Picco in Botsuana/Sambia 2015

Reisebericht 387 Antworten · 61,5k Aufrufe · gestartet 09. Okt. 2015 von picco
Themenstarter6'369 Beiträge · seit 201124. Jan. 2016 · #341
Hoi Elvira
Bushtruckers schrieb:Doch das Kaetzchen kann sich auch von der verschlossenen Seite her an Dich kuscheln und schnurren....
Solange das (vierbeinige) Kätzchen draussen bleibt und das Zelt keinen Schaden nimmt seh ich da kein Problem... 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
4'528 Beiträge · seit 200724. Jan. 2016 · #342
Mojn Picco,

habe ich da als Sonnendrücker etwas verpasst ? Hat hier irgendjemand Angst um Statistik-Spitzenplätze ? Ich habe nichts mitbekommen und jetzt mal unbesonnt die letzten Seiten gecheckt..... und nichts gefunden.

Ich muss zugeben. Früher ware mir die Anzahl der Posts auch einmal wichtig, bis ich gerafft habe, wie unsinnig dieses Denken ist 😉 Ich glaube, mir geht es wie Dir. Wenn man den Reisebericht schreibt, erinnert man sich an viele kleine Erlebnisse, die einem ohne den Bericht im Laufe der Jahre abhanden kommen. Und ich lese mir die eigenen Berichte von Zeit zu Zeit auch immer mal wieder durch. Hoffentlich kommt diese Seite und ihre Inhalte niemals unter die Räder. 😕

Und jetzt wieder zur Sache :
Du hast ja echt aufregende Erlebnisse gehabt 😎 Schade, dass die Reise bald zu Ende geht. Ich bin auch in Zukunft wieder genre dabei.

Viele Grüße
Carsten
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
Themenstarter6'369 Beiträge · seit 201124. Jan. 2016 · #343
Hoi Carsten
casimodo schrieb:habe ich da als Sonnendrücker etwas verpasst ?
Nicht wirklich. 🙂
casimodo schrieb:Hat hier irgendjemand Angst um Statistik-Spitzenplätze ?
Scheint so... 😣
casimodo schrieb:Hoffentlich kommt diese Seite und ihre Inhalte niemals unter die Räder. 😕
Deshalb würd ich die Berichte zumindest ins Word oder so was kopieren...oder als PDF ausdrucken. Besser ist's natürlich wenn mans auf der eigenen Homepage hat und die HTML-Dateien sichert.
casimodo schrieb:Du hast ja echt aufregende Erlebnisse gehabt 😎
Jaja, es gab schon Situationen in denen ich froh war dass meine Hose nicht so eng war, so dass mein Herz problemlos da rein rutschen konnte... 😵
casimodo schrieb:Schade, dass die Reise bald zu Ende geht.
Sieh's anders: Sie ist seit dem 20.09.2015 schon zu Ende... 🙁
casimodo schrieb:Ich bin auch in Zukunft wieder genre dabei.
Gerne! Die nächste Reise wird sicher spannend...und etwas abenteuerlicher... 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6'369 Beiträge · seit 201124. Jan. 2016 · #344
Tag 16: Bye, bye, Botsuana, hello Zambia!

Die Nacht ist kalt, mein Daunenschlafsack macht sich wieder mal bezahlt!
Auch wenn die Meisten denken dass es in Afrika immer warm ist: Nix da!!!
Es ist 04:00, ich höre Löwen brüllen, Büffel büffeln und Nachtvögel ihr 'Uhuuuuu' durch die Dunkelheit uhuen...
Herrlich!!!
Und kein Löwe will in mein Zelt, beruhigend! :-D
Um 05:30 pack ich die Matratze, den Schlafsack und das Kissen zusammen ins Hauptgepäck und schmeiss die Tasche schon mal raus.
Da wir nur noch einmal die Zelte zusammenpacken müssen und wir am Mittag in einer Lodge sind zieh ich eine frische Hose und
ein ebenso frisches T-Shirt an, Unterhose und Socken sowieso.
Noch kurz die Linsen einsetzen und die Zähne putzen und schon kann ich auch das Handgepäck rausstellen!
Dann das Zelt abbauen, was ich ja als einziger Touri jeweils alleine mache und schon ginge es zum Frühstück...
...ginge...
...denn ich schaffe es erstmals nicht auf Anhieb das Zelt richtig zusammenzulegen weil ich zu sehr auf meine frischen Kleider aufpasse!
OK, alles nochmals ausrollen, nochmals von vorne und...
...schon ist meine frische Hose voll mit schwarzen Striemen vom eingefetteten Gestänge!
Toll!
GRMPFL!!!! 🙁
Da kommt Badiri zu Hilfe und schickt mich heute Ungeschickten an den Frühstückstisch!
Danke, Badiri...ich hab selbst keine Ahnung was mit mir los war, sonst hats immer auf Anhieb und vielfach schneller als bei denen,
die zu zweit zusammenpacken, geklappt!
Na ja...frühstück ich halt...wenn's denn sein muss...
Dass ich Hilfe brauche beim Zelt zusammenpacken (Ich schreibe hier immerhin von MIR höchstpersönlich!!!) beschäftigt mich
schon etwas...
So was ist mir noch nie passiert!
Ist es schon das Alter?
Hatte ich zu wenig oder zu viel Schlaf?
Wurde das Zelt durch die Löwen verbogen?
Fragen über Fragen...
Aber jetzt muss erst mal abgewaschen werden...
Um 06:45 fahren wir los, die letzten Kilometer im Nationalpark, dann Badiri in Kasane abladen und ab nach Sambia!
Schon kurz nach der Abfahrt sehen wir wieder Tiere in den allgegenwärtigen Büschen...
...die Ausfahrt aus dem Park wird natürlich auch als Gamedrive genutzt!



Oben: Wieder einige Büsche die mit einer Rappenantilope posieren...



Oben: Voll im Gegenlicht posierende Hörnchen, nicht zum Frühstück zu empfehlen.



Oben: Ein letztes Bild der sehr kargen Landschaft...

Wir fahren oben am Hügel entlang, immer wieder durch Wäldchen durch, aber auch immer wieder mit Sicht auf den Chobe-River!
Auf einer Halbinsel weit weg seh ich einige Tiere lässig rumrennen, ich denk mir 'schön wie diese Antilopen spielen'...
Und schon ruft Badiri 'STOP!'!!!
Und Oby macht sofort was ihm gesagt wurde: Er stopt!
Badiri ruft 'Down at the River! There are Painted Dogs!'
Wau, ich denk mir noch dass die Antilopen wohl doch nicht zum Spiel rummgerannt sind und schau runter...
...und was bemerk ich da???
...
...die rumrennenden Tiere, die ich für Antilopen hielt sind die Wildhunde!!!
Waaaaaaaaahaaaa!!!
Was ist heute nur los mit mir??
Zuerst das Zelt nicht zusammenpacken können und dann Wildhunde für Antilopen halten!!!
Schlimm!!! :-O



Oben: Die Wildhunde sind vom Gebüsch so versteckt dass mir die einzige Aufname der Hunde gelingt...
...als Beweis brauchbar, für mehr reichts beim besten Willen nicht!


Die Hunde rennen dem buschigen Fuss des Hügels nach flussaufwärts, wir diskutieren ob wir ihnen nachfahren sollen,
Obby will, wir wollen nicht, denn wir hätten nur kurz Zeit und müssten dann umso schneller aus dem Park rausfahren.
Und mit dem Anhänger wär's eh schwirig denen zu folgen!
Also fahren wir weiter in Richtung Parkausgang bei Kasane...



Oben: Unsere letzten Hippo's dieser Reise??? :-O



Oben: Blick auf die Insel die wir am ersten Tag mit dem Boot umrundet haben...

Die Piste führt uns vom Fluss weg...byebye, Chobe River!
Plötzlich sagt Corinne 'Leo'!!!
Und zum letzten Mal schallt mein 'Stop, please!' durch Botsuana!
Zumindest zum letzten Mal auf dieser Reise...
Corinne zeigt nach links, in Richtung der über dem Hügel aufgehenden Sonne...
Ausser ihr sieht niemand den Leo...Fehlalarm?
Sie beschreibt uns dass er bei einem Termitenhügel sitzt und man nun nur seinen Schwanz sieht...
...und plötzlich seh ich ihn auch!!!
Knipps-Knipps!
Schon sind Beweisfotos im Kasten, kurz auf dem Bildschirm angeschaut und was seh ich da???
Das was wir im Gegenlicht für einen Termitenhügel gehalten haben ist der Körper des Leoparden!!!
Der sitzt da frei von irgendwelcher Deckung und hat die tiefstehende Sonne im Rücken!
:-D
Gratulliere, Picco, Deine Leo-Sichtung Nr. 24+++++ :-D
:-D



Oben: Nur mit viel Überbelichtung ist das Tier überhaupt so gut zu erkennen!!!

Natürlich bleiben wir stehen und schauen ihm zu, denn wir sind nur noch einige hundert Meter Piste vom Gate entfernt
und dementsprechend ist die Gefahr hier noch einzusinken so gering dass wir unsere Reservezeit noch aufbrauchen können...



Oben: Der Leo bewegt sich vorsichtig in Richtung einer Riesentrapppe...



Oben: Während er sich vorsichtig anschleicht wird der Winkel zur Sonne immmer Fotografenfreundlicher...



Oben: Vorichtig schaut er links und recht bevor er über die Strasse geht...langsam wirds spannend, die Trappe hat ihn noch
nicht bemerkt!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'580 Beiträge · seit 201424. Jan. 2016 · #345
Hoi Picco

mach Dir nichts draus, ich bin nach all den Jahren immer noch nicht gut in Zelten zusammenlegen - aufbauen ist einfacher....

Mich nimmt schon wunder, in welche Folterschule Du gegangen bist..... 😈

Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
193 Beiträge · seit 201324. Jan. 2016 · #346
sali Picco
immer wieder atemraubend schön deine Fotos und deine/eure Tiersichtungen. Ich glaube dass Botswana dich nicht zum letzten mal gesehen hat, was meinst du? Freue mich auf den Rest deines RB.
liebe Grüsse
Tessi
Themenstarter6'369 Beiträge · seit 201124. Jan. 2016 · #347
Hoi zämä
Bushtruckers schrieb:mach Dir nichts draus, ich bin nach all den Jahren immer noch nicht gut in Zelten zusammenlegen - aufbauen ist einfacher....
Das stimmt! 😄
Bushtruckers schrieb:Mich nimmt schon wunder, in welche Folterschule Du gegangen bist..... 😈
Die Schule nennt sich 'Lebensschule'... 😈
Tessi schrieb:immer wieder atemraubend schön deine Fotos und deine/eure Tiersichtungen.
Danke! 🙂 Freut mich besonders da die Fotos unbearbeitet sind 😁
Tessi schrieb:Ich glaube dass Botswana dich nicht zum letzten mal gesehen hat, was meinst du?
Ich glaub da könntest Du recht haben... 😗
Tessi schrieb:Freue mich auf den Rest deines RB.
Und das freut mich! 🙂
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
2'085 Beiträge · seit 201224. Jan. 2016 · #348
Hey Picco,
bei dir bin ich ja irgendwie schon vor Weihnachten vom Fahrzeug gerutscht - wahrscheinlich hatte ich nach deinen Anfangstagen die Befürchtung, mein geliebtes Botswana würde sich von einer nicht so sehr beliebten Seite zeigen ... dann war es mir wohl auch einfach zu viel Geplänkel 😕 und umso mehr freu ich mich, dass ich heute auch endlich mal die Sonne bei dir angeknipst, deinen Bericht nachgelesen und dabei wieder MEIN Botswana gefunden habe 🙂 Und ja - du hast teilweise echt noch ne Schippe draufgelegt mit den Löwen und so ... toll, dass ihr so ne nette Truppe ward - sowohl wenn's bisschen zäh wird wie auch wenn's dann etwas um die Wurst oder auch den Arm geht, zeigt sich sowas ja besonders.
Also - späte Meldung von mir mit einem dicken DANKE!
Ingrid

... übernächste Woche geht's für uns übrigens erstmals in DEIN Ostafrika - in den Norden von Tansania (und zwar mit Fahrer!)
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
Themenstarter6'369 Beiträge · seit 201124. Jan. 2016 · #349
Herzallerliebste Ingrid! 😉

Und ich dachte noch irgendwas haben wir verloren....dann wars wohl nicht nur der GPS-Tracker sondern Du auch noch!
Bist am Busch hängengeblieben??? 😎
franzicke schrieb:...und dabei wieder MEIN Botswana gefunden habe 🙂
Moment! DEIN Botsuana??? 🙄 Hier wird MEIN Botsuana beschrieben, MEINS!!! 😈
franzicke schrieb:...du hast teilweise echt noch ne Schippe draufgelegt mit den Löwen und so ...
Ja, die Situation mit den Löwen im Camp war schon auch für mich etwas vom Happigsten was ich bisher erlebt habe, da war nicht mal der Leo der mich beim Selous vor dem Zelt anknurrte wesentlich happiger!!! 😵
franzicke schrieb:... toll, dass ihr so ne nette Truppe ward - sowohl wenn's bisschen zäh wird wie auch wenn's dann etwas um die Wurst oder auch den Arm geht, zeigt sich sowas ja besonders.
Ja, das ist wirklich Gold wert!!! 🤩
Wenns nicht passt kann das einem alles verderben...
franzicke schrieb:Also - späte Meldung von mir mit einem dicken DANKE!
Dickes Bitte!, gern geschehen!
franzicke schrieb:... übernächste Woche geht's für uns übrigens erstmals in DEIN Ostafrika - in den Norden von Tansania (und zwar mit Fahrer!)
Ach ja? Schön! Die übliche Tour? Lodges, Tendet Camps oder Camping? Mit welchem Veranstalter?
Fragen über Fragen!!! 😄
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
2'085 Beiträge · seit 201225. Jan. 2016 · #350
Tja Picco, gut, dass die Löwen und Leoparden die Situation nicht auch als eine echt "happige" gesehen haben 😎

Und noch kurz zu Tansania - für uns wird's die wohl once-in-a-lifetime-Reise mit Fahrer, Lodgen und ein Tented Camp mit ein paar Sansibar-Tagen. Die Herden sind schon in der Ndutu-Region ... hoffentlich warten sie auf uns! Gebucht hab ich über Christoph Friedrich von concept-Reisen (Berlin)
Nochmals Grüße Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
Themenstarter6'369 Beiträge · seit 201125. Jan. 2016 · #352
Und dann zeigt mir die Kamera einen leeren Akku an!!!
Shit!!!
Ausgerechnet jetzt, kurz vor dem Beginn der Jagt!!!
Also in allem Gehetze den Ersatzakku gesucht, gewechselt und...
...die Trappe hat in der Zwischenzeit den Leo bemerkt und ist davongeflogen!
Der Leo befindet sich nach einer ganz kurzen Spurteinlage nun auf der rechten Seite des Autos, im besten Morgenlicht, aber
weit weg...



Oben: Er schaut nochmals zu uns zurück, als wollte er Abschied nehmen...



Oben: ...und trottet dann von dannen...

Byebye, Leo Nr. 24...der Nächste macht das Viertelhundert voll! :-D
24 Leoparden in 9 Afrika-Reisen...über mangelndes Sichtungsglück darf ich mich nicht beklagen!!!
Was für ein Abschluss des Safari-Teils unserer Reise!!!



Oben: Wenige hundert Meter nach der Leosichtung stehen wir zum letzten Mal an einem Botswanischen Gate, zumindest für
diese Reise!


Am Gate machen wir unsere letzte Früchtepause dieser Reise, während Obby die Formalitäten erledigt.
Kaum zum Gate raus sind wir schon zwischen den ersten Häusern von Kasane!
Wir alle sind erstaunt wie nahe der Leo an der Stadt war!!!
Als erstes fährt Obby an eine Tankstelle, denn der Tank und auch die Reifen benötigen dringend eine Füllung!
Währenddessen gehen wir Getränke einkaufen, was aber nicht alle können, da sie kein Botswanisches Geld mehr haben...
...und mit US-Dollar kann man im Supermarkt verständlicherweise nicht bezahlen!
Der Geldwechsler ist aber noch nicht zur Arbeit erschienen und wird es wohl auch nicht so schnell, denn sein Büro öffnet erst
um 09:30 Uhr!
Und wir haben 08:30Uhr!
Doch Obby oder Badiri können helfen, indem sie den Typen ans Telefon kriegen!
Schnell ist er überredet heute etwas früher zu öffnen und um 08:45 steht er auch tatsächlich da!
In der Zwischenzeit hab ich mit meinem letzten botswanischen Geld meine Getränke schon gekauft und geh zum Auto zurück.
Dort erwartet uns ein T-Shirt-Händler, der seine Ware auf der Motorhaube unseres Autos ausbreitet.
Offenbar ein Mann der zumindest weiss was wir vorhaben, denn er offeriert uns die gewünschten T-Shirts heute zu bezahlen
so dass er sie in Produktion geben könne und sie von einem Geschäftspartner morgen in Sambia zu unserer Lodge gebracht würden...
Mir ist die Sache nicht ganz geheuer...jetzt zahlen, dann in ein anderes Land fahren und morgen von einem Fremden die Shirt's kriegen?
Ein leises 'Hmmm' ist da angebracht!!!
Obwohl er auch T-Shirts mit dem 'Bushways'-Schriftzug dabei hat, also eventuell sogar zu 'Bushways', unserem Veranstalter, gehört!
Einige bestellen, ich nicht, gespannt ob die Shirt's geliefert werden sind wir alle!
Wir fahren um 09:00 weiter zum Campingplatz der ersten Nacht, wo wir den Anhänger abkoppeln und unser Gepäck auf die
Rückbank legen sowie eine Plane drüber befestigen, was in Sambia offenbar Vorschrift ist und auch kontrolliert werden soll...
Und dann...
...der Abschied von Badiri!!!
Wir stellen uns im Kreis auf und rufen Badiri zu uns, Andy als unser Ältester hält eine Dankesrede von einigen Minuten Dauer,
voll von Emotionen und Erlebnissen...
Badiri ist sichtlich gerührt!
Dann verabschiedet sich jeder Einzelne von ihm, natürlich herzlich und mit Umarmung!!!
Wir verlassen einen Freund!
Zum Schluss überreichen wir ihm sein Trinkgeld in einem Couvert sowie meine LED-Leuchte, die ihm so gut gefallen hat.
Er freut sich wie ein kleines Kind!!!
So schön!!!
:-D
Doch dann müssen wir los...
Tschüss Badiri, bist ein toller Kerl!!!



Oben: Badiri verschliesst unsere Einstiegslike und winkt uns noch lange hinterher, wie auch wir ihm noch lange winken...
Was für ein liebenswürdiger Kerl!!!


Die Fahrt zur Grenze ist recht kurz, schon bald stehen wir am Ende einer Lastwagen-Kolonne...
Und kurz darauf sind wir beim Gebäude wo wir die Ausreisestempel in die Pässe kriegen, während Obby das Auto mit dem Gepäck bewacht.
Anschliessend macht er die Papiere für sich und das Auto klar, und schon gehts weiter zum Fähranlager am Sambesi!!!
S A M B E S I ! ! !
Was für ein Name!
Der steht für mich in einer Reihe mit Serengeti, Ngorongoro, Kilimanjaro, Masai Mara, Okovango und Kongo!!!
DIE Symbole für das wilde Afrika!!!



Oben: Und auch das ist ein Symbol für Afrika...Kopfschüttel... 😉



Oben: Der Zusammenfluss von Chobe River (Am Oberlauf 'Cuando', dann 'Kwando', dann 'Linyanti' und zum Schluss eben 'Chobe'
genannt, links) und Sambesi (auch Zambezi oder Zambesi genannt, Afrika's viertlängster Fluss nach dem 'Nil', dem 'Kongo' und
dem 'Niger', rechts) beim Grenzübergang Kazungula (links Botuana, rechts Namibia, hinter mir Zimbabwe und rechts von
mir, aber nicht zu sehen Sambia).




Oben: Ausladen der einzelnen Packungen, natürlich von Hand und mit Publikum 😉

Wir stehen hier und müssen aufpassen was wir fotografieren, denn Militär, Polizei, Brücken, Zoll usw sollte bzw. darf nicht
fotografiert werden.
Da ich mit Kamera in der Hand rumlatsche werd ich von zwei Polizisten beobachtet und benutze die Kamera deonstrativ nur
so dass sie keinen Grund haben einzuschreiten.
Die Fähre ist voll und auf dem Weg nach Sambia, erst wenn sie zurück ist dürfen wir auch drauf!
Als erstes werden dann zwei Lastwagen draufgefahren, dann unser Auto und erst danach dürfen Menschen auf die Fähre gehen!
Wohl damit beim Kippen der Fähre aufgrund einer Fehlbeladung nur die Autos mit den Fahrern in den Sambesi fallen, wo sicher
auch einige liebe Krokodile auf Gesellschaft warten...
Dann legt die Fähre mit ohrenbetäubendem Lärm und schwarzen Wolken aus dem Auspuff los!
Tschüss Botswana, auf gehts nach Sambia!!! :-D
Schon bald sind wir dort und betreten das nächste afrikanische Land, 'mein' Sechstes.
Sofort werden wir von diversen Händlern und Agenten bestürmt, doch wir alle sind recht gut im Abwimmeln dieser Leute... 😉
Anständig und mit Lächeln, aber deutlich genug dass es nur einer ein zweites Mal versucht.
Was dann ohne Lächeln und deutlich deutlicher abgewimmelt wird...
Wir folgen Obby's Auto auf einen Parkplatz, wo er uns das Prozedere um ein KAZA-Visa (also ein Visa für Sambia und
Zimbabwe zum selben Preis wie das Visa nur für Sambia) zu erhalten, erklärt.
Während Claudine, Patrick und ich beim Auto bleiben macht Obby die Einreisepapiere für sich und das Auto klar und der Rest
der Gruppe versucht sich das KAZA-Visa zu holen.
Es dauert lange, ein weiterer fliegender Händler versucht mich zu überzeugen meine halbvolle PET-Flasche auszuleeren und ihm
die leere Flasche zu schenken, wofür und weshalb sagt er nicht, er drängelt nur...
Mach ich natürlich nicht...sondern vertreibe ihn weil mir seine Blicke in unser Auto und zu unserem Gepäck sehr
unsympatisch rüberkommen!
In der Zwischenzeit ist auch unsere Parallelgruppe auf dem Parkplatz angekommen.
Die gehen alle in Richtung des Zollgebäudes und das Auto bleibt unbewacht zurück...
...hmm...find ich etwas blauäugig...
...aber wir passen auch auf jenes Auto auf!
Endlich kommt der Rest unserer Gruppe zurück, mit langen Gesichtern!
Denn heute gäbe es kein KAZA-Visa, da der dafür zuständige Mann nicht da wäre...
Nun haben die alle 'nur' ein Sambia-Visa bekommen, das heisst sie können morgen die Victoria-Fälle nur auf der sambischen
Seite anschauen und auch keinen Flug über die Fälle machen!
Das finden wir drei bisherigen Autobewacher aber mehr als nur erstaunlich...
Nun gehen also wir drei in Richtung des Zollbüros, wo noch immer die Leute der Parallelgruppe stehen.
Offenbar gibt's wirklich ein Problem, denn auch denen wird die Story vom 'heute gibts kein KAZA-Visum' erzählt!
Ihr Fahrer Cullum stösst dazu und fragt bei der Zöllnerin nach, dasselbe Ergebniss!
Aber zum Glück haben wir Schweizer dabei, denn Gwénaelle sagt in der typischen schweizer Kompromissbereitschaft zur Zöllnerin
folgendes: 'Wir bleiben hier stehen und blockieren das gesammte Zollbüro bis wir alle ein KAZA-Visa haben!', stellt
sich mit verschränkten Armen und dem Rücken zur Zollbeamtin hin und beginnt mit Claudine zu quasseln und zu lachen...
Wir Anderen blockieren den Rest den Büros...demonstrativ!
Der Zollbeamtin vergeht das Lachen schon bald, denn soviel sie auch versucht mit uns zu sprechen, niemand reagiert auf sie!
Schon bald steht sie auf und verschwindet hinter einer Türe in einen angrenzenden Raum.
Kurze Zeit später kommt sie in Begleitung eines schlecht gelaunten Mannes wieder raus...
...und der Mann ist genau derjenige, der das KAZA-Visa ausstellen darf... 😉
Afrika halt! :-D
Also von jedem die Pässe und 50$ einsammeln, ihm übergeben und weiterhin alles blockieren bis er uns die Pässe zurückgibt,
alle wieder verteilt sind und jeder kontrolliert hat ob er auch wirklich das richtige Visa mit den richtigen Daten hat... 😉
Wir alle haben es erhalten, nur unsere anderen Mitreisenden nicht...
Zurück beim Auto staunen die Anderen nicht schlecht dass wir das KAZA-Visa haben... 😉
OK, alles stimmt nicht, Claudine heisst nun gemäss Visa André und hat dazu ein neues Geburtsdatum erhalten, ich heisse plötzlich
C. Mario mit Vornamen, aber der Rest passt!
Zurück zu den Autos wo kurz davor auch Obby eintrifft und los gehts in Zweierkonvoi zur Maramba River Lodge (klick mich)
in Livingstone.
Es ist nun schon nach 11:00 Uhr und wir haben noch etwa eineinhalb Stunden Fahrt vor uns!
Zuerst müssen wir aber dank durch wartende Lastwagen blockierter Hauptstrasse quer durch den Markt Slalom fahren
bevor's raus geht auf die gut asphaltierte, grossteils schnurgerade Strasse nach Livingstone.



Oben: Ausblick durch die Windschutzscheibe auf die schnurgerade Strasse.



Oben: Impressionen am Strassenrand...



Oben: Auch eine Eisenbahn hat Sambia zu bieten!
Diese der Firma Zambia Railways Corporation, kurz ZR (klick mich) hat jedoch nichts mit der TAZARA (Tanzania-Zambia Railway, klick mich!)
zu tun, welche von Südafrika mit einmal Umladen/Umsteigen bis nach Dar es Salaam führt.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6'369 Beiträge · seit 201126. Jan. 2016 · #353


Oben: Wobei die Schienen eine eher holprige Zugfahrt erahnen lassen...
Sieht beinahe wie eine verlassene Bahnlinie aus...ist sie aber nicht...




Oben: Auch hier: Die Lokale Bevölkerung ist mit dem Fahrad unterwegs...



Oben: ...und viele Güter ebenfalls!!!



Oben: Schweizer Polizisten würden sich freuen... 😉



Oben: Und schon sind wir in der Stadt Livingstone!



Oben: Die Stadt sieht so völlig anders aus als die Städte in Ostafrika, so sauber und beinahe europäisch, irgendwie nicht
zu dem Afrika, was ich schon kenne, passend!
Aber: Auch das ist Afrika!




Oben: Bei diesem Schild biegen wir rechts ab...was auch Sinn macht, da wir ja genau zu der Lodge wollen!
Schlau, gelle?!? 😉


Um etwa 13:30 erreichen wir den Campground der Lodge und essen da den noch von Badiri zubereiteten Pasta-Salat, anschliessend
gehts zur Rezeption, wo jeder sich eintragen muss um den Schlüssel zu seinem Zelt (auf der HP 'Safari Tent' genannt) zu bekommen!
Sofort gehts rein, ich meine ich hätte Nummer zehn gehabt, und ab unter die Dusche!!!
Wo ich jedoch mit der Temperatur des Wassers kämpfe, denn nachdem etwa 5 Minuten vergangen sind bis endlich warmes Wasser
aus der Brause fliesst (ja, fliesst, nicht nur tröpfelt) ist dieses so heiss dass ich erst kaltes Wasser dazumischen muss.
An sich ja das übliche Vorgehen...aber wenn ich das kalte Wasser aufdrehe fliesst offenbar das warme Wasser nicht mehr... :-O
Toll!
Zum Glück ist das kalte Wasser hier in Afrika kaum je wirklich kalt...und nach ewig langem Probieren schaff ich's wirklich noch
eine Stellung zu finden bei der eine erträgliche Temperatur erreicht wird!
Judihui!
Dunkel ist's, Stromausfall wie so oft in Afrika, Licht dringt nur durch das dicht gewebte, dunkle Moskitonetz, das als Dach der
Dusche dient.
Darüber ist dann in kleinem Abstand schon der dicke, dunkle Stoff des Zeltdaches...
Na ja, ich gehör ja zu den Menschen die meinen Körper recht gut kennen, also dusche ich halt ohne zu sehen was ich da so wasche...
Um 14:00 treffen wir uns beim Auto, denn wir wollen ja heute noch zu den Victoria-Falls!
Zuerst diskutieren wir noch darüber ob und wer einen Flug über die Fälle machen will, da ich aber der Einzige bin und wir dafür
einen Umweg fahren und etwa eine halbe Stunde verlieren würden entschliesse ich mich auch gegen einen Flug, zumal jetzt eh
Niedrigwasser ist und die Fälle nicht so spektakulär sind wie bei Normal- bzw. Hochwasser!
Los gehts!
...beinahe...
Denn natürlich hab ich alles dabei ausser was zu trinken...das steht noch im Zelt!
Also nochmals zurück und wieder zum Auto, das dann mit geringer Verspätung losfahren kann!
Irgendwo fährt Obby auf einen Parkplatz neben einem freistehenden kleinen Haus und fordert uns auf da drinn unser Eintrittsbillet
(20$) für die Victoria-Falls zu holen...was wir natürlich machen!
Die Menschenschlange ist kurz, die Wartezeit aufgrund der gemütlich-langsam-komplizierten Arbeitsweise lang, aber wir haben bald
alle unseren Eintritt und schon gehts wieder raus in die Hitze und zum Auto!
Weiter gehts!
Schon bald sind wir beim Eingang zu den Vic-Falls, wo uns Obby kurz erklärt was wo ist und fragt ob er uns zur Brücke nach
Zimbabwe bringen soll, was wir ablehnen.
Wir besprechen noch dass wir uns um 17:00 Uhr in einem Restaurant mit Obby treffen und schon gehts rein in das Eintrittsgebäude!
Dort sitzen zwei Personen an einem Tisch.
Dem Ersten muss ich meinen Eintritt geben, der schaut ihn an und gibt ihn zurück, damit ich ihn dem Mann der direkt neben ihm
am selben Tisch von etwa 1,3m Länge sitzt geben kann, welcher dann einen Stempel drauf macht und ihn mir zurückgibt...
...
Halt Afrika!!! :-D
Drinnen angekommen entscheiden wir uns erst mal die Fälle von oben zu betrachten.
So gehen wir mal los zum östlichsten Aussichtspunkt, fotografieren die zu dieser Jahreszeit nicht sehr spektakulären Fälle und
ziehen dann weiter zur Abfallkante des Sambesi.



Oben: Aussicht vom östlichsten Aussichtspunkt der Victoria-Falls...wie man sieht sieht man nicht so viel...



Oben: Oben angekommen zeigt sich der Sambesi sauber und ruhig...so gehen wir trockenen Fusses recht weit in den Fluss hinein...



Oben: ...bis mir ein Einheimischer weist dass ich hier nicht weiterkomme und mir den Weg zeigt.
Und sich natürlich als Führer anbietet, indem er es einfach und ohne zu fragen macht...aber passt, denn er machts gut!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6'369 Beiträge · seit 201127. Jan. 2016 · #354


Oben: Er führt uns an eine Stelle wo der Fels etwas weiter raussteht als sonst, was uns schöne Einblicke in die Schlucht beschert...



Oben: Etwa 110m abfallende Felswände unter meiner Kamera sorgen für weiche Knie... 😉



Oben: Und natürlich muss unser neuer Guide mit jeder Kamera einige Fotos unserer Gruppe machen 😉
Voll-Touris halt! :-D




Oben: Blick zum Ausfluss des Sambesi's...



Oben: Wir hätten zwar noch weiter gekonnt, aber Claudine's Knie machen Probleme auf diesen Steinen, und da wir uns als eine
Gruppe und nicht 9 Einzelreisende verstehen drehen wir alle um...




Oben: So klares Wasser hab ich echt nicht erwartet!!!
Trotzdem würden mich keine 10 Pferde ins Wasser bringen, auch wenn es Stellen gibt an denen kein Krokodil sein kann...




Oben: Wer weiss welche Parasiten man sich in diesem Gewässer holen kann...ich nicht und deshalb geh ich da definitiv nicht rein! 😉

Auf dem Rückweg sehen wir noch deutlich mehr Einheimische baden, meist komplett nackt, sofort Kleider oder Hände vorhaltend
wenn sie uns Weisse erblicken.
Einige beginnen Gespräche mit uns, andere, vor allem Frauen, sind einfach nur darauf bedacht dass man weder primäre noch sekundäre
Sexualmerkmale sehen kann...einige Frauen drehen sich auf den Bauch und bedecken sich mit beiden Händen den Hintern, was
natürlich dafür sorgt dass das Gesicht kaum mehr über Wasser gehalten werden kann... 😉
Dabei schauen wir wirklich alle nur auf die Steine vor unseren Füssen und nur ganz kurz in die Runde um dem Guide folgen zu können...
Wieder am Ufer angekommen geben wir dem Guide jeder 1$ als Trinkgeld...da hat einer ein gutes Geschäft gemacht!
Weiter gehts auf dem Weg zum freistehenden Felsen an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe.



Oben: Neben dem kleinen Fall der sich etwas rechts der Bildmitte befindet standen wir ganz oben...



Oben: Die Victoria Falls Bridge, die Sambia mit Simbabwe verbindet und von der man Bungee-Jump's machen kann...
...wenn man den Seilen und den zuständigen Personen vertraut...was ich schon in der Schweiz nicht tue...




Oben und unten: Auch eine Brücke, aber nicht über den Sambesi sondern nur über eine kleine Schlucht, durch die der Sambesi offenbar
früher mal floss bevor er sich seinen heutigen Ausfluss gesucht hat!


Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
2'319 Beiträge · seit 201127. Jan. 2016 · #355
Ach Gott... Der Fluß war ja fast ausgetrocknet. Schade, denn mit mehr Wasser wären die Bilder richtig spektakulär geworden.
Aber dafür konntet Ihre bestimmt in den Devils Pools baden... nehme ich jetzt mal an.... oder waren die auch trocken?

LG vom Alm
Themenstarter6'369 Beiträge · seit 201127. Jan. 2016 · #356
Hoi Alm
ALM schrieb:Der Fluß war ja fast ausgetrocknet.
Ja...viel Wasser führte er definitiv nicht!!! 😮
ALM schrieb:Schade, denn mit mehr Wasser wären die Bilder richtig spektakulär geworden.
Etwas mehr hätte sein dürfen, aber dafür hab ich nun einen weiteren Grund Sambia oder Zimbabwe zu besuchen! 😎
ALM schrieb:Aber dafür konntet Ihre bestimmt in den Devils Pools baden... nehme ich jetzt mal an.... oder waren die auch trocken?
Ich weiss es nicht, denn so weit sind wir nicht in den Fluss hinein (musste erst mal googeln wo die sind...), da jemand Probleme mit den Knieen hatte und da es nicht wirklich spaktakulär war wir lieber als Gruppe zusammenbleiben wollten.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6'369 Beiträge · seit 201128. Jan. 2016 · #357


Oben: Noch ein letzter Blick zur gegenüberliegenden Felswand...



Oben: ...und ein letzter Blick zur Gischt auf der Simbabwischen Seite...



Oben: Aussicht in der Nähe der Victoria Falls Bridge zum Ausfluss aus dem unteren Becken...hier beginenn die Rafting-Touren...
...auch etwas was ich lieber in der Schweiz als in Afrika mache...


Beim Ausgang entscheiden sich die Meisten ins Restaurant zu gehen, ich geh noch etwas weiter in Richtung der Victoria Falls Bridge
bis ich vor einem Zaun direkt an der Brücke stehe und nicht mehr weiterkomme.
Aber da eh schon bald 17:00 Uhr ist geh auch ich zurück zum Restaurant, wo wir Obby treffen sollen.
Und das tun wir auch...bei meinem Eintreffen sitzt die ganze Gruppe mit Obby um einen kleinen Tisch und hat's offenbar lustig!
Ich setz mich auch noch kurz hin und nach einer Viertelstunde mit viel Gelächter gehen wir wieder zum Auto und fahren zurück zur Lodge.
Obby schlägt uns noch vor zur Victoria Falls Bridge zu fahren, wir aber haben genug gesehen und wollen direkt zur Lodge.



Oben: Aus dem Auto erwischt: Ein Zug der Zambia Railways! Also ist das Geleise keine tote Strecke sondern voll im Betrieb!



Oben: Blick aus dem fahrenden Auto auf den Sambesi oberhalb der Fälle...



Oben: ...und noch einer bevor wir wieder in die Lodge einfahren.

Kaum in der Lodge angekommen werden wir schon gebeten unsere Bestellung des Abendessens durchzugeben.
Was sich auch wieder sehr afrikanisch anfühlt, denn von den Speisen auf der Karte sind nicht alle erhältlich...
Es wäre einfacher gewesen zu sagen was es hat als auswählen zu lassen um dann bei jeder Bestellung in die Küche zu gehen und
nach dem Zurückkommen zu sagen dass es genau das genau heute leider nicht gibt... 😉
Ich glaube etwa 1/3 der Karte war auch erhältlich! 😉
Anschliessend geh ich zur Bar und bestelle mir einen Rockshandy, lege mich in der Badehose an den Pool und geniesse noch die
Wärme, denn schon übermorgen werde ich in der Schweiz sein und wohl einen Herbsttag erleben müssen...
In den Pool kann ich nicht da ein Arbeiter mit einem Netz jedes Blatt einzeln aus dem Pool holt...und der Pool ist voll von Blättern!!!
Na ja...
Einer nach dem Andern kommen Manuel, Lisa, Andy und Corinne dazu und wir quasseln wieder etwas, wenn auch mit ein wenig
sentimentalem Unterton...
Um 19:00 sollen wir im Restaurant sein, ich muss noch die Rechnung unterzeichnen und die Anderen gehen schon.
Anschliessend geh auch ich zum Restaurant, finde da aber niemanden! :-O
Alle Tische leer, im Restaurant genauso wie auf der Terrasse!
Wo sind die nur???
Also wieder raus aus dem Restaurant, wo ich zwei Deutsche der Parallelgruppe treffe.
Wir quasseln auch ein wenig und um 19:10 geh ich wieder zur Restaurantterrasse und was seh ich da?
Die ganze Gruppe sitzt da am Tisch!
Dabei sind wir doch genau am Eingang am quasseln gewesen...hmmm...kopfkratz...
Na ja, egal wann und wo und wie sie hierher gekommen sind, ich setz mich auch hin.
Das Essen kommt, aber etwas stark zeitversetzt...die Ersten sind fertig bevor die Letzten ihr Essen haben...
Aber schmecken tut's!
Zumindest mein 'Chicken Tiki' ist sehr würzig und zu empfehlen!
Während wir essen sehen andere Gäste ein Hippo zwischen den Zelten der Lodge durchgehen, was unsere Parallelgruppe losrennen
und uns kalt lässt...
Die Parallelgruppe rennt ins Zelt eines australischen Mitgliedes, vor dem das Hippo in ein-zwei Metern Abstand grasen soll.
Nun beginnen Andy und ich mit der Übergabe des schweizer Taschenmessers und des Trinkgeldes in einem Couvert an Obby.
Wie schon bei Badiri hält Andy eine Rede, die uns alle echt bewegt!
Ich meine bei Obby nicht nur ein Lächeln und strahlende Augen sondern auch die eine oder andere Träne gesehen zu haben.
Obwohl er eher der zurückhaltende Typ ist...
Schön!
Nach der Rede bekommt Obby noch einen hochverdienten Applaus, was ihn etwas sprachlos dastehen lässt!
Aber er hats verdient, ein toller Guide, ein toller Mensch!!!
Zum Schluss muss ich natürlich noch meine Kritik anbringen: 'But You don't show us the pangolin!' 😉
Der musste sein und Obby lacht wieder! 🙂
Obby erzählt dass er uns nun leider verlassen muss, da er morgen schon zusammen mit Badiri die nächste Gruppe in Kasane abholen
und mit denen dieselbe Tour machen muss...
Genauer gesagt erzählt er es uns nicht sondern fragt uns ob er uns schon verlassen darf, damit er morgen ganz früh losfahren kann.
Cullum, der Fahrer der Parallelgruppe habe irgend etwas mit der Familie und es wäre eigentlich seine Tour, aber er müsse zur
Familie zurück...also übernimmt Obby die Tour.
Und Cullum fährt uns morgen zum Flughafen.
Also verabschieden wir Obby, aber nicht einfach so am Tisch, sondern bei einem kurzen Schlummertrunk an der Bar.
Zum Abschied drückt Obby jeden und jeder drückt Obby...Lisa gibt ihm sogar einen Kuss...wir sind echt zusammengewachsen, die
Gruppe, Obby und Badiri!!!
Wir Touris sitzen noch etwas, schauen/hören jungen Russinen beim Party machen zu und gehen dann alle etwas melancholisch
gestimmt auch in unsere Zelte, die letzte Nacht in Afrika wartet auf uns, gute Nacht!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
5'479 Beiträge · seit 200928. Jan. 2016 · #358
picco schrieb:
...hier beginenn die Rafting-Touren...
...auch etwas was ich lieber in der Schweiz als in Afrika mache...
Na ja! Rafting in der Schweiz mit Rafting auf dem Sambesi zu vergleichen ist in etwa so, wie Bergsteigen in der Schweiz mit Bergsteigen im Himalaja zu vergleichen. Geht schon, ist aber nicht der Top-Level. 😉
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter6'369 Beiträge · seit 201128. Jan. 2016 · #359
Hoi Topo
Topobär schrieb:Na ja! Rafting in der Schweiz mit Rafting auf dem Sambesi zu vergleichen ist in etwa so, wie Bergsteigen in der Schweiz mit Bergsteigen im Himalaja zu vergleichen. Geht schon, ist aber nicht der Top-Level. 😉
Da hast Du schon auch recht, wobei der Sambesi als 5 gilt und in der Schweiz gemäss dem was ich weiss bis 4 oder 4+ möglich ist.
Eine Rafting-Tour auf dem Vorderrein mit gemäss unserem damaligen Guide einer Schwirigkeitsstufe 3 kann da natürlich nicht mithalten.
Aber: In der Schweiz hat's nur sehr selten Krokodile in den Flüssen, was ich als recht beruhigend ansehe! 😉

Seit ich mal durch die Via Mala-Schlucht geschwommen bin (nannte sich 'Canyoning', war aber mehr schwimmen als das) weiss ich um die Kraft des Wassers und kenne einige der Gefahren von Stromschnellen wie z.B. Walzen. Dementsprechend ziehe ich solche Abenteuer in Gegenden, in denen Hilfe schneller da ist und/oder die Leute tendenziell besser ausgebildet sind vor.
Kann natürlich ein Trugschluss sein dass die Rafting/Canyoning/Bungee-Veranstalter und deren Angestellte in der Schweiz tendenziell eher eine bessere Ausbildung haben und das Material eher in einem besseren Zustand ist als am Sambesi, aber ich hätte dort auf jeden Fall ein schlechteres Gefühl als hier.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
383 Beiträge · seit 201328. Jan. 2016 · #360
Ich freue mich für Dich, das so eine gute Truppe zusammengefunden hatte. Ich hatte da bisher auch drei mal Glück gehabt 🙂 .

Holger
2019 Südafrika Klaserie - Timbavati - Sabi Sands 2018 Brasilien Rio de Janeiro - Foz do Iguacu - Pantanal - südliches Amazonasgebiet 2017 Kanada BC 2016 Sambia & Malawi 2015 Süden Tansanias Reisebericht: Mit der Cessna durch den wilden Süden Tansanias 2014 Kenia & Norden Tansanias 2013 Uganda/Ruanda 2012 Botswana