LILinda81Themenstarter6 Beiträge · seit 201609. März 2016 · #1Hallo an alle,
ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen.
Seit ca. 10 Jahren gehört das Reisen zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, ich kann einfach nicht genug kriegen. 😉
Am liebsten reise ich an Orte mit viel Natur und atemberaubenden Landschaften. Wir reisen gern unabhängig, entweder im Camper oder mit dem Rucksack.
Da liegt es nahe, dass wir (mein Mann und ich) jetzt auch mal Namibia entdecken möchten. Im Mai geht es los für 3 Wochen und wir freuen uns schon riesig! 🙂
Jetzt zu unserer Frage:
Aus anderen Ländern kennen wir es, dass es auf vielen Campingplätzen Waschmaschinen und Trockner oder Wäscheleinen gibt. Wie ist das denn in Namibia?
Bei 3 Wochen kann man natürlich auch genug mitnehmen, trotzdem interessiert es mich einfach mal, und natürlich ist es auch nicht ganz unpraktisch, wenn man weniger Kram mitnehmen kann.
Freue mich über ein paar Infos!
Montango1'667 Beiträge · seit 201109. März 2016 · #2in den meisten Campern ist doch eine Waschmaschine eingebaut 😉
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200909. März 2016 · #3Hallo Linda,
es gibt definitiv auf keinem Campingplatz Wschmaschinen!
Wo sollen so viele Stromanschlüsse bzw. so viel Strom denn her kommen? Im Busch?
Ihr könnt eure Wäsche entweder ab und zu für ein paar Dolar in manchen Gästefarmen oder Lodgen waschen lassen, die auch Campingplätze haben und diese Service anbieten oder ihr nehmt biologisch abbaubares "Okö-Reise-Waschmittel" aus Europa mit und wascht eure Kleidung am Waschbecken selbst.
Das Abwasser wird direkt in den Boden bzw. in die Büsche geleitet, deshalb besser "Öko-Reisewaschmittel".
Wäscheleine? Die müsstet Ihr bitte selbst mitbringen und an Bäumen oder Fahrzeugen (Außenspiegel) spannen.
Trockner??? In Namibia???
Das ist ein guter Witz!
Die Luftfeuchtigkeit ist so gering, dass eure Kleidung in null komma nichts an der Luft trocknet.
Ich kenne niemanden in Namibia, der so ein Gerät besitzt. 🙂
Es ist aber auch erlaubt und nicht selten der Fall, dass man dort auch mal mit dreckiger Kleidung rumlaufen kann, wenn einen selbst das nicht stört.
Ist schliesslich campen in Afrika. 🙂
LG
Otjikoko
Brauni389 Beiträge · seit 200609. März 2016 · #4Hallo,
also Waschmaschinen wird man selten finden, Trockner noch weniger. Des öfteren werden diese Dienste von den Frauen der Platzwächter ausgeführt. Fragen hilft oft weiter. Preis bitte im voraus aushandeln.
Wäscheleine haben wir immer selbst dabei und waschen auch selbst.
Gruß Joachim
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause.
Reisende Geschichten.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200609. März 2016 · #5Hallo Linda,
willkommen im Forum.
Aus anderen Ländern kennen wir es, dass es auf vielen Campingplätzen Waschmaschinen und Trockner oder Wäscheleinen gibt. Wie ist das denn in Namibia?
in anderen Ländern hast Du auch 3000 Parzellen auf einem Campingplatz... in Namibia in aller Regel so 5-10, häufig ohne Strom (da kämen dann nur Hamsterrad-Waschmaschinen in Frage)...
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Montango1'667 Beiträge · seit 201109. März 2016 · #6Hallo Linda,
jetzt nochmal etwas ernsthafter:
Otjikoko hat ja schon das meiste beantwortet. Um das Waschen zu erleichtern, könnt Ihr folgendes mitnehmen oder besorgen:
Für die Handwaschbecken (haben in der Regel keinen Stopfen für den Abfluss) ein rundes Stück Gummi von z.B. einem LKW-Schlauch. Macht jeden Abfluss zu 🙂
Komfortabler: die Wüstenfahrerwaschmaschine... einen wasserdicht verschliessbaren Eimer (z.B. Kanutrommel) Da stopft Ihr vor der nächsten Rappelpiste die Wäsche nebst Wasser und Waschmittel rein, am besten aufs Dach damit (dann wird auch warm gewaschen) 🙂 Bei Ankunft muss nur noch gespült werden. Wichtig : vorher checken, ob es am Ankunftsort überhaupt Wasser zum Spülen gibt 😄
LG
Montango
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201209. März 2016 · #7In jedem Laden gibt es die grünen Seifenriegel von SUNLIGHT.
Aber auch Handseifenpulver.
Waschbecken, Eimer, Wasserschüssel. In jedem Behälter läßt sich Wäsche waschen.
Man merkt wie schnell man auch ohne Waschmaschine auskommt,
unsere Eltern haben auch mit der Hand waschen müssen.
Trocknen tut alles allein.
Zwei Hemden, zwei Hosen, zwei Unterhosen, zwei paar Socken, ein Paar Schuhe.
Mehr braucht man da nicht. Und die wäscht man abwechselnd oder trägt sie bis sie alleine stehen bleiben. 😉
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200609. März 2016 · #8Montango schrieb:
Komfortabler: die Wüstenfahrerwaschmaschine... einen wasserdicht verschliessbaren Eimer (z.B. Kanutrommel) Da stopft Ihr vor der nächsten Rappelpiste die Wäsche nebst Wasser und Waschmittel rein, am besten aufs Dach damit (dann wird auch warm gewaschen) 🙂 Bei Ankunft muss nur noch gespült werden. Wichtig : vorher checken, ob es am Ankunftsort überhaupt Wasser zum Spülen gibt 😄
... sieht dann so aus - die graue Tonne am Heck ist die Waschmaschine:

Da kommt ein wenig Seife (Portionsseife) oder Flüssigseife oder Duschgel oder Kernseife -was halt gerade da ist- rein und vielleicht noch 1-2 runde Kieselsteine und dann reinigt sich die Wäsche von selbst.
Bin ich mit dem Rad unterwegs, nehme ich die Sachen manchmal mit unter die Dusche oder es findet sich ein Waschbecken oder ein Eimer oder ein Einheimischer, der sich ein bisschen Geld verdient.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
camperfan235 Beiträge · seit 201609. März 2016 · #9Noch etwas zur Selbstwaschvariante- wir haben auf Reisen nahezu alles aus moderner Mikrofaser. Das Zeug wäscht sich problemlos aus, nimmt Schmutz nicht so auf wie eine Baumwollfaser. Und trocknet in Nullkommanix.
Die Handwäsche erleichtert der Scrubba Wash Bag, der ist allerdings recht teuer und lohnt nur wenn man öfters solche Reisen macht.
Montango1'667 Beiträge · seit 201109. März 2016 · #10Ich seh nix ??
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200609. März 2016 · #11Montango schrieb:Ich seh nix ??
Beitrag ging zu früh weg.
Jetzt ist das Bild drin ...
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
LILinda81Themenstarter6 Beiträge · seit 201610. März 2016 · #12Ok, danke! Ich seh schon, in Bezug auf Wäsche muss man selbst kreativ werden bzw. Hand anlegen! 😉
Aber das macht ja auch ein bisschen den Reiz so einer Reise aus.
Als wir in Kanada campen waren, haben wir mal nen großen Kochtopf und Shampoo zum Waschen zweckentfremdet... geht ja alles irgendwie; und stimmt, man ist erstaunt, wie gut man auf viele Dinge verzichten kann!
Ganz begeistert bin ich ja von der Wüstenwaschmaschine! 😄 Sehr gute Idee! 😉
Ja stimmt, Microfaser- oder Funktionsklamotten sind ne gute Idee, vielleicht legen wir uns da noch ein paar Teile zu.
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201210. März 2016 · #13Synthetikfasern sind alles andere als geeignet, man schwitzt da übermäßig drin und der Schweiß verdunstet nicht richtig. Lieber zerknautschtes Baumwollhemd als sich nachher selbst zu riechen.
ALM2'319 Beiträge · seit 201110. März 2016 · #14Servus.
Die Not mach ja bekanntlich erfinderisch... Ideenreichtum und Improvisationsgeist sind gefragt.
Ich schwöre auf Leinenklamotten... Das ist für mich persönlich, neben der Baumwolle, der geeignete Stoff aus dem Safariträume geschmiedet sind.
Ach ja... Auch die Fjällrävenklamotten, gut eingewachst und somit schmutz- und wasserabweisend, sind immer in unserem Afrikagepäck.... Auch wenn diese nicht zu 100% in die Kategorie Leinen/Baunwolle einzuordnen sind.
Alm
KAKasamphi20 Beiträge · seit 201610. März 2016 · #15Swakop1952 schrieb:Synthetikfasern sind alles andere als geeignet, man schwitzt da übermäßig drin und der Schweiß verdunstet nicht richtig. Lieber zerknautschtes Baumwollhemd als sich nachher selbst zu riechen.
Vorallem stinkt das zeugs sofort 🤢 die beste Erfahrung habe ich mit Merinowolle gemacht (z.B. Icebreaker). Fühlt sich super an, stinkt nicht, kann unter der Dusche mitgewaschen werden und trocknet superschnell
gruss
camperfan235 Beiträge · seit 201610. März 2016 · #16Ist Ansichtssache. Ich persönlich mag keine duirchgeschwitzen Baumwollsachen an haben. das Zeug klebt auf der Haut und das das nicht stinkt, kann ich nicht bestätigen. merino habe ich auch ganz gerne, allerdings gehen dünnere Socken schnell kaputt, ich habe ein, zwei Icebreaker "T-shirts" die ich recht angenehm empfinde.
Ansonsten mag ich meine "Leichstoffkleidung" udn auch bei Synthetik finde ich, gibt es deutliche Unterschiede.
Ich habe für mich auch das bessere Gefühl, die Bluse abends schnell ducrhs wasser zu ziehen udn die dann ne Stunde später wieder bereit zu haben als mehrere tage nacheinander verschmutze und riechende Baumwollkleidung zu tragen 🙂
Ein gewichtsvortel besteht meist auch.
ich versuche allerdings, die heisse jahreszeit zu meiden, so das ein evtl. Vorteil von baumwoll udn leinen bei sehr heissen temperaturen für mich nicht zum Tragen kommt.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200610. März 2016 · #17... ich bin auf meinen ersten Radreisen in Afrika immer mit Radtrikot gefahren (keines dieser bunten Dinger mit überall Werbung, sondern einfarbig sandfarben oder signalgelb). Nach einem Tag auf dem Rad stinkt so ein Trikot meist wirklich ziemlich (gibt auch andere), während ich ein Baumwoll-T-Shirt auch mal zwei oder drei Tage tragen kann.
Trotzdem habe ich auch immer ein Kunstfaser-T-Shirt dabei, was sich super eignet, um mal abends wegzugehen. Das Zeug ist knitterfrei und trocknet schnell. Ich finde, da hat beides Vor- und Nachteile.
Und wenn es für abends mal was Wärmeres sein muss, ist ein Fleecepulli oder -hemd optimal. Knittert auch nicht und trocknet ebenfalls relativ schnell.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
peter 081'927 Beiträge · seit 200811. März 2016 · #18Es gibt auch in Namibia CP mit Waschmaschinen, gut, sind jetzt nicht die klassischen Buschcamps.
Spontan fällt mir ein Groß Barmen, Kupferquelle in Tsumeb, CP der Cape Cross Lodge, Alte Brücke in Swakop....
und ich bin mir sicher, es werden immer mehr werden.
Gruß
Peter
africangirl79 Beiträge · seit 200811. März 2016 · #19Guten Morgen!
In vielen Orten gibt es auch Wäschereien. Wir waren z.B. mal ganz entzückt, als wir in Rosh Pinah eine fanden. Da gibt man seine Wäsche ab und kann sie sich ein paar Stunden später wieder abholen. Voraussetzung ist natürlich, dass man ein wenig Zeit hat.
Sonst haben wir auch schon die vorher erwähnte Buschwaschmaschine genutzt oder einfach mit der Hand gewaschen.
Ich finde auch, dass die Klamotten aus Synthetikfasern schneller riechen. Ich trage nur noch Seersucker-Hemden aus Baumwolle. Die kann ich auch zwei, drei Tage tragen ohne unangenehm aufzufallen.
Viele Grüße
africangirl
Anette Seiler
outinafrica.de
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201211. März 2016 · #20africangirl schrieb:Guten Morgen!
In vielen Orten gibt es auch Wäschereien. Wir waren z.B. mal ganz entzückt, als wir in Rosh Pinah eine fanden. Da gibt man seine Wäsche ab und kann sie sich ein paar Stunden später wieder abholen. Voraussetzung ist natürlich, dass man ein wenig Zeit hat.
Sonst haben wir auch schon die vorher erwähnte Buschwaschmaschine genutzt oder einfach mit der Hand gewaschen.
Ich finde auch, dass die Klamotten aus Synthetikfasern schneller riechen. Ich trage nur noch Seersucker-Hemden aus Baumwolle. Die kann ich auch zwei, drei Tage tragen ohne unangenehm aufzufallen.
Viele Grüße
africangirl
Besonders wenn man Schaf- oder Bokkierippe auf dem Grill hatte....! 😄