HarpersThemenstarter22 Beiträge · seit 201405. Sept. 2015 · #1
Teil 1 bis 4: Route und Unterkünfte Teil 5: Organisation und Mietwagen
Liebe Forenbetreiber und Leser
Mitte August kamen wir von unsere ersten Namibiaferien zurück: ein tolles Land, freundliche Leute sowie einzigartige Flora und Fauna. Ein paar Sachen fanden wir aber nicht nur Zustimmung.
In diesem Forum konnten wir viele wertvolle Informationen abholen, was wir sehr schätzten. Gerne geben wir deshalb kurz zusammengefasst auch unsere Erfahrungen und persönlichen Einschätzungen weiter.
Route/Unterkünfte: Wir absolvierten die klassische Einsteigerrunde im Uhrzeigersinn in 19 Tagen und können sie so auch weiterempfehlen. Nicht zu unterschätzen sind die zu fahrenden Kilometer. Ergab die Planung mit Google Maps ca. 2‘500 km, so wurden schliesslich daraus knapp 4‘000. Schon bald war uns auch klar, dass es nur eine Einsteigertour war - fast überall hätte man problemlos noch gerne verlängert…
Ankunft an einem Dienstagabend in Windhoek mit einer guten Stunden Verspätung. Erste Nacht in der Etango Guest Ranch: Sehr nahe beim Flughafen, zweckdienlich bei später Ankunft.
Eine Nacht in Kalkrand, Teufelskrallen Lodge: Schön gelegen, zuvorkommendes Personal, leider hört man nachts gelegentlich auf der C21 vorbeirauschende Fahrzeuge. Empfehlenswert.
Zwei Nächte Sossusvlei, Desert Camp: Neuere Self-Catering-Unterkunft verbunden mit der Sossusvlei Lodge, wo zum Dinner eine grosse Auswahl Game vom Grill angeboten wird. Die Vielfalt war überzeugend, die Qualität hielt nicht ganz mit. Leicht touristisch, aber ohne wirkliche Alternative. Desert Camp empfehlenswert.
Und, ach ja, an einem Morgen hätten wir noch einen Eiskratzer nötig gehabt...
Eine Nacht Namib Naukluft, Rostock Ritz: Wunderschön an einem Hang gelegen - Sundowner 🙂. Wanderwege auf und um nahe Hügel. Essen vom Feinsten!. Sehr empfehlenswert.
HarpersThemenstarter22 Beiträge · seit 201405. Sept. 2015 · #2
Zwei Nächte Swakopmund, Cornerstone Guesthouse: Schönes Zimmer, wunderbare, hilfsbereite Gastgeber. Sehr empfehlenswert. (Ja, es hätten auch drei Nächte sein können, aber während unserem Aufenthalt war es so kalt und neblig, dass wir nach zwei Nächten gerne weiterfuhren...)
Zwei Nächte Damaraland, Onduruquea Guestfarm: Ein ruhiger Ort und mit liebenswerten Gastgebern für einen gemütlichen Zwischenhalt. Wir hatten einen Bungalow mit direktem Blick auf das Wasserloch. Sehr empfehlenswert.
Eine Nacht Twyfelfontein, Mowani Mountain Camp: Herrlich in die Landschaft eingebettete, grosszügige Unterkunft. Die Restauration vermag nicht ganz mitzuhalten. Obwohl gut, für das Gebotene letztlich eher teuer. Empfehlenswert.
Zwei Nächte Khowarib, Khowarib Lodge: Liegt je nach (Einsteiger-)Route ein wenig weit nördlich. Gepflegte Anlage mit jungem und initiativem Managerehepaar und netten Angestellten. Sowohl bei der Hotellerie als auch bei der Restauration aber noch Luft nach oben. Traumhafter Ausflug zu den Wüstenelefanten. Empfehlenswert (mit dem erwähnten Ausflug).
HarpersThemenstarter22 Beiträge · seit 201406. Sept. 2015 · #3
Etosha Eine Nacht Dolomite Camp: Neue Anlage, aufmerksames Personal. Schön gelegen, gepflegte Häuser. Sehr empfehlenswert.
Zwei Nächte Okaukuejo Camp: Das Zentrum - DAS Wasserloch. Ein Muss, auch wenn sehr touristisch.
Eine Nacht Mushara Bush Camp: Die im dichten Gebüsch platzierten Tent-Cabins haben einen ganz speziellen Charakter. Empfehlenswert.
HarpersThemenstarter22 Beiträge · seit 201406. Sept. 2015 · #4
Eine Nacht Waterberg, Waterberg Wilderness Lodge: Liegt zuhinterst in einer Schlucht, umkränzt von Felswänden. Hat uns insbesondere im Abendlicht sehr gefallen. Die Verpflegung fällt ein wenig ab. Empfehlenswert. Beim Auschecken erhielten wir einen Voucher für einen Tages-Aufenthalt in der Ondekaremba Africa Farm beim Flughafen. Eine nette Geste, die wir nutzten. Vor dem Rückflug am späteren Abend konnten wir uns dort in aller Gemütlichkeit ausruhen und erfrischen.
Die Route vom Mushara Bush Camp via Tsumeb am Hoab-Metoriten vorbei ist gut fahrbar.
Eine Nacht Windhoek, Düsternbrook Guestfarm: Gut gelegen für einen letzten Stopp vor der Heimreise. Die Anlage ist schon etwas in die Jahre gekommen. Bemühte Angestellte. Interessanter Wildbestand, der aber grösstenteils nicht originär ist. Trotzdem: uns haben Geparden, Leoparden und Nilpferde gefallen.
HarpersThemenstarter22 Beiträge · seit 201406. Sept. 2015 · #5
Organisation: Wir buchten bei einem spezialisierten Reisebüro in Freiburg/D Unterkünfte und Flug. Die Beratung war sehr gut und die vorgeschlagene Route, die wir mit Tipps und Erfahrungen aus diesem Forum leicht änderten, gefiel uns. Alle Reservationen klappten. Der abgegebene Routenbeschrieb war sehr rudimentär und enthielt ein grosser und nerviger “Bock” gleich zu Beginn). Geänderte Flugzeiten blieben wurden nicht mitgeteilt, was die Heimreise lästig verlängerte. Irritiert sind wir noch heute, dass auf zwei Rückmeldungen bis heute Antworten ausblieben...
Mietwagen: Separat gebucht bei Europcar. Hyundai ix35. Entsprach unseren Ansprüchen, zuverlässig, keine Probleme, bewährte sich. Einfache und korrekte Fahrzeugübergabe direkt am Flughafen. Vorbestelltes und bestätigtes 2. Reserverad war nicht bereit, wurde innert 10 Minuten gebracht. Fahrzeugrückgabe zügig, nett, problemlos.
Vielen Dank allen, die uns auf die eine oder andere Weise zu genussvollen ersten Namibiaferien verholfen haben!