Reisebericht

Mit zwei Dachzelten in Namibia- Ein Kurzbericht

von JuRo · begonnen 15. Sept. 2015 · 18 Teile

Teil 115. Sept. 2015
Hallo Fomis,


seit etwas über einer Woche sind wir wieder gesund und munter zurück aus unserem zweiten Namibiaurlaub. Es war anstrengend,aber wunderschön.
So einen richtig ausführlichen Reisebericht will ich nicht schreiben, aber da ich mich selbst auch immer über konkrete Infos und Tipps freue, versuche ich mal, unsere Tour in Kurzform, insbesondere aber die einzelnen Übernachtungsstationen zu beschreiben.

1) Los geht´s mit dem Flug:

Haben wir im September 2014 selbst bei Condor gebucht. Wir waren durchaus zufrieden, können aber auch nur mit den alten Air Namibia Maschinen vergleichen. Netter Service, Getränke wurden häufig angeboten, konnte man sich aber auch jederzeit in der Bordküche abholen. Zur Begrüßung gab es auch ein alkoholisches Getränk (GT, Campari oder auch Wodka, glaub ich).
Mein Sohn hat sich für den Tagesflug das Entertainmentpaket für 8 Euro gekauft. Ich hab jetzt nochmal nachgefragt: Unter anderem waren Fast and Furious 7 und Honig im Kopf enthalten.
Wir würden Condor nochmal nehmen, zumal wenn der Preis wieder deutlich unter dem der AN liegt.


2) Veranstalter

Wir haben den Mietwagen und die Unterkünfte über Ute und Volker von Magic Vibes buchen lassen. Ich bin über das Forum auf diesen Veranstalter aufmerksam geworden und wir waren sehr zufrieden. Es hat alles bestens gepasst und wir fühlten uns stets gut aufgehoben. Hier würden wir auch jederzeit wieder buchen.


3) Auto

Wir hatten einen Toyota Hillux Double Cab 2,5 TD mit 8891 km von Asco Car Hire. Das Auto wurde gut und ausführlich erklärt und auch die Rückgabe erfolgte problemlos.
Wir waren die dritten Mieter und hatten unterwegs absolut keine Probleme. Ein Potjie wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Ausstattung war gut, war alles da, was man so braucht.
Etwas ärgerlich fanden wir, dass das Auto bis 16.00 Uhr zurückgegeben werden musste, aber auch dafür haben wir eine gute Lösung gefunden.
Hier würden wir auch noch mal buchen.


Und nächstes Mal geht es dann direkt zu den Unterkünften.

LG


JuRo
Teil 216. Sept. 2015
So, weiter geht´s.

Damit ihr gleich seht, ob was Interessantes dabei ist, hier zunächst nochmal unsere Unterkünfte:

- Autohaus Giel/Acacia B&B
- Lake Oanob
- Camp Gecko
- Sossus Oasis Campsite
- Rooiklip Farm
- Tsaobis Nature Park
- Farm Ameib
- Mowani Campsite
- Palmwag Campsite
- Hoada Campsite
- Filmhaus
- Okaukuejo Campsite
- Halai Campsite
- Okaukuejo Family- Chalet
- Farm Teufelsbach, River Camp




Autohaus Giel/Acacia B&B:

Diese Unterkunft war uns von Magic Vibes vorgeschlagen worden und ich war anfangs schon unsicher, da man kaum Informationen im Netz findet. Andererseits war das aber auch gerade reizvoll und es hat sich dann glücklicherweise als gute Wahl herausgestellt.
Wir wurden, zusammen mit einer anderen Forumsfamilie, am Flughafen sehr freundlich von Maria empfangen, die die Farm leitet, solange Andrea Giel nicht da ist.
Die Unterkunft liegt 5 Minuten vom Flughafen entfernt, gegenüber der Einfahrt Ondekaremba/Rust.
Insgesamt gibt es drei Bungalows, die nett und praktisch eingerichtet sind. Wie der Name Autohotel schon sagt, gibt es einen großen Unterstellplatz für Fahrzeuge. Ich nehme daher mal an, dass ein Großteil der Gäste diejenigen sind, die mit einem eigenen Auto reisen, das dann für den Rest des Jahres hier abgestellt wird.
Das Abendessen war sehr lecker (Oryxbraten).Was mir besonders gut gefallen hat, war die sehr persönliche Atmosphäre. Maria vermittelte uns das Gefühl, eher Freunde des Hauses zu sein als zahlende Gäste. Es war alles sehr locker, so wie es uns gefällt.

Ganz klar: Hier würden wir wieder übernachten.


Jetzt schick ich diesen Text mal ab, und dann probier ich´s mit Bildern.Ob das bei meinem Talent klappt? 😕



Liebe Grüße

Jutta
Teil 316. Sept. 2015
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Das ist der Bungalow unserer Jungs. Die Toilette ist außen, daher ist dieses Zimmer etwas günstiger. Genaue Preise weiß ich nicht, da wir ja einen Komplettpreis hatten.
Teil 416. Sept. 2015
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Hier unser Bungalow!
Teil 516. Sept. 2015
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Grandioser Sternenhimmel am ersten Abend!
Teil 617. Sept. 2015
Hallo,

@ all: Freut mich, dass ihr dabei seid, dann macht das Schreiben mehr Spaß.

Aber ob das mit den Bildern noch was wird? Mal sind sie zu klein, mal zu groß 🙁 . das ist jedenfalls noch ausbaufähig.

Jetzt geht´s weiter:

Eigentlich sollte unser Großeinkauf im Superspar erfolgen, aber da unser Hillux schon so rappelvoll war, haben wir davon abgesehen. Gelandet sind wir schließlich in der Maerua Mall bei Food Lovers und Checkers. In beiden Geschäften konnte man sehr angenehm einkaufen. Es gab zwar keine 10 Sorten Marmelade und auch kein Nutella, aber wir fanden das Angebot trotzdem gut.


Beim Gate zum Lake Oanob Resort zahlten wir 90 N$ Eintrittsgebühr. Wir wurden sehr freundlich mit einem Willkommensgetränk begrüßt.
Wir hatten die Campsite La Rive. Hier gibt es einen großen, überdachten Aufenthaltsbereich mit Licht und Strom und ein extra Toiletten- und Duschhaus.
Es gibt noch einen Campingbereich etwas abseits vom Wasser mit gemeinschaftlichem Sanitärbereich. Sah auch ok aus, aber wir würden wieder den Mehrpreis für die Waterfront Campsite zahlen.

Für den ersten Tag fanden wir es passend für uns, wir hätten diesmal nicht viel weiter fahren wollen. So hatten wir noch genügend Zeit, um in unserem übervollen Auto zu räumen und in Ruhe - und zum ersten Mal - das Dachzelt aufzubauen. Insgesamt schön, aber nicht außergewöhnlich. Daher dürfte es nächste Mal auch was anderes sein.


http://www.oanob.com.na/#


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Teil 718. Sept. 2015
Tagesziel: Camp Gecko

Nach einem kurzen Einkaufsstopp in Rehoboth im Shoprite ( ganz gut sortiert) ging es über den Spreetshogtepass weiter zum Camp Gecko.
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Nach einer freundlichen, aber kurzen Begrüßung ( alle waren mit dem Zusammentreiben der Rinder beschäftigt) fuhren wir zu unserer Campsite Eagle. Diese liegt wunderschön auf einer Anhöhe mit einem tollen Ausblick auf die Ebene. Es gibt eine überdachte Fläche, die für uns bei dem bedeckten Himmel nicht so wichtig war. Der Sanitärbereich ist komplett im Freien. Er war sehr sauber und ist ausgesprochen urig gestaltet. Es war das erste Mal, dass ich bei einer Toilette an einen Thron dachte 😉 . Es gibt weder Strom noch Licht.
Unten in der Ebene liegen nahe bei einem Wasserloch feste Unterkünfte, die Bush-Tents.
Unsere Jungs fanden das Wasserloch prima, auch wenn es weiter weg war; es wurde von Oryx, Kudu und Springböcken besucht.
Es gibt noch weitere Campsites, allerdings haben wir erst bei einem Spaziergang zur Lapa einen weiteren Camper gesehen. Also alles schön einsam.

Das Camp Gecko ist definitiv einen weiteren Besuch wert, dann aber 2 Nächte.

http://www.campgecko.net/



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Teil 825. Sept. 2015
Tagesziel: Sossus Oasis Campsite

Die Jungs stellen zwar den Wecker auf 6 Uhr, um noch das Wasserloch beobachten zu können; trotzdem oder gerade deshalb kommen wir erst um 10 Uhr los. Nach dem obligatorischen Stopp in Solitaire (mit Apfelkuchen) sind wir gegen 13 Uhr im Sossus Oasis Camp.
Kein Vergleich zum Camp Gecko, aber das wussten wir auch schon vorher. Wobei das aber auch nur für die Lage gilt, die Ausstattung hier ist sehr gut. Es gibt insgesamt 12 Plätze, die kreisförmig angeordnet sind, jeder mit Licht, Strom und eigenem Sanitär.
Wir stellen nur kurz die Taschen ab und fahren dann gleich los Richtung Dead Vlei. Ob es an dem bedeckten Himmel liegt oder an der Uhrzeit, jedenfalls sind wir fast alleine unterwegs. Höchstens 2 oder 3 Autos am 4x4 Parkplatz. So haben wir das Vlei ganz für uns!
Zum Abendessen sind wir in der Sossusvlei-Lodge mit Champagner und Co verabredet. Es wird ein sehr schöner und für namibische Verhältnisse auch recht langer Abend 🙂 .
Es ist absolut kein Problem, zu Fuß von der Campsite zur Lodge zu laufen, vorausgesetzt man hat eine ordentliche Lichtquelle dabei. Es gibt einen Fußweg, aber den sollte man noch bei Tageslicht suchen.

http://www.sossus-oasis.com/


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Teil 929. Sept. 2015
Tagesziel: Rooiklip Gästefarm

Obwohl wir um 6.30 Uhr schon Champagner und Co zuwinken, die mit ihrem Hubschrauber gerade gestartet sind, kommen wir erst kurz vor 9.00 Uhr los. Das Gepäck von 4 Personen zu verstauen dauert halt doch seine Zeit. Mit sehr vielen Fotostopps
kommen wir um 13.30 Uhr auf Rooiklip an und werden sehr herzlich von Hannelore und Frans empfangen. Die Campsite liegt
zusammen mit 2 weiteren Plätzen wunderschön unter einem Felsvorsprung. Wir haben die Nummer 1 ohne Donkey, dafür aber mit
Solar. Die Nummer 2 ist etwas eng, Nummer 3 (mit Donkey) ist auch sehr schön.
Die Campsites liegen dichter beieinander als im Camp Gecko (z.B.ist der Sanitärblock von Platz 1 und 2 im selben Gebäude untergebracht), aber das ist nicht störend. Dafür ist die Aussicht in alle Richtungen wirklich toll.
Auf Rooiklip gibt es verschiedene Wanderwege, die sehr gut markiert sind. Wir sind den Quiver Trail gewandert, ist sehr schön, über Bergkämme, durch eine Schlucht und ein Flussbett.
Hannelore und Frans sind sehr nette Gastgeber, insbesondere Lore hat sehr viel erzählt und erklärt. Wir hätten gerne noch mehr Zeit mit ihnen verbracht.
Und leckeres Fleisch kann man auch kaufen, auf Wunsch legt Franz es noch ein. Allerdings ist es besser, vorher eine kurze Mail hinzuschicken.

http://www.rooiklip.iway.na/

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Teil 1001. Okt. 2015
Tagesziel: Tsaobis Nature Park

Da die Strecke von Rooiklip nach Tsaobis nicht so weit ist, machen wir langsam und sind erst so gegen 10 Uhr reisefertig. Wir nehmen die D1998 und D1985 und sehen tatsächlich viele Tiere (Zebras, Gnus, Springböcke etc).
Diese Straßen waren mal vor einiger Zeit ein Forumstipp für die Strecke von Sesriem nach Swakopmund. Wenn man Zeit hat, würde ich auch auf jeden Fall diesen Umweg empfehlen.
Gegen 14.30 Uhr kommen wir auf Tsaobis an und werden nett, aber etwas schüchtern empfangen und von den 2 jungen Gastgebern zu unserer Campsite gebracht (obwohl es nur ein paar Meter sind). Wir sind die einzigen Gäste. Zuerst sind wir etwas enttäuscht, die Sanitäranlagen sind nicht so toll, eine leere Toilettenpapierrolle liegt auf dem Boden, das Spülbecken ist voller Blätter... alles macht einen etwas vernachlässigten Eindruck. Allerdings ist die Lage schon sehr schön an einem Flussbett mit vielen Bäume, ganz anders als die bisherigen Unterkünfte. Am zweiten Morgen haben wir Pavianbesuch, ganz harmlos, aber für uns trotzdem aufregend.
Es gibt auch ein Restaurant, aber da es in der Bar weder Bier noch Cola gab, sondern nur Fanta, reservieren wir nicht für das Abendessen.
Volker Hajen von Magic Vibes hatte uns zwar gesagt, dass es hier sehr schöne Wanderwege gibt; leider haben wir nicht mehr daran gedacht und unsere Gastgeber machen uns auch nicht darauf aufmerksam. Ein Hinweisschild haben wir zufällig entdeckt, als wir durch die Anlage geschlendert sind. Daher sind wir nur am Abreisetag noch etwas durch die - wirklich sehenswerte -Landschaft gewandert.
Wir können uns dennoch einen zweiten Aufenthalt vorstellen, vor allem wegen der tollen Landschaft. Und richtig wandern müssen wir hier ja auch noch!
http://www.tsaobisnaturepark.com/de/


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die Nachbarcampsite


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Teil 1105. Okt. 2015
Tagesziel: Farm Ameib

Wir kommen heute auch nicht wirklich früh weg, aber genau deshalb haben wir uns immer recht kurze Tagesetappen ausgewählt. Gegen 11 Uhr sind wir in Karibib, um zu tanken und die Vorräte etwas aufzustocken. Es gibt einen netter kleinen Laden direkt neben der Tankstelle. Fleisch wird nicht angeboten und auch die Auswahl an Obst und Gemüse ist nicht so groß, aber es macht Spaß, durch den Laden zu schlendern. Wir kommen noch mit dem Inhaber ins Gespräch, als ich unsere Jungs auf die Suche nach
Gemsquashes schicke. Seine Eltern sind von Deutschland ausgewandert, daher sein ausgezeichnetes Deutsch. Obwohl man es ja wissen könnte, ist es trotzdem seltsam, mitten in Afrika in seiner Muttersprache angesprochen zu werden.

Um 13 .00 Uhr kommen wir auf Ameib an, werden wieder sehr nett empfangen und bekommen gleich eine Karte der Farm.
Nach kurzer Mittagspause machen wir eine Wanderung zu Philip´s Cave. Der Weg ist sehr schön, als Ziel hat mir aber Bull´s Party, wo wir vor 2 Jahren waren, besser gefallen.
Für den Abend haben wir uns zum Essen angemeldet, kostet pro Person etwas unter 200 N$. Außer unserem sind nur noch 2 Tische besetzt. Für den Hauptgang gibt es Buffet, verschiedene Gemüse- und 2 Fleischsorten. Der Renner bei unseren Jungs ist das panierte (Oryx?)schnitzel. Uns schmeckt es, ich würde mal sagen, gute Hausmannskost.

Der Campingplatz ist sehr großzügig angelegt, auch wenn wir nicht so genau erkennen können, wo die einzelne Campsite anfängt bzw. aufhört. Es gibt eine überdachte Sitzfläche, also brauchen wir nicht Tisch und Stühle herauszuräumen. Spart wieder etwas Arbeit! 😉 Großes Manko ist meines Erachtens allerdings das kleine Sanitärhäuschen. Es gibt - für Frauen- gerade mal 2 Toiletten und Duschen und ein einziges Waschbecken. Glücklicherweise ist der Platz nicht komplett belegt.

http://www.ameib.com/de/start.html



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Teil 1206. Okt. 2015
Tagesziel: Mowani

Hurra, dieses Mal starten wir schon kurz nach 9.00 Uhr. Wir beschließen, einen kurzen Umweg zu machen und einen Stopp in
Christina´s Bergcafé einzulegen. So groß ist der Umweg gar nicht, rund 10 Minuten ab der Kreuzung der D 2315 und der D 2306. Christina hat sich seit unserem letzten Besuch schon sehr verändert, auch das Cafe ist gar nicht gut in Schuss. Auf Nachfrage erklärt sie, dass sie erst neue Getränke besorgen müsse, dann könne es weitergehen. Ich würde es ihr wünschen! So geben wir nur unsere Bilder von vor 2 Jahren ab, und ich habe schon den Eindruck, dass sie sich darüber freut, dass wir extra für sie vorbeigekommen sind. Vielleicht hat ja jemand aktuelle Infos, es würde mich schon interessieren, ob wir vielleicht wirklich nur einen ungünstigen Moment erwischt haben.
Nach einem Einkauf in Uis, - wieder so ein netter kleiner Laden- sind wir gegen 15.00 Uhr auf Mowani.
An sich hatten wir die Granit Koppe gebucht. Als sich kur vor der Abreise rausstellt, dass dort geschlosssen ist (sollte im September wieder in Betrieb genommen werden) bucht uns Magic Vibes auf die Mowani Campsite um.
Etwas skeptisch bin ich schon, hatte ich doch schon häufiger gelesen, dass man hier nicht so camperfreundlich sei. Am Gate werden wir - wie eigentlich überall - sehr nett begrüßt und darüberhinaus haben wir mit der Lodge auch nichts mehr zu tun (außer dass 2 Lodgegäste uns auf der Campsite besuchen). Es wird eben strikt getrennt zwischen Campern und Lodgegästen und das ist auch in Ordnung. Nur wissen sollte man es.
Die Campsite ist wirklich sehr schön, einmal natürlich von der Lage, aber auch von der Ausstattung her. Das ist schon Camping auf hohem Niveau. Wir haben die Campsite Nr. 4, die uns sehr gut gefällt. Die verschiedenen Sites liegen nicht sehr weit auseinander, Sichtkontakt hat man aber nur, wenn man etwas herumläuft.

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das Bad:
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Teil 1308. Okt. 2015
Tagesziel: Palmwag

Heute machen wir sehr langsam, klettern noch herum, machen viele Bilder.Und so wird es dann doch 13.30 bis wir an der Palmwag Lodge ankommen.
Man teilt uns die Campsite Nr.1 zu. Diese entpuppt sich mit großem Abstand als die hässlichste, die wir bislang hatten. Es gibt kein Schattendach, keine eigene Spüle, vor allem aber hat sie einen direkten Ausblick auf einen Schutthaufen. Hier bleibe ich nicht ! Während ich nach der Telefonnummer unserer nächsten Unterkunft krame, um uns für sofort anzumelden, spaziert mein Mann ganz pragmatisch mal zur Rezeption und siehe da, es klappt mit der Campsite Nr.4. Diese ist wirklich schön, mit einem Sonnendach, eigener Spüle und schönem Blick aufs Flussbett. Hier kann man es 2 Nächte aushalten.
Übrigens waren bei weitem nicht alle Campsites belegt. Der neben uns gelegene genau so schöne Platz Nr.6 war z.B. die ganze Zeit frei. Da fragt man sich doch, warum zuerst die hässlichen Plätze vergeben werden.
Die Sanitäranlagen sind sehr schön angelegt und auch reichlich und sauber. Schutthaufen gibt es mindestes 2, das ist aber erträglich, sofern man nicht ständig draufschauen muss. WiFi gibt es im Restaurant, wo wir auch einmal essen .
Es gibt eine Gemüsesuppe dann ein Buffet mit Fisch und Fleisch und als Nachtisch Kuchen mit Vanillesauce. Wir sind zufrieden.

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Aus Bequemlichkeitsgründen entscheiden wir uns dafür, einen geführten Morningdrive mitzumachen, Kostet 500 N$ p.P. und dauert von 7.00 bis etwa 11.00 Uhr. Bei uns ist er sehr interessant. Wir sehen sehr viele Tiere, bleiben alle paar Meter stehen . Bei
allen vorherigen Drives wurden Elefanten gesichtet, bei uns allerdings nicht. Entschädigt werden wir allerdings durch ein Löwennpärchen.

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Am Abreisetag fahren wir dann selbst durch das Konzessionsgebiet. Es ist sehr gut ausgeschildert und die Karte, die es an der Rezeption gibt, ist ausreichend. Die Wege sind sehr gut ausgeschildert und problemlos zu befahren. Nur an einer Stelle haben wir Probleme mit der Beschilderung, aber da rechts schon die C43 zu sehen ist, ist das auch kein wirkliches Problem. Navi würde ich allerdings schon empfehlen, allein schon zur Beruhigung.
Die Landschaft ist wirklich absolut großartig. Hier könnte man sehr viel mehr Zeit verbringen. Mal schauen,ob wir nächstes Mal dann eine Übernachtung innerhalb der Concession Area angehen werden.

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Teil 1409. Okt. 2015
Tagesziel: Hoada Campsite

Da wir noch die Rundfahrt durch das Konzessionsgebiet machen, wird es 15.00 Uhr, bis wir auf Hoada ankommen. Die Campsite ist sehr schön, mit einer betonierten Fläche fürs Auto, was ganz angenehm ist, da man die Taschen mal nicht in den Sand zu stellen braucht. Bad und Küchenbereich sind auch nett gemacht und sehr sauber. Die Stellplätze liegen recht weit auseinander, nur vom erhöht liegenden Café haben wir noch 1 oder 2 andere Autos gesehen.
Strom und Licht gibt es nicht, aber dafür wieder eine sehr schöne Landschaft mit vielen Felsen. Was nervt, sind die vielen winzigen Fliegen, die einen ständig umschwirren.
Wir flüchten in die Bar, dort haben wir Ruhe und als wir zurückkommen, haben sich auch am Stellplatz die Fliegen verzogen.
Wenn man denn etwas kritisieren möchte, dann vielleicht, dass am Abreisetag 3 Angestellte schon sehr früh - vor 8.30 Uhr, wir waren noch nicht mal mit dem Frühstück fertig- auf dem Nachbarfelsen saßen und darauf warteten, dass wir endlich abreisen.

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das Bad:

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Teil 1510. Okt. 2015
Tagesziel: Onjojewe- Filmhaus

Heute haben wir die kürzeste Etappe, aber im Vorfeld wolte ich weder auf die Hoada Campsite noch auf das Filmhaus verzichten. Um nicht zu früh anzukommen, fahren wir über die D2650 und die D 2667 Richtung Kamanjab. Irgendwo auf dieser Strecke werden wir bzw. unsere Reifen wieder desinfiziert. Die Station mitten im Nichts sieht zwar etwas provisorisch aus, aber was soll´s. Nach Fleisch werden wir nicht gefragt.
In Kamanjab machen wir Halt beim Supermarkt an der Tankstelle. Anschließend fahren wir zum Impala Meat Market, eine Empfehlung von Chrigu und Erika (Danke dafür). Wir werden sofort vom Chef selbst bedient, der für uns verschiedene Sorten Fleisch einschweißt und noch ein paar Tipps dazu gibt. Wieder eine ganz neue Erfahrung (die erfahrenen Afrikareisenden werden darüber lachen), die wir ohne die Empfehlung bestimmt nicht gemacht hätten.
Gegen 13.00 Uhr sind wir am Filmhaus, nachdem wir zunächst an der Abzweigung vorbeifahren. Das Haus ist sehr groß und natürlich sehr schön. Es erstreckt sich über meherer Etagen. Elektrisches Licht gibt es in der Küche und im Wohnzimmer, ansonsten wird mit Fackeln und Kerzen beleuchtet. Auf den Felsen liegen sehr viele Klippschliefer, die nachts ganz schön rumlärmen, jedenfalls nehmen wir an, dass es sich bei den Geräuschen um Tiere handelt, die sich um den besten Ruheplatz streiten.
Betreut werden wir von einem jungen Mann, der zuvor auf der Hoada Campsite gearbeitet hat und erst seit kurzem hier ist.
Vielleicht ist er deshalb noch so eifrig, jedenfalls ist er fast die ganze Zeit anwesend und wartet darauf, dass wir irgendeinen Wunsch äußern.
Bei mir springt der Funke nicht über, obwohl es rein gar nichts zu meckern gibt. Ich bin froh, dass wir diese Unterkunft gesehen haben, ein zweites Mal muss nicht sein.
Das Himbadorf besuchen wir nicht. Nachmittags sind wir mit dem Erkunden des Hauses beschäftigt und am nächsten Morgen wollen wir lieber möglichst früh Richtung Etoscha weiterfahren.

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Teil 1619. Nov. 2015
So, nach längerer Pause geht es weiter nach Etosha:


Zunächst zu den Unterkünften:

Die Campsites in Okaukuejo und Halali sind besser als erwartet, auf beiden haben wir Strom und Licht und auch die Sanitäranlagen sind in Ordnung. Mehr als ausreichend trotz Vollbelegung der Plätze, vor allem aber sehr sauber. In Okaukuejo wird uns ein Platz zugewiesen, in Halali können wir frei wählen.
Zum Abschluss haben wir in Okaukuejo eine Family Unit gebucht. Wir bekommen - wie vor zwei Jahren - das Chalet Mopane, auch nicht weit vom Wasserloch entfernt. Diese Unterkunft hat 2 Schlafzimmer und eine recht gut ausgestattete Küche sowie eine Grillstelle. Uns gefällt sie sehr gut, wobei ich auch sagen muss, dass wir uns nicht lange dort aufgehalten haben. Die meiste Zeit sind wir eh am Wasserloch.

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Übrigens sind die Wasserlöcher in den beiden Rastlagern sehr gut besucht, in Halali sehen wir ab Mittag schon zahlreiche Elefanten, und abends auch eine Wildkatze.


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Damit sind wir auch schon bei dem Thema Sichtungen, das leider sehr knapp ausfällt:
Wir sehen Elefanten, Giraffen und natürlich Antilopen und das war´s. Keine Ahnung, wo all die Löwen und Leoparden stecken, solange wir im Park sind.
Um unserem Glück etwas nachzuhelfen, buchen wir ( also unser jüngerer Sohn und ich, die anderen wollen lieber schlafen) schließlich einen Morning Drive, bei dem man eine halbe Stunde vor Toröffnung losfährt. Wir sind sehr guter Hoffnung, wurden am Tag zuvor doch viele Löwen in dieser Ecke gesichtet. Unser Guide ist sehr nett und erklärt uns auch sehr viel. Allerdings: Dafür haben wir auch alle Zeit der Welt. Es gibt nämlich rein gar nichts zu sehen, noch nicht mal ein Springbock lässt sich blicken. Dafür beobachten wir sehr lange den Sonnenaufgang. Mit der Zeit wir es etwas besser und wir sehen einen Oryx und zwei helle Punkte in weiter Ferne, somit haben wir auch Elefanten gesichtet. 😉
Kurz vor Ende unserer Ausfahrt, wir sind alle enttäuscht und der arme Guide total verzweifelt, hören wir über Funk die Nachricht, dass 2 Löwen in Ombika liegen. Aber leider, leider ist die Fahrt dorthin zu weit, das ist nicht mehr zu schaffen. So geht ein langweiliger Game Drive zu Ende und mein Mann spottet heute noch, dass er im warmen Bett unseres Chalets fast genauso viel gesehen hat wie wir.

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Die Stars unseres Game Drives:

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Muss ich erwähnen, dass die Löwen natürlich weg waren, als wir später nach Ombika kommen?

Trotzdem hat uns Etosha wieder sehr gut gefallen. Natürlich sind tolle Sichtungen Glückssache, aber ich glaube, wir sind die einzigen,die in diesem August/September keine Löwen gesehen haben 🙁 .
Teil 1708. Dez. 2015
Tagesziel: Das Rivercamp der Farm Teufelsbach


Wir verlassen Etoscha noch vor 11.00 Uhr und fahren die langweilige und stark befahrene B1. In Otjiwarongo machen wir Pause und kaufen im Superspar ein. Seltsam für uns, so ein großes Warenangebot und so viele Menschen auf einem Platz.

Gegen 16.00 treffen wir auf Teufelsbach ein.
Empfangen werden wir von mehreren Hunden, was insbesondere unseren jüngeren Sohn sehr freut, und von Bruno. Irmela ist auf Tour. Wir plaudern kurz und Bruno erklärt uns noch den Weg.
Die Landschaft ist wirklich sehr schön und wir fahren eine ganze Weile. Ich bin schon der Meinung, dass wir irgendwo falsch abgebogen sind und versuche, meine Männer zum Umkehren zu bewegen. Aber denen gefällt die Strecke sehr gut und da Bruno auch gesagt hat, dass wir ruhig rumfahren können, wie wir wollen, gehts halt weiter. Irgenwann taucht das Camp dann auf und wir sind begeistert. Der Essplatz ist allerdings bereits besetzt, wir werden uns jedoch recht schnell einig.

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Anmerkung: Bin leider im Moment noch zu doof, um das Pferd zu drehen. Wenn ihr also bitte euren Kopf ganz leicht nach rechts neigen würdet?

Wir haben sehr viel Platz, es gibt mehrere betonierte Flächen, so dass wir die Taschen nicht in den Sand stellen müssen.
Toilette und Dusche sind etwas abseits, aber sehr schön. Während ich mir eine warme Dusche genehmige, fahren meine Drei schon wieder mit dem Auto rum, diesmal durchs Flussbett. Schade, dass wir hier nur eine Nacht sind.



Wir grillen, unser Sohn macht noch ein paar Sternenbilder und zum ersten Mal in diesem Urlaub empfinden wir den Abend trotz Feuer als kühl (obwohl es laut Bruno nachts doch noch mindestens 7 bis 8 Grad waren) .


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Teil 1813. Dez. 2015
Tagesziel: Flughafen

Das war leider unsere letzte Nacht im Dachzelt. 🙁

Nach dem Frühstück räumen wir das Auto komplett aus und machen sauber. Erstaunlicherweise ist das gar nicht so viel Arbeit, wie ich im Vorfeld befürchtet hatte.
Bei Bruno zahlen wir und können noch online check-in machen, dann müssen wir leider fahren. Hier hat es uns sehr gut gefallen!
Es ist Samstag und nachmittags wahrscheinlich einiges geschlossen in Windhoek, so dass wir uns dafür entschieden haben, das Auto direkt abzugeben und noch einen schönen Nachmittag im Autohotel Giel zu verbringen. Die Autoübergabe ist problemlos und der Fahrer lässt uns am Tor zur Farm raus. Hier werden wir von Maria abgeholt und haben tatsächlich noch ein paar schöne, gemütliche Stunden.

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Irgendwann geht es dann aber leider doch zum Flughafen und zurück nach Frankfurt.

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Und nun sind wir bereits mit neuen Plänen beschäftigt. Uns allen hat die Reise mit dem Dachzelt sehr gut gefallen. Grad am Anfang hat es etwas gedauert, bis wir ein System fürs Einräumen hatten und manchmal haben wir auch geflucht, wenn das Auto fast fertig eingeräumt war und wir dann noch was übersehen hatten, was eigentlich ganz nach hinten gemusst hätte.
Wir hatten sehr viele Einzelübernachtungen, was mit dem Dachzelt aber ok ist. 2 Nächte an einem Ort sind dann gut, wenn man das Auto stehen lassen kann.Ich würde also nächstes Mal verstärkt darauf achten, dass direkt von der Campsite aus Wanderungen möglich sind oder geführte Touren angeboten werden. Feste Unterkünfte hätten wir dagegen keine gebraucht, im Gegenteil, wir hätten noch gerne länger in unserem Dachzelt geschlafen.
Also: Nächstes Mal gerne wieder.
Wie und wann stehen also an sich schon fest, nur über das wohin diskutieren wir noch fleißig: Der Süden mit KTP oder doch der Norden evtl mit Botswana oder eher Region Kunene?
Ich werde noch fleißig Reiseberichte lesen müssen.

Liebe Grüße und Danke an die Leser

JuRo

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