marimariThemenstarter2'240 Beiträge · seit 201110. Apr. 2016 · #1Hallo zusammen,
unser Reiseplan ändert sich wohl nochmals.
Hat jemand eine Meinung, welche Lodge warum besser ist:
- Touch of Africa
oder Elephant Sands (die neuen Zelte)
nach 8 Tagen Camping im Moremi und Chobe suchen wir nach einer Lodge irgendwo auf der Strecke Kasane-Francistown. Wir starten morgens im Muchenje Camp.
Kasane lassen wir diesmal aus - resp. gefällt uns nicht besonders 😉 - es wird nur kurz aufgetankt...Nata Lodge ist schon zu weit...
Danke Euch und Gruss M.
Mogambo566 Beiträge · seit 201312. Apr. 2016 · #2Hallo marimari,
ich stand vor der gleichen Frage, allerdings mit dem Unterschied, dass wir aus Hwange via Pandamatenga nach Bots zurückfahren. Auch bei uns war die Vorgabe, möglichst weit in Richtung Francistown, ohne aber den Tag komplett bis zur Dunkelheit im Auto zu verbringen.
Nach langem Hin und Her habe ich mich dann für Elephant Sands entschieden, dabei waren die neuen Zelte im Grunde der ausschlaggebende Faktor.
Elephant Sands ist ja leidlich umstritten, von phänomenal bis katastrophal ist da wohl jede Wertung zu finden. Da ich aber weder die eine noch die andere Unterkunft kenne, wollen wir uns selbst ein Bild machen.
LG Mogambo 🙂
joli3'491 Beiträge · seit 200612. Apr. 2016 · #3Hallo marimari,
wenn Ihr Elephant Sands mit in Eure Überlegungen mit einbezieht, dann verstehe ich das Argument " Nata Lodge ist zu weit" nicht recht. Die beiden liegen doch mal gerade 50 km auseinander.
Wenn ich vor der Wahl stände, käme für mich nur Nata in Betracht. Ich habe beide Lodges besucht und kann nur sagen, dass zwischen beiden ein paar Welten liegen. Elephant Sands ist wirklich schon sehr einfach, um nicht zu sagen primitiv. Hätten wir Elephant Sands vor 40 Jahren kennen gelernt, dann hätten wir es vermutlich als sehr afrikanisch und authentisch eingestuft. Aber die Zeiten haben sich geändert - und das hat man auf Elephant Sands irgendwie nicht mitbekommen. Ich kenne nur die festen Häuser und die sind vom Ausstattungs- und Erhaltungszustand wirklich eine Katastrophe - sehr dunkel ( eine ca. 10W-Glimmlampe ist für einen solchen Raum wirklich ein Witz), kein Moskitoschutz für die Räume ( über dem Bett allerdings ist ein Mossinetz vorhanden - wenn auch mit Löchern), dreckige Dusche und Toilette, kein warmes Wasser und kaltes Wasser nur gelegentlich. Reklamationen bleiben unbeachtet und das Essen ist an guten Tagen durchschnittlich. Das Personal ist - mit Ausnahme des Mädchens an der Bar - uninteressiert und unfreundlich. Der Name der Lodge ist sicher zutreffend - viele Elefanten und viel Sand - mehr aber auch nicht . Der Tagespreis ist zugegebenermaßen sehr niedrig, aber ich würde die Lodge dennoch nicht als preiswert bezeichnen wollen.
Die Nata Lodge dagegen kann sicher von der Tierwelt her nicht mithalten, aber das erwartet man dort auch nicht unbedingt. Die Ausflüge in die Salzpfanne bringen zwar die eine oder andere Tiersichtung, aber gegenüber Elephant Sands deutlich weniger. Dafür sind die Unterkünfte - vor allem nach dem Großfeuer - wirklich ein Erlebnis, das Essen ist ok und die Lodgeanlage ist ebenfalls in Ordnung. Das Personal ist gelegentlich etwas überfordert, aber stets bemüht und freundlich.
Gruß Joli
marimariThemenstarter2'240 Beiträge · seit 201113. Apr. 2016 · #4joli schrieb:Hallo marimari,
wenn Ihr Elephant Sands mit in Eure Überlegungen mit einbezieht, dann verstehe ich das Argument " Nata Lodge ist zu weit" nicht recht.
Gruß Joli
Hallo Joli und alle,
mental ziehen wir ES noch nicht in Betracht 😉 - wir fahren von Ngoma über die Riverfront nach Kasane - auftanken /evtl. was essen und weiter. Eigentlich geht es darum, dass wir nicht in Kasane übernachten wollen - eine Lodge wäre schön- aber nicht zu jedem Preis und relativ niedriger Qualität. Wir waren letztes Jahr im Old House - war o.k. mehr aber auch nicht. Die Chobe Safari Lodge kommt mir vor, wie ein AI-Bunker...zusammenfassend wir sind keine Fans von Kasane u. it's Hotels 😄 Die Bakwena Lodge wär noch eine Alternative gewesen - jedoch wenn man nicht 3 Tage bleibt, zahlt man exorbitante Preise...
Alles hat bei mir eine Preis-Schmerzgrenze und in Kasane kommt die bei mir relativ früh 😄
Mal sehen...vielleicht landen wir schlussendlich trotzdem in Nata...
Falls noch wer ein paar Tipps hat, bin ich offen für Vorschläge...Camping u. Self-Catering wollen wir nicht...
Danke Euch.
Gruss M.
rhh64983 Beiträge · seit 201113. Apr. 2016 · #5Auch wir waren letztes Jahr sowohl in Elephant Sands als auch in der Nata Lodge.
Ich stimme Jolis Ausführungen zu 100 % zu. Alles was Joli schreibt, haben wir genau so erlebt. 🙂 Ergänzen würde ich noch, dass einen Gamedrive Elephant Sands nur bei mindestens 4 Leuten anbietet. Wollen nur 2 einen machen, zahlt ihr für 4.
Fahrt zur Nata Lodge. Preis-Leistungsverhältnis stimmt dort. Macht von dort einen Ausflug in die Pfanne zu den Pelikanen. Kann man selbst machen oder als Tour von der Lodge aus.
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201113. Apr. 2016 · #6Hallo Marimari,
ich möchte eine kleine Lanze für Elephant Sands brechen - allerdings nur als Zwischenstopp.
Wir waren gegen Mittag da, auf dem Weg zur Nata Lodge (von Kasane kommend).
Auch wenn wir am Chobe jede Menge Elefanten gesehen hatten, sooo beeindruckend wie diese Atmosphäre in E.S. haben wir es nie erlebt. Wir saßen vor einer Wand aus Elefanten, die wenigen Gäste waren alle sehr ruhig und still - es war überwältigend für uns. Die Elefanten standen ebenso ruhig, gingen nacheinander in den kleinen Tümpel; Mensch und Tier beobachteten sich gegenseitig.
Wenn also etwas Zeit ist (die Lodge liegt ja recht nah an der Straße) - macht einen Stopp dort.
Die Chalets der Nata Lodge sind absolut empfehlenswert, Dinner durchschnittlich, Personal bemüht. 😉
Viele Grüße
Strelitzie
Mogambo566 Beiträge · seit 201313. Apr. 2016 · #7Hallo Strelitzie,
wie sieht es denn mit dem Essen in ES aus? Für Nata geben ja nun einige in puncto Essen "so lala" an. Wie ist es denn in ES? Hab dort mit Dinner gebucht.... 😊
LG Mogambo 🙂
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201113. Apr. 2016 · #8Hallo Mogambo,
nein, nein - wir haben, wie erwähnt, nur einen Stopp gemacht im E.S., übernachtet in Nata.
Aber in E.S. hätte ich auch nicht essen wollen, selbst zum Lunch nicht, dort hat es ziemlich nach altem Frittierfett gerochen. Die Cola war gut gekühlt... 😁
VG Strelitzie
Hanne6'152 Beiträge · seit 200613. Apr. 2016 · #9hallo Mogambo,
wie schon erwähnt, die Chalets von Nata sind sehr schön, gross, Aussendusche, Terrasse. Es gibt dort ein Restaurant und man isst a l cart - das Essen fanden
wir völlig o.k. , das Personal war bei uns nicht sehr freundlich, da waren wir auch sehr überrascht, denn das hatten wir das erste Mal erlebt, nach all unseren
Aufenthalten in Afrika, nun das kann sich ja geändert haben, ich finde für einen Stop ist Nata prima. Man sitzt auch schön im Garten.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Logi16,9k Beiträge · seit 201213. Apr. 2016 · #10Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
runterwegs16 Beiträge · seit 201115. Apr. 2016 · #11Hallo,
wir haben beim Elephant Sands mit unserem Hanomag A-L 28 gecampt und waren begeistert. Sogar ein kleines Rudel Wildhunde haben wir gesehen. Und Elefanten kommt man auch selten so nah.
Liebe Grüße,
Verena & Patrick
www.runterwegs.de - der Afrika und Overlander Blog
marimariThemenstarter2'240 Beiträge · seit 201115. Apr. 2016 · #12Hallo zusammen
Wie immer: herzlichen Dank!
War schon jemand in den neuen Zelten der ES? Die Chalets werde ich nicht buchen wollen , dann lieber campen
...und in der Touch of Africa Lodge war noch Keiner?
Gruesse Mari
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200915. Apr. 2016 · #13Hallo Marimari,
wir waren
2011 drei Nächte bei Franz auf Touch of Africa und
2013 zwei Nächte. Uns hat es dort speziell wegen des Eigentümers gefallen, ist aber sicherlich nicht für jeden etwas.
Lt. einer Anzeige stand die Lodge zum Verkauf. Vielleicht rufst du ihn einfach bei Interesse an Übernachtungsmöglichkeit mit einer der Billigvorwahlnummern an.
Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit
www.butterblume-in-afrika.de
Margrit403 Beiträge · seit 200615. Apr. 2016 · #14Wir waren im 2013 bei Franz, er ist ein ausgewanderter Österreicher. Wir waren eine Nacht da, allerdings nur als Camper. Sahen am Wasserloch viele Sable Antilopen.
Die Touch of Africa Safari Lodge hat Chalets mit überdachter Terrassen, ein Restaurant mit offenem Blick zum Wasserloch, sowie einem Pool zum Abkühlen. Die Lodge ist m.E. eher für einen Zwischenstopp für eine Übernachtung gedacht, z.b. nach Kasane oder zum relativ nahen Hwange Park. Wenn ich mich recht erinnere, bietet der Eigentümer auch Touren/Game Drive zum Chobe an.
Für uns war es ein freundliches Ambiente & wir verbrachten mit Franz einen kurzweiligen & interessanten Abend.
Gruss Margrit
marimariThemenstarter2'240 Beiträge · seit 201116. Apr. 2016 · #15Hallo zusammen, Danke Euch.
Mal sehen...so 100% überzeugen tut uns noch nichts...
Gruss M.
marimariThemenstarter2'240 Beiträge · seit 201119. Apr. 2016 · #16...wir haben uns schlussendlich doch für die nahe Variante: Senyati entschieden...der Stopp danach ist Francistown. Sonst hätte ich diese Buchung auch noch umdisponieren müssen...so geht sich alles wieder auf...Gruss M.
Groovy Planet12 Beiträge · seit 201620. Juli 2016 · #17joli schrieb: (...) Elephant Sands ist wirklich schon sehr einfach, um nicht zu sagen primitiv. (...) Ich kenne nur die festen Häuser und die sind vom Ausstattungs- und Erhaltungszustand wirklich eine Katastrophe - sehr dunkel ( eine ca. 10W-Glimmlampe ist für einen solchen Raum wirklich ein Witz), kein Moskitoschutz für die Räume ( über dem Bett allerdings ist ein Mossinetz vorhanden - wenn auch mit Löchern), dreckige Dusche und Toilette, kein warmes Wasser und kaltes Wasser nur gelegentlich. Reklamationen bleiben unbeachtet und das Essen ist an guten Tagen durchschnittlich. Das Personal ist - mit Ausnahme des Mädchens an der Bar - uninteressiert und unfreundlich. (...)
Bin gerade (eher zufällig) auf diesen Beitrag gestoßen. Darf ich denn mal fragen, von wann diese Erfahrungen datieren? Ich war im Mai dieses Jahres für 4 Nächte dort und kann die genannte Beschreibung überhaupt nicht bestätigen. Mein "festes Haus" (Chalet) war geräumig, hell, luftig und gemütlich. Vor allem aber auch sauber, was insbesondere Dusche / Toilette betrifft. Warmes Wasser war auch durchgehend vorhanden. Habe mich dort rundum wohl gefühlt. Anlass zu Reklamationen gab es insofern keine. 😉 Das Essen war keine "Sterneküche", aber durchweg in Ordnung. Und das Personal war nett und freundlich (bis auf die junge Dame an der Rezeption, mit der musste ich erstmal warm werden ... kann aber auch an mir gelegen haben, es gehören ja immer zwei dazu...). Und insbesondere Frank, der Guide (für Morning Walks und Game Drives) war sehr sympathisch (bzw. ist das sicher immer noch).
Fazit: ich war rundum zufrieden. Wenn ich nun die Beobachtungen nebeneinander lege, klingt es ja beinahe so, als handele es sich um zwei verschiedene Bushcamps. Kann es sein, dass die genannten negativen Erfahrungen schon länger zurückliegen? Ansonsten würde ich es nicht verstehen ...
www.groovyplanet.de (Reiseblog - Geschichten und Infos aus aller Welt)
Guggu2'261 Beiträge · seit 201120. Juli 2016 · #18Hallo Groovyplanet,
ich zitiere schon mal aus meinem Reisebericht 2013:
Es gibt keine Fenster, ein dunkles Mückennetz ist vor den Öffnungen getackert, mit braunem Vorhangfetzen davor. Oben in eine Ecke gibt es eine Funzel die wenig Licht gibt. Das Bad ist am schlimmsten, verrostete Wasserhäne und sonst gammelig.
Es hat geheißen ab 17 Uhr gibt es warmes Wasser. Fehlanzeige, um 17:30 auch nicht und um 18 Uhr genau so wenig. Das letzte Mal im kalten Salzwasser geduscht, habe ich vor 25 Jahren auf den Malediven. ……….
Ich brauch eigentlich nicht erwähnen, dass H. Hirn nicht besonders amused ist.
Für uns war ES als Pitstop auf dem Weg zur Dombo gedacht, und da es nicht all zu teuer ist, auch um die Reisekasse ein wenig zu schonen. Wir haben hier eigentlich nicht viel erwartet, aber schon ein wenig mehr als hier geboten wurde.
Wenn alle Geheimtipps beim Forumsbekannten Reiseveranstalter diese Qualität aufweist, kann ich ganz gut darauf verzichten. Die veröffentlichten Fotos haben auch keine Ähnlichkeit mit unserer Absteige gehabt, und alle Bäder sollen angeblich schön sein.
Ha, sag ich da nur.
Das Wasserloch ist das einzig Positive was ich ES abgewinnen kann, Elefanten gucken kann man aber auch anderswo…..
Außer Kakerlaken im Bad , haben wir keine der anderen Tiere gesehen die es hier angeblich geben soll
Wenn es sich in der Zwischenzeit geändert hat, soll es ja Recht sein, aber ich habe da so meine Zweifel.
Für uns never ever!
Sommerliche Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012:
Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia
Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013:
Frau HIRN on the floodplains
Reisebericht Namibia 2015:
A trip down Memory Lane
NAM/BOT 2017 :
So weit! So gut!
Kenia/Masai Mara 2019 :
Der Kreis schliesst sich
Jochen66444 Beiträge · seit 201120. Juli 2016 · #19Hallo!
Nun melde ich mich auch - als Camper kann ich nichts über die Unterkünfte auf E.S. sagen. Wir hatten den ersten Platz neben dem Pool. Elefantenrüssel bei Nacht am Dachzelt, Duschen waren sauber, incl. warmes Wasser, Wild Dogs und Elefanten den ganzen Tag, ... nur das Essen war nicht der Renner. Das Personal war sehr freundlich - wurde vom Chef beim zweiten Besuch wiedererkannt - bekam dann auch einen Sonserpreis - ohne danach zu fragen!
Nata: Macht von außer mehr her (die Unterkünfte)
Gruß Jochen66
joli3'491 Beiträge · seit 200620. Juli 2016 · #20Hallo Groovyplanet,
sorry, dass ich erst heute auf Deinen Beitrag antworte. Wir scheinen wohl wirklich von 2 verschiedenen ES zu sprechen. Unsere Erfahrungen stammen von 2014. Deine scheinen neueren Datums zu sein. Sollte sich in der Zwischenzeit soviel Grundlegendes zum Positiven geändert zu haben, wäre es sehr schön, denn die dort möglichen Elefantenerlebnisse sind schon eine Klasse für sich. Vielleicht bekommen wir ja auch mal Rückmeldungen aus jüngster Zeit.
Gruß Joli