Ich habe in der Nacht nicht so gut geschlafen und vom Bett aus konnte ich die Feuer, die irgendwie immer näher kamen, sehen. Ist schon ein bisschen scary gewesen. 🤩 Um 6:15 sind wir beim Frühstück. Das soll es ab 6 geben, aber es ist niemand da. Wir decken die Schüsseln und Platten ab und bedienen uns. Es kommt dann endlich jemand wo wir Kaffee und Eier ordern können. Es ging alles etwas „pole pole Mama“ und wir waren erst nach 7 mit dem bisschen Frühstück fertig. Irgendwie ist die Bedienung nicht gerade Einsteins Tochter. 😗 😣 Endlich sind wir startklar und sitzen in unseren Boliden. Nur der Beleuchter lässt uns im Stich um das vorweg zu nehmen. Es ist bewölkt und die Luft ist voller Sand, Asche und Rauch. 🙁 😠 😣
Wir wollen zuerst zum Wasserloch Klippan. Keine 500 m nach dem Turn Off schreie ich LÖWEN! Albertino steigt in die Eisen und tatsächlich, dort liegen 2 Männchen und 3 Weibchen. 😄 🤪 😛
Das eine Männchen liegt ein bisschen abseits
Die anderen machen Rudelschlafen unter einem Busch. Die Löwinnen sind schlecht zu sehen - viel Gras und wenig Löwe. 🙄 🤨
Wir reißen uns los von den Löwen und fahren bis zum Klippan, dort sitzt ein einsamer Geier, in trostloser Umgebung wie ich finde.
Ein paar Enten schwimmen herum - es ist immer noch keine liebliche Umgebung 🙁
Eine Giraffe kommt angestakst - sonst ist nichts. 🙁
Wir fahren dann zurück und gucken noch eine Weile die Löwen an bevor wir Rateldraf ansteuern. 🙂
Dort sehen wir viele Springböcke
Auf dem Weg nach Renostervlei ist dann Straßensperre verursacht durch diese Pyjamaträger.
Hartmann´s Bergzebras
Junge Steppenzebras
Ein einsamer Oryx stillt den Durst bevor es wieder davon trabt
Strauße plustern ihre Federn auf bevor sie auch zum Trinken gehen.
Ein junger Löwe steht auf einmal auf - er lag ziemlich weit weg hinter einen kleinen Hügel versteckt - und trottet davon. Wir sind begeistert, das war schon der 6. innerhalb kürzester Zeit. Das wird aber heute noch besser....... 😗 😄 Auch ein Rücken kann entzücken – Löwe bleibt Löwe….. 😄 😗
Auch hier hat es viele Zebras, auch das Hartmannsche Bergzebra das im Etoscha nur im Westteil vorkommt gemischt mit Steppenzebras.
Wir schauen eine Weile zu und beschließen dann nach Jackalwater zu fahren
To be continued...............
Teil 2220. Dez. 2015
So liebe Reisebegleiter, heute kommt das verfrühte Weihnachtsgeschenk. 😄
Ups, da sind Theaterkarten darin. 😗 😉
Wenn ihr sie einlösen wollt, dann geht jetzt mit uns nach Jackalwater. Und Fotoalarm ist auch mal wieder
6.8.2015 Teil 2 Wir gehen ins Jackalswater Theater. Auf dem Spielplan: Nicht Die lustigen Weiber von Windsor von Shakespare sondern Die hässlichen Löwen von Etoscha von Guggu 😉 😗 Die Bühne: Eine trostlose Fläche übersäht mit Elefantendung. In der Mitte ein Wasserloch umgeben vom schlammigen Ufern. Der Bühnenausstatter hätte sich ruhig ein wenig mehr Mühe geben können 🙁 Der Beleuchter: Fehlt unentschuldigt. Wir müssen mit dem grauen, von Sand und Asche geschwängerten Himmel vorlieb nehmen. 😈 Das Publikum: Wir und noch 2 Autos 🙂 Die Hauptdarsteller: Als erstes fallen mir die Elefanten auf, eine große Gruppe ist da. 🙂
Dann die Giraffen, sie erinnern ein bisschen an Kräne im Containerhafen. 😁
Jede Menge von den Pyjamaträgern sind auch da. 😄
Dann stellen wir das Visier scharf und was liegt da so Ton in Ton mit dem Untergrund? 1, 2, 3, nein es sind 9 Löwen. Und das sind keine Normalos, das sind Gangsta-Löwen und sie sehen hässlich und zum furchten aus. 🤩 🤢 Es ist schwierig alle 9 auf einen Foto zu bannen – hier habe ich 7 erwischt.
Dazu noch jede Menge Steppentiere die als Nebendarsteller in diesem Theater agieren. 🙂
Ein paar von den Löwen knabbern noch lustvoll an die Antilopenkeule vom Vortag. Gebadet wurde schon lange nicht und der letzte Frisörbesuch ist auch schon eine Weile her.
Die Gangstabande rappen nicht und sind eher auf Neue Deutsche Welle eingestellt. Sie führen das Lied CODO von DÖF auf. 😉 Für alle die nicht alt genug 🙂 , oder zu alt sind 🙁 : DÖF - (Deutsch-Österreichisches Feingefühl) 😄 🙄
Das hier ist CODO und er singt während er sein voll gefressener Body ans Wasserloch schleift: 😣 Hässlich, ich bin so hässlich, so grässlich hässlich: Ich bin der Hass! Hassen, ganz hässlich hassen, ich kann's nicht lassen: Ich bin der Hass!
Springböcke, Kuhantilopen, Giraffen und Zebras trippeln wie nervöse Ballerinas herum und trällern: Und wir düsen, düsen, düsen, düsen im Sauseschritt und bring' die Liebe mit von unsrem Himmelsritt.
Die Gangstas sind aber auf Krawall gebürstet. Sobald sich irgendeine Gruppe der anderen Tiere Richtung Wasser bewegt, stehen einige der Löwen auf, drehen eine Runde und zeigen Mal die Muskeln. Weil sie es können. 😠
Der Chor: 😮 😣 Ätzend, wir sind so ätzend, alles zersetzend: wir sind der Hass.
Es wird dann eine Aufwärmrunde eingelegt und ein Schakal ein bisschen durch die Gegend gejagt. Der kleine Schakal ist aber schneller und wendiger und vergrößert den Abstand. 😄 🤪
Die Oryxe und die Zebras stehen alle mit dem Kopf Richtung Löwenrudel – den Gangstas immer hübsch im Auge behalten 😐
Nur die grauen Kolosse ficht das wenig 🙂
Dann wird mal zur Halali auf die Giraffen geblasen. Zwar etwas halbherzig, alleine wird das kein Erfolg, und der Rest vom Rudel bleibt liegen. 🙄 😣
Die Giraffen sind hyper nervös und legen den Sauseschritt ab und galoppieren angsterfüllt um ihr Leben davon. 🤩
Nur die Elefanten haben keine Angst und blasen ihrerseits unter viel Staub aufwirbeln und wilde Trompetenstöße zum Angriff auf das Löwenrudel. Auch die Kleinen machen mutig mit! 😄 🤪
Die Gangstabande zieht sich ein paar Schritte zurück, mehr aber auch nicht. 😠
Ein bisschen Zebras nervös machen
Obwohl sie voll gefressen sind, könnte der Springbock noch als Digestif herhalten 😗
Nur die Strauße haben mit ihrem Erbsengroßen Gehirn keine Angst. Oben auf ihren langen Hälsen haben sie der volle Überblick, und wenn Gefahr droht, schmeißen sie ihren Turbo an und stäuben mit 70 km/h jeden davon. 😄
Von der ganzen Bande war nur dieser hier mit seiner Favoritin einigermaßen gepflegt. Das muss der Chefgangsta sein. 😛
Jeder von den Gruppen versucht, Abstand zu den anderen zu halten, und jede Bewegung des einen löst eine schnelle Reaktion unter den anderen aus.
So entsteht ein Tanz, der erst endet, als Durst und Respekt miteinander im Gleichgewicht sind und alle, auch die Löwen, gehen ans Wasserloch.
Die Elefanten trinken ausgiebig und es ist eine Freude sie zu beobachten. 🙂
Als der Durst gestillt ist wird noch heftig im Schlamm gebadet
Um dann geordnet das Theater zu verlassen.
Und zum Schluss schaffe ich es alle 9 Gangstas auf 1 Foto zu bannen.
Wir sind sehr lange da gestanden und haben das Tierische Theater beobachtet. Auch wenn die Löwen hässlich und ungepflegt waren, so war es doch sehr interessant diese Interaktion zu beobachten. 😛 Ein bisschen aufhübschen hätten sie sich schon können wenn Besuch kommt. Über die Lichtverhältnisse reg ich mich nicht mehr auf, es war so als ob die Sonne schon lange untergegangen wäre. Alles kann man nicht haben. Zumindest hat man sich keine Gedanken wegen Gegenlicht machen müssen. 😵 😣
Es ist sehr heiß im Auto und Hunger, Durst und Pipipause muss mal sein und wir fahren zurück nach Dolomite. Wir wollten dann ein Sandwich bestellen, aber das geht nicht. 🙁 Entweder Steak oder Fisch mit Pommes oder nichts. 🙄 Dann eben nichts. 😠 Wir trinken dann ein Malawi Shandy und gehen anschließend in unseren Bungi und essen Vollkornbrot mit Käse und Salami und trinken ein Windhuk dazu. 😄 😎
Um 2 fahren wir wieder los und klappern ein paar Wasserlöcher ab. Im Vergleich zu heute Vormittag ist nicht viel los, irgendwie ist die Luft raus. Diese Giraffe war die karge Ausbeute.
Wir sind heute Vormittag mit insgesamt 15 Löwen und sonst sehr viele Tiere verwöhnt worden. Wir beschließen wieder zurück zu fahren und verbringen ein paar Stunden mit unseren Büchern auf die Terrasse. 😎 Als wir duschen wollen, ist das aber ein kurzes Vergnügen. Da die Sonne seit 2 Tagen nicht geschienen hat ist das Wasser Popo- kalt. 😠 Wir machen dann eine arabische Dusche 😗 😣 und trinken ein GT 😛 bevor wir zum Dinner gehen. Es gab: Karottensuppe, Kudusteak mit Kartoffeln und Gemüse. Als Nachtisch gab es etwas welches man nicht unbedingt haben muss. 🤢 Wir verfeinern das Ganze mit eine Flasche Wein und schauen das wir wegkommen bevor wir wieder hinauskomplementiert werden. 😉 Anschließend bezahlen wir unsere Rechnung und das Kartenlesegerät hat funktioniert. 😉 Wer sagt´s denn…… 😄 Wir gehen dann unsere Sachen Richten. Wir wollen morgen Früh versuchen zeitig los zu fahren da wir auf dem Weg nach Okaukuejo noch alle Wasserlöcher ein Besuch abstatten wollen. Wir sitzen dann noch ein wenig auf der Terrasse, um uns herum: A burning ring of fire….
Liebe Leser, ich bedanke mich ganz herzlich für das Begleiten down Memory Lane. Ich wünsche euch alle ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins 2016.
Im neuen Jahr fahren wir von Dolomite nach Okaukuejo und Guggu und der Guggumann, aka Herr und Frau HIRN, mutieren zu Mr. & Mrs. Doof. 🤩 😣
Wenn ihr mehr wissen wollt, STAY TUNED………..
Teil 2301. Jan. 2016
Ein großes Hallo in der Runde und nochmals ein gutes neues Jahr wünschen wir euch. Ich hoffe ihr hattet alle einen guten Start und sind wieder bereit ein bisschen RB zu lesen.
27.8.2015 Von Dolomite Camp nach Okaukuejo und wir mutieren zu Mr. & Mrs. Doof
In der Nacht sehe ich wieder den Bränden zu. Irgendwann höre ich Donnergrollen und dann regnet es 10 Minuten heftig. Das hat gereicht um viele der Brände zu löschen.
Wir stehen um 6 auf und heute flutscht es auch besser mit dem Frühstück. Wir bestellen dann den Golfwagen der mit viel Getöse unsere Sachen auf dem Parkplatz bringt. Zu erwähnen ist noch, dass wir im Westteil keine Impalas gesehen haben – weder mit schwarze noch sonstige Nasen. 😉 🙄 Das Wetter und die Lichtbedingungen haben sich nicht geändert, es ist nach wie vor ziemlich bescheiden. 😵 Die ersten Wasserlöcher bringen nichts, aber am Wegesrand steht dieser Steenbok.
Auch eine Kuhantilope zeigt uns den Allerwertesten.
Zebra und Gnus stehen in teilweise verbrannte Flächen
es dauert nicht lange und wir fahren durch verbrannte Landschaften, teilweise mit noch rauchenden Baumstämme. Es sieht ganz schön übel aus, aber man hat uns gesagt, dass so ein Buschbrand die Natur gut täte. Na dann, wollen wir es glauben ……….. 😵
Eine Giraffenmama und ihr Junges kreuzen unseren Weg.
Eine Gruppe von Zebras und Gnus stehen im goldenen Gras und geben ein hübsches Bild.
Wir kommen dann nach Olifantsrus und die ganzen Schilderungen was es dort alles zu sehen gebe, treffen nicht zu. 🙁
Wir sind da mit großer Erwartungshaltung hin, aber wir sind ziemlich enttäuscht - es ist halt kein Zoo. Es ist eine schöne Anlage, aber außer ein paar Zebras,
Springböcke,
und Kudus haben wir nichts gesehen.
Ach, die Namaqua Sandgrouse hätte ich fast vergessen.
Und auch eine Eidechse ?? sitzt auf dem Geländer.
Wir setzen dann die Tour fort und besuchen die Wasserlöcher auf den weiteren Weg nach Okaukuejo und sehen auch relativ viele Tiere. Nichts spektakuläres – die üblichen verdächtigen halt. Es ist aber schön, wenn sich ein bisschen Archegefühl einstellt. Oryx mit Zebras, Springböcke und Warzeschweine gemischt.
Am nächsten Wasserloch ist auch noch eine Giraffe
Eine Riesentrappe stolziert herum
Die 160 km ziehen sich ganz schön, aber endlich sind wir in Okaukuejo. Das Einchecken geht flott, aber dann kommt der Moment wo Guggu und der Guggumann, aka Herr und Frau HIRN, sich auf einmal in Mr. & Mrs. Doof verwandeln. Wir fragen ob man an der Tanke mit CC bezahlen kann, was verneint wird. Sche bled, kann man da nur sagen. Guggumann fragt dann wo der nächste ATM ist – er war der Meinung im Hauptcamp ist einen – aber die Gute sagt: Outjo, 120 km from here. 🤩 Als ob wir das nicht wussten - wie weit es ist, meine ich. 😣 Das mit dem ATM allerdings nicht. 😠 Völlig bedröppelt schleichen wir von dannen. Als wir uns ins Auto setzen wollen, werden wir von einer Angestellten freundlich begrüßt und sie fragt wie es geht. 😛 Ich: Nicht so toll, wir müssen jetzt nach Outjo fahren Geld ziehen. 🙁 Sie: Das kann doch nicht sein, bis Outjo ist es 120 km. (schon wieder, jetzt wissen wir es endgültig 😣 🙄 ) Ja, ja, das haben wir jetzt schon paar Mal gehört. 😠 😵 Sie holt ihr Smartphone aus der Tasche, bla, bla, bla, und sie sagt wir können jetzt an der Tanke doch mit CC bezahlen. Nix wie hin und die Karre volltanken. So, das Problem wäre gelöst und mein Göttergatte meint den Rest können wir mit CC bezahlen. 😄 🤪 😄 So ganz pleite sind wir ja auch noch nicht. Wir fahren dann auf die Bude, die recht nett ist, und schleppen unsere Sachen hinein. Dann gehen wir auf dem Schrecken lunchen und ein Bierchen dazu trinken. Und wie war das mit Murphys Gesetz? 🤢 😣 Natürlich funktioniert der Kartenleser nicht als wir bezahlen wollen. 😈 Verschwindet also knappe 400 N$ aus der inzwischen mager bestückte Börse.
Ich sage dann, dass ich auf den Bockmist keine Lust mehr habe und ich möchte nicht die nächsten 6 Tage, so lange dauert es bis wir wieder in der „Zivilisation“ sind, kurz vorm Infarkt sein jedes Mal wenn wir das Plastikgeld ziehen. 😠 Der Nachmittag ist eh im A…ch, und ich möchte jetzt nach Outjo Geld holen. Wenn wir gleich losfahren sind wir um 5 wieder da und können dann völlig Beschwerdefrei der Rest von unserem Aufenthalt im Etoscha genießen. 😎 😉 Ich ärgere mich, dass wir hier wie die Volldeppen unterwegs sind und dass ich in Kamanjab nicht standhafter auf Geld holen bestanden habe. Der Mann ärgert sich wahrscheinlich, dass er nicht auf mich gehört hat, weil er erst gar nicht protestiert. 😗 Also, rein in den Boliden und Stoff geben. Der Guggumann tritt die Karre und wir fliegen über das schnurgerade Asphaltband gen Süden und Outjo. Immer gerade so, dass der Bolide nicht anfängt zu hupen wegen zu schnellem Fahren - noch nie waren wir so schnell unterwegs. Vor der Nedbank steigt der Mann in die Eisen – und wir entern den ATM wie Bonnie & Clyde: Geld her oder wir schießen!! Das ist dann doch nicht nötig, das Teil spuckt die Moneten auch so heraus. Wir holen heraus was geht und mit prall gefüllter Börse starten wir den Rückweg. 😄 🤪 😄 Da fahren wir dann aber ein bisschen sittlicher, aber trödeln können wir auch nicht, wir müssen bis Toreschluß wieder in Okaukuejo sein. Und die Barschaft? Haben wir den Rest vom Urlaub nicht aufgebraucht bekommen. 😄 Wir haben noch Startkapital für eine evtl. neue Reise ins südliche Afrika.
Völlig beschwerdefrei gehen wir dann ans Wasserloch wo gerade keine Tiere sind 😣 😮 (passt zum heutigen Tag), und schauen den mickrigen Sonnenuntergang zu. 😎
Eine Giraffe kommt dann über die steinige Ebene zum sundownern, aber wo sind die anderen Tiere die hier sonst in Massen auftraten? 🤨
Anschließend nehmen wir eine heiße Dusche und wir sitzen dann im Garten und trinken einen selbstgemixten GT.
Das Dinner ist wie erwartet nicht besonders gut und auch nicht besonders schlecht. Jeder findet was.
Wir gehen dann wieder ans Wasserloch. Das Publikum sitzt schon da, die Bühne ist das Wasserloch mit den flach abfallenden Ufern. Nur die Hauptdarsteller fehlen noch. Dann drückt sich ein Schnaufen durch die Dunkelheit – die Stars des Spektakels erscheinen, ein Spitzmaulnashorn nach dem anderen. Pakete aus Kraft, auf vier Beine gestellt. Sie kommen auf leisen Sohlen angelaufen; insgesamt 5 Stück und auch ein Elefant gesellt sich dazu. Wir hören sie schnaufen und wie sie das kostbare Nass in sich hineinziehen. Sundowner für graue Riesen. 🙂 Ich mache ein paar nicht so tolle Aufnahmen, aber vielleicht kann man die Stimmung erahnen.
Die Magie hat sich wieder eingestellt………………
Teil 2404. Jan. 2016
28.8.2015 Um Okaukuejo herum und die Lehrerinnen aus Kirchheim Teck kommen
Wir stehen früh auf und wollen ein early morning drive machen. Wir gehen zuerst schnell am Wasserloch vorbei, da ist ein einsamer Oryx und ein Springbock. C'est tout... 🙁
Ein paar Strauße die sandbaden ist alles was wir links und rechts der Straße sehen als wir zum Tor herausfahren. Sonst ist die Pampa staubig und leblos.
Wir fahren bis Homob, was bisher ein Garant für schöne Tiersichtungen war. Außerdem tut das Grünzeug im Wasserloch dem Auge gut. Ein paar Teichhühner schwimmen herum
Ein Weißbürzel Singhabicht sitzt im Gestrüpp
Und auch ein Kronenkiebitz läuft herum
Eine Hyäne steht in der Morgensonne, sonst ist außer Elefantendung, das aber reichlich, nichts zu sehen.
Von wegen, the early bird usw……….. 🙁 Wir fahren zurück und frühstücken. Wir bestellen dann auch gleich einen Tisch für 5 für heute Abend. Bele und ihre Kolleginnen aus Churchhome kommen! Wir sind gespannt wie es den 2 Afrikaneulingen gefällt. 😁 Wieder ein Blick auf das Wasserloch, immer noch nichts. 🙄 🙁 Wir wollen dann nach Okondeka fahren, da haben wir das letzte Mal viele Löwen gesehen. Auf dem Trip der Pfanne entlang ist gähnende Leere und mir kommt es jetzt schon strange vor. Bei Okondeka stehen ein paar Autos und das ist schon Mal ein positives Zeichen. Wir sehen dann gerade eine Löwin die versucht ein Schakal zu jagen. Der kleine Schakal ist aber schneller und hängt die Löwin ab. Die Fotos sind von mir total versemmelt, ich war auf diese plötzliche Aktion nicht vorbereitet. 😮
Erst als sie ohne Erfolg zurückkommt und sich schwer schnaufend hinlegt gelingt es halbwegs. Irgendwie ist Löwe jagt Schakal das neue Gesellschaftsspiel in Etoscha. 😄
Ein Löwen-Pascha hat sich mit 3 seiner Haremsdamen unter einen Busch zurückgezogen und sie tun das was Löwen tagsüber meistens tun: SCHLAFEN. Besonders kundenorientiert ist das nicht.
Die Hitze liegt wie eine schwere Decke über uns. Seit einer Stunde ist nichts geschehen, die Akteure machen Pause. Noch immer harren die Löwen im Schatten des Busches aus. Ich wünsche mir Arnie Terminator herbei der Äktschen Baby ruft. 😉
Wenigstens hat er ab und zu den Kopf gehoben, aber mein Pascha wollte nicht aus dem Auto steigen um das Gestrüpp zu entfernen. 😄
Eine der Löwinnen steht dann auf und bietet ein etwas besseres Bild.
Das waren dann die Löwen Numero 20 – da kann man nicht meckern.
In der Pfanne hat es recht viele Tiere.
Es ist im Auto unerträglich heiß wenn man so lange herumsteht. Draußen hat es 35°C. Wir beschließen dann zurück ins Camp zu fahren um was zu vespern und auch mal Toilettenpause zu machen. Auf dem Weg zurück sehen wir wieder eine Giraffenmama mit Junges.
Bevor wir Okaukuejo wieder verlassen für eine neue Runde schaue ich noch am Wasserloch vorbei. Dort sind jetzt wenigstens ein paar Springböcke,
ein Oryx
und auch ein Greater Kudu. Wir sind inzwischen etwas bescheiden. 😵
Sonst war das Wasserloch hier ein Garant für Tiersichtungen, aber bisher war nicht viel zu sehen. Auch um Okaukuejo herum ist gähnende Ödnis. Die Büsche sehen aus als ob sie mit Raureif bedeckt sind, so staubig ist es. Und der XXL-Himmel ist immer noch eine Fabel. 😠
Wir fahren dann Nebrowni wieder an. Da steht ein einsamer Eli, bedeckt mit Kalkstaub. Er hat aus dem hellen Sand einen feinen Schlamm angerührt, den er sich mit dem Rüssel unter den Bauch und auf den Rücken klatscht wie Maurer den Mörtel; das kühlt und schützt die Haut vor Parasiten.
Wir beschließen dann die Schleife über Oilifantsbad und Gemsbokvlakte zu fahren und auch Aus die 3. und letzte Chance zu geben. Bis ersteres ist die Pad gut und wir sehen gerade wie eine Eliherde in den Busch verschwindet – für ein Foto hat es nicht gereicht. Am Gemsbokvlakte stehen 2 Schwarznasenimpalas – immerhin. 😁 😉
Wir fahren weiter Richtung Aus. Die Pad wird immer schlimmer, aber wir sind jetzt über den point of no return und so gurken wir weiter. In den Potholes könnte glatt ein Elefant verschwinden. In Aus sehen wir wenigstens ein paar Giraffen, das ist schon hitverdächtig gegenüber die paar Perlhühner die wir bei den ersten 2 Besuchen hier gesehen haben. 😄 😉
Auf den 15 km, die so was von übel sind, Richtung Hauptpad, kreuzt eine Kuhantilope dann im Balettschritt unseren Weg.
Der Guggumann wird langsam ungeduldig über die elenden km die nicht viel bringen. Sehr, sehr mühsam ist das. 🙁 😣 Wir gucken dann noch ein paar leere Wasserlöcher an (na, ja, Wasser war drin 😉 ) und beschließen dann, dass jetzt Schicht im Schacht ist und wir fahren zurück nach Okaukuejo.
Am Wasserloch steht eine einsame Giraffe im immer noch sehr schlechten Licht - sonst nichts. 🙁
Ich überlege wo denn die Gnus und die Zebras und all die anderen Tiere sind, die hier immer für „a buzzing life“ gesorgt haben. Aber dann kommt eine graue Staubwolke aus dem Busch und aus der grauen Wolke die grauen Riesen. Endlich! 🙂 In Reih und Glied nähern sie sich und mein Weltbild wird ein wenig zurechtgerückt. 😛 und es gibt mal wieder ein paar Fotos zu viel.
Sie spritzen sich das begehrte Wasser ins Maul. Ein ausgewachsener Elefant benötigt mehr als 160 Liter am Tag.
Als der Durst gelöscht ist steigen sie ins Wasser, planschen herum und verwandeln das Wasser in eine trübe Brühe.
Dann verschwinden sie wieder in eine Staubwolke.
Nach 25 Minuten sind sie wieder weg und das Wasserloch liegt so verlassen da wie vorher. Es bewahrheitet sich: the right place at the right time …………
Die Sonne versucht sich einen Weg durch die Wolken zu bahnen, aber es will nicht gelingen. Es ist klar, dass es einen Sonnenuntergang nicht geben wird. Zumindest keinen den wir sehen werden. 😵
Wir gehen ins Bungi, duschen und machen uns bereit für Bele & Co. Sie klingeln pünktlich und zunächst gibt es ein herzliches Wiedersehen mit Bele und wir lernen Irmela und Renate kennen. Wir gehen ins Restaurant wo wir gemütlich draußen am reservierten Tisch sitzen. Hungrige Schakale sitzen in unmittelbare Nähe zum Tisch und hoffen dass etwas für sie abfällt. Das Essen ist wie am Vortag ganz ok. Wir tauschen ein bisschen Erfahrungen aus, vergleichen Lodges wo wir alle waren und so verbringen wir eine kurzweilige Stunde. Arg lange halten wir uns nicht auf, denn das Wasserloch ruft …………… Dort geben sich diesmal 3 Spitzmaulnashörner und viele Giraffen die Ehre. Spitzmaulnashörner gehören zu den gefährdetsten Arten der Erde. Wahrscheinlich gibt es kaum noch mehr als 3000 von ihnen; fast ein Drittel hat im Etosha National Park sein Refugium. (Den Dreh mit Fotos schießen im Dunkeln habe ich nicht darauf 🙁 )
Und auch der einsame Elefant schaut wieder vorbei.
Von Campingplatz dröhnt eine Dauerbeschallung einer üblen Südamerikanischen!! 😈 😈 Musik und stört die Ruhe. Afrikanische Musik wäre schon störend, aber das geht gaar nicht. 😈 Ich ärgere mich, dass Niemand fähig ist für Ruhe zu sorgen. 😠 Irgendwann werden auch die Äuglein schwer und wir gehen unter dem bleichen Mond zurück ins Bungalow.
Zu der Endlosschleife von El Condor Pasa oder so ähnlich, schlafen wir ein……….. Bele erzählt am nächsten Morgen, dass auch ein Löwe gekommen ist. Sie hat länger ausgehalten als wir…………
Teil 2510. Jan. 2016
29.8.2015 Von Okaukuejo nach Halali
Wir sind mit Beles um 6:15 verabredet und wollen schauen ob die Löwen noch in Okondeka sind. Mr. Murphy ist aber noch zugegen und natürlich sind sie das nicht 😠 😣 und sonst ist auch nichts 🙁 . In Wolfsnes sehen wir genau so viel – nämlich nix. 😈 Diese Mähr von early bird wird jetzt ein für alle Mal geknickt 😏 .
Wir fahren zurück ins Camp, packen unser Zeugs und gehen dann miteinander Frühstücken. Hinterher fahren wir die Teerstrasse runter nach Ombika und siehe da, es geht doch!
Hier sind viele Tiere – so waren wir das eigentlich von Okaukuejo gewohnt.
Wir gucken dann noch am Nebrowni vorbei.
Und 3 km vor dem Camp liegt ein komatöser Löwe im Gebüsch. Wir werden nachher schauen ob wir nicht ein besseres Bild hinbekommen.
Wir fahren zurück ins Camp, checken aus und ich schaue ins Sichtungsbuch. Eine Stunde nachdem wir wieder weggefahren waren, sind die Löwen wieder in Okondeka gewesen. Grumpfel grump. 😈 😈
Wir werden uns jetzt langsam Richtung Halali pirschen wo wir wieder ein Tisch für 5 bestellen werden. Albertino ist stark im Nehmen und wird das mit 4 Frauenzimmern schon aushalten. 😄 😉 Wir gucken ein letztes Mal ans Wasserloch bevor wir Richtung Halali fahren. Das ist jetzt unter den gegebenen Umständen schon als Gedränge zu bezeichnen.
Wir verabschieden uns dann von Okaukuejo und machen uns auf dem Weg.
Wir schauen wider nach dem Löwen. Weit und breit kein Auto zu sehen aber er sah vorher auch nicht so aus als ob er in der Stimmung war sich weit weg zu bewegen. Wir fahren die Strecke in Schneckentempo ab und ich schaue angestrengt in die Büsche. Ich sehe dann im staubigen Busch was Rotbraunes aufblitzen. Nach Zentimeter genaues Rangieren finden wir ein Loch im Busch wo wir einigermaßen schauen können.
Irgendwann hat er sogar die Güte um herzhaft zu gähnen - unser Löwe Nr. 21 😄
In Nebrowni sind Springböcke, Gnu, Oryx und im Hintergrund Zebras.
Wir fahren weiter bis Gemsbockvlagte und erleben dort eine Nullnummer bevor wir wieder den gleichen Weg zurück fahren 🙄 . Es ist nicht so, dass wir ungeduldig waren und gleich wieder abgedüst sind wenn nichts da war. Ich möchte gar nicht die Stunden zusammenzählen die wir ins Nichts gestarrt und im heißen Auto gewartet haben………. 🙁
Im Homob sehen wir diesmal Springböcke und Giraffen.
Wir haben bis Rietfontein nichts mehr gesehen. Hier sehen wir zuerst auch Giraffen und Springböcke. Ich finde auch die Landschaft sieht nicht mehr ganz so trostlos aus wie um Okaukuejo herum. 🙂
Als nächstes kommt ein Nashorn die Böschung hinunter angewackelt.
Und auch ein paar Nilgänse picken herum.
Das Grün ist einfach Labsal für die Augen.
Und dann kommen die Elefanten auf leisen Sohlen daher um ihren Durst zu stillen.
Sie gehen dann noch ins Wasser wo nach Herzenslust herumgespritzt wird.
Dieser Kleine war besonders ausgelassen.
Bevor wir wegfahren kommen noch 2 Giraffen
Wir fahren dann bis Halali wo wir einchecken und auch den Tisch für uns und die Lehrerinnen aus Churchhome bestellen 🙂 . Wir gönnen uns dann ein Sandwich und ein Bier auf der Terrasse bevor wir ins Bungi gehen. Der ist so olala, aber ok für eine Nacht. Wir gehen dann und schauen den Sonnenuntergang an, inzwischen gibt es so was wieder, am total verlassenem Moringa Wasserloch.
Wir dinieren wieder mit den Lehrerinnen, das Essen ist ok, es gibt wie überall in den Camps Buffet und Jeder findet was.
Wir treffen uns dann später wieder am Wasserloch. Da meine Fotos im Dunkeln bisher nicht gerade toll waren 🙁 , gehe ich ohne Kamera hin und bereue es bis heute 🙄 😣 . Ich kämpfte mit mir ob ich sie doch holen sollte, habe mich aber dafür entschieden nur dazusitzen und zu genießen, was mir dann auch gelungen ist. Da unser Bungalow denkbar weit weg war hatte ich Angst sie sind dann weg bis ich wieder zurückkomme. Albert zu bitten mich zu fahren wollte ich auch nicht und womöglich sein Vergnügen auch noch kaputt zu machen 🤨 Zuerst ist nichts – genau so leer wie vorher. 🙁 Dann kommen sie, eins nach dem anderen aus dem Busch und nach einer Weile stehen da 8 Spitzmaulnashörner 🙂 😁 😄 . Wann hat man das schon, 8 Spitzmaulnashörner auf einmal. 🤪 3 Hyänen kommen dann auch noch dazu Zwei der Kolosse scharren schnaubend mit den Hufen, jeder auf seiner Hauptrolle bestehend. Sehr lange stehen sie einander gegenüber bevor sie wieder in den Bush verschwinden.
Es ist schon verwunderlich, dass so viele Leute so leise sein können, aber irgendwie sind alle ergriffen. Dann verschwinden sie alle wieder in der Dunkelheit und wir gehen auch schlafen.
Der Vollmond scheint und wir hoffen für morgen auf besseres Wetter.
Und die Moral von der Geschichte? Geh nirgends mehr wohin ohne Kamera. 😵
Teil 2612. Jan. 2016
Hallo liebe Doris und Helga. Ich freue mich sehr, dass ihr noch dabei seid. Ich hoffe es gefällt euch weiterhin LG Guggu
30.8.2015 Von Halali nach Namutoni
Heute bleiben wir ein bisschen länger im Bett, da bisher die frühen Aktionen rein gar nichts gebracht haben. 🙁 Wir gehen dann frühstücken wo wir wieder die Ladys aus KT treffen. Wir verabschieden uns hinterher voneinander, es war schön sie hier zu treffen, und wir wünschen einander weiterhin gute Reise 🙂 😎 . Wir werden uns Richtung Lindequist Gate und Mokuti pirschen, sie bleiben noch eine Nacht hier.
Wir checken aus und gucken am Moringa vorbei.
Da kommen nach eine Weile schöne Impalas und Kudus die sich in der Morgensonne im Wasser spiegeln.
Wir fahren wieder nach Rietfontein da es gestern hier so schön war.
Auch hier liegt ein Löwe weit entfernt, er macht aber keine Anstalten sich zu bewegen.
Viele Kududamen stehen am Wasserloch. Sie haben keine Schraubenhörner wie die Männchen, aber die gleichen großen flauschigen Ohren.
Der Herrenkudu steht ein bisschen weiter weg und beobachtet das Geschehen.
2 Schwarznasenimpalas die noch nicht in den Chobe ausgewandert sind. 😄 😉
Nach ein paar 0-Nummern in Puncto Tiersichtungen, biegen wir ab zum Look Out. In der Sprache der Ovambo, bedeutet "Etosha" so viel wie "großer leerer Platz". Vor mehr als 5000 Jahren gab es im Gebiet des heutigen Nationalparks einen riesigen Binnensee. Er muss sehr flach gewesen sein, denn später trocknete er aus, und eine Ebene blieb zurück, gleißend wie die Farbe der abgelagerten Salze. Seiner Lage nach gehört der Park zu den Tropen, seine Vegetation ähnelt der einer Wüste.
Wir wollen up to date sein und versuchen ein Selfie zu machen. Müssen wir allerdings noch etwas üben. 😵
Die Landschaft ändert sich und ich finde es jetzt richtig schön. Die Sonne Scheint und ich bin in einer versöhnlichen Stimmung. 😎 🙂 Richtung Springbockfontein und Batia sehen wir wieder Tiere links und rechts der Straße.
Elefanten - Sie sind nicht nur riesig, sondern auch noch so hellgrau, dass sie fast weiß wirken. Tagsüber planschen sie in den Wasserlöchern und bewerfen sich dann, zum Schutz vor der Sonne, mit dem hellen Sand. So entstehen die "weißen Riesen" der Etoscha
Still kauend steht eine Giraffe da, mit stoischem, fast arrogantem Schlafzimmerblick verfolgt sie, was um sie herum geschieht.
Sie beobachtet die vorbeiziehenden Gnus - wofür auch wir halten. 😄
Zugegeben, sie sind nicht die schönsten Antilopen, irgendwie Relikte aus Uhrzeiten. 🤨 Dafür sind sie mitunter das bemerkenswerteste Tier welches hier lebt. Die Kälber können bereits nach wenige Sekunden laufen. Müssen sie auch können, sonst werden sie gleich nach der Geburt gejagt. Die Gnus beweisen auch, dass sie keine Zeit zum Vergeuden haben. So führt 90% der Paarungen zu kleine Gnukälber. Im Vergleich müssen die Löwen einige Dutzend Mal ran bis es kleine Kätzchen gibt. 😉 😗
Zebras in der Steppe, Zebras von vorne, Zebras von der Seite, kleine Zebras, große Zebras, Zebras beim Schmusen. Was sind die Pyjamaträger herrliche Tiere.
Zebras und Gnus sind meistens miteinander unterwegs um gegen Angreifer besser gewappnet zu sein. Die Gnus sehen schlecht, haben aber einen guten Geruchssinn. Die Zebras wiederum sehen gut, können aber schlecht riechen. Erst nachdem die Steppenzebras das lange Gras abgefressen haben, folgen die Gnus, die kurzes Gras bevorzugen. So bilden sie eine erfolgreiche Partnerschaft.
Die Elefanten in Etoscha sind die größten in Afrika. Da ihre Stoßzähne auf Grund von Kalk und Mineralmangel relativ klein sind, werden sie nicht so gewildert und sind daher relativ friedlich. Sie leben in Familien, bestehend aus einer älteren Kuh und ihren verschieden alten Nachwuchs. Diese schließen sich oft zu Sippenverbänden zusammen und manchmal zu großen Herden von bis zu 100 Tieren. Erwachsene Bullen bewegen sich unabhängig zwischen den Familien.
Eine Kuhantilope, die einen ganz schön debilen Blick hat, aber sich in anmutigen Balettschritt bewegt. Der Guggumann mag sie besonders gerne.
Am Kalkheuwel spielt dann die Musik und es kommt wieder Archefeeling auf. Die Elefanten rücken an mit dem Ziel: TRINKEN.
Während ich damit beschäftigt bin die Elefanten zu fotografieren kommen 2 Giraffen anspaziert, die zunächst vor lauter Elis nicht so beachtet werden.
Teilweise wird das Grau des Etoscha in der Trockenzeit nur von dem Grau der Elefanten übertrumpft. Wenn die Elefanten am Trinken sind, heißt das für die anderen Tiere meistens: Abstand halten! Andere Tiere, sind sie noch so klein, werden meistens nicht geduldet.
Daher warten Kudus,
Zebras
Springböcke
Impalas
Und Giraffen in respektvoller Abstand bis die Elis ihren Durst gestillt haben. Das kann unter Umständen sehr lange dauern.
Und auch Strauße tummeln sich hier
Albertino hat auch Blick für andere Sachen und entdeckt Bele & Co die auch hier stehen und Elefanten „eintüten“ 🙂 😉 . Es gibt ein letztes Hallo durchs offene Fenster, dann trennen sich unsere Wege für diesen Urlaub endgültig.
Es ist seit dem wir in Etoscha sind sehr heiß, so um die 35°C, und seit wir Okaukuejo verlassen haben scheint auch wieder die Sonne. 😛 😎 Wir schauen ziemlich lange zu und beschließen dann direkt nach Namutoni zu fahren. Die üblichen Bedürfnisse, Hunger, Durst und Pipi melden sich.
To be continued……………
Teil 2715. Jan. 2016
30.8.2015 Teil 2 Die Jahreshauptversamlung der Giraffen und Fahrt nach Mokuti
Als wir in Namutoni ankommen, schauen wir erst verdutzt. Wo ist das Restaurant? Im Fort sieht es ziemlich heruntergekommen aus. Jemand erklärt uns dann, dass das Restaurant neu gebaut wurde. Wir laufen hin und suchen uns ein Tisch.
Wir bestellen ein Sandwich und ein Draft und machen eine wohlverdiente Pause.
Hinterher gehen wir noch ans Wasserloch und werden mit einem Elefant belohnt, der im Wasser steht und das saftige Grün mampft.
Wir wollen noch nach klein Namutoni und Chudop bevor wir nach Mokuti aufbrechen. Am ersteren landen wir mitten in die Jahreshauptversammlung der Giraffen. Ich habe gehofft hier Löwen zu sehen, aber das ist mir jetzt gerade so lieb. Insgesamt sind 31 Langhälse um das Wasserloch verteilt und bieten einen wunderbaren Anblick. Schaut selbst!
Sie schreiten langsam, bleiben immer wieder stehen, ein Wald aus Hälsen. Auf freier Fläche wirken Giraffen sicher, sie erkennen Gefahren früh und reagieren so zeitig, dass andere Tiere sie als Warnsystem nutzen. Aber am Wasserloch scheint sie irgendwie Lampenfieber zu packen.
Dann beginnt eine der wohl umständlichsten Choreografien im ganzen Tierreich. Eine Giraffe, die trinken muss, stellt sich ans Ufer und spreizt die Vorderbeine, zögernd das Gewicht von einem Bein auf das andere verlagernd, bis diese soweit auseinanderstehen, dass es aussieht, als möchte sie einen Spagat machen. Danach senkt sie in Zeitlupe den Hals und lehnt sich zurück, bis der Kopf endlich ans Wasser reicht.
Wir fahren anschließend noch den Dik-Dik-Loop und sehen dort auch noch viele Giraffen im Busch. Es ist immer wieder schön anzusehen, wie die riesigen Tiere in ihrem wiegenden, fast zeitlupenartigen Gang durch den Busch wandern. Überhaupt war in diesem Jahr eine richtige Giraffenschwemme.
Am Chudop stehen Impalas und Kudus im weichen Nachmittagslicht
Wir steuern dann Mokuti an und sind sehr gespannt, da ein paar aus dem Forum der Meinung war, sie wurden lieber woanders hin. Nun, Onguma und Mushara Bush Camp kannten wir schon und möchten jetzt was Neues ausprobieren. Die Mokuti Etosha Lodge befindet sich nur vier Fahrtminuten vom Lindequist Tor, ist also ideal für den Besuch des Nationalparks. Mokuti bedeutet in der Sprache der Himba "im Busch". Die Lodge liegt auf einem privaten, 4300 Hektar großen Farmland, und bietet Giraffen, Oryx, Kudus und vielen anderen Tierarten ein Zuhause.
Wir werden sehr nett begrüßt und über alles aufgeklärt. Die Lodge ist etwas groß, ist aber nur zu 40% ausgebucht. Einem elektrischen Wägelchen bringt dann unser Gepäck auf das Zimmer. Es ist nicht all zu groß, aber sehr nett eingerichtet und hat einen schönen Blick auf den großzügig angelegten Garten.
Alle Zimmer sind ausgestattet mit schöne Betten, Klimaanlage, Ventilator, Minibar, Moskitonetz, Safe, Satelliten-TV und Badezimmer mit Dusche oder Badewanne.
In die Bar gönnen wir uns ein Malawi Shandy und eine Kleinigkeit zum Essen. Ein Eichhörnchen leistet uns dabei Gesellschaft
Hinterher gehen wir an der Rezeption vorbei und buchen ein Game Drive für morgen früh der um 6:00 beginnt. Urgh!
Ich mache noch ein paar Fotos von der Lodge
Wir duschen dann und sitzen eine Weile vor dem Zimmer und lesen ein bisschen. Als es zu dunkel wird gehen wir vor an die Feuerstelle und trinken dort einen GT bevor es an dem leckeren Dinner geht. Wir haben einen schönen Tisch draußen und das Buffet ist das Beste welches wir bis dato in Afrika gehabt haben. Yammi, yammi.
Der Digestifwagen.
Glücklich und zufrieden mit dem Tag genießen wir unseren Wein.
Den Sonnenuntergang haben wir heute verpasst, aber auf dem Weg ins Bungi mache ich noch ein Bild vom Erdtrabanten.
Wir richten Klamotten und die Fotos für morgen früh und stellen den Wecker Bevor wir ins Land der Träume übergehen……..
Teil 2818. Jan. 2016
31.8.2015 Letzter Gamedrive in Etoscha
Riiiiing! Der Wecker (Hdy) schmeißt uns aus dem kuscheligen Bett. Katzenwäsche, Zähneputzen, rein in die Klamotten und schon geht es zum Frühstück. Mir laufen die Augen über bei all den leckeren Sachen, aber ich bekomme nicht viel hinunter. Ein bisschen Obst, eine Tasse Kaffee und ein halbes Brötchen mit Marmelade. Thats it! 🙁 Aber morgen ist ja auch noch ein Tag…… 😉 Alfred heißt unser Guide und wir sind die einzigen Gäste. Jippi! 😄 Wir sind am Anfang ziemlich eingemümmelt, die Skiunterwäsche bleiben aber in der Tasche, da es nicht sooooooo kalt ist. 🤨
Jetzt zeigt sich, dass Guides auch nicht immer was finden. So früh ist genauso tote Hose als wo wir selber gefahren sind. 🙁 🙄 Eine Giraffe
Und ein Damara Dik-Dik ist erst Mal alles .
Es wird über Funk gesprochen – aber Nada. Die Fauna versteckt sich noch im Busch. 😠
Wir steuern diverse verwaiste Wasserlöcher an, aber DANN. Etwas weiter weg, Cheeta mit 2 Cubs auf einen Termitenhaufen. Bis wir dort sind laufen sie in den Plains und ich erwische sie nur von hinten. 🤨
Merde, so ein Ärger auch. Ich denke sie verschwinden jetzt außer Reichweite für uns, und ich kann mich mit dieser Riesentrappe begnügen. WILL ICH ABER NICHT! 😈
Ich habe befürchtet, dass sie jetzt außer Reichweite für uns verschwinden, aber die Cheeta ist sehr kundenorientiert; lauft einen weiten Bogen auf eine Strasse zu wo wir sie folgen können. 😛
Geparde sind die schnellsten Landtiere der Erde und können eine Geschwindigkeit von circa 95 Kilometer pro Stunde erreichen. Als einzige Katzenart können Geparde ihre Krallen nicht einziehen. Auch untypisch für Katzen: sie sind tagaktiv. Der englische Name "cheetah" kommt aus dem Sanskrit "chitraka", was "der Gefleckte" bedeutet. Eine der grösten Cheetapopulationen befindet sich in Namibia.
Der Cheeta gehört nicht zu den Großkatzen, sondern ist eine Unterart der Kleinkatzen. Der schlanke Körperbau ist ganz auf Schnelligkeit ausgerichtet und der lange Schwanz wird zur Steuerung genützt. Die Männchen und Weibchen treffen sich nur Zwecks Fortpflanzung. Aufzucht vom Nachwuchs ist dann alleine Sache der Weibchen.
Die Gefleckte legt sich hin und wir können nach Herzenslust Fotos schießen.
Die kleinen mit ihre Stoppelfrisur sind so was von süüüüüüß .
Irgendwann verschwinden sie dann in den Bush und eins der Kleinen schaut uns ein letztes Mal mit Bernsteinaugen an bevor er die Mama folgt.
Die Speicherkarte glüht und wir sind hin und weg wegen diesem tollen Erlebnis. 😄 😛
Auf dem Weg nach Chudop sehen wir wieder Giraffen
Oryx
Am Chudop gibt es nur ein paar Schnarchnasen.
Viele Zebras stehen in den Plains.
Und Oryxe mit Jungtiere. Habe ich noch nicht gesehen. Schade dass der Busch so hoch war, dass man sie nicht so richtig sehen konnten.
Gaaaaanz weit weg liegt ein Löwenmännchen. Das ist Nr. 23 und das Foto ist nur für die Buchhaltung. Alfred meint da müssen noch andere Löwen sein, aber wir fahren erst Mal Kaffeepause machen.
Große Elefanten
und Gnus kreuzen unseren Weg
Eliportrait
An der gleichen Stelle wo wir vorhin das Löwenmännchen gesehen haben ist jetzt eine Löwin, das war Nr. 24 und unseren Letzten. Nochmals nur ein „Beweisbild“
In Kalkheuwel machen wir dann unsere letzten Tiersichtungen und es ist Zeit sich von Etoscha zu verabschieden. Ein letztes Potpouri der Tierischen Fraktion.
Die Bungalows in Dolomite und Okaukuejo haben uns gut gefallen, der in Halali war etwas klein, es war sonst alles ausgebucht, aber für eine Nacht auch ok. Das Essen war in Dolomite gut, es wurde ein set meny serviert. In den anderen Camps gab es Buffet, kein kulinarisches Highlight, aber völlig in Ordnung. In Etoscha haben wir diesmal tagelang schlechte Lichtverhältnisse gehabt, in Westteil noch die Buschbrände. Um Okaukuejo herum habe ich es etwas trostlos und auch mühsam empfunden. Der West- und Ostteil haben mir besser gefallen. Es ist aber kein Zoo und es kann schon passieren, dass man stundenlang herumfährt und leere Wasserlöcher anschaut. Oder man ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hat tolle Tiersichtungen. Wir haben sehr viele Elefanten, Nashörner, Giraffen und Steppentiere gesehen. Insgesamt 24 Löwen, was ich für eine reiche Ausbeute halte. Trotzdem gibt es kein „Award winning“ Löwenfoto, da die Herrschaften meistens geschlafen haben, Büsche und Gräser im Weg waren oder sie waren einfach zu weit weg. Das Erlebnis mit der Cheeta war zum Schluss das Sahnehäubchen.
Zurück auf Mokuti gehen wir an die Poolbar und essen ein Sandwich und trinken ein Savanna dazu. Den Nachmittag verbringen wir am Pool, lesen, schlafen, schreiben Tagebuch und ab und zu wird ein Foto gemacht. Eichhörnchen
Der Rasenmäher
Graulärmvogel
Rotschnabeltoko
Drongo
Ich mache mich dann ausgehfein - man bemerke das stilechte Shirt welches ich- von alle Plätze auf der Welt - in Tromsö "the gateway to the Arktic" !! gekauft habe.
Um 6 sitzen wir geschniegelt und gebürstet an der Feuerstelle und trinken den obligatorischen GT bevor es Abendessen gibt. Heute gibt es Braai und es wird Kudu, Boorewors und Porkchops gegrillt. Es gibt noch ein Lammpotje und dazu allerhand Beilagen. Vorspeisen und Nachtisch gibt es wie immer drinnen in Buffetform. Oberlecker! Im Mondschein sockeln wir zurück ins Bungalow…………….
Teil 2921. Jan. 2016
Liebe Mitfahrer, wir kommen langsam Richtung Zielgeraden. So richtig spannend wird es nicht mehr, die Bilderflut hat auch ein Ende, aber ich hoffe, dass wenigstens ein paar von euch es noch mit uns aushält bis zum Ende des Urlaubes.
1.9.2015 Pitstop am Otjikotosee bevor wir auf die Gabus Game Ranch fahren.
Wir sind jetzt in den sehr gechillten Teil unseres Urlaubes angekommen und wir lesen eine Stunde bevor wir aufstehen und frühstücken gehen. Lauter Leckereien, aber man kann nicht unbegrenzt in sich hineinstopfen. Schade! 🙁 😉
Wir gehen dann unsere Sachen packen und machen uns bereit für die kurze Etappe nach Gabus Game Ranch. Vor unseren Bungi sitzt noch ein Eichhörnchen
Mokuti hat uns sehr gut gefallen. Das Personal ist freundlich und professionell. Hier gibt eine wunderschöne Gartenanlage mit Poollandschaft. Einziger Störfaktor war, dass die Zimmer in 4er Blocks angelegt sind. Wenn man dann nicht das letzte Zimmer in der Reihe hat, laufen notgedrungen ab und zu Jemand vorbei. Das Essen war hervorragen und wir haben hier das beste Buffet in Afrika ever genossen. Wir lassen das Gepäck abholen und verstauen alles im Boliden.
So, und jetzt soll mal einer die Männer verstehen. 🙄 Mein Driver beschwert sich weil die Etappe heute zu KURZ und auch zu glatt gebügelt ist 🤩 . Das kennen wir doch auch anders. 😗 😣 Wir machen dann ein Pitstop am Otjikotosee. Da waren wir 2008 (immer noch die Memory Lane, gell!) 😉
Wir stellen den Boliden auf dem Parkplatz ab und bezahlen einen geringen Eintritt Der Otjikoto-See liegt 25 km nordwestlich der Minenstadt Tsumeb . Mit seinen ca. 15.000 m² ist er der größte See Namibias, der das ganze Jahr mit Wasser gefüllt ist, und befindet sich in einer trichterförmigen Senke. Passenderweise bedeutet Otjikoto in der Herero-Sprache “tiefes Loch”. Bezüglich der Tiefe schwanken die Angaben zwischen 120 und 150 m.
Um dieses tiefe Loch ranken sich viele Geschichten und Mythen. Zum einen ist der kleine fast kreisrunde See etwas Besonderes, denn neben dem Guineas Lake ist er der einzige natürliche, ständig gefüllte See Namibias. Beide Seen entstanden durch den Einsturz unterirdischer Karsthohlräume, die sich dann mit Grundwasser gefüllt haben.
Nach wenigen Metern hat man die Kante am See erreicht. Die Felswände sind hier senkrecht und die Wasseroberfläche liegt ca. 20 Meter tiefer.
Wir laufen an einer Dampfmaschine aus dem Jahr 1907 vorbei. Sie wurde von der Firma M. Neuhaus aus Luckenwalde in Deutschland gebaut und mit ihrer Hilfe wurde das Wasser aus dem See nach Tsumeb gepumpt.
Wir überlegen dann auch ob wir zum Hobameteoriten fahren sollen, aber das lassen wir lieber bleiben, da er ganz weit oben an meine mustnotsee-Liste rangiert. 😵
12:30 kommen wir an. Gabus ist eine Farm die bereits in der 4. Generation von der Familie Kuehl bewirtschaftet wird und wir werden herzlich begrüßt. Es ist wunderschön hier
Zuerst begrüßt uns Mickey die zahme Zebramanguste.
Wir trinken erst mal was und genießen die Aussicht bevor wir auf das Zimmer gehen. Das ist sehr großzügig und geschmackvoll möbliert.
Das Bad ist auch schön und groß.
Fotos von drinnen
Kurz nach uns kommt ein Paar welches von der Frans Indongo kommt. Da ich die Reiseroute von unsere Freunde Kerstin & Gerhard im Kopf habe frage ich ob sie sie evtl. getroffen haben. Klar doch, sie haben sich sehr nett miteinander unterhalten. Kleine Welt mal wieder!
Am Nachmittag kommt eine Reisegruppe mit 14 Leute an. Einer der Ladys erschreckt dermaßen, als Mickey an ihre nackten Zähen in den Treckingsandalen schnüffelt, dass sie einen riesen Satz macht und in ein Erdloch landet – voll aufs Gesicht versteht sich. Das war ein richtiger slam dunk. 🤩 😣 Der Reiseleiter winkt ab und sagt: Halb so schlimm, wir haben einen Chirurgen an Bord! 😵 🤢 Wir haben für 4 Uhr ein Gamedrive gebucht und als wir ankommen steht da ein riesen Fahrzeug. Es zeigt sich, dass die ganze Reise-Gruppe auch gebucht hat 🙁 😎 . Urgh! Es sind dann insgesamt 18 Leute und Platz hat es nur für 16! 😵 Der Guggumann und ich zeigen Großmut und Verständnis und hüpfen schnell wie der Blitz von der Karre. He, he. 😉 Wir werden dann unseren GD morgen früh um 9 nachholen. Wir bekommen dann als Dankeschön für unser Verständnis einen gratis und very privaten Sundowner auf der Terrasse versprochen. Das war kein schlechter Tausch. 😄 🤪 Wir bleiben noch eine Weile sitzen und gehen dann duschen. Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir wieder da. Ein Tisch ist gerichtet mit den Getränken und mein Guggumann kehrt den Schwotten heraus (Schwäbischer Schotte 😣 ) und mixt die GT´s. Ich glaube er hat sie unverschämter Weise 3-fach gemacht. 😗
Wir herzen die Manguste,
genießen die Ruhe so lange alle anderen weg sind
und schauen was sich am Wasserloch tut
und wie die Sonne hinter den Bäumen verschwindet.
Ein Tag kann schlechter zu Ende gehen. 🙂
Als die Gamedrivers zurückkommen erzählen die zwei von der FI, dass es ein Alptraum war mit den vielen aaahs und ooohs und das Gewackele auf dem Safariwagen. 😠 Das haben wir schon gut gedeichselt mit unserem Verzicht. 😉 Die Gute aus dem Erdloch hat übrigens gründlich gearbeitet – der eine Arm ist bis über den Ellbogen bandagiert und das Gesicht sieht aus wie ein ungebratener Burger. 🙄 🤢 Die Reisegruppe diniert an einen separaten Tisch, wir machen uns mit den 2 von der FI einen gemütlichen Abend - auch hier entdecken wir viele Gemeinsamkeiten.
Als Vorspeise gab es gemischten Salat und Spinat in Filoteig (schon wieder 😄 ). Hauptgericht: Kudustew mit Gemüse und verschiedenen Beilagen. Als Nachtisch gab es Weißer Elefant. Das ist Vanilleeis mit Amarula zu einem dickflüssigen Shake gemixt. Seeeeehr lecker wie das übrige Essen auch. Dazu trinken wir einen Schiraz. Yammi, yammi 😛
Es wird rekordverdächtig spät bevor wir ins Bett gehen. Dort liegen wir im dann und schauen hinaus auf das Wasserloch wo immer noch ein Kommen und Gehen ist.................
Teil 3024. Jan. 2016
2.9.2015 Ein entspannter Tag auf Gabus.
Sehr entspannt starten wir den Tag und so lesen wir eine Stunde bevor wir aufstehen. Ich wasche noch 2 Hosen die voller Namibischer Staub sind bevor wir um 8 Frühstücken gehen. Um 9 werden wir den Gamedrive machen bevor es zu heiß wird. Wir haben jetzt seit über eine Woche ca. 35° - so viel zur Flucht aus dem heißen Deutschland. Alle anderen sind schon abgereist und wir sind heute die einzigen Gäste. 🙂 Der Gamedrive startet pünktlich und ist recht nett. Das Gefährt ist ein kleineres als das was wir gestern gesehen haben, dafür macht es einen höllischen Lärm. 🙁 Ich glaube da muss der Auspuff mehr als 1 Loch gehabt haben. Als erstes sehen wir eine Gruppe Wasserböcke. Es ist hier nicht typisches Wasserbockland – wie der Name sagt sind sie zuhause wo viel Wasser ist. Trotz dem hat es hier und auch sonst wo auf den Farmen viele davon.
Die Landschaft ist ganz anders als das was wir aus Etoscha gewohnt sind, es ist richtiges Bushland.
Eine Impala gibt Fersengeld als wir Krachmacher kommen.
Die Giraffe kann sich nicht so leicht verstecken – dazu ist sie einfach zu groß.
Webervögelnester
Gelbschnabeltocko
Es hat hier Weißschwanzgnus die sich im Aussehen deutlich von den Streifengnus unterscheiden. Das Weißschwanzgnu trägt einen weißlichen „Pferdeschwanz“ und hat eine schwarze Fellfärbung. Das Gesicht ist mit borstenartigen abstehenden Büscheln bedeckt, auch am Hals und zwischen den Vorderläufen wachsen lange Haare. Vom Nacken bis zu den Schultern steht eine weiße Mähne mit schwarzen Spitzen.
Impala
Springböcke
Strauß
Landschaftsbilder von Gabus
Wieder ein Langhals
Der Tocko mit seinem stechenden Blick beobachtet alles von oben
Elandantilopen
Und Wasserböcke die im Dickicht Schutz suchen.
Eine Riesentrappe läuft herum
Busch mit Termithaufen und Springbock
Und auch ein Kudu der es einem schwer macht ein vernünftiges Foto zu schießen.
Allgegenwärtig: Impala
Und Strauße
Nach 2 Stunden sind wir zurück. Es war nicht spektakulär, die Tiere waren sehr scheu und das lärmende Auto hat schon lange im Voraus unser Kommen gemeldet, damit sie Schutz in Dickicht suchen konnten. 😠
Die meisten Tiere sieht man am Pool von Liegestuhl aus, so zu sagen Game-laying! 😎 😁 Da verbringen wir den Nachmittag mit lesen und faulenzen. Ab und zu den Kopf heben und schauen was am Wasserloch los ist.
Irgendwann wird es mir zu heiß und die Kehrseite tut auch weh, und wir gehen a little nap machen bevor um 3 Kaffee und Kuchen in der Boma serviert wird. Wir gehen uns dann für den Sundowner bereit machen. Da wir die einzigen Gäste sind, ist es schön ruhig und wir trinken unseren GT an der Bar.
Dabei lernen wir Heino kennen. Nein, nicht der Heino, sondern ein Namensvetter. Heino lebt 3 Monate im Jahr auf Gabus. Er ist Rentner aus Hamburg und hat dort in einem Zementwerk gearbeitet. Sein damaliger Chef hat gefragt ob er hier mitmachen wurde, da seine Fa. hier Ohorongo Cement aufgebaut hat. Seine Frau war einverstanden und schon isses. Jetzt wartet er in den 3 Monaten den Maschinenpark.
Wir laden Heino ein mit uns am Tisch zu essen, dann ist es für ihn und uns etwas kurzweiliger. Es ist immer interessant zu hören wie es den Leuten in der Welt verschlagen hat.
Das Dinner wird dann in der Booma serviert. Vorspeise: Boorewors und gemischten Salat. Hauptgericht: Wasserbocksteaks die so was vom zart waren!! Dazu Bratkartoffeln und Gemüse. Nachtisch: Wieder der leckere weiße Elefant! 😛 Mmmmmmmmmmmmmmmmmm, lecker Dazu einen guten Rotwein und alles ist gut.
Ich lasse dann die Männer alleine und gehe aufs Zimmer - ich habe ein Date mit meinem Tagebuch.
Teil 3128. Jan. 2016
3.9.2015 CCF und Waterberg Guest Farm
Heute Morgen haben wir es auch so gar nicht eilig. Da wir abends meistens zu müde sind um viel zu lesen, holen wir das morgens nach. Um 8 gehen wir wieder Frühstücken. Deco vor unsere Zimmertür
Wir sind heute Morgen nur zu zweit und wir genießen das in der Booma mit Blick auf das Wasserloch.
Alles ist sehr friedlich, die Wasserböcke kommen zum Trinken
und ein paar Vögel leisten uns Gesellschaft.
Es hat uns hier sehr gut gefallen, die Zimmer sind großzügig, allerdings ohne Kühlschrank, das Essen ist sehr, sehr lecker und der Blick auf das Wasserloch vom Bett und von der Poolside aus ist toll. Hier gibt es Giraffen, Wasserböcke, Gnus, Impalas, Springböcke, Elands, Warzenschweine, Strauße und, und….. 🙂
Da kann man sich eigentlich den Gamedrive sparen, da die Tiere sehr scheu sind und gut Abstand halten wenn sich ein röhrendes Auto nähert. Am besten von der Liege am Pool aus ab und zu dem Kopf heben und schauen was sich gerade tut. 😛
Wir laden das Auto, bezahlen die Rechnung und wir können die zweit letzte Etappe nach Waterberg Guest Farm starten. Wir fummeln uns aus Otavi raus und dann gerade aus auf der B1 gen Süden. Der Driver meint: Ein Kinderspiel! 😄
Damit wir nicht schon wieder zu früh ankommen, beschließen wir doch noch das Cheetah Conservation Fund wieder ein Besuch abzustatten, schließlich sind wir ja auf der Memory Lane 😉 . Wir fahren die 44 km Gravel nach Osten wo das CCF mit Informations-, Forschungs- und Ausbildungszentrum sowie Krankenstation für den Schutz des schnellsten Landtieres der Welt liegt.
Zuerst blicken wir es gar nicht, denn es sieht hier alles anders aus als das letzte Mal als wir hier waren. Sie erzählen uns dann, dass die alten Gebäude abgebrannt sind und es wurde neu gebaut. Wir entscheiden uns für den Cheetah Walk. Mit Guide und ein anderes Paar laufen wir um das Gelände.
Auch das ist jetzt anders als das erste Mal als wir hier waren. Da gab es keine Elektrozäune, und man konnte durch den Maschendraht besser fotografieren. Es ist ein bisschen tricky die Fotos ohne den Maschendraht zu knipsen. Die meisten Cheetas liegen im Schatten und schlafen.
Der Guide erzählt uns viel Wissenswertes über die schnellen Katzen. Der CCF hat sich zur Aufgabe gemacht, die Population der Geparde weltweit zu schützen. Eines der wichtigsten Instrumente dabei ist die Aufklärung und Schulung von Farmern, die heute die größte Bedrohung der Tiere sind. Rund 300 Geparde werden von Farmern jährlich in Namibia abgeschossen.
Der CCF züchtet auch den Anatolischen Hirtenhund, der von seinen ersten Lebenswochen an mit Nutztieren aufwächst und auf diese konditioniert wird. Der CCF gibt die ausgebildeten, jungen Hunde an die Farmer weiter. Jeder beschützt seine Herde ein Leben lang und ist ein erprobter Schutz gegen Raubtiere, da diese meist die Konfrontation scheuen.
Wir brechen dann auf und fahren die 44 km zurück auf die B1 und es dauert nicht lange, da sind wir auf der Waterberg Guest Farm. Helga, das Faktotum, klärt uns über alles auf. Wir wollten den Gamedrive in der „Kleinen Serengeti“ machen, erfahren aber jetzt, dass da ein Besuch des CCF beinhaltet ist. Nun, das hatten wir gerade und somit ist das schon gestrichen. Wir beziehen unseren Bungalow der uns sehr gut gefällt
Vom Bett aus haben wir einen gigantischen Ausblick auf den kleinen Waterberg.
Wir gehen an den Pool und trinken was, auch hier ist die Gartenanlage sehr schön.
Ein Kurzzehenrötel welche zu den Fliegenschnappern gehört. Und wie man sieht ist er gerade erfolgreich gewesen.
Die jetzt tiefstehende Sonne bringt den Felsen zum glühen
Wir gehen zurück ins Bungalow - es ist Zeit für eine Dusche und ein bisschen Ausruhen vom Nichtstun. 😗
Der Waterberg beim Sonnenuntergang
An der Feuerstelle trinken wir später ein GT, da unsere Vorräte längst aufgebraucht sind. Das Dinner wird am gemeinsamen Tisch mit den anderen Gästen eingenommen und ist sehr gesellig. Die Fotos habe ich am Nachmittag gemacht
Ein bisschen Urlaubsdemenz macht sich bemerkbar und ich weiß nicht mehr was es zum Essen gab, nur dass es sehr lecker war. Dazu eine Flasche sehr guten Rotwein. 😛 Nur für meinen Geschmack wuseln zwischen meine Beine hier ein paar Hunde zu viel herum. Es zeigt sich dann, dass unsere Gegenüber Forumsmitglieder sind - Paddys - und es stellt sich heraus, dass wir an den unglaublichsten Orten der Welt in den gleichen Betten geschlafen haben - natürlich nicht zur gleichen Zeit 😄 😗 -, unter anderem in Südchinesischem Meer auf Layang Layang. Auf Neudeutsch: Ey, voll krass 😉 🙄 . So entsteh eine schöne Unterhaltung und wir beschließen am nächsten Vormittag mit einander, statt der Serengetigeschichte, auf dem Waterberg wandern zu gehen. Der wird ja oft im Forum ein wenig stiefmütterlich behandelt wenn jemand die Reiseroute hier einstellt. Wenn die Tage knapp sind wird oft dazu geraten den Waterberg zu streichen. Uns hat es schon auf unsere ersten Namibiareise hier gut gefallen und ich wusste ein paar Sachen auf die must-not-see-Liste die lange davor rangiert. Z.B. Hobameteoriten, Verbrannter Berg, Orgelpfeifen um ein paar zu nennen 😣 . Wir unterhalten uns sehr nett mit Heike und Michael und für unsere Verhältnisse wird es wieder spät. Wir zockeln dann mit Taschenlampe zurück ins Bungi
Dabei genießen wir den Blick auf den unglaublichen Namibischen Sternenhimmel. Der wird von Minute zu Minute klarer, wir entdecken Waage, Skorpion, den großen Hund und das Kreuz des Südens. Zwischendrin auch eine Sternschnuppe, bei der wir uns etwas wünschen dürfen. Was, wird nicht verraten............
Teil 3231. Jan. 2016
4.9.2015 Wir kraxeln auf dem Waterberg
Da der Bungalow hauptsächlich aus Glas besteht, beobachte ich den Sonnenaufgang vom Bett aus. Wir gehen Frühstücken und um 9 stehen wir mit Wanderschuhe und Rucksack bereit und fahren mit Michael und Heike die 20 km zum Waterberg.
Der Waterberg ist nicht nur eine der eindrucksvollsten Landschaften im Norden Namibias, sondern hat auch eine äußerst dramatische Geschichte. Das in der Region Otjozondjupa liegende Waterberg-Plateau sticht aus seiner umgebenden Landschaft mit einer Höhe von 200 m, 50 km Länge und bis zu 16 km Breite deutlich hervor.
Oberhalb der steilen und schroffen Felswände ist relativ viel Oberflächenwasser vorhanden, was dem Berg auch den Namen “Wasserberg” gab. Regnet es, versickert das Wasser zwar sofort im Sand, doch eine undurchlässige Tonschicht am Boden lässt es nicht weiter absickern, sondern speichert es in Quellen.
Wir finden den Aufstieg und es ist dann schon eine schweißtreibende Angelegenheit bis wir endlich oben sind. Man kann sagen, es war mehr ein Kraxeln und Krabbeln als Wandern.
Endlich oben angekommen werden wir mit eine herrliche Aussicht auf das Namibische Lowveld belohnt.
Die Tour nach unten ist dann gar nicht so einfach zu bewältigen und wir müssen sogar manchmal auf dem Po rutschen. Die Felswände haben die tollsten Farben und wir machen öfters Fotopausen.
Die Farben und Formen der Gesteinswände sind beeindruckend.
Es herrscht auf einmal auch regen Gegenverkehr, aber endlich sind wir unten. Die Baboons treiben hier nach wie vor ihr Unwesen und wühlen in den Mülleimern - Harz4 für Baboons!
Es fällt auf, dass der Frühling so langsam Einzug hällt – die Bäume fangen an zu blühen und bekommen Blätter.
Wir belohen uns dann und gehen ins Restaurant und essen ein Burger mit Pommes und trinken ein Malawi Shandy dazu. Der Weg zurück ist diesmal unsere letzte Fahrt auf Gravel
Den Nachmittag verbringen wir faulenzend, Tagebuch schreibend und lesend. Punkt 18:30 sitzen wir wieder an der Feuerstelle, sippen unseren GT und unterhalten uns mit den anderen Gästen. Ein bisschen wehmutig bin ich auch, geht doch unseren Urlaub langsam zu Ende. Um 19 Uhr wird getrommelt, das Dinner ist fertig! Es gibt Rotebeetesuppe, Rouladen von irgendein Antilopentier und das erste Mal und Hammer lecker: Warzenschwein! Dazu leckere Beilagen. Der Nachtisch war dann wieder sehr Namibisch: Kuchen mit Vanillesoße – ich habe es weiterverschenkt. Einen schönen Rosé dazu und alles ist gut. Wir schnabulieren noch ziemlich lange mit Heike und Michael bevor wir unter dem von Sternen übersäten Firmament wieder in unserem Bungi gehen.
Teil 3302. Feb. 2016
5.9.2015 Wir nehmen die Heinitzburg ein.
Der letzte Tag dieser Urlaub ist angebrochen. Wir frühstücken gemütlich und verabschieden uns von den anderen Gästen. Wir gehen dann unsere Sachen ein bisschen vernünftig packen, nicht dass wir mit lauter Tüten mit Dreckwäsche, staubige Schuhe und sonstigen Kram auf der Heinitzburg ankommen. Wir bezahlen unsere Rechnung und schon sind wir auf den Weg nach Windhuk. Auch hier hat es uns gut gefallen, der Bungalow war sehr schön. Andere Gäste die in den Standard-Zimmern gewohnt haben, waren nicht so begeistert, aber irgendwie muss sich auch der Mehrpreis bemerkbar machen 😗 . Das Essen war mal wieder sehr gut und die Gastgeber freundlich. 🙂 Wir machen in Okahandja Halt um was zu trinken, machen aber diesmal einen großen Bogen um den Holzschnitzermarkt da wir nichts kaufen wollen. Als wir in Windhuk von der B1 auf der B6 abbiegen wollen, müssen wir unfreiwillig eine halbe Stunde Halt machen. Soldaten mit Sturmgewehr stehen an den Abbiegungen und stoppen den Verkehr. Es wird gewalkitalked und endlich kommen zuerst mit Blaulicht die Eskorte, dann der Präsidentenwagen mit der Standarte und dahinter wieder jede Menge Blaulichtfahrzeuge. Na, also, haben wir das auch mitgemacht! 🙄 Bei Savanna geht die Autoübergabe wieder schnell und problemlos. So wie wir den Fortuner übernommen haben, so haben wir ihn auch wieder abgegeben. Nur ein bisschen dreckiger. 😣
Wir werden dann mit unser Pick Pack auf die Heinitzburg gefahren.
Wir checken ein, aber unser Zimmer ist noch nicht ganz fertig. Wir gehen dann auf die Terrasse wo wir unseren Willkommensschampus schlürfen und die Aussicht auf Windhuk genießen.
Wir bestellen dann eine Currywurst mit Pommes, jawohl, ja, und lecker Erdinger dazu. Da hat sich der Guggumann zeit Tagen darauf gefreut. Das wird sehr vornehm mit weiße Handschuhe serviert und hat auf jeden Fall sehr gut geschmeckt! 😛
Wir beziehen unser Zimmer, das wieder sehr schön ist.
Wir haben nicht vor in die Stadt zugehen um schon wieder Fotos von der Christus Kirche, Tintenpalast mit Garten etc. pp. zu machen. Und das Reiterdenkmal ist ja auch nicht mehr da. 🙁
Wir nehmen unsere Bücher mit und gehen an den Pool.
Lesen ein bisschen, wir wollen die Bücher unbedingt hier lassen und nicht mit nach Hause schleppen. Es ist für eine Weile auch interessant die Leute zu beobachten. Mit geschlossenen Augen lausche ich eine Amerikanische Familie; das Gequake hört sich an wie Donald Duck und Minnie Maus. 🙄 😉 Ich beobachte die Vögel wie sie hin und her fliegen und döse eine Weile so vor mich hin.
Als die Sonne tiefer steht wird es ein bisschen frisch und wir gehen aufs Zimmer duschen und uns für unser Abschluss Essen fertig machen. Ich habe schon von Zuhause den Tisch am Fenster in Leo´s at the Castle reservieren lassen, damit da auch nichts schief läuft.
Wir gehen dann im Dunkeln hin und ich versuche ein paar Fotos von „Windhuk by night“ zu machen.
Wir wählen ein Menü, dass gerade von ein paar Restaurants in WDH angeboten wird - irgendein Wettbewerb ist da am Laufen. Das soll dann anschließend im Internet bewertet werden wer es am besten umgesetzt hat! Den Ehrgeiz haben wir aber nicht und lassen die Bewertung sausen. Wir werden unsere Gewohnheit mit dem GT untreu und trinken als Aperitif ein Glas Nederburg Sekt 😉
Die Vorspeise war sehr lecker: Tomaten Mousse mit Garnelen und Rouccolasalat.
Zwischengang: Himbeersorbet.
Hauptgericht: Ein richtig gutes Gamefilet, auf ein Risotto aus dunklem Reis, das viel zu viel Biss hatte und auch noch zu trocken war. Das alles umgeben von einer Kirschsoße die unerträglich süß war. Das war irgendwie Nachtisch mit Fleisch und hat sich viel besser gelesen als es geschmeckt hat! Not our pice of cake... Hier hat für meine Begriffe das Wollen nicht mit dem Können mitgehalten. 😵 😣
Das Dessert war dann wieder richtig gut; dreierlei Mousse au Chockolat auf Ananascarpaccio.
Dazu hatten wir einen sehr guten Roséwein. 😛
Der junge Chef verärgert dann meinem Chefpiloten, indem er 2x an den Tischen links und rechts von uns war, um sich zu versichern, dass alles ok ist. Uns hat er beflissentlich ignoriert, for what reason ever. 😠 Wir genießen trotzdem unser Dessert und unser Wein, während wir das Lichtermeer unter uns betrachten und den Urlaub ein wenig Revue passieren lassen.
Dann wird es Zeit fürs feine Bettchen, Mr. Sandman streut uns das letzte Mal Namibischer Sand in den Augen und schon schlafen wir..........
Teil 3403. Feb. 2016
6.9.2015 Abschied und Heimreise
Wir sind früh wach dachten wir, merken dann am Smartphone, dass es nicht kurz vor 8 ist, sondern eine Stunde später. Die Zeitumstellung heute Nacht haben wir ganz vergessen! 😮 Ist nicht weiter tragisch, da wir erst um 11:30 vom Schuttleservice abgeholt werden. Wir gehen in dem Ritterraum und frühstücken Ausgiebig. Und ja, wir trinken auch noch ein Glas Sekt dazu. Wer weiß was es im Flugzeug gibt? Das war auf dem Hinflug nicht gerade berauschend. 🙄 Wir werden pünktlich auf dem Flughafen gebracht und das Einchecken geht auch schnell. Wir gehen dann durch die Passkontrolle und empfinden, dass die einzige Kneipe hier, die auch noch an Überfüllung leidet, schon ein sehr mageres Angebot ist. WIFI ist auch nicht, und so ist die Zeit bis Abflug etwas langatmig. Endlich geht es los und ich habe fast die ganze Zeit bis JNB geschlafen. Dort hat uns diesmal das Umsteigeprozedere richtig genervt. Obwohl wir uns im Transitbereich befinden, müssen wir insgesamt 4 Mal Schlange stehen und den Pass zeigen, dann auch nochmal das Handgepäck durchchecken. Zum Shoppen hatten wir danach keine Zeit mehr. Ich hätte schon unsere Enkel gerne ein Mitbringsel gekauft. 🙁 Sollte es wieder ein nächstes Mal geben, werden wir auf jeden Fall einen Direktflug wählen! Endlich ist es Zeit für Take Off. Im Flieger trinken wir schon wieder einen Sekt, der diesmal auch gekühlt ist, und stoßen an auf einen schönen und in jeder Hinsicht unfallfreien Urlaub. 😄
Fazit:
Unser Trip down Memory Lane war ein voller Erfolg und 4 Wochen Namibia liegt hinter uns. Ca. 3000 km auf meist ruckeligen Sand- und Schotterpisten sind wir gefahren. Wir haben Unmengen von Fotos geschossen. Haben traumhafte Sonnenauf- und -untergänge erlebt und haben 15 Mal die Unterkunft gewechselt.
Ein wunderschönes Land, ein Land das einem gefangen nimmt und in das wir zum 5. Mal wiedergekehrt sind. Man wird belohnt mit unendliche Weiten, faszinierende Natur und eine vielfältige Tierwelt.
Die farblichen Kontraste waren überwältigend. Rote Sandpisten umrahmt von grünen Sträuchern und einem spektakulären Himmel wurden abgelöst durch kargem, ockerfarbenem Land und unglaublichen Steinformationen. Wir haben aber auch noch nie Namibia so trocken und staubig erlebt. Während ich dies schreibe hat sich der Niederschlagsmangel zu einem richtigen Problem ausgewachsen.
Wir haben interessante Menschen kennengelernt und haben mehr als einmal staunen müssen wie klein die Welt doch ist. Wir sind diesmal das erste Mal einen 4x4 gefahren und das hat meinen Ranger schon richtig gut gefallen. Er war von dem Fortuner richtig begeistert. Trotz der extremen Straßenverhältnisse hatten wir keine Panne mit dem Fahrzeug! Wir hatten nicht einmal einen Reifenschaden, was, in Anbetracht der vielen zerfetzten Reifen an den Straßenrändern, schon unglaubliches Glück ist.
Die Streckenabschnitte und die Unterkünfte waren goldrichtig von mir geplant. Alle Unterkünfte waren geschmackvoll und auf ihre Art mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Es ist keine dabei gewesen wo wir sagen: Da gehen wir nicht mehr hin! Das Essen war gut und durch den geschichtlichen Hintergrund relativ europäisch!
Das Wort Hektik ist in Namibia ein Fremdwort und es blieb auch mir „Hektikerin“ nichts anderes übrig als mich an Ruhe und Gelassenheit zu gewöhnen. Ein klein wenig davon habe ich mich bis heute bewahren können.
Ob wir je wiederkehren werden? Wenn die Gesundheit mitmacht ja, aber noch ist nichts geplant. Die Sehnsucht ist aber unverändert groß.
Liebe Reisebegleiter, das war er, unseren Trip down Memory Lane.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen die uns begleitet haben. Denjenigen die mich mit netten Kommentaren bestärkt haben weiter zu schreiben, ein besonders dickes DANKESCHÖN. Ein bisschen Motivation ist manchmal nicht schlecht wenn der Schreibfluss ins Stocken kommt. Auch ein Dank an alle Buttondrücker . Da hat es ein paar ganz Treue darunter, die nie versäumt haben den Knopf zu tätigen. Auch welche, wo ich niemals vermutet habe, dass da ein Interesse an mein Geschreibsel besteht. Danke euch allen sehr! Auch ein Dank an alle die still und leise mitgereist sind. Nach den vielen Klicks, was neuerdings hier im Forum ein Thema gewesen ist, müssen es draußen im www ganzganz viele sein. Nicht nur im Deutschsprachigen Raum, sondern auch in Namibia und bis nördlich des Polarkreises. Nochmals herzlichen Dank, Ihr seid alle ganz große Klasse. 😘 😘 😘