MAmahomueThemenstarter11 Beiträge · seit 201515. Okt. 2015 · #1
Liebes Forum,
zunächst einmal: Respekt, wie sehr sich hier gegenseitig geholfen wird! Wirklich toll!
Zu meiner Bitte:
Mein Bruder (27) und ich (30) haben vergangenes Jahr einen 5 wöchigen Roadtrip durch Südafrika, Namibia und Botswana gemacht. Im Zuge dessen haben wir auch 10 Tage 4by4 Erfahrungen im Chobe und Moremi Nationalpark gesammelt - mitunter wirklich tiefer Sand und die ein oder andere Wasserquerung.
Zum 60. Geburtstag meiner Mutter wollen wir nun als Familie (Eltern + 3 "kinder" im aAlter von 30, 27 und 23) gute 2 Wochen nach Tansania fahren und davon ungefähr 8 Tage auf Safari gehen und die restlichen 6 Tage nach Sansibar. Zeitraum wären die Weihnachtsferien 2016/2017. Da dies sicherlich eine Hauptreisezeit ist, möchte ich frühzeitig mit der Planung beginnen.
Ankunft Arusha wohl am 23.12., Flug nach Sansibar wohl am 31.12. Dazwischen wie gesagt Safari.
Ich würde sehr gerne eine Selbstfahrersafari organisieren, da alles andere für mich irgendwie witzlos ist. Ich habe mir vorgestellt ungefähr die Hälfte der Nächte in nicht umzäunten Camps zu schlafen, da meinem Bruder und mir dies in Botswana ganz besonders gefallen hat und dies ja auch irgendwie den Witz einer Safari ausmacht. Die andere Hälfte der Nächte in Lodges zur Erholung - vor allem für meine Eltern. So viel zu den "Rahmenbedingungen". Nun meine Fragen an euch, liebe Forumsteilnehmer:
1.) Könnt ihr bestimmte Autovermietungen empfehlen?
2.) Welche Route würdet ihr für diese 8 Tage empfehlen?
3.) Sind die Wege in den Nationalparks für "Gute, geübte, sichere Autofahrer" aber "keine 4by4 Profis" befahrbar?
4.) Könnt ihr Camps innerhalb der Parks empfehlen, die nicht umzäunt sind? Sind nur die sogenannten Special Campsites innerhalb der Parks und nicht umzäunt?
5.) Gibt es innerhalb der Parks Camps, die nicht umzäunt sind, die fest installierte Zelte /Unterkünfte anbieten? (Hintergrund der Frage ist, dass wir ja 5 Personen sind und bei Anmietung von Autos mit Zelten auf dem Dach 2 Autos benötigen würden. Gäbe es jedoch solche Camps, würde ein Auto genügen)
6.) Könnt ihr zudem Lodges als "Ausgleich" emopfehlen?
Ich freue mich von euch zu hören und bin gespannt!
euer Maximilian
THBiker1'366 Beiträge · seit 201115. Okt. 2015 · #2
hallo Maximillian
Ich würde sehr gerne eine Selbstfahrersafari organisieren, da alles andere für mich irgendwie witzlos ist
darf ich fragen warum?
Da ihr nur 8 Tage auf Safari seinwollt, würde ich euch zu einer Safari mit Guide raten. Ich denke da haben deine Eltern mehr davon. Vor allem könnt ihr dann entspannt die Zeit genießen und müsst euch um nichts kümmern. Benutze mal die Suchfunktion, ich kann mich erinnern, dass wir genau dieses Thema letztens erst diskutiert hatten.
1.) Könnt ihr bestimmte Autovermietungen empfehlen?
Da wissen die Slbstfahrer hier sicherlich einige mehr. Anbieter. Ich kenne nur 4x4 Adventures
2.) Welche Route würdet ihr für diese 8 Tage empfehlen?
Klassische Nordroute: Ankunft : Arsusha Tag 1 Lake Manyara Tag 2: Ngorongoro Krater (wenn man dennn bereit ist für einen halben Tag so viel zu bezahlen) Tag 3-6 Serengeti (ggf. Ngorongoro Conservation Area) Tag 7-8: Tarangire
Alternative: 3 Tage Selous 3 Tage Ruaha, 2 Tage Mikumi oder Katavi (jedoch in der Zeit nicht als Selbstfahrer machbar. Nur als Fly In Safari)
3.) Sind die Wege in den Nationalparks für "Gute, geübte, sichere Autofahrer" aber "keine 4by4 Profis" befahrbar?
Die Parks im Norden (die oben genannten) JA. In der Conservation Area darf man auch offroad fahren
4.) Könnt ihr Camps innerhalb der Parks empfehlen, die nicht umzäunt sind? Sind nur die sogenannten Special Campsites innerhalb der Parks und nicht umzäunt?
Wollt ihr campen oder in Tented Camps übernachten. Ich glaube bei den Tented Camps ist keins umzäunt.
5.) Gibt es innerhalb der Parks Camps, die nicht umzäunt sind, die fest installierte Zelte /Unterkünfte anbieten? (Hintergrund der Frage ist, dass wir ja 5 Personen sind und bei Anmietung von Autos mit Zelten auf dem Dach 2 Autos benötigen würden. Gäbe es jedoch solche Camps, würde ein Auto genügen)
Ich kenne keine. Und wenn, wäre der Zeltzplatz wohl immer von den festen Unterkünften getrennt. Aber hier wissen bestimmt die Selbstfahrer auch mehr.
6.) Könnt ihr zudem Lodges als "Ausgleich" emopfehlen?
Tarangire River Camp haben wir als Abschluss sehr schön empfunden (ebenfalls nicht umzäunt, jedoch außerhalb des Parks
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201115. Okt. 2015 · #3
Hallo Maximilian,
also überzeugter Selbstfahrer kann ich Dich sehr gut verstehen. Warum, wie Thorsten schreibt, Deine Eltern mit Fahrer-Guide mehr davon haben, verstehe ich nicht. Ich würde das Thema aber mit allen Mitreisenden diskutieren und dann abstimmen lassen.
2. Wie Holger, evtl. würde ich Lake Manyara weglassen. Dann so: 1-2 Tarangire (Tarangire River Lodge, im Park mit tollem Blick auf den Fluss, oder SCS) 3 Ngorongoro (ist teuer, aber ein "once in a lifetime"-Erlebnis, hier auf jeden Fall eine "günstige" Lodge am Kraterrand) 4-5 Seronera in der Serengeti (Serena Lodge oder SCS) 6-8 NCA: Ndutu Safari Lodge oder SCS (SCS sind zwar teurer, aber Ihr seid für Euch! Die Public CS in der Seronera z.B. werden Weihnachten/Sylvester hoffnungslos überfüllt sein!) Grund für meine abweichende Meinung: Ihr hättet eine Chance, die Migration der Gnus zu sehen!
3. Ja. Offroad ist allerdings nicht mehr erlaubt. (Marina (Butterblume) hatte das kürzlich recherchiert.)
4. Ich kenne keine eingezäunten Camps.
5. Ja, kenne ich aber nicht. (Daniel Staub fragen!)
6. S.o.
Die Unterkünfte und SCS würde ich über Daniel Staub von Tanzanian Pioneers buchen lassen. Ich buche sonst immer selbst, aber Daniel holt bei den Lodges deutlich bessere Konditionen heraus. Und auch auf die schnell ausgebuchten SCS hat er einen guten Zugriff.
THBiker1'366 Beiträge · seit 201115. Okt. 2015 · #4
KarstenB schrieb: 3. Ja. Offroad ist allerdings nicht mehr erlaubt. (Marina (Butterblume) hatte das kürzlich recherchiert.)
Karsten
Wir sind dieses Jahr noch offroad gefahren. Auch Ranger haben uns dabei geshene, bzw. wir haben sie getroffen. Ich kannmich aber an die Diskussion erinnern.
Warum, wie Thorsten schreibt, Deine Eltern mit Fahrer-Guide mehr davon haben, verstehe ich nicht. Ich würde das Thema aber mit allen Mitreisenden diskutieren und dann abstimmen lassen.
Weil ich einfach denke, dass man in 8 Tagen eh so wenig Zeit hat, dass man sich nicht auch noch mit einkaufen, selbst verpflegen, usw. beschäftigen muss. Ist sicherlich geschmacksache. Die Guides wissen meistens auch besser wo sich die Tiere gerade aufhalten. Wenn man genug Zeit hat zum Suchen, dann ist das sicherlich kein Problem, aber jeweils nur 1-3 Tage an einem Ort, da wäre es doch ärgerlich, wenn man aufgrund der fehlenden Ortskenntnisse nicht so interessante Sichtungen hat. Aber das muss jeder für sich entscheiden, das ist nur meine ganz persönliche Meinung.
MAmahomueThemenstarter11 Beiträge · seit 201515. Okt. 2015 · #5
Hallo Ihr beiden,
zunächst einmal ganz lieben Dank für eure schnellen Antworten. Um ehrlich zu sein, ist es das erste Mal, dass ich ein solches Forum um Hilfe frage, obwohl ich schon sehr viel auf eigen Faust verreist bin. Jedoch ist es für Selbstfahrer in Tansania irgendwie fast unmöglich an Informationen zu kommen.
Lieber Thorsten, Selbstfahren deshalb, weil ich zum einen mein eigener Herr sein möchte und zum anderen nicht dauerhaft einen ja doch "Fremden" im Urlaub Tag und Nacht um mich herum haben möchte.
1, Bzgl. Special Campsites: Hier tue ich mich am schwersten konkrete Informationen zu finden, deshalb folgende Fragen:
a) Was ist der konkrete Unterschied zwischen Public und Special Campsites? Sind sie alle innerhalb eines Parkes und nicht umzäunt? Hintergrund meiner Frage ist folgender: Das besondere Feeling einer Safari macht für mich iwie aus, Abends innnerhalb des Parks an einer unumzäunten Stelle sein Lager aufzuschlagen. Das ist doch irgendwie gerade das schöne... Dabei geht es mir - bzw. vor allem meinen Eltern - weniger darum zwingend in einem Zelt zu schlafen. Maßgebliches Kriterium ist vielmehr: 1. Im Park, 2. Kein Zaun.
b) Ist man auf den Special Campsites völlig allein oder sind da durchaus noch andere, aber eben weniger und etwas weiter verteilt? In der wirklich völligen Einsamkeit könnte ich nämlich Probleme mit meinen Damen bekommen...
c) Könnt ihr mir konkrete Special Campsites empfehlen? Habt ihr vielleicht sogar ein paar Fotos die ihr mir schicken könntet? Gern auch an meine private Emailadresse.
2.) lieber Karsten, folgendes verstehe ich nicht: "Grund für meine abweichende Meinung: Ihr hättet eine Chance, die Migration der Gnus zu sehen!" Welche abweichende Meinung meinst du? Die Migration wäre natürlich ein besonderes Highlight ...
Vielen, vielen Dank für eure Hilfe,
Max
3) Warum würdest du Tarangire, Lake Manyara vorziehen?
Montango1'667 Beiträge · seit 201115. Okt. 2015 · #6
Hallo Max,
auf den Special Campsites bist Du ganz alleine. Die werden immer nur an eine Gruppe vergeben. Es gibt keinerlei Infrastruktur und ich meine wirklich keinerlei. Du mußt alles mitbringen incl. Wasser auch zum Duschen (Dusche gibt es aber auch keine 😉 )
Auf den öffentlichen Campsites gibt es viele Leute (und viele Affen) Dafür gibt es dort aber Toiletten und Käfige, in denen man essen kann.
Gilt für die Sergengeti, in den anderen Parks war ich nicht campen.
Wenn Camping würde ich dort auf alle Fälle die SC nehmen.
Allerdings würde ich an Eurer Stelle zwar selber fahren, aber in Tented Camps oder Lodges übernachten. Der Aufwand ist doch sonst für die kurze Zeit sehr hoch.
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201115. Okt. 2015 · #7
Hallo Max,
zu 1a), b): Ja, beide in den Parks, nicht umzäunt. Aber SCS: Nur Eure Gruppe (kommt dann für Deine Damen nicht in Frage), PCS: pickepackevoll. Und damit meine ich wirklich pickepackevoll, jedenfalls in der Hochsaison. Das nächste Zelt so nah, dass Du den Nachbarn schnarchen hörst. Leider selbst erlebt. Käme von daher für mich nicht in Frage. Deshalb würde ich Montangos Vorschlag unterstützen: Geht für die Kürze der Zeit in Lodges. Die Tarangire Safari Lodge hat fest aufgebaute Zelte. Ndutu einzelne Bungalows. Seronera Wildlife und die Ngorongoro Wildlife sind allerdings Hotelbauten - aber beide mit toller Sicht von den Zimmern. c) Meist kannst Du nicht bestimmen, auf welche SCS Du kommst. Du musst froh sein, überhaupt eine zu bekomen.
Zu 2.) Abweichend von Thorstens Vorschlag: Ich würde auf Manyara verzichten und den Tag in der NCA oder Serengeti verbraten. Wir hatten mal das Glück, die Migration Weihnachten im Ndutu Gebiet zu haben. Und das Pech, dass wir nur eine Nacht dort hatten, da wir damit nicht gerechnet hatten. "Normalerweise" sind die Gnus um die Zeit noch weiter nordöstlich.
Zu 3.) Tarangire ist einer meiner Lieblingsparks in Afrika, nicht nur wegen der Elefantenmassen.
MAmahomueThemenstarter11 Beiträge · seit 201515. Okt. 2015 · #8
Liebe Alle,
Vielen Dank! Wie immer bleiben weiterhin Fragen.
a)Vor allem scheine ich das System der Special Camp Sites noch nicht verstanden zu haben: Auf der einen Seite hat man die Campsites für sich alleine, auf der anderen Seite kann man nicht bestimmen auf welche Campsite man kommt. Aber irgednwie muss man doch planen können (kann ja nicht sein, dass man in nem Radius von 50 km eine Campsite zugelost bekommt). Oder ist es eben doch so, dass an einem Ort mehrere Special Campsites in einem großen Abstand sind? Das versteh ich irgendwie noch nicht ganz. Ich reserviere doch nicht folgendermaßen: "eine Special Campsite in der Serengeti" und bekomme dann iwo im Nationalpark eine Campsite zugewiesen??
b) Sind die Tented Camps bzw. Lodges in Namibia umzäunt? bzw. was ist der genaue Unterschied von einem Tented Camp zu einer Camp site , außer dass das Zelt bereits fest installiert ist.
Wie ihr seht möchte ich einfach wenigstens für 3 Nächte oder so wirkllcih mitten in der Natur sein und nicht in einer umzäunten Lodge "hocken" und am Pool Cocktails schlürfen. Das fände ich dämlich, da man ja durch das Selbstfahren ja gerade die Möglichkeit hat nicht nur Lodges anzufahren.
c) Deshalb auch nocheinmal die Frage, welche Special Campsites ihr mir empfehlen könnt.
Entschuldigt das 2Nicht-Locker-Lassen" 😉 VG, Max
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201115. Okt. 2015 · #9
Hallo Max,
a) Es ist tatsächlich so, dass an einem Ort mehrere SCS in großem Abstand (mind. 1 km) sind. In der Ndutu Region gibt es z.B. 8 SCS, alle um den See herum. Du kannst natürlich Ndutu SCS buchen, aber ob Du dann Nr. 3 oder 5 kriegst? In Tarangire hatten wir die Bweha SCS, kann ich sehr empfehlen. Man muss es aber sehr! einsam mögen.
b) In Namibia sind sie umzäunt, in Tansania nicht. Auf einer SCS musst Du völlig autark sein, also alles!!! mitbringen, z.B. eine Schaufel für, na, Du weißt schon ... Auf PCS gibt es (evtl. stinkende) Klos, Duschen (aber evtl. kein Wasser 😗 ). Auch die Lodges und Tented Camps sind nicht eingezäunt. Wir hatten in der Tarangire Safari Lodge mehrmals Löwen in der Nähe des Zeltes.
LG,
Karsten
PS: 2 Vorschläge: Setz Dich mit Daniel (Tanzanian Pioneers) in Verbindung. Der hat sicher mehr Ahnung als wir alle hier. Und besorge Dir die Karten "The Tourist Map of Serengeti NP", " ... of Tarangire NP" , ...
THBiker1'366 Beiträge · seit 201115. Okt. 2015 · #10
KarstenB schrieb:.
Zu 2.) Abweichend von Thorstens Vorschlag: Ich würde auf Manyara verzichten und den Tag in der NCA oder Serengeti verbraten. Wir hatten mal das Glück, die Migration Weihnachten im Ndutu Gebiet zu haben. Und das Pech, dass wir nur eine Nacht dort hatten, da wir damit nicht gerechnet hatten. "Normalerweise" sind die Gnus um die Zeit noch weiter nordöstlich.
Karsten
Ist gar nicht so abweichend von meiner Meinung 😉 Ich würde Lake Manyara,wenn, auch nur am Anfang für einen Tag besuchen. Dein Vorschlag ist absolut berechtigt. Ich persönlich würde dies auch bevorzugen!
Alternative zu den Lodges gibt es auch Tented Mobile Camps. Kati Kati Camp, Wildlands Safari Camp (z.B. in Ndutu), Nasikia mobile Camp. EInfach mal Google anwerfen und nach Serengeto oder Ndutu mobile Camp suchen.
Max,
das mit dem Selbstfahren versteh ich voll und ganz. Es war auch eher wegen dem AUfwand gedacht, Ein guter Guide wieder aber nicht zur Lust, sondern bereichert die Safari. SO meine Erfahrung. Picco hatte da auch schon eine ander 😉 mit dem Super Guide. Da gibt es auch kein falsch oder richtig, das muss jeder für sich selbst enstcheiden.
Ich gebe hier nochmal zu bedenken .,ob bei der kurzen Zeit die euch zur Verfügung steht ,eine Selbstfahrertour gut ist . Wir waren heuer im August das erstmal ,nach vielen selbstständigen reisen ,mit einem Driverguide und Koch in Tansania unterwegs. Wir hatten große Bedenken nicht selbstständig und unabhängig zu sein . Wir waren absolut begeistert - haben durch Guide und Koch viel profitiert ,könnten jede Minute in den Nationalparks so nützen wie wir wollten - mit Naturerlebnis . Bis jetzt waren wir auch immer als Selbstfahrer unterwegs - wir kochen gern selbst ,kaufen gern auf den Märkten oder am Straßenrand ein ,organisieren uns gern alleine . Der Besuch der Nationalparks in Tansania ist sehr teuer - wir waren sehr froh hier viel Zeit zu haben . Bestimmt werden wir auch ganz oft wieder alleine fahren - aber für Tansania fanden wir es genial .
Viel Spaß beim weiterplanen Lisa
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200616. Okt. 2015 · #12
Montango schrieb:Auf den öffentlichen Campsites gibt es viele Leute (und viele Affen) Dafür gibt es dort aber Toiletten und Käfige, in denen man essen kann.
... das klingt ja wie Zoo, nur dass man mal die andere Seite kennenlernt. 😉
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200916. Okt. 2015 · #13
Hallo,
Auf den öffentlichen Campsites gibt es viele Leute (und viele Affen) Dafür gibt es dort aber Toiletten und Käfige, in denen man essen kann.
Leider ist unsere Erde überbevölkert und dies gilt natürlich auch für die Spezies der Touristen. Zur Hochsaison und während der Migration muss eben damit gerechnet werden, dass es auf den public campsites rappelvoll ist. Dieses Phänomen beschränkt sich unter den gegebenen Umständen allerdings nicht nur auf den Seregenti NP, sondern auf alle bekannten Nationalparks im östlichen und südlichen Afrika, wenn nicht gerade Reisewarnungen hinsichtlich bestimmter Länder bestehen.
Als Selbstfahrer muss man die Essenskäfige ja nicht nutzen. Die Alternative sind eben die teuren, exklusiven special campsites ohne jegliche Infrastruktur, dafür aber (meistens) ungestörtes bushfeeling. Außerhalb der Saison hat man dann seine relative Ruhe.
Herzliche Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
MAmahomueThemenstarter11 Beiträge · seit 201516. Okt. 2015 · #14
Liebe Alle, vor allem lieber Thorsten und lieber Karsten,
Danke dass ihr euch so viel Mühe gebt!
Karsten, weißt du vielleicht zufällig wo man diese Karten bekommt? Wir hatten dieselben in Botswana aber nur dort vor Ort bekommen ... Mit Daniel habe ich bereits Kontakt aufgenommen!
Habt ihr noch Tips, wo in der Serengeti wir uns Ende Dezember am besten aufhalten sollten?
Und wie gesagt: Für Tips zu Special Camp Sites, Lodges und Tented Camps bin ich weiterhin sehr dankbar! Vielleicht habt ihr ja für den 24.12. zudem einen ganz besoners schönen Tip (wie gesagt landen wir aber erst am 23. in Arusha).
Viele Grüße und ebenso viel Dank, Max
Montango1'667 Beiträge · seit 201116. Okt. 2015 · #15
Butterblume schrieb:
Als Selbstfahrer muss man die Essenskäfige ja nicht nutzen. Herzliche Grüße Marina
Muss man nicht 🙂 Aber die stehen da ja nicht ohne Grund, sondern weil Millionen dämlicher Touristen den intelligenten Affen gezeigt hat, wie man am besten etwas zu essen bekommt 😉
Ich möchte die auch nicht nutzen, wenn ich aber an den Picknickplatz im Krater denke, kann das zumindest für Frauen beim Essen echt anstrengend werden 😄 Oder man hält im Urlaub Diät 😉
Auf den SCS hat man mit Affen in der Regel kein Problem (gilt auch für andere Parks z.B. mana pools)
@Wolfgang: Unterschied zum Zoo: hier versuchen nicht die Menschen die Tiere hinter den Gittern zu füttern, sondern die Affen versuchen den Menschen hinter den Gittern etwas zu stehlen 😄
muzungu365 Beiträge · seit 200616. Okt. 2015 · #16
mahomue schrieb:Liebe Alle, vor allem lieber Thorsten und lieber Karsten,
Danke dass ihr euch so viel Mühe gebt!
Karsten, weißt du vielleicht zufällig wo man diese Karten bekommt? Wir hatten dieselben in Botswana aber nur dort vor Ort bekommen ... Mit Daniel habe ich bereits Kontakt aufgenommen!
Dort bekommst du sicherlich was du suchst. Einige Karten waren vergriffen, aber es ist eine frische Lieferung unterwegs- so die letzte Auskunft. Ich warte auch noch auf einige Karten, aber es wurde mir versichert das sie noch rechtzeitig vor dem 11.November eintreffen. Dann gehts endlich los 🤩
-Jörg
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren; die zweitbeste Zeit ist: HEUTE
"Afrika hat seine Geheimnisse und selbst ein weisser Mensch wird diese nie verstehen. Er kann sie aber respektieren." Miriam Makeba
One elephant is killed every 15 minutes
www.iworry.org
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201116. Okt. 2015 · #17
Hallo Max,
Jörgs Empfehlung ist auch meine, habe meine Karten auch bei namibiana besorgt.
christina235 Beiträge · seit 200916. Okt. 2015 · #18
Auf den SCS hat man mit Affen in der Regel kein Problem (gilt auch für andere Parks z.B. mana pools)
dafür aber, zumindest uns ist es zweimal so ergangen, (Seronera und Tarangire) mit Schwärmen von stechenden TseTse Fliegen. Unmöglich sich zwischen Sonnenauf- und untergang dort aufzuhalten. Die getränkten TseTse Tücher hängen nämlich nur auf den PCS, oder (wahrscheinlich bei organiserter Tour) vom Touroperator mitgebracht. Anfang Oktober 15 war TseTse high season im Tarangire, wie die Situation im Dezember ist, weiß ich allerdings nicht
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200916. Okt. 2015 · #19
Muss man nicht Aber die stehen da ja nicht ohne Grund, sondern weil Millionen dämlicher Touristen den intelligenten Affen gezeigt hat, wie man am besten etwas zu essen bekommt
Die Käfige in der Serengeti stehen da meiner Ansicht nach weniger wegen der Paviane und der selbstfahrenden Camper, sondern zum Schutz des einheimischen Personals.
Die public campsites in Tansania sind stark frequentiert durch Tour Operatoren (Selbstfahrer sind in TZ in der absoluten Minderheit), die mit Gruppen, Driver-Guides und Koch etc. unterwegs sind. In dem mit Draht gesicherten Ess-/Kochbereich werden Tische, Stühle, Lebensmittel und Kochutensilien etc. aufgebaut, die dort mitunter mehrere Tage stehen bleiben und so gesichert sind vor Hyänen, Elefanten, Pavianen und allerlei sonstigen diebischen und picksenden Getier (inkl. Vögel). Den ganzen Ballast möchten die Gruppen nicht ständig zu jedem Game Drive einpacken und mit schleppen.
Wenn so ein Camp-Koch drei Mahlzeiten für große Gruppen vorzubereiten hat, ist er der erste, der morgens in tiefster Dunkelheit an die Arbeit geht und spät abends der letzte, der den Abwasch etc. erledigt. Und das soll und darf er bitte ohne Angst in möglichst großer Sicherheit erledigen.
Um Selbstfahrer hat man sich da sicherlich keine Gedanken gemacht.
Herzliche Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
Montango1'667 Beiträge · seit 201116. Okt. 2015 · #20
christina schrieb:Auf den SCS hat man mit Affen in der Regel kein Problem (gilt auch für andere Parks z.B. mana pools)
dafür aber, zumindest uns ist es zweimal so ergangen, (Seronera und Tarangire) mit Schwärmen von stechenden TseTse Fliegen. Unmöglich sich zwischen Sonnenauf- und untergang dort aufzuhalten. Die getränkten TseTse Tücher hängen nämlich nur auf den PCS, oder (wahrscheinlich bei organiserter Tour) vom Touroperator mitgebracht. Anfang Oktober 15 war TseTse high season im Tarangire, wie die Situation im Dezember ist, weiß ich allerdings nicht
Da hatten wir dann Glück: Im Dezember haben wir keine TseTse gesehen. Allerdings hingen auf dem ganzen Weg zur SCS bereits Tücher. War allerdings schon 2008 , aktuell weiss ich es nicht. Wir hatten überhaupt noch nie Probleme mit TseTse. Die mögen uns scheinbar nicht 🙂 , ich hoffe, dass es nächstes Jahr in Sambia so bleibt....