Reisebericht

Uganda/Ruanda: Nicht nur Primaten !

von CrocV · begonnen 20. Nov. 2015 · 16 Teile

Teil 120. Nov. 2015
Vorwort zum Reisebericht

Vor einigen Wochen habe ich das Namibia-Forum entdeckt beim Nachbereiten unseres Uganda-Urlaubs. Seitdem habe ich mit Vergnügen einige Reiseberichte gelesen.
Das hat mich jetzt motiviert unsere Reiseerlebnisse auch in einem Bericht zusammen zu fassen.
Einfach weil man sonst viele Details über die Jahre wieder vergisst.
Und das wäre schade...
Ich schreibe diesen Bericht also hauptsächlich als Reisetagebuch für uns selbst.

Beim Lesen der Reiseberichte habe ich festgestellt, das sich viele der Forenmitglieder kennen.
Bevor es losgeht hier noch ein paar Worte zu uns.
Wenn das nicht interessiert, einfach überspringen und mit dem nächsten Eintrag weitermachen.

Wer sind wir ?
Meine Frau und ich sind beide Ende 40 und haben 2009 begonnen, regelmäßig Fernreisen zu unternehmen. Da wir beide berufstätig sind, geht leider nur 1 große Reise pro Jahr.
Unsere Chefs kapieren einfach nicht, das wir unsere Zeit viiiiiel sinnvoller verbringen könnten als ständig auf Arbeit zu erscheinen.

Wie reisen wir ?
Da wir beide beruflich mit Organisation und Projektarbeit zu tun haben, möchten wir das im Urlaub keinesfalls machen.
Daher machen wir organisierte Reisen, gerne Camping. Gerne auch in Gruppen. Kleinere und auch größere. Man lernt dabei immer interessante Menschen kennen.
Wir wissen immer relativ schnell, wohin die nächste Reise gehen soll.
Dann beginnt die Suche im Internet: Welcher Veranstalter bietet welche Reiserouten an ?
Wir fahren immer wieder mal mit anderen Veranstaltern. Entscheidend ist die angebotene Route.
Wenn alles dabei ist, was wir sehen wollen, wird gebucht.
Ohne großes Hin und Her und großes Nachfragen.
Wie gesagt, den Urlaub planen und detailliert jede Übernachtung recherchieren und so weiter, ist nicht unser Ding. Das füllt sich für uns zum einen wie Arbeit an.
Außerdem ist es mit der Recherche immer so eine Sache.
Wir finden es sehr spannend, am morgen eben noch nicht zu wissen, was für ein Campingplatz und welche Lodge uns am Abend erwartet. Einfach weil wir noch nicht hunderte Bilder davon im Internet gesehen haben.Für uns ist dadurch jeder Eindruck auf der Reise neu. Noch nicht gesehen.

Das führt natürlich manchmal zu lustigen Anekdoten. Manchmal ist es auch so, das wir nachher wissen, dieses oder jenes wäre anders optimaler gewesen.
Insgesamt haben wir mit der Methode aber bisher nur sehr gute Erfahrungen gemacht.
Alle Reisen waren wunderschön.
Teil 220. Nov. 2015
Reiseplanung Uganda

Bereits im Herbst 2014 war es beschlossen: Zu den Gorillas soll es gehen in 2015.
Also Internetrecherche. Welche Anbieter bietet welche Touren zu welchen Preisen.
Schnell wird klar:
Ich möchte „die 2. Chance „ !
Also 2 Gorilla-Trekkings.
Und die am besten in unterschiedlichen Gebieten.
Damit sind etliche Anbieter aus dem Rennen. Sehr gut. Zu viel Auswahl quält nur.
Zum Schluss sind noch 2 Abieter im Rennen.
Was tun ? Beide Reisen sind ähnlich. Blöd. Wie jetzt entscheiden ?
Da eine entfernte Bekannte vor etlichen Jahren mal mit einem der Anbieter unterwegs war und lebend zurückgekommen ist nehmen wir halt diesen.
Wenn man keine objektiven Gründe für eine Auswahl mehr hat, nimmt man halt subjektive, grins.
Ansonsten müssten wir an der Stelle anfangen zu recherchieren und das würde schon wieder nach Arbeit riechen......

Also Mail losschicken, Anzahlung geleistest, Reisebestätigung da. Fertig. Auf Termin in 9 Monaten legen.
Da wir bereits 2009 in Kenia/Tansania auf Campingurlaub waren, wissen wir so ungefähr, was wir auf der Reise brauchen. Reisevorbereitungen beendet. Gut.

Ich weiß, einigen Forenmitgliedern, vor allem den Selbstfahrern, rinnt es jetzt eiskalt den Rücken runter. Darum schildere ich unser Vorgehen bei der „Reiseplanung“ ja auch so genüsslich und detailliert.


Ihr merkt schon:
Wer sich hier detaillierte Infos zu Lodges, Preisen, Fahrstrecken etc. erhofft, naja.

Unser Kenntnisstand zur Reise war folgender:
21.6.2015 Flug mit Ethiopian Air über Addis Abeba nach Entebbe.
22.6.2016 Ankunft Entebbe,
Übernachtung Entebbe Airport Guesthouse
23.6.2015 Fahrt zum Muchison Falls N.P.
Übernachtung Murchison River Lodge
24.06.2015 Murchison Falls N.P
25.06.2015 Fahrt zum Kibale Forest
Übernachtung Kibale Forest Tendet Campingplatz
26.06.2015 Schimpansen-Trekking, Bigodi-Sümpfe
27.06.2015 Fahrt zum Queen-Elisabeth N.P.
Übernachtung Simba Safari Lodge
28.06.2015 Queen-Elisabeth N.P.
29.06.2015 Ishasha-Sektor, Weiterfahrt zum Bwindi N.P.
Engagi Lodge, Buhoma
30.06.2015 Gorilla Trekking
01.07.2015 Fahrt nach Ruanda zum Volcanoes N.P.
Übernachtung Mountain Gorilla View Lodge
02.07.2015 Gorilla Trekking
03.07.2015 Fahrt nach Kigali. Rückflug.

Ein weiteres Paar hat sich für die Reise angemeldet. Wir werden also zu viert sein.
Abgeholt werden wir von unserem deutschsprachigen Fahrerguide von Speke Uganda Holidays am Flughafen.

OK. Mehr braucht man doch nicht zu wissen...oder ?
Teil 321. Nov. 2015
Sonntag 21.06.2015
Die Anreise per Bus, Bahn und Flugzeug verläuft problemlos ohne besondere Ereignisse.
Wir versuchen beim Einchecken und auch beim Umsteigen in Addis Abeba unser mitreisendes Paar zu identifizieren. Aber nichts zu entdecken. Wo sind die nur ?

Ankunft in Entebbe: Viele Fragen

Montag 22.06.2015
Mittags Ankunft in Entebbe.
Einreise und Visaformalitäten laufen recht schnell und reibungslos.
Wir nehmen das Ostafrikavisum für 100 USD. Einzelvisa Uganda 50 USD und Ruanda ebenfalls 50 USD laut unserer Info. Also keine Ersparnis, aber dafür geht es dann bei der Einreise nach Ruanda wohl schneller. Vorweg: Bei der Einreise nach Ruanda merken wir, das Einzelvisa kostet nur 30 USD. Naja, wie eingangs gesagt. Mangels richtiger Recherche kommt es manchmal zu lustigen Anekdoten. Diesmal halt lustig für die anderen. 😗

Vor dem Flughafen suchen wir unseren deutschsprachigen Fahrerguide. Beim zweiten Ablaufen der Reihe der Guide entdecken wir ihn.
„ Hi, I am Tony junior“ erklärt er uns in englisch ??
Und führt uns zu den anderen 4 Mitreisenden ??
Die auch noch völlig anders heißen wie das uns avisierte Paar ???

Mit vielen Fragezeichen geht die kurze Fahrt zum Entebbe Airport Guesthouse.

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Von unserer ersten Reise nach Kenia/Tansania wissen wir: Nur kein Hektik in Afrika.
Vieles klärt sich von selbst.

Und so ist es auch: Im Guesthouse erwartet uns unser deutschsprachiger Guide Paul und auch unser mitreisendes Paar. Sie sind bereits einen Tag früher angereist und haben am vormittag bereits einen erfolgreichen Schuhschnabel-Ausflug nahe Entebbe hinter sich.
Ach ja, der Schuhschnabel.... Um denn hab ich mir bei der Reisebuchung nicht gekümmert. Habe nur die Gorillas im Kopf gehabt.

Der erste Nachmittag in Entebbe: Hektisch

Habe ich vorhin gesagt, keine Hektik in Afrika ?
Manchmal beherzigt man seine eigenen Regeln nicht, wider besseres Wissen.

Ab jetzt passiert alles gefühlt im Minutentakt. Aber lest selbst:
Wir bekommen unsere Zimmerschlüssel, stellen unsere Reisetaschen ab und sofort beginnt Paul mit dem Briefing für die Tour. Hier erfahren wir auch, das wir neben Paul als Guide auch noch Tony als Fahrer haben. Wow. Damit hatten wir nicht rechnet. Und die anderen Gäste vom Flughafen ? Die 4 Leute sind unsere Paralleltour, erfahren wir. Sie fahren mit einem zweiten Fahrzeug und eigenem Fahrer Lamek die gleiche Tour. Wir werden sie also immer wieder treffen.

Er erklärt uns auch die Fahrtroute, teilt uns mit, das einige Übernachtungen geändert werden mussten und das wir als nächstes zum Geldwechseln in die Stadt fahren.
Kurze Nachfrage meiner Frau: Warum mussten Übernachtungen geändert werden. Wir würden gerne in den uns mitgeteilten Lodges übernachten. Paul verspricht das bis zum nächsten Tag nochmal zu klären. Aber wir sollen uns keine Sorgen machen, die neuen Lodges sind besser als die bisher geplanten. Gut sagen wir zu Paul, wir vertrauen dir.

Zuletzt fragt uns Paul nach unseren Erwartungen an die Reise und unsere Wünsche:
Ich sage etwas vorlaut: „ Immer genug Wasser im Fahrzeug und möglichst viel Zeit auf Safari. Essen und Schlafen sind zweitrangig.“

So jetzt aber ab zum Geldwechseln. Ach Paul, anschließend würden wir vier gerne noch die verbleibende 1 Stunde Tageslicht nutzen und in den Botanischen Garten gehen. Könnt ihr uns da hinfahren. Hmm, so richtig recht ist es Paul nicht. Er meint, 1 Stunde würde nicht reichen. Außerdem möchte er noch nach Kampala. (Erst viel später erfahren wir von ihm, das er noch mal zu seiner schwangeren Frau wollte -- Mensch Paul, sag das doch gleich ! ) Aber Tony erklärt sich bereit uns zu fahren und 1 Stunde später wieder abzuholen.
So wird es gemacht. Geldwechseln, Botanischer Garten, Eintritt 10.000 Ugandaschilling. Auf die Fotolizenz und einen Guide verzichten wir.
1 Stunde ist für das Gelände zu kurz. Hmm, das hatte Paul uns auch gesagt. Er hatte also recht.
Wir sehen viele Bäume, die aber leider ohne erläuternde Schilder sind. Was wir da also sehen, wissen wir nicht. Die Vögel sind auch nicht fotogen. Liegt aber vielleicht auch daran, das ich etwas aus der Übung bin.

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Immerhin stehen wir kurz am westlichen Ufer des Victoriasee, nachdem wir 2009 am östlichen Ufer standen.
Danach machen wir mit Tony nach einen kurzen Stopp am Supermarkt. Endlich Wasser einkaufen.
Seit der Landung vor 4 oder 5 Stunden nichts mehr getrunken. Ganz vergessen vor lauter Freude wieder da zu sein --- in Afrika.

Zurück in Guesthouse, schnell geduscht und kurz vor dem Zimmer gesessen.

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Etliche Vögel sind unterwegs. Aber es ist bereits zu dunkel zum fotografieren.
Nicht so schlimm, Vögel haben nicht so die Priorität bei mir. Wir sind ja wegen der Primaten in
Uganda.
Kaum da gesessen, gibt es auch schon Abendessen. Buffet. Lecker.

Fazit:
Paul hatte recht mit dem Botanischen Garten. (Nicht zu verwechseln mit dem Zoo in Entebbe).
Wir hätten besser eine schöne Stunde zum relaxen und Vögel fotografieren im Guesthouse einlegen sollen. Aber am ersten Urlaubstag brennt man halt vor Tatendrang..... Selbst schuld.

Das Airport Guesthouse war für unsere Zwecke als erste Anlaufstelle sehr gut. Zimmer war schön, Bett war sehr gut.

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Auch das Frühstück am nächsten Morgen war gut. Aber Essen ist für uns ja nicht so wichtig, grins.

So das war jetzt der extrem textlastige Teil ohne viel Bilder. Ab dem nächsten Reisetag gibt es mehr Bilder. Versprochen.
Teil 422. Nov. 2015
22.06.2015 Auf nach Norden !

Nach dem Frühstück geht es pünktlich um 8 Uhr los. Ungefähr 320 Kilometer liegen vor uns. Zunächst müssen wir durch Kampala.
Bei der Einfahrt erblicken wir das „Königstor“. Nur der König von Buganda darf durch dieses Tor fahren. Buganda, nicht Uganda, betont Paul.

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Wir erfahren, das Uganda aus mehreren Königreichen besteht. Die 4 wichtigsten sind Buganda, Toro, Bunyoro und Busoga. Die Könige wurden 1967 von Obote abgesetzt. 1993 wurden die Könige wieder eingesetzt. Sie besitzen zwar keine politische Macht oder Mandate. Gleichwohl haben sie Einfluss. Sowohl im Hinblick auf die traditionellen Werte wie auch auf den inneren Zusammenhalt.
Es ist wohl so ähnlich wie in den Monarchien in England oder Schweden. Kein politisches Mandat, aber doch Einfluss und Akzeptanz bei der Bevölkerung. Dennoch hat gerade Buganda hier eine Sonderstellung in Form einer gewissen Automonie innerhalb Ugandas. Aber im Detail habe ich das nicht weiter recherchiert. Es zeigt aber wieder mal, das viele Länder bei näherer Betrachtung weit komplexer sind als es aus der Ferne den Eindruck macht. Den chaotischen Verkehr in Kampala umfahren Tony und Paul auf holprigen Schleichwegen, die irgendwann mehr Fußpfaden ähneln. Da fragt sogar Tony sicherheitshalber auch mal Anwohner, ob wir noch richtig sind. Sind wir. Und wir kommen ohne großen Stau aus Kampala raus. Und wir haben dabei Einblicke in die Wohnviertel mit Lehm-, Holz und Wellblechbauten abseits der Hauptstaße bekommen. Toll gemacht.


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So langsam merken wir: Speke Uganda und die beiden Jungs sind ein Glücksgriff.

Ziwa Rhino Sanctuary
Unterwegs ist ein Stopp im Ziwa Rhino Sanctuary geplant.
Bei der Einfahrt sehen wir die ersten Grünen Meerkatzen und Defassa-Wasserböcke.

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An der Rangerstation treffen wir unseren Ranger. Wir fahren ein kurzes Stück. Er hat schon Kontakt mit den Wächtern der Nashörner.

Wir marschieren los. Faszinierend ist bereits der Anblick des mehr als 2 Meter hohen Grases. Es erscheint zwar nicht so dicht gewachsen. Aber die Sicht ist wirklich sehr begrenzt.


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Nach vielleicht 15 Minuten sichten wir zwei Nashörner. Es sind zwei junge Weibchen. Munter marschieren sie auf uns zu. Unser Ranger winkt uns immer wieder zurück hinter den nächsten Busch. Das Spiel geht einige Zeit. Die beiden Mädels marschieren immer wieder in unsere Richtung.

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Dann sehen wir den Grund: Ein Bulle ist hinter den Mädels her. Aber die Mädels wollen nichts von ihm wissen.

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Irgandwann hat es der Bulle kapiert.

Die Mädels ruhen sich aus. Wir können jetzt noch näher ran. Toll...


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Auf dem Rückweg umrunden wir das Gebüsch vor dem die Mädels liegen und sehen – da steht der Bulle drin. UPPS. Er war gar nicht weg. Und stand während unserer Fotosession mit den Mädels nur wenigen Meter weit weg. PUH und wir haben nix gesehen oder gehört.


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TARNUNG: Auf diesem Bild sind 3 Nashörner. Ich wollte nur unseren Ranger mit dem einen Breitmaulnashorn fotografieren. Das die beiden anderen auch direkt vor uns waren, habe ich erst zuhause beim Sichten der Bilder bemerkt. Viel Spaß beim Suchen.

Diese massigen Tiere haben sich ohne einen Laut bewegt. Da war nichts zu hören ! Jetzt weiß ich endgültig: Unübersichtliches Gelände in Afrika meiden. Selbst riesige Tiere sind perfekt getarnt und bewegen sich geräuschlos. Man hat keine Chance sie zu bemerken, selbst wenn sie nur wenige Meter entfernt sind. Hammer. Sehr eindrucksvoll.
Dank der Abkürzung durch Kampala kamen wir zeitig in Ziwa an, so das wir das Vergnügen hatten, die Rhinos in Bewegung zu erleben. Oft liest man, das Touristen hier in der Mittagszeit „vorbeikommen“. Und das dann die Rhinos nur rumliegen und verdauen.
Unser Ranger bestätigt uns das: Gegen Mittag legen sich die Rhinos regelmäßig zur Verdauung.
Also Ziwa am besten für den vormittag einplanen bei Touren.....
Super Timing von Tony jr. und Paul.

Mittag essen wir an der Rangerstation. Ein kleines Lokal mit einfachen Gerichten mit Blick ins Gelände. Wir sehen etliche Vögelchen..

Danach geht es weiter nach Norden. Immer wieder vorbei an Ankolerindern mit ihren imposanten Hörnern, die übrigens hohl sind. Später sollten wir noch hautnahen Kontakt mit den Ankole haben.

Wir erreichen den Murchison Falls N.P. durch das Southern Gate Kichambanyobo.

Im südlichen, feuchten Bereich des N.P. fahren wir lange durch eine bewaldete Gegend.
Immer wieder sind Paviane auf der Straße. Jedes Foto bei offenem Fenster wird anschließend mit einer 10-minütigen TseTse-Fliegenjagd im Auto bezahlt werden. Aber es sollte das einzige mal sein auf der Reise das die TseTse vermehrt auftraten.


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Bei Ankunft in der Murchison River Lodge (kurz vor Sonnenuntergang)wurden wir vom Meerkatzenempfangskomitee begrüßt und auch bis zu unseren Zelten begleitet.

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Die Lodge liegt sehr schön am Ufer des Victoria Nils.
Das Essen war gut. Die Zeltunterkünfte sehr schön.


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Hier blieben wir 2 Nächte.
Wir haben uns sehr wohl gefüllt.


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Sonnenuntergang am Nil.
Nach dem Abendessen spielt am Ufer noch eine einheimische Musikgruppe. Aber wir sind müüüde. In unserem Zelt schlafen wir zu den Klängen der Musik ein. What a Feeling ....
Teil 522. Nov. 2015
23.6.2015 Murchison Falls Game Drive und Bootsfahrt

Morgens Early Bird Frühstück, Lunchpaket unter den Arm und los geht’s. Es gilt die 1. Fähre über den Nil zu erwischen. Schaffen wir gut.

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Direkt danach die ersten Tiersichtungen. Aber es ist noch zu dunkel für Bilder. Eindruckvoll vor allem ein Flußpferd weit weg vom Fluß mitten in der Savanne zu erblicken. Es war wohl auf dem Rückweg vom nächtlichen Fressen.
Erste Büffeln, JacksonKuhantilopen, Oribi. Die Paviane waren noch auf ihren Schlafbäumen.

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Büffel mit Kuhreiher und PiaPiac (Spitzschwanzelster)

Dann die nächste Primatenart: Husarenaffen.

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Elefanten, Defassa-Wasserböcke, Warzenschweine, Uganda-Kob.


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Insgesamt war ich überrascht über die Tierdichte. Das wiederholte sich immer wieder. Dazu oft Vögel. Sehr schön anzusehen. Die Sonne kam raus und wir wurden etwas schläfrig.

Aber gerade in dem Moment kamen einige neue Szenerien: Rangkampf zweier Uganda-Kobs

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Und dann eine Giraffenschwemme. Wir hatten die ganze Zeit keine einzige Giraffe gesehen. Und dann auf einer kurzen Strecke vor dem Albertsee plötzlich Giraffen ohne Ende. Es müssen mehr als 50 Tiere auf eine recht kurzen Strecke gewesen sein.
Besonders eindrucksvoll: Erstmals erleben wir einen Kampf zwischen 2 Giraffen. Dabei versuchen die Tiere sich gegenseitig mit den kurzen Hörnern entweder in den Unterbauch oder auf die Beine/Gelenke zu schlagen.

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Bei näherem Hinsehen konnte man bei etlichen Giraffen Blessuren von früheren Kämpfen erkennen.

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Laut Paul kämpfen nicht nur die Männchen miteinander, sondern auch die Weibchen um die Rangfolge innerhalb des Harems.

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Der Albertsee kommt in Sicht. Im Hintergrund der Kongo.


Hier machen wir Mittagspause. Im Hintergrund marschieren Büffel vorbei, voraus beobachten wir die Fischer, die in der Nähe der Flusspferde ihre Netze auswerfen. Einmal kommen sie dabei einen untergetauchten Hippo in die Quere. Das Hippo schießt plötzlich neben dem Kanu aus dem Wasser. Zum Glück passiert den Fichern nichts. Aber jetzt verstehen wir, warum es immer wieder Unglücke mit Hippos gibt.

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Nachdem wir unserem Ananas-Nachtisch (richtig reife Ananas, wie es sie bei uns nie gibt.) gefuttert haben, geht es Richtung Paara zur nachmittäglichen Bootsfahrt.


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Paul, Lamek und Tony jr.

Katzen haben wir keine gesehen. Aber da habe ich mir in Uganda auch nicht viel erwartet. Wir waren 2009 Kenia/Tansania und hatten damals Löwen und Geparden in großer Zahl. Nur Leopard war damals keiner zu sehen. Danach hat uns der Running-Gag „kein Leopard“ noch auf 2 weiteren Afrikareisen begleitet. Trotzdem wollten wir diesmal wegen der Primaten nach Uganda. Auf Löwen habe ich nur ein bisschen gehofft, auf den Leopard gar nicht. Man muss realistisch bleiben.

Die Bootsfahrt zu den Murchison Falls war sehr schön. Viele Vögel, Hippos, Krokodile, Elefanten etc. am Ufer.


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An den Fällen sind wir ausgestiegen und hoch gewandert. Sehr schön.

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Auch die Steinstufen und Steine des Weges. Diese enthielten Mineralieneinschlüsse (?), die in der Sonne glitzerten. Hab keine Ahnung von Geologie. Kann es nicht besser umschreiben. Wir sind teilweise auf einen wunderbar glitzernden Untergrund gelaufen. Ein schöner Anblick, der aber trotz mehrerer Versuche nicht im Foto einzufangen war.
Beim Anstieg sahen wir über den Bergen eine schwarze Wand auftauchen: Oh, oh Gewitter im Anzug. Wir also das Tempo etwas angezogen, die einzelnen Aussichtspunkte nur kurz angesteuert und zügig nach oben durch, wo unser Auto wartete. Unser Timing war guuut. Wir waren noch keine 5 Minuten im Auto als das Gewitter loslegte. Dennoch kamen wir ohne Probleme zur Murchison River Lodge. Hier war es bereits wieder trocken und wir genossen einige Nile special am Abend.

Was hätte ich anders gemacht mit Recherche ?
Eine weitere Bootsfahrt von Paara in Richtung Nildelta wäre sinnvoll gewesen. Denn dort kommt der Schuhschnabel vor. Aber den habe ich mangels ausführlicher Recherche nicht auf dem Radar gehabt bei der Tourbuchung. Diagnose: Allgemeine Primatenfixierung mit ausgeprägter Gorillafokussierung. 🤪
Dafür einen weiteren Tag eingefügt mit vormittags Delta und Nachmitags ein Teilstück der Strecke nach Fort Portal. Den Rest nach Fort Portal dann am vormittag drauf. Das hätte den langen Fahrtag, der uns jetzt bevorsteht, etwas entzehrt.
Aber davon berichte ich dann am nächsten Sonntag.
Teil 629. Nov. 2015
Nach Süden: Fahren, Fahren, Fahren – und doch ein schöner Tag

Am nächsten Morgen war wieder frühes Aufstehen angesagt. Sollte es doch in einem Zug über Hoima durchgehen bis Fort Portal. Wir würden 10 Stunden brauchen für die ca. 270 Kilometer sagte Tony. Und so war es auch.
Fahrtag. Notwendiges Übel. Hier absolut nicht. Paul und Tony verstanden es, den Tag für uns interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Wir bekamen viele Impressionen des ländlichen Ugandas.

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Tony und Paul erspähten immer wieder Tiere am Wegesrand.
Gueretta oder Mantelaffen, Abdimstorch, Orixweber, Wollhalsstorch etc

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Das riesige Nest eines Hammerkopfs. Wahnsinn, hätte ich dem Vogel gar nicht zugetraut.

Dann wieder vollbeladene Fahrräder mit allerlei Fracht, Dorfschulen, ein Stopp auf dem Grabenbruch des Albertine Rift mit Blick auf eine am Fuß des Rifts weit unter uns campierende ugandische Armeeeinheit, dann ein wunderschöner Rastplatz für den Lunch mit angeschlossener Ankolerinderherde. Während die Hirten auch entspannt Rast machten im Schatten, waren die Rinder seeehr neugierig auf uns. Hier zeigte sich deutlich, das unser Fahrer Tony ein Stadtkind war: Blitzschnell war er im Auto, grins. Unsere Mitreisenden fragten Paul, ob die Rinder gefährlich seien. Grinsend antwortete ich an seiner Stelle: „Naja, wenn unser einheimischer Fahrer blitzschnell ins Auto flüchtet, sind sie wohl gefährlich.“ Da ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin (und vor allem unser Guide Paul ruhig sitzen blieb), hatte ich keine Berührungsängste, zwischen den Tieren zu stehen und das Bild unserer jetzt hinter die Bänke und Tische zurück weichenden Gruppe zu schießen. Getreu dem Motto: Was macht ein Touri, wenn große und/oder gefährliche Tiere auf ihn zukommen ? "Ein Foto". 😛


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Obwohl, ich hab natürlich schon mit einem leichten Kribbeln genau geschaut, wie nah mir die Tiere kommen... 🙂 😉

Es gab bei unserer Ankunft am Rastplatz auch Affen. Hab leider vergessen, welche Art. Konnte auch kein Bild machen. Sie waren einfach zu flink in den Bäume und ruck zuck weg.
In Hoima nutzten wir einen längeren Tankstopp um ein wenig das geschäftige Treiben auf den Straßen zu beobachten.
Hier meine persönliche Analyse des ugandischen Transportwesens:
Autos sind recht wenige unterwegs. Es gibt viel mehr Motorradtaxis als Autos.

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Das Fahrrad ist aber immer noch das Transportmittel schlechthin.
Als Taxi....

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... als Lastwagen...

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.. als Tankwagen....

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und als Verkaufswagen

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und,und,und....

Vorbei an Teeplantagen machten wir eine kleine Runde durch Fort Portal, das Zentrum des Toro Königreiches, um dann eine Stunde vor Sonnenuntergang auf unserer ersten Austausch-Übernachtung Kluges Guesthouse Farm anzukommen. Bis zum Kibale Forest Camp wären es nochmal 1,5 Stunden gewesen. Daher war es schon schön, jetzt schon anzukommen. Die 1,5 Stunden müssen wir dann eben morgen in aller Frühe hin fahren und nach dem Schimpansentrekking und den Bigodi Wetland wieder zurückfahren. Aber kein Problem, wir würden locker bis 16 Uhr wieder zurück sein.
Eigentlich ! Aber so lief es nicht ganz . Davon morgen mehr..... 😗

Übr Kluges Guesthouse Farm wurde hier im Forum ja schon öfters berichtet:
Kluges Guesthouse Farm jedenfalls ist wirklich wunderschön. Stefan Kluge, ein Deutscher hat diese zusammen mit seiner ugandischen Frau erbaut. Jeder hatte sein eigenes Mini-Reihenhäuschen, prima Essen ( Fleisch, Gemüse,Salat und Honig werden auf der Farm hergestellt) und einen eigenen Wald mit Sumpf samt Affen und Vögeln gibt es auch, den wir gerne mit einem Farmmitarbeiter erkunden könnten. Ohne Trekkinggebühren.... Prima. Aber heute nicht mehr es wird dunkel.

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Machen wir morgen nachmittag, da wir ja beizeiten vom Kibale Forest zurück sind.
Hab ich schon angedeutet, das es etwas anders kommen sollte ? 🤨
Teil 729. Nov. 2015
Hallo Daxiang --- dann will ich dich nicht weiter auf die Folter spannen...

26.06.2015 Schimpansen-Trekking
Früh morgens raus aus den Federn. Um 5 Uhr war Early-Early-Bird Frühstück angesagt.
Danach ging es los. Bei leichtem Regen. Je näher wir im Dunkeln dem Kibale Forest kamen, desto stärker regnete es. Dann schüttet es richtig und hört und hört nicht mehr auf. Naja, das nahe Ruwenzori-Gebirge eben. Ruwenzori heißt ja Regenmacher.
Als wir um 7:30 Uhr beim Kanyanchu Visitor Center ankommen, schüttet es immer noch. Aber richtig. Alle lassen sich in der Station nieder. Die Ranger schütteln den Kopf. Bei dem Wetter hat das keinen Sinn. Aber keine Hektik in Afrika.... Wir warten recht entspannt, unterhalten uns mit einem anderen deutschen Paar, das ebenfalls mit Speke unterwegs ist, allerdings als Privattour. Draußen in den Bäumen sind Rotschwanzmeerkatzen zu sehen. Also mal kurz versucht, ein paar Fotos zu machen. Sie sind aber recht weit weg und der Regen ist so dicht, das ein anvisieren kaum möglich ist. Aber immerhin vergeht so die Zeit wie im Flug. Um 10 Uhr ließ der Regen etwas nach. Es schüttette nicht mehr, es regnete nur noch stärker. Und so zogen wir los -- eingepackt in alles, was irgendwie wasserdicht sein könnte. 😛 Erstmal ein Stück mit dem Auto auf aufgeweichten Wegen,, dann zu Fuß mit unserem Ranger Bosco. Unsere Gruppe: Wir vier und das ebenfalls jüngere Par, das mit Speke auf Privattour war.
Es regnete natürlich immer weiter und durch das Unwetter war alles matschig. Soweit für unsere recht sportliche Gruppe kein Problem. Wir liefen einige Zeit im Wald. Nichts. Die Schimpansen blieben bei dem Wetter lieber im Nest. Recht hatten sie. Einige der Pfade standen mittlerweile unter Wasser. Gut wir also durch. Am Anfang versuchten wir noch, Pfützen und besonders matschigen Stellen auszuweichen, aber irgendwann findest du dich in die Situation ein und dann ist es gar nicht mehr so schlimm. Alles nur Kopfsache... Nachdem wir so einige Zeit mehr mit uns beschäftigt waren, hörte Bosco doch Schimpansenrufe in der Ferne. Wir also in die Richtung los. Die Rufe wurden lauter. Und dann ---- war da dieser breite Pfad, der quer zu uns verlief und uns den Weg versperrte. Aus dem Pfad war mittlerweile ein breiterer Bach geworden. Bosco testete mit seinem Stock die Tiefe. Der Stock verschwand komplett. Also mehr als 1,5 Meter tief und breiter als 3 Meter. Keine Chance, da kommen wir nicht drüber. Also wieder zurück, den Berg hoch. Wir waren recht nahe dran. Aber jetzt müssen wir den ganzen Weg zurück den Hang rauf marschieren. Es ging jetzt schon auf Mittag zu. Achja Mittag. Bei den Gorillatrekkings wurden wir immer ermahnt, nehmt ja euer Lunchpaket mit. Wer weiß, wir lange ihr unterwegs seit..... Hier hatte zum Glück das deutsche Paar auf Privattour einige Schokoriegel dabei, um den vereinzelt absackenden Blutzucker aufzufangen. Immerhin hatte es aufgehört zu regnen.....
Mir war klar, das war es jetzt... 🙁 🙁 🙁





War es das ? Nicht mit Bosco ! Er plante bereits, ein Fahrzeug in unsere Nähe zu lotsen, das uns aufsammeln und ein Stück weiter wieder absetzen sollte, damit wir in dem Waldstück, von dem wir durch den „Wildbach“-Trampelpfad abgeschnitten waren, nochmals von anderer Stelle auf die Suche gehen können. Hier sahen wir einen hochmotivierten Ranger bei der Arbeit. Aber plötzlich Schimpansenrufe nicht weit weg. Mit Bosco erhaschen wir immer wieder einzelne Blicke auf einen Schimpansen hoch oben in den Bäumen. Kurz darauf kommt die Info, eine andere Gruppe hat ein Nest lokalisiert. Wir und auch die anderen Gruppen hin. Der Plan, kleine getrennte Gruppen zu unterschiedlichen Gruppen zu schicken, konnte als gescheitert angesehen werden. Unter dem Schimpansennest trafen sich fast alle, die morgens in der Rangerstation waren.

So schaut das aus, wenn eine Horde seltsamer Primaten einen Blick auf andere Primaten erhaschen will. Bei dem Primaten rechts mit der am Gesicht angewachsenen Kamera ( im Serienbildmodus auf Dauerfeuer..) handelt es sich um den Schreiber dieses Berichtes.


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Zunächst beobachten wir ein, zwei Jungtiere, die vorwitzig immer wieder aus dem Nest kommen um neugierig zu schauen was da unter dem Baum los ist.
Und natürlich wollten sie uns auch vorführen, was sie schon alles können. Wie bei uns.....

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Ab und zu kam ein Arm aus dem Nest und schnappte sich die Youngster, um sie ins Nest zurück zu ziehen.
Nach und nach kamen dann auch einige Alttiere raus. Erstmal um ein Geschäft zu erledigen, dann kamen sie etwas weiter runter, um ihr Frühstück ein zu nehmen.

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Das war der Zeitpunkt für uns. Bosco mahnt zum Aufbruch.

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Wir mussten ja noch ein gutes Stück zurück laufen auf und besser in den überschwemmten Pfaden.

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Schön war es schon....

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Irgendwann trafen wir auf unser Auto und brachten Bosco zur Station zurück.
Mittlerweile war es schon 13.30 Uhr.


Hier mal ein kurzer Exkurs: Warum ich Afrika liebe


Man stelle sich vor, eine ganze Rangerstation voller Touris. Es schüttet. Alle versuchen, ihre für dieses Wetter doch recht unzulänglich Ausrüstung aus Regenjäckchen und Wanderschühchen irgendwie wasserfest zu bekommen. Unter amüsierter Beobachtung durch die Ranger.
Auf der Veranda der Rangerstation beobachte ich folgendes Bild. Ein Paar fragt bei den Rangern nach, ob sie Ponchos und Gummistiefel zum ausliihen haben: Ja klar haben sie. Eine Tür öffnet sich. Ich sehe etliche Gummistiefelpaare und richtig strapazierfähige große Regenponchos.
Die Touris zahlen die Leihgebühr samt großzügigem dankbarem Trinkgeld. . Ein schöner Verdienst. In anderen Teilen der Welt würden jetzt geschäftstüchtige Menschen ein dickes Geschäft machen wollen: Regenponchos und Gummistiefel in den Warteraum zu den Touris tragen, diese ständig umschwirren, teils sogar bedrängen um ein Riesengeschäft zu machen. Die Preise würden natürlich angesichts der Wetterlage in die Höhe schiessen.
Vorbei wäre es mit unserer Ruhe und Gelassenheit gewesen. Vorbei die Gelegenheit hier in der Rangerstation zu sitzen und die Natur um uns herum auf uns wirken zu lassen.

Dennoch: Hätten die Ranger die Gummistiefel und Regenponchos in den Warteraum gebracht und dezent ausgebreitet... Sie häten ein gutes Geschäft gemacht und ich hätte es Ihnen gegönnt.

Aber so ist es oft in Afrika: Die Tür wird wieder abgeschlossen. Ende.

Ich will mich hier nicht lustig machen über die Ranger. Nein, im Gegenteil. Es macht mich immer wieder nachdenklich, Menschen zu sehen, die nicht immer und überall Geschäft und Geld scheffeln im Kopf haben. In solchen Momenten erahne ich, wie groß der kulturelle Unterschied ist oder auch die Art zu Denken und Handeln. Seit ich nach Afrika reise, habe ich viel von dieser Gelassenheit und Ruhe in mich aufgenommen. Musungu oder weißer Hektiker bin ich immer öfter bewusst nicht mehr.. Auch in meinem Alltag....
Ey, vor Jahren ist es uns in Iringa sogar passiert, das uns einheimische Fußgänger überholt (!!!) haben weil WIR zu langsam gelaufen sind !!! No hurry in Africa 😄

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Teil 829. Nov. 2015
Immer noch 26.06.2015 Magombe Swamps (=Bigodi Sumpfgebiet)

Hmmm, das war doch noch was auf dem Tagesplan: Mittagessen bei Familie Tinka und danach Bigodi Wetland.

Essen bei Familie Tinka

Mehrere Stunden verspätet treffen wir um 14 Uhr bei Familie Tinka ein, die im lokalen Tourismus eine Größe sind. Traditionell werden wir von ältesten Sohn empfangen. Danach kommt dann der Vater zur Begrüßung. Praktischerweise findet das Essen in einem Pavillion im Garten statt. So verdreckt, wie wir sind, hätten wir das elegante Haus sonst ziemlich übel
verschmutzt.
Schuhe ausziehen. Hinsetzen.
Der Sohn serviert das Essen. Die Frauen und Kinder kommen nicht dazu, wenn Gäste bewirtet werden. Zunächst gibt es eine geröstete Kaffeebohne zu kauen. Eine Geste für gern gesehene Gäste.

Ausnahmsweise ein Essensbild. Man beachte aber vor allem die Hose des Berichtschreibers.

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Zwischendurch fragt Paul, ob wir noch in die Sümpfe wollen, da es ja schon so spät ist. Also ich will auf alle Fälle.
Gesagt getan, kurz vor 15 Uhr brechen wir auf zum 2-stündigen Marsch.
(Um 16 Uhr wollten wir schon wieder bei Kluges Guesthouse sein – ihr erinnert euch ?)

Bigodi Sumpfspaziergang

Der Pfad führt entlang des Magombe Swamps. Ein Spaziergang auf teils mit Holzbrettern befestigten Weg. Das die Holzbretter teils leicht ins Wasser einsanken, juckt nach heute morgen niemand mehr.

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Wir sehen viele Affen und auch etliche Vögel. Die Affen werden regelmäßig von den Schimpansen aus dem Kibale Forest hier in die Sümpfe vertrieben. Viele der Affen sind wirklich in den Bäumen direkt neben dem Weg. Toll ! Leider steht die Sonne schon recht tief – und auf der falschen Seite. Wir müssen ständig direkt in die Sonne fotografieren.


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Roter Uganda Stummelaffe


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Östliche Vollbartmeerkatze zwischen Roten Stummelaffen.

Und hier noch ein Affe. Ich tippe auf eine Ugandamangabe.

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Paul erzählte uns aber, so würden die Mischlinge ausschauen, wenn Östliche Vollbartmeerkatzen was mit Roten Stummelaffen anfangen.
Hat er recht oder uns nur auf den Arm genommen mit der Story ?



Zum Schluß noch ein Riesenturako.


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Wir haben einige Exemplare gesehen. Zum Teil flogen sie am Pfad immer wieder einen Baum weiter. Wenn wir dann kamen, wieder zum nächsten Baum usw. Sehr schön anzuschauen. Aber gegen die Sonne ist nur dieses Bild gelungen.

Nach 17 Uhr starten wir die Rückfahrt zu Kluges Guesthouse Farm. Jetzt ist es schon ein wenig blöd, das wir nicht direkt vor Ort im Kibale Forest Camp sind wie ursprünglich geplant.
Aber so ein Unwetter kann ja keiner erahnen. Daher kein Vorwurf.
Zumal es ja an unserem tapferen Fahrer Tony hing, uns jetzt zurück zu fahren. Über vom Unwetter aufgeweichte Straßen, in der schnell einbrechenden Dunkelheit. Die Orientierung wird schwieriger. Einmal biegen wir fast falsch ab, auf einen steil abfallenden Feldweg. Im letzten Moment bemerkt Tony den Irrtum und kann mit viel Gasgeben wieder zurück auf die geteerte Straße kommen.
Gegen 20.30 Uhr erreichen wir recht müde unser Quartier. Schnell 5 Minuten andere Schuhe angezogen und in den verdreckten Klamotten zum Abendessensbuffett, das schon seit einiger Zeit auf uns wartet.
Eine amerikanische Gruppe beobachtet unser Eintreffen mit großen Augen. Später erzählen sie uns, das sie am Vortag beim den Schimpansen waren und diese nach 20 Minuten erreicht hatten. Die Tiere waren am Boden und liefen zwischen ihnen herum.

Fazit des Tages:
Ein „normales“ Schimpansentrekking mit den Tieren am Boden wäre zwar in dem Moment angenehmer gewesen. Aber jetzt mit Abstand ist klar: Dieses Trekking werden wir immer in Erinnerung behalten. Samt den Schimpansen, die wir dabei gesehen haben.
Meine alten Wanderstiefel sind dem Tag übrigens zum Opfer gefallen. Beide Sohlen hingen halb weg. Die Treter waren mir aber eh verdächtig. Daher hatte ich mir im Jahr vorbei in Swakopmund bei Siebolds wohlweislich neue Wanderstiefel aus Robbenleder gekauft. Diese Stiefel sollten beim Gorillatrekking zum Einsatz kommen. Und vorweg: Sie sind ein Traum. Bei beiden bisherigen Aufenthalten in Namibia haben wir bei Siebolds prima Schuhe gekauft. Und sollte es uns wieder in die Gegend verschlagen, kaufen wir wieder welche !

Eine traurige Nachricht gab bei aller Freude auch noch: Beim Schimpansentrekking hat sich ein Mitglied unserer Parallelgruppe des Fuß vertreten und musste das Tekking abbrechen. Im Krankenhaus in Fort Portal dann die Diagnose: Knöchelbruch. Schock.
Lamek der Fahrer der Parallelgruppe blieb den ganzen Nachmittag und abend in Fort Portal (wir haben die Parallelgruppe in unseren Fahrzeug mitgenommen für den Rest des Tages). Auch am nächsten morgen fuhr Lamek sofort wieder nach Fort Portal. Da der Trekking-Tag recht lang war, der Queen-Elisabeth-Park nicht weit weg, sollte es am nächsten Tag zum Glück erst nach dem Mittagessen weitergehen. Am Vormittag und auch noch nach dem Mittagessen wurde von Paul telefonisch der Transport der Verletzten nach Kampala organisiert. Dort blieb sie einige Tage im Krankenhaus, ehe der Rücktransport nach Deutschland stattfand. Soweit die Infos, die wir von Paul im Verlauf der Tage bekommen haben. Leider hatten wir noch keine Kontaktdaten ausgetauscht. Wir hoffen, es ist alles wieder gut verheilt.
Teil 906. Dez. 2015
27.06.2015 Auf in den QENP

Am Morgen war erst mal Ausschlafen angesagt. Danach ausgiebig in Ruhe gefrühstückt. Und dabei einen Schmucknektarvogel vom Frühstückstisch aus geknipst.

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Danach war Materialpflege angesagt. Schuhe, Rucksack, Hosen. Alles wurde ausgebürstet bzw. ausgewaschen.
Dann war der Vormittag bereits weit fortgeschritten, aber da war ja noch was: Der angrenzende Wald mit Sumpfgebiet. Beim Haupthaus fragte uns ein Kellner, ob wir in den Wald wollten. Yes, sagten wir. Und jetzt passierte wieder etwas ganz "normales": Der Kellner läßt uns wortlos stehen und geht. Wir bleiben ruhig. No hurry in Afrika. Wir haben das schon öfters erlebt: Die Kommunikation findet hier nicht so statt wie in Deutschland. In D hätten wir eine Antwort bekommen wie „Ja, das kann ich übernehmen. Warten Sie bitte einige Minuten, ich ziehe mich nur schnell um.“

Etwa 15 Minuten später ist unser Kellner wieder da: In der Montur eines Rangers des Kibale Forest, mit Wanderstöcken für sich und uns und in Gummistiefeln.
Robert stellt sich als Vogelexperte heraus.

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Leider blebit uns nur Zeit für die „kleine Runde“. Ca. 1,5 Stunden.
Wir sehen viele Vögel und Affen. Robert zeigt uns die Bienenstöcke der Farm, erklärt und die verschiedenen Bananenpflanzen (Koch-,Ess- und Wildbananen), zeigt uns was in Uganda alles mit Papyrus gemacht wird. Auch Papier ! Nicht nur die Ägypter hatten das anscheinend drauf.

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Zum Abschluß führt uns Robert noch durch den Bereich der Farm, wo die Arbeitskräfte ihre Wohnhäuser haben. Wir hätten noch einige Stunden mit Robert in diesem wunderschönen Gelände unterwegs sein können. Natürlich geben wir Robert ein ordentliches Trinkgeld, da seine Erläuterungen wirklich sehr umfangreich und die ganze Führung ja grundsätzlich kostenlos war.

Wer bei Kluges Guesthouse Farm übernachtet: Unbedingt ein paar Stunden einplanen und eine ausführliche Führung durch den Wald entlang des Sumpfgebietes machen. Man kann da natürlich auch alleine spzieren gehen. Aber wenn ich denke wie viele Vögel und Affen Robert erspäht hat und auf was er uns alles aufmerksam gemacht hat, an dem wir achtlos vorbei marschiert wären.....

Nach dem Mittagessen wurde die Abfahrt nochmals eine Stunde verschoben. Es mußten noch einige Telefonate geführt werden, um den Transport der Verletzten der Parallelgruppe zu organisieren. Irgendwann fahren wir allerdings schon mal los. Das andere Fahrzeug folgt dann später.

Die Fahrt verläuft entlang der Ruwenzoriberge auf guten Straßen. Direkt biegen wir in den QENP ein. Wir sehen Elefanten, Kobs und so weiter.

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Dann endlich ein Anblick der Hoffnung gibt.
Eine Büffelherde steht eng zusammen. Ein Zeichen, das Raubtiere in der Nähe sind ?


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Wir müssen nicht lange suchen, da entdecken wir „ein sicheres Zeichen“ für Löwen.
Ein Ranger steht mit seinem Moped abseits der Piste neben einem Kakteenbaum.
Grund: Im Baum liegen zwei Löwen. Der Ranger steht da, damit die Fahrzeuge auf der Piste bleiben und nicht näher an den Baum heranfahren. Wir müssen leicht schmunzeln.

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So findet man Löwen leicht, wenn immer ein Ranger daneben postiert wird. Wir können einen der beiden Löwen im Baum erkennen. Der zweite liegt außer Sicht. Als wir auf dem Rückweg wieder an der Stelle vorbei kommen, spricht Paul kurz mit dem Ranger, dieser fährt weg und wir umrunden den Baum um auch den zweiten Löwen zu sehen. Ich mag das nicht so gerne, Offroad zu fahren, aber die Löwen liegen weiterhin entspannt im Baum. Was Paul mit dem Ranger besprochen hat ? Wir haben es nie erfahren.

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Bei Sonnenuntergang verlassen wir den Park. In der Dunkelheit fahren wir noch eine gute Stunde durch die Ebene und dann auf einen Berg, wo unsere zweite Austauschunterkunft Enganzi Lodge liegt. ( Unweit der Kyambura Schlucht). Es ist stockdunkel. Wir erkennen das Haupthaus oben auf dem Kamm und folgen den Angestellten mit Taschenlampen viele, viele Treppenstufen bergab. Mal rechts mal links. Das unterste Häuschen ist unseres. Machen uns kurz frisch und steigen wieder hoch zum Abendessen. Wir ahnen nur, wie schön die Lodge wohl liegt.
Teil 1006. Dez. 2015
28.6.2015 QENP und Kazinga-Kanal
Da ist es wieder: Unser Early Bird Frühstück. Hier mal mit Rolex. Im Dunkeln starten wir wieder, wollen wir doch bei Tagesanbruch am Parktor sein. Zunächst treffen wir auf einen Elefantenbullen, der uns einige Zeit auf dem Weg zurückscheucht. Dann biegt er vom Weg ab.

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Etwas später treffen wir auf eine größere Elefantenherde mit vielen Kleinen. Die Tiere fressen rechts und links und auf dem Weg. Wir müssen immer wieder zurücksetzen, da die Tiere sich langsam in unsere Richtung bewegen. Dabei drohen sie immer wieder: Ohrenwackeln, Trompeten, Büschel ausreißen und nach hinten werfen.

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Da wir immer weiter zurücksetzen beruhigen sich die Tiere etwas. Wir können die Herde 1,5 Stunden lang beobachten, da wir eh nicht durchkommen. Wunderbar, die Kleinen zu sehen.

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Und die Halbstarken, die immer wieder in unsere Richtung die Herde absichern. Irgendwann geht die Leitkuh zu den Halbstarken. Es sieht aus als würde sich das Kommando geben: Jetzt reichts. Wir ziehen weiter. Die Zeit ist wie im Flug vergangen.
Danach sehen wir wieder Kobs, Vögel, eine weitere Löwin weit in der Savanne. Zu weit für gute Fotos. Wir fahren in Richtung Mweya Safari Lodge am Kazinga Kanal.
Auf dem Weg wieder sehr viele Elefanten.

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Das Lunchpaket futtern wir an einem Aussichtspunkt. Danach noch eine Pause in der Lodge, auch um die Tickets für die Bootstour zu holen. Wir geniessen die Aussicht auf das Wildlife am gegenüberliegenden Ufer des Kanals unter uns.
Und wir shoppen: Zwei geschnitzte Schimpansen gehen mit auf die Heimreise. Na klar, nach dem Trekking.... 😁
Auf dem Gelände der Lodge treibt sich eine Truppe Zebramangusten rum. Das ist wohl immer so, wie ich nach der Reise zuhause bei Recherchen festgestellt habe. Aber wir recherchieren ja nicht so viel um voraus...... Wir entdecken Sie erst bei der Ausfahrt aus der Lodge zur Bootsfahrt aus den Augenwinkeln. Sehr schade. Hätten wir gerne etwas beobachtet, die kleinen Gauner.
Die Fahrt auf dem Kazinga-Kanal ist sehr schön. Wildlife ohne Unterbrechung am Ufer.

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Nach der Bootsfahrt drehen Paul und Tony noch eine Runde GameDrive mit uns: Den Leopard Loop. Die beiden hat der Ehrgeiz gepackt, uns nach den Löwen auch noch einen Leopard zu zeigen.
Vor allem, nachdem sie erfahren haben, das meine Frau und ich bereits den Safariländern Kenia, Tansania, Sambia und Botswana waren --- und keinen Leopard gesehen haben. Die Gelegenheit, das Safari-Image von Uganda jenseits der Gorillas aufzupolieren.
Tja, jetzt müsste nur noch der Leo mitspielen. Macht er aber nicht. Nur ein Schopfadler und weitere Elefanten zeigen sich.

Elefanten: Bei allen Elefanten ist uns aufgefallen, das sie sehr nervös und misstrauisch waren. Die „Stressdrüsen“ liefen praktisch bei allen Tieren. Wir spekulieren: Ob dies wohl an den großen Tiergemetzeln in Vergangenheit liegt, die zur Zeit Obodes und Idi Amins in den N.P. stattgefunden haben ? Hat hier das sprichwörtliche Elefantengedächtnis dafür gesorgt, das die Tiere bei Anwesenheit von Menschen nervös und misstrauisch sind ?
Oder war es Zufall ? Haben andere Reisende ähnliches beobachtet oder hattet ihr ganz andere Erlebnisse ?
Würde mich sehr interessieren.

Danach geht es zurück zur Lodge. Unsere Parallelgruppe ist (mal wieder) vor uns angekommen und sitzt bereits beim Abendessen.
Wir nutzen die letzten Minuten vor Sonnenuntergang, um die traumhafte Lage unserer Lodge zu genießen und dies in einigen Fotos festzuhalten.

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Unser Häuschen..

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Blick aus unserem Häuschen

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Teil 1113. Dez. 2015
29.06.2015 Geburtstagsgeschenke in Ishasha

Heute ist „normales Frühstück“, also early Bird statt early, early Bird 😄 .
Und Paul hat heute Geburtstag! Wir starten erst bei Tageslicht. Bei der Abfahrt von unserem Berg können wir die Bananentransporteure mit Ihren Fahrrädern bei den Vorbereitungen auf ihre tägliche waghalsige Fahrt beobachten. Sie fahren den Berg runter. Was mit dem Gewicht hinten drauf schon ein Abenteuer ist.

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Aber dann geht es auf der Durchgangsstraße durch den QENP . Immer in Angst vor Elefanten – denn die lieben ihre Bananenfracht. Daher fahren die Räder meist in kleinen Gruppen.Das Ziel der Bananenräder sind die Dörfer an Kazinga-Kanal. Dort wird keine Landwirtschaft betrieben. Alle Lebensmittel außer Fische werden mit Fahrrädern, Motorrädern und auch Autos heran transportiert. Wir sehen die Fahrräder bei der waghalsigen Abfahrt und auch in der Ebene, wo rechts und links Tiere sein können. Hier treten die Fahrer wie wild in die Pedale, um mit Tempo die gefährlichsten Stellen zu passieren. Ein Knochenjob.....

Plötzlich merke ich, dass ich den Zimmerschlüssel noch in der Tasche habe. 😣
Kein Problem für Paul: Wir halten an einer Tankstelle am Berg, hinterlegen den Schlüssel und Paul ruft die Lodge an damit sie den Schlüssel dort abholen. Perfekter Service für denkfaule Morgenmuffel wie mich.. 😕

Auf unserer weiteren Fahrt Richtung Ishasha immer wieder Tiere am und auf der Straße.

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Gauckler

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Grüne Meerkatzen

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Rotschwanzmeerkatzen, auch Weissnasenmeerkatzen genannt.


Immer wieder kreuzen Elefanten den Weg. Man beachte im Hintergrund die Fußgängerin.

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(Hier die Fußgängerin nochmal von vorne.) Sie marschierte da entlang, während wir ständig Elefanten am Wegrand sahen...
Dieses Gebiet nutzen Mensch und Tier wohl gemeinsam. Wir haben den Eindruck, der Besiedlungsdruck durch die Menschen rund um den QENP ist sehr groß.

Wir erreichen Ishasha. Bevor wir durch das Parktor fahren, erkunden wir eine andere Strecke mit Bäumen, wo auch immer mal wieder Löwen gesichtet wurden. Aber wir finden keine. Naja, wir hatten unsere Baumlöwen ja schon im QENP...

Wir sehen Topis, Gauckler, Gelbschnabelstorch, Leopard ------ STOP Leopard !?!? 🤩
Genauso war es: Wir gondeln seit einiger Zeit ohne Sichtung so vor uns hin durch den Park, jeder guckt irgendwie irgendwo rum. 🙄
Wir waren schon an den Baum vorbei, da ruft Udo plötzlich das besagte „ STOP ! Leopard..“ Genau in dem Moment realisiert auch mein Gehirn – ich hab einen Leopard im Baum gesehen. Als wären die Bilder bei uns beiden Zeit versetzt verarbeitet worden. Ob ich es wirklich noch realisiert hätte, wenn der Ruf nicht gekommen wäre ? Ich glaube eher nicht. Danke Udo !
Wir auf alle Fälle zurückgesetzt und da war er. Direkt neben der Straße. Das Licht hätte besser sein können, aber beim 1. Leopard auf der 4. Afrikareise wollen wir mal nicht so sein. 😗

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Wir beobachten den Leo einige Zeit rufen unsere Parallelgruppe per Handy heran. Die waren diesmal vor uns. Und sind direkt am Leo vorbei gefahren, ohne was zu sehen. Wie wir beinahe auch.
Als da jetzt auch noch ein zweites Fahrzeug kommt und hält wird es den Leo langsam zu blöde.
Man sah richtig, wie er langsam den Kopf hob und dachte: Wie die wollen jetzt auch noch da stehen bleiben und mich anglotzen ? Die nerven, die Touris..

Er/Sie steht langsaaaaam auf und geht laaangsam den Baum runter.

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Immer wieder zwischendurch einige Zeit verharrend, so das wir auch wirklich jede Pose fotografieren können.

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Als er weg ist fahren wir weiter. Wenige Minuten später ein Löwenbaum.

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Weiter geht es dann -hoffentlich- heute abend, denn irgendwie klappt es grad nicht mehr mit dem Bilder hochladen........
Teil 1213. Dez. 2015
Mit drei Löwinnen.

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Wir umrunden den Baum, Es ist schon ein richtigen Feldweg rund um den Baum. Ein Löwenbaumkreisel sozusagen. Nach einiger Zeit kommen mehrere weitere Fahrzeuge.

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Wir verlassen den Trubel.Wir hatten unsere Katzen für heute.

Aber einige Minuten später: Der nächste Baum … Da liegt ein Männchen drin, sagt Paul.

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Tatsächlich. Wir haben den Pascha zusammen mit unserer Parallelgruppe ganz alleine. Wir beschließen, hier quasi unter dem Löwen unser Lunchpaket im Auto zu futtern. Immer mit Blick auf das Kätzchen. Der räckelt sich mal, richtet sich mal etwas auf, dreht sich. Mensch, super ! Wie ein Modell.

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Ein sehr schöner Platz für unseren Lunch haben wir da.
Mensch Paul, wie hast du das nur alles arrangiert ? Es war jedenfalls ein toller Geburtstags Gamedrive mit Katzen als Gästen.
Wir sehen noch weitere Tiere und dann kommt der Elefantengraben. Ende des N.P.
Wir kommen in bewohnte Gegenden. Es wird wieder waldreicher. An einem Teefeld stoppen wir, um die Aussicht zu genießen.

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Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir unsere dritte Austauschunterkunft Buhoma Community Rest Camp. Traumhafter Blick auf den Wald. Schon beim Aussteigen Östliche Vollbartmeerkatze in den Bäumen über uns. Alles ist feucht und dunstig. Man sieht und spürt den Bergregenwald richtig. Tolle Atmosphäre.

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Unsere Parallelgruppe ist (wieder) vor uns angekommen.
Und es gibt Ärger. Die Paralellgruppe bestürmt uns gleich bei unserer Ankunft: Angeblich müssen wir morgen früh 3 Stunden bis zum Startpunkt des Gorillatrekkings in Ruhija fahren. Sie sind bereits hektisch am telefonieren und debattieren.
Wir meinen zwar auch, so eine lange Anfahrt wäre nicht schön, aber aufregen deswegen ? Aufgrund einer Zeit- und Entfernungsangabe in Afrika? Hmmm – nö.
Afrikanische Zeit- und Entfernungsangaben unterscheiden sich ja bekanntlich seeeehr von europäischen Verständnis. Und selbst wenn es so wäre, dann ist es halt so. Unser Tag war so schön, den möchte ich mir jetzt nicht verderben lassen.
Wir ziehen es vor, unser Zelt zu beziehen, den tollen Ausblick in den Wald und eine Vollbartmeerkatze von der Veranda aus zu beobachten.

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Dann machen wir einen kleinen Spaziergang im Ort, bis sich die Gemüter beruhigt haben. Nicht ohne Paul vorher zu bitten, das ebenfalls in den Raum geworfene Abändern des Gorilla-Trekkings von Ruhija nach Buhoma doch nur in Betracht zu ziehen, wenn die Gorillagruppe hier ähnlich viele Mitglieder hat...
Auf unserem kurzen, Spaziergang erfahren wir das im Ort auch ein Community Walk angeboten wird. Na mal schauen, wann wir morgen vom Trekking zurück sind. Zurück im Camp schauen wir kurz im Souvenirshop der Frauen vorbei, können uns aber nicht entscheiden. Wir beschließen morgen nach dem Trekking wieder zu kommen und einen geschnitzten Gorilla zu kaufen der so aussieht wie der den wir -hoffentlich- morgen sehen werden.
Nach dem Abendessen werden wir dann auf dem völlig falschen Fuß erwischt von Paul. Das Gorillatrekking kann nicht verlegt werden, aber wir bleiben am nächsten Tag in Ruhija und beziehen dort eine andere Unterkunft. ….. Aber wir wollten doch... Souvenirshop der Frauen des Ortes.... Meine Frau ist irritiert und traurig.
Verstehen wir nicht ganz, zumal Paul zuvor erzählt, er habe sich bei den Rangern erkundigt: Die Straße ist zur Zeit in sehr gutem Zustand. (Wir werden am näasten Tag sogar nur etwas mehr als 1 Stunde brauchen bis Ruhija).
Aber wir wollen Paul nicht noch mehr Ärger machen in dem wir uns weigern, um zuziehen. Also akzeptieren wir denn spontanen Unterkunftswechsel, der ohne unser zutun zustande kam. Naja, stimmt nicht ganz. Wir haben uns rausgehalten, uns nicht drum gekümmert. Hätten wir gleich beim Eintreffen klar Stellung bezogen, wäre das Ganze vielleicht anders gelaufen. Aber die Stimmung in der Parallelgruppe war emotional so geladen, da hatte ich einfach keine Lust hier im Urlaub in ein Konfliktgespräch einzusteigen.
Die wirklich sehr freundlichen und sehr engagierten Menschen vom Buhoma Community Camp tun uns aber richtig leid. Sie können nichts dafür und können es wohl nicht nachvollziehen, warum wir nur eine Nacht statt zwei bleiben.

Die Nacht in unserem Zelt wird feucht und nasskalt. In der Gegend hing schon bei unserer Ankunft ein feuchtkalter Dunst/Nebel. Da war doch was ? Richtig „Gorillas im Nebel“. Jetzt macht der Titel richtig Sinn für uns. Entfernt ist auch noch das Rauschen eines Wasserfalls zu hören. Alles ist feuchtklamm: Das Holz, die Zeltplanen, das Bettzeug, unsere Reisetaschen.
Wohlweislich haben wir Tropenschlafsäcke dabei. Diese holen wir vorm Schlafengehen aus der Reisetasche. Sie sind noch trocken. Darin eingehüllt ins klamme Bett und die klamme Decke drüber. Zumindest auf der Haut haben wir etwas trockenes.
Ich weiß nicht, ob es in Buhoma immer so feucht ist. Hier war es so. Wir haben trotzdem ganz gut geschlafen. Die Aufregung vor dem Gorillatrekking hat mich aber einige Male Aufwachen lassen.
Dennoch: Diesen Nebel, die Feuchte eine Nacht selbst zu spüren, war sehr eindrucksvoll. Das gehört einfach dazu.
Teil 1313. Dez. 2015
30.09.2015
Frühstück. Danach Verabschiedung. Meine Frau und ich fahren im Fahrzeug unserer Parallelgruppe mit, da unsere Mitreisenden Udo und Julia das Gorillatrekking in Uganda nicht gebucht haben. Paul und Tony werden am Nachmittag mit ihnen nachkommen. Vorher machen die beiden einen Dschungelwalk in der Umgebung von Buhoma. Wir holen noch einen bewaffneten Ranger ab, der uns nach Ruhija begleitet. Die erste Zeit fahren wir schweigend durch die Dunkelheit. Wir ahnen nur, durch was für eine schöne Landschaft wir fahren. Dann der Sonnenaufgang. Wahnsinn, allein der Anblick lohnt das frühere Aufstehen und die längere Anfahrt.


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Schon etwas schade, das wir diese tolle Landschaft nicht nochmal am Nachmittag bei der Rückfahrt bei Tageslicht genießen können. Aber was solls, jetzt ist es so.

In Ruhija am Rangerposten werden die Gruppen eingeteilt. Wir starten mit unserem Ranger Robert. Natürlich engagieren wir einen Porter für unseren Rucksack: Romina.

Monatelang habe ich mich auf den Moment gefreut und ihn mir ausgemalt:
Wie wir durch dunklen Regenwald marschieren, steile Berghänge hochsteigen (Mist, ich bin nicht schwindelfrei), durch dickes Unterholz klettern müssen oder durch Bäche waten. Ob wir wohl fit genug dafür sein werden ???
Dann treffen wir auf die Gorillas, die im dichten Unterholz des dunklen Waldes nur schwer zu erkennen und noch schwerer zu fotografieren sind.
Da ist meine Kamera fit dafür. Extra ein Jahr vorher eine Kamera mit hoher Lichtempfindlichkeit gekauft für Dämmerung- und Nachtbilder. Hat sich in Etosha am Wasserloch beim Treffen der 9 (!) Breitmaulnashörner bewährt.

Ok Leute, genug geträumt, jetzt die Realität:

Wir marschieren auf einem Bergkamm entlang. Schöner fast ebener Pfad, rechts und links schöne Aussicht auf den sich unterhalb ausbreitenden Wald.

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Nach ca. 35 Minuten machen wir kurz Rast. Also gut, trinken wir. Wer weiß, jetzt geht’s dann bestimmt richtig los.
Geht es auch, wir biegen in das Unterholz links vom Pfad ab. Es geht den Hang runter. Nach einigen Minuten erreichen wir die Tracker. Wie schon da ? Ja.
Wir legen unsere Stöcke ab, und treten aus den Bäumen heraus auf eine bewachsene, steil abfallende Lichtung.
Und da raschelt es einen halben Meter neben uns schon. Der erste Gorilla.

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Auf der Lichtung sehen wir weitere Exemplare. Toll.

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Da ein Silberücken rechts oberhalb. Mit Affenzahn (sorry für das Wortspiel) stürmt er direkt an mir vorbei und tritt mir dabei auf den rechten Fuß ! Hey, sind das 7 Meter Abstand, oder was ????

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Vor lauter Gorillas vor uns realisieren wir erst nach und nach, das die restlichen Mitglieder der Gruppe in den Bäumen rechts und links von uns am Rande der Lichtung sitzen.

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Der eigentliche Boss kommt langsam vom Baum. Wow.

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Jetzt kommt Bewegung in die restlichen Gorillas in den Bäumen. Und dadurch entdecken wir die Tiere erst richtig. Nach und nach kommen immer mehr von den Bäumen.

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Wahnsinn. Irgendwann sitzt der Silberrücken auf der Lichtung, unsere Gruppe sitzt einige Meter davon entfernt im Halbkreis. Wir genießen nur noch.

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Ich stehe auf, gehe einige Meter höher, um ein Bild dieser friedlichen Szene zu machen.
Dafür halte ich mich an einem Baum fest. Das Gelände ist viel steiler als es auf dem Bild ausschaut. Plötzlich raschelt es im Baum über mir. Meine Hand zuckt zurück. Ich schaue nach oben. Da kommt direkt neben mir dieser Youngster den Baum runtergekraxelt.

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Kurz darauf setzt sich die Gruppe in Bewegung. Steil den Berg runter. Wir natürlich hinterher.

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Aber klar, die Gorillas sind deutlich beweglicher in dem Gelände. Wir rutschen und stolpern meist den Abhang runter. Immer den Häufchen ausweichend, die da von den Gorillas hinterlassen werden...
Wir sehen immer mal wieder einzelne Tiere in den dichten Pflanzen sitzen und fressen.

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Irgendwann sind vor, hinten neben uns Gorillas.
Einer läuft wieder direkt an mir vorbei, ohne mich zu beachten.

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Dann geben die Ranger das Zeichen: Die Stunde ist um. Die Gorillas haben uns eh ziemlich abgehängt. Wir sind den Hang fast ganz unten und folgen dort einem ebenen Pfad, der erst sanft, dann steiler den Hang schräg wieder hoch führt. Gut das wir eine Trägerin für unseren oben am Hang zurückgelassenen Rucksack haben. Romina taucht wie von Zauberhand unten am Hang wieder auf. Und hier noch eine Premiere. Unser 4. Afrikaaufenthalt – und ich werde zum ersten mal gestochen ! Am Hals. Keine Ahnung, was es war. Hab das Vieh reflexartig weggewischt. Der Stich schmerzt 2 Tage leicht. Am Anstieg mal kurz Wasserpause, damit der maulende („Ihr seit zu schnell“), nicht so bergtaugliche Rest aufschließen kann. Natürlich haben wir auch für Romina Wasser dabei.
Nach kurzer Wanderung erreichen wir die Rangerstation. Hier werden wir in einer runden Hütte platziert und bekommen jeder einzeln mit Handschlag von Robert unsere Urkunden überreicht.
Lamek, der Fahrer der Parallelgruppe erwartet uns schon. Wir fahren ein kurzes Stück, kommen durch ein lang gezogenes Bergdorf an einem Hang. Ganz oben ist unsere neue Unterkunft. Das Gorilla Mist Camp. Sehr schön. Tolle Aussicht, sehr schöne Häuschen für jeden von uns.

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Jetzt sind wir schon froh, sofort da zu sein ohne lange Fahrt. Eine warme Dusche bestellen wir
sofort. Das Wasser wird wenige Minuten später hinter der Dusche eingefühlt. Uns wird gesagt, bitte gleich duschen, sonst ist das Wasser in 5 Minuten wieder kalt. Also los. Danach einen Kaffee getrunken und die Aussicht genossen. Naja, auch ein bisschen die eintreffende deutsche Wikinger - Reisegruppe beäugt, grins.
Dann marschieren meine Frau und ich raus aus der Lodge, ab ins Dorf. Der Nachmittag ist noch jung. Endlich mal Zeit auf dieser Tour, auf eigene Erkundung zu gehen.

Wir kommen nicht weit. Nach einigen Hütten spricht uns eine Batwafrau an. Ob wir bei den Gorillas waren ? Ja, waren wir und jetzt suchen wir ein Souvenir. Sie winkt uns in ihre Hütte, der sich als Shop herausstellt. Wir suchen uns 2 Gorillas heraus. Beim Einpacken in Zeitungspapier fällt ihr der eine Gorilla runter auf den Erdboden.. Im Halbdunkel der Hütte schaut es so aus, als wäre am Kopf etwas abgebrochen. Schade, so wollen wir den Gorilla nicht kaufen. Automatisch haben meine Frau und ich uns das auf deutsch gesagt. Die Frau versteht nicht. Wir erklären ihr, das wir den Gorilla leider nicht mehr wollen, jetzt wo er kaputt ist. Erst ist sie ganz entsetzt, das wir jetzt doch nicht kaufen wollen. Dann versteht sie und lacht: Nein, nein der Gorilla ist nicht kaputt. Sie geht aus der Hütte, wir hinterher, sie holt eine Schuhputzbürste hervor. Jetzt sehen auch wir: Es ist nur etwas Erde am Kopf des Gorilla. Sie bürstet es weg und erklärt uns: Die Schwarze Farbe der Gorillafiguren ist – Schuhcreme !

Also Leute. Wer ebenfalls so eine schwarze Gorillafigur zu hause hat: Wenn der schwarze Glanz mal weg ist, einfach etwas schwarze Schuhcreme und eine Schuhputzbürste. Schon ist die Figur wieder wie neu !!

Die Batwafrau ist so erleichtert, das wir die Statuen jetzt doch kaufen, das sie meiner Frau eine blaue Kette mit Papierperlen und mir ein Armband schenkt. Die Herzlichkeit dieser Menschen ist beeindruckend. Wir verabschieden uns und gehen weiter den Berg runter ins Zentrum des Dorfes. Alle Menschen die uns entgegen kommen, grüßen uns. Mir fällt besonders ein Schneider auf, der etwas höher an Hang vor seiner Hütte an seiner Nähmaschine sitzt. Ein altes Modell wie das meiner Großmutter. Er schaut mich auch lange an. Auf dem Rückweg schaue ich bei ihm vorbei nehme ich mir vor, vergesse es aber dann leider. Der Markt besteht zum Großteil aus Kleiderständen – europäische Altkleider. Wir haben bei früheren Reisen schon gesehen, was wir mit unseren Altkleidersammlungen in Afrika so anrichten. Wir drehen wieder um. Einige Meter zurück treffen wir die Batwafrau, jetzt mit ihren beiden kleinen Kindern. Wir begrüßen uns herzlich. Der Junge ist etwas schüchtern, aber seine Schwester taut gleich auf, als ich ihre schöne Frisur lobe. Wir unterhalten uns wieder etwas und dann marschieren wir zurück zur Lodge.
Von diesem Nachmittag gibt es keine Fotos. Manche Bilder macht man besser mit dem Herzen.

In der Lodge treffen wir Udo und Julia, unsere Mitreisenden wieder.
Wir erzählen von unseren Gorillas und sie erzählen uns von ihrem Dschungelwalk, was mich jetzt dazu bringt etwas ab zu schweifen.

Denn jetzt kommt...............

Die 1. Kongo - Anekdote
Schon am Albertsee im Murchison Falls N.P. haben wir am anderen Ufer den Kongo gesehen. Hat uns schon beeindruckt, so nahe dran zu sein.
Und wir sollten ja weiterhin auf der Reise nach Süden immer wieder nahe am Kongo sein.
Irgendwann während einer Fahrt kam es dann zu folgender Unterhaltung zwischen Paul und Udo.

Udo: „Paul, ist die Grenze zum Kongo gesichert ?“
Paul: „ Ja, die Grenze ist gesichert.“
Udo:“ Wie, durch Zäune ?“
Paul: „Sie ist gesichert durch Flüsse und Wälder.“ 😄

Als Udo und Julia in Begleitung von 4 (!) Leuten (Paul, einem Ranger und zwei bewaffneten Soldaten) ihren Dschungelwalk zum Wasserfall unternahmen( der direkt an der Grenze zum Kongo ist), kamen ihnen auf dem Weg immer wieder Leute entgegen, die gerade aus dem Kongo zurück kamen. Der kleine Grenzverkehr eben über die grüne (durch Wälder und Flüsse „gesicherte“ ) Grenze. Das ist afrikanische Grenzsicherung.... 😉

Als wir nach dem Abendessen müde und glücklich in Bett krabbeln wollten, fanden wir darin ---- eine Wärmflasche für jeden. Und ich schwöre euch, wir haben uns darüber gefreut. Ach war das kuschelig warm im Bett dadurch. Afrika ist eben nicht überall warm......

Das Gorilla Mist Camp in Ruhija hat war eine wunderbare Unterkunft mit fantastischen Ausblick. Und eben nur wenige Minuten vom Startpunkt des Gorillatrekkings entfernt.
Letztendlich waren wir jetzt doch froh über den Wechsel der Unterkunft.
Teil 1420. Dez. 2015
01.07.2015 Auf nach Ruanda

Nachdem Früstück geht es weiter nach Süden durch eine faszinierend schöne Berglandschaft. Überall sehen wir Felder an den Hängen.
Wir machen kurz Rast am Lake Bunyonyi. Paul erzählt uns die Geschichte von den ledigen Müttern, die zur Strafe auf einer kleinen Insel im See ausgesetzt wurden und dort entweder verhungerten oder von Ihren Geliebten von dort wieder herunter geholt wurden. Interessante, aber sehr sehr harte Methode um herauszufinden ob der Vater bereit ist zu der ledigen Mutter zu stehen.

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Weiter geht die Fahrt nach Kisoro.

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In der Umgebung fallen uns die Flüchtlingslager auf. Ruanda und auch der Ostkongo sind nicht weit... In Kisoro gibt es viele Marktstände mit „Kongo Art“. Viele Masken etc. sehen wir beim vorbei fahren. Wir machen Mittagspause im Travellers Rest in Kisoro. Dieses gehörte in den 50 und 60ern einem Deutschen namens Walter Baumgärtel, der damals schon erste Ausflüge zu den Gorillas organisiert hat. Für Reisende und Verhaltensforscher. Auch Dian Fossey hat hier anscheinend öfters gewohnt.
Mir fallen vor allem die vielen Masken und andere Schnitzereien auf, die überall an den Wänden hängen. Es ist fast wie im Museum. Ich bin ganz fasziniert und fotografiere viele der Masken. Ich laufe einige Zeit von einer Maske zur nächsten. Als Paul und Tony vom Tanken zurück kommen und zum Aufbruch rufen, erfahre ich so nebenbei von den Angestellten: „Och, die Masken können gekauft werden.....“. Wir fahren ab. Mist. Als ich zuhause die Bilder der Masken sehe, denke ich mir, warum hast du keine gekauft ? 😣 Schade.

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Weiter geht es zur Grenze.

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Die Grenzformalitäten bringen wir in kurzer Zeit problemlos hinter uns. Nach einiger Zeit tauchen zum ersten Mal die Virunga-Vulkane auf.

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Dann erreichen wir die Mountain Gorilla View Lodge nahe Ruhengeri. Es handelt sich um ein weitläufiges gepflegtes Gelände mit tollem Blick auf die Vulkane, die aber immer mindestens teilweise Wolken verhangen bleiben.

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Wir richten uns ein und sitzen dann mit Julia im Gemeinschaftsraum / Wohnzimmer unseres „Doppelhauses“.

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Udo ist schon mal ins Haupthaus. Mal kurz WLAN nutzen. Wir sitzen da, reden und erzählen, während wir auf ihn warten. . Brrr, es wird richtig kalt im Raum. Irgendwann beschließen wir, nicht mehr länger auf Udo zu warten und nun doch auch ins Haupthaus zu gehen. Und da finden wir ihn am Kaminfeuer sitzen und ein Bierchen trinken. WLANen längst erledigt, aber er blieb gleich vorne weil „hier ist es so schön warm“. Aber unsere dicken Jacken lassen wir trotzdem an 🙂

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Auserdem gab es auch noch Livemusik. Siehe Musiker hinten rechts...

Nach dem Abendessen (reichhaltiges Buffet) ziehen wir uns bald zurück. Schlafen ist angesagt. Morgen geht’s ja wieder zu den Gorillas.
Teil 1520. Dez. 2015
03.07.2015 Kigali und Rückflug

Am Morgen fahren wir durch die ruandischen Bergwelt Richtung Kigali.

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In Kigali angekommen, besuchen wir die Genozid-Gedenkstätte. Hier sehen wir zuerst einen Film über den Genozid.
In einem Gespräch erfahre ich, das alle ruandischen Soldaten zu Beginn ihrer Militärzeit die Gedenkstätte besuchen müssen. In der Gedenkstätte gibt es viele Stationen mit schriftlichen Erläuterungen und Bildern auf Stellwänden. Das Ganze immer mit Bildschirmen, an denen Filme angeschaut werden können. Teilweise sehr schockierend. Wir sehen eine Schulklasse junger Ruander, die von Installation zu Installation geführt wird. An jeder Station gibt es Erläuterungen des Führers und dann die Filmausschnitte. Sehr bedrückend. Den Garten mit dem Massengrab und der sehr langen Gedenkwand mit den Namen der Getöteten besuchen wir nicht mehr. Es reicht uns auch so... Am Auto nutzen wir die Gelegenheit, uns hier auf dem eingezäunten Parkplatz schon mal in Ruhe von Paul und Tony zu verabschieden und ihnen ihr verdientes Trinkgeld zu überreichen.

Danach geht es zum Flughafen. Wir müssen gleich einquecken. Udo und Julia haben etwas länger Zeit. Für sie geht es noch weiter nach Tansania zur Migration in der Serengeti. (Bei der sie nochmals die Big Five gesehen haben – aber vielleicht wollen Sie davon ja selbst mal berichten ?)
Da wären wir schon gerne mit. 😗
So aber heißt es Abschied nehmen. 🙁
Von Paul und Tony, unseren sehr guten und sympatischen Guides.
Und auch von Udo und Julia. Wir hatten vor der Tour gehofft, das wir angenehme Mitreisende haben würden. Udo und Julia waren viel mehr als das. Wir hatten den Eindruck, mit den beiden komplett auf einer Wellenlänge zu sein und es war für uns eine große Bereicherung, die Reise mit ihnen zusammen zu machen.
Julia, Udo, falls Ihr das hier lest: Wir hoffen, Ihr habt das ähnlich empfunden. Vielen Dank für eure Gesellschaft.
Hoffentlich stimmt die Lebensweisheit, wonach man sich im Leben immer zweimal trifft.
Wir freuen uns schon drauf... 😁
Teil 1620. Dez. 2015
04.07.2015 Heimreise und Fazit

Über Addis Abeba geht es zurück. Ankunft in Frankfurt. Um 7.30 Uhr verlassen wir das Flughafengebäude --- und laufen wie gegen eine Wand. 😮
Es ist der Tag, am dem in unserer Heimatregion der Hitzerekord von 40,3 Grad aufgestellt wird. Am Morgen hat es schon über 30 Grad.
Und wir kommen aus den Bergen von Uganda und Ruanda, wo wir nachts froh über Wärmflaschen waren.
Irgendwie witzig: Wir kommen aus dem kalten Afrika zurück in die Hitze Deutschland.
Das haben wohl auch noch nicht so viele zustande gebracht 😄

Das Fazit:
Uganda und Ruanda sind toll.
Wir haben 10 der 13 Primatenarten gesehen. Gorilla- und auch Schimpansentrekking waren eindrucksvoll. Auch das wir 2 Gorillatrekkings gemacht haben, war genau richtig.
Die Safaris waren interessanter und tierreicher, als ich das erwartet hatte. Klar in Ostafrika gibt es eine größere Artenvielfalt und mehr Raubtiere. Aber hey: Den Leopard gab es für uns bisher nur in Uganda ! 😛

Speke Uganda kann ich nur loben. Absolut.
Die Tour war ohne die Flugtage mit 11 Tagen echt knapp gestrickt. Die Organisation war perfekt. Alles hat reibungslos funktioniert. Wir haben in den Tagen unheimlich viel gesehen Wir hatten keinerlei Probleme mit dem Fahrzeug und auch Paul und Tony waren immer hilfsbereit, freundlich und zuverlässig. Und pünktlich sowieso.

Mein Wunsch vom Beginn der Reise („ Immer genug Wasser im Fahrzeug und möglichst viel Zeit auf Safari. Essen und Schlafen sind zweitrangig.“) wurde von den beiden aber so was von umgesetzt. Wahnsinn, was wir in der kurzen Zeit alles gesehen und erlebt haben.

Die Übernachtungswechsel waren wirklich nicht zu unserem Nachteil, was die Qualität der Unterkünfte angeht. Nur die An- und Abfahrt war dadurch jeweils etwas weiter, wodurch es aufgrund des Unwetters im Kibale Forest doch recht spät wurde, bis wir in der Unerkunft zurück waren. Aber für das Wetter kann Speke Uganda nur wirklich nichts.

Uganda und Ruanda sind auf alle Fälle ein lohnendes Reiseziel.
Die Menschen waren immer freundlich. Betteln haben wir fast nie erlebt. Zweimal wurden wir von Kindern nach Stiften gefragt. Das war es dann auch.
Aufdringliche Souvenirhändler, wie wir sie in Kenia/Tansania tagtäglich erlebten, gab es hier kein einziges Mal. Weder in Uganda noch in Ruanda.

Uganda und Ruanda ? Klar, jederzeit gerne wieder !
Und wenn, dann mit Speke Uganda, keine Frage !

Aber 2016 geht es erst mal auf Safari in die Serengeti Südamerikas: Das Pantanal. 😎

Vielen Dank an alle die durch ihr DANKE-drücken meine Motivation oben gehalten haben.
Es hat mir viel Spaß gemacht, euch von unserer Reise zu erzählen.

Nächstes Jahr gibt es leider keinen Bericht von mir.
Denn da sind wir ja geografisch weit ausserhalb des Namibia-Forums auf Safari.

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