COcosiThemenstarter5 Beiträge · seit 201305. Okt. 2015 · #1
guten Abend liebe "Fomis" Namibia und Tansania kennen wir. Jetzt sind wir wieder am Planen. Vor allem möchten wir viele Tiere sehen. Wohin würde eure Reise gehen? Botswana, Sambia oder Simbabwe und zu welcher Jahreszeit? Wir sind zeitlich flexibel. Vielen Dank schon einmal und noch einen schönen Abend Gruss Regula
Burschi4'140 Beiträge · seit 200906. Okt. 2015 · #2
Hallo Cosi, für Tiere ist natürlich das Okawango-Delta unschlagbar. Moremi und Savuti, sowie die Landschaften am Linyanti und Chobe sind Tierparadiese erster Güte. Viele Tiere kannst du natürlich auch in den vielen privaten Parks in Südafrika sehen, z-B- Addo Elefant, Kariega, auch Krüger usw. usw. Gruß: Burschi
Burschi schrieb:für Tiere ist natürlich das Okawango-Delta unschlagbar. Moremi und Savuti, sowie die Landschaften am Linyanti und Chobe sind Tierparadiese erster Güte.
Kann ich so nicht bestätigen...den Vergleich mit Tansania oder der Masai Mara hab ich und ich muss sagen dass ich dort deutlich mehr Tiere gesehen habe als im Delta, in Moremi, Savuti und Chobe. Auch ich würde Dir die Mara und den völlig unterschätzten Nairobi National Park empfehlen, Kenya bietet auch sonst noch genug um die Reise zu füllen.
Also wenn es wirklich um die Anzahl der Tiere geht, dann solltest du auf jeden Fall die Big Migration in der Masai Mara/Serengeti anpeilen. Hier gilt als faustregel: Jan-Feb - Der Süden des Parks Mai-Juni - Das Zentrum+Westen Juli-Okt - der Norden Nov-Dez - der Osten
In der Region des Deltas (Moremi), Chobe und Savuti gibt es auch sehr viele Tiere, aber nicht in solch große Herden/Massen wie im Norden Tansanias/Süden Kenias.
ich schätze mal die meisten Tiere siehst Du im November/Dezember im Kasanka Nationalpark in Sambia. Dort findet (wahrscheinlich) die größte Migration von Säugetieren statt. Ca. 8 Millionen Flughunde kommen dort für einen Zeitraum von einigen Wochen vorbei.
Der Park ist auch sehr schön, aber es gibt auch jede Menge TseTses. Aber Du musst wirklich pünktlich sein. Wir waren im Januar dort und es gab nur noch sehr wenig Flughunde zu sehen.
Gruß Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15)
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Hallo Cosi, Ich wuerde ueberlegen, was mir denn bei einer Afrika Reise am wichtigsten ist. Ist es wirklich "so viele Tiere wie moeglich, egal was und wie" oder ist es das Gesamtpaket? Ich persoenlich liebe Botswana. Wir sind bisher auch was sightings angeht nie entaeuscht worden. Vor allem hatten wir oft die Moeglichkeit die Tiere fuer uns alleine zu haben, ohne mit anderen "teilen" zu muessen. Artenreichtum, Weite und Einsamkeit, wunderschoene Landschaften (fuer mich ist das Delta unschlagbar, bei einem Mokoro Trip habe ich mich gefuehlt wie als waere ich im Paradies gelandet- bis wir aus versehen einem Nilpferd zu nahe gekommen sind 🙄 ) das alles macht Botswana fuer mich aus. Hinzu kommen die Erlebnisse in den uneingezaeunten Campsites der NP, die besondere Anforderungen an unsere Aufmerksamkeit und Instinkte stellen und die Herausforderungen beim Durchfahren der Parks. Jeder hat andere Prioritaeten und jedes Land hat seinen besonderen Reiz und seine Vor- und Nachteile. Eine Garantie, das zu erleben fuer das man gekommen ist gibt es nie, deswegen ist es vielleicht gut eine Reise nicht nur eine Sache zu reduzieren.
LG, Mellie
PS: Wir sind immer als Selbstfahrer unterwegs 🙂
2006: Botswana und Sued Afrika
2009: Botswana und Sued Afrika
2012: Sued Afrika (KTP)
2014: Marokko
2016 endlich wieder Botswana und Sued Afrika :)
kalachee1'059 Beiträge · seit 200606. Okt. 2015 · #8
picco schrieb:Hoi Cosi,
Burschi schrieb:für Tiere ist natürlich das Okawango-Delta unschlagbar. Moremi und Savuti, sowie die Landschaften am Linyanti und Chobe sind Tierparadiese erster Güte.
Kann ich so nicht bestätigen...den Vergleich mit Tansania oder der Masai Mara hab ich und ich muss sagen dass ich dort deutlich mehr Tiere gesehen habe als im Delta, in Moremi, Savuti und Chobe. Auch ich würde Dir die Mara und den völlig unterschätzten Nairobi National Park empfehlen, Kenya bietet auch sonst noch genug um die Reise zu füllen.
Salut Picco
Nun, das du ein grosser Verfechter von Tansania/ Kenia bzw Serengeti/ Mara bist, wissen wir glaubs mittlerweile alle. 😛
Wenn du auf deiner Reise jetzt (wo bleibt eigentlich der Reisebericht? 😉 ) nicht so viele Tiere gesehen hast, muss das ja nicht bedeuten, dass das immer so ist... Aber man kann meiner Meinung nach nicht davon reden, dass es im Delta/ Moremi/ Chobe wenig Tiere hätte. Mag ja sein, dass die "Bevölkerungsdichte" etwas geringer ist als in der Mara. Aber man kommt definitiv auf seine Kosten!
Da die Fragestellerin Tansania bereits kennt, nehme ich an, dass sie dieses Mal ein anderes Reiseziel ins Auge fassen möchten. In diesem Fall würde ich ebenfalls Botswana empfehlen oder dann das Luangwa-Tal in Sambia.
kalachee schrieb:Nun, das du ein grosser Verfechter von Tansania/ Kenia bzw Serengeti/ Mara bist, wissen wir glaubs mittlerweile alle. 😛
🙄 Huch, welch üble Unterstellung! 😛 😉 😄
kalachee schrieb:Wenn du auf deiner Reise jetzt... ...nicht so viele Tiere gesehen hast, muss das ja nicht bedeuten, dass das immer so ist... Aber man kann meiner Meinung nach nicht davon reden, dass es im Delta/ Moremi/ Chobe wenig Tiere hätte.
Nein, wenig Tiere hats nicht! Und es ist durchaus möglich dass wir einfach Pech mit der Anzahl Tiere hatten, aber über mangelnde spezielle Sichtungen kann ich mich nicht beklagen! Ich würde es eher mit dem südlichen Tansania vergleichen, da passt auch die Landschaft und die Tierdichte gut zu Botsuana's Norden. Mit Tansania's Norden kann das was wir erlebt haben anzahlmässig auch ohne die Gnuherden nicht mithalten.
kalachee schrieb:(wo bleibt eigentlich der Reisebericht? 😉 )
Der ist noch im Urlaub...Du weist, Fluggesellschaften verschlampen die Lieferung von Gepäck usw manchmal... 😎
Burschi4'140 Beiträge · seit 200906. Okt. 2015 · #10
Hallo picco, wir standen nahe des Chobe mal in einer Herde von ca. 300 Elefanten. Das sind ja nicht gerade wenig, oder? Und es ist natürlich eine Interessensfrage, ob man lieber 300.000 Gnus in der Mara sehen will oder solche Elefantenherden wie am Chobe. Außerdem hatten wir im Moremi, Savuti und am Linyanti täglich Löwen. Aber zugegebenermaßen: Es ist natürlich nicht jeden Tag so und wenn du einen "schlechten" Tag erlebt hast, tut es mir leid. Mir selbst bereitet ein solch "schlechter" Tag keine Sorgen, in den letzten 2 Wochen in Botswana hatte ich z. B. 260 Vogelarten gesichtet. Diese Bandbreite findest du auch nicht in der Mara. Und da Cosi schon die Serengeti in Tansania erlebt hat, wäre Botswana doch mal eine schöne und andere Landschaft. Gruß: Burschi
THBiker1'366 Beiträge · seit 201106. Okt. 2015 · #11
Ich muss jetzt mal Picco zur Seite stehen 😉
Die Thread-Erstellerin hat doch gefragt, wo viele Tiere zu sehen sind und da glaube ich einfach, dass die Möglichkeiten in der Masai Mara aufgrund der offenen Landschaften und der extrem hohen Tierdichte wirklich am größten sind. Auch ohne die Gnuherden haben wir dort immer viele verschiedene Tiere gesehen. Vor allem auch för Löwen, Geparden und Leoparden kann man afst eine Garantie geben. Das Delta und auch andere Nationalparks sind nicht schlechter, sondern anders. Im Delta (Moremi) war ich zwar nochnicht, dafür aber in anderen Regionen im südlichen Afrika. Ich hatte dort auch tolle Sichtungen, aber es war einfach schwerer Tiere zu finden, zumal sie oft auch scheuer sind.
Da die Fragestellerin Kenia wohl noch nicht kennt, schlafe ich ihr immer noch vor die Masai Mara zu besuchen, vielleicht in Verbindung mit Samburu und den Sodaseen.
Das Naturerlebnis ist aber im Süden Tansanias oder im Delta oder der Kalahari sicherlich ein anders als in der Serengeti/Mara. Das muss einem bewusst sein.
Achja, ich bin auch bekennender Ostarika-Fan 😗 was mich aber nicht davon abhält auch ins südlich Afrika zu reisen und mir es dort dann auch gefällt 😎
picco6'369 Beiträge · seit 201106. Okt. 2015 · #12
Hoi Burschi
Hast Du das etwa als persönlichen Angriff aufgefasst? Das wars definitiv nicht! Ich hab nur geschrieben was ICH erlebt habe, Du hast geschrieben was DU erlebt hast, wobei ich nicht weiss ob Du schon mal in Ostafrika warst. Was die Tieranzahl angeht lies bitte (nochmals) was ich direkt vor Deinem Beitrag geschrieben habe.
kalachee1'059 Beiträge · seit 200606. Okt. 2015 · #13
picco schrieb:Hoi Sam
kalachee schrieb:Nun, das du ein grosser Verfechter von Tansania/ Kenia bzw Serengeti/ Mara bist, wissen wir glaubs mittlerweile alle. 😛
🙄 Huch, welch üble Unterstellung! 😛 😉 😄
kalachee schrieb:Wenn du auf deiner Reise jetzt... ...nicht so viele Tiere gesehen hast, muss das ja nicht bedeuten, dass das immer so ist... Aber man kann meiner Meinung nach nicht davon reden, dass es im Delta/ Moremi/ Chobe wenig Tiere hätte.
Nein, wenig Tiere hats nicht! Und es ist durchaus möglich dass wir einfach Pech mit der Anzahl Tiere hatten, aber über mangelnde spezielle Sichtungen kann ich mich nicht beklagen! Ich würde es eher mit dem südlichen Tansania vergleichen, da passt auch die Landschaft und die Tierdichte gut zu Botsuana's Norden. Mit Tansania's Norden kann das was wir erlebt haben anzahlmässig auch ohne die Gnuherden nicht mithalten.
kalachee schrieb:(wo bleibt eigentlich der Reisebericht? 😉 )
Der ist noch im Urlaub...Du weist, Fluggesellschaften verschlampen die Lieferung von Gepäck usw manchmal... 😎
Hey Picco
Gut, dann liegen wir doch nicht ganz so weit auseinander mit unseren Meinungen. 😛
Ne, ich weiss schon, worauf du hinaus willst. Im ersten Moment ist es für mich so rüber gekommen, als würdest du der Thread-Eröffnerin Botswana deshalb nicht empfehlen, weil es dort ja eh nicht soviele Tiere hätte und sie deshalb mit Tansania/ Kenia besser bedient wäre. Aber gut, dass du diese Destination ständig bewirbst ist ein Fakt 😄 - aber auch völlig in Ordnung! Bin ja selber auch schon dort (Serengeti, nicht aber Mara) unterwegs gewesen und grosser Fan - aber halt auch vom südlichen.
Langer Rede, kurzer Sinn: die Fragestellerin wird sowohl in der Masai Mara oder Serengeti als auch in der Delta/ Sambesi/ Kwando-Region jede Menge Tiere zu sehen bekommen. Problem: wirklich weiter sind wir dadurch jetzt auch nicht. Haha.
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200906. Okt. 2015 · #14
Hallo Burschi,
Mir selbst bereitet ein solch "schlechter" Tag keine Sorgen, in den letzten 2 Wochen in Botswana hatte ich z. B. 260 Vogelarten gesichtet. Diese Bandbreite findest du auch nicht in der Mara.
Ich beneide dich um die Fülle der Sichtungen 😁 , aber möchte dir trotzdem widersprechen. Allein im Serengeti-Mara-Ökosystem wurden bisher mindestens 556 verschiedene Vogelspezies gesichtet. Neben Kenia (1180 Vogelspezies) verfügen Uganda (ca. 1061) und Tanzania (ca. 1108) über die reichste Artenvielfalt unserer gefiederten Freunde. Botswana hält da mit ca. 598 Arten wirklich nicht mit. Umso beeindruckender ist natürlich dein Sichtungserfolg! Und ja, wenn man ausreichend lange verweilt und entsprechend sucht, wird man auch sicherlich viele Arten an einem Ort erleben können.
Mit herzlichen, ein wenig neidischen Grüßen Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
Hier gilt als faustregel: Jan-Feb - Der Süden des Parks Mai-Juni - Das Zentrum+Westen Juli-Okt - der Norden Nov-Dez - der Osten
Hallo Melanie
Als professionelle Anbieterin von Afrika Reisen wäre ich sehr vorsichtig mit solchen Faustregeln. Das könnte Kundenbeschwerden geben, denn im IST kann es ganz anders aussehen. Beispiel Juni 2015: Central Serengeti - ca. 1.000 Gnus, Western Corridor 50 Gnus oder so, dafür 10 - 20.000 in Bolongoja.
Doch Tanzania stand ja eher nicht schon wieder zur Disposition als Reiseziel.
LG Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Topobär5'479 Beiträge · seit 200906. Okt. 2015 · #16
Auch ich würde aufgrund meiner Erfahrungen sagen, dass das Ökosystem Serengeti/Ngorongoro/Mara in Sachen Tierbeobachtung nicht zu schlagen ist. Hier kommen mehrere Faktoren zusammen, die sich ideal ergänzen. Eine große Artenvielfalt und eine große Anzahl an Tieren, in Kombination mit der offenen Landschaft, die sich perfekt zur Tierbeobachtung anbietet, sind einfach nicht zu schlagen. Dies nur vorangestellt, damit klar ist, wie die anderen Empfehlungen einzuordnen sind.
Das Okavango-Delta hat dagegen eine geringere Tierdichte und es ist aufgrund der dichteren Vegetation schwieriger die Tiere zu entdecken. Gleiches gilt für den Chobe Nationalpark. Es gibt in der Gegend ohne Zweifel jede Menge Tiere zu sehen und man wird sich garantiert nicht über zu wenig Tiere beschweren können. Aber Botswana kann mit Ostafrika dann doch nicht ganz mithalten.
Was mich wundert ist, dass der Ethosha Nationalpark noch gar nicht genannt wurde. Ich persönlich mag den Park zwar nicht sonderlich gerne, aber an vielen Wasserlöchern herrscht dichtes Gedrängel bei den Tieren. Wenn es rein darum geht, viele Tiere zu sehen, ist für mich Etosha die Nummer 2 nach Ostafrika. Es gibt im Etosha NP viele Tiere und man kann sie an den Wasserlöchern leicht finden und beobachten. Die Artenvielfalt ist aber etwas geringer als in Botswana oder Ostafrika.
Ich bin bewußt nur auf Nationalparks eingegangen, die ich aufgrund mehrerer Reisen kenne, so dass der Zufall einen geringeren Einfluss auf meine Eindrücke hatte.
THBiker1'366 Beiträge · seit 201106. Okt. 2015 · #17
Melanie Haape schrieb:Hi Cosi,
Also wenn es wirklich um die Anzahl der Tiere geht, dann solltest du auf jeden Fall die Big Migration in der Masai Mara/Serengeti anpeilen. Hier gilt als faustregel: Jan-Feb - Der Süden des Parks Mai-Juni - Das Zentrum+Westen Juli-Okt - der Norden Nov-Dez - der Osten
ich würde auf jeden Fall den Krüger Park mit in die Runde werfen. Ich finde ihn immer wieder besonders. Sehr viele verschiedene Vegetationszonen und damit sehr unterschiedliche Tiere und Vögel, dazu eine Abwechslungsreiche Landschaft und gute Infrastruktur. Wir sind gerne dort und kennen auch viele andere Parks.