Guten Abend @Kupplungsschaden eines vorweg: Dass Vermieter von Allradfahrzeugen ausgebrannte Kupplungen nicht zahlen wollen, verstehe ich grundsätzlich. @ Bert und Bilder: Man sieht eine überhitzte Kupplungsscheibe. Exzessives Schleifen Lassen der Kupplung ist wohl ein häufiger Grund dafür, aber nicht der einzige. Welcher maßgeblich war, wird wohl nicht zu klären sein, oder? Schön wäre aber noch eine Erläuterung, ob tatsächlich Geld ohne Rechnung einbehalten/abgebucht wurde, d.h. ohne detaillierte Spezifizierung der Leistung. @ Peter 08, die Frage “welcher Kunde?“ ist berechtigt, die Antwort wird aber leider ein Geheimnis bleiben. Für eine Sichtprüfung müsste man jeweils die Kupplung ausbauen, ist also nicht praktikabel. Bleibt nur eine Funktionsprüfung durch den Vermieter ….bis schließlich durch den Mieter als unfreiwilliges Versuchskaninchen. Um Ärger frühzeitig zu vermeiden, müsste der aber auch Anzeichen für Mängel interpretieren können…..und wer kann das schon? Wäre aber beim Gebrauchtwagenkauf mit Überprüfung durch einen Touring Club auch nicht anders. Viele Funktionsstörungen am Auto sind (leider) Ermüdungsprobleme…..der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht, sagte schon ????….auf Neudeutsch: Den Letzten beißen die Hunde. Grüße
M@rie1'680 Beiträge · seit 200715. Apr. 2016 · #22
leser schrieb:der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht, sagte schon ????….auf Neudeutsch: Den Letzten beißen die Hunde.
das sagst du jetzt, bis du mal selbst bei einem Mietwagen vom Hund gebissen wirst und für einen nicht selbstverschuldeten Schaden zur Kasse gebeten wirst 😗 so bl.öd das für Vermieter ist, aber wenn der Schaden nicht eindeutig auf einen Mieter zurückzuführen ist (und das ist es wohl im vorliegenden Fall), sollte der Vermieter professionell reagieren und eben nicht dem letzten Mieter den Hund hinterherjagen, sondern den Schaden selber tragen. Einen nicht eindeutig zuzuordnenden Schaden dem letzten Mieter in Rechnung zu stellen ist m.E. unprofessionell und das die Mietpreise derart knapp kalkuliert werden, dass derartige Schäden nicht abgedeckt (mit reingerechnet sind), kann mir niemand wirklich erzählen 😉
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Guten Tag M@rie, ich habe das keineswegs zynisch sondern eher technisch gemeint und könnte das mit der Ermüdung (= kumulierte Schädigungen aus zahlreichen Spitzenlasten, daher Endversagen oft in unauffälligen Standardsituationen) auch begründen, es passt aber nicht hierher. Für deinen Standpunkt gibt es viele gute Argumente und der sprichwörtlich „Letzte“ gewesen zu sein, würde mich natürlich genauso frustrieren. Aber Zuordnung eines Schadensereignisses zu einem bestimmten Benutzer ist m. E. nur ein Aspekt, der andere ist die Abgrenzung zwischen „normalem“ Verschleiß und durch grob unsachgemäße/fahrlässig/rücksichtlose Bedienung herbeigeführtem und da gibt es leider einen Graubereich. Ein Kupplungsschaden kann m. E. schon in diese Kategorie fallen……oder Dünencruisen a la Topobär mit späteren Zylinderkopf- oder Reifen- oder Fahrwerksschäden bei Folgemietern 😗 Außerdem ist das alles nicht nur eine technische sondern auch juristische Thematik, im gegenständlichen Fall z. B. auch die unterbliebene Rechnungslegung, wenn es denn so war…..ist aber sowieso schon alles beigelegt. Grüße
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200616. Apr. 2016 · #24
Bert schrieb: Wenn eine Kupplung so total in Fetzen gefahren worden ist, ist es auf jeden Fall Schuld des Kunden da das durch extreme Beanspruchung oder staendiges Schleifen durch Fuss auf der Kupplung fahren etc. verursacht worden ist.
... da ich den Thread-Eröffner für seine sachliche Darstllung gelobt habe, möchte ich das an dieser Stelle für die Darstellung der anderen Seite wiederholen.
Die Kupplung sieht ja wirklich heftig aus. Wer auch immer dafür gesorgt hat, dass das Teil so ramponiert wurde, kann ich genauso wenig beurteilen wie Andere, aber ich kann ich mir nicht vorstellen, dass das Auto bis zum Zeitpunkt X problemlos funktionierte und ab dem Zeitpunkt X von einem auf den anderen Moment nicht mehr. Ich würde vermuten, dass sich da vorher durch gelegentliches Durchrutschen der Kupplung schon was andeutet.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Bin kein Kupplungsfachmann, aber ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass diese Kupplung normal funktionierte und dann bei sachgemäßer Benutzung von einer Sekunde zur nächsten so aussah und nicht mehr funktionierte. Ausnahmen gibt es immer, aber wenn die Kupplung ruiniert wird, dann ist in der Regel der Mieter/Fahrer schuld. Wenn man sich festgefahren hat und es falsch macht, dann dauert es keine Minute und die Kupplung ist verheizt. Das ist ja der Grund, warum so viele Vermieter davor warnen und die Kupplung bei diversen Vermietern auch im besten Versicherungspaket nicht versicherbar ist.
Ich weiß nicht, was die Blackboxen von Savanna alles aufzeichnen. Falls die auch Drehzahlen aufzeichnen, sollte sich das ja genauer aufdröseln lassen. Wenn das Auto z.B. am Horseshoe länger an einer Stelle stand und dabei Drehzahlen über Standgas hatte, dann hatte man sich wohl festgefahren und es falsch gemacht.
Was an der gesamten Geschichte noch nicht zusammen passt: Die Fotos sehen so aus, als wenn der Mieter es verbockt hat und die geforderten Kosten wurden auch aufgeschlüsselt. 2traveler hatte aber geschrieben, dass er das Geld mittels Anwalt wieder bekommen hat. Das deutet ja darauf hin, dass der Mieter doch im Recht war?
Beste Grüße
Guido
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200616. Apr. 2016 · #26
Guido. schrieb:2traveler hatte aber geschrieben, dass er das Geld mittels Anwalt wieder bekommen hat. Das deutet ja darauf hin, dass der Mieter doch im Recht war?
... ich habe nur gelesen, dass er einen Anwalt eingeschaltet hat.
Er schrieb auch:
Es fehlen Nachweise dafür, welcher Schaden am ersten Fahrzeug überhaupt vorlag.
Der Vermieter zeigte Fotos der Kupplung und schrieb, dass er diese dem Mieter zukommen ließ.
Was davon jetzt stimmt, weiß hier keiner außer den Beteiligten. Fakt ist jedoch, dass ich wüsste, welcher Schaden am Fahrzeug vorliegt, wenn ich ein solches Foto bekommen würde. Und ich wüsste auch keinen Grund, warum der Vermieter es dem Mieter nicht zukommen lassen sollte.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Hallo 2traveler so wir sind wieder zurück, und weil ich auf deinen Bericht kurz vor unserer Abreise eingegangen bin wollte ich nun nach unserer Rückkehr kurz berichten wie es uns erging: Wir hatten von Savanna den Bush Camper 3 liter Diesel mit Schaltgetriebe. Ein Klasse Fahrzeug für das Campen in Namibia , alles ruck zug aufgebaut und vorhanden, nun ehrlich gesagt ich möchte nicht ein Fahrzeugvermieter in Namibia sein!! bei den Strassen und Gegebenheiten, auch haben uns Campsite Besitzer und auch andere Reisende erzählt dass scheinbar aus Südafrika Reisende kommen um Offroad so richtig die Sau raus zu lassen...., nun nachdem ich die Bilder (da weis ich ja auch nicht ob diese von euerem Fahrzeug waren??, Auto Nr. 70 unseres 104 ) gesehen habe muss ich schon sagen dass Ihr mit dieser Kupplung keine 2500 km mehr gefahren seit, des weiteren ist mir in deinem Bericht aufgefallen dass du zum Schluss schreibst "Anwalt eingeschaltet" und in deinem nächsten Bericht ein Tag später , erzählst du alles ist geklärt Geld hast du bekommen... Hmmmmmm wieso sagst du das nicht schon im ersten Bericht???. Ich selbst kann mich über das Auto in keinster weise beschweren auch nicht über Savanna (nun vielleicht könnten die Damen hinter dem Tresen etwas freundlicher sein und ab und zu auch mal 😄 ) Bei uns lief alles zufrieden stellend, sicher auch weil wir das Fahrzeug pfleglich behandelt haben. Gruss RHS
swisschees1'715 Beiträge · seit 200626. Apr. 2016 · #28
Der Verzicht auf € 770 ist ja noch keine Schuldanerkennung des Vermieters. An seiner Stellen hätte ich ziemlich sicher auch so reagiert. Schlechte Bewertungen wie nun in diesem Forum können einen grösseren Schade verursachen als eine defekte Kupplungsscheibe.
Ein solcher Fall macht auch noch keinen schelchten Vermieter.
2T2travelerThemenstarter6 Beiträge · seit 201605. Juni 2016 · #29
Wir haben die Stellungnahme von Bert vom 14.04.16 erst jetzt gesehen.
Danke dafür Bert - zumal die Kommunikation seitens Savanna insgesamt eher ziemlich "dürftig" ist - bzw. war, da der Fall eigentlich abgeschlossen ist. (Allerdings war die Kommunikation von Savanna, selbst als es darauf ankam, kurios "mager".)
Die Bilder zeigen (irgendeine ?) eine Scheibe. Ob und ggf. wer, was, wann, wie, wo daran beschädigt hat, zeigen die Bilder nicht - all das bleibt spekulativ.
Tatsache ist jedoch folgendes:
- entgegen der Aussage in Berts Stellungnahme vom 14.04.16 wurden uns diese Bilder nicht zugemailt (@Bike Africa: ja, wenn alles so eindeutig und koscher wäre, wüssten wir auch keinen Grund, weshalb nicht ...)
- ebenfalls nicht korrekt ist die Aussage, dass wir mit dem Fahrzeug, der liegen geblieben ist, bis Moremi gefahren sind (Wir waren gerade auf dem Weg nach Savuti/Moremi als der Wagen den Geist aufgegeben hat, noch auf der asphaltierten Straße, vielleicht ca. 40-50km bevor die Sandpiste begonnen hätte.)
- auch sonst sind wir nicht stecken geblieben und können keine Grund erkennen, wann oder wodurch wir einen Kupplungsschaden verursacht haben hätten können (Wenn wir auch nur ansatzweise eine mögliche Schuld bei uns vermuten würden, hätten wir diesen Bericht sicherlich nicht eingestellt ...)
- wir waren nicht dabei als der Schaden am Wagen behoben wurde und wurden mit dem angeblichen Kupplungsschaden erst hinterher konfrontiert
- uns wurden keine Nachweise vorgelegt, dass explizit wir, welchen Schaden auch immer, verschuldet/verursacht hätten und dass jegliche anderen Möglichkeiten der Schadenursache ausgeschlossen sind
- selbst Nachweise dafür, wie sich die Forderung überhaupt zusammensetzt, fehlen (Keine Rechnung, keine ordnungsgemäßen Belege für Materialien, Arbeitszeit, Arbeitslohn, etc. - lediglich eine mündliche Forderung, "untermalt" mit einem Zettel auf dem der Betrag stand ... ).
- außerdem erscheint es eigenartig, dass Savanna, bereits aufgrund unserer telefonischen Nachricht aus der Ferne, darüber dass das Auto nicht mehr fährt, sprich ohne den Wagen gesehen, geschweige denn untersucht zu haben, plötzlich schnell die volle Kaution schon mal belastet hat
- ebenso kurios erscheint, weshalb überhaupt die volle Kaution belastet wurde, wenn die eigentliche mündliche Forderung geringer war ...
Im übrigen, wenn Bert schon mal die Wichtigkeit vom Reifendruck anspricht und betont, dann ist es erst recht unverständlich, dass u.a eines der diversen Macken z.B. vom Ersatzfahrzeug die defekte Anzeige vom Manometer von der in diesem Auto installierten Pumpe war. Es war vollkommen egal, ob man Luft aus den Reifen abgelassen oder in die Reifen reingepumpt hat, die Anzeigenadel hat sich kein Stück bewegt.
An der Stelle aber, trotzt dem ganzen Ärger mit Savanna, noch mal unser Lob, dass das Ersatzfahrzeug zumindest echt zügig von Savanna geliefert wurde.
Natürlich argumentiert Savanna aus deren Sicht und natürlich stellt unser Bericht unsere Sicht dar. Was wirklich mit dem Wagen passiert ist, bleibt letztlich - auch für uns - unklar. Klar ist aber, dass, selbst wenn die Kupplung während unserer Nutzung kaputt ging bzw. selbst wenn sogar wir einen Schaden verursacht hätten, zumindest die Art und Weise, wie Savanna bzgl. der Forderung vorgegangen ist, alles andere als seriös oder vernünftig war.
Letztlich ist unser Bericht aber, wie schon geschrieben, ein Erfahrungsbericht unter vielen anderen.
So und nun freuen wir uns auf einen schönen Sommer - ohne weitere Gedanken an diesen Autovermieter - und wüschen allen nur gute Erfahrungen. 🙂
Beste Grüße 2traveler
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201107. Juni 2016 · #30
Ein 4x4 Vermieter sollte für Kupplungsschaden aufkommen da er nicht beweisen kann, auch wenn er das sagt, wer eigentlich die Kupplung wirklich so geschädigt hat das der Nächste damit liegen bleibt, außer es passiert bei der ersten Fahrt eines nagelneuen Autos. Schließlich ist es ein 4x4 und solche Schäden sollten im Budget vorhanden sein. Passiert ja auch nicht alle Tage. Sie aber einem Kunde aufs Auge zu drücken, und dann mit vollem Preis, ohne Beweis das er es wirklich war, ist meiner Meinung nicht richtig. Sollte mal drüber nach gedacht werden. Ich wäre auch sauer und würde es ins Netz stellen. Sonst passiert überhaupt nichts. Es wird abgezockt wo es nur geht.
Außerdem kann man eine grob mishandelte Kupplung noch lange danach riechen, auch wenn der Wagen auf den Hoff fährt als wenn nichts geschehen wäre.
Is gibt leider auch Kunden welche zur Faulheit neigen und die Reifen nicht ablassen, wie schon vorher hier gesagt. Oder sie haben Angst davor weil es noch nie gemacht wurde. Dann bleibt gefälligst runter von den Dicksandpassagen.
Best Regards
Adolf
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MatzeHH441 Beiträge · seit 201410. Juni 2016 · #31
Sehe ich auch so.
man muss sich schon sehr blöd anstellen eine gute Kupplung innerhalb weniger Km komplett runter zu fahren. das ist ein Verschleissteil das von allen Mietern verschlissen wird und daher sollte das auf den normalen Mietpreis umgelegt werden. Ist bei Reifen ja auch so.
Danke und Gruß
Matze
ANandy_y22 Beiträge · seit 201001. Apr. 2017 · #32
Hallo,
ich habe den Thread erst jetzt zufällig entdeckt. Kurz meine Erfahrung mit Savanna bei Schäden:
Wir haben jetzt zweimal einen Hilux bei Savanna gemietet. Beim ersten ist gegen Ende der Tour ein Gelenk an der Frontachse gebrochen, sodass wir keinen 4x4 mehr hatten, aber das Fahrzeug ansonsten noch fahren konnten. Wir sind nach Telefonkontakt mit Savanna kurz in Rundu in die Werkstatt gefahren, um die "Diagnose" zu stellen. Savanna hat uns dann angeboten, das Fahrzeug an unserem nächsten Ziel in Grootfontein auszutauschen, was wir nicht wollten. Die Rückgabe war unkompliziert, der Defekt wurde uns nicht in Rechnung gestellt. Ein Jahr später ist uns aus einem Kanister Diesel in das Heck des Bushcampers gelaufen (war dann als Schlafstätte unbrauchbar). Offenbar wurde während der Fahrt die Befestigung des Verschlusses beschädigt und der halbe Kanister ist ausgelaufen. Da wir ab dem Zeitpunkt sowieso nur noch in Lodges übernachtet haben, haben wir Savanna gar nicht kontaktiert. Die Rückgabe war dann problemlos, auch hier keine Reinigungskosten o.ä. in Rechnung gestellt bekommen.
Wir hatten übrigens beim ersten Mal auch eine defekte Anzeige am Kompressor. Seitdem nehme ich immer ein kleines Reifendruckmessgerät mit.
Viele Grüße, Andreas
panther1'296 Beiträge · seit 200701. Apr. 2017 · #33
Hallo Andreas,
schön dass du so zufrieden mit Savanna bist. Die Geschichte mit dem Diesel in der Wohnkabine finde ich allerdings sehr bedenklich um es mal freundlich auszudrücken. Dir läuft also Diesel aus einem undichten Kanister, fast alle Kanister sind übrigens undicht und sollten deshalb mindestens in zwei grosse schwarze Mülltüten eingepackt werden wenn man sie schon innen oder im Aussenfach transportiert, und hälst es nicht mal für nötig den Vermieter darüber zu informieren? War dir ja scheinbar auch egal, da du ja nicht mehr darin schlafen musstest. Der nächste Mieter, der dein Auto vielleicht aber schon am nächsten Tag nach deiner Abgabe übernimmt, darf dann schon in dem Gestank schlafen, weil für den Austausch des Teppichs, Reinigung etc. keine Zeit mehr war? Schön wäre es gewesen wenn du den Vermieter informiert hättest was passiert ist damit er entsprechend planen kann. Aber es geht ja nach dem Motto "nach mir die Sintflut" und freut sich dann über die Kulanz des Vermieters. Die Mitnahme von Kanistern im/am Bushcamper ist übrigens seit diesem Jahr verboten.
Auch wir haben Savanna als sehr kulant erlebt. Aber in deinem Fall hätte ich dir die Reinigung in Rechnung gestellt.
Gila.Bend522 Beiträge · seit 201702. Apr. 2017 · #35
@andy_y
Ich gehe nicht so weit wie panther, dass Dir die Reinigung in Rechnung gestellt werden sollte. Es kann immer etwas auslaufen und das mit den Tüten weiß auch nicht jeder.
Aber dem Vermieter diese Info nicht mitzuteilen halte ich für eine Unverschämtheit.
casimodo4'529 Beiträge · seit 200702. Apr. 2017 · #36
Hallo,
ich habe den Thread gerade gelesen, da wir im September mit einem Hilux von Savannah fahren werden. Savannah hat den Transport von Benzinkanistern im Innenraum nunmehr verboten. Das dürfte eine Reaktion auf solche Geschehnisse sein.
ANandy_y22 Beiträge · seit 201004. Apr. 2017 · #37
Das mit den Tüten muss man schon wissen, oder eben die Erfahrung machen. Der Kanister gehörte zu den offenbar wenigen, die dicht waren, zumindest blieb kopfüber alles trocken. Wie konnten wir ahnen, dass erstens durch das Ruckeln des Fahrens der Metallverschluss verbiegt und zweitens der Diesel durch irgendwelche Kanäle aus dem Außenfach in das Innere gerät? Von dem Außenfach übrigens, in den wir den Kanister laut Savannah-Mitarbeiterin explizit stellen sollten. Zum anderen unterstellt man bei Unverschämtheit Absicht. Wir haben erst mal selbst gereinigt und gelüftet, es waren noch 14 Tage vor uns und wir hatten Hoffnung, dass sich bis dahin alles verflüchtigen wird. Aber herzlichen Dank für die freundlichen Worte, lasst es mich wissen, falls ihr mal eine Autovermietung in Windhoek aufmachen solltet.
Grüße
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201102. Jan. 2018 · #38
2traveler schrieb: Bei der Fahrzeugrückgabe hat der Autovermieter dann behauptet, wir hätten beim ersten Wagen einen Kupplungsschaden verursacht ...
Gestern fuhr ein Hilux, nicht sicher welche Autovermietung, an uns vorbei auf der Peninsula vorbei am Leuchtturm zu der Robbensiedlung mit derart stark stinkender Kupplung. Der nächste Mieter darf dann die Kupplung bezahlen.
Best Regards
Adolf
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