Um 12:30 Uhr fuhren wir zur Mweya Lodge und kauften die Karten für die Bootsfahrt am Nachmittag. Wir hatten Gott sei dank wieder ein kleines Boot mit einem tollen Guide Jusof. Er erklärte uns jeden Vogel und fuhr ganz nah ans Ufer heran. Einmal durften wir sogar aussteigen um die Fischadler besser fotografieren zu können.
Ein paar Elis auf der Fahrt zum Boot:
Die Elis auf der anderen Seite:
Viele Pied Kingfisher
und Malachite Kingfisher
und noch viel andere Wasservögel
ein leider totes 😮 Hippo
Und ganz viele Elis
Fortsetzung folgt...
Teil 2215. Nov. 2015
...Fortsetzung
Hier noch die weiteren Bilder der Bootsfahrt.
Und noch mal ein paar Elefanten
Elefant beim Bieseln 😄
Um 16:00 Uhr waren wir wieder zurück. Die Bootstour war wirklich klasse. Robert holte uns wieder ab und es gab noch eine frische Mango. Unser Sundowner Bier genehmigten wir uns dieses mal auf der Terrasse. Um 19:00 Uhr wurde das Abendessen im Freien serviert. Jeder Tisch hatte seine eigene Petroleumlampe. In der Mitte gab es ein großes Lagerfeuer. Das war richtig romantisch. Abendessen: Salami mit Tomaten, Kürbissuppe, Beef mit Kartoffelbrei und Kuchen zum Nachtisch.
Auf der Terrasse lauschen wir dann noch den vielen Geräuschen. Wir hörten viele Hippos und sind schon gespannt auf das morgige Löwentracking.
Fortsetzung folgt...
Teil 2303. Jan. 2016
So, jetzt gehts endlich weiter. Wünsche noch allen ein gutes neues Jahr.
Dienstag, 14.7.2015
Uff – um 5:00 Uhr klingelte der Wecker 😠 – und das im Urlaub. Aber wir hatte ja ein Löwentracking gebucht. 🙂 🙂 Um 5:20 Uhr gings dann los. Wir fuhren bis zur Mweya Lodge. Dort trafen wir James Kalyewa, einen Mitarbeiter von Dr. Siefert. Er erzählte uns, dass zur Zeit ca. 45 Löwen im nördlichen Teil gibt. Einige davon tragen Halsbänder. Wir fuhren in den anderen Teil des Parks und erlebten einen tollen Sonnenaufgang. Gleich zu Beginn sahen wir ein paar Hyänen. Zum Fotografieren war es aber fast noch zu dunkel.
Wir stellten das Hubdach auf und dann gings los. Kreuz und Quer durch’s Gebüsch. Normalerweise zahlt man 500 $ Strafe, wenn man abseits der Wege fährt. Aber wir hatten ja James dabei. 😄
James gab Robert immer wieder Anweisungen wohin er fahren musste. An einem Weg standen 2 Game-Drive-Autos. Und da waren auch Löwen. Mist. 😈 Die hätten wir so auch gefunden. Wir fuhren jedoch weiter. Wir wollten die Gruppe mit den männlichen Löwen Rudi und Papa finden. Nach ca. 1 Stunde hatten wir sie dann gefunden. 🙂 🙂 Sie lagen ganz versteckt im Gras. James fragte uns wie viel Löwen wir denn sehen. 1, 2, 3. Ja wir sehen 3 Löwen. 🙂 James zählte uns die Löwen vor: 1, 2, 3 …7. 5 weibliche und 2 männliche. Wow… 🤩 Das eine Weibchen war sehr hungrig. James erzählte uns, dass wir jetzt ihr Futter wären. 😵 Die Situation war gar nicht so ungefährlich. 😵 Wir beobachteten eine Weile die Gruppe, machen viele Fotos. 🙂 Dann wurde es James doch zu kritisch und wir fuhren weiter.
Das war schon ein tollen Erlebnis so hautnah an den Löwen zu sein. Dann fuhren wir zu der anderen Gruppe. Diese hatten keine Halsbänder. Sie lagen faul im Gras und man konnte sie kaum entdecken.
An einem Salzsee machen wir dann unsere Frühstückspause. Dort konnte man auch Kaffee kaufen und hatte einen tollen Blick auf den See. Es war mittlerweile schon 10:00 Uhr.
Dann gins wieder kreuz und quer weiter. Wir duften das ja.
Ein Büffel „Loser“ wollte uns auch noch attackieren. Aber wir waren schneller. 😄 😄
In 2 Bäumen entdecken wir nun endlich unsere ersten Baumlöwen. Völlig relaxed lagen sie da in den Euphorbien.
Dann fuhren wir zum Salzsee weiter. Eine nette Dame nahmen wir noch als Guide mit. Sie erklärte uns, wie man dort Salz gewinnt. Es sind sehr harte Bedingungen für die Frauen und Männer. Viele Frauen haben Krebs und viele Männer sind unfruchtbar. 😮 Da wurde uns mal wieder bewusst, wie gut wir doch leben.
Bei den Flamingos schauten wir auch noch vorbei.
Dann fuhren wir wieder zur Lodge zurück, setzten James ab und fuhren dann weiter zur Bush Lodge. Nach dem Mittagessen (Suppe und Pasta) verbrachten wir den Nachmittag faul auf unserer Terrasse und schauten dem Treiben im Fluss zu. Um 17:00 Uhr fuhren wir noch zu einem Handcraft Betrieb. Dort wird aus Elefantendung Papier hergestellt. Der nette Mann erklärte uns den Prozess. Wir kauften noch einige Dinge ein und fuhren wieder zurück.
Zum Abendessen gab es gebratene Auberginen und Tomaten, Spinatsuppe, Schweinekotelett mit Reis und frittierte Bananen. Alles war sehr lecker.
Auf der Terrasse tranken wir noch unseren Whisky und fielen dann um 22:30 Uhr nach einem tollen Tag todmüde ins Bett. Fazit Bush Lodge: Super tolle Lodge mit hervorragendem Essen, toller Aussicht und nettem Personal. Eine absolute Empfehlung. Besonders toll fanden wir die Außendusche mit dem Waschbecken im Freien. Mal was anderes.
Teil 2409. Jan. 2016
Mittwoch, 15.7.2015
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Ishasha Sector, wo es ja die vielen Baumlöwen geben sollte. Wir freuen uns schon sehr darauf. Wir sahen noch einige Affen und Vögel
Hammerkop
Francolin
Um kurz nach 10:00 Uhr waren wir an der Ishasha Jungle Lodge. Wir wurden wieder mit kalten Tüchern und frischem Yakfruchtsaft begrüßt. Die Lodge hat nur 4 Bungalows und alle Angestellten waren sehr freundlich. Wir schauten uns die Fotos auf dem Tablett an, druckten einige für Robert aus und bezogen dann unseren Bungalow Kingfisher. Wow – ein toller, riesiger Raum mit 2 sehr großen Betten und einem großen Bad. Mit einem Schrank uns einem Schreibtisch.
Zum Mittagessen gab es für Martin Reis mit Gemüse und für mich ein Talapiafilet mit Pommes. Zum Nachtisch gab’s noch Obstsalat.
Um 13:00 Uhr machten wir uns dann auf die Suchen nach den Löwen.
Teil 2509. Jan. 2016
2 Stunden fuhren wir jeden Baum an – und sahen nichts. Wahrscheinlich waren alle in den nördlichen Teil ausgewandert. Am Fluß machten wir eine kurze Pause uns aßen frische Ananas und Mangos. Es gab einige Hippos und Baboons.
😄 😄 😄
Dann fuhren wir wieder weiter. Außer Topis, Uganda Kobs mit Babys sahen wir nichts.
Robert war auch schon ganz enttäuscht uns keine Baumlöwen präsentieren zu können. 🙁 Um 16.30 Uhr waren wir wieder an der Lodge. Nach einer Duschen gönnten wir uns erstmal ein Bier im Garten. Für’s Abendessen waren Tische im Freien gedeckt. Später gab es noch eine Tanzvorführung einer lokalen Kindergruppe.
Dann gab’s ein Buffet mit Lauchsuppe, Fleisch vom Grill (Beef, Hähnchen, Pork), versch. Beilagen (Reis, Matoke, Maniok) und natürlich Erdnusssoße. Endlich mal ein typisches ugandisches Essen und sehr, sehr lecker.
Fazit Ishasha Jungle Lodge: Ganz tolle Lodge mit schönen Bungalows und sehr netten Angestellten und besonders gutem Essen.
Teil 2609. Jan. 2016
Donnerstag, 16.7.2015
Nach dem Frühstück probierten wir es nochmal mit den Löwen. Wir sahen einige Vögel, Elefanten, Giant Pig, Adler und Geier.
Kuckuck
Giant Pig
Dann trafen wir ein Game Drive Auto. Diese hatten Löwen gesehen. Also fuhren wir dem Auto nach. Aber sie hatten sich wohl zwischenzeitlich wieder verzogen. Wir drehten wieder um. Dann sahen wir im Gebüsch ganz kurz ein Löwenpärchen. Aber sie waren schnell wieder weg.
Wir suchten noch ca. eine halbe Stunde nach der Löwenmutter mit den 4 Cubs – fanden sie aber nicht. 🙁 Wir hatten einfach ein Glück im Ishasha Sector. 🙁
In einer kleinen Stadt machten wir noch kurz einen Stopp bei einer Bank.
Die Landschaft änderte sich nun zunehmend.
Teil 2709. Jan. 2016
Um 13:30 Uhr kamen wir an der Haven Lodge an. Diese wurde im Dezember 2014 ganz neu eröffnet. Sie liegt oben am Berg mit einer fantastischen Aussicht.
Der Bungalow ist gigantisch. 2 große Betten und ein Bad mit einer Badewanne mit Panoramablick.
Zum Lunch gab es einen spanischen Kartoffelauflauf. Wir relaxten etwas und genossen die tolle Aussicht auf den Regenwald. Gorillas macht euch hübsch – morgen kommen wir!! Um 17:00 Uhr fuhren wir dann zu einem Waisenhaus und wurden dort von der Leiterin freundlich empfangen. Dort sangen einige Kinder Lieder für uns. Wir verteilten unsere Luftballons und Sticker. Wir hatten alle sehr viel Spaß miteinander. Sie legten ihre selbst gemalten Bilder aus. Wir kauften einige Bilder, Gorillas uns eine Rassel. Dann verabschiedeten wir uns von Allen und ließen noch eine großzügige Spende da.
Dann schauten wir noch in einige Geschäfte. In einem Shop mit vielen Masken blieben wir hängen. Eine fand ich besonders toll. Sollte aber 100 $ kosten. Das war mir dann doch zu teuer. Wir handelten ihn bis auf 50$ herunter. Ich werde mal eine Nacht darüber schlafen.
In der Lodge bekamen wir dann zum Essen erstmal warme Tücher gereicht um unsere Hände sauber zu machten – Waren doch gar nicht schmutzig. 😉 Zum Essen gabs Kürbissuppe, Steak mit Kartoffeln, Creme Caramel. Wir gingen früh ins Bett um morgen fit zu sein. Als wir zum Bungalow kamen, waren schon die Vorhänge zugezogen und das Moskitonetz um das Bett geschlossen – was für ein Service. Ich war gerade im Bad, als ich einen Schrei von Martin hörte. 🤩 🤩 Spinne? Scorpion? Schoss es mir durch den Kopf. 😈 Aber nein – es lag nur eine Wärmflasche im Bett. 😗 😗
😄 😄 🙂
Fortsetzung folgt ....
Teil 2810. Jan. 2016
Freitag, 17.7.2015
Um 6:30 Uhr klingelte der Wecker. Endlich war der Tag da, auf den ich mich schon so lange gefreut hatte. Um 7:00 Uhr sollte es Frühstück geben. Aber es dauerte sehr lange, bis dann alles hergerichtet war. Da wurde es fast ein bisschen hektisch. Um 7:45 Uhr fuhren wir dann los. Robert nahm unsere Pässe uns erledigte alles. Von Peter aus dem Forum hatten wir gehört, dass es in der Mubare Gruppe 4 Junge geben sollte. In diese Gruppe wollten wir. Robert organisierte das für uns. Dann wurden wir alle zum Briefing zusammen gerufen. Der Ranger erzählte uns so einiges über die Gorillas und das Verhalten. Wir sollten immer schön 7m Abstand lassen und ihnen nicht direkt in die Augen schauen.. Und wenn sie auf einen zukommen ja nicht weglaufen. Auf der Wiese gab es auch noch eine Skala, damit ja jeder wusste, wie weit 7m sind. Dann erklärte er uns noch, dass wir Bescheid sagen sollten, wenn wir einen „short call“ bräuchten. Wir wussten bereits, dass damit eine Pinkelpause gemeint war.
Dann wurden wir in die Gruppen eingeteilt. Wir kamen in die Mubare-Gruppe. Der Ranger erzählte uns noch, dass diese Gruppe am längsten habituiert ist. Und zur Zeit aus 14 Mitglieder besteht. Dann nahmen wir uns noch einen Porter „Salomon“. Dang ging’s los. Zuerst durch auf einen gut ausgebauten Weg leicht nach oben.
Wir hatten noch ein älteres Ehepaar aus England, ein Mädchen aus den USA und 3 aus Holland mit dabei. Der Ranger machte immer wieder Pausen, so dass wir trinken und uns erholen konnten. Wobei es für Martin und mich noch nicht anstrengend war. Auch meinem Fuß ging es gut. Salomon fragt immer wieder ob er mit behilflich sein kann, aber im Moment braucht ich es noch nicht. Eine blöde Wespe stach mich in den Finger. Es brannte fürchterlich. Nach ca. 1 Stunde bergauf mit mehreren pausen ging es dann querfeldein durch den Regenwald. Die Ameisen waren lästig. Aber wir hatten ja die Socken über die Hosen gezogen. Nach einer halben Stunde hatten wir sie dann erreicht. Wir mussten unsere Rucksäcke zurücklassen. Mit 3 Kameras bewaffnet gings nochmal ein paar Meter weiter. In der Früh waren schon 2 Ranger vorausgeeilt um die Gruppe zu suchen. Sie begleiteten uns jetzt auch und machten den weg frei. Und dan sahen wir ihn – unseren ersten Gorilla.
Es war schon ein Gänsehautgefühl. Ein Weibchen lag mit ihrem Baby im Gebüsch. Oh je, wie sollte man da denn gute Fotos machen. Aber die Ranger schafften es die ganzen störenden Äste weg zuschneiden, sodass man perfekte Sicht auf die Gorillas hatte. Es war unglaublich toll die Kleinen beim Spielen zuzuschauen. Und ich musste auch immer wieder meine Kamera weglegen um auch mal die Atmosphäre zu genießen und nicht nur durch die Linse zu schauen.
Teil 2910. Jan. 2016
Der Silberrücken sollte auch irgendwo liegen. Die Ranger schlugen mit einer Sichel das Gebüsch zur Seite. Es bewegte sich etwas darunter.
Und dann kam er hervor – der Silberrücken. Er war die ganze Zeit keine 2m von uns entfernt. Er ist jetzt 18 Jahre alt. Mit 3 Jahren übernahm der die Gruppe, weil sein Vater starb. Wir waren unglaublich nah dran. Von wegen 7m. Aber die Ranger sagten auch nichts. Ich stand da und fotografierte, als sich plötzlich direkt hinter mir im Busch was bewegte. Ich bekam erst mal einen Riesenschreck und hüpfte zur Seite. Es war ein weiteres Weibchen. Der Ranger neben mir, meinte nur „Do not run“. 😗 Also ging ich vorsichtig einen Schritt zur Seite. In 1m Entfernung lief sie mit ihrem Baby an mir vorbei. Was für ein Erlebnis. Es waren unglaublich Momente. 🙂 🙂 🙂 🙂
Beim Stillen
Ein letzter Blick 🙁
Die Stunde ging natürlich viel zu schnell vorbei. Aber liebe Gorillas – Vielleicht kommen wir mal wieder.
Die Porter brachten uns unsere Rucksäcke und wir kämpften uns durch den Dschungel wieder nach unten. Jetzt war der Porter unheimlich hilfreich für mich. Denn beim Bergab gehen spürte ich dann doch meinen Knöchel. Und er war immer mit der Hand da, als es mal rutschig wurde.. Nach ca. 45 Minuten machten wir dann unsere Pause und aßen unsere Lunchpakete.
Um ca. 13:00 Uhr waren wir dann wieder am Ausgangspunkt, wo es noch unsere Urkunden gab.
Fortsetzung folgt...
Teil 3018. Feb. 2016
Nachdem ihr mir ja alle ein schlechtes Gewissen eingeredet habt, dass ich schon wieder nach Uganda fahre bevor mein Reisebericht fertig ist, gibts zumindest noch das Ende des Tages.
Teil 3118. Feb. 2016
Fortsetzung Freitag 17.7.2016
Robert fuhr uns zur Lodge zurück. Wir verabredeten uns um 16:00 Uhr vor dem Maskenshop. Nach einer heißen Dusche relaxten wir noch ein wenig und ich schaute mir die Bilder der Gorillas an. Er war schon ein tolles Erlebnis. Wir haben es nicht bereut. Nach dem Kaffee machten wir uns auf dem Weg ins Dorf. Überall begegneten uns Kinder, die uns fröhlich zuwinkten. Das eine Mädchen kannten wir von der Tanzaufführung gestern. Wir sollten unbedingt ein Foto machen. Was wir natürlich auch machten. Sie war ganz begeistert.
Robert erwartete uns schon. Gordon erkannte uns gleich wieder. Er zeigte uns nochmal alle Masken. Robert meinte, dass 50$ ein guter Preis wäre. Gordon wollte dann 60$. Wenn wir ihm 60$ zahlen, dürfen wir uns noch einen Gorilla aussuchen. Das haben wir auch getan.
Robert, unser Guide
Dann trafen wir uns mit der Leiterin des Heimes und fuhren zur Schule.
Heute war ein „Public Holiday“ der Moslems. Deswegen waren nicht so viele Kinder da. Der Schulleiter begrüßte uns alle recht herzlich und zeigte uns die Schlafsäle der Kinder, die hier im Internat sind. Dann kamen einige Kinder zusammen und sangen einige Lieder für uns. Wir verteilten einige Sticker und Martin spiele mit Seifenblasen. Zum Schluss gaben wir dem Schulleiter noch Stifte, Radiergummi, Spitzer und Notizzettel. Er freute sich sehr.
Dann fuhren wir wieder ins Dorf zurück. Robert blieb im Community Camp und wir gingen zur Lodge hoch. Wir trafen noch Gordon, der uns begleitete. Wir hatten einige interessante Gespräche. Zum Abendessen gabs Tomatensuppe, gegrilltes Hähnchen mit Reis und Gemüse und Crêpes zum Nachtisch. Vor dem essen gab es immer warme Tücher zum Hände waschen.
Fazit Haven Lodge: Eine ganz tolle kleine Lodge mit 2 Bungalows mit großen Betten und gigantischer Badewanne und einem großen Familienhaus. Sehr nettes Personal, fantastischer Blick über den Regenwald. Gutes Essen. Sehr zu empfehlen. 🙂 🙂
Teil 3214. Mai 2016
Liebe Fomis,
endlich gehts nun weiter mit meinem Reisebericht.
Samstag, 18.7.2015
Nach dem Frühstück machten wir noch den „Community Village Walk“. Unser Guide war Joel. Zuerst gingen wir zum „Traditionel Healer“, dem Medizinmann. Ein älterer Herr, der nur französisch sprach, führte uns in seine Praxis und erzählte uns, wie er welche Kräuter verwendet und zubereitet.
Anschließend gings zur Banana Brewery. Joel erklärte uns dann dort wie Saft, Wein, und Schnaps gemacht wird. Wir durften das auch probieren. Saft und Wein schmeckten etwas seltsam, aber der Schnaps war ganz gut. Wir kauften zwei kleine Flaschen.
Dann gings weiter zu den Pygmäen. Dort wurde ein Tanz aufgeführt und man erklärte uns noch wie Feuer gemacht wird. Wir kauften noch eine Kette, eine Dose und ein „Feuerzeugset“.
Dann gings wieder zurück. Der Walk war sehr interessant. Um 10:30 Uhr starteten wir mit frisch gewaschenem Auto in Richtung Mburo Nationalpark. Um 15:30 Uhr machten wir dann eine Pause in einem Restaurant. Dort fanden gerade 2 Hochzeiten statt. Alle waren ganz schick gekleidet und wir saßen in kurzen Hosen da.
Um 17:00 Uhr waren wir dann endlich im Mburo NP. Noch schnell das dach aufgestellt und dann gings endlich wieder los mit den Tieren. Wir sahen Zebras, Buschböcke, Elands, Topis und Impalas.
Um 19:00 Uhr, es war schon dunkel kamen wir am Eagles Nest an. Wie immer gab es frische Tücher und Saft.
Noch schnell eine „Kübeldusche“ genossen und dann gings zum Essen. Es gab Kürbissuppe, Hähnchen, Kartoffeln und Crêpe zum Nachtisch.
Teil 3314. Mai 2016
Sonntag, 19.7.2015
Heute klingelte der Wecker mal wieder um 5:45 Uhr. Wir waren zum Morning Walk verabredet. Nach einer Tasse Tee bzw. Kaffee gings um 6:15 Uhr los. Um 7:00 Uhr waren wir mit dem Ranger verabredet. Ca. 1,5 Stunden liefen wir mit ihm durch den Busch. Wir sahen Zebras, Büffel, Elands, Waterbock, Buschbock und viel versch. Vögel. Es war ein ganz besonderes Erlebnis die Tieren mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Anschließend gab es Frühstück. Um 11:20 Uhr fuhren wir weiter zur Bootsfahrt. Um 12:00 Uhr legte das Schiff ab. Wir waren nur zu viert und Ben unser Ranger. Wir sahen ein paar Vögel und Hippos. Der Ranger war aber nicht besonders gesprächig. Jedes Wort musste man ihm aus der Nase ziehen.
Giant Kingfisher
Upps, plötzlich taucht ein Hippo vor uns auf.
Nach dem Lunch machen wir einen weiteren Game Drive. Irgendwie verfuhr sich aber Robert und der Weg war verbarrikadiert. Wir mussten den ganzen Weg wieder zurück fahren.
Eigentlich sollten wir ja um 15:30 Uhr uns ein Projekt der Kommune anschauen. Aber es wurde dann 17:00 Uhr bis wir wieder an der Lodge waren. Wir hatten dazu heute keine Lust mehr und beschlossen das gleich morgen früh zu machen. Wir druckten noch ein paar Bilder für Robert aus. Vor dem essen gaben wir ihm noch unser Abschiedsgeschenk, einen Bildband aus Deutschland und einen Postkartenkalender für 2016 aus Deutschland und etwas Trinkgeld. Er freute sich sehr darüber. Zum Abendessen gabs eine Suppe, Fisch und Beef mit Reis und Kartoffeln und zum Nachtisch Pancake.
Wir gingen sehr früh schlafen. Diese Nacht hatten wir keine Moskitos im Zelt.
Fazit Eagles Nest: einfache Unterkunft mit Zelten. Netter Service. Die Zelte stehen etwas eng zusammen. Den Nachbarn hört man Schnarchen. Der Blick ist jedoch toll, da Eagles Nest auf dem Hügel liegt.
Teil 3419. Juni 2016
So, jetzt geht's weiter mit dem letzten Teil unserer Reise.
Montag, 20.7.2015
Nach dem Frühstück gingen wir mit dem Guide Patrick zu einem Projekt. Ich nenne es mal das „Milchprojekt“. In einem runden Haus wurden wir von der „Milchmama“ empfangen. Sie erzählte uns, dass sie für die Milchverteilung zuständig ist. Jedes Kind und Person hat dort seinen eigene Milchkanne. Die Mama verlässt ihr Hütte nur um auf die Toilette zu gehen. Ansonsten verbringt sie den ganzen Tag dort und „bewacht und verteilt“ die Milch. Vor der Hochzeit werden die Mädchen 3 Monate intensiv mit Milch gemästet, damit der Mann dann eine starke Frau hat. Die Leute dort ernähren sich ausschließlich von Milch. Nur die Kinder, die zur Schule gehen bekommen dort noch etwas anderes zu Essen. Dem Mädchen schenkten wir noch eine Kette.
Um 10:00 Uhr waren wir dann wieder zurück und fuhren nach Kampala. Am Äquator machten wir noch einen Stop und aßen eine Kleinigkeit.
Um 15:00 Uhr kamen wir an der Cassia Lodge an. Nach dem duschen tranken wir noch ein Bier im garten der Lodge. Dort hat man einen schönen Blick auf den Victoria See.
Um 18:00 Uhr holte uns Robert ab. Wir wollten eigentlich noch ein Buch besorgen, aber in der Stadt war so viel Verkehr, dass wir keine Zeit mehr hatten. Wir waren mit Tony, dem Chef von Speke Uganda Holidays und seiner Frau Eva zum Abendessen verabredet. Robert holte uns wieder ab und fuhr uns zur Lodge zurück. Wir verabschiedeten uns noch von Robert. Er war wirklich ein toller Fahrer und Guide und wir haben und toll mit ihm verstanden.
Teil 3519. Juni 2016
Dienstag, 21.7.2015
Heute stand der Besuch von unserem Patenkind auf dem Programm. Plan International holte und um 8:00 Uhr an der Lodge ab. Julio der Fahrer und Lucky. Da wir schon spät dran waren nahmen wir die Fähre über den Nil. Um 11:00 Uhr waren wir dann im Büro von Kamuli. Wir bekamen Samosas und Chapati und Kaffee serviert. Um 13:00 Uhr gings dann weiter zu 2 Projekten. Ein Bohrloch für Wasser und eine Schule.
Dann fuhren wir zu Scovia’s Schule. Dort wurden wir vom Schulleiter begrüßt. Wir durften zuerst die Vorschule besichtigen und dann sein Büro.
Wir übergaben noch unsere Geschenke dem Schulleiter (Fußball und Stifte). Dann fuhren wir zusammen mit Scovia zu ihrer Familie. Dort wurden wir schon sehnsüchtig erwartet. Die ganzen Nachbarn waren zusammen gekommen um uns zu begrüßen. Alle brachen in Jubel aus. Wir wurden hinters Haus geführt. Dort durften wir uns auf Stühle setzten. Leider fing es an zu regnen aber wir saßen unter einem großen Baum. Wir waren die ersten „Muzungus“ dort. Alle hatten sich sehr hübsch gemacht. Sie sangen ein Willkommenslied für uns. 😄 😄
Die Mitarbeiter von Plan International hielten noch Ansprachen.
Dann bekamen wir unsere Geschenke: 2 Bananenstauden, 1 große Jackfruit, Mango, Papayas, Maiskolben und Erdnüsse. 😛 😛
Wir wussten gar nicht was wir sagen sollten. Das hatten wir nicht erwartet. Dann mussten wir eine Ansprache halten. Später übergaben wir dann unsere Geschenke. Sie alle haben sich ganz toll gefreut. Leider war die Zeit viel zu kurz. Wir druckten noch ein paar Bilder aus, dann mussten wir leider wieder fahren. Wir fuhren nochmal ins Büro nach Kamuli zurück und verabschiedeten uns von allen.
Dann fuhren wir wieder nach Kampala zurück. Julio fuhr uns bis zur Lodge. Um 20:15 waren wir wieder da. Im Restaurant aßen wir beide noch einen leckeren Fisch. Unser letzter Abend in Uganda. Zum Abschied tranken wir noch einen Whisky auf dem Balkon und schauten dem Treiben der Fledermäuse zu.
Fazit Cassia Lodge: Tolle Lodge mit fantastischem Blick über dem Victoria See. Schöner Pool. Sehr gutes Essen im Restaurant.
Mittwoch, 22.7.2015
Um 9:00 Uhr holte uns Hamid von Speke Uganda Holidays ab. Wir fuhren zur Garden City Mall und kauften im Buchladen noch zwei Bücher „Birds of East Africa“. Eines für uns und eines für Robert. Im Kaffee, wo wir am ersten Tag Tony getroffen hatten aßen wir noch einen Bananenkuchen und tranken einen Kaffee. Dann gings zum Flughafen. Wir aßen noch Samosas im Bistro. Pünktlich um 16:00 Uhr gings dann Richtung Dubai, wo wir um ca. 22:00 Uhr ankamen.
Fazit Uganda: Wir hatten wunderbare 20 Tage in Uganda verbracht. Unser Guide und Fahrer Robert war spitze und es hat sich eine nette Freundschaft entwickelt. Er besuchte uns dieses Jahr für 10 Tage im April/Mai. Das Land ist fantastisch und alle Leute, vor allem die Kinder sind sehr nett. Das Gorillatracking war ein besonderes Erlebnis. Mir hat es so gut gefallen, dass ich bereits im Februar 2016 mit meiner Arbeitskollegin Diana wieder 10 Tage in Uganda verbrachte.