4 Frischlinge unterwegs in Afrika

Reisebericht 82 Antworten · 16,4k Aufrufe · gestartet 11. Dez. 2015 von Kleo1962
Themenstarter85 Beiträge · seit 201511. Dez. 2015 · #1
Liebe Fomis,

Ich habe hier in diesem tollen Forum so viele Stunden mit lesen und Informationen sammeln verbracht, dass ich nun meine Schulden bezahlen möchte. Folglich müsst Ihr noch einen Reisebericht ertragen. Wir waren vom 26.09. bis 18.10.2015 in Südafrika, Simbabwe, klein wenig Zambia und Botswana unterwegs.

Bevor ich mit dem eigentlichen Reisebericht beginne, hier ein paar Informationen zur Zusammensetzung unserer Gruppe. Wir, das sind mein Mann Lutz und ich, und unsere Tochter Nadja mit Ihrem Freund Mark. Wir wohnen im Ruhrgebiet, Nadja lebt seit 4 Jahren in Perth mit Mark zusammen. Wir lieben Individualreisen und waren u.a. auch schon in Südafrika, Mexiko und Australien mit dem Mietwagen unterwegs, doch das was wir jetzt vorhaben, wird alles Vorherige übertreffen. Nadja und Mark haben auch schon viel von der Welt gesehen und sind begeisterte Camper und Allradfahrer in Australien. Ich habe das Internet durchforstet, hier im Forum zig Reiseberichte gelesen und geträumt und geplant…. An diesem Punkt vielen Dank an die fleißigen Berichteschreiber hier im Forum, als stiller Mitleser habe ich hier ganz viele Tipps für die Planung unserer Reise gefunden. Flüge buchte ich bei Lufthansa von Frankfurt nach Johannesburg im A 380. Nach Frankfurt wollten wir mit der Bahn. Also hoffentlich streiken nicht Bahn oder Lufthansa, Daumen drücken war angesagt, bei mir Bauchgrummeln vorprogrammiert.

Hier unsere Reise:
26.09.2015 Abflug von Perth bzw. Frankfurt
27.09.2015 Ankunft Johannesburg Weiterflug nach Victoria Falls
27.09. bis 30.09. Pamusha Lodge Victoria Falls ( von uns gebucht)
30.09.2015 Transfer nach Kasane 1 Nacht Chobe Bush Lodge (von uns gebucht)
01.10.2015 Übernahme Landcruiser, 2 Übernachtungen Chobe Safari Lodge Kasane
03.10.2015 2 Nächte Linyanti Campsite
05.10.2015 1 Nacht Sango Safari Camp
06.10.2015 1 Nacht Xakanaxa Campsite
07.10.20145 2 Nächte Third Bridge Campsite
09.10.2015 1 Nacht Thamalakane River Lodge Maun
10.10.2015 1 Nacht Nxai Pan South Camp
11.10.2015 1 Nacht Nxai Pan Baines Baobab
12.10.2015 2 Nächte Khumaga Campsites
14.10.2015 1 Nacht Thamalakane River Lodge Maun (von uns gebucht), Rückgabe Mietwagen
15.10.2015 Flug nach Johannesburg
15.10.-18.10.2015 3 Nächte Hilton in Johannesburg (von uns gebucht)
18.10. Rückflug nach Perth bzw. Frankfurt

Das Auto Toyota Landcruiser und die Campsites und Lodges haben wir über Bushlore gebucht, vielen Dank an Clyde und Nicole.

Der eigentliche Bericht folgt in den nächsten Tagen, ich hoffe, es finden sich ein paar Mitfahrer.

Liebe Grüße Kerstin
Liebe Grüße Kerstin
538 Beiträge · seit 201211. Dez. 2015 · #2
Guten Morgen Kerstin,

eine derart interessante Reiseroute, und dann noch so nett eingeladen!
Ich habe spontan Urlaub genommen!

In gespannter Erwartung auf Euren Bericht,
Rolf
Themenstarter85 Beiträge · seit 201512. Dez. 2015 · #3
Hallo Rolf,

deine Platzkarte ist gebucht, bitte einsteigen und viel Spaß!
Bald geht`s los.

Grüsse von Kerstin
Liebe Grüße Kerstin
287 Beiträge · seit 201312. Dez. 2015 · #4
Hallo Kerstin,

Ich hoffe die Tour ist noch nicht ausgebucht. Ich habe Zeit und Lust euch zubegleiten.

Viele Grüße

Doris
Themenstarter85 Beiträge · seit 201512. Dez. 2015 · #5
Liebe Doris,

auch für Dich ist noch Platz. Bitte anschnallen!
(Habe leider im Moment noch Probleme Bilder hochzuladen, deshalb müsst Ihr Euch noch etwas gedulden)

Liebe Grüsse Kerstin
Liebe Grüße Kerstin
Themenstarter85 Beiträge · seit 201514. Dez. 2015 · #6
Vorbemerkung
Mark und Lutz sind beruflich sehr eingespannt und haben sich beide nicht in
die Reiseplanung eingebracht. Mark hat aber die Tracks4Africa Karten runtergeladen und die Navigation vor Ort übernommen, außerdem ist er ja auch unser gebuchter Fahrer. Außerdem haben Mark, Lutz und Nadja ihre
Fotoausrüstungen erneuert bzw. erweitert. Da stand ein kleiner interner Wettkampf
bevor, wer wann die besten Bilder macht und die bessere Kamera oder Objektive hat.

Tag 1 Samstag 26.09.2015, der Tag der Abreise ist da

Wir haben noch einen ruhigen Samstag und können zu Hause alles in Ruhe regeln. Also die letzten Brocken gepackt, Katzenfutter bereitgestellt, Schlüssel zu den Nachbarn, Pflanzen giessen, Instruktionen für die Nachbarn notieren usw. Unser Sohn holt uns gegen 15.30 Uhr ab und fährt uns zum Bochumer Bahnhof, dort kommt der ICE 10 Minuten später, aber kein Problem für uns, Zeitpuffer ist genügend vorhanden. Die Zugfahrt ist langweilig, aber mich packt die Vorfreude und ich habe noch nicht mal Lust zum Lesen. Ich freue mich auf unseren ersten Flug im A 380, ich habe 2 Plätze im Upper Deck ergattert. Das Einchecken bei Lufthansa geht zügig, die Taschen haben auch kein Übergepäck. Wobei die Gefahr bei uns kaum besteht, da mein Mann als beruflich Vielreisender immer mit kleinem Gepäck reist und ich somit auch einmal ein paar Kilo mehr als erlaubt haben könnte. Die Zeit bis zum Abflug vertreiben wir uns mit einem Gläschen Rotwein und einer Kleinigkeit zu essen. Das Boarding beginnt fast pünktlich und ich kann meinen Fensterplatz im Upper Deck einnehmen.Ich sitze am Fenster und habe viel Platz. Lutz ist nicht so begeistert. Ziemlich pünktlich heben wir ab und das Abenteuer Afrika kann beginnen. Ich merke schnell, auch im A 380 ist der Flug nur ein Flug und wir trinken, essen, schauen Filme und versuchen zu schlafen, was uns teilweise auch gelingt.

Tag 2 Sonntag 27.09.2015


Wir landen pünktlich in Johannesburg aber Passkontrolle und Gepäckabholung dauern, so dass Nadja schon sehnsüchtig auf uns wartet. Die Beiden sind schon vor 3 Stunden gelandet. Die Wiedersehensfreude ist groß und wir sind alle bereit für das große Abenteuer.

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12 Uhr geht unser Flug mit British Airways nach Victoria Falls. Gegen 14 Uhr landen wir planmäßig in Victoria Falls.


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Eine lange Schlange wartet auf uns und wir stehen in der prallen Sonne. Die Einreiseformalitäten dauern und kurz stehen wir in der falschen Schlange, bis uns einfällt, dass wir Visa für Zimbabwe und Zambia benötigen, aber kein Problem, wir zahlen und bekommen unsere Visa. Willkommen in Afrika….Der Fahrer ist pünktlich und wartet schon auf uns. Nach einer kurzen Fahrt sind wir endlich am Ziel. Unterwegs sehen wir schon die ersten Paviane und Meerkatzen. Die Pamusha Lodge ist klein und urig, gefällt auf den ersten Blick. Hier wollen wir 3 Nächte bleiben. Leider bekommen wir keine nebeneinanderliegenden Zimmer. Die nächsten Tage sind wir gut beschäftigt, ich habe alles Ausflüge schon online gebucht. Nach dem einchecken organisieren wir sofort für den Abend einen Transfer zum Victoria Falls National Park, denn es ist Vollmond und da werden Nachtführungen angeboten. Aber zuerst einmal ankommen und Zimmer in Beschlag nehmen. Pünktlich sind wir an der Rezeption und wir werden zum Eingang des Nationalparks gefahren. Einige Leute warten dort auch schon, aber der Einlass hat noch nicht begonnen. Zuerst müssen die Tagesgäste den Park verlassen. Gegen 18 Uhr dürfen wir dann bezahlen und den Park betreten. Ich schätze, wir sind so 40-50 Personen, aber die Gruppe zieht sich weit auseinander. Es ist trotz Vollmond sehr dunkel und ich bin froh, dass ich meine Stirnlampe dabei habe. Es ist beeindruckend die Fälle bei Nacht zu sehen, leider ist es bewölkt und es sind keine guten Fotos möglich. Meine 3 Fotografen (Lutz, Nadja, Mark) probieren einiges aus aber irgendwie klappt es nicht.

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Trotzdem ist es ein schöner Walk. Unser Fahrer holt uns wieder ab und pünktlich zum Dinner sind wir in der Lodge. Das Essen ist gut und schmackhaft und ein leckerer Rotwein rundet das Ganze ab. Wir sind zufrieden mit unserem ersten Urlaubstag und freuen uns auf viele weitere Abenteuer. Gegen 22 Uhr fallen wir müde ins Bett, nur Lutz schaut noch ein bisschen TV, so zeitig kann er nicht schlafen, aber auch das wird sich noch ändern.
Liebe Grüße Kerstin
zuletzt bearbeitet 14. Dez. 2015
Themenstarter85 Beiträge · seit 201514. Dez. 2015 · #7
Tag 3 Montag 28.09.2015 Heute wird es spannend

Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir gegen 10 Uhr wieder zu den Fällen und bestellen die Abholung für 13.30 Uhr. Also nun alles nochmal bei Tag ablaufen, einige Tierchen Meerkatzen und Vögel lassen sich auch schon blicken.




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Mark der Fotograf


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Die Meerkatze überlegt noch, wohin? 😉
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Trompeterhornvogel



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Liebe Grüsse Kerstin
Liebe Grüße Kerstin
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2015
Themenstarter85 Beiträge · seit 201514. Dez. 2015 · #8
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LG Kerstin
Liebe Grüße Kerstin
zuletzt bearbeitet 14. Dez. 2015
Themenstarter85 Beiträge · seit 201514. Dez. 2015 · #9
Es ist beeindruckend und jetzt gelingen auch die Fotos. Kaum vorstellbar, was hier für Wassermassen in der Regenzeit runterrauschen, es ist jetzt schon gewaltig. Wir wundern uns außerdem, dass relativ wenig Besucher unterwegs sind, umso besser. Wir genießen die Natur….Die Sonne steigt immer höher und es wird sehr heiss, ich habe wie immer kein Wasser dabei und bin ausgedörrt und erhitzt. Also suchen wir uns gegen 12.30 Uhr im Rainforest Restaurant einen Schattenplatz .Ich brauch erst mal Wasser, jetzt geht es mir besser, danach gibt es Lunch.

Anschließend schlendern wir in aller Ruhe zum Ausgang, aber dort ist kein Fahrer in Sicht. Wir warten bis nach 14 Uhr, dann ruft Mark von der Kasse des Nationalparks in der Pamusha Lodge an. Wir warten nochmal, dann kommt unser Auto. Auf dem Rückweg holen wir noch Geld vom Automaten. An der Rezeption wollen wir dann einen Transfer zum Royal Livingstone Hotel bestellen, erst jetzt erfahren wir, dass das Hotel in Zambia ist. Natürlich wissen wir, dass der Devils Pool auf zambischer Seite ist (deshalb das Visa), aber ich dachte der Grenzübertritt erfolgt im Rahmen der gebuchten Tour, Irrtum von mir. Eine Panikwelle erfasst mich, wir müssen 15.15 Uhr dort sein, viel Zeit bleibt nicht mehr. Also schnell auf unsere Zimmer unsere Badesachen anziehen, Kameras geschnappt und ab ins Auto, der Fahrer bringt uns bis zur Grenze. Wir steigen aus und gehen zu Fuß über die Grenze, zum Glück geht alles ziemlich zügig. Jetzt befinden wir uns im Niemandland, aber auch hier warten Taxis, das fährt uns zur Grenze nach Zambia, es geht über eine Brücke, unten fließt der Zambesi. Ein schöner Ausblick, wenn wir es nicht so eilig hätten. Dann das gleiche Spiel wie eben, aussteigen und zu Fuß über die Grenze. Auch hier geht alles zum Glück schnell. In Zambia spricht uns dann ein junger Fahrer an und wir steigen in sein Taxi. Er kennt das Hotel und wir kommen tatsächlich noch pünktlich an, er bringt uns auch noch zum vereinbarten Treffpunkt, ach ja er ist bekannt hier. Er wird uns nachher wieder abholen und will das Geld dann auch erst. Wirklich nett. Wir melden uns beim Guide und müssen einiges unterschreiben, dann startet die erste Gruppe mit dem Boot zum Devils Pool, wir machen die 2. Tour und haben so noch ein bisschen Zeit auf der Hotelterrasse zu relaxen und den Puls wieder ein bisschen runterzufahren. Mir ist ziemlich mulmig nach dieser ganzen Aufregung und ich habe ja die Ausflüge gebucht, also bin ich auch für den planmäßigen Ablauf verantwortlich. Jetzt haben wir auch noch Zeit, das Hotel zu bestaunen, eine super gepflegte Außenanlage direkt am Fluss. Hier könnten wir uns auch wohlfühlen, aber unser Geldbeutel wohl eher nicht. Es sieht sehr teuer aus.

Nach ca. 15 Minuten kommt das Boot zurück und los geht`s. Wir steigen ein, müssen Schwimmwesten anlegen und nach einer schnellen Fahrt werden wir auf einer Insel im Zambesi abgesetzt und müssen noch einige Schritte zu Fuß gehen. Dann sehen wir schon die erste Gruppe im Wasser. Ja, das wollen wir auch, die Vorfreude steigt. Wir ziehen unsere Sachen aus und in Schwimmsachen folgen wir dem Guide und gehen ins Wasser. Hier ist alles noch harmlos, nur Mark wird am Rücken von einem Fisch angeknabbert, der Ärmste, wir sehen es uns später an. Wir planschen ein bisschen rum, müssen aber auf die Steine im Wasser aufpassen. Jetzt dürfen wir austeigen und nochmal über ein paar Felsen klettern, wir sind da, der Devils Pool. Mein Herz schlägt mir bis zum Hals, aber ich will es unbedingt. Nadja gibt ihre Kamera einem Guide, denn wir wollen natürlich auch Fotos von uns im Pool. Ich stehe als erste in der Reihe und klettere ins Wasser, doch dann traue ich mich nicht, also kommt Lutz ins Wasser und schwimmt zum Guide. Er steht jetzt mit dem Rücken zu den Wassermassen, man sieht das gefährlich aus. Aber ich bin jetzt hier und will auch. Also schwimme ich hinterher und stehe jetzt vor Lutz, wir halten uns gegenseitig, dann kommt Nadja und am Ende Mark. Der Wasserdruck ist enorm und wir hoffen, wir können gleich vor zur Kante, denn lange hält Lutz das nicht mehr aus. An der Kante wird noch ein Honeymoonpaar aus der Karibik fotografiert, das dauert. So, nun bekommen wir das Zeichen, zuerst Nadja und Mark, dann wir Beiden. Es ist unbeschreiblich, wir genießen den Augenblick. Der Guide macht einige Fotos und dann ist es auch schon wieder vorbei, wir klettern raus und können es immer noch nicht fassen, dass wir uns alle 4 getraut haben….. Der Guide reicht uns Handtücher, wir rubbeln uns trocken und ziehen uns um. Jetzt führt uns der Guide noch zu Fuss zur Kante und wir können noch einige tolle Fotos von der Schlucht mit Regenbogen schießen.

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Liebe Grüße Kerstin
zuletzt bearbeitet 14. Dez. 2015
Themenstarter85 Beiträge · seit 201514. Dez. 2015 · #10
Sorry, kann jemand die Fotos drehen?
Liebe Grüße Kerstin
94 Beiträge · seit 201514. Dez. 2015 · #11
Hallo Kleo,

ich hoffe ich komme nicht zu spät und darf noch mit aufspringen.

Der Start von Euch war ja schon mal vielversprechend. Weiter so! 🙂


LG Zapea
Themenstarter85 Beiträge · seit 201514. Dez. 2015 · #12
Hallo Zapea,

natürlich darfst Du auch noch mit, Platz ist reichlich vorhanden. Aber sag mal Dein Profilfoto hat es in sich, ich hoffe du hast nicht in dem Auto gesessen? Ich wäre gestorben.

LG Kerstin
Liebe Grüße Kerstin
1'558 Beiträge · seit 201114. Dez. 2015 · #13
Liebe Kerstin,
da werden viele Erinnerungen geweckt 🤩 und das Fernweh auch gleich mit 😈 , vielen Dank für den Bericht.
Bin gespannt, wie es weiter geht.... 😉

LG
Biggi
Meine Reiseberichte
Themenstarter85 Beiträge · seit 201515. Dez. 2015 · #14
es geht weiter...

Der Guide drängelt, der High Tea wartet auf uns. Er führt uns zu einem Pavillon, hier ist alles liebevoll eingedeckt, Wir bekommen Drinks und dürfen uns Häppchen vom Büffet holen, alles sieht lecker aus. Wir sitzen jetzt hier und ich bin glücklich, dass alles doch noch geklappt hat. Ein echtes Highlight unseres Urlaubs.

Mit einem seligen Lächeln im Gesicht gehen wir zum Boot und lassen uns zum Hotel fahren. Dort erwartet uns wie versprochen unser Taxifahrer. Wir folgen mit unseren Augen seinem ausgestreckten Finger und was sehen wir? Eine Zebrafamilie mit einem kleinen Fohlen friedlich grasend auf der Hotelwiese. Ja kann der Tag denn noch schöner werden? Wir machen Fotos und genießen diese friedliche Atmosphäre. Nur zögernd nehmen wir Abschied. Was für ein Tag….


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Liebe Grüße Kerstin
Themenstarter85 Beiträge · seit 201515. Dez. 2015 · #15
Auf dem Rückweg das gleiche Prozedere: rein ins Auto, raus aus dem Auto, Stempel holen usw. Unser Fahrer bekommt ein fürstliches Trinkgeld und wir verabschieden uns Richtung Simbabwe. Zurück in der Lodge lassen wir uns das leckere Dinner schmecken und verschwinden bald in unseren Betten. Nadja und Mark müssen früh raus.
Liebe Grüße Kerstin
Themenstarter85 Beiträge · seit 201515. Dez. 2015 · #16
Tag 4 29.09.2015 Das Abenteuer geht weiter

Wir schlafen bis gegen halb acht und gehen in aller Ruhe frühstücken. Für heute haben wir erstmal nichts geplant wir relaxen am Pool, lesen und tauchen auch mal ins Wasser. Mittag gibt es einen kleinen Lunch und danach ruhen wir uns im Zimmer aus.

Gegen 14.30 Uhr klopft es und Nadja steht vor der Tür. Sie erzählt uns wie toll aber auch anstrengend das Raften war.

Es folgt der Bericht von Nadja:

Unser Guide mit Namen Titanic begrüsst uns mit den Worten:
"Welcome to the mighty Zambezi river"
und einem schadenfrohen Lächeln. Wir sind bereit denken Mark und ich noch, denn wir haben ja keine Ahnung was uns erwartet! Zuerst der steile Abstieg in die 120m tiefe Schlucht, in der der fluss am fusse der Vic Falls weiterfließt. Von hier aus sehen wir auch die Brücke zwischen der zambischen und zimbabwischen Grenze, die wir gestern per Taxi überquert haben. Einige Probemanöver und schon sind wir unterwegs zu Stromschnelle Nummer 1. In unserem Boot sitzen 7 Teilnehmer und Titanic. Die Stromschnellen der Stärkegrade 3-5 haben so wundervolle Namen wie "Devil's toilet bowl", "gnashing jaws of death" oder "Judgement day". Schon bei stromschnelle nummer 1 wird mir klar, dass das doch ein bisschen viel für meine Nerven ist. Kein Problem, es folgen ja nur noch 17 weitere...
Nummer 4, "Morning glory", ist die erste Schnelle mit Wertung 5. Titanic verkündet unsere Chance zu kentern ist hiet 50/50. Die gute Nachricht: wir sind nicht gekentert. Die schlechte Nachricht: ich hab mir mein Knie bei einem "runter ins Boot Manöver" verdreht. Anschliessend bin ich für einige Zeit gehumpelt, aber während des Raftens hat mein Adrenalin die Schmerzen in Grenzen gehalten. Die 2 zimbabwischen Teilnehmer vorn im Boot fragen immer mal wieder gerne, ob die Leiche von gestern schon geborgen wurde oder merken an, dass dies doch die Stromschnelle ist wo Tom sich vor 3 Jahren das Bein gebrochen hat. Echte Spaßvögel, sehr hilfreich! Wir kentern insgesamt 2 mal und stehen Ängste aus während das Boot auf unseren Köpfen aufliegt und wir keine Luft bekommen oder wir ohne Kontrolle im Fluss von den Wellen hin-und hergeworfen werden und uns fühlen wie in einer Waschmaschine. Am Ende finde ich es absolut unglaublich dass wir "nur" 2 mal gekentert sind, denn die brenzligen Situationen waren unzählig.
Zum Schluss müssen wir wieder 120m aus der Schlucht heraus klettern. Dabei hatte ich gedacht 18 Stromschnellen waren genug um uns unser Mittagessen und ein Bier zu verdienen...
Es war auf jeden Fall eine Riesengaudi, aber nichts für schwache Nerven!
Lutz und ich sehen uns an, wir verstehen uns, das müssen wir nicht mehr haben.
Wir sind heilfroh, dass wir uns nicht darauf eingelassen haben, Nadja hat bis zum Schluß versucht, Lutz zu überreden.

Jetzt heißt es umziehen für das nächste Highlight. Pünktlich um 16 Uhr werden wir abgeholt und zum Airstrip gefahren, Leider hat es sich in der letzten Stunde bewölkt, wir sehen immer wieder zum Himmel. Es ist kein Licht für gute Fotos. So steigen wir wenig motiviert mit noch einem Pärchen in den Heli. Und ruck zuck sind wir in der Luft, keine Zeit darüber nachzudenken, ob mir übel wird. Ich staune und knipse mit Handy. Die Anderen sollen die Profifotos machen. 12 Minuten sind schnell vorbei und schon sind wir gelandet. Ich denke noch darüber nach, hat sich das gelohnt, so kurz? Aber natürlich ein super Blick über die Wasserfälle, eine neue Perspektive, so was macht man nicht jeden Tag, Schluss, Punkt.


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Pamuscha Lodge Restaurant und Bar
Liebe Grüße Kerstin
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2016
Themenstarter85 Beiträge · seit 201515. Dez. 2015 · #18
Liebe Biggi,
spring auf, die Reise geht weiter. Ich freue mich über jeden Mitfahrer, ist es doch mein erster Reisebericht und mein Schreibstil ist sicher noch entwicklungsfähig. Ich hoffe trotzdem, dass ich Euch gut unterhalte.

LG Kerstin
Liebe Grüße Kerstin
1'667 Beiträge · seit 201115. Dez. 2015 · #19
Hallo Kerstin,

mach weiter so, es macht Spass mit Euch zu reisen. Vielen Dank dafür. Auf die weiteren Stationen bin ich schon sehr gespannt, es sind einige bekannte und (ganz toll) ein paar Stationen unserer Reise im Mai dabei.

Das mit dem Raften kann ich sehr gut verstehen: mein Mann und ich waren zum silbernen Hochzeitstag in Costa Rica in der Pacuare Lodge. Da raftet man hin (auch mit Schnellen der Kategorie 5). Muss ich auch nicht mehr haben und verzichte am Zambesi im Mai freiwillig 🙂

LG

Montango
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
Themenstarter85 Beiträge · seit 201515. Dez. 2015 · #20
Hallo Konni,

herzlich willkommen auf unserer Tour und danke für den Trompeterhornvogel.

Hallo Montango,

auch für Dich ist noch ein Plätzchen frei.

LG Kerstin
Liebe Grüße Kerstin
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2015