Bitte um Hilfe bei der Routenplanung

9 Antworten · 1'482 Aufrufe · gestartet 01. Sept. 2015 von Angra
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Themenstarter21 Beiträge · seit 201501. Sept. 2015 · #1
Hallo, sehr geehrte Forumsmitglieder,

wir sind zwei Ehepaare und brechen Ende September zu unserer ersten Namibiareise auf! Wir haben zwei Dachzeltjeeps gemietet und freuen uns insbesondere auf großartige Natureindrücke und Tierbeobachtungen, ein bisschen Kultur darf aber auch sein.
Unsere bisherige Reiseerfahrung im südlichen Afrika beschränkt sich auf eine wunderbare, organisierte Gruppencampingreise durch Botswana mit Drifters. Dieses Mal möchten wir aber gerne ein bisschen unabhängiger sein und die Männer auch gerne selbst fahren, daher haben wir uns nun für diese Variante entschieden.
Wir haben jetzt mal eine Grobplanung erstellt, die ich unten reinkopiert habe. Falls einige Namibia-Erfahrene Zeit und Lust haben, uns Verbesserungsvorschläge zu machen, wären wir sehr dankbar!!
Fest vorausgebucht haben wir bisher nur die Übernachtungen in Windhoek, Etosha und Sesriem.

Insbesondere bewegen uns folgende Fragen:

-Können wir nach der letzten Etosha-Übernachtung in Olifantsrus den Park im Westen über das Galton Gate verlassen oder müssen wir zurück zum Anderson Gate?

-Macht der Abstecher ins Kaokoveld so oder anders oder überhaupt keinen Sinn?
Namibia Tour von 22.09.-11.10.2015

1.Tag: Mittags Ankunft, Auto-Entgegennahme, Einkauf, evt. Windhoek besichtigen, (Unterkunft: Guesthouse De Vagebond in Windhoek)


2. Tag: Fahrt nach Waterberg (ca. 260 km), Camping (z.B. Waterberg Rest Camp, evtl. auch Africats), evtl. Fußsafari am Abend


3. Tag: Fahrt nach Etosha- Ost (ca 250 km) Camping (Namutoni Camp im NP) nachmittags/abends gamedrive

4. Tag: Etosha Ost ganzen Tag, Osten des NP besichtigen (Namutoni Camp)

5. Tag: Fahrt nach Etosha Mitte, Abfahrt sehr, gamedrive, (Okaukuejo Camp)

6. Tag: Fahrt nach Etosha West, (Olifantsrus Campsite)


7. Tag: Fahrt ins Kaokoveld, Einkaufen!!!!! Über Opuwo weiter, (Wildes Camping in Gegend Etanga)

8. Tag: Kaokoveld, (Camping in/bei Purros)

9. Tag: Kaokoveld, (Camping in/bei Palmwag)

10. Tag: Fahrt in die Region Khorixas, (Camping Twyfelfontain, z. B. Aabadi Mountain Camp oder Mowani Mountain Camp)

11. Tag: Fahrt/Aktion im Bereich Spitzkoppe, Wanderung, (Camping z.B. Spitzkoppe community tourism restcamp)

12. Tag: Wanderung in der Welwitschia Ebene, (z. B. Camping Wüstenquell)

13. Tag: Region Swakopmund, (evt. Camping Wüstenquell nochmals oder Pension in Swakopmund)

14. Tag: Region Swakopmund (Bootstour od living desert Tour), Weiterfahrt am Nachmittag
Richtung Naukluft, dort in der Nähe (Camping evt. auf dem Spreetshoogte Pass wild)

15. Tag: Naukluftwanderung den ganzen Tag, (Camping in der Gegend)


16. Tag: Fahrt zum Sossusvlei, (Camping in Sesriem Camp,bereits reserviert)

17. Tag: Sossusvlei, Sonnenaufgang in den Dünen, bis Mittag in Sossusvlei, dann Weiterfahrt Richtung Osten (z.B. Hauchabfontein Camping (s.271) oder Zebra river lodge)

18. Tag: Fahrt nach Osten, (Übernachtung z. B. Kalahari Anib Lodge bei Mariental)

19. Tag in der Kalahari mit Wanderung, Entspannen, Pool in (Kalahari Anib Lodge)

20. Tag: nach Frühstück Fahrt nach Windhoek, Rückgabe Auto, Rückflug nachmittags

Wir sind gespannt auf Eure Antworten! Vielen Dank schon mal im Voraus!

Angra

PS: Dies ist das erste Mal, dass ich in irgendeinem Forum etwas schreibe. Von daher bitte ich schon mal um Nachsicht, sollte ich irgendwelche ungeschriebenen Regeln verletzen...
7'263 Beiträge · seit 200601. Sept. 2015 · #2
Hallo Angra

Herzlich Willkommen im Forum!
-Können wir nach der letzten Etosha-Übernachtung in Olifantsrus den Park im Westen über das Galton Gate verlassen oder müssen wir zurück zum Anderson Gate?
Ihr könnt problemlos über das Galton Gate die Etosha verlassen.
-Macht der Abstecher ins Kaokoveld so oder anders oder überhaupt keinen Sinn?
Namibia Tour von 22.09.-11.10.2015
Das ist machbar. Sowohl von der Jahreszeit als auch von Eurem zeitlichen Rahmen. Mir persönlich wäre es aber zu stressig. Ihr habt praktisch keine zwei Übernachtungen am gleichen Ort und seit dadurch immer unterwegs. Speziell an den Tagen 7-11 packt Ihr nach meiner Ansicht zu viel rein. Ich würde entweder da länger bleiben oder z.B. von der Etosha nur bis in die Region Sesfontein bzw. in den Hoanib fahren und dafür zwei Nächte da haben.

Ich selber fahre gerne für min. eine Woche ins Gebiet zwischen Palmwag, Purros und Sesfontein.

Habt Ihr 4x4 Erfahrung?

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
749 Beiträge · seit 200601. Sept. 2015 · #3
hallo Angra,

im Gegensatz zu vielen Fomis bin ich nicht der Meinung, dass man immer 2 Nächte an einem
Platz/Ort bleiben muss.
und nachdem Ihr (fast) nichts vorgebucht habt (so ist es mir eigentlich auch am liebsten)
könnt Ihr unterwegs immer noch umdisponieren.

dann mal los ............... und lekker pad
lg Wüstenfee
173 Beiträge · seit 201401. Sept. 2015 · #4
Hallo Angra,

vorhin hatte ich in einem anderen Thread schon mal eine ähnliche Anregung gegeben: Du schreibst, dass die Tierbeobachtungen eines eurer Highlights werden soll. Ggf. wäre es dann sinnvoller die Route komplett umgekehrt zu fahren, um das "Highlight" Etosha eben am Ende der Reise zu haben.

Bzgl. der "Einzelübernachtungen" finde ich das, anders als chrigu, nicht so schlimm, da ihr euer Dachzelt ja eh jeden Tag ab- und wieder aufbauen müsst. Aber das ist auch Geschmackssache. Einzig wenn ihr bestimmte Aktivitäten an den einzelnen Orten vorhabt, dann könnte nur eine ÜN teilweise etwas knapp sein. Aber im Kaokoveld geht's ja vermutlich mehr um das Fahren durch die Landschaften!?

Trotzdem gebe ich chrigu aber Recht, dass es vllt sinnvoller ist, bei "nur" 3 Nächten im Kaokoveld, nicht ganz so weit in den Norden zu fahren. Allein in der Palmwag Day Visitors Area kann fast einen ganzen Tag verbringen, wenn man es ruhig angehen lässt. Aber auch das ist letztendlich wohl Geschmackssache.
Man sollte aber bedenken, dass es ja scheinbar ein recht anspruchsvolles und einsames Fahren im Kaokoveld ist / sein kann. Ich persönlich kann da aber auch nur begrenzt aus Erfahrung sprechen (war bisher nur in der genannten Palmwag Day Visitors Area).

Gruß
Strubi
7'263 Beiträge · seit 200601. Sept. 2015 · #5
Mh, ich kenne das mit dem Dachzelt und jeden Tag weiterfahren von früher. Da waren wir auch so unterwegs. Mittlerweile schätze ich es extrem, einige Tage an einem Ort verbringen zu können. Speziell bei der Tierwelt kriegt man dann ein Gefühl was sich in der Region aufhält und kann am nächsten Tag gezielter hinfahren um bessere Fotos zu machen 🙂

Herzliche Grüsse
Chrigu
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173 Beiträge · seit 201401. Sept. 2015 · #6
@Chrigu
Ist ja auch vollkommen ok. Ich denke, man kann da einfach keine allgemeingültige Aussage zu treffen. Der eine mag es lieber so, der andere so.

Ich persönlich empfand das tägliche Weiterfahren nicht als stressig, da ich eben, wie gesagt, das Dachzelt eh immer ab- und wieder aufbauen muss. Trotzdem ist es natürlich auch schön, an einer Ecke mal 2 oder mehr Nächte zu bleiben. Und manchmal ist es halt auch einfach sinnvoll bzw. "nötig", länger an einem Ort zu bleiben (wenn ich z.B. bestimmte Aktivitäten, wie Wandern, Tiere beobachten, usw. machen will). Aber wenn eh "der Weg das Ziel ist", und so stelle ich mir das im Kaokoveld größtenteils vor, dann empfinde ich das nicht als Problem oder stressig, wenn man nur jeweils eine Nacht hat.

Gruß
Strubi
zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2015
2'060 Beiträge · seit 201301. Sept. 2015 · #7
Hallo Angra, bitte lies zum Punkt Wüstenquell diesen Beitrag:

http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/287047-wuestenquell-camping.html?start=6#397475

Auf dieser Farm gab es bisher nur einen einzigen Stellplatz- also auch damals musste man vermutlich lange im Voraus buchen. Nun wird auch dieser in Zukunft nicht mehr belegt - da müsst ihr euch also anderweitig umschauen.

Andererseits kann ich Wüstenquell nur empfehlen: einmalige Landschaft, interessante geologische Formationen, einige Felsmalereien, sehr nette familiäre Atmosphäre. Vielleicht mögt ihr mal zwischen durch eine feste Unterkunft einplanen, da könnte ich die beiden Mountain Chalets empfehlen - falls sie noch frei sind - sie haben eine traumhafte Aussicht.

Ersatz-Campsite kann ich leider nicht anbieten, wir sind Lodgehopper. 😉

Ansonsten viel Freude auf eurer Tour!
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2015
16,9k Beiträge · seit 201201. Sept. 2015 · #8
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 27. Juni 2026
Themenstarter21 Beiträge · seit 201502. Sept. 2015 · #9
Vielen Dank für die Antwort,
wir haben tatsächlich wenig bis keine Allraderfahrung und werden entsprechend unsere Runde vielleicht doch noch verkleinern!
Herzliche Grüße
Angra
Themenstarter21 Beiträge · seit 201502. Sept. 2015 · #10
Herzlichen Dank allen, die sich die Mühe gemacht haben, mir zu antworten!
Eure Hinweise sind uns sehr wertvoll!
Liebe Grüße
Angra