Okt/Nov 2016 für 23 Tage

60 Antworten · 6'350 Aufrufe · gestartet 09. Feb. 2016 von ShalTi
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Themenstarter14 Beiträge · seit 201609. Feb. 2016 · #1
Hallo zusammen,
ich muss erst einmal sagen, dass ich dieses Forum wirklich super finde. Toll gemacht!

Meine Frau und ich möchten dieses Jahr von Mitte Oktober bis Anfang November für 23 Tage nach Namibia. Wir tendieren momentan die klassische Route zu nehmen. Dazu habe ich noch einige Fragen und hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen.

Vermutlich gibt es schon einige Antworten auf meine Fragen, jedoch bin ich durch einige aktuelle Threads etwas in Zeitdruck geraten. Dort wurde ja schon darauf hingewiesen, dass man sich umbedingt jetzt schon um Unterkünfte kümmern soll, da Oktober als Reisezeit sehr beliebt sei.

Hier erst einmal eine grobe Liste unserer Ziele.

FRA-WDH 06:30 (direkt nach Otjiwarongo)
Otjiwarongo (2ÜN)
Etosha (4ÜN)
Twyfelfontein (2ÜN)
Swakopmund (3ÜN)
Sesriem (2ÜN)
Koiimasis Fels (2ÜN)
Lüderitz (2ÜN)
Fish River Canyon (2ÜN)
Mariental (2ÜN)
Windhoek (1ÜN)
WDH- FRA 21:30

Ich weiß, die meisten raten davon ab größere Strecke am Ankunftstag zu fahren. Wir hatten bei unserer 23-tägigen Südafrikareise im November 2012 (dort hat uns das Afrikafieber erwischt) sogar eine längere Strecke an unserem Ankunftstag zurückgelegt (Johannesburg → Sabie). Dies hat uns nichts ausgemacht und auch in keinster Weise gestresst. Deswegen sollte uns die genannte Strecke auch kein Problem sein.

So meine erste Frage (hoffentlich nicht zu blöde Frage) bezieht sich auf die Routenrichtung. Ich habe mir schon einige Threads über die klassische Route hier im Forum durchgelesen und auch bei einigen Reiseveranstaltern angeschaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass die klassische Route zu gefühlten 95% im Uhrzeigersinn durchgeführt wird.
Gibt es dafür irgendeinen Grund dafür oder ist das nur Zufall?

Unser Gründe für die „Gegen den Urzeiger“-Route sind das hohe Malariarisiko in den Gegenden Otjiwarongo und Etosha während der Regenzeit, und zudem verringer wir so etwas die Wahrscheinlichkeit auf Regentage. Ich weiß nicht wie schnell sich Moskitos in der „kleinen Regenzeit“ vermehren, jedoch versuchen wir 6 Tage einfach nicht gestochen zu werden, da wir keine Malariaprophylaxe nehmen wollen. Hat damals im Krüger Park auch geklappt…
Was meint ihr dazu? Ändert die Lage (Mosikitos und Regen) wirklich so schnell oder wäre euch die Routenrichtung egal? Im Uhrzeigersinn wäre das „kritische“ Gebiet etwas mehr als 2 Wochen später an der Reihe.

Wir sind immer noch am überlegen, ob wir Lüderitz und/oder den Fish River Canyon weglassen. Uns würde bei Lüderitz nur die Geisterstadt interessieren und der Fish River Canyon ist ja um diese Jahreszeit geschlossen. Da würde ich eher nur je eine Nacht bleiben. Jedoch wären dafür die 3 aufeinander folgenden Tage mit 240km bis 340km langen Strecken wahrscheinlich etwas nervig.
Was meint ihr? Sollten wir die gesparten Tage zum für den Kgalagadi Park verwenden oder irgendwo anders ein paar Tage dranhängen? Oder würdet ihr doch die urprünglichen Ziele einbauen, da ggf. der KTP anderen Zielen auf meiner Liste zu sehr ähnelt.

Bezüglich des Fahrzeugs waren wir uns auch nicht ganz sicher. Nach vielem hin und her haben wir uns zumindest entschlossen (bzw. Frau hat entschieden 😄 ) nicht zu campen und doch feste Unterkünfte zu nehmen. Deshalb fällt schonmal ein Fahrzeug mit Dachzelt weg. Trotzdem sind wir noch unentschlossen, ob wir uns einen SUV RAV4-Größe mieten sollen oder doch einen Hilux 2 Sitzer. Scheint sich ja preislich weder im Spritverbrauch noch im Mietpreis sonderlich zu unterscheiden. (Besonders im Vergleich zur gesamten Reise). Ein Fahrzeug Corolla-Größe ist für uns auch ausgeschlossen. In Namibia scheinen ja die Straßen schon eher in Richtung Gravel Road zu gehen. Das hat zwar in Südafrika auch mit einem Fahrzeug dieser Größe funktioniert, aber die 45 min auf der R400 Richtung Kuzuko Lodge waren nicht gerade sehr entspannend. Das dann auch noch auf einer längeren Strecke, muss nicht unbedingt sein. Zumindest stelle mir vor, dass einige Straßen die wir in Namibia befahren werden ähnlich sein werden. Da sollte es mit einem SUV schon besser sein.
Ist eurer Meinung nach ein Hilux für unsere Zwecke etwas zu übertrieben?
So wie ich es rausgelesen habe, wird dieser eher von Campern gemietet oder für Fahrten in schwierigere Gebiete.

Hoffe mal das ich nicht zuviel Blödsinn geschrieben habe, ist schon etwas spät.

Freue mich auf eure Antworten.
33,1k Beiträge · seit 200609. Feb. 2016 · #2
Hallo ShalTi,

willkommen im Forum!
sogar eine längere Strecke an unserem Ankunftstag zurückgelegt (Johannesburg → Sabie). Dies hat uns nichts ausgemacht und auch in keinster Weise gestresst. Deswegen sollte uns die genannte Strecke auch kein Problem sein.
Namibia ist aber ausdrücklich nicht Südafrika; zwischen Windhoek und Okahandja befindet sich eine 25 km lnge Baustelle mit 60 km/h... also das dauert schonmal ne Stunde. Zudem: Was wollt ihr 2 Nächte in Otjiwarongo. Ich würde die erste Nacht in Windhoek verbringen und dann nach Etosha durchfahren. Insgesamt würde ich die Route aber im Uhrzeigersinn fahren, damit ihr Etosha (was für die Meisten DAS Highlight ist) am Ende der Reise habt. Mariental muss man nicht einmal 2 Stunden bleiben, geschweige denn 2 Nächte 😉
sind das hohe Malariarisiko in den Gegenden Otjiwarongo und Etosha während der Regenzeit
ihr fahrt aber nicht in der Regenzeit, sondern der absoluten Trockenzeit. Die kleine Regenzeit beginnt, wenn überhaupt, gen Mitte November. Zudem - aber ich bin ausdrücklich kein Arzt oder Apotheker - würde ich persönlich nicht auf die Idee kommen in Etosha im Oktober/November an Malaria zu denken. Wenn ihr eine Mücke seht, Respekt!

Ich würde es so machen:
- Windhoek (1)
- Kalahari (2)
- Aus (2), Tagesausflug Lüderitz)
- Fishriver Canyon (2)
- D707 (2)
- Sesriem/Sossusvlei (2)
- Swakopmund (3)
- Damaraland (2)
- Etosha (4)
- Okonjima, Waterberg, Erindi o.ä. (2)
der Fish River Canyon ist ja um diese Jahreszeit geschlossen.
Wie kommst Du darauf? Nur de tagelange Wanderung ist in der Hitze nicht möglich.
SUV RAV4-Größe mieten sollen oder doch einen Hilux 2 Sitzer.
EIn Single Cab ist absolut ungeeignet - wo tut ihr die Kühlbox mit einem kalten Getränk, den Fotoapparat etc. hin? Nehmt einen Rav4 o.ä..
Zumindest stelle mir vor, dass einige Straßen die wir in Namibia befahren werden ähnlich sein werden.
tendenziell sind die unbefestigten Straßen hier besser als in Südafrika - aber es gibt eben 90% unbefestigte Straßen und nicht wie in Südafrika ab und an mal eine. Dennoch haben bis vor 10 Jahren alle Touristen mit einem Golf, Corolla etc ohne Probleme (und deutlich weniger UNfällen) das Land erkundet.

Bedenkt, dass ihr (Oktober) zur absoluten Hauptsaison fahrt. Da gilt es, schnell einen Mietwagen zu buchen und Eure Traumunterkünfte anzufragen. Ihr müsst damit rechnen, dass einiges schon ausgebucht sein wird.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 09. Feb. 2016
Themenstarter14 Beiträge · seit 201609. Feb. 2016 · #3
Vielen Dank für deine ausführlichen Antworten.

Was wollt ihr 2 Nächte in Otjiwarongo

Mit Otjiwarongo meinte ich die von dir genennte Umgebung Okonjima, Waterberg, Erindi.

Mariental muss man nicht einmal 2 Stunden bleiben

Da habe ich dann auch die Umgebung gemeint (z.B. Bagatelle)

zwischen Windhoek und Okahandja befindet sich eine 25 km lnge Baustelle mit 60 km/h

Nach deiner vorgeschlagenen Route wäre nun der erste Tag in die andere Richtung und somit ohne Baustelle und von Strecke und Zeit wirklich vergleichbar mit JHB-Sabie 🙂 . Egal ich möchte mir ja auch Windhoek etwas anschauen und werde es einfach so machen wie du und viele andere es schon vorgeschlagen hatten und am ersten Tag in Windhoek bleiben.

ihr fahrt aber nicht in der Regenzeit, sondern der absoluten Trockenzeit

Auf der loney planet Seite hatte ich gelesen, dass die "kleine" Regenzeit von Oktober bis Dezember ist. Wiki zeigt auch das Grootfontein im September 2, im Oktober 6 und im November 13 Regentage hat. Ist ja zumindest in der Nähe von Etosha. Sah mir zumindest danach aus als würde die Regenzeit wirklich allmälich anfangen, wenn auch nicht mit einer so hohen Niederschlagsmenge wie in den darauf folgenden Tagen...

OK, ich dachte das Highlight beim Fish River Canyon wäre die genannte Wanderugen.

tendenziell sind die unbefestigten Straßen hier besser als in Südafrika - aber es gibt eben 90% unbefestigte Straßen und nicht wie in Südafrika ab und an mal eine

Hmm, dann kommt vielleicht doch wieder eine Corolla-Größe in Frage. Hatte wirklich Bedenken, dass die Straßen wie die genannte Gravel Road sind. Vorteil beim Corolla ist, dass einem die Elefanten noch etwas Größre vorkommen 😉
Aber zumindest weiß ich jetzt schonmal, dass es kein Hilux wird.

Ich denke um nicht weiter Zeit zu verlieren, werde ich schonmal deine Route übernehmen und die Unterkünfte buchen. Mal sehen was noch übrig ist.

Grüße
Timo
33,1k Beiträge · seit 200609. Feb. 2016 · #4
Hallo Timo,
Auf der loney planet Seite hatte ich gelesen, dass die "kleine" Regenzeit von Oktober bis Dezember ist. Wiki zeigt auch das Grootfontein im September 2, im Oktober 6 und im November 13 Regentage hat. Ist ja zumindest in der Nähe von Etosha. Sah mir zumindest danach aus als würde die Regenzeit wirklich allmälich anfangen, wenn auch nicht mit einer so hohen Niederschlagsmenge wie in den darauf folgenden Tagen...
nur grundsätzlich zur Regenzeit in Namibia, denn die ist komplett anders, als viele es sich vorstellen. Regenzeit bedeutet hier, mit Glück (denn für uns ist Regen das Wichtigste) alle paar Tage für ne Stunde oder zwei (meist nachts) einmal einen Schauer. Im Nordwesten hatte es praktisch 2 Jahre lang gar nicht geregnet, im Süden gibt es praktisch keine kleine Regenzeit. Jetzt, zum Höhepunkt der Regenzeit, hatten wir vergangenen Donnerstag einen Wolkenbruch und davor ca. eine Woche nichts. In der kleinen Regenzeit ist es noch sporadischer.

Viel Spaß weiterhin bei der Planung. Meine Route ist nur ein Vorschlag. Wenn ihr sagt, dass Euch Fishriver-Canyon nicht so interessiert, dann plant die zwei Nächte woanders ein...

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 09. Feb. 2016
663 Beiträge · seit 201509. Feb. 2016 · #5
Christian hat es ja schon geschrieben, 90% der Leute fahren die klassische Route im Uhrzeigersinn ganz einfach weil man so Etosha als das Highlight der Reise am Ende hat. Es gibt ansonsten aber keinen sachlichen Grund warum man sie nicht auch andersherum fahren kann.
16,9k Beiträge · seit 201209. Feb. 2016 · #6
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2026
52 Beiträge · seit 201209. Feb. 2016 · #7
Klingt bisher ziemlich gut alles. Habe nichts mehr beizufügen. Ausser viel Spass zu wünschen!
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20 Beiträge · seit 201609. Feb. 2016 · #8
Hallo ShalTi

Wir sind gegen den Uhrzeigersinn gefahren und waren absolut zufrieden damit. Also zuerst in den Etosha und danach in den Süden. Nach dem Etosha konnten wir die restlichen Tierbeobachtungen viel lockere angehen als die anderen Reisenden welche am Schluss den Etohsa gemacht haben. Aber ist halt Geschmackssache.

Viel Spass
663 Beiträge · seit 201510. Feb. 2016 · #9
Kasamphi schrieb:Nach dem Etosha konnten wir die restlichen Tierbeobachtungen viel lockere angehen als die anderen Reisenden welche am Schluss den Etohsa gemacht haben. Aber ist halt Geschmackssache.
Das ist halt so der Punkte: Wenn man Etosha noch nicht hatte freut man sich über jedes Tier das man sieht. Nach Etosha sind einem Springböcke etc. an der Strecke oder auf Gamedrives auf den Farmen total egal. Der eine sieht es dann so, dass es lockerer ist, der andere findet es schade das man abgestumpft ist und sich nicht mehr darüber freut...
269 Beiträge · seit 201610. Feb. 2016 · #10
Hallo ShalTi,

herzlich willkommen im Forum. Zu deinen Fragen: Wir haben bei unserer ersten Namibia-Tour 2011 den ersten Teil der Reise bis nach Sossusvlei mit einem Corolla gefahren. Für 2 Personen mit Gepäck ist das absolut ausreichend. Da auf den Gravel roads aber sehr viele mit SUV und Allradfahrzeugen recht zügig unterwegs sind, hatten wir immer etwas Sorge um unsere Windschutzscheibe, da der Corolla doch sehr tief auf der Straße liegt. Da wir anschließend über Etosha und Caprivi nach Botsuana wollten, haben wir unterwegs den Corolla gegen einen Hilux getauscht und fanden das Fahren doch sehr viel entspannter. Zur Tierbeobachtung bietet der höhere Sitz auch Vorteile besonders bei kleineren Tieren wie dem Honigdachs. Die übersieht man leichter im hohen trockenem Gras. Wenn man nicht auf jeden Euro achten muss, würde ich daher immer wenigstens zu einem SUV raten.
Zu deiner Reiseroute denke ich bezüglich Lüderitz und Fish River Canyon genau wie du. Wir fahren im August von Kapstadt nach Windhoek in 3 Wochen. Wegen der begrenzten Zeit haben wir uns dann lieber für den KTP, die Tirasberge und Sossusvlei entschieden. Wer den Grand Canyon kennt, für den lohnen sich sicherlich nicht 4oo zusätzliche anstrengende Kilometer Fahrstrecke zum Fish River Canyon.
Swakop nur einen Tag finde ich persönlich etwas wenig. Nicht unbedingt wegen der Stadt sondern wegen der Möglichkeit eine ganztägige geführte Tour in die Namib zu machen. Diese Wüstentour habe ich 2011 sehr genossen und dann brauchst du schon 2 Übernachtungen.
viel Spaß bei deiner weiteren Planung!
Elde
Alle Reiseberichte auf meiner Homepage: https://fldegen.jimdo.com/
2'060 Beiträge · seit 201310. Feb. 2016 · #11
Namibia-Neuling schrieb:Christian hat es ja schon geschrieben, 90% der Leute fahren die klassische Route im Uhrzeigersinn ganz einfach weil man so Etosha als das Highlight der Reise am Ende hat. Es gibt ansonsten aber keinen sachlichen Grund warum man sie nicht auch andersherum fahren kann.
Doch, es gibt einen Grund, warum man die Strecke besser im Uhrzeigersinn fährt, weil man dann von Windhoek aus die Pässe bergab in Richtung Namib nimmt und so die schöneren Aussichten genießen kann.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
6'152 Beiträge · seit 200610. Feb. 2016 · #12
Namibia-Neuling schrieb:
Kasamphi schrieb:Nach dem Etosha konnten wir die restlichen Tierbeobachtungen viel lockere angehen als die anderen Reisenden welche am Schluss den Etohsa gemacht haben. Aber ist halt Geschmackssache.
Das ist halt so der Punkte: Wenn man Etosha noch nicht hatte freut man sich über jedes Tier das man sieht. Nach Etosha sind einem Springböcke etc. an der Strecke oder auf Gamedrives auf den Farmen total egal. Der eine sieht es dann so, dass es lockerer ist, der andere findet es schade das man abgestumpft ist und sich nicht mehr darüber freut...
hallo Namibia-Neuling,

das kann ich nicht nachvollziehen, dass nach Etosha Besuch Gamedrives , Springböcke usw. egal sind, auch nach 20 Jahren finde ich ob auf Pad, Gamedrive
Springböcke, Oryxe usw. fazinierend und mache auch immer noch Fotos und finde es immer noch atemberaubend wenn wir durchs Land fahren und die Weite
vom Land ,. die unterschiedlichen Landschaftseindrücke sehen, das nehme ich in mir auf und denke oh wie gehts es uns doch so gut .
Ich akzeptiere Deine Meinung, meine Frage ist nur, fährst Du jedes Jahr in die Etosha.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter14 Beiträge · seit 201610. Feb. 2016 · #13
Danke für eure Antworten.

Bezüglich der Reiserichtung haben wir haben uns nun doch für den Uhrzeigersinn entschieden. Die Regen- bzw. Moskitogefahr scheint ja wirklich kein Thema zu sein. Die Richtung wegen der Tier-Highlights zu wählen, wäre uns nicht unbedingt wichtig. Für uns war das Argument mit den schöneren Aussichten, wie von Berg-Eule beschrieben, das Ausschlaggebende.

Wir haben uns immer noch nicht so richtig entscheiden können, ob wir nun doch den FRC machen sollten. Leider ist die Fish River Lodge zu diesem Zeitpunkt ausgebucht 🙁 , der Day Canyon Drive bzw. Day Cayon Hike hätte uns schon sehr interessiert. Frei wäre noch das Canyon Village. Leider werden da keine Wanderungen am/im Canyon angeboten und auch kein Drive innerhalb des Canyons.
Welche Aktivitäten würdet ihr von dieser Unterkunft empfehlen?
16,9k Beiträge · seit 201210. Feb. 2016 · #14
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2026
663 Beiträge · seit 201511. Feb. 2016 · #15
Hanne schrieb:das kann ich nicht nachvollziehen, dass nach Etosha Besuch Gamedrives , Springböcke usw. egal sind, auch nach 20 Jahren finde ich ob auf Pad, Gamedrive
Springböcke, Oryxe usw. fazinierend und mache auch immer noch Fotos und finde es immer noch atemberaubend wenn wir durchs Land fahren und die Weite om Land
So verschieden sind wir Menschen halt, und das ist gut so. Uns ging es einfach so, dass wir ab dem Nachmittag des zweiten Tages im Etosha einfach genug Springböcke gesehen hatten, wäre uns danach noch einer über den Weg gelaufen hätten wir das vermutlich nur zur Kentniss genommen und wären weiter gefahren.
Ich akzeptiere Deine Meinung, meine Frage ist nur, fährst Du jedes Jahr in die Etosha.
Namibia wird für uns dieses Jahr das erste Land werden, dass wir überhaupt zweimal besuchen werden 😎
1'933 Beiträge · seit 200911. Feb. 2016 · #16
ShalTi schrieb:Danke für eure Antworten.

Bezüglich der Reiserichtung haben wir haben uns nun doch für den Uhrzeigersinn entschieden. Die Regen- bzw. Moskitogefahr scheint ja wirklich kein Thema zu sein. Die Richtung wegen der Tier-Highlights zu wählen, wäre uns nicht unbedingt wichtig. Für uns war das Argument mit den schöneren Aussichten, wie von Berg-Eule beschrieben, das Ausschlaggebende.
Hallo ShalTi,
um dich noch ein bisschen zu verwirren: 😉

Für die landschaftlich sehr schöne D707 hast du bei einer Nord-Süd Tour ein farblich besseres Landschaftbild, weil du die Sonne im Rücken hast.
Ergo ist bei der Süd-Nord Tour die Sonne vor dir.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
173 Beiträge · seit 201411. Feb. 2016 · #17
Namibia-Neuling schrieb:
Hanne schrieb:das kann ich nicht nachvollziehen, dass nach Etosha Besuch Gamedrives , Springböcke usw. egal sind, auch nach 20 Jahren finde ich ob auf Pad, Gamedrive
Springböcke, Oryxe usw. fazinierend und mache auch immer noch Fotos und finde es immer noch atemberaubend wenn wir durchs Land fahren und die Weite om Land
So verschieden sind wir Menschen halt, und das ist gut so. Uns ging es einfach so, dass wir ab dem Nachmittag des zweiten Tages im Etosha einfach genug Springböcke gesehen hatten, wäre uns danach noch einer über den Weg gelaufen hätten wir das vermutlich nur zur Kentniss genommen und wären weiter gefahren.
Ich akzeptiere Deine Meinung, meine Frage ist nur, fährst Du jedes Jahr in die Etosha.
Namibia wird für uns dieses Jahr das erste Land werden, dass wir überhaupt zweimal besuchen werden 😎
Ich kann das schon nachvollziehen, ging uns ähnlich. Am Anfang hält man noch für jedes Tier, egal ob Warzenschwein, Springbock, Pavian oder Elefant... Spätestens aber nach dem Etosha sind dann die kleineren Tiere nichts wirklich "Besonderes" mehr, da man sie einfach in einer solchen Masse sieht. Ich denke, das ist auch nichts Ungewöhnliches.
Das bedeutet umgekehrt aber nicht, dass es nicht bei einer neuen Reise auch wieder aufregend sein kann, auch die kleineren Tiere zu sichten.

Sollte also die Tierbeobachtung DAS Highlight der Reise sein, dann würde ich persönlich den Etosha auch auf jeden Fall ans Ende der Reise setzen.
37 Beiträge · seit 200811. Feb. 2016 · #18
Hallo zusammen,

wir waren 2014 von Kapstadt kommend am Fish River Canyon. Auch den Grand Canyon haben wir schon besucht. Wir fanden den Blick vom Rand einfach phantastisch, es hat sich aus unserer Sicht gelohnt.
Übernachtet haben wir im Canyon Road House, eine sehr originelle Unterkunft, einfach aber witzig.

Auf der Fahrt nach Norden haben wir dann in Klein Aus für 2 Tage halt gemacht und sind von dort nach Lüderitz gefahren.
Auch dieser Stop hat sich aus unserer Sicht gelohnt auch wen Lüderitz für sich alleine gesehen sicher nicht der Brüller war.
Aber es gibt ja noch die Kollmannskuppe und die weilden Pferde und und und,.......

Bezüglich Auto waren wir noch nie mit einem 4x4 unterwegs. 1989 wars ein City-Golf (damals noch ohne Klimaanlage!),
2008 waren wir mit einem Nissan X-Trail unterwegs (ein sehr guter Kompromiss mit doch etwas erhöhter Sitzposition) und 2004 im VW-Bus, das war trotz 3 Reifenpannen das highlight, wenn auch für 2 Peronen doch etwas teuer.

Alles bringt man sowieso nie unter. Wünsch Dir auf alle Fälle viel Spaß bei der weitern Planung

Gruß Maulöwe
Themenstarter14 Beiträge · seit 201612. Feb. 2016 · #19
@Lotusblume
Das ist jetzt wirklich gemein 😵. Naja habe bis jetzt immer noch nichts gebucht. Kann immer noch alles hin und her drehen bis es dann endlich mal passt 😄

@ Christian
Eine Sache hatte ich vorher bei deinem Routenvorschlag übersehen. Und zwar die Reihenfolge
Kalahari (2)
Aus (2), Tagesausflug Lüderitz)
Fishriver Canyon (2)
D707 (2)
Sesriem/Sossusvlei (2)

Macht es nicht eher Sinn nach der Kalahari zum FRC und anschließend nach Aus zu fahren? Zudem ist die D707 doch nur eine Teilstrecke zwischen Aus und Seriem, oder?
Falls das korrekt ist, wo sollte ich die zusätzlichen 2 Nächte noch einplanen?

@Maulöwe
Das Canyon Road House sieht wirklich nett aus. Leider ist diese Unterkunft auch schon ausgebucht. Außer wir würden eine Nacht im Triple Room und eine Nacht im Family Room verbringen. Mir scheint die Zeit bezüglich Unterkünfte wirklich wegzulaufen.
66 Beiträge · seit 201412. Feb. 2016 · #20
Hallo ShalTi 🙂
Wir fliegen am 04.10. nach Nam und auch wir haben ein paar unserer Wunschunterkünfte nicht bekommen 🙁
Bei unserer ersten Reise hatten wir in die Fish River Lodge gewollt, die Häuschen direkt an der Canyon Kante
sehen toll aus 🤪 Gelandet sind wir dann im Road House, was ganz anders aber auch schön war.
Generell finde ich es wenig mühselig, in den Canyon und wieder zurück zu fahren, egal ob von Keetmanskoop oder von Aus.
Deshalb fahren wir dieses Jahr von Aus runter zum Oranje und dann an der anderen Seite wieder hoch....
Namibia is not for sissies :D