LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200912. Nov. 2015 · #23
24.08.2015 – Thokozani Lodge - Raptor Retreat Game Lodge, Parsons Nature Reserve (Balule), HP inkl. Game drives
Nach einem wiederum sehr leckerem Frühstück räumen wir unser schönes Chalet und verstauen die Sachen bei Holger im Van. Ein letzter Blick zurück – es war wirklich schön hier. In einer ca. 10 minütigen Fahrt steuert Holger den Van zum Flughafen. Wir sind etwas früh und der Mietwagen ist noch nicht parat. So verabschieden wir uns in aller Ruhe bei Holger und bedanken uns vielmals für seine angenehme Gastfreundschaft. 😘
Die Übernahme bei Europcar zieht sich dann doch etwas hin...Gegen 10.30 Uhr haben wir dann aber die Schlüssel und auf den kleinen Parkplatz finden wir schnell unseren beigefarbenen Toyota Avanza. Klamotten rein und los geht’s. Navi wird zwar angehangen, aber nicht programmiert. Wir sind ja die letzten Tage mit Jessica immer diese Straße gefahren (Richtung Panoramaroute, Krüger usw.) und werden uns sicher nicht verfahren. Es herrscht sehr viel Verkehr, der die ganze Konzentration des Fahrers erfordert. Irgendwie sehen die Häuser heute anders aus...die Straße ist auch anders, obwohl die R40. 😗
Nach ca. 50 km merken wir – wir sind in der falsche Richtung unterwegs. Also wenden, wieder an unzähligen Townships vorbei, dabei die Leute, welche ständig die Straße überqueren und die Kühe im Blick behalten. Ca. 300 m vor einer roten Ampel kurz abgebremst, gleich wieder beschleunigt, weils grün wird und dann kracht was in unser Heck. Es scheppert und wir werden durchgerüttelt. Mein Herz schlägt bis zum Hals. Mein Mann stellt das Auto ab und es ist absolut still im Auto. Ich kann kaum aussteigen so schlackern meine Beine. 😵
Paar Sekunden später kommen schon die ersten Leute die Straßengräben hoch gekrabbelt. Wir begutachten unser Auto. Das Heck ist stark verbeult geht nicht mehr auf, aber das Auto fährt. Der Unfallgegner kommt uns telefonierend entgegen – wir sollen seinem Chef und Eigentümer erklären, was passiert sei, was wir auch kurz erledigen. Danach machen wir mit ihm aus, dass die Polizei zu rufen ist. Er meinte die Polizeistation sei gleich um die Ecke und wir sollten doch hinfahren. Wir pochen aber darauf, dass die Polizei zum Unfallort geholt wird. Nun beginnt ein Gezedere zwischen Männer und Frauen aus den townships. Die Frauen schreien natürlich sollen wir die Polizei holen – das Männerlager brüllt lautstark, dass wir dahin laufen können, es sind nur 5 Min. zu Fuß. Ich kann die Situation nicht richtig einschätzen - mir ist etwas bange, dass das eskaliert. Wir beharren darauf, dass die Polizei ein Protokoll hier am Unfallort aufnimmt. Ein sehr freundlicher Autofahrer fährt dann direkt zur Polizeistation und 5 Minuten später kommen diese mit Blaulicht an. Die 3 Polizisten steigen aus - und mir blieb beim Anblick dieser fast die Spucke weg. Alle sind riesig und verursachen einen unheimlichen Respekt. Der Eine bestimmt 1,95 m, breitschultrig, sicher 120 kg schwer und alle drei bis an die Zähne bewaffnet. Ich muss fast lachen beim Anblick dieser furchteinflößenden Personen und drehe mich kurz weg, damit die Polizisten das nicht sehen. Ich glaubte mich in einer Szene in einem amerikanischen Actionfilm. Natürlich waren wir uns alle der Ernsthaftigkeit der Situation bewusst. Also sachlich die Situation geschildert (es wurde gebremst, weil Ampel rot – dann beschleunigt, weil Ampel grün ), die Polizisten machten kurz Notizen und bemerkten typischer Auffahrunfall, aja. Wir sollen ihnen gleich zur Polizeistation folgen wegen dem Protokoll.
Die Station war wirklich nur 1 Min. Fahrt entfernt, hätten wir aber nie im Leben in so einem Hinterhof gefunden. Wir warteten nun im Hof. Alles war sehr runtergekommen…. ständig schlich ein Polizist um uns herum und flüsterte uns immerzu an...von wegen, das wird teuer für uns etc. , hä wieso?. Dann gab uns der andere Polizist einen Zettel darauf war ein Polizeistempel...das ist das Protokoll – nee – doch. Wir dachten es nicht richtig verstanden zu haben und warteten weiter ab, ob nicht doch ein Protokoll kommt. Nö, gabs nicht. Nun kam wieder der umherschleichende Polizist und flüsterte, dass es billiger für uns wird, wenn wir ihm „was“ gäben oder ob wir Bier hätten. 🤩 Wir verneinten. Geld gibt’s nicht. Und Bier hatten wir auch nicht dabei, wir waren noch nicht zum einkaufen gekommen. Ich fragte dann sicherlich 3x mal nach, ob der Stempel das Protokoll sei – ja, da ist eine Nummer drauf und das zählt. Okay, dann können wir fahren? – ja. Gesagt getan. Nichts wie weg....
Das ganze vom Unfall bis zur Weiterfahrt hat ca. 2 Stunden gedauert. Schlussendlich waren wir sehr froh, dass es so ausgegangen ist.
Nach einer ereignislosen Fahrt waren wir gegen 15 Uhr am Tor zum Parsons Nature Reserve. Der Torwächter begrüßte uns freundlich, meldete uns telefonisch an und erklärte die Weiterfahrt. Diese ca. 10 km Anfahrt war sehr holprig, zieht sich sehr hin und mit einem normalen PKW sicher nicht zu empfehlen. Im Raptor Retreat wurden wir mit Gesang und einem kalten Getränk von der staff empfangen. Dann bugsierten sie unser Gepäck über die Rücksitzbank aus dem Auto und brachten es zu unserem Chalet.
Schon beim Eintritt in das Hippo-Chalet - ein wooow. Nun wurde uns alles genau erklärt. Der große Side-by-Side Kühlschrank im Vorraum war mit allen möglichen Getränken für uns gefüllt (Bier, Cola, Limo, Wasser, Milch, Eistee, Schnaps, Weißwein etc.). Wir setzten uns auf die große Terrasse mit schönen Loungemöbliar und tranken erst Mal einen Schnaps...
20 Minuten später wurden wir sehr herzlich von Sharmaine, der Chefin, begrüßt und es wurde der check in in unserem Chalet erledigt. Wir erzählten dann von unserem Unfall und sie bot gleich Hilfe an. Sie wolle mit Europcar sprechen wegen eines neuen Mietwagens. Die nächste Station sei in Phalaborwa. Toll, da müssen wir eh hin, wenn wir ab übermorgen in den Krüger fahren.
Eigentlich war heute noch ein game drive geplant, aber wir sagten ab. Wir wollten nur noch den Stress vom heutigen Tag abschütteln ...und von unserer Terrasse konnte man ja auch Tiere beobachten. Sie kamen sehr nahe.
So richteten wir uns häuslich ein, tranken Kaffee oder Bier, und schauten unsere Domizil näher an. Einfach unglaublich geschmackvoll alles eingerichtet. Das Haus hat sicherlich 100 m² Fläche, große offene Küche mit allem Schnickschnack. Komplett ausgestattet für Selbstversorger. Kaffee/Tee/Gewürze waren auch vorhanden. Esstheke, großer Esstisch und Wohnbereich mit großer Couch, großen Sat TV, Hifianlage etc. Davon gehts links und rechts in die Schlafzimmer. Unseres mit großen, sehr bequemen, Kingsize Bett, Dusche und Waschbecken im Raum. WC ist separat. Das higlight die Badewanne mit 3 seitigem Blick ins Freie (uneinsehbar für andere Gäste). Das andere Schlafzimmer war mit 2 Einzelbetten, fast gleiche Einrichtung, nur ohne Badewanne. Am Wohnzimmer schloß sich die große Terrasse an. Es war sogar ein Hängematte vorhanden. Die Türen ließen sich komplett auf der ganzen Front beiseite schieben und öffneten den Blick auf ein Wasserloch.
unser Chalet, rechts unser Pool und Braiplatz
Links neben der Terrasse ging es zum privaten Braii-Bereich mit Steinbänken. Außerdem war da noch unser Privatpool. Und der war sicher 3 x 2 m groß.
Ich hatte mir im Vorfeld mehrfach die Bilder auf der Homepage angeschaut, aber in Wirklichkeit ist es noch viel schöner gewesen. Es war eine Traumunterkunft!
main lodge
main lodge
Sundowner Terrasse main lodge
19 Uhr gabs Dinner im Haupthaus. Der Weg dahin war mit kleinen Laternen ausgeleuchtet. Das Lagerfeuer brannte auf der schönen Aussichtsterrasse und wir lernten die anderen 6 Gäste kennen. Das Dinner und Frühstück wird an einer großen Tafel gemeinsam eingenommen. Auch das Haupthaus alles tipp topp gepflegt und äußerst geschmackvoll ohne überladen zu wirken.
Die Suppe und Vorspeise wurden am Tisch serviert. Die Hauptgänge als Buffet angerichtet. Es gab Wild, Rind, Huhn oder Gemüseauflauf, dazu Kartoffeln, Reis und Nudeln. Es war alles sehr schmackhaft. Auch das Dessert schmeckte bestens.
Bei einem Gin tonic auf der Terrasse am Feuer und unterhielten uns noch ein bisschen mit den anderen Gästen. Sehr angenehme Leute aus den Niederlande.
Später saßen wir bei uns noch sicher bis 23 Uhr auf der Terrasse, lauschten dem Busch und ließen den Tag ruhig ausklingen. Unsere Schlafzimmer war vom Zimmermädchen Bettfertig gemacht, das heißt Moskitonetz geschlossen, Klima aus, Betten aufgeschlagen, extra Bettvorleger, Schlummerbeleuchtung an und das Betthupferl fehlte auch nicht. So schliefen wir bald nach einem wirklich ereignisreichen Tag, den wir aber so nicht wiederholen möchten, ein.
speed66751 Beiträge · seit 201113. Nov. 2015 · #24
Hallo Lotusblume,
wow - was für Erlebnisse... und das wolltest du uns vorenthalten? Okay, einen Unfall brauchts wahrlich nicht und das Erlebnis mit den Polizisten ist wahrscheinlich auch nur im nachhinein so witzig zu erzählen...
Jetzt weiß ich nicht ob das Foto mit eurem zerdengelten Auto so schlecht rüberkommt, aber für mich sieht das Auto sehr silbern aus 😕
...finden wir schnell unseren beigefarbenen Toyota Avanza
Besten Dank auch für die tolle Unterkunft die du da beschreibst - noch nie gehört, klingt und schaut aber super aus!
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200913. Nov. 2015 · #26
speed66 schrieb:Hallo Lotusblume,
wow - was für Erlebnisse... und das wolltest du uns vorenthalten? Okay, einen Unfall brauchts wahrlich nicht und das Erlebnis mit den Polizisten ist wahrscheinlich auch nur im nachhinein so witzig zu erzählen...
Jetzt weiß ich nicht ob das Foto mit eurem zerdengelten Auto so schlecht rüberkommt, aber für mich sieht das Auto sehr silbern aus 😕
...finden wir schnell unseren beigefarbenen Toyota Avanza
Besten Dank auch für die tolle Unterkunft die du da beschreibst - noch nie gehört, klingt und schaut aber super aus!
Freu mich auf mehr, viele Grüße, Nette
Hallo Nette. Natürlich war der Avanza silberfarben....weiß gar nicht, wie ich auf beige gekommen bin. 😵
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200918. Nov. 2015 · #27
25.08.2015 – Raptor Retreat Game Lodge
Als ich aufwache guckt eine Antilope über die Badewanne in unser Schlafzimmer. Was für ein schöner Morgengruß. Wir haben wunderbar geschlafen. Erst Mal koche ich einen Tee und setzte mich mit Gebäck auf unsere tolle Terrasse (die Gebäckdose wird jeden Tag neu befüllt). Mein Mann entert derweil die Dusche. Alles ist so ruhig hier, die Antilopen grasen friedlich. Es gibt sie noch diese kleinen Paradiese...
unser Chaletvogel
Später, gegen 9.00 Uhr, gehen wir mit unseren Freunden zum Frühstück. Alles was das Herz begehrt wird angeboten, die Eierspeisen werden nach unseren Wünschen frisch zubereitet. ..es gibt nur keinen Kaffee. Kaffee schon, aber die Männer finden nur Nescafe...hmmm. 🤨 Ich trinke zwar nur Tee, aber das ist doch komisch. Sharmain zeigt uns dann die Dose mit „richtigen“ Kaffee und den Kaffeebereiter, bei dem mittels Sieb der Kaffee vom Satz getrennt wird. Naja, keine Begeisterung seitens der Männer. 😵
Nach dem ausgiebigen Frühstück erkunden wir die Lodge und lassen uns dann an unserem Pool nieder.
Eingang zur Lodge
Herrlich, einfach nur ausspannen, Tiere beobachten, lesen, ein bisschen smaltalk.
Bald wird es Zeit für einen kleinen lunch. Sharmain ist im ständigen Kontakt mit Europcar und erzählt die neusten Fakten. In Phalaborwa gibt’s nur einen Schaltungswagen in unserer Größe. Nun gut, dann eben den. Sie versucht es aber weiter. Danach ein Mittagsschläfchen. Später hole ich mir noch ein Stück frisch gebackenen Kuchen an den Pool. Nun sagt Sharmaine, dass ein Avanza für uns von Johannesburg nach Phalaborwa gebracht wird. Juju – klasse. 🤩 Ohne Sharmaine hätten wir das alleine sicherlich nicht so schnell geschafft.
Gegen 16 Uhr kommt Bewegung in unser Chalet, ja wir haben tatsächlich einen Termin heute – es geht zum game drive. Der offene Wagen parkt an einer gemauerten Treppe, so kommen auch ungelenkige Personen mühelos in das Auto.
Tiere sind leider kaum zu sehen. Die Holländer erzählen noch gestern viele Elefanten gesehen zu haben...tja, heute nix. Interessiert hören wir Keith, dem Hausherr, über Fauna und Flora zu. Wir halten am Ufer des Olifants zum sundowner. Viele Meerkatzen umlagern uns und warten auf eine Gabe. Lustig diesen Tieren zuzuschauen. Eines klaut gleich mal eine kleine Kameratasche, welche wir ihm aber wieder abjagen können.
Im Dunkeln versucht Keith mit Strahler Tiere zu sichten. Aber kaum etwas wird gefunden. Alle Tiere verstecken sich gekonnt vor uns.
Wir fahren direkt auf unser mit Laternen beleuchtetes Chalet zu und die Holländer sind so beim Anblick begeistert, dass ich sie spontan auf eine Hausbesichtigung nach dem Dinner einlade.
Das Abendessen war wieder sehr sehr schmackhaft. Bei einem guten Wein sitzen wir noch ein bisschen am Feuer und unterhalten uns mit den Holländern. Später kommen sie mit zu uns. Sie sind vollkommen hingerissen von unserem Haus. Sie haben ein Zimmer, welches auch sehr chic und schön sei, aber das hier wäre eine Wucht.
Wir lassen den Abend auf unserer Terrasse genauso ruhig ausklingen, wie wir den Tag verbracht haben. Wir haben ja schließlich Urlaub!
Voller Vorfreude auf den Krüger und unser neues Auto schlafen wir in unserem sehr gemütlichen Bett ein. Das Leben ist so schön.
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200919. Nov. 2015 · #28
26.08.2015 Raptor Retreat Game Lodge – Olifants Restcamp Krüger NP
Nach einer erholsamen Nacht sitze ich mit Tee auf unserer Terrasse und beobachte Zebras, welche ganz nahe an unserem Chalet grasen. Perlhühner rennen scheinbar ziellos am ausgetrockneten Wasserloch hin- und her. Ich könnte stundenlang auf dieser Terrasse sitzen – und stelle fest: game drives werden überwertet.
Halb Acht sitzen wir am liebevoll gedeckten Frühstückstisch und lassen es uns schmecken (die Männer wieder ohne Kaffee...). 😗
Herzlich verabschieden wir uns von Sharmaine und bedanken uns für Ihre Hilfe. Unsere Klamotten werden von den Angestellten im Auto verstaut (über die Rücksitzbank). Ein etwas wehmütiger Blick zurück in unser Traumchalat....und los geht’s zu neuen Erlebnissen.
Fazit Raptor Retreat Game Lodge: Eine Oase der Ruhe! Unterkunft: 1 (wem es interessiert: frei Wi-fi) Lodgeanlage: 1 Essen: 2+ (Abzug wegen Kaffee) Freizeit/Aktivitäten: 3, weil wir sehr wenige Tiere gesehen haben (ist ein big five Gebiet). Das ist halt immer Glückssache. Vielleicht habt ihr mehr Glück! Selbst Keith meinte, dass er in den vielen Jahren hier, die Tierarmut, selbst am Olifants River – sonst Garant dafür, noch nie so erlebt hat. Trotzdem eine unbedingte Weiterempfehlung!
10 km fahren wir die Holperstrecke durch das Parsons Reserve zur Hauptstraße. Und schon sind wir wieder mittendrin in dem heiklen Straßenverkehr. Das Chaos nervt nicht nur mich. 😣 Ich wünsche mir die einsamen pads Namibias her. Nach der Abzweigung Phalaborwa/Krüger wird der Verkehr endlich weniger.
Nach einer reichlichen Sunde Fahrt erreichen wir Phalaborwa. Der kleine Airport mit Autovermietung ist schnell gefunden. Wir werden bereits erwartet und freundlich zum Stellplatz gewunken. Wir zeigen unsere Papiere vor und übergeben das „Unfallprotokoll“ (natürlich vorher mit Handy abfotografiert). Es wird nichts nachgefragt also scheint der Stempel ausreichend zu sein. 5 Minuten später stehen wir vor unserem neuen blaßgrünen? Avanza. Die Klamotten werden umgepackt. Dankend für die schnelle Abfertigung verlassen wir das Gelände.
Nun wird das 1. Mal in Südafrika eingekauft. Der Einkaufswagen wird mit Getränken und Knabberein gefüllt. Im Krüger werden wir uns nicht Selbstversorgen also ist das schnell erledigt.
Kurz nach 10 stehen wir schon am Phalaborwa-Gate. Wir sind die Einzigen und schwupp sind wir im 2 Millionen Hektar großen Krüger NP. Der Name verspricht einiges und wir wollen nicht enttäuscht werden...(Meine Erwartungen sind nach Raptor Retreat ganz weit nach unten geschraubt – die Hauptsache, ein paar mehr Tiere als da. )
Als erstes kreuzt eine Büffelherde die Straße. Der Fahrer vor uns kommt gerade so zum stoppen...
Unweit davon, an einem Aussichtspunkt, sehen wir die riesige Büffelherde. Auch Elefanten mischen sich darunter.
Weiter geht die Fahrt entlang der H-9 Richtung Letaba.
Nicht nur schöne Tiere sind anzutreffen, auch die Landschaft verzaubert uns.
Es folgt ein Stopp in Letaba mit Besuch der Elefantenhalle. Das Museum beherbergt eine imposante Sammlung an Stoßzähnen und man erfährt viel über die Elefanten im Krüger NP. Für Elifans Pflichtprogramm.
Nach einem kleinen Lunch geht’s im Pirschtempo, mit einer Schleife über die S 46, auf der H1-5 Richtung Olifants Camp.
An einem schönen Aussichtspunkt mit Blick auf die Flußpferde vertrödeln wir die Zeit.
Kurz vor Olifants treffen wir auf eine liegende Büffelherde.
Gegen halb Fünf sind wir im Olifants und checken ein. Wir bekommen einen Bungalow mit grandioser Aussicht auf den Olifants River. Die Bungalows sind zweckmäßig ausgestattet und sauber. Uns gefällt es hier.
Wir richten uns etwas ein und genießen den schönen Ausblick. Unser neuer Avanza parkt vor der Hütte.
Es folgt ein schöner Sonnenuntergang mit einem eiskalten Gin Tonic am Olifants River.
Später lassen wir uns das Essen bei mugg & bean schmecken. 🙂
Auf unserer Terrasse trinken wir noch 1 Glas Wein und stellen fest, dass das Camp trotz Größe sehr ruhig ist. Von den Nachbarn bekommen wir gar nichts mit, auch um uns herum ist alles ruhig, alle genießen die Stille auf ihren Terrassen.
Unser Bett war nicht so himmlisch wie in Raptor Retreat, aber bequem und schnell versinken wir ins Reich der Träume...
Schon kurz nach 5 bin ich hellwach. Koche uns einen Kaffee und Tee (Wasserkocher, Kaffeefilter sind vorhanden) und betrete unsere Terrasse. Eine kleine Horde Affen rennt geschwind weg. Der Kühlschrank ist zum Glück Affensicher verschlossen. Es ist ziemlich frisch heute morgen und somit noch nicht Shorttauglich.
Wir beschließen eine kleine Runde zu fahren bis zur Öffnung des mugg & bean. Kurz nach 6 Uhr rollt der Avanza durchs gate. Auf der Brücke unweit des Camps halten wir an und bewundern den Sonnenaufgang. Wir sind ganz alleine hier und genießen die Idylle.
7.30 Uhr sitzen wir beim mugg & bean. Die Frühstücksauswahl ist ansprechend und es schmeckt uns. Ein kurzer Spaziergang führt uns zur Aussichtsterrasse. Ein wirklich toller Ausblick.
Unsere Klamotten sind schnell im Auto und der check out geht später Ruckzuck. Wir nehmen die S 90, der Pirschomat ist eingestellt und los geht’s.
Wir gucken uns die Augen aus den Kopf. Habe ich schon erwähnt das Pischfahrten anstrengend sind? Ich werfe so in unsere Runde, dass ich doch bitte noch einen Leopard sehen möchte. Ungelogen, 30 Sekunden später sagt mein Mann, guck mal in den Baum....nee, tatsächlich ein Leopard. Keiner sieht ihn da – alle Autos fahren vorbei. Wir halten direkt darunter an und haben die pole position. Was für ein schönes Tier.
Es fragen uns immer mehr Leute was es zu sehen gibt und wir deuten auf den Baum. Mittlerweile stehen sicher 15 Autos kreuz und quer auf der Straße.
Auch der Leo guckt entgeistert, was sich da unten tut.
Eine Giraffe beguckt sich das Spektakel von der anderen Seite an.
Sicher 1 Stunde beobachten wir den Leo. Irgendwann wird ihm der Stau, unter ihm, zu blöd und er verschwindet ins Unterholz. Nun widmen auch wir uns wieder den anderen Tieren.
An einem Picknickplatz (Name entfallen) halten wir an. Es wundert mich, dass dieser nicht eingezäunt ist. Naja die Löwen wissen wohl, dass sie hier keinen Zutritt haben. Apropos Löwen – noch keine gesehen *schnief*
Wir beschließen Richtung Camp Satara zu fahren.
Am check-in stehen viele Leute. Nach 20 Min haben wir endlich die Schlüssel. Wir haben wieder 2 Bungalows nebeneinander. Auch hier zweckmäßige Einrichtung – die Dusche/Toilette müsste mal modernisiert werden. Wir gucken genau auf den Zaun zum Krüger.
Nach einer Siesta fahren wir die S 100.
knuffig das Baby
Dann sehen wir Elefanten im Busch...und es werden immer mehr.
Wir stoppen. Immer mehr Elefanten wollen auf die andere Seite der Straße.
Es geht alles sehr ruhig und gesittet zu. Jeder scheint seine Aufgabe zu kennen. Da gibt’s kein Rempeln, alle der Reihe nach queren unseren Weg. Es sind viele Kälber dabei, um die sich rührend gesorgt wird.
Eine Elefantenkuh kommt schnell direkt auf uns zu, (mir wird etwas bange), kurz vor uns dreht sie aber ab.
Langsam müssen wir uns von dem Schauspiel trennen, die Sonne geht langsam unter und wir müssen zurück ins Camp.
Kurz vor 18 Uhr sind wir am gate. Puuuh.
Zusammen mit unseren Freunden genehmigten wir uns am Bungalow einen Gin Tonic bzw. Bier.
Später gehen wir zu mugg & bean. Wir essen wieder einen BBQ Burger (wie gestern), der sehr lecker ist. Unsere Freunde diesmal auch, nachdem Enchiladas gestern nicht so toll waren. Zurück am Bungalow sitzen wir noch zusammen und trinken Wein. Mein Mann geht mit der Taschenlampe immer Mal den Zaun entlang und sieht dabei 2 Hyänen (auf der anderen Seite).
Die Pirschfahrten sind aufregend und machen deshalb müde (jedenfalls mich). Deshalb konnte ich nicht mal mehr in meinem Buch lesen, mir fielen direkt die Augen zu als ich in der waagerechten lag...
speed66751 Beiträge · seit 201121. Nov. 2015 · #30
Hallo Lotusblume,
... was für tolle Sichtungen an einem einzigen Tag - das klingt so richtig rund und schön 🙂 Mein Lieblingsbild ist trotzallem der kleine knuffige Affe - perfekt getroffen.
Ach, das weckt Erinnerungen, könnte gleich wieder los. Besten Dank für´s Teilen, Nette
Olifants und Satara können wir auch beurteilen. Olifants ist superschön, wenn man, so wie Ihr und wir, einen Bungi in der ersten Reihe hat. Wir hatten sogar mal von der Terrasse aus eine Elefantenüberquerung im River vor der Nase. Das war unglaublich schön.
Und Satara - ja ja, der Blick auf den Zaun ist nicht so dolle, aber viele Tiere gibt´s in der Gegend.
Und was soll ich zu Deinem Leo sagen - einmalig !!!
Fledermaus58 Beiträge · seit 201521. Nov. 2015 · #33
Hallo Lotusblume, habe gerade erst deinen Bericht entdeckt und bin natürlich gerne mit dabei. Bisher hattet ihr ja mit den Leos richtig Glück- super schöne Bilder
Es ist noch stockfinster als ich wach werde. Ich höre rascheln und denke, keine Ahnung wieso, sofort an Löwen im Camp. Nö, es sind die Nachbarn, die im Dunkeln ihr Auto beladen. 😗 Ein Blick auf die Uhr, es ist erst kurz vor 5. Es folgt das morgendliche Ritual: Tee/Kaffee auf der Terrasse. Wir beschließen gleich 6 Uhr, zur gate Öffnung, in den Park zu fahren.
Wir nehmen wieder die S 100, die ja für ihre Katzensichtungen bekannt ist. Und was soll ich euch sagen: 6:15 Uhr sehen wir 3 Löwen. Leider etwas weit weg und sie liegen müde im hohen Gras. Als sie dann endlich aufstehen, schauen sie sich nicht mal zu uns um und trotten auch noch in die verkehrte Richtung. Trotzdem, wir haben Löwen gefunden 🙂
kaum zu sehen im Gras...
perfekte Tarnung
Wir fahren im Schritttempo weiter, vielleicht sind hier noch mehr Löwen... Die Sonne steigt langsam und verspricht einen schönen Tag.
Und dann wünscht uns eine Hyäne einen guten Morgen.
gilt das auch für Hyänen?
scheinbar ja. Denn sie läuft nicht in den gesperrten Weg.
ein ganzer Hübscher
Wir rollen langsam weiter und sehen noch 2 Hyänen.
Da wir nun die S 100 bis zum Ende gefahren sind und keine Löwen mehr gefunden haben, beschießen wir umzukehren (die ganze Runde mit S41 und H6 wäre uns zu lang geworden, ca 80 km), um im Camp zu frühstücken. Mittlerweile ist es 8 Uhr und bis jetzt haben wir kein anderes Auto gesehen. Wahrscheinlich sind sie alle Löwengucken....
Gegen 9 Uhr sind wir im Camp und was sagt die Sichtungstafel, als ich unseren „Löwenfund“ markieren wollte: genau an der Campausfahrtsstraße war ein Rudel Löwen heute früh. Ein Mann erzählte mir stolz, als er 6.30 Uhr durchs gate fuhr spazierten 9 Löwen im direkt in die Linse und ließen sich 1 Stunde lang direkt auf und neben der Straße nieder. Klasse, das wollte ich nun gar nicht wissen. 😵
Nach dem Frühstück ist meine Laune wieder besser. Wir haben schließlich auch Löwen gesehen und Hyänen. Wir checken aus und los geht’s Richtung Lower Sabie.
Zwei riesigen Elefanten kommen uns entgegen. Die waren wirklich groß...wir stoppen, denn wir können nicht erkennen, welchen Weg sie nehmen wollen. Sie kreuzen immerzu die Straße.
auch die anderen Auto stoppen beim Anblick dieser grauen Riesen.
Wir fahren die H10, mit einiges Aussichtspunkten und Wasserstellen.
An einem, wiederum uneingezäunten, Picknickplatz machen wir Pause mit Cola, Kaffee und Knabberein.
schade, für mich gibt’s nichts.
Wir fahren durch sich wechselnde Landschaften. Es eröffnen uns immer wieder schöne Ausblicke. Das hatte ich zwar gelesen, aber so nicht gedacht.
einer von mehreren Aussichtsdecks, die wir besuchten (alle uneingezäunt)
Wir sehen immer weniger Tiere...und auch nur vereinzelt Autos.
An einem Damm mit schöner Aussicht auf Hippos halten wir wieder an.
Bald ist das Lower Sabie Camp erreicht. Wir erhalten einen Doppelbungalow mit schöner Flußsicht. Der Bungalow gefällt uns besser als Satara. An Geschirr ist wieder alles vorhanden, alles zweckentsprechend und es ist sauber, was will man mehr?
Ein kaltes Bier und Wein wecken unsere Lebensgeister.
Wir erkunden ein bisschen das Camp. Die Anlage ist top gepflegt. Es gefällt uns hier sehr gut.
perfekte Täuschung
Später fahren wir noch 2 Wasserlöcher in der Nähe an (2 Min Fahrt vom Camp) und erleben den Streit zweier Hippos lautstark.
Diese Beiden erinnern uns, dass es Zeit zum Essen wird...
So gehen wir später auf die schöne Terrasse zum Dinner. Unter uns spielen die Hippos ihre kleine Nachtmusik. Das mugg & bean liegt hier besonders idyllisch.
Nach einen Schlummertrunk auf unserer Terrasse kuscheln wir uns bald ins Bett. Unsere letzte Nacht im Krüger.... mit den Geräuschen der Wildnis schlafen wir ein.
Dank Afrikamodus sind wir gegen 5 Uhr hellwach. Wir packen wieder Mal unsere Sachen zusammen und gönnen uns Kaffee/Tee auf der Terrasse. Die Vögel haben sich viel von der vergangen Nacht zu erzählen.
Mit unseren Freunden verständigen wir uns wegen der langen Fahrtstrecke nicht hier zu frühstücken, sondern in Crocodile Bridge (kurz vorm Ausgang Krüger NP). Da die Rezeption noch geschlossen ist, werfen wir die Schlüssel in den Schlüsselkasten vor der Schranke. Kurz nach 6 verlassen wir etwas wehmütig das Camp.
Weit kommen wir nicht. Im Busch liegt eine Gruppe von Nashörner und bieten uns dieses friedvolle Bild.
Ein schöne Sichtung zum Schluß unseres Krügerpark Besuchs. Sie sind so verschlafen und tun uns leider nicht den Gefallen aufzustehen.
Wir sehen dann kaum noch Tiere. Scheinbar sind sie enttäuscht, weil wir den Park schon verlassen.
Die letzte Giraffe im Krüger muss ich fotografieren.
Das Ergebnis
In Crocodile Bridge angekommen die Ernüchterung, es gibt kein Restaurant. Hmm. 😵 Aber es gibt einen Kiosk. Mit Sandwich und heißen Getränke fällt das Frühstück heute eher marger aus. Punkt 8 Uhr stehen wir Crocodile Gate und verlassen den fantastischen Krüger Park.
Ein wehmütiger Blick zurück in den Krüger NP.
Fazit Camps: Olifants: Camp mit bester Aussicht – Wahnsinns Ausblick hoch über den Olifants Fluß, unbedingt Bungalow in der 1. Reihe mit Flußblick buchen, Anlage in Ordnung
Satara: Bungalow mit Blick auf den Krüger-Zaun, Sanitäreinrichtung müsste modernisiert werden, Anlage etwas lieblos
Lower Sabie: Bungalow mit Flußblick ist sehr schön, Anlage topp gepflegt (für uns das Schönste der 3 besuchten Camps, owohl Olifants eine irre Aussicht bot)
Alle Bungalows waren sauber und mir allem Nötigen zur Selbstversorgung ausgestattet. Alles war funktionstüchtig. Wir wussten vorher, dass uns hier kein Luxus erwartet. Wer sich darauf einstellt, wird nicht enttäuscht und kann sich voll und ganz dem Krüger widmen.
Fazit Krüger NP: Der Park hat uns begeistert! Wir hatten zugegebenermaßen Vorbehalte...asphaltierte Straßen, Blechkarawanen, riesige Camps etc., viel habe ich dies gelesen. Wir empfanden den Park nicht voller als z.B. Etosha. Nur ein Mal erlebten wir Stau – bei „unserem“ Leo. Die asphaltierten Straßen ermöglichten ein entspanntes Reisen.
Kann der Krüger Park mit den wunderschönen und ursprünglichen Natur- und Wildparks, welche wir u.a. in Namibia erlebten, mithalten (ich denke hier ausdrücklich nur an das südliche Afrika)? Ja, er kann! Wir erlebten den Park als einzigartiges Natur- und Wildreservat. Wir sind sehr glücklich den Krüger Park besucht zu haben. Sehr gerne denken wir an diese Zeit zurück. (Einziger Wermutstropfen: wir haben keinen prächtigen Mähnen-Löwe gesehen)
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200924. Nov. 2015 · #37
2. Teil
Unsere Route nach Manzini: N 4, R 570, MR 1, MR3 Unterwegs sind einige Buschbrände zu sehen.
Bei Jeppe's Reef nehmen wir den Grenzübergang Swasiland. Bei der Ausreise SA und Einreise Swasiland sind kaum Leute, so dass der Zöllner noch ein Schwätzchen mit uns hält. Er ist hocherfreut, dass Gäste aus Deutschland sein schönes Swasiland besuchen wollen. Er wundert sich, dass ich mit 3 Männern reise und fragt, ob diese meine Bodyguards sind... 😮 Swasiland ist eine absolute Monarchie im Rahmen des Commonwealth und gehört zu den ärmsten Länder der Erde. Ein Großteil der Bevölkerung lebt von weniger als 1 Euro am Tag.
Die M 1 ist eine wunderschöne Strecke, man glaubt sich in den Schweizer Alpen (vielen Dank Hanne für den Tourtipp). Es ist nur ein bisschen diesig, was die Fernsicht trübt.
Zuckerrohrfabrik
In den Ortschaften herrscht geschäftiges Treiben (aber nicht so chaotisch wie in SA)
Unterwasserbrücke
hat der Fahrer tatsächlich diese Brücke genommen?
als begeisterte Motorradfahrer freut uns dieses Treffen
Kurz vor Piggs Pek rasten wir an einem kleinen Kraft Market und stöbern nach Mitbringseln (auch gibt’s saubere Toiletten – war eigentlich der Hauptgrund zu pausieren 😉 )
Kurz vor Manzini nimmt der Verkehr zu. Manzini ist die größte Stadt Swasilands und ihr wirtschaftliches Zentrum (ca. 100.000 Einwohner).
Wir finden den Abzweig zu unserem Hotel nicht und verfahren uns trotz Navi heillos. 3-4 Mal landen wir an dieser Kreuzung.
Wir halten dann an einem Hotel am Ortseingang und fragen nach dem Weg. Tja, wenn man den Weg kennt ist alles einfach. Einfach an der nächsten T-Kreuzung rechts ab und 3 Minuten später fahren wir die prachtvolle Auffahrt hoch.
An der Rezeption werden wir etwas reserviert empfangen. Eine andere Dame fragt uns nach unserem Getränkewunsch, dieser wird umgehend gratis erfüllt. Zwischenzeitlich sagte uns die Dame an der Rezeption etwas schnippisch: es liegt keine Reservierung für uns vor und außerdem sind sie ausgebucht. Wir verweisen auf unsere Reservierung (voucher von unserem Reisebüro). Nach einigem Hin und Her, verlangen wir nach dem Manager. Der sei im Wochenende...aha...und die Vertretung...die habe schon Feierabend..aha und nun? Es wird uns angeboten ein anderes Hotel für uns zu finden. Dieses lehnen wir dankend ab. Wir bleiben einfach auf der Terrasse sitzen, trinken und warten ab. Nach ca. 30-40 Minuten kommt die Managerin. Eine sehr freundliche Dame, die sich als erstes bei uns für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Sie bestätigt, dass unsere Reservierung erst für den nächsten Tag sei. Das würde in einer E-Mail stehen...gezeigt hat sie uns diese aber nicht, weil die Sekretärin schon Feierabend hat. Aha. Sie sagt uns nochmals, dass die Hotelanlage komplett belegt sei. Aber 2 Paare sind noch nicht angereist und wir bekommen deren Zimmer. Sie werde für diese Leute (Gäste einer Hochzeitsgesellschaft) ein anderes Hotel buchen. Uns kann das egal sein. Wir sind platt und wollen uns nur noch ausruhen.
Unsere Koffer und Taschen werden von Angestellten zu unseren Suiten gebracht. Die Suiten sind der Hammer und die gesamte Anlage ein Traum. Eine wahrlich grüne, top gepflegte Oase.
Die Suiten haben einen Voraum mit Minibar, Kaffeeautomat, Teezubereiter, Schreibtisch und raumhohen Kleiderschrank. Im Badezimmer können wir tanzen und der Wohn-Schlafbereich hat ca. 30 m² mit 2 großen super bequemen Kingsize Betten, TV und Sitzecke. Die Klimaanlage funktioniert extrem leise – ein Segen bei der Hitze.
Mein Mann ruht sich bei einem Entspannungsbad aus und ich lege mich an den Pool, bestelle mir beim attraktiven Poolboy einen Campari-O und genieße das süße Leben.
Am späten Nachmittag/früher Abend machen wir dem Nichtstun ein Ende, machen uns ein bisschen chic und gehen durch die weitläufige Anlage Richtung Hauptrestaurant, welches 18 Uhr öffnet. Wir hatten heute nur das magere Frühstück in Crocodile Bridge und paar Kekse zwischendurch.
Vorher genehmigen wir uns noch einen Aperitif auf einer Terrasse einer Bar (es gibt einige) mit Zierteich.
Dann bummeln wir weiter...es gibt viele lauschige Plätzchen auf dem großen Terrain.
Liebeslaube
Hauptrestaurant
Das Restaurant macht einen sehr edlen Eindruck. Wir werden herzlichst willkommen geheißen und professionell bezüglich der Speisen und Weine beraten.
uns mundet nicht nur der kalte Rösèwein
auch das Steak ist köstlich
Wir verbringen hier einen wunderschönen Abend in sehr schöner Atmosphäre.
Später gönnen wir uns wie üblich noch einen Gin Tonic auf unser Terrasse. Die Hausgeister haben unsere Suite nachtfertig hergerichtet, neue Handtücher im Badezimmer, Betten aufgeschlagen, Orchideenblüten und Lindt Schockies mit gute Nachtwünschen zieren das Kopfkissen. Wir fallen glücklich ins Bett.
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200925. Nov. 2015 · #38
30.08.2015 Summerfield Botanical Garden Resort, Manzini/Swasiland – Tembe Elephant Park
Wir haben geschlafen wie Gott in Frankreich...Halb 7 genieße ich den leckeren Rooibos Tee auf unsere Terrasse, ein Pfau leistet mir dabei Gesellschaft.
Eine Stunde später wird gefrühstückt. Meine Güte was hier alles aufgefahren wird, selbst der Champagne fehlt nicht. Wir sind zu viert alleine hier und sicher 6 Kellner sind um unser Wohl besorgt ohne aufdringlich zu sein. Sie halten sich diskret im Hintergrund bereit. Wir sind beeindruckt, dachten wir erst „die zählen uns jetzt jeden Bissen in den Mund“.
Frühstücks-Villa
Später husche ich noch mal schnell in die Frühstücksvilla und schieße schnell dieses Foto (etwas unscharf). Ich möchte auf keinen Fall die anderen Gäste (2) beim Essen stören.
Unsere Sache sind schnell eingepackt – wir packen ja im Prinzip nie aus und leben aus dem Koffer. Hier hätte ich es sehr gut noch 1-2 Nächte ausgehalten. Wir checken aus und die Managerin entschuldigt sich nochmals bei uns. Die Getränke beim Essen gehen aufs Haus und wir bezahlen nur das Dinner (das opulente Frühstück war inkl.). Noble Geste!
Wir können uns nicht entscheiden welches bike wir nehmen, so einigen wir uns doch wieder auf den Avanza.
imposante Ein-/Ausfahrtallee – eine Angestellte hat jedes kleinste Hölzchen aus den Kieselsteinen entfernt...wir halten das für dekadent, aber sie hat einen Job
Fazit Summerfield Botanical Garden Resort: Der Hotel - Name hält was er verspricht! Unterkunft: 1 (frei Wi-fi) Anlage: 1 Essen: 1 Service: 2 (wegen der angeblichen Fehlbuchung) Eine 100%ige Weiterempfehlung, nicht nur für einen Zwischenstopp geeignet.
Auch heute wartet eine weite Fahrtstrecke auf uns – es geht in den Tembe Elephant Park. Ich bin etwas aufgeregt, ob ich hier für unsere Kleingruppe die richtige Entscheidung getroffen habe. 🙄
Was habe ich hin-und her überlegt zwischen Leopard Mountain Lodge und Tembe. Gefühlte 5-8 Mal reserviert und wieder umgebucht. Für Leopard Mountain sprachen die durchweg sehr guten Bewertungen. Zu unterschiedlich waren die Bewertungen zum Tembe, von nie wieder bis Himmelhochjauchzend. Also bleibt nur sich selbst ein Bild zu machen und für mich als Elifan erst recht.
Wir fahren die MR3/MR8 bis Lavumisa Swasiland zum Grenzübergang, vorbei an kleinen Ortschaften...
fast alle LKW's in Swasiland transportieren Zuckerrohr
Bald sind wir an der Grenze. Es ist einiges los. Aber Ruckzuck sind wir aus- und in Südafrika wieder eingereist. Hier erfahren wir auch, wieso wir so viele Biker gesehen haben – in Swasiland fand eine Motorradralley statt.
und dann geht’s ein kurzes Stück auf die N2. An der P522 zweigen wir nach Jozini ab. Die Straße windet sich in Serpentinen den Berg hoch nach Jozini.
Nach der Staumauer nimmt der Verkehr rasant zu und wird zur Hölle, die alle Aufmerksamkeit des Fahrers erfordert. So was haben wir noch nie erlebt (da mutiert selbst der Verkehr in Bangkok zum Kindergarten). Der viele Müll auf den Straßen tut sein übriges.
Später ist der Verkehr wie weg geblasen – die Straßen fast Autoleer.
Gegen 13.30 Uhr erreichen wir den Tembe Elephant Park. Das Reservat ist ca. 30000 Hektar groß. Es wurde 1983 gegründet und ist seit 1992 für Besucher geöffnet. Heute leben ca. 180 Tusker im Gebiet. Das Land gehört den Tembe, einen Stamm des Tonga Volkes, welche das Reservat auch mit der staatlichen Naturschutzbehörde KZN verwalten. Am Tor erfolgt erst eine Registrierung und uns wird der Weg zur Lodge erklärt. 10 Munter später werden wir mit Gesang und kalten Tüchern von den Tembe herzlich empfangen.
Unser sämtliches Gepäck wird durch den Sand geschleppt.
Der Koffer wiegt 30 kg
Wir folgen den Damen zu unseren Zelten. Der check in wird später erledigt. Es erwartet uns jeweils ein nagelneues Zelt. Klasse sieht das aus – wir sind begeistert. Das Zelt ist rießig (ca. 35m²). Es hat 2 große Kingsize Betten mit Bettheizung. Hinter dem Schlafbereich ist links die Waschgelegenheit und ein separates WC. Rechts befindet sich Ablagen/Bügel für die Wäsche. Außerhalb ist eine große Duschterrasse. Viele Fenster geben den Blick in den Busch frei. Alles ist picobello sauber.
Isilo war der größte Tusker in SA, der trotz Elektrozaun das Camp öfters besuchte († 2014)
Wir richten uns etwas ein, setzen uns auf die Terrasse und genießen ein kaltes Getränk. Wir sind ziemlich geplättet.
Zeltausblick
Zu jedem Zelt führt einen separater Weg, wir sehen, außer das Zelt unserer Freunde bei einem Besuch, kein anderes. Wir scheinen ganz alleine im Busch zu wohnen. Afrikafeeling pur!
Uns wurde noch ein Lunch angeboten, deshalb verlassen wir bald unser Refugium und stapfen durch den Sand Richtung Rezeption/Boma. Es schmeckt sehr gut (Nudelauflauf und Salat). Wir werden dann gebeten 16 Uhr wieder hier zur Sundownerfahrt zu sein. Mein Mann ist von der Fahrerei müde und hat keine Lust, ich stimme dem zu. Auch unsere Freunde sind groggy. Morgen ist auch noch ein Tag...
So verbringen wir einen ruhigen Nachmittag. Ich lese etwas, aber auch mit fallen die Augen zu. Etwas erholt bereite ich mir später einen Instant-Cappuccino (Kaffee, Tee, Milch etc., eine Kanne mit Trinkwasser, Wasserkocher alles vorhanden) und beobachte unsere Gäste.
Riesenameisen beim Meeting auf unserer Terrasse.
Kurz vorm Dunkelwerden machen wir uns auf den Weg zur Boma. Das Lagerfeuer prasselt.
überdachter Aufenthaltsbereich
Später verkünden Trommeln, dass das Dinner beginnt. Unser Tisch ist mit einer kleinen Deutschlandfahne gekennzeichnet. Neben uns sind Australier, hinter uns Amerikaner, Italiener sind auch da. Das Camp ist ausgebucht. Der Campmanager stellt sich uns persönlich vor, gefolgt von einem smal talk, ob bis jetzt alles in Ordnung sei etc. Wir stellen fest, dass hier alles passt und ich bin jetzt schon froh (ohne einen Elefanten gesehen zu haben) die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Das Dinner, bestehend aus 3 Gängen mit Wahl zwischen 2 Hauptgängen, ist ausnahmslos sehr gut und der passende Wein süffig. Später sitzen wir und alle anderen Gäste im Kreis um das Lagerfeuer. Es ist herrscht bei allen eine sehr schöne Stimmung (ohne laut zu sein). Irgendwann wird seitens der Bedienung gelacht, die für Getränkenachschub aus der herzigen Buschbar sorgt. Sie sagt: alle trinken Gin Tonic. Das Gelächter wird größer und jeder guckt in die Runde und wir prosten uns alle zu.
Gegen 21 Uhr machen wir uns mit Taschenlampe auf den Weg zum Zelt. Alle Wege sind, wenn auch etwas spärlich, beleuchtet. Unser Zelt ist Bettfertig und auf dem Tisch steht im Eiskübel 1 Flasche Sekt mit den besten Wünschen vom Management. Das ist aber einer lieber Nachtgruß! Wir überlegen kurz, ob wir sie öffnen – alleine trinken wir sie bestimmt nicht aus. Also holt mein Mann unsere Freude und die Flasche war die längste Zeit verschlossen.
Dann heißt es aber schnell schlafen, 5 Uhr ist die Nacht vorbei – die Elefanten warten auf uns.
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200926. Nov. 2015 · #39
31.08.2015 Tembe Elephant Park (Vorsicht viele Elefantenbilder)
Es ist immer wieder ein intensives Erlebnis im Zelt zu übernachten, diese unbekannten Geräusche, das Knacken von Ästen, der Antilopenschatten an der Zeltwand und das tolle Zelt bilden eine unbeschreiblich schöne Symbiose. Wir haben ausgezeichnet geschlafen.
Es folgt das morgendliche Ritual (heute ein schneller Tee/Kaffee). Im Morgengrauen schlüren wir zur Boma. Dort wartet schon ein kleines Frühstück auf uns: Toast, Marmelade, Honig, Kekse, Kaffee/Tee. Kurz vor 6 werden wir von Patrick unserem guide begrüßt. Cooler Typ. Er bringt uns auf unterhaltsame Art die Fauna und Flora näher. Wir sehen zuerst viele, sehr viel Antilopen und Büffel.
auch das gehört zum Naturkreislauf dazu...
Und dann endlich der 1. Elefant....
auf dem Weg zum Hide
An einem hide können wir aussteigen und Patrick versorgt uns mit Kaffee und Rusks. Und dann sehen wir mehr Elefanten...
Im Hide wohnen auch Tiere
verdammt große Spinnen
Die Zeit vergeht wir im Flug und wir fahren zu einem anderen Wasserloch.
Patrick sucht auch die ganze Zeit nach Katzen. Vergeblich. Kurz vorm Camp sehen wir noch dieses Prachtexemplar
10 Uhr sind wir zurück im Camp. Patrick entschuldigt sich bei uns für die Verspätung zum Frühstück, aber daran sind eigentlich wir schuld, weil wir am Hide länger bleiben wollten. Wir verabreden uns mit Patrick für 15 Uhr zur nächsten Tour.
Nun wird erst Mal in Ruhe gefrühstückt. Eier werden nach Wunsch hergerichtet, es gibt Würstchen, Bohnen, Schinken/Speck, Käse und 3 verschiedene Müslisorten. Es ist nichts zu beanstanden.
Nach so viel Völlerei wird es Zeit für Relaxen. Ich lese weiter „Ich trage Afrika im Herzen“ und gönne mir ein Glas Weiswein, meine bessere Hälfte und Freunde erkunden ein bisschen das Camp.
13 Uhr wartet der lunch auf uns. Reispfanne mit Gemüse und Huhn sowie Salat, wieder alles sehr lecker. Vollgefuttert trotten wir in unser Zelt, Zeit für ein Mittagsschläfchen. Halb 3 geht’s wieder zur Boma, wir trinken Kaffee und essen Kuchen.
Dann holt uns Patrick zum Sundowner drive ab. Wir sehen viele Elefanten. Genauso habe ich mir das gewünscht. 😎
Weg zu einem Hide
Giraffenspagat
Wir fahren eine andere Strecke, aber die gleichen Wasserlöcher wie zum morning drive an.
Auch unterwegs treffen wir immerzu auf Elefanten.
Am nächsten Wasserloch:
Auch im Busch sind viele Elefanten – sie sind so nah, man hört fast ihr Herz. Unvergessliche Momente.
Wir sind happy diesen Elefanten so nahe gewesen zu sein. Patrick sucht ein sicheres Plätzchen für den sundowner. Wir nehmen, wie üblich, Gin Tonic. Patrick kippt reichlich Gin ein...
Wir plaudern mit Patrick über Gott und die Welt. Er ist ein klasse Typ Mensch und als guide eine Wucht. So macht es uns auch nichts aus, keine Katzen gesehen zu haben. Später sehen wir auf den Rückweg noch einige Elefanten. Einer will uns nicht passieren lassen und trötet ziemlich eindrücklich.
Andere Tiere wollen auch abgelichtet werden.
Es ist schon ziemlich dunkel...wir biegen um eine Kurve und trauen unseren Augen nicht...3 Wilddogs auf dem Weg. Selbst Patrick ist verblüfft. Leider sind die Bilder nicht so dolle – es einfach zu dunkel für unsere Kamera.
Nach 18 Uhr, es ist schon Nacht, sind wir im Camp. Wir verabschieden uns herzlich von Patrick und versichern ihm, dass es nicht schlimm ist, keine Katzen gefunden zu haben. Wir sind ja schließlich wegen den Elefanten gekommen.
Nach diesem tollen Abschluß genehmigen wir uns noch einen Drink von der Buschbar bevor es zum frisch machen ins Zelt geht. 19 Uhr rufen uns die Trommeln zum Dinner. Es gibt leckere Kürbissuppe, Geschnetzeltes vom Rind oder Roulade vom Wild, Malva Puddig. Alles sehr gut. Dazu standesgemäß Tembe-Wein.
Wir sitzen noch etwas am Lagerfeuer, unterhalten uns mit anderen Gästen, trinken noch einen Gin Tonic und leeren später noch 1 Flasche Sekt auf unserer Terrasse. Was für ein schöner Tag neigt sich dem Ende. Dankbar, dass wir das alles erleben dürfen...kuscheln wir uns in das gemütliche Bett. Die leise Buschmusik begleitet uns ins Lummerland.
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200927. Nov. 2015 · #40
01.09.2015 Tembe Elephant Park – Elephant Coast Guesthouse, St. Lucia
Nach einer erholsamen Nacht packen wir unsere Siebensachen. Im ersten Morgenlicht sitzen wir auf der Terrasse und genießen den Kaffee/Tee. Ab und zu kommt eine Antilope vorbei und schaut nach dem rechten. Wunderschön ist`s hier gewesen. Nach einem herzhaften Frühstück räumen wir unser schönes Zelt.
Wir haben die Möglichkeit noch einen morning drive mitzumachen, schon am Vorabend aus Zeitgründen, freundlich abgelehnt – man weiß ja nie, was für Verkehr herrscht. Die Angestellten schleppen unser Gepäck zum Auto. Herzlich wird sich von jedem Einzelnen verabschiedet. Die Tippbox freut sich über unsere Gabe. Es war einfach fantastisch hier. Es war genauso wie wir es uns gewünscht haben – Elefanten satt, ich habe das Gefühl alle Elefanten des Reservats gesehen zu haben....Alle Lodgearbeiter waren sehr freundlich und zuvorkommend.
Fazit Tembe Elephant Park: Unterkunft: 1 (Wi-fi an der Buschbar) Lodgeanlage: 2+ Essen: 2+ Freizeit/Aktivitäten: 1, wir wollten viele Elefanten sehen und haben dies bekommen. Für uns hat alles gestimmt, dafür eine 100%ige Weiterempfehlung!
9.30 Uhr rollt der Avanza durchs gate. Zuerst folgen wir der R 22 bis Hluhluwe. Je weiter wir südlich kommen desto sauberer werden die Straßen – immer wieder sehen wir Trupps, welche die Straßengräben vom Müll befreien. Auch ist es heute ein angenehmes Fahren. In Hluhluwe machen wir eine kurze Pause. Dann geht’s noch ein Stück auf der N2 weiter.
Gegen 13.30 Uhr sind wir bereits am Gästehaus in St Lucia.
Wir werden herzlich von der Managerin des Gästehauses mit einem kalten Getränk begrüßt und uns wird die Anlage gezeigt. Sehr gepflegt alles. Es wird angeboten, Aktivitäten oder einen Tisch fürs Dinner zu reservieren. Wir beziehen unsere Familienwohnung mit 2 separaten Schlafzimmern mit jeweils eigenem Badezimmer. Auch hier steht Tee/Kaffee etc. gratis im Wohnbereich. Uns gefällt es hier.
Blick von der Terrasse an unserem Schlafzimmer auf unsere Terrasse am Wohnbereich
Später werden wir von Eigentümern, einem holländischem Paar, aufs herzlichste willkommen gehießen. Ich habe im Vorfeld bei Shakabarker die sundowner tour reserviert und bin gespannt, ob das klappt. Wie vereinbart steht 15 Uhr das Gefährt vorm Gästehaus. Los geht’s zur hippo-croco-sundowner tour.
Wir sind insgesamt 12 Gäste in dem kleinen Boot. Unsere Guide und Skipper hat uns einiges Wissenswertes über den Nationalpark und das Ökosystem der Sumpf- und Seenlandschaft erzählt. Kaum den kleinen Hafen verlassen liegen schon die ersten trägen Krokos an der Böschung.
Vorbei an vielen Flußpferden tuckern wir über den See.
wir genießen die Langsamkeit und Natur
wir werden beobachtet
Wir halten dann an einer Stelle mit vielen Flußpferden uns genießen den Sonnenuntergang mit einem Getränk und Gebäck (oder Obst).
Das war eine sehr schöne und entspannende Tour. Wir empfehlen diese gerne weiter.
Kurz nach 18 Uhr sind wir zurück im Gästehaus und beratschlagen bei einem Gin Tonic wo wir essen gehen. Unser Weg führt uns in das Braza. Die Männer bestellten Steak und für mich gabs Nudeln mit Garnelen. Es hat uns geschmeckt – nichts außergewöhnliches – aber durchaus gut. Und auf der Terrasse mit Blick auf die Hauptstraße sitzt es sich gut.
Nach 1-2 Drinks und Plauderein auf unserer Terrasse verabschieden wir einen wunderbaren Tag.