Welches Objektiv

27 Antworten · 7'225 Aufrufe · gestartet 15. Sept. 2015 von Toastbrot
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Themenstarter2 Beiträge · seit 201515. Sept. 2015 · #1
Hi,
wir fliegen nächstes Jahr nach Namibia und ich bin auf der suche nach einem neuen Objektiv für meine Sony a 6000.
Bis jetzt habe ich nur eins von 18-105mm und eins von 80-200mm und wollte mal fragen was ihr für Erfahrungen habt ob 200mm ausreichen um die freien Tiere dort zu Fotografieren,und wenn nicht könnt ihr mir eins empfehlen oder oder welche Brennweiten empfehlt ihr mir?
Empfehlt ihr mir für allgeimeine Fotos in Namibia noch spezielles zubehör wie Filter usw?
Vielen dank im voraus
zuletzt bearbeitet 15. Sept. 2015
1 Beiträge · seit 201515. Sept. 2015 · #2
Guten Abend
wir waren dieses Jahr zum ersten Mal in Namibia und ich hatte mir für meine Sony a57 ein 70-300 Tele gekauft und war froh drum. 200 mm wäre mir zu wenig gewesen für die Tieraufnahmen. Und manchmal hätte ich mir durchaus noch mehr Brennweite gewünscht
1'309 Beiträge · seit 200915. Sept. 2015 · #3
Hallo,
was für einen Cropfaktor hat deine Kamera?
An meiner Nikon D7000 (Cropfaktor 1,3) waren 300 mm für die meisten Tiere genug. Für Vögel war's nicht ausreichend.
Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
Themenstarter2 Beiträge · seit 201515. Sept. 2015 · #4
Meine Kamera hat einen Cropfaktor von 1,5
1'287 Beiträge · seit 200815. Sept. 2015 · #5
Hallo Toastbrot,

also u.a. in diesem Thread wurde das Thema recht ausführlich diskutiert.
Ganz unbescheiden verweise ich mal auf eine meiner Antworten in eben diesem Thread.

Zusammenfassend sage ich mal für mich gilt, je mehr Brennweite desto besser. 🙂

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
380 Beiträge · seit 201215. Sept. 2015 · #6
Ich denke auch, dass ein Wechsel auf ein Teleobjektiv mit 300mm nicht verkehrt wäre. Sind zwar nur 50% mehr Brennweite als bisher, aber so teuer sind die einfacheren xx-300mm Telezoomobjektive ja nicht. Noch mehr Brennweite ist natürlich nett, aber da wird es bei dem Sensorformat sehr schnell sehr schwer und teuer. Und auch der richtige Einsatz, bzw. etwas Erfahrung sollte man bei Teleobjektiven über 300mm auch haben (Stichwort: Verwackeln, Luftflimmern, Naheinstellgrenze, etc.).

Meine Erfahrungen in Namibia habe ich mal hier zusammengetragen.
Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
180 Beiträge · seit 201413. Okt. 2015 · #7
Mit dem E-Mount Deiner Sony bist Du schlecht dran. Da gibt es z. Z. nur das "Sony FE 24-240mm 3.5-6.3 OSS" (SEL-24240) für 890 € als größte Brennweite. Fremdhersteller bieten Nichts mit > 200 mm.
Ich hatte an meiner Sony A55V (mit GPS!) ein Tamron SP 70-300 / 4,0-5,6. Bei Bl. 7,1 und 300 mm superscharfe Aufnahmen.
Wie hier schon geschrieben: Bei Hitze flimmert die Luft (in der Hauptreisezeit Juli-Oktober) und da hast Du mit >300 mm keine Freude mehr.
Viele Grüße aus Sachsen Rainer
zuletzt bearbeitet 13. Okt. 2015
22 Beiträge · seit 201513. Okt. 2015 · #8
Hi Felix,
ja ein Umstieg auf 270 oder 300 mm finde ich auch Sinnvoll gerade für die Tieraufnahmen.
Was die Filter angeht: einen UV-Filter würde ich prinzipiell immer drauf haben - sie kosten nicht viel und bieten einen sinnvollen Schutz deines Objektivs.
Für Namibia bietet sich auch ein Pol-Filter an - man hat oft den wunderschönen blauen Himmel im Kontrast zum leuchtend-roten Wüstensand - der Pol-Filter verstärkt die bläue noch einmal sehr schön 🙂

Gruß
Individuell nach Afrika reisen mit 2 - 12 Personen. Deutsch geführt oder als Selbstfahrer. Informationen zu Namibia Reisen
22 Beiträge · seit 201513. Okt. 2015 · #10
Namibia-Neuling schrieb:UV Filter sind in meinen Augen total überflüssig.
Ja, in der Auswirkung auf die Bilder haben Sie heutzutage kaum mehr einen Einfluss, als einfacher Schutz für das Objektiv sind Sie aber aufgrund des Preises mehr als Sinnvoll - ansonsten wünsche Ich viel Spaß dabei bis zu 200€ für eine Reparatur ausgeben zu müssen, nur weil vorne doch irgendwie ein Kratzer auf das Objektiv-glas geraten ist.
Individuell nach Afrika reisen mit 2 - 12 Personen. Deutsch geführt oder als Selbstfahrer. Informationen zu Namibia Reisen
1'455 Beiträge · seit 200613. Okt. 2015 · #11
Wenn Du qualitativ minderwertige (dafuer guenstige) UV-Filter als Linsenschutz nimmst, wird die Bildqualitaet schlechter.
Schwaechstes Glied der Kette und so....
Ob man das allerdings sieht oder nur messen kann.....

Aber da hat Carl recht, Brennweite ist durch nichts zu ersetzen al noch mehr Brennweite. Ich habe 500mm/4.5 mit 1.5 Crop, bei Kleinvieh und Voegeln immer noch zu kurz....aber wird auch schwer und sehr teuer.

LG Jens
52 Beiträge · seit 201213. Okt. 2015 · #12
Alles unter 250 mm ist für die Natur ungeeignet. Also 200 - 400 mm ist dafür top. Gehst du näher an ein Objekt dran empfehle ich dir ein 55 mm Festbrennweite oder irgendwas um die 70 mm. So mache ich es immer und habe immer schöne Bilder.
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357 Beiträge · seit 200613. Okt. 2015 · #13
Ich hatte an meiner Nikon D90 meistens das 70-200 drauf, das war oft zu wenig. Also hatte ich noch den Telekonverter 1.7 drauf. Selbst der war nicht immer ausreichend. Hatte ich das 24-70er drauf, war es zu wenig, wenn man aus dem Auto raus fotografiert.

Ich überlege gerade genererell, auf ein 18-300 umzusteigen. Ist zwar von der Lichtstärke etwas schlechter, aber bei Tageslicht reicht es und mich hat das ständige Wechseln der Objektive echt genervt. Zumal ja auch im Auto ständig Staub ins Innere gelangt.

Einen UV-Filter hab ich immer drauf, aber eher, um meine Linse zu schützen. Lieber nen Kratzer im Filter statt direkt auf dem Objektiv.
Grüßle, Ela Reiseblog: https://ela675.wordpress.com/ 2017 - Namibia - Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/292904-namibia-2017.html 2015 - Südafrika - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/287480-reisebericht-suedafrika-2015.html 2008 - Uganda - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/287021-reisebericht-uganda-2008.html#396747 2007 - Botswana - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/38955-reisebericht-botswana-2007.html#38955 2006 - Namibia - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/17891-reisebericht-namibia-2006.html#17891 2004 - Südafrika - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/11662-reisebericht-suedafrika-2004.html#11662
663 Beiträge · seit 201514. Okt. 2015 · #14
Megazooms mit 18-300 sind halt immer ein optischer Kompromiss. Ich muss zugeben, dass ich für Namibia aber selbst ein Tamron 16-300 für meine Canon gekauft habe da ich keine Lust hatte mehrere L Objektive mit zu schleifen und war am Ende sehr positiv überrascht von den Bildern. Klar, Chromatischer Abberationen kann man sehen, die Schärfe nicht ganz so perfekt als wenn ich mein 70-200L genommen hätte, aber unter dem Strich doch ein sehr gutes Kompromiss-Objektiv.

Was den Schutz der Frontlinse angeht: Streulichtblende erfüllt in der Regel den selben Zweck und hat positive anstatt negative Auswirkungen auf das Bild 😉
180 Beiträge · seit 201417. Okt. 2015 · #15
Hallo Namibia-Neuling,
Dein Tamrom 16-300 interessiert mich (für meine Sony A77). Ich nutzte (bisher) das Zeiss 16-80 und Tamron SP 70-300. Beide zeichnen sehr scharf. Von den etwas älteren (und preiswerteren) Superzooms Sigma / Tamron 18-270...300 habe ich noch nie etwas sehr Scharfes an Bildern bei 20x30 cm gesehen.
Wie sieht es mit der Schärfe Deines Tamron 16-300 über den gesamten Brennweitenbereich bei (Offenblende -1) aus?

Ich selbst fotografiere nur im RAW und da lassen sich chromatische Aberation automatisch und Verzeichnungen einfach entfernen, wenn man Adobe Bridge -> RAW-Converer -> Photoshop nimmt (mit Lightroom geht es bestimmt genau so gut). Kostet dafür Zeit...
Viele Grüße aus Sachsen Rainer
663 Beiträge · seit 201518. Okt. 2015 · #16
Blendenreihe habe ich keine gemacht. Ich kann nur sagen, dass ich subjektiv damit sehr zufrieden bin, allerdings auch in dem Bewusstsein dass das Objektiv bedingt durch den großen Brennweitenbereich niemals ganz an Festbrennweiten oder teure Zooms mit kleinem Brennweitenbereich herankommen kann.
28 Beiträge · seit 201607. Juni 2016 · #17
Ich habe ein 70-200 f4 an einer Crop mit Faktor 1,6. Denkt ihr das reicht aus? Wären dann auf KB umgerechnet 112-320mm. Bin gerade am überlegen ob ich wirklich noch einen 2x-Konverter kaufen soll. Wäre dann halt 140-400 f8. Die Bildqualität soll ja schon ziemlich leiden. Für ca. 200€ bekommt man einen guten gebrauchten Konverter.
Habt ihr Vorschläge für ein Objektiv mit 400-500mm Brennweite und einer Offenblende < f8 für eine Canon DSLR? Sollte preislich aber im Rahmen bleiben.

Oder einfach mit dem 70-200 losgehen und hoffen, dass es reicht?


Meine bessere Hälfte würde auch gerne fotografieren, hat aber bisher keine Berührungspunkte mit der Fotografie. Nun war meine Idee ihr eine Cam zu schenken. Denke da eher an was kompaktes. Gibt es im kompakten Bereich etwas mit einer Brennweite die für Safari geeignet ist?

Grüße
SA16
663 Beiträge · seit 201507. Juni 2016 · #18
Zum einen, auch wenn es inzwischen schon zig mal wiederholt wurde: Die Brennweite bleibt auch am APS-C Sensor bei 70-200. Es findet lediglich eine Ausschnittsvergrößerung statt, nicht aber eine Verlängerung der Brennweite.

Vergiss das mit dem 2er Telekonverter am 70-200/4. Ich meine der Autofokus der Canon APS-C schaltet unter Offenblende 5.6 ab. Sollte er nicht abschalten wird er mit Offenblende 8 auf jeden Fall nicht zuverlässig und schnell funktionieren. Der 2er Konverter macht nur mit dem 70-200/2.8 Sinn. Wenn Du einen Telekonverter kaufen willst macht in Kombination mit dem 4er 70-200 nur ein 1.4er Sinn. Persönlicher Tip: Der Kenko leistet ziemlich das gleiche wie der Canon, ist aber deutlich günstiger und lässt sich auch mit allen EF Objektiven kombinieren und nicht wie der Canon bautechnisch nur mit den weißen L Objektiven. Siehe auch der Vergleich bei Traumflieger.de

200 geht, ist aber sicher für einige Tierfotos schon etwas knapp. Den 1.4er Konverter würde ich auf jeden Fall mal einplanen. Für mehr Brennweite würde ich das 100-400L einplanen, das tut im Geldbeutel dann aber schon weh. Das 70-300 macht keinen Sinn da Du mit Deinem 200er und einem 1.4er TC auf praktisch die gleichen Leistungsdaten kommst - in beiden Fällen Offenblende 5.6 am langen Ende, nur eben einmal bei 280 und einmal bei 300.
zuletzt bearbeitet 07. Juni 2016
82 Beiträge · seit 201607. Juni 2016 · #19
SA16 schrieb:
Habt ihr Vorschläge für ein Objektiv mit 400-500mm Brennweite und einer Offenblende < f8 für eine Canon DSLR? Sollte preislich aber im Rahmen bleiben.

vom 100-400L gibt es einen Nachfolger. Deshalb gehen die gebrauchten 100-400 I "günstig" raus (ich habe für meins 700Euro bezahlt). Die Tamron 150-600 liegen gebraucht ähnlich...
663 Beiträge · seit 201507. Juni 2016 · #20
dusky schrieb:
vom 100-400L gibt es einen Nachfolger. Deshalb gehen die gebrauchten 100-400 I "günstig" raus (ich habe für meins 700Euro bezahlt).
Der Gebrauchtpreis war auch bevor das IIer kam auf dem Niveau. Ist nur scheinbar günstiger da Canon die Nachfolger meist deutlich teurer macht. Ich denke das Preisniveau wird so auch bleiben bis man den Ersatzteilsupport einstellt wie beim alten 28-70/2.8.
zuletzt bearbeitet 07. Juni 2016