ANAnne2015Themenstarter6 Beiträge · seit 201508. Sept. 2015 · #1
Hallo, ich bin neu hier im Forum. Mein Mann und ich haben für November die erste Namibiareise gebucht, eine organisierte Tour mit unserem Lieblingsveranstalter Studiosus. Da ich auf unseren Reisen stets sehr viel fotografiere, meine Frage an alle Fotofreunde: Ist es sinnvoll, sich noch einen speziellen Filter für die Kamera (Panasonic Lumix FZ1000 und Canon 600 D) zu kaufen? Normalerweise benutze ich keine Filter, ab und zu einen UV-Filter. Bringt für diese Reise ein Pol filter etwas? Fotografieren durch die Windschutzscheibe oder in der Wüste?? Ich kenne mich mit Filtern nicht so gut aus. Für sachkundige Hilfe wäre ich dankbar. Gruß Anne
DAdanielwipf22 Beiträge · seit 201308. Sept. 2015 · #2
Hallo Anne
Wilkommen im Forum!
Nun, ich würde dir empfehlen mindestens immer einen UV-Filter als Objektivschutz drauf zu haben. Dies gilt nicht nur in Namibia so, sondern auch hierzulande. Lieber mal einen Kratz/Riss im Filter als auf der Frontlinse! Falls der Filter unerwünschte Spiegelungen bei Nachtaufnahmen auslöst, kannst du ihn immer noch kurzzeitig wegnehmen.
Wenn du schreibst, dass du durch die Windschutzscheibe fotografieren willst, stehen die Haaren ein wenig zu Berge....halte doch an und steige aus, bzw. (wo es nicht erlaub ist) mach das Fenster auf und halte die Kamera raus. Grundsätzlich soll man das Problem ja an der Wurze bekämpfen und nicht dessen Auswirkungen. Wenn du keine störende Scheibe zwischen dir und der Landschaft hast, dann hast du auch keine störenden Spiegelungen 😉.
Ich möchte hier Filter weder gut noch schlecht reden (ausser einen UV-Filter als Objektivschutz), doch vielleicht lohnt es sich viel mehr sich vor Ort auf den Bildaufbau bzw. das Motiv zu konzentrieren als auf den richtigen Filter. Weil DEN Filter gibt es schlicht und einfach nicht. Es gibt Situationen, in denen ein Filter noch die letzten 5% zum perfekten Bild ausmachen kann, doch die restlichen 95% machst du und dein Können bzw. das Glück auf gute Tiersichtungen aus. Deine Kreativität wirst du niemals durch Technik ersetzen können! Schlussendlich kommt es darauf an, ob dir die letzten 5% Qualität des Bildes den Aufwand wert sind, dich mit den Filtern auseinanderzusetzen bzw. die jeweilige Anschaffung zu tätigen.
Folgende Filter trage ich jeweils mit mir rum:
Polfilter: Ein Polfilter vermindert primär die Polarisation, daher die Spiegelungen auf Oberflächen. Als netter Nebeneffekt verstärkt er die Sättigung, mindert die Lichter und stärkt die Schatten (längere Belichtungszeit aufgrund Lichtschwund im Filter). Die letzt genannten Effekte kann du nahezu genau gleich mit einer guten Bildbearbeitung erzielen. Die Spiegelungen wirst du aber nur mit dem Polfilter rauskriegen.
Graufilter: Mit einem Graufilter erzwingst du längere Belichtungszeiten. So kann z.B. ein fliessender Bach auch am Tag verschwommen dargestellt werden, was zu interessanten Effekten führt.
Grauverlaufsfilter: Ein Grauverlaufsfilter ist oben abgedunkelt und unten normal durchlässig. Dadurch lassen sich gute Effekte bei Sonnenuntergänge oder nicht so tollem Wetter erzielen. Man erzwingt somit einen Ausgleich zwischen einem hellen oberen Bildteil und dem dunklen unteren Bildteil. Der Übergang von abgedunkeltem Teil zu hellerem Teil kann fliessend aber auch hart sein.
Alle weiteren Filter (Farbfilter, Effektfilter) betrachte ich als Spielerei welche mal ganz lustig sein können, nicht aber die Anschaffung lohnen. Einen Farbfilter lässt sich zudem wunderbar mittels elektronischer Bildverarbeitung ersetzen.
Schlussendlich kommt es darauf an, was für fotografische Ambitionen du hast. Jeder Filter bringt neben Vorteile auch Nachteile mit sich. So fressen die meisten Filter Licht weg, was jedoch z.B. bei einem Bild mit einem starken Teleobjektiv gut gebraucht werden kann. So führt dies dazu, dass du individuell beurteilen musst, ob ein Filter drauf soll oder nicht. Entsprechend musst du vor Ort Zeit einplanen mit dem Fotoequipment zu probieren und verschiedene Einstellungen zu versuchen. Ob du diese Zeit hast / investieren willst, musst du für dich selber entscheiden.
Ich würde grundsätzlich empfehlen, einen UV-Filter auf die Linse zu schrauben (immer, ausser bei Nachtaufnahmen). Ein Polfilter kann in gewissen Situationen nützlich sein, ich komme aber meistens ohne aus.
zum Thema UV Filter noch ein Nachtrag. Als Objektivschutz sehr wichtig. Anbei bebildert mein UV Filter, nachdem mir die Kamera samt Stativ umgefallen ist. Das Objektiv hat es ohne Schaden überlebt. Ohne Filter wäre es sicher eng geworden.
Ein weiterer Hinweis zum UV Filter sei noch hinsichtlich Qualität erlaubt. Diese sollte zum Objektiv passen. Will sagen es ist sicher nicht sehr schlau auf ein eher teures Objektiv den billigsten Filter zu schrauben. Subjektiv habe ich jedenfalls den Eindruck, dass die besseren (und leider auch teureren) Filter das Bild weniger stark (negativ) beeinflussen.
Gruß Carl
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AUAurora101100 Beiträge · seit 201408. Sept. 2015 · #4
Hallo Anne
Meine Eltern waren vor ein paar Jahren ebenfalls in Namibia mit Studiosus unterwegs. Wenn es eine ähnliche Rundreise ist, werdet Ihr sowohl Landschaft, Tiere als auch Einheimische (Living Museum) sehen.
Ein Filter wiegt und füllt nicht viel. Es kommt natürlich auch auf Eure Ansprüche bei Euren Bildern an. Gerade in den frühen Morgenstunden im Sossusvlei könnt Ihr noch einiges herausholen. Bei manchen Tieraufnahmen hat man jedoch nur wenig Zeit um die verschiedenen Einstellungen vorzunehmen bzw. den Filter in die richtige Position zu bringen.
Selber haben wir kaum Polfilter verwendet. Es wurde anschliessend bei der Bildbearbeitung ein bisschen nachgeholfen. Es wäre allerdings bei den Victoria Falls toll gewesen Graufilter (und Stativ) dabei zu haben - lag aber gemütlich in der Lodge in Kasane (Tagestour).
Wünsche Euch eine schöne Reise Anne
Reinhard728 Beiträge · seit 200608. Sept. 2015 · #5
Hallo Anne, um mal die Meinungsvielfalt zu erhöhen: Ich benutze (seit über 4 Jahrzehnten) keinen UV-Filter. Wozu? Störendes UV-Licht hält ein gutes, mehrlinsiges Objektiv ausreichend ab. Ein UV-Filter verbessert in keinem Fall die Bildqualität sondern verschlechtert sie eher, weil er als zusätzlicher Fremdkörper nicht eingerechnet ist in das Objektiv. Ich habe auch noch nie einen Kratzer oder ähnliches auf dem Objektiv gehabt. Einen Pol-Filter setze ich dagegen gelegentlich/selten gezielt ein, um Farben zu intensivieren. Gruß Reinhard
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pedro62345 Beiträge · seit 201108. Sept. 2015 · #6
Hallo Anne
Das Meiste wurde ja schon gesagt, danielwipf's Beitrag ist ja bereits sehr erschöpfend ausgeführt.
@Reinhard schrieb: Ich benutze (seit über 4 Jahrzehnten) keinen UV-Filter. Wozu? Stimmt schon wegen UV braucht man keinen Filter aber als Objektivschutz, bin ich der Meinung, absolut empfehlenswert. Gerade in Namibia, der ganze Staub und natürlich stößt man mal wo an oder hat mal die Finger auf der Linse und so gerne wische ich auf einem Objektivglas nicht herum. Aber jeder wie er will...
Also ein Polfilter ist immer interessant, macht schöne dunkle Himmel und vermindert Spiegelungen. Graufilter um mal einen Wasserfall 'fließen' zu lassen oder ein 'milchiges' Wasser an einem Fluss oder am Meer zu bekommen - ganz nett. Grauverlaufsfilter, auch ganz nett um kontrastreichere Himmel zu bekommen - aber kein Muss.
Alle restlichen Filter (eigentlich auch der Grauverlaufsfilter) sind nach meinem Dafürhalten entbehrlich, da man diese 'Effekte' mit moderner Bildbearbeitung auch nachträglich anwenden kann.
LG Peter
THBiker1'366 Beiträge · seit 201109. Sept. 2015 · #7
Reinhard schrieb:Hallo Anne, um mal die Meinungsvielfalt zu erhöhen: Ich benutze (seit über 4 Jahrzehnten) keinen UV-Filter. Wozu? Störendes UV-Licht hält ein gutes, mehrlinsiges Objektiv ausreichend ab. Ein UV-Filter verbessert in keinem Fall die Bildqualität sondern verschlechtert sie eher, weil er als zusätzlicher Fremdkörper nicht eingerechnet ist in das Objektiv. Ich habe auch noch nie einen Kratzer oder ähnliches auf dem Objektiv gehabt. Einen Pol-Filter setze ich dagegen gelegentlich/selten gezielt ein, um Farben zu intensivieren. Gruß Reinhard
Das handhabe ich ähnlich wie Reinhard. Ab und zu nutze ich noch Grauverlaufsfilter, wenn der Dynamikumfang der Kamera nicht mehr ausreicht. Hier würde es aber auch ein HDR tun.
UV-Filter nutze ich überhaupt nicht mehr da sie, auch wenn sie noch so gut sind, ein weiteres optisches Element im Strahlengang darstellen, der die Bildqualität verschlechtert. Dem Schutz der Frontlinse mit einem UV-Filter seheich inzwischen auch anders. Die Frontlinsen sind heutzutage sehr hoch vergütet und kratzfest, dass man diese unter normalen Umständen nicht extra schützen muss. Bei Sturz sollte außerdem ja noch die Streulichtblende den Stoß abfangen. Ich sehe eher das Risiko, dass der UV-Filter schneller kaputt geht und die Splitter dann das Objektiv beschädigen.
Wenn aber jemand gerne UV-Filter möchte, darf er/sie sich gerne melden. Ich habe noch ein paar zu Hause rumliegen 😗 die ich nur im ersten Jahr im Einsatz hatte.
Fotografieren durch die Windschutzscheibe
🤩 🤩 Da kann ich der Aussage von Daniel nur zustimmen. 😗 eigentlich ein no go, wenn man halbwegs vernünftige Fotos machen will.
reisetiger281 Beiträge · seit 201409. Sept. 2015 · #8
@Pedro Was ist mit einem Sternfilter? Kann ich diesen Effekt auch digital erzeugen?
Ich benutze Sternfilter gerne bei Gegenlicht und vor allem bei glitzernden Wasseroberflächen. Bei den Kameras die am Mittelformatsegment kratzen entstehen ab Blende 8 Beugungsunschärfen und manchmal möchte man auch nicht bis Blende 16 Abblenden, um Strahlen ohne Filter zu erzeugen.
Zugegeben, das Sternfilter ist eher Spielerei, die obigen Auflistungen gehören zum Handwerkszeug, gerade auch dann, wenn gefilmt werden soll.
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carpe diem
ANAnne2015Themenstarter6 Beiträge · seit 201509. Sept. 2015 · #9
Hallo, liebe Foto/Namibiafreunde, vielen, vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten, über die ich mich sehr gefreut habe! Ich werde weiter über Filter nachdenken bzw. mich informieren, aber jetzt steht eigentlich schon fest, dass ich den UV-Filter auf dem Objektiv lassen werde (schon allein wegen Staub etc.) und mir eventuell noch einen Polfilter zulegen werde. Da die Reise erst im Spätherbst stattfindet, habe ich genügend Zeit zum Ausprobieren. Ansonsten habe ich auch Photoshop, um nacharbeiten zu können.
Weitere Fragen - diesmal dann zu Namibia - werden folgen! Ich bin noch bei der Vorbereitung der Reise.
LG Anne
Reinhard728 Beiträge · seit 200609. Sept. 2015 · #10
Hallo Anna, ich vergaß zu erwähnen (es fiel mir erst ein, als THBiker es erwähnte): in jedem Fall eine Gegenlichblende aufsetzen. Diese ist irgendwie aus der Mode gekommen. Ich sehe immer Kameras mit UV-Filter und ohne Gegenlichtblende. Für sie gilt das Umgekehrte wie für den UV-Filter: schadet nie - hilft oft. Auch gegen grobe Stöße oder gar Stürze. Warum Staub auf dem UV-Filter besser ist als auf dem Objektiv, erschließt sich sich mir nicht. Einfach gelegentlich kontrolliert pusten - nicht wischen. Ist aber alles nicht kriegsentscheidend - nur die Gegenlichtblende ist unverzichtbar 😉 Gruß Reinhard
Heute Abend geht's los!
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pedro62345 Beiträge · seit 201109. Sept. 2015 · #11
Reinhard schrieb: Warum Staub auf dem UV-Filter besser ist als auf dem Objektiv, erschließt sich sich mir nicht. Einfach gelegentlich kontrolliert pusten - nicht wischen.
Hallo Reinhard Ich hab auch nicht behauptet, dass Staub auf dem Filter besser als auf dem Objektiv ist, beides ist nicht angenehm. Aber es gibt immer mal Situationen zB.:: zuerst fährst du auf einer Staubpiste, dann machst du Aufnahmen eines Wasserfalls (oder es gibt mal einen kurzen Regenguss) und schon hast du Spritzwasserflecken auf dem Objektiv und dann ist es mir persönlich lieber so ein Staubwassergemisch vom Filter zu lösen als vom Objektiv. Sollten dann mal Kratzer auf dem Filter sein ist es sicher billiger diesen zu tauschen, als das Objektiv reparieren zu lassen. Also mit pusten ist es oft nicht abgetan, aber wie gesagt kann jeder halten wie er will...
Gegenlichtblende ist auf jeden Fall eine gute Wahl, hat aber auch das Problem, dass man dann sehr schwer an den Polfilter rankommt, falls man einen verwendet 😛
LG Peter, gute Reise und gutes Licht!!
pedro62345 Beiträge · seit 201109. Sept. 2015 · #12
reisetiger schrieb:@Pedro Was ist mit einem Sternfilter? Kann ich diesen Effekt auch digital erzeugen?
Wenn du Photoshop verwendest (wird auch bei anderen Programmen so sein) kannst du mit Pinselspitzen den Effekt nachahmen, ob es Filtertools gibt kann ich dir jetzt auf die Schnelle nicht sagen, da ich diesen Effekt bis jetzt nicht vermisst habe.
Ich dachte eher an diese ganzen Farbfilter, Vignettierungsfilter, Weichzeichner etc. die kann man alle relativ einfach auch nachträglich einfügen.
LG Peter
THBiker1'366 Beiträge · seit 201109. Sept. 2015 · #13
Hie noch ein ganz lehrreicher Bericht zum Thema UV-Filter
THBiker1'366 Beiträge · seit 201109. Sept. 2015 · #14
Anne2015 schrieb:Ansonsten habe ich auch Photoshop, um nacharbeiten zu können. LG Anne
Ich denke das ist der falsche Ansatz! DAs Foto sollte schon gut aus der Kamera rauskommen. Mit Photoshop und Co sollten nicht grundlegende Mängel bearebietet werden, sondern eher Details betont, bzw. dem Bild einen individuellen Still verpasst werden. Ich nutze bei meinen Bildern eigentlich zu 90% nur die RAW-Entwicklung (die muss man nun mal machen) und ganz selten versuche ich irgendwelche Effekte, Bildstile in PS anzuwenden. Ich hatte damals aber mit einer ähnlcihen Einstellung wie du angefangen und gedacht, dass das Bild ja am PC fertig gemacht werden kann. 😗
Nachtrag: Wenn man man meint sein Objektiv schützen und die optische Leistung verschlechtern zu müssen, für den gibt es auch noch sogenannte Protect-Filter (z.B. von Canon)
UV Filter sind so ziemlich das unnötigste was es gibt. Absolut unnütze Glasscheibe im optischen Gang. Eine Streulichtblende hält ja schon mal das meiste ab, was an die Linse stoßen könnte. Und selbst wenn: "Ein Kratzer in der Frontlinse ist oftmals kein Beinbruch und auch meist kein Grund zur Sorge. Wenn ich Ihnen 2 baugleiche Linsen geben würde - eine mit einem leichten Kratzer und eine ohne - so würden Sie in einem Praxistest anhand der Bilder wahrscheinlich nicht sagen können, welche Linse den Makel hat." http://www.objektiv-verleih.de/kratzer-auf-der-frontlinse.html
Besonders amüsant finde ich dann auch immer wieder wenn Leute sich teure Objektive kaufen und dann einen HAMA UV Filter vom Wühltisch davor schrauben.
Andere FIlter sind je nach Einsatz durchaus sinnvoll, z. B. Polfilter. Das hängt aber vom Einzelfall ab was Du gerade fotografierst und unter welchen Lichtbedingungen.
auch wenn es ein wenig in Richtung OT geht: Nicht auf den Objektivdeckel und eine entsprechende Tasche vergessen, denn die schützen sicher vor Staub und Wasser - egal ob mit oder ohne UV - Filter.
Udo (der mit UV - Filter unterwegs ist)
reisetiger281 Beiträge · seit 201409. Sept. 2015 · #17
Noch ein nachtrag zu Polfilter + Gegenlichtblende. Mit einem Filterhalter lassen sich mehrere Varianten für ganz unterschiedliche Optiken leicht wechseln. Hier hätte man die Wahl zwischen Lee und Cokin, um mal Firmen zu nennen.
Und wenn wir schon bei Objektivdeckeln angelangt sind, dann bitte auch ein Kameracape, oder eine Objektivmanschette aus Neopren erwähnen. Im Vergleich zu den "Original"-Objektiven, sind Objektive der Fremdhersteller im unteren Preissekment nicht Staub und Spritzwasergeschützt und mit Bajonettmanschetten ausgestattet. Zumal es die Objektivmanschetten im schönen Safarilook gibt.
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carpe diem
Ich halte es mit @Reinhard und @THBiker. Ein zusaetzlicher Filter vor der Linse bedingt zwei weitere Grenzflaechen Luft-Glas und verschlechtert die optische Leistung. Die Frontelemente moderner Objektive sind derart hochwertig verguetet, dass Kratzer praktisch nicht vorkommen. Und selbst wenn, Kratzer auf dem Frontelement fallen optisch nicht ins Gewicht. Da muesste man schon die Frontlinse mit Sandpapier bearbeiten, um einen Kontrastverlust festzustellen. Besser aufpassen sollte man auf die rueckwaertige Linse, Schaeden dort fallen deutlich staerker ins Gewicht. Ich bin Berufsfotograf in Namibia, und meine Ausruestung kommt mit Sand, Salzwasser und Staub in Kontakt. Probleme hatte ich deswegen aber noch nie.
Ich kann nur unterstreichen, was ueber die Streulichtblende gesagt wurde, die sollte immer auf dem Objektiv sein! Erstens ist das gut, um kontrastreichere Bilder zu erhalten, und zweitens ist sie ein grossartiger Schutz fuer das Objektiv.
Zum Reinigen sind ein kleiner weicher Pinsel und Druckluft aus der Dose ganz gut, ein kleiner Blasebalg hilft aber auch.