HOhoffiThemenstarter8 Beiträge · seit 201428. Juli 2015 · #1Hallo liebe Freunde von Namibia,
wir waren im Oktober 2014 in Namibia und sind immer noch total begeistert von unseren Erlebnissen. Jetzt haben wir überlegt im Februar 2016 wieder dort hin zu fliegen und die Reise um Botswana zu erweitern. Da wir im letzten Jahr nette Menschen kennengelernt haben, die mit einem Wohnmobil unterwegs waren, haben auch wir Lust darauf.
Hat jemand von Euch Erfahrungen mit der Reisezeit? Und evtl auch mit einem Wohnmobil in Botswana?
Wir wären Euch sehr dankbar wenn Ihr uns Eure Erfahrungen mitteilen würdet.
LG hoffi
Mabe1'068 Beiträge · seit 201329. Juli 2015 · #2Hallo hoffi,
Die Möglichkeiten für WoMos in Botswana sind begrenzt. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du halt ein klassisches WoMo meinst und auch gerne in die Parks möchtest. In den Parks brauchst du fast überall ein geländegängiges Fahrzeug und meistens Allrad. Ich denke dabei an Moremi, Makgadikadi, Nxai und auch den Chobe. Was geht: du fährst z. b nach Kasane und unternimmst von dort geführte gamedrives.
Vielleichst schreibst du noch etwas genauer an was du gedacht hast...oder schau dir z.b den Bushcamper an. Damit würdest du überall hinkommen...
Gruss
Mabe
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200929. Juli 2015 · #3Hallo hoffi,
von Dezember bis März ist Regenzeit. Je nachdem wie stark es geregnet hat, können die Wasserstände sehr hoch sein und zahlreiche Camps im Delta sind nicht mehr über Straßen, sondern nur noch per Boot oder Kleinflugzeug erreichbar.
Gruß Klaus
I
HOhoffiThemenstarter8 Beiträge · seit 201429. Juli 2015 · #4Hallo Mabe, Hallo Klaus,
Danke für eure Antworten 🙂
Wir dachten eigentlich an ein "Womo" mit Allrad, also ein Bushcamper oder ähnlich. Das mit den hohen Wasserständen kann dann allerdings wirklich zum Problem werden. Die könnte man dann doch aber auch nicht mit einem anderem Auto bewältigen, oder?
Mich beschäftigt noch ein anderes Problem, die Reisezeit und das Risiko an Malaria zu erkranken, hoffentlich habt Ihr keine Erfahrungen damit, aber vielleicht wisst Ihr etwas darüber?.
Da eine Freundin von mir im letzten Jahr trotz Prophylaxe in Tansania erkrankt ist, mache ich mir Gedanken darüber. Leider vertrage ich die Medikamente nicht und möchte diese nur sehr ungern nehmen.....
Lieben Gruß
Hoffi
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200729. Juli 2015 · #5Hallo,
Februar ist m.E. fürs Delta nicht die richtige Jahreszeit - jedenfalls ist die Gefahr, dass die Pads nicht passierbar sind zu dieser Zeit ziemlich groß.
2009 hatten wir alle Camps gebucht und konnten dann doch nicht von Maun in den Moremi, weil kaum noch LKW durchkamen, uns wurde dringend davon abgeraten zu fahren.
Zur Malaria - die Gefahr an Malaria zu erkranken ist natürlich in der Regenzeit um etliches höher als in der Trockenzeit. Man sollte auch nicht davon ausgehen, dass man keine Malaria bekommt, wenn man eine Prophylaxe nimmt. Es ist so, dass es immer noch zu einer abgeschwächten Form der Maria kommt/kommen kann. In diesem Fall ist es sogar viel schwieriger diese festzustellen, als wenn man gar nichts genommen hätte. Also bloß nicht in falscher Sicherheit wiegen und auch noch ein Anti-Mückenmittel benutzen!
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201029. Juli 2015 · #6Hallo Jambotessy
Deiner Aussage zur Malaria trotz Prophylaxe muss ich leider widersprechen.
In diesem Fall ist es sogar viel schwieriger diese festzustellen, als wenn man gar nichts genommen hätte.
Ich hatte genau zwei Wochen nach unserer Rückkehr am 29.06.15 aus Tanzania 39° Fieber. Anruf Notfallnummer beim Swiss TPH in Basel, Situation erklärt: Prophylaxe genommen, das ist gut war die Antwort, aber sofort kommen. Drei Stunden Später das Ergebnis des Bluttestes - Malaria negativ. Gott sei Dank, die Ursache für das Fieber waren die Nieren.
LG
Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200729. Juli 2015 · #7Hallo Christa,
das ist nicht meine Aussage, sondern die des Tropenarztes. Es geht darum, dass es schwierig ist festzustellen, dass man Malaria hat - nicht, dass man sie nicht hat. Aber wie gesagt, es war die Aussage des Tropenarztes und da er ein Fachmann ist, so glaube ich ihm das einfach!
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200630. Juli 2015 · #8Jambotessy schrieb:das ist nicht meine Aussage, sondern die des Tropenarztes. Es geht darum, dass es schwierig ist festzustellen, dass man Malaria hat - nicht, dass man sie nicht hat.
... das gehört ja unmittelbar zusammen.
Über die Erreger im Blut kann man feststellen, dass man Malaria hat. Findet man keine (oder handhabt z.B. einen Schnelltest falsch), geht man davon aus, dass es sich nicht um Malaria handelt. Das ist genau der Moment, in dem man evtl. eine Malaria nicht als solche erkannt hat.
Wenn eine Malaria schwer feststellbar ist, gibt es nicht genügend Erreger im Blut (z.B. wegen einer Prophylaxe, die die meisten erledigt hat). Wenn es nicht viele Erreger gibt, ist aber auch der Verlauf der Krankheit nicht so dramatisch.
Wenn man eine Malaria diagnostiziert, ist das Ergebnis ziemlich sicher.
Wenn man keine Malaria diagnostiziert, ist es weniger sicher. Da ist die Fehlerquote deutlich höher.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Mabe1'068 Beiträge · seit 201330. Juli 2015 · #9Hallo hoffi,
Um noch mal auf deine Ausgangsfrage zurückzukommen... Auch wenn Moremi jetzt vielleicht nicht so günstig im Februar ist, würde der KTP z. B gehen. Auch Khama Rhino oder Makgadigkadi und Nxai dürften machbar sein. Von Kasane aus in den Chobe dito. In den genannten spielen Wasserquerungen keine so grosse Rolle. Natürlich kann eine Pad auch mal wegen des Regens unter Wasser stehen,.
Wegen der Malariageschichte nutze mal die Suchfunktion...so viele Meinungen...da wirst du auch jicht schlauer raus 🙂
Gruss
Mabe