strassenkindThemenstarter132 Beiträge · seit 201318. Jan. 2016 · #1
Guten Morgen Zusammen, wir (2 P, m/w) haben uns nach den vielen schönen Reiseberichten für Uganda / Rwanda als nächstes afrikanisches Reiseziel entschieden.
- Zeitfenster: Dezember - Februar 2017 - Agentur: aus Uganda (Speke?, o.ä.) - ca. 3 Wochen - Selbstfahrer - vorgebuchte Unterkünfte (Lodges, permanente Zelte) - 2 Gorillatracking (1x Uganda, 1x Rwanda) - 1 Schimpansentracking (Uganda) - geführte Touren in den N.P. (sofern angeboten und sinnvoll)
und natürlich gerne alle kurzen Trips die vor Ort möglich sind.
An Hand der vielen Reiseberichte lässt sich sehr gut eine mögliche Route ableiten. Die Ugandakarte von knowhow ist gerade per Post eingetroffen.
Welche Karte ist für Rwanda zu empfehlen, welcher deutschsprachiger Reiseführer für Uganda / Rwanda? Die drei genannten Tracks sollte man mit Sicherheit vorbuchen. Wie sieht es mit den zusätzlichen geführten Touren in den jeweiligen N.P.s aus? Kann dies jeweils "spontan" geklärt werden?
letzte Woche sind wir von einer fast 4-wöchigen Rundreise durch Uganda zurückgekommen. Wir sind also genau in dem Zeitraum gereist, der für Dich auch in Frage käme. Vom Wetter her kann man das auf jeden Fall so empfehlen, wir hatten nur in der allerersten Nacht heftigen Regen.
Selbstfahren in Uganda ist problemlos möglich und können wir sehr empfehlen, wir wundern uns eher, warum wir fast ausschließlich Reisende mit Driverguides getroffen haben. Allerdings: Seid schön vorsichtig im Straßenverkehr, es gilt meist das Recht des Stärkeren und sehr viele fahren recht aggressiv ohne zu bremsen.
Daß Ihr Euch für eine Lodge- und tented Camp-Variante entscheiden wollt, halten wir auch für eine sehr gute Idee. Wir haben fast die komplette Zeit im Bodenzelt geschlafen und können das für Uganda nicht unbedingt empfehlen. Viele Campsites sind lieblos gestaltet und oft schlecht gewartet. Außerdem war unser Autovermieter (Alpha Rent a Car) sehr spartanisch und teilweise unpraktikabel in Wahl und Umfang des Campingequipments.
Insgesamt hatten wir den Eindruck, daß nicht besonders viele Touristen unterwegs sind, auf den Campsites waren wir praktisch immer die einzigen Gäste, auch bei festen Unterkünften hätte man problemlos was Passendes gefunden.
Falls Ihr überlegt, in der Weihnachtszeit in Uganda zu sein, bedenkt bitte, daß in dieser Zeit die im Lande lebenden Inder samt Familienbesuch aus Indien Weihnachtsurlaub haben und die Feiertage offenbar gerne in Nationalparks verbringen. Wir haben das zB. am 25./26. 12. im Murchinson NP erlebt. Die Inder kommen in Scharen und Bussen, fahren viel zu schnell und oft auch betrunken und werfen den Müll aus dem Fenster. Wir würden das an Eurer Stelle berücksichtigen, es war nicht schön, an den überschlagenen Fahrzeugen vorbeizufahren.
Zu Rwanda künnen wir gar nichts beitragen, für Uganda haben wir folgende Reiseführer verwendet: ReiseKnowHow (Lübbert) und Bradt Guide (engl.) - fanden wir beide hilfreich und ausreichend. Mit der ReiseKnowHow Karte waren wir sehr zufrieden, sie ersetzt manchmal natürlich nicht das Nachfragen vor Ort.
Im Bwindi haben wir das Gorillatracking (bei der Nkuringo-Gruppe) vorgebucht, ebenso den Habituation Day (sehr zu empfehlen!) bei den Schimpansen im Kibale Forest. Selbst bei diesen beiden Trackings hatten wir den Eindruck, daß wir sie auch spontan noch hätten buchen können. Besonders dann, wenn man nicht auf ein spezielles Datum festgelegt ist. Alle anderen Aktivitäten sind problemlos und einfach vor Ort buchbar. Sicherheitshalber kann man ja am Vorabend schon nach einem Guide fragen.
Wir hoffen, Dir ein wenig geholfen zu haben! Liebe Grüße, Dietmar
strassenkindThemenstarter132 Beiträge · seit 201318. Jan. 2016 · #3
Hallo Dietmar, ja, vielen Dank, Dein Kommentar war eine große Hilfe. Die Entscheidung als Selbstfahrer zu starten hängt ehrlich gesagt täglich an einem seidenen Faden, da wir in Sorge sind, unsern Urlaub eventuell mit einem "missgelaunten" Fahrer zu verbringen. Die bisherigen Reiseberichte geben uns eigentlich keinen Grund dafür; vielleicht wiegt der Vorteil, jemanden aus Uganda dabei zu haben, der einfach mehr sieht als wir, die vermeintliche Sorge wieder auf. Das Fahren als solches traue ich uns zu, aber 50% der Reisegruppe 😁 müsste sich immer auf den Verkehr konzentrieren. Diesen Punkt "überschlafen" wir noch einmal - etwas Zeit haben wir ja noch. Also: vielen Dank nochmals, mein Gedankenpuzzle fügt sich nach und nach zusammen. Gerne würde ich noch mehr von eurer Tour lesen.
Ich nehme mal an Du hast meine Reiseberichte auch gelesen, ansonsten schau Dir den aus Ruanda/Uganda (Link siehe unten) an. Wir waren da mit einem sehr guten Guide unterwegs, kann ich nur empfehlen! Und der ist nicht missmutig sondern ruhig und professionell wenn Ihr Ruhe wollt und gesprächig wenn Ihr mit ihm sprechen wollt...je freundschaftlicher Ihr seid umso freundschaftlicher wird er sein, wenn Ihr es aber vorzieht nur seine Kundschaft zu sein ist er Profi genung Eucht top zu behandeln. Karten braucht man dann halt auch keine... 😉
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200819. Jan. 2016 · #6
Hi, wir waren zwar erst einmal in UG, aber das Selbstfahren hat (mir) dort richtig Spass gemacht (insbesondere in Kampala). Endlich mal drängeln, hupen, schieben, Kreisverkehr verkehrt herum, 5. Spur aufmachen - einfach herrlich. Man kann halt fahren, wo die Guides nicht langfahren würden und kommt viel mehr mit der Bevölkerung in Berührung. Das ist mE nicht vergleichbar mit dem südlichen Afrika, die Ugandesen sind da viel offener und haben keine Berührungsängste. Ich würde den Urlaub nicht auf die Unterkünfte abstellen. Das bringt zu viel Druck rein. ME muss man UG und RW in sich aufnehmen, das ist nicht hauptsächtlich Tiere gucken, dazu wohnen zu viele Leute überall. Übernachtungen kann man sich listenmäßig mitnehmen und dann spontan entscheiden. Das Camping Equipment von Douglas kann man getrost vergessen. Da muss man selbst vorsorgen. Man kann in den NP auch mal einen Guide mit einladen aber das geht gut auch so. Buchen sollte man warscheinlich nur das "Affentreking".
Ich kann's nur noch mal betonen, selbst fahren, anhalten, Zeit nehmen, auch mal in die local shops gehen, mit den locals quatschen oder wie Bloke, gleich mit in die Bar ... .
ME sind die Tiere auch schön, aber weitaus interessanter sind die Landschaften und die Menschen.
"Das Camping Equipment von Douglas kann man getrost vergessen. Da muss man selbst vorsorgen".
hmmm, nächste Woche gehts mit einem 4x4/Dachzelt von Douglas los - wo genau beim camping equipment muss man Deiner Ansicht nach vorsorgen / evtl. mitbringen?
Danke & Grüsse, Anne
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200819. Jan. 2016 · #8
Hi, das Dachzelt wird schon OK sein. Bei uns gab's damals Gartenstühle und einen riesigen Tisch, der nur auf das Dach passte und Patrick (der Autobringer) hat schnell die Teller, Tassen und das ganze Zeugs irgendwo auf dem Markt gekauft. Ein großer Topf war nicht dabei. Die Kühlbox haben wir selbst mitgebracht. Die eine, die gestellt wurde, war warscheinlich mal eine Absorberbox, die funktionierte nur bedingt. Die Gasflasche und der Aufsatz waren OK. Insgesamt geht's schon aber richtiges Camping Zeugs war das nicht. Also nicht mit dem zu vergleichen, was es in ZA gibt. War allerdings 2014, ich hatte mit Douglas hinterher drüber gesprochen, vielleicht ist es besser geworden. Auch ruhig mal die Radmuttern nachzählen, mal vorn in den Motorraum schauen, ob alles fest ist, nach dem Werkzeug schauen, ob das auch an die Radmuttern passen würde, nach dem Ersatzrad schauen - Luft, passend etc. . Die Dinger haben auf Ugandas Strassen viel auszuhalten und eine Komplettpflege scheint nicht stattzufinden. Sonst sind die Jungs sehr nett und gut erreichbar. Gruss Christian
strassenkindThemenstarter132 Beiträge · seit 201319. Jan. 2016 · #9
@ Bloke ich denke nicht, dass wir viel Zeit der Tour in Rwanda verbringen werden. Den Volcanoes National Park werden wir alleine schon wegen des Gorillatrekkings mit einplanen - vielleicht drei Tage im Norden Rwandas. Der nächste Schritt wird jetzt sein, die Zeit grob auf die N.P.s auf zu teilen, um dann fest zu stellen, dass man wie immer etliches weglassen muss. Es muss ja nicht die letzte Reise nach Uganda bleiben. 😉 Jetzt ist aber erst einmal die erste Reise d'ran!
@Christian .......anhalten, Zeit nehmen, auch mal in die local shops gehen, mit den locals quatschen... ja, so stelle ich es mir vor; sofern das Ziel es zuließ, waren wir immer als Selbstfahrer unterwegs - nicht campen aber mit moderaten Tagesetappen mit ausreichend "room for improvement" für Kopf und Seele 🙂 🙂
@ picco voller Vorfreude habe ich auch deinen RB gelesen; man bekommt eine guten Eindruck was einen erwartet.
Das ist auch in etwa unser Zeitfenster ehr ende Januar Anfang Februar.
strassenkindThemenstarter132 Beiträge · seit 201326. Jan. 2016 · #11
Hallo Zusammen, ich möchte nicht das Thema Malariaprophylaxe aufgreifen, das möge bitte jeder für sich entscheiden. Mein Interesse gilt eher folgendem Thema:
Wer hat welche Erfahrung mit der "richtigen" Kleidung am Abend gemacht. Menschen reagieren unterschiedlich auf Mücken / stechende + beißende Insekten; die einen ziehen sie magisch an, da hilft auch keine lange Hose, kein Hosen in die Socken stecken, etc.... die Mistviecher stechen einfach durch die Kleidung durch, für die anderen ist es einfach nur nervig, ärgerlich.. Zudem reagiert der eine Körper auf Stiche/ Bisse eher gelassen, bei anderen löst dies fast schon allergische Reaktionen aus. Nun habe ich hier gelesen, dass die Mückenplage in Uganda grundsätzlich nicht allzu groß ist. Das ist schon 'mal erfreulich. Da wir uns in 2016 noch das eine oder andere Kleidungsstück zulegen wollen hier nun meine Frage:
Wie ist eure Erfahrung mit den unterschiedlichen Schutzsystemen:
(1) stark mit Abwehrgiften imprägnierte Kleidung wie z.B. bei der Firma Craghoppers (2) sehr feinmaschig gewebte Kleidung wie z.B. bei der Firma FjällRäven, Modell G-1000 (3) Selfmadeschutz durch Besprühen der Kleidung mit Abwehrgiften (4) nicht zu vergessen: mit der Kleidung nichts machen - scheidet aber für uns aus, da meine Frau eher zu den Menschen gehört, auf die die Insekten "fliegen" und wir beide einen schönen, erlebnisreichen Urlaub in Uganda haben wollen.
LG und herzlichen Dank
Strassenkind
Peter
picco6'369 Beiträge · seit 201127. Jan. 2016 · #12
Hoi Peter
Ich hab mit Variante 2 (aber ich glaub es war ein anderer Stoff von FjällRäven) insofern gute Erfahrungen gemacht als dass ich nichts davon weiss durch die Hose gestochen worden zu sein. Um das als Aussage aber einordnen zu können musst Du wissen dass ich wenig auf Stiche reagiere und meist jemand anderes in der Gruppe mehr gestochen wird als ich, die Erfahrung ist also sehr relativ... Von den Tsetse's weiss ich aber dass eine nicht anliegende Hose und richtig dicke Socken (das mein ich wirklich ernst, ich hab da in Tsetse-verseuchten Gebieten vielfach meine dicken Merino-Socken an, die haben sicher um die 5-6mm) helfen! OK, im Ruaha (Tansania) hab ich bei 35°C sogar mal die Jacke angezogen um nicht von den Tsetse's gefressen zu werden...war etwas warm... 😄 😉 😎 Aber betreffend Uganda kann ich mich nich an viele Mücken erinnern....da könnte Dir Butterblume sicher genaueres sagen, sie wurde sicher mehr gestochen als ich.
ich kann nur wärmstens Kleidung von Fjällräven, Modell G-1000 empfehlen. Dieses dann mit dem Greenlandwax per Hand eingewachst, mit Einsatz eines Föns dieses schmelzen und somit gleichmäßig in den Stoff eindringen lassen. Das sollte als Kleidungsschutz ausreichen. Gegebenenfalls kann dann alles noch mit Nobite-Kleidungsspray den letzten Schliff erhalten. Leinenkleidung würde ich nur mit Nobite-Kleidungsschutz behandeln. Diese Mobilmachungsmaßnahmen hielten uns stets die Biester vom Leib; sowohl in Uganda als auch in Sambia.
Gruß vom Alm und stichfreies Vergnügen.
THBiker1'366 Beiträge · seit 201127. Jan. 2016 · #14
ALM schrieb:Hi Peter,
ich kann nur wärmstens Kleidung von Fjällräven, Modell G-1000 empfehlen. Dieses dann mit dem Greenlandwax per Hand eingewachst, mit Einsatz eines Föns dieses schmelzen und somit gleichmäßig in den Stoff eindringen lassen. Das sollte als Kleidungsschutz ausreichen. Gegebenenfalls kann dann alles noch mit Nobie-Kleidungsspray den letzten Schliff erhalten..
Kann ich so auch bestätigen, wobei man das Wachsen für trockene Gebiete nicht unbedingt benötigt. Für Uganda, sprich Regen ist zu erwarten, würde ich wohl auch einwachsen.
wir haben im Juli 2015 nicht so viele Mücken gesehen. Mal sehen wie es jetzt im Februar wird.
Wir besprühen unsere Kleidung immer mit Nobite und haben auch Nobite als Insektenschutz mit dabei. Zusätzlich hatten wir am Abend auch die Fjällräven Hosen an. Insgesamt haben wir mit dieser Kombination gute Erfahrungen gemacht. Nicht nur in Uganda.
Gruß Uli
Big 5 Africa Tours
Reiseberichte:
Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
strassenkindThemenstarter132 Beiträge · seit 201329. Jan. 2016 · #16
Hallo Uli, natürlich klebe ich, wie viele andere auch, an deinem Reisebericht 🙂 🙂 Gerne höre ich dass das Mückenniveau ein normales Maß nicht überschreitet; Knöchel, Nacken, vielleicht etwas Handrücken und Hals mit Nobite geschützt - damit kann ich gut leben. Wir werden uns 'mal auf den Weg machen und FjällRäven-Hosen + Hemden anprobieren. Unsere Tourenplanung nimmt Form an; es wird wohl doch die "Guidevariante" werden. Wie individuell die Reise wird, liegt schließlich auch an einem selber.
Auch wir hatten mit fliegenden Insekten im September keine Probleme, ausgenommen im Kidepo. Da gab es einige spezielle Plagegeister auf der Campsite in Bodennähe. Was es wirklich war, wissen wir nicht, doch Autan Tropical hat ihnen den Appetit auf unser Blut verdorben.
Unsere Tourenplanung nimmt Form an; es wird wohl doch die "Guidevariante" werden. Wie individuell die Reise wird, liegt schließlich auch an einem selber.
Viel Spass beim Planen. Tony von Speke Uganda Holidays kann ich da wirklich wärmstens empfehlen. Ein absolut kompetenter Partner bei Planung und Durchführung mit seinem Team. Deine individuellen Wünsche werden bestens berücksichtigt, bei der Planung und auch unterwegs.
LG Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
da kann ich Christa nur zustimmen. Die Tour mit Speke war einfach klasse. Ich hoffe ich schaffe auch noch meinen Reisebericht fertig zuschreiben bevor es am 18.Februar wieder mit Speke in den Norden geht.
LG Uli
Big 5 Africa Tours
Reiseberichte:
Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
strassenkindThemenstarter132 Beiträge · seit 201309. Feb. 2016 · #19
Guten Morgen Zusammen, unsere Tour steht soweit. Ich denke es ist die klassische Einsteigertour mit rel. viel Zeit an den einzelnen Stationen geworden. Zuerst hatten wir den Kidepo Valley National Park mit eingeplant, aber wegen der vielen Fahrerei wieder gestrichen.
Nun heißt es bis ca. März warten um passende Flüge zu finden. In Hinblick auf die Abflugtage sind wir etwas flexibel und können vielleicht etwas günstiger an einem Wochentag durchstarten. Apropos Kosten: Ein Phänomen, dass in den RBs hin und wieder angesprochen wurde, kann ich ebenfalls bestätigen: Nach entsprechender Internetrecherche habe ich wirklich vergleichbare Anfragen an eine Agentur in Deutschland und eine Agentur in Uganda gerichtet, mit dem Ergebnis, dass das Angebot aus Uganda um 1.200 € p.P. günstiger war !!!! Fairerweise muss man nun allerdings berücksichtigen, dass die Agentur in Uganda keinen Versicherungsschein zur Verfügung stellt und das die Kreditkartenzahlung der Tour mit 4% Gebühren zu Buche schlagen würde. Letzteres wäre für uns spannend gewesen, da wir über die Kreditkarte entsprechende Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherungen incl. hätten. Aber selbst wenn wir diese zusätzlich abschließen, verbleibt immer noch eine charmante Preisdifferenz. Über den fehlenden Versicherungsschein muß jeder selber nachdenken, ob es einem die Preisdifferenz wert ist und welche Agentur man sich in Uganda ausgesucht hat.
LG
strassenkind
Peter
strassenkindThemenstarter132 Beiträge · seit 201309. Apr. 2016 · #20
Hallo Zusammen, auch die aktuelle "Gelbfieberdisskusion" war wieder eine Hilfe aus dem Forum heraus für unsere Reiseplanung. Aus diesem Grund berichte ich einfach weiter über unseren Entscheidungsprozess, vielleicht hilft dies auch anderen bei der Planung. Also: Wir haben gebucht 🙂 🙂 🙂 🙂 . Es wird eine Guide-begleitete Tour.
In Hinblick auf die Unterkünfte haben wir festgestellt, dass es viele viele schöne Unterkünfte für jeden Geschmack und Geldbeutel gibt; das macht es nicht leichter, aber man braucht sich keinen Stress machen, wenn andere Reisende andere Unterkünfte gebucht haben.
Sicherlich gibt es viele weitere gute Büros in Uganda, wir haben uns für Speke entschieden. Wenn die Tour so verläuft wie die Planungsunterstützung, müssen wir uns absolut keine Gedanken machen.
Vorab galt es, die passenden Flüge zu buchen, da sich danach die Reservierungen von Unterkünften, Trekkings.... richten muß. Wir haben uns für Brussels Airlines entschieden, da sie (ab Hamburg) die besten Flüge (Zeit, Stops, Preis, Freigepäck) zu dem Zeitpunkt bieten. Eine kurze Mail mit den flight-details an Speke und zwei Tage später kam eine Mail zurück, dass alles wie gewünscht / geplant reserviert sei. Was will man mehr??
Da ich es zuletzt selber angesprochen hatte, ein paar Worte noch zu den "Vorabnebenkosten": - die Überweisung ins Ausland (nicht SEPA-Land) kostet je Buchung rd. 40 € + evtl. zusätzliche Gebühren beim Empfänger - Reiserücktritt- / Reiseabbruchversicherung als Jahresversicherung rd. 120 € p.P. - Impfungen - individuell; wir werden uns gegen Gelbfieber impfen lassen. Den übrigen Empfehlungen werden wir ebenfalls folgen. Das Finanzielle sollte hier nicht im Vordergrund stehen, evtl. Inkubationszeiten von Infektionen sollte man aus meiner Sicht auch nicht aus den Augen verlieren. Gesund nach Hause kommen heißt nicht, nicht Infiziert zu sein. Insofern wollen wir unser Risiko so angemessen gering wie möglich halten. - Kleidung - wird über Sommer entschieden; aktuell ist das Angebot noch zu gering. Es wird aber eine Mischung aus getränktem und engmaschig gewebten Gewebe werden. Zudem werden wir versuchen die "Gefahr" mit täglichen sundownern einzuschüchtern 😉
Zum Schluss noch eine Frage an die Regenwalderfahrenen unter Euch:
Wie dunkel ist ein Regenwald?
Das Thema ist u.a. das geplante Gorillatrekking; so etwas machen wir nicht öfters und da will ich gut vorbereitet sein. Mit meiner jetzigen Fotoausrüstung ( Nikon D7100 und Tamron 16-300mm F/3,5-6,3) bin ich sehr zufrieden, aber eine Restunsicherheit bleibt. Ich fotografiere im RAW-Format und nutze LR als Software. Normalerweise geht da ja immer etwas. Kann ich damit los?