20 Tage mit 4x4

25 Antworten · 3'645 Aufrufe · gestartet 02. Jan. 2016 von dobo71
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Themenstarter21 Beiträge · seit 201602. Jan. 2016 · #1
Zuerst mal ein liebes Hallo an alle Namibia Fans! 😎
Schön, dass es so ein Forum gibt in dem man als "Namibia-Unwissender" Fragen stellen kann.
Wir haben geplant im August nach Namibia zu fliegen. Das 4x4 Wohnmobil ist bereits gemietet.
Da wir schon 2mal in Südafrika waren (Kruger Nationalpark, St.Lucia, Garden Route, Kapstadt, Atlantikküste...), haben wir bereits einiges Safaris hinter uns und haben daher geplant eine Safari im Ethosha NP, Caprivi, evtl. Okavango Delta zu machen.
Unser Ziel ist es einen schönen Gesamteindruck von Namibia zu bekommen.
Ich möchte euch daher um eure Meinung zu unserer bisher geplanten Route bitten:

1. Tag: Windhoek, Wohnmobil ca. 12 Uhr, Einkauf /Fahrt nach Rehoboth (Camping am Lake Oanob)-Sossusvlei wohl zu weit.
2. Tag: Fahrt über Solitaire zu Sesriem Camp
3. Tag: frühmorgens Sossusvlei; Fahrt nach Walvis Bay
4. Tag: Swakopmund
5. Tag: ---
6. Tag: Fahrt Richtung Gelbingen (Himbadorf) südl. Ethosha.
FRAGE: liegt - außer Twyfelfontein-etwas Interessantes dazwischen?
7. Tag: Gelbingen, Okaukueyo -Ethosha
8. Tag: Ethosha NP
9. Tag: Tsumeb (San)
10.Tag: ---
11. Tag: Rundu
12. Tag: Popa Falls
13. Tag: Ziel: Kasane oder Victoria Falls
14. Tag: --
15. Tag: Victoria Falls
16. -19. Tag: über Caprivi, Waterberg etc Rückfahrt nach Windhoek
20.Tag: Rückgabe Womo

Wenn ich mir das so auf der Karte ansehe, dann sieht das ziemlich stressig aus. Allerdings bleibt uns ja noch einige Zeit über uns über dieses Land zu informieren bzw. zu ändern.
Habt ihr einen Vorschlag, ob wir etwas auslassen sollten? Oder haben wir etwas besonders Sehenswertes vergessen?
Ich bin euch sehr dankbar für eure Tipps (gerne auch schöne Campingplätze, wie zb. mit Pool, Wifi, ... 🙂 )

Liebe Grüße Doris
33,1k Beiträge · seit 200602. Jan. 2016 · #2
Hallo Doris,

willkommen im Forum!
Wenn ich mir das so auf der Karte ansehe, dann sieht das ziemlich stressig aus.
Genau so ist es. Ihr nehmt Euch, wie viele Namibia-Ersttäter, einfach zu viel vor. Konzentriert Euch bei drei Wochen auf ein Land oder auch Nord-Namibia mit Nordbotswana. Alles Andere wird zu viel.

Beispiele für "Probleme": Swakopmund für 1 Tag macht kaum Sinn, Etosha für 2 Tage noch weniger...

Plant mal eine Tour mit folgenden Vorgaben:
- überall mindestens 2 Nächte, Swakopmund 3, Etosha mind. 3
- nicht mehr als 350 Fahrtkilometer am Tag

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter21 Beiträge · seit 201602. Jan. 2016 · #3
Hallo Christian!

Vielen Dank. Jaaaa...es ist leider nicht so einfach, wenn man alles sehen will 😉
Aber wir werden uns deinen Rat zu Herzen nehmen. Victoria Falls ist das absolute Highlight. Vielleicht planen wir die Reise umgekehrt und überlegen was uns am Wichtigsten ist...

Danke!
Liebe Grüße
Doris
1'455 Beiträge · seit 200602. Jan. 2016 · #4
Hallo Doris,

A warm welcome!

Gelbingen wurde verkauft und die Himbas sind (Gott sei dank) nicht mehr dort.
Sie leben jetzt auf der Rustig Toko Lodge , die ich gerne empfehle. Sehr herzlich, leckeres Essen, grosse Zimmer und viel zu sehen.

LG Jens
785 Beiträge · seit 200802. Jan. 2016 · #5
Hi,

nach der Tour vielleicht dann noch mal so eine Woche Urlaub zuhause einplanen, damit ihr euch noch ein bisschen erholen könnt, bevor die Arbeit wieder anfängt!

Tipp: Weniger ist manchmal mehr,d.h. schaut euch lieber einen kleineren Teil genauer an, da erlebt ihr mehr,als wenn ihr tagelang nur an der Landschaft vorbeidüst!


Gruß


Markus
5'538 Beiträge · seit 200802. Jan. 2016 · #6
Guten Tag und auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum,

stressig ist kein Ausdruck für Eure Tour, das ist Hetze hoch 5. Ich schreibe Euch mal die reinen Fahrzeiten zu den Teilabschnitten, dann weißt, dass Ihr nichts, aber auch gar nichts von Namibia genießen könnt, weil Ihr 20 Tage nicht aus dem Auto gekommen seid.

1. Tag: Windhoek, Wohnmobil ca. 12 Uhr, Einkauf /Fahrt nach Rehoboth (Camping am Lake Oanob)-Sossusvlei wohl zu weit.
Das sind rund 100 kma und gemütlich zu schaffen.
2. Tag: Fahrt über Solitaire zu Sesriem Camp
Das sind zwar "nur" 250 km, aber die Strecke über den Spreetshoogte Pass ist so spektakulär, dass Ihr dass Ihr nicht über ein Durchschnittstempo von 40 - 50 km/h kommt.
3. Tag: frühmorgens Sossusvlei; Fahrt nach Walvis Bay
#Kann man so lassen - die Bustouren, die Namibia in 14 Tager machen, tun das ja auch. Aber wenn Ihr etwas vom Vlei erleben wollt, dann bleibt Ihr noch eine Nacht und fahrt erst am nächsten Tag weiter
4. Tag: Swakopmund
Nein - Sossusvlei
5. Tag: Fahrt nach Swakopmund über Walvis Bay, Fahrzeit für die rund 350 km ca. 6 - 7 Stunden. Mit dem Womo könnt Ihr keinen Schnitt von mehr als 60 km/H schaffen, wenn Ihr nicht im Straßengraben landen wollt. Namibische Sandpisten sind keine südafrikanischen Teerstraßen
6. Tag: Swakopmund
7. Tag: Fahrt Richtung Gelbingen (Himbadorf) südl. Ethosha
Wie Jens schon gesagt hat, ist das Dorf verlegt worden. Auf dem Weg von Swakop zum Galton Gate - Westtor der Etoscha liegen der Brandberg, Twyfelfontein, die tolle Landschaft des Damaralandes, der Grootberg, Kamanjab und endlich dann das Himbadorf auf der Rustig Toko Lodge. Die reine Fahrzeit von Swakop - ohne Besichtigungen, Fotostopps und Pinkelpausen. Die reine Fahrzeit für die 650 - 700 km beträgt etwa 10 Stunden. Das heißt, Ihr würdet bei Morgengrauen wegfahren und im Dunkeln ankommen, denn August ist auf der Südhälfte ein Wintermonat mit kurzen Tagen. Dieser Abschnitt geht also gar nicht an einem Tag zu schaffen. Der beste Zwischenstopp ist aus meiner Sicht Twyfelfontein bzw. die dortige Gegend.
FRAGE: liegt - außer Twyfelfontein-etwas Interessantes dazwischen?
bereits beantwortet
10. Tag: Gelbingen, Okaukueyo -Ethosha
Wenn Ihr schon im Westen seid, da fahrt im Galton Gate ein. Ihr könnt das von dort bis Okaukuejo an einen Tag schaffen, wenn Ihr keinen Stopp im Dolomite Camp einlegen wollt, um die dortigen Wasserlöcher in Ruhe zu erkunden. Es würde sich lohnen
11 Tag: Ethosha NP
12. Tag: Tsumeb (San)
Darauf solltet Ihr verzichten. Man kann nicht alles machen, wenn man so große Ziele wie Ihr habt. Ihr müsst spätestens zur Mittagszeit durch das von Lindquist Gate raus, damit Ihr überhaupt noch eine Chance habt, weiterzukommen. In Tsumeb könnt Ihr nur Eure Vorräte auffrischen und müsst dann weiter bis etwa Roy's Camp. Fahrzeit für die Strecke Okaukuejo -Namutoni etwa 5 Stunden, da unterwegs jede Menge Wasserlöcher sind und Ihr nicht einfach mit 60 km/h durchdüsen könnt. Vom Lindquist Gate bis Roy's Camp über Tsumeb noch einmal runde 4 - 5 Stunden + Einkaufszeit in Tsumeb.
14.Tag:
Weiterfahrt bis Popa Falls. In Rundu würde ich nur einen etwa 30-minütigen Bummel durch die Stadt machen, Vorräte auffüllen und tanken.
15 Tag: Popa Falls
Den Tag solltet Ihr vormittags im Mahangu Park und nachmittags im Buffalo NP verbringen. Im Buffalo NP könntet Ihr auf große Elefantenherden stoßen
16. Tag: Ziel: Kasane oder Victoria Falls
Das wird wieder ein langer Fahrtag, an dem Ihr kaum Zeit für Fotostopps habt. In Kasane müsst Ihr unbedingt eine Ü einplanen und morgens einen geführten Game Drivedurch den Chobe NP machen und nachmittags eine Bootstour auf dem Chobe.
17. Tag: Kasane - siehe oben
18. Tag. Tag: Victoria Falls
Diese Tour würde ich mit dem Shuttle von Kasane aus als Tagestour machen. Das erspart Euch viel Zeit an der Grenze
19. bis mindestens 22. TagTag: über Caprivi, Waterberg etc Rückfahrt nach Windhoek
Wenn Ihr die Rückfahrt vernünftig einteilen wollt, dann macht Ihr eine Ü in Kongola, eine in Rundu, danach eine in Nähe von Grootfontein und fahrt dann unter Weglassung des Waterbergs am letzten Tag in einem duch nach Windhoek. Das ist wiederum ein ausgesprochen langer Fahrtag
??.Tag: Rückgabe Womo

Also ich rate Euch dringend, sich mit der Womo-Tour auf Namibia zu beschränken und zwar auf den Teil WDH - Sesriem - Swakop - Etoscha - Waterberg - WDH. Die tour würde ich mir so einteilen, dass ich am 17. Tag das Womo zurückgebe und am 17./18.. Tag nach Vic Falls fliege. In Vic Falls würde ich dann eine Nacht oder zwei Nächte bleiben und am 19/20. Tag nach WDH zurückfliegen. Wenn Ihr Air Namibia bucht, könnt Ihr das als Gabelflug machen und am gleichen Tag nach Frankfurt zurückfliegen.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter21 Beiträge · seit 201603. Jan. 2016 · #7
Hallo Markus!
Vielen Dank für deine Antwort! Wir haben nach Namibia noch einige Tage frei und werden diese auch bestimmt brauchen.
Der Tipp "weniger ist mehr" ist sicher sinnvoll. Die Frage ist aber, WAS LASSE ICH WEG???? 😉
Ich denke daran, dass man vielleicht von Rundu nach Victoria Falls fliegen könnte, aber muss mich da erst erkundigen.
Danke schön!

Liebe Grüße
Doris
Themenstarter21 Beiträge · seit 201603. Jan. 2016 · #8
Hallo Jens!
Danke für das liebe Willkommen!

Die Information mit dem Himbadorf ist sehr wertvoll! Wir sind dir dankbar für den Hinweis!
Auch die Lodge mit Camp sieht sehr einladend aus!!

LG Doris
Themenstarter21 Beiträge · seit 201603. Jan. 2016 · #9
Hallo Gerd!
Wow. Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Stellungnahme der Tour.
Wir müssen das definitiv gründlichst überdenken. Da habt ihr hier mit euren Erfahrungen sicher recht.
Flug München-Joburg-Windhoek und Womo sind allerdings schon fix gebucht. Wir können nur noch überlegen, ob wir die Victoria Falls mit einem Inlandsflug machen.
Jedenfalls DANKE!

LG Doris
173 Beiträge · seit 201403. Jan. 2016 · #10
Hallo Doris,

evtl. wäre es noch ne Möglichkeit, das Womo nicht in Windhoek sondern in Katima Mulilo oder Kasane abzugeben. Dann mit nem organisierten Transport nach VicFalls oder Livingstone und von dort nach 1-3 Tagen nach Windhoek zurückzufliegen. Das ist zwar in Regel mit Mehrkosten verbunden, spart euch aber die Tage für die Rückfahrt, die ihr dann sinnvoller an anderen Zielen "verbrauchen" könnt. Müsstet ihr mal mit eurem Auto-Vermieter sprechen was da möglich ist und was es zusätzlich kosten würde.

Gruß
Strubi
5'538 Beiträge · seit 200803. Jan. 2016 · #11
Hallo Doris,

den Vorschlag von Strubi finde ich gut. Ihr könntet in Ruhe nach Vic Falls fahren, das Auto in Kasane abgeben - müsste möglich sein - und dann von Kasane am 18. Tag mit dem Shuttle nach Vic Falls.Eine Übernachtung und am 19. Tag nachmittags von Vic Falls nach Windhoek (der Flug geht wahrscheinlich über Maun) zurückfliegen. Dann noch eine "Entspannungsnacht" auf der Heinitzburg und dort auch zu Abend essen und den Blick über Windhoek genießen. Dann am anderen Tag ganz entspannt nach einem gemütlichen Frühstück zum Flughafen fahren. 'Den Flugplan von AN habe ich Dir in dem anderen Post schon geschickt.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter21 Beiträge · seit 201603. Jan. 2016 · #12
Hallo Strubi und Gerd!

Leider bietet Bobo Campers das überhaupt nicht an. Wir wollten ursprünglich das Womo bei Victoria Falls zurückgeben oder dort in der Gegend. Leider nur in Windhoek möglich. 🙁 Es ist leider ein bisserl verzwickt.
Dennoch vielen Dank!
Gruß Doris
785 Beiträge · seit 200803. Jan. 2016 · #13
Hallo Doris,

ich verstehe durchaus, dass man bei einer Reise möglichst viel sehen wollt, denn man hat viel Geld für den Flug, sowie auch für den Mietwagen ausgegeben und möchte dann natürlich auch viel erleben und sehen!

Persönlich finde ich an einem solchen Campingurlaub besonders toll, dass man sich auch mal etwas treiben lassen kann, wir z.B. buchen generell nix vor, entscheiden an jedem Tag neu was wir als nächstes machen, bleiben mal länger oder mal kürzer an einem Platz und genießen dies total!

Sicherlich sollte man sich vor einer Reise genau über sein Reiseland informieren und auch mal ne grobe Richtung einplanen, aber mir widerstrebt immer dieser absolut genaue Zeitplan den hier der ein oder andere vor dem Reisebeginn vorlegt, ist ja teilweise schlimmer wie jede Pauschal-Rundreise!

Fangt doch einfach mal locker an, vergiss es, dir gleich alles anschauen zu wollen, ihr seid doch im Urlaub und nicht auf der Flucht!!

Im August hast du keine Schwierigkeiten einen Platz auf einem Campingplatz zu finden, einfach mal Mut zum locker Reisen, dann kommt die Entspannung und das "Entschleunigen" von ganz alleine!!!

Namibia ist wirklich einfach zu bereisen, macht nicht den Fehler und schaut euch das Land nur durch die Autoscheibe an, geht mal wandern, kocht mal in Ruhe am Lagerfeuer, quatscht mal ein bisschen mit den Leuten dort und der Rest ergibt sich!

Viele liebe Grüße


Markus
7'296 Beiträge · seit 200603. Jan. 2016 · #14
Hallo Doris,

ich kann Markus nur vollständig zustimmen. Nehmt eure Route einfach nur als Strecken-, aber nicht als Zeitplan. Wenn ihr nur die Hälfte schafft, ist es auch ok und fahrt halt dann rechtzeitig zurück nach Windhoek, um zu den Victoria Falls zu fliegen, wenn das ein Schwerpunkt sein soll. Oder fahrt tatsächlich in der Gegenrichtung zunächst zu den Vicoria Falls, um jeden Termindruck rauszunehmen.

Je langsamer man reist, desto intensiver ist es. Jede Stunde am Steuer ist fast wie eine Stunde vor dem Fernseher.
Nehmt euch die Zeit, um draußen zu sein. Dafür fliegt ihr nach Namibia.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter21 Beiträge · seit 201603. Jan. 2016 · #15
Hallo Wolfgang und Markus!
EIGENTLICH wollen wir genauso reisen: dort wo es schön ist sich den Luxus raus zu nehmen eine zusätzliche Nacht einzulegen oder gar 2 Nächte. Das war unser fester Vorsatz nachdem wir zB in Südafrika nicht an der Coffee Bay verlängert hatten - es ärgert uns heute noch....
Genau dies möchten auch unsere Freunde, die mit uns diese Tour machen werden. Und deshalb werden wir uns noch genau abreden müssen was wir besser streichen. Ich danke euch für den Zuspruch und das "Runterschrauben" 😉
Liebe Grüße Doris
7'296 Beiträge · seit 200603. Jan. 2016 · #16
Hallo Doris,

eure Gedanken sind genau richtig.

Luxus ist, Zeit zu haben.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
785 Beiträge · seit 200803. Jan. 2016 · #17
Hi Doris,

nochmal ich.

Versucht euch doch mal nicht zu sehr auf die Victoria Fälle zu versteifen, wenn es diesmal nicht passt, dann macht es halt auf einer anderen Tour!

Wir wollten im letzten August auch erst bis zu den Vicfällen fahren und sind letztendlich an den Popafällen hängen geblieben und haben uns etwas mehr vom Caprivi Streifen angeschaut, haben wir nicht bereut und so haben wir wieder ein Ziel für die nächste Reise!

Es ist allerdings etwas schwere so spontane Entscheidungen zu treffen, wenn man in einer Gruppe reist, dies ist mir auch klar, aber da kann man sich ja auch mal ein paar Tage trennen und dann wieder treffen um gewisse Strecken dann wieder gemeinsam fahren, dies nimmt vielleicht den Druck aus einer solchen Gemeinschaft! ( Nur mal so als Vorschlag )


Gruß


Markus
Themenstarter21 Beiträge · seit 201603. Jan. 2016 · #18
Wir sind ja im Prinzip erst in den Anfängen der Planung und ich bin mir sicher, dass wir uns mit unseren Freunden auf eine schöne (und stressfreie!) Route einigen können. Aber gewisse Überlegungen sollten wir sicher in Betracht ziehen.
51 Beiträge · seit 201404. Jan. 2016 · #19
Hallo Doris,

wir sind gerade von 5 Wochen Namibia/Botswana (Ende Oktober - Anfang Dezember) zurück, Camping mit Dachzelt. Außer bei Sossusvlei hatten wir in Namibia nirgendwo Probleme, 1-2 Tage im Voraus oder auch ohne jede Vorreservierung einen Zeltplatz zu bekommen. Wir waren allerdings auch nicht in Etosha ,,,

Wir haben unsere Tour so geplant, dass wir unsere 'musts', die langfristige Vorausbuchung erfordert haben (Moremi, Chobe, Sossusvlei), als Eckpunkte gesetzt & gebucht haben, und alles andere spontan vor Ort entschieden. Das hat sehr gut geklappt und war eine schöne Balance aus geplanten 'Highlights' und spontanem Treiben-Lassen.

Viel Freude bei der Planung!

Miriam
zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2016
51 Beiträge · seit 201404. Jan. 2016 · #20
Zu unserer Route: Wir sind am 8.11. in Kasane angekommen (nach Moremi & Savuti), waren dort 3 Tage, mit Tagestour zu den Victoria Falls und Bootstour auf dem Chobe - beides definitive Highlights der Reise!!! - und sind dann bis zum 28.11. durch Namibia nach Windhoek gefahren, ausgiebig in der Zambezi-Region (4 Nächte), 2 Tage Waterberg, Twyfelfontein, Cape Cross & Hentjes Bay, 2 Tage Walvis Bay, Naukluft Gebirge, 2 Nächte Sossusvlei und dann zurück nach Windhoek. Das waren genau 20 Tage und nicht zu viel Fahr-Stress - allerdings kommt bei Euch die Strecke Windhoek-Kasane noch dazu ....

Ich hoffe das hilf Dir ein wenig ...