Botswana - ab Mitte Januar 2016

18 Antworten · 3'651 Aufrufe · gestartet 11. Nov. 2015 von onewaydriver
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Themenstarter18 Beiträge · seit 200911. Nov. 2015 · #1
Liebe Freunde und Kenner der "gepflegten" Reisen durch sandige Pisten und dem unwegsamen Gelände von Botswana.
Da Ihr uns vor einiger Zeit grünes Licht gegeben habt, Botswana auch gut im Januar bereisen zu können, wir nun unseren Urlaub geklärt haben und ich auch fleißig im Forum unterwegs war, "steht" unsere geplante Tour. Gerne würde ich diese von Euch checken lassen und zum Schluss noch ein paar Fragen loswerden. Ich bitte um ehrliche Meinungen, freue mich auf Eure Anregungen und sage jetzt schon mal vielen Dank! Wir haben 26 Tage Zeit für Botswana und Namibia. Wir haben nichts vorgebucht. Das gibt uns die Möglichkeit uns "treiben" zu lassen. Wo es uns gefällt bleiben wir länger als geplant und umgekehrt. Sollte uns das Wetter irgendwo ein Strich durch die Rechnung machen und wir stehen vor einem geschlossenem Gate, ist das natürlich sch.... es haut uns aber nicht um (hoffe ich 😕 ).

Noch kurz etwas zu uns, damit Ihr uns ein bißchen einschätzen könnt. Wir sind um die Fünfzig 😗 , haben 2x Namibia, 3x Südafrike und 5x Australien bereist. Wir freuen uns riesig auf Botswana, wissen aber auch, das Botswana anders ist als dass, was wir bis her gemacht haben. Wir haben keine Angst, aber Respekt!


Mitte Januar geht es mit einem KEA 4WD SCE (Toyota Single Cab) in Winkhoek los.
1. Ü: Windhoek
2. Ü: Ghanzi
3. Ü: Piper Pans CKGR
4. Ü: Sunday Pan " "
5. Ü: Passarge Valley " "
6. Ü: Njuca Hills Makgadikgadi
7. Ü: Baines Boababs
8. Ü: Nxai pan Public Campsite
9. Ü: Maun Audi Camp
10. Ü: Third Brige
11. Ü: Xakanaxa
12. Ü: Khwai River Lodge
13. Ü: Savuti
14. Ü: Linyanti
15. Ü: Buffalo Ridge Camp oder durch nach Kasane

Der Rest geht dann für Namibia "drauf", hier haben wir noch nichts geplant geschweige gebucht.

Und nun noch ein paar Fragen zum Schluss:
Kann ich an den Gates auch mit Karte bezahlen, oder muss ich viel Bares mit mir rumschleppen?
Brauche ich für diese Tour ein Navi?
Wenn ich für 2 Nächte den Park bezahle, bleibe aber 3 - kommen wir dann in Ketten? 🤩
Auf welchen Strecken stoßen wir mit Sicherheit auf (kleine) Schwierigkeiten? Siehe Nxai Pan und seine Sandpiste - also hier mit verminderten Luftdruck fahren.

So, das war es schon

Nochmals vielen Dank im Voraus für Eure Meldungen, wir freuen uns!
Liebe Grüße an das Forum

Bobby und Conny
5'479 Beiträge · seit 200911. Nov. 2015 · #2
An manchen Gates kann man offiziell mit Karte zahlen. Leider habe ich es schon öfters erlebt, dass das Kartenlesegerät nicht funktioniert. Um auf Nummer sicher zu gehen solltet Ihr deshalb den Einritt in bar dabei haben.

Wir haben schon einmal eine Nacht auf der Polizeistation verbracht, weil unser Aufenthalt nicht identisch mit den Daten im Permit war. Da hatte es zunächst auch nichts geholfen, dass wirt beim rausfahren selbstverständlich nachzahlen wollten. Das ist allerdings auch schon 15 jahre her. Vielleicht hat sich da was geändert. Ich würde das auf jeden Fall beim Einfahren in den NP mit den Rangern am Gate im Vorfeld klären.

Im Januar hängen die Schwierigkeiten vom Regen ab. Solange es trocken ist, sind eigentlich alle Strecken mit einem 4x4 gut zu bewältigen. Nach starken Regenfällen kann aber selbst eine ansonsten einfache Piste zu einer großen Herausforderung werden.

Ich denke, in der Jahreszeit ist es richtig, nichts vorzubuchen. Es ist absolute Nebensaison und Ihr könnt Euch den aktuellen Gegebenheiten anpassen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
831 Beiträge · seit 200912. Nov. 2015 · #3
Njuca Hills in Makgadigadi gibt es nicht mehr!
De neue Platz -etwas entfernt und südlicher- heißt Tree Island und camp ground Nr.1 ist der schönste- und hoffentlich mit weniger Fliegen!
Viel Glück wünscht
Marga
7 Beiträge · seit 201512. Nov. 2015 · #4
Hallo,


erstmal muss ich sagen, tolle Route. Allerdings finde ich das sehr straff, dafür dass ihr fast nur tiefsandige Strecken befahrt.... besonders von einem Tag in Ghanzi direkt zur Piper Pan. Auch wenn ihr von Ghanzi zum Xade Gate fahrt, dann braucht ihr für 180 km mind 7 h, weil Tiefsand (oder noch schlimmer wenn Regen da ist). Das ist sportlich, wenn man noch nie da war. Und wie meine Vorredner schon sagen, es kann Regen geben, dann wird es erst richtig lustig, weil die Straßen zum Teil nicht befahrbar sind.
Wir sind dieses Jahr über Rakops (haben dort auch nochmal getankt und gut Fleisch eingekauft) und dann am Matswere Gate reingefahren.

Also gerade in dem CKGR und in Savute sowie Linyanti braucht ihr unbedingt ein Navi, ohne würde ich mich allgemein in Botswana nicht fortbewegen.

Achso, und auf Kartenzahlung würde ich mich nie verlassen, ich habe sehr oft erlebt, dass gerade die Maschinen nicht funktionierten, und CKGR sowie Moremi liegen weit ab vom Schuss. Also immer genug Bargeld dabei haben.

Eine tolle Reise!

Viele Grüße
Nadine
Folgt mir auf meinem Reiseblog auf www.gosafari.de
70 Beiträge · seit 201512. Nov. 2015 · #5
Hi,
wir waren im August ohne NAVI unterwegs und sind auch wieder nach Hause gekommen 🙂
Es macht die Sache aber sicherlich einfacher.
Capetown-Ninchen schrieb:Hallo,


erstmal muss ich sagen, tolle Route. Allerdings finde ich das sehr straff, dafür dass ihr fast nur tiefsandige Strecken befahrt.... besonders von einem Tag in Ghanzi direkt zur Piper Pan. Auch wenn ihr von Ghanzi zum Xade Gate fahrt, dann braucht ihr für 180 km mind 7 h, weil Tiefsand (oder noch schlimmer wenn Regen da ist). Das ist sportlich, wenn man noch nie da war. Und wie meine Vorredner schon sagen, es kann Regen geben, dann wird es erst richtig lustig, weil die Straßen zum Teil nicht befahrbar sind.
Wir sind dieses Jahr über Rakops (haben dort auch nochmal getankt und gut Fleisch eingekauft) und dann am Matswere Gate reingefahren.

Also gerade in dem CKGR und in Savute sowie Linyanti braucht ihr unbedingt ein Navi, ohne würde ich mich allgemein in Botswana nicht fortbewegen.

Achso, und auf Kartenzahlung würde ich mich nie verlassen, ich habe sehr oft erlebt, dass gerade die Maschinen nicht funktionierten, und CKGR sowie Moremi liegen weit ab vom Schuss. Also immer genug Bargeld dabei haben.

Eine tolle Reise!

Viele Grüße
Nadine
1'003 Beiträge · seit 200812. Nov. 2015 · #6
der CKGR Teil ist so ungünstig - Du fährst ja nicht um Strecke zu machen, sondern um das Reserve und die Tiere zu sehen.
So brauchst Du einen kompletten Tag im Auto bis Pipers und dann wieder einen kompletten Tag bis Sunday. Ich würde entweder mehr Zeit einplanen oder Pipers streichen und eine kleinere Runde im Norden machen. Man muss auch mal stehen können und schauen.
Wenn es regnet, dann kannst Du das komplett vergessen.
Ansatz für 3 Ü's über Tsau rein - Ü Passarge - Ü Sunday - Ü Kori - da hast Du auch mal Zeit zu schauen und auch einfach unter dem Baum zu sitzen und zu genießen.
Gruss
Christian
Themenstarter18 Beiträge · seit 200913. Nov. 2015 · #7
Guten Morgen liebe Afrika/Botswana Kenner.
Vielen Dank für Eure Hinweise und Tipps, sie haben geholfen b. z. w. mich in gewissen Sachen bestätigt:

buma: ich habe zwar zwei Karten zur Verfügung, aber in keiner stand das neue Camp. Da hätten wir wohl lange suchen können 🤨

Capetown-Ninchen: Der erste Gedanke ist meist der richtige. Also ab in den Koffer mit dem Navi, es soll ja eine entspannte Tour werden. Unnötige Diskussionen ob links oder rechts wollen wir uns ersparen. Aus früheren Touren weiß ich, dass das die Stimmung im Cockpit beeinträchtigen kann. Über Rakops rein zu fahren, macht für uns aber keinen Sinn, da wir über Ghazi nach Botswana reinkommen. Über Rakops geht es dann raus für uns.


fordfahrer: Tsau - gute alternative, hatte ich überhaupt nicht auf dem "Schirm". Aber die Entscheidung ob von Tsau oder Xade in den NP zu fahren möchte/kann ich jetzt nicht entscheiden. Beide haben Ihre Vorteile. Ich glaube, dass wird vor Ort eine Bauchentscheidung. Aber Euer Hinweis, dass es von Ghanzi nach Piper Pans eine zu sportliche Strecke werden kann, stimme ich zu. Also wenn über Ghanzi, dann ist am Gate Ende der Etappe. Der Vorschlag, eine vierte Nacht im Park zu bleiben, finde ich nicht schlecht. Muss hier mit Conny mal das Gespräch suchen. 🤪 Aus früheren Reisen weiß ich, was es bedeuten kann, stunden/tagelang am Steuer zu sitzen. Ich bin nämlich der alleinige Driver. Hier sind wir in den Jahren ein bißchen cleverer geworden und wissen, dass wir in unserem "Alter" auch mal Ruhepausen brauchen - auch zum genießen!

Nochmals Dank an Euch
und liebe Grüße aus dem "Kohlenpott"
Bobby & Conny
1'003 Beiträge · seit 200813. Nov. 2015 · #8
Bauchentscheidung wird nichts werden -
wenn Du Pipers noch nicht gebucht hast, kann's sein, das wird eh nichts mehr - ich hatte letztens für Mitte Februar angefragt, da war CKPIP01 schon weg.
Insofern regeln sich viele Sachen von alleine.
Gruss
Christian
173 Beiträge · seit 201413. Nov. 2015 · #9
onewaydriver schrieb:Guten Morgen liebe Afrika/Botswana Kenner.

Capetown-Ninchen: Der erste Gedanke ist meist der richtige. Also ab in den Koffer mit dem Navi, es soll ja eine entspannte Tour werden. Unnötige Diskussionen ob links oder rechts wollen wir uns ersparen. Aus früheren Touren weiß ich, dass das die Stimmung im Cockpit beeinträchtigen kann.
Ich würde auch auf jeden Fall zu einem Navi raten. So lange man auf den Straßen außerhalb der Nationalparks bleibt, mag es auch ohne kein Problem sein, aber in den Nationalparks... Ich kann nur vom Moremi und Chobe sprechen (gehe aber mal davon aus, dass es im CKGR auch nicht groß anders ist)... aber da wollte ich nicht auf ein Navi verzichten. Wir mussten es einen halben Tag lang mal gezwungener Maßen: Das war schon deutlich schwieriger und unentspannter. Um ansonsten ohne Irrfahrten gut klarzukommen, muss man sich entweder vor Ort auskennen, eine sehr, sehr gute Karte oder einen extrem guten Orientierungsinn haben. Ist zumindest meine Meinung bzw. war mein Eindruck.

Ansonsten mal eher ne allgemeine Frage, weil hier ja ohne Vorbuchungen gereist werden will: Ich dachte immer, dass man zumindest im Chobe und Moremi doch sehr lange im Voraus vorbuchen sollte, da ansonsten die Wahrscheinlichkeit, dass man nichts mehr bekommt, sehr hoch ist!? Ist das in der Jahreszeit in den Nationalparks nicht so dramatisch?

Gruß
zuletzt bearbeitet 13. Nov. 2015
1'059 Beiträge · seit 200613. Nov. 2015 · #10
Strubi86 schrieb:
Ich würde auch auf jeden Fall zu einem Navi raten. So lange man auf den Straßen außerhalb der Nationalparks bleibt, mag es auch ohne kein Problem sein, aber in den Nationalparks... Ich kann nur vom Moremi und Chobe sprechen (gehe aber mal davon aus, dass es im CKGR auch nicht groß anders ist)... aber da wollte ich nicht auf ein Navi verzichten. Wir mussten es einen halben Tag lang mal gezwungener Maßen: Das war schon deutlich schwieriger und unentspannter. Um ansonsten ohne Irrfahrten gut klarzukommen, muss man sich entweder vor Ort auskennen, eine sehr, sehr gute Karte oder einen extrem guten Orientierungsinn haben. Ist zumindest meine Meinung bzw. war mein Eindruck.

Ansonsten mal eher ne allgemeine Frage, weil hier ja ohne Vorbuchungen gereist werden will: Ich dachte immer, dass man zumindest im Chobe und Moremi doch sehr lange im Voraus vorbuchen sollte, da ansonsten die Wahrscheinlichkeit, dass man nichts mehr bekommt, sehr hoch ist!? Ist das in der Jahreszeit in den Nationalparks nicht so dramatisch?
Hallo Strubi

So unterschiedlich sind die Erfahrungen; ich persönlich komme auch im Moremi und im Chobe ganz gut ohne Navi zurecht. Die Shell-Karten sind sehr gut und detailliert und - vorausgesetzt man hat ihn - mit etwas Orientierungssinn klappte das bisher einwandfrei. Also ist es wie so oft eine persönliche Entscheidung, ob man ein Navi dabei haben will oder nicht. Man macht aber sicher nichts falsch, wenn man eines hat! 🙂

Zum Vorbuchen: ich halte es teils für ein wenig Panikmache, wie u.a. auch in diesem Forum oft von einem Vorbuchungszwang geredet wird und man manchmal meinen könnte, da wäre absolut nichts zu machen, wenn man nicht ein Jahr im Voraus buchen würde. Das mag auf die absoluten Hochsaisons zutreffen, aber gerade im Januar sollte es nicht das geringste Problem sein, auch erst vor Ort zu reservieren (sprich, in Maun oder Kasane, denn Campingplatz-Buchung ist ja zwingend!).

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
1'003 Beiträge · seit 200813. Nov. 2015 · #11
Vorbuchen:
prinzipiell hast Du wohl recht, nur wenn ich gestern angefragt habe für Mitte Februar und CKPIP01 erst am 23 Feb wieder frei war, sind die Chancen relativ hoch, dass das auch Mitte Januar nicht verfügbar ist - und wir reden hier genau über ein Site.
CKGR vor Ort zu buchen halte ich persönlich für Unfug, da man einen Haufen Zeit in den verschiedenen Büros verbringt und dann trotzem das nehmen muss, was noch da ist und das kann in der CKGR schon mal zu einer unmöglichen Route führen. Und die jeweils lange Anfahrt an die Gates zu machen und dann auf gut Glück - dafür wäre mir die Zeit zu schade, wobei wenigstens in Matswere Bigfoot einen Verkäufer sitzen hat.
Gruss
Christian
1'059 Beiträge · seit 200613. Nov. 2015 · #12
Hallo zusammen

Klar, einzelne Sites (Lodges für die Lodgehopper unter uns) mögen durchaus auch mal in der Nebensaison ausgebucht sein. Wenn man eine ganz bestimmte Site haben möchte, empfiehlt es sich natürlich schon, vorzubuchen.

Mir persönlich kommt es jetzt nicht so darauf an, ob ich einen Tag in Maun mit Besorgungen (Einkäufe und Tanken mache ich ja sowieso) verbringe und ein paar Büros aufsuche oder ob ich wochenlang im Internet den Buchungen hinterherrenne. Zudem: was nützt es mir, wenn ich eine Reservierung in der Tasche habe, um dann vor Ort zu erfahren, dass ich wegen überfluteter Strassen sowieso nicht hinfahren kann?

Aber eben, da sind wir auch schon wieder bei den individuellen Vorlieben und ich wollte eigentlich nicht schon wieder eine Riesendiskussion in Sachen Vorbuchen vom Zaun brechen.

Allen einen schönen Freitagnachmittag!

Liebe Grüsse
Sam
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173 Beiträge · seit 201413. Nov. 2015 · #13
kalachee schrieb:
Strubi86 schrieb:
Ich würde auch auf jeden Fall zu einem Navi raten. So lange man auf den Straßen außerhalb der Nationalparks bleibt, mag es auch ohne kein Problem sein, aber in den Nationalparks... Ich kann nur vom Moremi und Chobe sprechen (gehe aber mal davon aus, dass es im CKGR auch nicht groß anders ist)... aber da wollte ich nicht auf ein Navi verzichten. Wir mussten es einen halben Tag lang mal gezwungener Maßen: Das war schon deutlich schwieriger und unentspannter. Um ansonsten ohne Irrfahrten gut klarzukommen, muss man sich entweder vor Ort auskennen, eine sehr, sehr gute Karte oder einen extrem guten Orientierungsinn haben. Ist zumindest meine Meinung bzw. war mein Eindruck.
Hallo Strubi

So unterschiedlich sind die Erfahrungen; ich persönlich komme auch im Moremi und im Chobe ganz gut ohne Navi zurecht. Die Shell-Karten sind sehr gut und detailliert und - vorausgesetzt man hat ihn - mit etwas Orientierungssinn klappte das bisher einwandfrei. Also ist es wie so oft eine persönliche Entscheidung, ob man ein Navi dabei haben will oder nicht. Man macht aber sicher nichts falsch, wenn man eines hat! 🙂

Liebe Grüsse
Sam
Hallo Sam,

ich muss dazu sagen, dass es unser erstes Mal in Botswana bzw. überhaupt in Afrika (wenn man mal von ner Woche Tunesien absieht 😉 ) war.
Ansonsten sag ich ja: Gehen tuts sicherlich irgendwie. Wir mussten ja, wie gesagt, auch mal gezwungenermaßen ein paar Stunden ohne fahren. Mit Navi empfand ich es aber deutlich angenehmer und entspannter. Gerade im Moremi gibt es so viele Wege, die auch nicht in den Shell-Karten eingezeichnet sind. Dazu muss man immer aufpassen, dass man "Wege" nicht verpasst, usw.
Also gehen tut's. Aber ich würde nicht dazu raten. Jedenfalls nicht, wenn man das erste Mal dort ist. Man fühlt sich mit einfach auch sicherer (uns ging es jedenfalls so), selbst wenn es nicht unbedingt nötig gewesen wäre.
Aber grundsätzlich hast du schon recht, dass es, wie fast alles, auch irgendwo Geschmackssache ist.

Gruß
zuletzt bearbeitet 13. Nov. 2015
7 Beiträge · seit 201514. Nov. 2015 · #14
Nochmal ein Tipp zum Vorbuchen im CKGR:

Wir haben für die ganze Woche, die wir im CKGR verbracht haben, Campingplätze vorgebucht, allerdings nicht alle genutzt wie wir sollten. Wir wollten unbedingt bei der Pipers Pan übernachten (Juni 15), bekamen dort aber keinen Platz mehr, haben "offiziell" einen anderen Platz gebucht. 😗
Wir sind dann den langen Weg vom Deception Valley zur Pipers Pan gefahren in der Hoffnung irgendwo dort zu übernachten. Wir haben ein paar freundliche Südafrikaner getroffen, die uns netterweise ihren 2. Campinplatz überlassen haben. Spät abends traf noch eine weitere Gruppe Südafrikaner ein, die sogar eine Nacht wild gecampt haben, was ja eigentlich verboten ist.
Die Kontrollen sind schon eher lasch im CKGR besonders bei der Pipers Pan, da weit weit weg von einem Gate.

Viele Grüße
Nadine
Folgt mir auf meinem Reiseblog auf www.gosafari.de
1'003 Beiträge · seit 200816. Nov. 2015 · #15
Liebe Nadine,
dazu kann ich nur sagen, dass dieses Campsquatting voll nervig ist, und das ich das als unverschämt empfinde, wenn Leute einfach der Meinung sind, ich fahr mal hin und dann drück ich auf die Tränendrüse und "wir können doch nicht mehr woanders hin und es ist doch schon spät etc...." (Pannen sind was anderes)
Ich habe schon mal abends 18:00 Uhr ein Camp räumen lassen. Wenn ich 10.000 Kilometer anreise, um einen einsamen Campingplatz zu haben, der wohl einmalig in der Welt ist, dann sollte man das einem zugestehen, dass man den Platz für sich alleine haben darf.

Man muss auch mal akzeptieren, dass wenn man den Platz, den man will nicht bekommt, dass man dann eben das nehmen muss, was es gibt oder man lässt es komplett.

Klar kann man wildcampen, aber es ist verboten und wenn das Ausmaße annimmt, dann installieren die noch eingezäunte Camps und alles ist vorbei. Dass die Südafrikaner sowieso jegliche Regeln mißachten ist eh klar.

Sowas zum empfehlen (ob nun explizit oder implizit) find ich nicht gut.
Gruss
Christian
7 Beiträge · seit 201519. Nov. 2015 · #16
Hallo Christian,

kurz zu meinem Post: Wir haben niemanden den Campingplatz weggenommen, dieser wurde von den Südafrikaner nicht genutzt und von denen selber angeboten. Wild gecampt hätten wir nicht, wir hatten uns genug Zeit eingeplant um wieder zurück zu fahren. Was die Südafrikaner mit wildcampen gemacht haben, das war deren Sache, ich habe dazu keine Wertung gegeben bzw. es empfohlen, sondern nur beschrieben.

Viele Grüße
Nadine
Folgt mir auf meinem Reiseblog auf www.gosafari.de
Themenstarter18 Beiträge · seit 200917. März 2016 · #17
Liebe Reisefanatiker,
nun ist unsere 27 tägige Reise durch Namibia/Botswana schon seid fast 5 Wochen wieder Geschichte. Es war ein unvergesslicher Tripp, den wir zu unseren Top 3 Touren zählen möchten. Obwohl ein Vergleich natürlich immer etwas hinkt, vor allen Dingen wenn man in unterschiedlichen Ländern unterwegs war. Die Reisezeit Januar/Februar möchte ich für uns als Glücksfall bezeichnen. Alles war in einem satten grün (Botswana) und die Camps und Pisten verwaist (Botswana/Namibia). Sicher muss man in der Regenzeit das nötige Glück haben, aber wir hatten es ! In Botswana waren wir zum ersten und mit Sicherheit nicht zum letzten mal. Hier wurden unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Wir waren vorher schon in Südafrika und Namibia unterwegs, aber Botswana ist dagegen für uns das wirkliche Afrika. Ohne jetzt andere afrikanische Länder zu kennen!

Wir möchten uns auf diesem Wege nochmal bei allen bedanken, die uns mit Tipps und Ratschlägen versorgt haben.

Wir haben aber auch eine Frage: Ist in absehbarer Zeit jemand in Richtung Third Bridge unterwegs, und wäre bereit, dem Team des Camps ein kleines Geschenk (Dina 4 Foto) mitzubringen. Wir möchten uns auf diesem Wege bei der "Truppe" bedanken, bei der wir eine unvergessliche Zeit und auf große Hilfe gestoßen sind. Wir könnten das auch mit der Post versuchen, finden dass aber ein wenig unpersönlich. Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr euch melden würdet.

Vielen Dank im Voraus

Bobby & Conny

PS Allen die sich in nächster Zeit aufmachen Richtung Afrika, wünschen wir eine tolle Reise und eine wunderschöne Zeit.
70 Beiträge · seit 201320. März 2016 · #18
Hallo Bobby & Conni,

wir sind im August in Third Bridge, da könnten wir das Foto gerne mitnehmen.

Viele Grüße, Harald
Themenstarter18 Beiträge · seit 200921. März 2016 · #19
Hallo Harald,
vielen Dank für deine angebotene Unterstützung und Hilfe. Es ist zwar noch ein ganzes Stück hin bis zum August, aber besser spät als nie! 🤪 Uns ist nur wichtig, dass das ""kleine Geschenk" überhaupt ankommt! 😗 Wenn sich jetzt keiner mehr melden sollte, der eher auf dem Weg dorthin ist, kommen wir sehr gerne auf Dein Angebot zurück, Ich möchte noch darauf hinweisen, dass das Foto laminiert und nicht gerahmt ist. Hier besteht also wenig Gefahr der Beschädigung an Euren Sachen oder für das Foto.

Lieber Harald, nochmal vielen Dank für Dein Angebot

Frank & Conny