Hallo zusammen,
ich muss erst einmal sagen, dass ich dieses Forum wirklich super finde. Toll gemacht!
Meine Frau und ich möchten dieses Jahr von Mitte Oktober bis Anfang November für 23 Tage nach Namibia. Wir tendieren momentan die klassische Route zu nehmen. Dazu habe ich noch einige Fragen und hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen.
Vermutlich gibt es schon einige Antworten auf meine Fragen, jedoch bin ich durch einige aktuelle Threads etwas in Zeitdruck geraten. Dort wurde ja schon darauf hingewiesen, dass man sich umbedingt jetzt schon um Unterkünfte kümmern soll, da Oktober als Reisezeit sehr beliebt sei.
Hier erst einmal eine grobe Liste unserer Ziele.
FRA-WDH 06:30 (direkt nach Otjiwarongo)
Otjiwarongo (2ÜN)
Etosha (4ÜN)
Twyfelfontein (2ÜN)
Swakopmund (3ÜN)
Sesriem (2ÜN)
Koiimasis Fels (2ÜN)
Lüderitz (2ÜN)
Fish River Canyon (2ÜN)
Mariental (2ÜN)
Windhoek (1ÜN)
WDH- FRA 21:30
Ich weiß, die meisten raten davon ab größere Strecke am Ankunftstag zu fahren. Wir hatten bei unserer 23-tägigen Südafrikareise im November 2012 (dort hat uns das Afrikafieber erwischt) sogar eine längere Strecke an unserem Ankunftstag zurückgelegt (Johannesburg → Sabie). Dies hat uns nichts ausgemacht und auch in keinster Weise gestresst. Deswegen sollte uns die genannte Strecke auch kein Problem sein.
So meine erste Frage (hoffentlich nicht zu blöde Frage) bezieht sich auf die Routenrichtung. Ich habe mir schon einige Threads über die klassische Route hier im Forum durchgelesen und auch bei einigen Reiseveranstaltern angeschaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass die klassische Route zu gefühlten 95% im Uhrzeigersinn durchgeführt wird.
Gibt es dafür irgendeinen Grund dafür oder ist das nur Zufall?
Unser Gründe für die „Gegen den Urzeiger“-Route sind das hohe Malariarisiko in den Gegenden Otjiwarongo und Etosha während der Regenzeit, und zudem verringer wir so etwas die Wahrscheinlichkeit auf Regentage. Ich weiß nicht wie schnell sich Moskitos in der „kleinen Regenzeit“ vermehren, jedoch versuchen wir 6 Tage einfach nicht gestochen zu werden, da wir keine Malariaprophylaxe nehmen wollen. Hat damals im Krüger Park auch geklappt…
Was meint ihr dazu? Ändert die Lage (Mosikitos und Regen) wirklich so schnell oder wäre euch die Routenrichtung egal? Im Uhrzeigersinn wäre das „kritische“ Gebiet etwas mehr als 2 Wochen später an der Reihe.
Wir sind immer noch am überlegen, ob wir Lüderitz und/oder den Fish River Canyon weglassen. Uns würde bei Lüderitz nur die Geisterstadt interessieren und der Fish River Canyon ist ja um diese Jahreszeit geschlossen. Da würde ich eher nur je eine Nacht bleiben. Jedoch wären dafür die 3 aufeinander folgenden Tage mit 240km bis 340km langen Strecken wahrscheinlich etwas nervig.
Was meint ihr? Sollten wir die gesparten Tage zum für den Kgalagadi Park verwenden oder irgendwo anders ein paar Tage dranhängen? Oder würdet ihr doch die urprünglichen Ziele einbauen, da ggf. der KTP anderen Zielen auf meiner Liste zu sehr ähnelt.
Bezüglich des Fahrzeugs waren wir uns auch nicht ganz sicher. Nach vielem hin und her haben wir uns zumindest entschlossen (bzw. Frau hat entschieden 😄 ) nicht zu campen und doch feste Unterkünfte zu nehmen. Deshalb fällt schonmal ein Fahrzeug mit Dachzelt weg. Trotzdem sind wir noch unentschlossen, ob wir uns einen SUV RAV4-Größe mieten sollen oder doch einen Hilux 2 Sitzer. Scheint sich ja preislich weder im Spritverbrauch noch im Mietpreis sonderlich zu unterscheiden. (Besonders im Vergleich zur gesamten Reise). Ein Fahrzeug Corolla-Größe ist für uns auch ausgeschlossen. In Namibia scheinen ja die Straßen schon eher in Richtung Gravel Road zu gehen. Das hat zwar in Südafrika auch mit einem Fahrzeug dieser Größe funktioniert, aber die 45 min auf der R400 Richtung Kuzuko Lodge waren nicht gerade sehr entspannend. Das dann auch noch auf einer längeren Strecke, muss nicht unbedingt sein. Zumindest stelle mir vor, dass einige Straßen die wir in Namibia befahren werden ähnlich sein werden. Da sollte es mit einem SUV schon besser sein.
Ist eurer Meinung nach ein Hilux für unsere Zwecke etwas zu übertrieben?
So wie ich es rausgelesen habe, wird dieser eher von Campern gemietet oder für Fahrten in schwierigere Gebiete.
Hoffe mal das ich nicht zuviel Blödsinn geschrieben habe, ist schon etwas spät.
Freue mich auf eure Antworten.
ich muss erst einmal sagen, dass ich dieses Forum wirklich super finde. Toll gemacht!
Meine Frau und ich möchten dieses Jahr von Mitte Oktober bis Anfang November für 23 Tage nach Namibia. Wir tendieren momentan die klassische Route zu nehmen. Dazu habe ich noch einige Fragen und hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen.
Vermutlich gibt es schon einige Antworten auf meine Fragen, jedoch bin ich durch einige aktuelle Threads etwas in Zeitdruck geraten. Dort wurde ja schon darauf hingewiesen, dass man sich umbedingt jetzt schon um Unterkünfte kümmern soll, da Oktober als Reisezeit sehr beliebt sei.
Hier erst einmal eine grobe Liste unserer Ziele.
FRA-WDH 06:30 (direkt nach Otjiwarongo)
Otjiwarongo (2ÜN)
Etosha (4ÜN)
Twyfelfontein (2ÜN)
Swakopmund (3ÜN)
Sesriem (2ÜN)
Koiimasis Fels (2ÜN)
Lüderitz (2ÜN)
Fish River Canyon (2ÜN)
Mariental (2ÜN)
Windhoek (1ÜN)
WDH- FRA 21:30
Ich weiß, die meisten raten davon ab größere Strecke am Ankunftstag zu fahren. Wir hatten bei unserer 23-tägigen Südafrikareise im November 2012 (dort hat uns das Afrikafieber erwischt) sogar eine längere Strecke an unserem Ankunftstag zurückgelegt (Johannesburg → Sabie). Dies hat uns nichts ausgemacht und auch in keinster Weise gestresst. Deswegen sollte uns die genannte Strecke auch kein Problem sein.
So meine erste Frage (hoffentlich nicht zu blöde Frage) bezieht sich auf die Routenrichtung. Ich habe mir schon einige Threads über die klassische Route hier im Forum durchgelesen und auch bei einigen Reiseveranstaltern angeschaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass die klassische Route zu gefühlten 95% im Uhrzeigersinn durchgeführt wird.
Gibt es dafür irgendeinen Grund dafür oder ist das nur Zufall?
Unser Gründe für die „Gegen den Urzeiger“-Route sind das hohe Malariarisiko in den Gegenden Otjiwarongo und Etosha während der Regenzeit, und zudem verringer wir so etwas die Wahrscheinlichkeit auf Regentage. Ich weiß nicht wie schnell sich Moskitos in der „kleinen Regenzeit“ vermehren, jedoch versuchen wir 6 Tage einfach nicht gestochen zu werden, da wir keine Malariaprophylaxe nehmen wollen. Hat damals im Krüger Park auch geklappt…
Was meint ihr dazu? Ändert die Lage (Mosikitos und Regen) wirklich so schnell oder wäre euch die Routenrichtung egal? Im Uhrzeigersinn wäre das „kritische“ Gebiet etwas mehr als 2 Wochen später an der Reihe.
Wir sind immer noch am überlegen, ob wir Lüderitz und/oder den Fish River Canyon weglassen. Uns würde bei Lüderitz nur die Geisterstadt interessieren und der Fish River Canyon ist ja um diese Jahreszeit geschlossen. Da würde ich eher nur je eine Nacht bleiben. Jedoch wären dafür die 3 aufeinander folgenden Tage mit 240km bis 340km langen Strecken wahrscheinlich etwas nervig.
Was meint ihr? Sollten wir die gesparten Tage zum für den Kgalagadi Park verwenden oder irgendwo anders ein paar Tage dranhängen? Oder würdet ihr doch die urprünglichen Ziele einbauen, da ggf. der KTP anderen Zielen auf meiner Liste zu sehr ähnelt.
Bezüglich des Fahrzeugs waren wir uns auch nicht ganz sicher. Nach vielem hin und her haben wir uns zumindest entschlossen (bzw. Frau hat entschieden 😄 ) nicht zu campen und doch feste Unterkünfte zu nehmen. Deshalb fällt schonmal ein Fahrzeug mit Dachzelt weg. Trotzdem sind wir noch unentschlossen, ob wir uns einen SUV RAV4-Größe mieten sollen oder doch einen Hilux 2 Sitzer. Scheint sich ja preislich weder im Spritverbrauch noch im Mietpreis sonderlich zu unterscheiden. (Besonders im Vergleich zur gesamten Reise). Ein Fahrzeug Corolla-Größe ist für uns auch ausgeschlossen. In Namibia scheinen ja die Straßen schon eher in Richtung Gravel Road zu gehen. Das hat zwar in Südafrika auch mit einem Fahrzeug dieser Größe funktioniert, aber die 45 min auf der R400 Richtung Kuzuko Lodge waren nicht gerade sehr entspannend. Das dann auch noch auf einer längeren Strecke, muss nicht unbedingt sein. Zumindest stelle mir vor, dass einige Straßen die wir in Namibia befahren werden ähnlich sein werden. Da sollte es mit einem SUV schon besser sein.
Ist eurer Meinung nach ein Hilux für unsere Zwecke etwas zu übertrieben?
So wie ich es rausgelesen habe, wird dieser eher von Campern gemietet oder für Fahrten in schwierigere Gebiete.
Hoffe mal das ich nicht zuviel Blödsinn geschrieben habe, ist schon etwas spät.
Freue mich auf eure Antworten.