Unser Wiedersehen mit Südafrika

Reisebericht 77 Antworten · 28,2k Aufrufe · gestartet 15. Okt. 2015 von Lotusblume
Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200910. Nov. 2015 · #21
Liebe Lil,
ich freue mich sehr, dass du uns begleitest.
Es sind alle herzlich eingeladen! Die Fahrt ist übrigens gratis 🤩

Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 10. Nov. 2015
Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200910. Nov. 2015 · #22
Hallo,
nun möchte ich unsere Selbstfahrerroute vorstellen:

Übernahme Mietwagen Nelspruit Airport, Europcar Toyota Avanza

2 Ü, HP inkl. Game drives ,„Rapator Retreat Game Lodge“, Hippo Chalet, im Parsons Nature Reserve (Teil des Balule Nature Reserve)

1 Ü, Olifants Camp, Krüger NP

1 Ü, Satara Camp, Krüger NP

1 Ü, Lower Sabie Camp, Krüger NP

1 ÜF, „Summerfield Botanical Garden Resort“, Swasiland

2 Ü, VP inkl. Game drives, „Tembe“ Elephant Park, Matriarch Suite (neues Zelt)

2 ÜF, „Elephant Coast Guesthouse“, Family Unit (1.OG), St. Lucia

Abgabe Mietwagen - Flug Durban – Kapstadt – Übernahme Mietwagen Europcar Toyota Avanza

2 ÜF, „Avondrood Guesthouse“, Family Deluxe Suite, Franschhoek

2 ÜF, „Kleinzee Oceanfront Guesthouse“, Suite, De Kelders

3 ÜF, „Lezard Bleu“, Treehouse + Corner Room, Kapstadt
Auto: Toyota Avanza


h72b41ee.jpg
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200912. Nov. 2015 · #23
24.08.2015 – Thokozani Lodge -
Raptor Retreat Game Lodge, Parsons Nature Reserve (Balule), HP inkl. Game drives

Nach einem wiederum sehr leckerem Frühstück räumen wir unser schönes Chalet und verstauen die Sachen bei Holger im Van. Ein letzter Blick zurück – es war wirklich schön hier. In einer ca. 10 minütigen Fahrt steuert Holger den Van zum Flughafen. Wir sind etwas früh und der Mietwagen ist noch nicht parat. So verabschieden wir uns in aller Ruhe bei Holger und bedanken uns vielmals für seine angenehme Gastfreundschaft. 😘

Die Übernahme bei Europcar zieht sich dann doch etwas hin...Gegen 10.30 Uhr haben wir dann aber die Schlüssel und auf den kleinen Parkplatz finden wir schnell unseren beigefarbenen Toyota Avanza. Klamotten rein und los geht’s. Navi wird zwar angehangen, aber nicht programmiert. Wir sind ja die letzten Tage mit Jessica immer diese Straße gefahren (Richtung Panoramaroute, Krüger usw.) und werden uns sicher nicht verfahren. Es herrscht sehr viel Verkehr, der die ganze Konzentration des Fahrers erfordert. Irgendwie sehen die Häuser heute anders aus...die Straße ist auch anders, obwohl die R40. 😗

Nach ca. 50 km merken wir – wir sind in der falsche Richtung unterwegs. Also wenden, wieder an unzähligen Townships vorbei, dabei die Leute, welche ständig die Straße überqueren und die Kühe im Blick behalten. Ca. 300 m vor einer roten Ampel kurz abgebremst, gleich wieder beschleunigt, weils grün wird und dann kracht was in unser Heck. Es scheppert und wir werden durchgerüttelt. Mein Herz schlägt bis zum Hals. Mein Mann stellt das Auto ab und es ist absolut still im Auto. Ich kann kaum aussteigen so schlackern meine Beine. 😵

h9e7751b.jpg


h9a3e2c5.jpg


Paar Sekunden später kommen schon die ersten Leute die Straßengräben hoch gekrabbelt.
Wir begutachten unser Auto. Das Heck ist stark verbeult geht nicht mehr auf, aber das Auto fährt.
Der Unfallgegner kommt uns telefonierend entgegen – wir sollen seinem Chef und Eigentümer erklären, was passiert sei, was wir auch kurz erledigen.
Danach machen wir mit ihm aus, dass die Polizei zu rufen ist. Er meinte die Polizeistation sei gleich um die Ecke und wir sollten doch hinfahren. Wir pochen aber darauf, dass die Polizei zum Unfallort geholt wird.
Nun beginnt ein Gezedere zwischen Männer und Frauen aus den townships. Die Frauen schreien natürlich sollen wir die Polizei holen – das Männerlager brüllt lautstark, dass wir dahin laufen können, es sind nur 5 Min. zu Fuß. Ich kann die Situation nicht richtig einschätzen - mir ist etwas bange, dass das eskaliert. Wir beharren darauf, dass die Polizei ein Protokoll hier am Unfallort aufnimmt.
Ein sehr freundlicher Autofahrer fährt dann direkt zur Polizeistation und 5 Minuten später kommen diese mit Blaulicht an.
Die 3 Polizisten steigen aus - und mir blieb beim Anblick dieser fast die Spucke weg. Alle sind riesig und verursachen einen unheimlichen Respekt. Der Eine bestimmt 1,95 m, breitschultrig, sicher 120 kg schwer und alle drei bis an die Zähne bewaffnet. Ich muss fast lachen beim Anblick dieser furchteinflößenden Personen und drehe mich kurz weg, damit die Polizisten das nicht sehen. Ich glaubte mich in einer Szene in einem amerikanischen Actionfilm. Natürlich waren wir uns alle der Ernsthaftigkeit der Situation bewusst. Also sachlich die Situation geschildert (es wurde gebremst, weil Ampel rot – dann beschleunigt, weil Ampel grün ), die Polizisten machten kurz Notizen und bemerkten typischer Auffahrunfall, aja. Wir sollen ihnen gleich zur Polizeistation folgen wegen dem Protokoll.

hd16daaa.jpg


Die Station war wirklich nur 1 Min. Fahrt entfernt, hätten wir aber nie im Leben in so einem Hinterhof gefunden. Wir warteten nun im Hof. Alles war sehr runtergekommen…. ständig schlich ein Polizist um uns herum und flüsterte uns immerzu an...von wegen, das wird teuer für uns etc. , hä wieso?. Dann gab uns der andere Polizist einen Zettel darauf war ein Polizeistempel...das ist das Protokoll – nee – doch. Wir dachten es nicht richtig verstanden zu haben und warteten weiter ab, ob nicht doch ein Protokoll kommt. Nö, gabs nicht. Nun kam wieder der umherschleichende Polizist und flüsterte, dass es billiger für uns wird, wenn wir ihm „was“ gäben oder ob wir Bier hätten. 🤩 Wir verneinten. Geld gibt’s nicht. Und Bier hatten wir auch nicht dabei, wir waren noch nicht zum einkaufen gekommen. Ich fragte dann sicherlich 3x mal nach, ob der Stempel das Protokoll sei – ja, da ist eine Nummer drauf und das zählt. Okay, dann können wir fahren? – ja. Gesagt getan. Nichts wie weg....

Das ganze vom Unfall bis zur Weiterfahrt hat ca. 2 Stunden gedauert. Schlussendlich waren wir sehr froh, dass es so ausgegangen ist.

Nach einer ereignislosen Fahrt waren wir gegen 15 Uhr am Tor zum Parsons Nature Reserve.
Der Torwächter begrüßte uns freundlich, meldete uns telefonisch an und erklärte die Weiterfahrt. Diese ca. 10 km Anfahrt war sehr holprig, zieht sich sehr hin und mit einem normalen PKW sicher nicht zu empfehlen.
Im Raptor Retreat wurden wir mit Gesang und einem kalten Getränk von der staff empfangen. Dann bugsierten sie unser Gepäck über die Rücksitzbank aus dem Auto und brachten es zu unserem Chalet.

Schon beim Eintritt in das Hippo-Chalet - ein wooow. Nun wurde uns alles genau erklärt. Der große Side-by-Side Kühlschrank im Vorraum war mit allen möglichen Getränken für uns gefüllt (Bier, Cola, Limo, Wasser, Milch, Eistee, Schnaps, Weißwein etc.). Wir setzten uns auf die große Terrasse mit schönen Loungemöbliar und tranken erst Mal einen Schnaps...

20 Minuten später wurden wir sehr herzlich von Sharmaine, der Chefin, begrüßt und es wurde der check in in unserem Chalet erledigt. Wir erzählten dann von unserem Unfall und sie bot gleich Hilfe an. Sie wolle mit Europcar sprechen wegen eines neuen Mietwagens. Die nächste Station sei in Phalaborwa. Toll, da müssen wir eh hin, wenn wir ab übermorgen in den Krüger fahren.

Eigentlich war heute noch ein game drive geplant, aber wir sagten ab. Wir wollten nur noch den Stress vom heutigen Tag abschütteln ...und von unserer Terrasse konnte man ja auch Tiere beobachten. Sie kamen sehr nahe.

h4f92918.jpg


h1aaade6.jpg


h5b4a1f3.jpg


h8582a82.jpg


So richteten wir uns häuslich ein, tranken Kaffee oder Bier, und schauten unsere Domizil näher an.
Einfach unglaublich geschmackvoll alles eingerichtet. Das Haus hat sicherlich 100 m² Fläche, große offene Küche mit allem Schnickschnack. Komplett ausgestattet für Selbstversorger. Kaffee/Tee/Gewürze waren auch vorhanden. Esstheke, großer Esstisch und Wohnbereich mit großer Couch, großen Sat TV, Hifianlage etc. Davon gehts links und rechts in die Schlafzimmer.
Unseres mit großen, sehr bequemen, Kingsize Bett, Dusche und Waschbecken im Raum. WC ist separat. Das higlight die Badewanne mit 3 seitigem Blick ins Freie (uneinsehbar für andere Gäste).
Das andere Schlafzimmer war mit 2 Einzelbetten, fast gleiche Einrichtung, nur ohne Badewanne. Am Wohnzimmer schloß sich die große Terrasse an. Es war sogar ein Hängematte vorhanden. Die Türen ließen sich komplett auf der ganzen Front beiseite schieben und öffneten den Blick auf ein Wasserloch.

hadb4bc6.jpg

unser Chalet, rechts unser Pool und Braiplatz

h8910b28.jpg


hbea32ef.jpg


hae3b84b.jpg


ha7cde8b.jpg


h9632b82.jpg


h677d87d.jpg


hd0fd26f.jpg


Links neben der Terrasse ging es zum privaten Braii-Bereich mit Steinbänken. Außerdem war da noch unser Privatpool. Und der war sicher 3 x 2 m groß.

h4871d6e.jpg


h73b5fba.jpg


ha691cb8.jpg


h5f76326.jpg


hae2354f.jpg



Ich hatte mir im Vorfeld mehrfach die Bilder auf der Homepage angeschaut, aber in Wirklichkeit ist es noch viel schöner gewesen. Es war eine Traumunterkunft!

h181254f.jpg

main lodge

h5d9dd0e.jpg

main lodge

hd05a3c6.jpg

Sundowner Terrasse main lodge

19 Uhr gabs Dinner im Haupthaus. Der Weg dahin war mit kleinen Laternen ausgeleuchtet. Das Lagerfeuer brannte auf der schönen Aussichtsterrasse und wir lernten die anderen 6 Gäste kennen. Das Dinner und Frühstück wird an einer großen Tafel gemeinsam eingenommen. Auch das Haupthaus alles tipp topp gepflegt und äußerst geschmackvoll ohne überladen zu wirken.

h64e2e7c.jpg


Die Suppe und Vorspeise wurden am Tisch serviert. Die Hauptgänge als Buffet angerichtet. Es gab Wild, Rind, Huhn oder Gemüseauflauf, dazu Kartoffeln, Reis und Nudeln. Es war alles sehr schmackhaft. Auch das Dessert schmeckte bestens.

Bei einem Gin tonic auf der Terrasse am Feuer und unterhielten uns noch ein bisschen mit den anderen Gästen. Sehr angenehme Leute aus den Niederlande.

Später saßen wir bei uns noch sicher bis 23 Uhr auf der Terrasse, lauschten dem Busch und ließen den Tag ruhig ausklingen. Unsere Schlafzimmer war vom Zimmermädchen Bettfertig gemacht, das heißt Moskitonetz geschlossen, Klima aus, Betten aufgeschlagen, extra Bettvorleger, Schlummerbeleuchtung an und das Betthupferl fehlte auch nicht. So schliefen wir bald nach einem wirklich ereignisreichen Tag, den wir aber so nicht wiederholen möchten, ein.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 12. Nov. 2015
751 Beiträge · seit 201113. Nov. 2015 · #24
Hallo Lotusblume,

wow - was für Erlebnisse... und das wolltest du uns vorenthalten?
Okay, einen Unfall brauchts wahrlich nicht und das Erlebnis mit den Polizisten ist wahrscheinlich auch nur im nachhinein so witzig zu erzählen...

Jetzt weiß ich nicht ob das Foto mit eurem zerdengelten Auto so schlecht rüberkommt, aber für mich sieht das Auto sehr silbern aus 😕
...finden wir schnell unseren beigefarbenen Toyota Avanza


Besten Dank auch für die tolle Unterkunft die du da beschreibst - noch nie gehört, klingt und schaut aber super aus!

Freu mich auf mehr,
viele Grüße, Nette
3'383 Beiträge · seit 200913. Nov. 2015 · #25
Hallo Lotusblume,

Raptor Retreat Game Lodge - da möcht ich auch hin, das sieht ja supertoll aus.

Hab ich mir schon abgespeichert und mir scheint, dass Euer "Wiedersehen mit SA" ein gutes Erlebnis war.

Danke für´s Weiterschreiben. 🙂

der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200913. Nov. 2015 · #26
speed66 schrieb:Hallo Lotusblume,

wow - was für Erlebnisse... und das wolltest du uns vorenthalten?
Okay, einen Unfall brauchts wahrlich nicht und das Erlebnis mit den Polizisten ist wahrscheinlich auch nur im nachhinein so witzig zu erzählen...

Jetzt weiß ich nicht ob das Foto mit eurem zerdengelten Auto so schlecht rüberkommt, aber für mich sieht das Auto sehr silbern aus 😕
...finden wir schnell unseren beigefarbenen Toyota Avanza


Besten Dank auch für die tolle Unterkunft die du da beschreibst - noch nie gehört, klingt und schaut aber super aus!

Freu mich auf mehr,
viele Grüße, Nette
Hallo Nette.
Natürlich war der Avanza silberfarben....weiß gar nicht, wie ich auf beige gekommen bin. 😵
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200918. Nov. 2015 · #27
25.08.2015 – Raptor Retreat Game Lodge

Als ich aufwache guckt eine Antilope über die Badewanne in unser Schlafzimmer. Was für ein schöner Morgengruß. Wir haben wunderbar geschlafen. Erst Mal koche ich einen Tee und setzte mich mit Gebäck auf unsere tolle Terrasse (die Gebäckdose wird jeden Tag neu befüllt). Mein Mann entert derweil die Dusche. Alles ist so ruhig hier, die Antilopen grasen friedlich. Es gibt sie noch diese kleinen Paradiese...

hfa3160e.jpg

unser Chaletvogel

Später, gegen 9.00 Uhr, gehen wir mit unseren Freunden zum Frühstück. Alles was das Herz begehrt wird angeboten, die Eierspeisen werden nach unseren Wünschen frisch zubereitet. ..es gibt nur keinen Kaffee. Kaffee schon, aber die Männer finden nur Nescafe...hmmm. 🤨 Ich trinke zwar nur Tee, aber das ist doch komisch. Sharmain zeigt uns dann die Dose mit „richtigen“ Kaffee und den Kaffeebereiter, bei dem mittels Sieb der Kaffee vom Satz getrennt wird. Naja, keine Begeisterung seitens der Männer. 😵

Nach dem ausgiebigen Frühstück erkunden wir die Lodge und lassen uns dann an unserem Pool nieder.

h9c86948.jpg

Eingang zur Lodge

h750f5de.jpg


h94b941b.jpg


h611bf7f.jpg


ha20d33d.jpg


hbb41ef8.jpg



Herrlich, einfach nur ausspannen, Tiere beobachten, lesen, ein bisschen smaltalk.

Bald wird es Zeit für einen kleinen lunch. Sharmain ist im ständigen Kontakt mit Europcar und erzählt die neusten Fakten. In Phalaborwa gibt’s nur einen Schaltungswagen in unserer Größe. Nun gut, dann eben den. Sie versucht es aber weiter.
Danach ein Mittagsschläfchen. Später hole ich mir noch ein Stück frisch gebackenen Kuchen an den Pool. Nun sagt Sharmaine, dass ein Avanza für uns von Johannesburg nach Phalaborwa gebracht wird. Juju – klasse. 🤩 Ohne Sharmaine hätten wir das alleine sicherlich nicht so schnell geschafft.

Gegen 16 Uhr kommt Bewegung in unser Chalet, ja wir haben tatsächlich einen Termin heute – es geht zum game drive.
Der offene Wagen parkt an einer gemauerten Treppe, so kommen auch ungelenkige Personen mühelos in das Auto.

h26eac8a.jpg


h14760ab.jpg


h5e32b94.jpg


h5b08db6.jpg


he3b7ae1.jpg


Tiere sind leider kaum zu sehen.
Die Holländer erzählen noch gestern viele Elefanten gesehen zu haben...tja, heute nix. Interessiert hören wir Keith, dem Hausherr, über Fauna und Flora zu.
Wir halten am Ufer des Olifants zum sundowner. Viele Meerkatzen umlagern uns und warten auf eine Gabe. Lustig diesen Tieren zuzuschauen. Eines klaut gleich mal eine kleine Kameratasche, welche wir ihm aber wieder abjagen können.

hc2c0dc6.jpg


h672578c.jpg


hbc1379d.jpg


h7b499f9.jpg


hf16bd16.jpg


he0f2ac5.jpg


Im Dunkeln versucht Keith mit Strahler Tiere zu sichten. Aber kaum etwas wird gefunden. Alle Tiere verstecken sich gekonnt vor uns.

h6e084ee.jpg


Wir fahren direkt auf unser mit Laternen beleuchtetes Chalet zu und die Holländer sind so beim Anblick begeistert, dass ich sie spontan auf eine Hausbesichtigung nach dem Dinner einlade.

Das Abendessen war wieder sehr sehr schmackhaft. Bei einem guten Wein sitzen wir noch ein bisschen am Feuer und unterhalten uns mit den Holländern. Später kommen sie mit zu uns. Sie sind vollkommen hingerissen von unserem Haus. Sie haben ein Zimmer, welches auch sehr chic und schön sei, aber das hier wäre eine Wucht.

Wir lassen den Abend auf unserer Terrasse genauso ruhig ausklingen, wie wir den Tag verbracht haben. Wir haben ja schließlich Urlaub!

Voller Vorfreude auf den Krüger und unser neues Auto schlafen wir in unserem sehr gemütlichen Bett ein. Das Leben ist so schön.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 18. Nov. 2015
Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200919. Nov. 2015 · #28
26.08.2015 Raptor Retreat Game Lodge – Olifants Restcamp Krüger NP

Nach einer erholsamen Nacht sitze ich mit Tee auf unserer Terrasse und beobachte Zebras, welche ganz nahe an unserem Chalet grasen. Perlhühner rennen scheinbar ziellos am ausgetrockneten Wasserloch hin- und her. Ich könnte stundenlang auf dieser Terrasse sitzen – und stelle fest: game drives werden überwertet.

hd12ab13.jpg


Halb Acht sitzen wir am liebevoll gedeckten Frühstückstisch und lassen es uns schmecken (die Männer wieder ohne Kaffee...). 😗

Herzlich verabschieden wir uns von Sharmaine und bedanken uns für Ihre Hilfe. Unsere Klamotten werden von den Angestellten im Auto verstaut (über die Rücksitzbank). Ein etwas wehmütiger Blick zurück in unser Traumchalat....und los geht’s zu neuen Erlebnissen.

Fazit Raptor Retreat Game Lodge:
Eine Oase der Ruhe!
Unterkunft: 1 (wem es interessiert: frei Wi-fi)
Lodgeanlage: 1
Essen: 2+ (Abzug wegen Kaffee)
Freizeit/Aktivitäten: 3, weil wir sehr wenige Tiere gesehen haben (ist ein big five Gebiet). Das ist halt immer Glückssache. Vielleicht habt ihr mehr Glück! Selbst Keith meinte, dass er in den vielen Jahren hier, die Tierarmut, selbst am Olifants River – sonst Garant dafür, noch nie so erlebt hat.
Trotzdem eine unbedingte Weiterempfehlung!


10 km fahren wir die Holperstrecke durch das Parsons Reserve zur Hauptstraße. Und schon sind wir wieder mittendrin in dem heiklen Straßenverkehr. Das Chaos nervt nicht nur mich. 😣 Ich wünsche mir die einsamen pads Namibias her. Nach der Abzweigung Phalaborwa/Krüger wird der Verkehr endlich weniger.

Nach einer reichlichen Sunde Fahrt erreichen wir Phalaborwa. Der kleine Airport mit Autovermietung ist schnell gefunden. Wir werden bereits erwartet und freundlich zum Stellplatz gewunken. Wir zeigen unsere Papiere vor und übergeben das „Unfallprotokoll“ (natürlich vorher mit Handy abfotografiert). Es wird nichts nachgefragt also scheint der Stempel ausreichend zu sein. 5 Minuten später stehen wir vor unserem neuen blaßgrünen? Avanza. Die Klamotten werden umgepackt. Dankend für die schnelle Abfertigung verlassen wir das Gelände.

h3d12a35.jpg


Nun wird das 1. Mal in Südafrika eingekauft. Der Einkaufswagen wird mit Getränken und Knabberein gefüllt. Im Krüger werden wir uns nicht Selbstversorgen also ist das schnell erledigt.

Kurz nach 10 stehen wir schon am Phalaborwa-Gate. Wir sind die Einzigen und schwupp sind wir im 2 Millionen Hektar großen Krüger NP. Der Name verspricht einiges und wir wollen nicht enttäuscht werden...(Meine Erwartungen sind nach Raptor Retreat ganz weit nach unten geschraubt – die Hauptsache, ein paar mehr Tiere als da. )

h73dafe5.jpg


Als erstes kreuzt eine Büffelherde die Straße. Der Fahrer vor uns kommt gerade so zum stoppen...

hdf75439.jpg


Unweit davon, an einem Aussichtspunkt, sehen wir die riesige Büffelherde. Auch Elefanten mischen sich darunter.

hafa318c.jpg


hca66ea7.jpg


hfcc0dcf.jpg


Weiter geht die Fahrt entlang der H-9 Richtung Letaba.

h9d0eec4.jpg


h898e245.jpg



Nicht nur schöne Tiere sind anzutreffen, auch die Landschaft verzaubert uns.

h6d3daf5.jpg


Es folgt ein Stopp in Letaba mit Besuch der Elefantenhalle. Das Museum beherbergt eine imposante Sammlung an Stoßzähnen und man erfährt viel über die Elefanten im Krüger NP. Für Elifans Pflichtprogramm.

hbd0ff48.jpg


h3077576.jpg


Nach einem kleinen Lunch geht’s im Pirschtempo, mit einer Schleife über die S 46, auf der H1-5 Richtung Olifants Camp.

hbdafb64.jpg


h796c7d2.jpg


hcf3ce0d.jpg


h2b3d0f2.jpg


An einem schönen Aussichtspunkt mit Blick auf die Flußpferde vertrödeln wir die Zeit.

hd5dfb47.jpg


h104cf38.jpg


hc2f65b8.jpg


h8cb69a2.jpg


Kurz vor Olifants treffen wir auf eine liegende Büffelherde.

h55f8f8d.jpg


h2df93fb.jpg


Gegen halb Fünf sind wir im Olifants und checken ein. Wir bekommen einen Bungalow mit grandioser Aussicht auf den Olifants River. Die Bungalows sind zweckmäßig ausgestattet und sauber. Uns gefällt es hier.

h7dc34f9.jpg


hb74d431.jpg


Wir richten uns etwas ein und genießen den schönen Ausblick.
Unser neuer Avanza parkt vor der Hütte.

h74292a6.jpg


Es folgt ein schöner Sonnenuntergang mit einem eiskalten Gin Tonic am Olifants River.

h00b678c.jpg


Später lassen wir uns das Essen bei mugg & bean schmecken. 🙂

Auf unserer Terrasse trinken wir noch 1 Glas Wein und stellen fest, dass das Camp trotz Größe sehr ruhig ist. Von den Nachbarn bekommen wir gar nichts mit, auch um uns herum ist alles ruhig, alle genießen die Stille auf ihren Terrassen.

Unser Bett war nicht so himmlisch wie in Raptor Retreat, aber bequem und schnell versinken wir ins Reich der Träume...
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 19. Nov. 2015
Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200921. Nov. 2015 · #29
27.08.2015 Olifants Restcamp Krüger NP – Satara Restcamp Krüger NP

Schon kurz nach 5 bin ich hellwach. Koche uns einen Kaffee und Tee (Wasserkocher, Kaffeefilter sind vorhanden) und betrete unsere Terrasse. Eine kleine Horde Affen rennt geschwind weg. Der Kühlschrank ist zum Glück Affensicher verschlossen. Es ist ziemlich frisch heute morgen und somit noch nicht Shorttauglich.

Wir beschließen eine kleine Runde zu fahren bis zur Öffnung des mugg & bean. Kurz nach 6 Uhr rollt der Avanza durchs gate. Auf der Brücke unweit des Camps halten wir an und bewundern den Sonnenaufgang. Wir sind ganz alleine hier und genießen die Idylle.

h9be6ac8.jpg


hbaa2a45.jpg


7.30 Uhr sitzen wir beim mugg & bean. Die Frühstücksauswahl ist ansprechend und es schmeckt uns. Ein kurzer Spaziergang führt uns zur Aussichtsterrasse. Ein wirklich toller Ausblick.

hef5bb67.jpg


Unsere Klamotten sind schnell im Auto und der check out geht später Ruckzuck. Wir nehmen die S 90, der Pirschomat ist eingestellt und los geht’s.

hab53b32.jpg


Wir gucken uns die Augen aus den Kopf. Habe ich schon erwähnt das Pischfahrten anstrengend sind?
Ich werfe so in unsere Runde, dass ich doch bitte noch einen Leopard sehen möchte. Ungelogen, 30 Sekunden später sagt mein Mann, guck mal in den Baum....nee, tatsächlich ein Leopard. Keiner sieht ihn da – alle Autos fahren vorbei. Wir halten direkt darunter an und haben die pole position. Was für ein schönes Tier.

h9a3930e.jpg


h545817b.jpg


Es fragen uns immer mehr Leute was es zu sehen gibt und wir deuten auf den Baum. Mittlerweile stehen sicher 15 Autos kreuz und quer auf der Straße.

h0a821b2.jpg

Auch der Leo guckt entgeistert, was sich da unten tut.

h1dabf8c.jpg

Eine Giraffe beguckt sich das Spektakel von der anderen Seite an.

ha12116b.jpg


h1e40dfd.jpg


Sicher 1 Stunde beobachten wir den Leo. Irgendwann wird ihm der Stau, unter ihm, zu blöd und er verschwindet ins Unterholz.
Nun widmen auch wir uns wieder den anderen Tieren.

h1c45a1e.jpg


hfe504d1.jpg


h6879a0d.jpg


An einem Picknickplatz (Name entfallen) halten wir an. Es wundert mich, dass dieser nicht eingezäunt ist. Naja die Löwen wissen wohl, dass sie hier keinen Zutritt haben. Apropos Löwen – noch keine gesehen *schnief*

hc326b84.jpg


h996d481.jpg


Wir beschließen Richtung Camp Satara zu fahren.

h8cdaa64.jpg


hd90924d.jpg


h601dbbc.jpg


h01fdabd.jpg


Am check-in stehen viele Leute. Nach 20 Min haben wir endlich die Schlüssel. Wir haben wieder 2 Bungalows nebeneinander. Auch hier zweckmäßige Einrichtung – die Dusche/Toilette müsste mal modernisiert werden. Wir gucken genau auf den Zaun zum Krüger.

hadf26b4.jpg


Nach einer Siesta fahren wir die S 100.

h490a7f6.jpg


h133b35a.jpg

knuffig das Baby

hb404ba8.jpg


hb954b2d.jpg


h6ac24b5.jpg


h72f31e8.jpg


Dann sehen wir Elefanten im Busch...und es werden immer mehr.

hadd215b.jpg


ha4fa86f.jpg


Wir stoppen. Immer mehr Elefanten wollen auf die andere Seite der Straße.

h7831ed2.jpg


hedc65cc.jpg


h3eb1442.jpg


Es geht alles sehr ruhig und gesittet zu. Jeder scheint seine Aufgabe zu kennen. Da gibt’s kein Rempeln, alle der Reihe nach queren unseren Weg.
Es sind viele Kälber dabei, um die sich rührend gesorgt wird.

h2645058.jpg


Eine Elefantenkuh kommt schnell direkt auf uns zu, (mir wird etwas bange), kurz vor uns dreht sie aber ab.

h51a6b9a.jpg


ha1ed715.jpg


h605c209.jpg


h5bd59c2.jpg


Langsam müssen wir uns von dem Schauspiel trennen, die Sonne geht langsam unter und wir müssen zurück ins Camp.

h5144cef.jpg


h0aaf0c6.jpg


Kurz vor 18 Uhr sind wir am gate. Puuuh.

h7ddbddf.jpg


Zusammen mit unseren Freunden genehmigten wir uns am Bungalow einen Gin Tonic bzw. Bier.

Später gehen wir zu mugg & bean. Wir essen wieder einen BBQ Burger (wie gestern), der sehr lecker ist. Unsere Freunde diesmal auch, nachdem Enchiladas gestern nicht so toll waren. Zurück am Bungalow sitzen wir noch zusammen und trinken Wein. Mein Mann geht mit der Taschenlampe immer Mal den Zaun entlang und sieht dabei 2 Hyänen (auf der anderen Seite).

Die Pirschfahrten sind aufregend und machen deshalb müde (jedenfalls mich). Deshalb konnte ich nicht mal mehr in meinem Buch lesen, mir fielen direkt die Augen zu als ich in der waagerechten lag...
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 21. Nov. 2015
751 Beiträge · seit 201121. Nov. 2015 · #30
Hallo Lotusblume,

... was für tolle Sichtungen an einem einzigen Tag - das klingt so richtig rund und schön 🙂
Mein Lieblingsbild ist trotzallem der kleine knuffige Affe -
perfekt getroffen.

Ach, das weckt Erinnerungen, könnte gleich wieder los.
Besten Dank für´s Teilen,
Nette
zuletzt bearbeitet 21. Nov. 2015
3'383 Beiträge · seit 200921. Nov. 2015 · #31
Hallo Lotusblume,

wie immer - vielen Dank für den schönen Bericht.

Olifants und Satara können wir auch beurteilen. Olifants ist superschön, wenn man, so wie Ihr und wir, einen Bungi in der ersten Reihe hat. Wir hatten sogar mal von der Terrasse aus eine Elefantenüberquerung im River vor der Nase. Das war unglaublich schön.

Und Satara - ja ja, der Blick auf den Zaun ist nicht so dolle, aber viele Tiere gibt´s in der Gegend.

Und was soll ich zu Deinem Leo sagen - einmalig !!!

Viele Grüße
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200921. Nov. 2015 · #32
@Nette und bayern schorsch

Vielen Dank für eure lieben Kommentare, das spornt zum weiter schreiben an.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
58 Beiträge · seit 201521. Nov. 2015 · #33
Hallo Lotusblume,
habe gerade erst deinen Bericht entdeckt und bin natürlich gerne mit dabei. Bisher hattet ihr ja mit den Leos richtig Glück- super schöne Bilder

Viele Grüße

Ramona
Mit 3 Fahrzeugen 3500 km durch Namibia als Ersttäter
Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200922. Nov. 2015 · #34
Guten Morgen Ramona,

ich freue mich sehr, dass du uns auf unserer Reise durch Südafrika.begleitest 🙂
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 22. Nov. 2015
Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200923. Nov. 2015 · #35
28.08.2015 Satara Restcamp Krüger NP – Lower Sabie Restcamp Krüger NP

Es ist noch stockfinster als ich wach werde. Ich höre rascheln und denke, keine Ahnung wieso, sofort an Löwen im Camp. Nö, es sind die Nachbarn, die im Dunkeln ihr Auto beladen. 😗 Ein Blick auf die Uhr, es ist erst kurz vor 5. Es folgt das morgendliche Ritual: Tee/Kaffee auf der Terrasse.
Wir beschließen gleich 6 Uhr, zur gate Öffnung, in den Park zu fahren.

Wir nehmen wieder die S 100, die ja für ihre Katzensichtungen bekannt ist. Und was soll ich euch sagen: 6:15 Uhr sehen wir 3 Löwen. Leider etwas weit weg und sie liegen müde im hohen Gras. Als sie dann endlich aufstehen, schauen sie sich nicht mal zu uns um und trotten auch noch in die verkehrte Richtung. Trotzdem, wir haben Löwen gefunden 🙂

he500d55.jpg

kaum zu sehen im Gras...

hb67c126.jpg

perfekte Tarnung

h0826fb9.jpg


hb2c139c.jpg


Wir fahren im Schritttempo weiter, vielleicht sind hier noch mehr Löwen...
Die Sonne steigt langsam und verspricht einen schönen Tag.

h305b9cc.jpg


Und dann wünscht uns eine Hyäne einen guten Morgen.

hebb23df.jpg


hc7fa9bc.jpg

gilt das auch für Hyänen?

h19b93b2.jpg

scheinbar ja. Denn sie läuft nicht in den gesperrten Weg.

hf8037ab.jpg


h9cd0b83.jpg

ein ganzer Hübscher

Wir rollen langsam weiter und sehen noch 2 Hyänen.

h47a6209.jpg


Da wir nun die S 100 bis zum Ende gefahren sind und keine Löwen mehr gefunden haben, beschießen wir umzukehren (die ganze Runde mit S41 und H6 wäre uns zu lang geworden, ca 80 km), um im Camp zu frühstücken. Mittlerweile ist es 8 Uhr und bis jetzt haben wir kein anderes Auto gesehen. Wahrscheinlich sind sie alle Löwengucken....

hdd6f920.jpg


hb9ed879.jpg


Gegen 9 Uhr sind wir im Camp und was sagt die Sichtungstafel, als ich unseren „Löwenfund“ markieren wollte: genau an der Campausfahrtsstraße war ein Rudel Löwen heute früh. Ein Mann erzählte mir stolz, als er 6.30 Uhr durchs gate fuhr spazierten 9 Löwen im direkt in die Linse und ließen sich 1 Stunde lang direkt auf und neben der Straße nieder. Klasse, das wollte ich nun gar nicht wissen. 😵

Nach dem Frühstück ist meine Laune wieder besser. Wir haben schließlich auch Löwen gesehen und Hyänen.
Wir checken aus und los geht’s Richtung Lower Sabie.

h0c3fb71.jpg


Zwei riesigen Elefanten kommen uns entgegen. Die waren wirklich groß...wir stoppen, denn wir können nicht erkennen, welchen Weg sie nehmen wollen. Sie kreuzen immerzu die Straße.

h98299d0.jpg


hea49f2e.jpg


h09ed4aa.jpg

auch die anderen Auto stoppen beim Anblick dieser grauen Riesen.

Wir fahren die H10, mit einiges Aussichtspunkten und Wasserstellen.

h5948823.jpg


h18e4fc0.jpg


ha936bf3.jpg


An einem, wiederum uneingezäunten, Picknickplatz machen wir Pause mit Cola, Kaffee und Knabberein.

hcf8add8.jpg


hf9744f4.jpg

schade, für mich gibt’s nichts.

Wir fahren durch sich wechselnde Landschaften. Es eröffnen uns immer wieder schöne Ausblicke. Das hatte ich zwar gelesen, aber so nicht gedacht.

h4b2552b.jpg


h87e565c.jpg

einer von mehreren Aussichtsdecks, die wir besuchten (alle uneingezäunt)

h100f6d5.jpg


Wir sehen immer weniger Tiere...und auch nur vereinzelt Autos.

An einem Damm mit schöner Aussicht auf Hippos halten wir wieder an.

hda80030.jpg


hac010a5.jpg


Bald ist das Lower Sabie Camp erreicht. Wir erhalten einen Doppelbungalow mit schöner Flußsicht. Der Bungalow gefällt uns besser als Satara. An Geschirr ist wieder alles vorhanden, alles zweckentsprechend und es ist sauber, was will man mehr?

h91c0c83.jpg


Ein kaltes Bier und Wein wecken unsere Lebensgeister.

h568dda0.jpg


Wir erkunden ein bisschen das Camp. Die Anlage ist top gepflegt. Es gefällt uns hier sehr gut.

h0daadad.jpg


h6b49aac.jpg

perfekte Täuschung

h6a83291.jpg


Später fahren wir noch 2 Wasserlöcher in der Nähe an (2 Min Fahrt vom Camp) und erleben den Streit zweier Hippos lautstark.

hd6710e7.jpg


h5f83867.jpg


h77dc5ae.jpg

Diese Beiden erinnern uns, dass es Zeit zum Essen wird...

So gehen wir später auf die schöne Terrasse zum Dinner. Unter uns spielen die Hippos ihre kleine Nachtmusik. Das mugg & bean liegt hier besonders idyllisch.

Nach einen Schlummertrunk auf unserer Terrasse kuscheln wir uns bald ins Bett. Unsere letzte Nacht im Krüger.... mit den Geräuschen der Wildnis schlafen wir ein.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 23. Nov. 2015
Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200923. Nov. 2015 · #36
29.08.2015 Lower Sabie Krüger NP – Summerfield Botanical Garden Resort, Manzini Swasiland

1. Teil

Dank Afrikamodus sind wir gegen 5 Uhr hellwach. Wir packen wieder Mal unsere Sachen zusammen und gönnen uns Kaffee/Tee auf der Terrasse. Die Vögel haben sich viel von der vergangen Nacht zu erzählen.

Mit unseren Freunden verständigen wir uns wegen der langen Fahrtstrecke nicht hier zu frühstücken, sondern in Crocodile Bridge (kurz vorm Ausgang Krüger NP). Da die Rezeption noch geschlossen ist, werfen wir die Schlüssel in den Schlüsselkasten vor der Schranke. Kurz nach 6 verlassen wir etwas wehmütig das Camp.

h4595f3e.jpg


Weit kommen wir nicht. Im Busch liegt eine Gruppe von Nashörner und bieten uns dieses friedvolle Bild.

h94e4703.jpg


hb1f9250.jpg


Ein schöne Sichtung zum Schluß unseres Krügerpark Besuchs. Sie sind so verschlafen und tun uns leider nicht den Gefallen aufzustehen.

Wir sehen dann kaum noch Tiere. Scheinbar sind sie enttäuscht, weil wir den Park schon verlassen.

hd9b6e65.jpg

Die letzte Giraffe im Krüger muss ich fotografieren.

h719a721.jpg

Das Ergebnis

In Crocodile Bridge angekommen die Ernüchterung, es gibt kein Restaurant. Hmm. 😵 Aber es gibt einen Kiosk. Mit Sandwich und heißen Getränke fällt das Frühstück heute eher marger aus. Punkt 8 Uhr stehen wir Crocodile Gate und verlassen den fantastischen Krüger Park.

hc0fe81a.jpg


hdc434b9.jpg

Ein wehmütiger Blick zurück in den Krüger NP.

h95ec962.jpg


Fazit Camps:
Olifants: Camp mit bester Aussicht – Wahnsinns Ausblick hoch über den Olifants Fluß, unbedingt Bungalow in der 1. Reihe mit Flußblick buchen, Anlage in Ordnung

Satara: Bungalow mit Blick auf den Krüger-Zaun, Sanitäreinrichtung müsste modernisiert werden, Anlage etwas lieblos

Lower Sabie: Bungalow mit Flußblick ist sehr schön, Anlage topp gepflegt (für uns das Schönste der 3 besuchten Camps, owohl Olifants eine irre Aussicht bot)

Alle Bungalows waren sauber und mir allem Nötigen zur Selbstversorgung ausgestattet. Alles war funktionstüchtig. Wir wussten vorher, dass uns hier kein Luxus erwartet. Wer sich darauf einstellt, wird nicht enttäuscht und kann sich voll und ganz dem Krüger widmen.

Fazit Krüger NP:
Der Park hat uns begeistert!
Wir hatten zugegebenermaßen Vorbehalte...asphaltierte Straßen, Blechkarawanen, riesige Camps etc., viel habe ich dies gelesen. Wir empfanden den Park nicht voller als z.B. Etosha. Nur ein Mal erlebten wir Stau – bei „unserem“ Leo. Die asphaltierten Straßen ermöglichten ein entspanntes Reisen.

Kann der Krüger Park mit den wunderschönen und ursprünglichen Natur- und Wildparks, welche wir u.a. in Namibia erlebten, mithalten (ich denke hier ausdrücklich nur an das südliche Afrika)? Ja, er kann!
Wir erlebten den Park als einzigartiges Natur- und Wildreservat. Wir sind sehr glücklich den Krüger Park besucht zu haben. Sehr gerne denken wir an diese Zeit zurück. (Einziger Wermutstropfen: wir haben keinen prächtigen Mähnen-Löwe gesehen)
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 23. Nov. 2015
Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200924. Nov. 2015 · #37
2. Teil

Unsere Route nach Manzini: N 4, R 570, MR 1, MR3
Unterwegs sind einige Buschbrände zu sehen.

heefa0a0.jpg


Bei Jeppe's Reef nehmen wir den Grenzübergang Swasiland. Bei der Ausreise SA und Einreise Swasiland sind kaum Leute, so dass der Zöllner noch ein Schwätzchen mit uns hält. Er ist hocherfreut, dass Gäste aus Deutschland sein schönes Swasiland besuchen wollen. Er wundert sich, dass ich mit 3 Männern reise und fragt, ob diese meine Bodyguards sind... 😮
Swasiland ist eine absolute Monarchie im Rahmen des Commonwealth und gehört zu den ärmsten Länder der Erde. Ein Großteil der Bevölkerung lebt von weniger als 1 Euro am Tag.

Die M 1 ist eine wunderschöne Strecke, man glaubt sich in den Schweizer Alpen (vielen Dank Hanne für den Tourtipp). Es ist nur ein bisschen diesig, was die Fernsicht trübt.

h128df82.jpg


h5024d0a.jpg

Zuckerrohrfabrik

In den Ortschaften herrscht geschäftiges Treiben (aber nicht so chaotisch wie in SA)

h480e310.jpg


h554660f.jpg

Unterwasserbrücke

h7e84fdd.jpg

hat der Fahrer tatsächlich diese Brücke genommen?

h26942cb.jpg

als begeisterte Motorradfahrer freut uns dieses Treffen

Kurz vor Piggs Pek rasten wir an einem kleinen Kraft Market und stöbern nach Mitbringseln (auch gibt’s saubere Toiletten – war eigentlich der Hauptgrund zu pausieren 😉 )

hadda3ff.jpg


h71e84d4.jpg


Kurz vor Manzini nimmt der Verkehr zu. Manzini ist die größte Stadt Swasilands und ihr wirtschaftliches Zentrum (ca. 100.000 Einwohner).

Wir finden den Abzweig zu unserem Hotel nicht und verfahren uns trotz Navi heillos. 3-4 Mal landen wir an dieser Kreuzung.

h1ec8c63.jpg


hd93fa02.jpg


Wir halten dann an einem Hotel am Ortseingang und fragen nach dem Weg. Tja, wenn man den Weg kennt ist alles einfach. Einfach an der nächsten T-Kreuzung rechts ab und 3 Minuten später fahren wir die prachtvolle Auffahrt hoch.

hfced8f0.jpg


An der Rezeption werden wir etwas reserviert empfangen. Eine andere Dame fragt uns nach unserem Getränkewunsch, dieser wird umgehend gratis erfüllt. Zwischenzeitlich sagte uns die Dame an der Rezeption etwas schnippisch: es liegt keine Reservierung für uns vor und außerdem sind sie ausgebucht. Wir verweisen auf unsere Reservierung (voucher von unserem Reisebüro). Nach einigem Hin und Her, verlangen wir nach dem Manager. Der sei im Wochenende...aha...und die Vertretung...die habe schon Feierabend..aha und nun? Es wird uns angeboten ein anderes Hotel für uns zu finden. Dieses lehnen wir dankend ab. Wir bleiben einfach auf der Terrasse sitzen, trinken und warten ab. Nach ca. 30-40 Minuten kommt die Managerin. Eine sehr freundliche Dame, die sich als erstes bei uns für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Sie bestätigt, dass unsere Reservierung erst für den nächsten Tag sei. Das würde in einer E-Mail stehen...gezeigt hat sie uns diese aber nicht, weil die Sekretärin schon Feierabend hat. Aha. Sie sagt uns nochmals, dass die Hotelanlage komplett belegt sei. Aber 2 Paare sind noch nicht angereist und wir bekommen deren Zimmer. Sie werde für diese Leute (Gäste einer Hochzeitsgesellschaft) ein anderes Hotel buchen. Uns kann das egal sein. Wir sind platt und wollen uns nur noch ausruhen.

Unsere Koffer und Taschen werden von Angestellten zu unseren Suiten gebracht.
Die Suiten sind der Hammer und die gesamte Anlage ein Traum. Eine wahrlich grüne, top gepflegte Oase.

Die Suiten haben einen Voraum mit Minibar, Kaffeeautomat, Teezubereiter, Schreibtisch und raumhohen Kleiderschrank. Im Badezimmer können wir tanzen und der Wohn-Schlafbereich hat ca. 30 m² mit 2 großen super bequemen Kingsize Betten, TV und Sitzecke. Die Klimaanlage funktioniert extrem leise – ein Segen bei der Hitze.

h7c9992f.jpg


hc922757.jpg


hfc01af2.jpg


hd36727c.jpg


h24fbf73.jpg


he00bce4.jpg


Mein Mann ruht sich bei einem Entspannungsbad aus und ich lege mich an den Pool, bestelle mir beim attraktiven Poolboy einen Campari-O und genieße das süße Leben.

h89f9906.jpg


h03814e5.jpg


Am späten Nachmittag/früher Abend machen wir dem Nichtstun ein Ende, machen uns ein bisschen chic und gehen durch die weitläufige Anlage Richtung Hauptrestaurant, welches 18 Uhr öffnet. Wir hatten heute nur das magere Frühstück in Crocodile Bridge und paar Kekse zwischendurch.

Vorher genehmigen wir uns noch einen Aperitif auf einer Terrasse einer Bar (es gibt einige) mit Zierteich.

hfbe59c8.jpg


hcf0b202.jpg


Dann bummeln wir weiter...es gibt viele lauschige Plätzchen auf dem großen Terrain.

hf381c76.jpg


h0d4e21c.jpg


h4909824.jpg

Liebeslaube

h1605b85.jpg


h877f2c8.jpg

Hauptrestaurant

Das Restaurant macht einen sehr edlen Eindruck. Wir werden herzlichst willkommen geheißen und professionell bezüglich der Speisen und Weine beraten.

h6872562.jpg

uns mundet nicht nur der kalte Rösèwein

hc395f48.jpg

auch das Steak ist köstlich

Wir verbringen hier einen wunderschönen Abend in sehr schöner Atmosphäre.

Später gönnen wir uns wie üblich noch einen Gin Tonic auf unser Terrasse. Die Hausgeister haben unsere Suite nachtfertig hergerichtet, neue Handtücher im Badezimmer, Betten aufgeschlagen, Orchideenblüten und Lindt Schockies mit gute Nachtwünschen zieren das Kopfkissen. Wir fallen glücklich ins Bett.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 24. Nov. 2015
Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200925. Nov. 2015 · #38
30.08.2015 Summerfield Botanical Garden Resort, Manzini/Swasiland – Tembe Elephant Park

Wir haben geschlafen wie Gott in Frankreich...Halb 7 genieße ich den leckeren Rooibos Tee auf unsere Terrasse, ein Pfau leistet mir dabei Gesellschaft.

h113b2fd.jpg


Eine Stunde später wird gefrühstückt. Meine Güte was hier alles aufgefahren wird, selbst der Champagne fehlt nicht. Wir sind zu viert alleine hier und sicher 6 Kellner sind um unser Wohl besorgt ohne aufdringlich zu sein. Sie halten sich diskret im Hintergrund bereit. Wir sind beeindruckt, dachten wir erst „die zählen uns jetzt jeden Bissen in den Mund“.

ha2e38b2.jpg

Frühstücks-Villa

Später husche ich noch mal schnell in die Frühstücksvilla und schieße schnell dieses Foto (etwas unscharf). Ich möchte auf keinen Fall die anderen Gäste (2) beim Essen stören.

h7a1202f.jpg


Unsere Sache sind schnell eingepackt – wir packen ja im Prinzip nie aus und leben aus dem Koffer. Hier hätte ich es sehr gut noch 1-2 Nächte ausgehalten.
Wir checken aus und die Managerin entschuldigt sich nochmals bei uns. Die Getränke beim Essen gehen aufs Haus und wir bezahlen nur das Dinner (das opulente Frühstück war inkl.). Noble Geste!

Wir können uns nicht entscheiden welches bike wir nehmen, so einigen wir uns doch wieder auf den Avanza.

h11bd29d.jpg


h7f034d7.jpg

imposante Ein-/Ausfahrtallee – eine Angestellte hat jedes kleinste Hölzchen aus den Kieselsteinen entfernt...wir halten das für dekadent, aber sie hat einen Job

Fazit Summerfield Botanical Garden Resort:
Der Hotel - Name hält was er verspricht!
Unterkunft: 1 (frei Wi-fi)
Anlage: 1
Essen: 1
Service: 2 (wegen der angeblichen Fehlbuchung)
Eine 100%ige Weiterempfehlung, nicht nur für einen Zwischenstopp geeignet.


Auch heute wartet eine weite Fahrtstrecke auf uns – es geht in den Tembe Elephant Park. Ich bin etwas aufgeregt, ob ich hier für unsere Kleingruppe die richtige Entscheidung getroffen habe. 🙄

Was habe ich hin-und her überlegt zwischen Leopard Mountain Lodge und Tembe. Gefühlte 5-8 Mal reserviert und wieder umgebucht. Für Leopard Mountain sprachen die durchweg sehr guten Bewertungen. Zu unterschiedlich waren die Bewertungen zum Tembe, von nie wieder bis Himmelhochjauchzend. Also bleibt nur sich selbst ein Bild zu machen und für mich als Elifan erst recht.

Wir fahren die MR3/MR8 bis Lavumisa Swasiland zum Grenzübergang, vorbei an kleinen Ortschaften...

hf979658.jpg


hc8a6f7f.jpg

fast alle LKW's in Swasiland transportieren Zuckerrohr

h4f9432d.jpg


h2b71650.jpg


h9d93755.jpg


Bald sind wir an der Grenze. Es ist einiges los. Aber Ruckzuck sind wir aus- und in Südafrika wieder eingereist. Hier erfahren wir auch, wieso wir so viele Biker gesehen haben – in Swasiland fand eine Motorradralley statt.

h2411db1.jpg


und dann geht’s ein kurzes Stück auf die N2. An der P522 zweigen wir nach Jozini ab. Die Straße windet sich in Serpentinen den Berg hoch nach Jozini.

h4ae349b.jpg


h69f1b0b.jpg


hf86b529.jpg


Nach der Staumauer nimmt der Verkehr rasant zu und wird zur Hölle, die alle Aufmerksamkeit des Fahrers erfordert. So was haben wir noch nie erlebt (da mutiert selbst der Verkehr in Bangkok zum Kindergarten). Der viele Müll auf den Straßen tut sein übriges.

Später ist der Verkehr wie weg geblasen – die Straßen fast Autoleer.

ha59972e.jpg


Gegen 13.30 Uhr erreichen wir den Tembe Elephant Park. Das Reservat ist ca. 30000 Hektar groß. Es wurde 1983 gegründet und ist seit 1992 für Besucher geöffnet. Heute leben ca. 180 Tusker im Gebiet. Das Land gehört den Tembe, einen Stamm des Tonga Volkes, welche das Reservat auch mit der staatlichen Naturschutzbehörde KZN verwalten.
Am Tor erfolgt erst eine Registrierung und uns wird der Weg zur Lodge erklärt.
10 Munter später werden wir mit Gesang und kalten Tüchern von den Tembe herzlich empfangen.

h35cc0f2.jpg


Unser sämtliches Gepäck wird durch den Sand geschleppt.

h27937ed.jpg

Der Koffer wiegt 30 kg

Wir folgen den Damen zu unseren Zelten. Der check in wird später erledigt. Es erwartet uns jeweils ein nagelneues Zelt. Klasse sieht das aus – wir sind begeistert. Das Zelt ist rießig (ca. 35m²). Es hat 2 große Kingsize Betten mit Bettheizung. Hinter dem Schlafbereich ist links die Waschgelegenheit und ein separates WC. Rechts befindet sich Ablagen/Bügel für die Wäsche. Außerhalb ist eine große Duschterrasse. Viele Fenster geben den Blick in den Busch frei. Alles ist picobello sauber.

h0a560b7.jpg


hea38183.jpg


h941cf72.jpg


h534c0e4.jpg


hc03db8d.jpg


h88cb490.jpg

Isilo war der größte Tusker in SA, der trotz Elektrozaun das Camp öfters besuchte († 2014)

Wir richten uns etwas ein, setzen uns auf die Terrasse und genießen ein kaltes Getränk. Wir sind ziemlich geplättet.

hc3b7d72.jpg

Zeltausblick

Zu jedem Zelt führt einen separater Weg, wir sehen, außer das Zelt unserer Freunde bei einem Besuch, kein anderes. Wir scheinen ganz alleine im Busch zu wohnen. Afrikafeeling pur!

Uns wurde noch ein Lunch angeboten, deshalb verlassen wir bald unser Refugium und stapfen durch den Sand Richtung Rezeption/Boma. Es schmeckt sehr gut (Nudelauflauf und Salat). Wir werden dann gebeten 16 Uhr wieder hier zur Sundownerfahrt zu sein. Mein Mann ist von der Fahrerei müde und hat keine Lust, ich stimme dem zu. Auch unsere Freunde sind groggy. Morgen ist auch noch ein Tag...

So verbringen wir einen ruhigen Nachmittag. Ich lese etwas, aber auch mit fallen die Augen zu. Etwas erholt bereite ich mir später einen Instant-Cappuccino (Kaffee, Tee, Milch etc., eine Kanne mit Trinkwasser, Wasserkocher alles vorhanden) und beobachte unsere Gäste.

h2adaf95.jpg

Riesenameisen beim Meeting auf unserer Terrasse.

Kurz vorm Dunkelwerden machen wir uns auf den Weg zur Boma. Das Lagerfeuer prasselt.

h9d94f9e.jpg

überdachter Aufenthaltsbereich

ha923a1f.jpg


Später verkünden Trommeln, dass das Dinner beginnt. Unser Tisch ist mit einer kleinen Deutschlandfahne gekennzeichnet. Neben uns sind Australier, hinter uns Amerikaner, Italiener sind auch da. Das Camp ist ausgebucht.
Der Campmanager stellt sich uns persönlich vor, gefolgt von einem smal talk, ob bis jetzt alles in Ordnung sei etc.
Wir stellen fest, dass hier alles passt und ich bin jetzt schon froh (ohne einen Elefanten gesehen zu haben) die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Das Dinner, bestehend aus 3 Gängen mit Wahl zwischen 2 Hauptgängen, ist ausnahmslos sehr gut und der passende Wein süffig. Später sitzen wir und alle anderen Gäste im Kreis um das Lagerfeuer. Es ist herrscht bei allen eine sehr schöne Stimmung (ohne laut zu sein). Irgendwann wird seitens der Bedienung gelacht, die für Getränkenachschub aus der herzigen Buschbar sorgt. Sie sagt: alle trinken Gin Tonic. Das Gelächter wird größer und jeder guckt in die Runde und wir prosten uns alle zu.

Gegen 21 Uhr machen wir uns mit Taschenlampe auf den Weg zum Zelt. Alle Wege sind, wenn auch etwas spärlich, beleuchtet. Unser Zelt ist Bettfertig und auf dem Tisch steht im Eiskübel 1 Flasche Sekt mit den besten Wünschen vom Management. Das ist aber einer lieber Nachtgruß! Wir überlegen kurz, ob wir sie öffnen – alleine trinken wir sie bestimmt nicht aus. Also holt mein Mann unsere Freude und die Flasche war die längste Zeit verschlossen.

Dann heißt es aber schnell schlafen, 5 Uhr ist die Nacht vorbei – die Elefanten warten auf uns.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2015
Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200926. Nov. 2015 · #39
31.08.2015 Tembe Elephant Park
(Vorsicht viele Elefantenbilder)

Es ist immer wieder ein intensives Erlebnis im Zelt zu übernachten, diese unbekannten Geräusche, das Knacken von Ästen, der Antilopenschatten an der Zeltwand und das tolle Zelt bilden eine unbeschreiblich schöne Symbiose. Wir haben ausgezeichnet geschlafen.

Es folgt das morgendliche Ritual (heute ein schneller Tee/Kaffee). Im Morgengrauen schlüren wir zur Boma. Dort wartet schon ein kleines Frühstück auf uns: Toast, Marmelade, Honig, Kekse, Kaffee/Tee. Kurz vor 6 werden wir von Patrick unserem guide begrüßt. Cooler Typ. Er bringt uns auf unterhaltsame Art die Fauna und Flora näher. Wir sehen zuerst viele, sehr viel Antilopen und Büffel.

hee03ddb.jpg


h3e7caee.jpg


h53850ec.jpg


h9b1c660.jpg


h45d6d42.jpg

auch das gehört zum Naturkreislauf dazu...

Und dann endlich der 1. Elefant....

hb3e64e9.jpg


hc4d1995.jpg

auf dem Weg zum Hide

An einem hide können wir aussteigen und Patrick versorgt uns mit Kaffee und Rusks. Und dann sehen wir mehr Elefanten...

h9432167.jpg


hf0106e4.jpg


h7c75820.jpg


Im Hide wohnen auch Tiere

hc29f00d.jpg

verdammt große Spinnen

h28b0e62.jpg


Die Zeit vergeht wir im Flug und wir fahren zu einem anderen Wasserloch.

h429c295.jpg


h635eb47.jpg


h4fd2d25.jpg


Patrick sucht auch die ganze Zeit nach Katzen. Vergeblich. Kurz vorm Camp sehen wir noch dieses Prachtexemplar

hc01e44d.jpg


10 Uhr sind wir zurück im Camp. Patrick entschuldigt sich bei uns für die Verspätung zum Frühstück, aber daran sind eigentlich wir schuld, weil wir am Hide länger bleiben wollten. Wir verabreden uns mit Patrick für 15 Uhr zur nächsten Tour.

Nun wird erst Mal in Ruhe gefrühstückt. Eier werden nach Wunsch hergerichtet, es gibt Würstchen, Bohnen, Schinken/Speck, Käse und 3 verschiedene Müslisorten. Es ist nichts zu beanstanden.

Nach so viel Völlerei wird es Zeit für Relaxen. Ich lese weiter „Ich trage Afrika im Herzen“ und gönne mir ein Glas Weiswein, meine bessere Hälfte und Freunde erkunden ein bisschen das Camp.

13 Uhr wartet der lunch auf uns. Reispfanne mit Gemüse und Huhn sowie Salat, wieder alles sehr lecker.
Vollgefuttert trotten wir in unser Zelt, Zeit für ein Mittagsschläfchen.
Halb 3 geht’s wieder zur Boma, wir trinken Kaffee und essen Kuchen.

h9c79091.jpg


Dann holt uns Patrick zum Sundowner drive ab.
Wir sehen viele Elefanten. Genauso habe ich mir das gewünscht. 😎

h68b929d.jpg

Weg zu einem Hide

h0f4b5bd.jpg


h2f60a81.jpg


h6fa7d41.jpg


hffd214c.jpg


h8527689.jpg

Giraffenspagat

Wir fahren eine andere Strecke, aber die gleichen Wasserlöcher wie zum morning drive an.

h8d16fd6.jpg


h9739ab8.jpg


hb6d4d32.jpg


haaa398c.jpg


Auch unterwegs treffen wir immerzu auf Elefanten.

h9f99e5b.jpg


Am nächsten Wasserloch:

h2a07231.jpg


hb4c4646.jpg


hc3fa5ca.jpg


h058aee9.jpg


hec4d52a.jpg


h7d0f686.jpg


h5dcc396.jpg


Auch im Busch sind viele Elefanten – sie sind so nah, man hört fast ihr Herz. Unvergessliche Momente.

h4b4df7b.jpg


hd59fc7d.jpg


h699a66b.jpg


h4bcacdd.jpg


h1662b0f.jpg


h4e8db95.jpg


Wir sind happy diesen Elefanten so nahe gewesen zu sein.
Patrick sucht ein sicheres Plätzchen für den sundowner. Wir nehmen, wie üblich, Gin Tonic. Patrick kippt reichlich Gin ein...

ha2f79d9.jpg


Wir plaudern mit Patrick über Gott und die Welt. Er ist ein klasse Typ Mensch und als guide eine Wucht. So macht es uns auch nichts aus, keine Katzen gesehen zu haben.
Später sehen wir auf den Rückweg noch einige Elefanten. Einer will uns nicht passieren lassen und trötet ziemlich eindrücklich.

h9fe1761.jpg


Andere Tiere wollen auch abgelichtet werden.

h4e24fba.jpg


hfb00482.jpg


Es ist schon ziemlich dunkel...wir biegen um eine Kurve und trauen unseren Augen nicht...3 Wilddogs auf dem Weg. Selbst Patrick ist verblüfft. Leider sind die Bilder nicht so dolle – es einfach zu dunkel für unsere Kamera.

h08405aa.jpg


hb0bc5e0.jpg


h3119207.jpg


Nach 18 Uhr, es ist schon Nacht, sind wir im Camp. Wir verabschieden uns herzlich von Patrick und versichern ihm, dass es nicht schlimm ist, keine Katzen gefunden zu haben. Wir sind ja schließlich wegen den Elefanten gekommen.

Nach diesem tollen Abschluß genehmigen wir uns noch einen Drink von der Buschbar bevor es zum frisch machen ins Zelt geht.
19 Uhr rufen uns die Trommeln zum Dinner. Es gibt leckere Kürbissuppe, Geschnetzeltes vom Rind oder Roulade vom Wild, Malva Puddig. Alles sehr gut. Dazu standesgemäß Tembe-Wein.

h65ec906.jpg


Wir sitzen noch etwas am Lagerfeuer, unterhalten uns mit anderen Gästen, trinken noch einen Gin Tonic und leeren später noch 1 Flasche Sekt auf unserer Terrasse.
Was für ein schöner Tag neigt sich dem Ende.
Dankbar, dass wir das alles erleben dürfen...kuscheln wir uns in das gemütliche Bett. Die leise Buschmusik begleitet uns ins Lummerland.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 26. Nov. 2015
Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200927. Nov. 2015 · #40
01.09.2015 Tembe Elephant Park – Elephant Coast Guesthouse, St. Lucia

Nach einer erholsamen Nacht packen wir unsere Siebensachen. Im ersten Morgenlicht sitzen wir auf der Terrasse und genießen den Kaffee/Tee. Ab und zu kommt eine Antilope vorbei und schaut nach dem rechten.
Wunderschön ist`s hier gewesen.
Nach einem herzhaften Frühstück räumen wir unser schönes Zelt.

h6b381e0.jpg


Wir haben die Möglichkeit noch einen morning drive mitzumachen, schon am Vorabend aus Zeitgründen, freundlich abgelehnt – man weiß ja nie, was für Verkehr herrscht.
Die Angestellten schleppen unser Gepäck zum Auto. Herzlich wird sich von jedem Einzelnen verabschiedet. Die Tippbox freut sich über unsere Gabe.
Es war einfach fantastisch hier. Es war genauso wie wir es uns gewünscht haben – Elefanten satt, ich habe das Gefühl alle Elefanten des Reservats gesehen zu haben....Alle Lodgearbeiter waren sehr freundlich und zuvorkommend.

hd096e48.jpg


Fazit Tembe Elephant Park:
Unterkunft: 1 (Wi-fi an der Buschbar)
Lodgeanlage: 2+
Essen: 2+
Freizeit/Aktivitäten: 1, wir wollten viele Elefanten sehen und haben dies bekommen.
Für uns hat alles gestimmt, dafür eine 100%ige Weiterempfehlung!


9.30 Uhr rollt der Avanza durchs gate. Zuerst folgen wir der R 22 bis Hluhluwe. Je weiter wir südlich kommen desto sauberer werden die Straßen – immer wieder sehen wir Trupps, welche die Straßengräben vom Müll befreien. Auch ist es heute ein angenehmes Fahren.
In Hluhluwe machen wir eine kurze Pause. Dann geht’s noch ein Stück auf der N2 weiter.

h554e723.jpg


Gegen 13.30 Uhr sind wir bereits am Gästehaus in St Lucia.

h80a81a9.jpg


Wir werden herzlich von der Managerin des Gästehauses mit einem kalten Getränk begrüßt und uns wird die Anlage gezeigt. Sehr gepflegt alles. Es wird angeboten, Aktivitäten oder einen Tisch fürs Dinner zu reservieren. Wir beziehen unsere Familienwohnung mit 2 separaten Schlafzimmern mit jeweils eigenem Badezimmer. Auch hier steht Tee/Kaffee etc. gratis im Wohnbereich. Uns gefällt es hier.

h8240d58.jpg


h2c0a8f1.jpg


h6eb3823.jpg



h14b0ea1.jpg

Blick von der Terrasse an unserem Schlafzimmer auf unsere Terrasse am Wohnbereich

h55c4526.jpg


Später werden wir von Eigentümern, einem holländischem Paar, aufs herzlichste willkommen gehießen.
Ich habe im Vorfeld bei Shakabarker die sundowner tour reserviert und bin gespannt, ob das klappt. Wie vereinbart steht 15 Uhr das Gefährt vorm Gästehaus. Los geht’s zur hippo-croco-sundowner tour.

hb4fc6c5.jpg


Wir sind insgesamt 12 Gäste in dem kleinen Boot. Unsere Guide und Skipper hat uns einiges Wissenswertes über den Nationalpark und das Ökosystem der Sumpf- und Seenlandschaft erzählt.
Kaum den kleinen Hafen verlassen liegen schon die ersten trägen Krokos an der Böschung.

h5151f38.jpg


h9e3818e.jpg


Vorbei an vielen Flußpferden tuckern wir über den See.

hca8c475.jpg


h1d79dc5.jpg


h160b8d8.jpg


h88d65f5.jpg

wir genießen die Langsamkeit und Natur

h9f0c073.jpg


h02af8a9.jpg


hd06f47c.jpg


h8fdc20b.jpg

wir werden beobachtet

h79cff1b.jpg


Wir halten dann an einer Stelle mit vielen Flußpferden uns genießen den Sonnenuntergang mit einem Getränk und Gebäck (oder Obst).

h5aae681.jpg


hef9e36b.jpg


h63f6651.jpg


h8e0a397.jpg


h4eabec4.jpg


Das war eine sehr schöne und entspannende Tour. Wir empfehlen diese gerne weiter.

Kurz nach 18 Uhr sind wir zurück im Gästehaus und beratschlagen bei einem Gin Tonic wo wir essen gehen. Unser Weg führt uns in das Braza. Die Männer bestellten Steak und für mich gabs Nudeln mit Garnelen. Es hat uns geschmeckt – nichts außergewöhnliches – aber durchaus gut. Und auf der Terrasse mit Blick auf die Hauptstraße sitzt es sich gut.

Nach 1-2 Drinks und Plauderein auf unserer Terrasse verabschieden wir einen wunderbaren Tag.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 27. Nov. 2015