschweinen gekuschelt und einen Wüstenfuchs um Mitternacht gekrault. Aber um das alles zu tun, muss man kein Hartei sein, man braucht bloß ein bisschen (Leichtsinn ausschließendes) Wissen und Liebe.
Also: Weicheier, auf nach Afrika!
Rodrigo
Omnia vincit amor
zuletzt bearbeitet 23. Apr. 2016
Themenstarter14 Beiträge · seit 201223. Apr. 2016 · #5
Hallo Rodrigo,
vielleicht sind wir einfach nicht tough genug fürs Namibia-Forum.
Oder unsere Freunde, Bekannte und durchschnittlichen Website-Besucher sind Mega-Softies.
Dann kann ich denen ja sagen, dass sie beruhigt auf den Schwarzen Kontinent reisen können.
Oder nach Alaska - mit dem Zelt mitten ins Bärengebiet. Auch wenn da vielleicht plötzlich ein Grizzly-Weibchen mit einem Jungen um die Ecke biegt. Alles ganz easy. Wir haben's überlebt !
Schiss hatten wir trotzdem. Das muss ich zugeben. 🤩
Aber sceheinbar haben wilde Tiere einen Riecher für Tierfreunde und tun denen dann nichts ...

Aber immerhin habe ich mal eine Diskussion losgelöst. Das ist ja auch schon was wert ! 😎

Gruß
Elisabeth
zuletzt bearbeitet 23. Apr. 2016
7'296 Beiträge · seit 200623. Apr. 2016 · #6
loewerl schrieb:
Langsam verstehe ich, warum viele Leute sich nicht nach Afrika trauen, weil sie Angst vor wilden Tieren haben.
... ich denke, es sind eher die Krankheiten und die Kriminalität, die den Leuten Angst machen.
Den Tieren könnte man ja leicht aus dem Weg gehen. Außerhalb von Nationalparks gibt es ja kaum gefährliche Tiere. In ganz Westafrika gibt es praktisch so gut wie kein Großwild mehr. Wer nur Angst vor Tieren hätte, könnte ja dorthin reisen. Das machen aber noch viel weniger Touristen als ins südliche oder östliche Afrika reisen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
304 Beiträge · seit 200723. Apr. 2016 · #7
an ALLE, die hier mehr wissen möchten...
lest bitte die hervorragend informativen Reiseberichte auf der Website der Autoren!!!

"Namibia und Botswana 2015 - Afrika ist nichts für Weicheier"
Gruß Gerhard
<a href='http://www.quick-ticker.de/ticker/04/b16d058a0b1fd40a88be26d2f4f161f9.png' border='0' target='_blank'></img>Mein Ticker</a>
Themenstarter14 Beiträge · seit 201223. Apr. 2016 · #8
Hallo Wolfgang,
die Angst vor Krankheiten wie Malaria haben uns 20 Jahre von einer Afrika-Reise abgehalten. Wir hängen beide an unserer Gesundheit.
Dass im Ihaha Camp im Chobe NP mehrere Touristen überfallen worden sind, hat uns auch nicht unbedingt kalt gelassen.
Aber wie meinte Dan im Caprivi:
Wenn die Guten aufhören, dahin zu fahren, nur weil jemand überfallen oder getötet wurde, siegen die Bösen.
„Don’t let the bad people win !"
Und Kriminalität gibt es überall. In Deutschland ist die Gefahr, überfallen zu werden, sicher deutlich höher als in einem afrikanischen Nationalpark.
Gruß Elisabeth
Themenstarter14 Beiträge · seit 201223. Apr. 2016 · #9
Danke Gerhard !
Endlich regt sich mal jemand nicht gleich über den Titel auf, der eigentlich nur neugierig machen soll.
Bei der Fülle von Reiseberichten im Internet muss man sich langsam wirklich was einfallen lassen, damit überhaupt jemand auf die Website aufmerksam wird.
Und die bietet wirklich viele Informationen und auch einige ganz witzige Stories !
Wir können nämlich beide sehr gut über uns selbst lachen.
Herzliche Grüße
Elisabeth
527 Beiträge · seit 201323. Apr. 2016 · #10
Hallo Elisabeth,
ich glaube kaum, dass man besonders taff sein muss, um sich im Namibia-Forum umzusehen.
Wenn ich lese, wie die meisten Fomis Namibia, Botswana und Südafrika bereisen, denke ich, dass der Titel "Afrika ist selbst für Weicheier machbar" eher zutrifft.
Was im Forum neben provokanten Titeln ebenfalls nicht so gut ankommt, ist der dauernde Hinweis auf die eigene Homepage. Es wird von den meisten Lesern geschätzt, wenn die Bericht im Forum erscheinen (wobei man auch hier auf mindestens 50% verzichten könnte. Zum Glück gibt es aber keinen Lesezwang).

Ich schreibe auch Berichte, auf die ich furchtbar stolz bin. Und das sogar im Forum, obwohl ich eine eigene Homepage habe.
http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/288223-drei-monate-lang-kreuz-und-quer-durch-kenia.html?limitstart=0
WILLI

PS. Der Wert der Diskussion, den du/ihr losgelöst habt, erschliesst sich mir nicht ganz. Aber vermutlich liegt das an meinem eigenen Unvermögen.
zuletzt bearbeitet 23. Apr. 2016
7'296 Beiträge · seit 200623. Apr. 2016 · #11
loewerl schrieb:
Und Kriminalität gibt es überall. In Deutschland ist die Gefahr, überfallen zu werden, sicher deutlich höher als in einem afrikanischen Nationalpark.
... die Gefahr in der unbekannten Ferne scheint halt immer größer als in der bekannten Umgebung.

Vor einigen Jahren kam mal ein Musiker aus Johannesburg zu einem Auftritt aufs Würzburger Afrikafestival und wurde dort von einem Reporter interviewt. Er erzählte, dass die Stimmung sehr friedlich und die Menschen sehr freundlich seien. Zuhause in Johannesburg hätten ihn sämtliche Bekannten vor der Kriminalität in Deutschland gewarnt. 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
527 Beiträge · seit 201323. Apr. 2016 · #12
@ namib.
Was soll das Gesülze?
Ich habe reingeschaut, aber die Webseite ziemlich schnell wieder verlassen. Ich persönlich finde da wenig Witziges drin und habe z.B. mit Selbstdarstellern gewisse Schwierigkeiten.
Interessant: die meisten Fomis haben für Windeier (neben Hart- und Weicheier noch ein Ei...) ein gutes Gefühl und reagieren leicht gereizt.
WILLI
zuletzt bearbeitet 23. Apr. 2016
Themenstarter14 Beiträge · seit 201223. Apr. 2016 · #13
Wie war das mir der "Netiquette" im Internet ?
Ich halte mich mit angemessenen Reaktionen auf derartige Kommentare lieber zurück.
Elisabeth