Andi1234Themenstarter49 Beiträge · seit 200927. Juli 2015 · #1Hallo zusammen,
wir wollen im August 2016 von Swakopmund zu den Epupa Fällen fahren und haben hierzu 3 Zwischenübernachtungen Zeit.
Hierzu schweben uns 2 Alternativen vor:
a) Zum einen könnten wir von Swakopmund kommend über das Mowani Mountain Camp, Palmwag und Camp Aussicht zu den Epupa Fällen fahren. Allerdings kennen wir sowohl Palmwag als auch Camp Aussicht schon aus dem Jahr 2010.
b) Alternativ haben wir uns überlegt, ob wir stattdessen vom Mowani Mountain Camp bis zur Khowarib Lodge fahren, dort 2 Nächte verbringen und dann in einem Rutsch bis zu den Wasserfällen durchfahren.
Was meint ihr, ist das gut machbar??? Lohnt der Aufenthalt in Khowarib oder sollten wir doch lieber die erste Alternative wählen? Oder gibt es noch andere Vorschläge? Bin für jeden Tipp dankbar.
Von den Epupa Fällen wollen wir danach weiter zur Kunene River Lodge. Von dort wollen wir in einem Tag bis Namutoni fahren. Auch das haben wir schon 2010 gemacht. Damals war das auch kein großes Problem. Hat sich an den Straßenverhältnissen seit dem etwas geändert, oder ist das weiterhin machbar? Mir ist allerdings schon klar, dass das eine lange Strecke ist. 😎
Vielen lieben Dank für eure Hilfe
Gruß
Andi
Hanne6'152 Beiträge · seit 200627. Juli 2015 · #2hallo Andi,
na wenn es 2010 kein Problem war von Kunene River Lodge bis Namutoni zu fahren, warum
sollte es denn jetzt nicht gehen. Wobei ich davon ausgehe, dass Du 2010 mindestens 10 Stunden gefahren bist, wer das mag o.k. ich wollte das
nicht. Du bist sicherlich damals die B 1 über Ruacana Oshakati gefahren, dann würde ich jetzt
die C 35 fahren und beim Galton Gate in die Etosha , über Okaukuejo-Namutoni.
Vorschlag a ) warst Du ja schon, dann würde ich Variante b) wählen, Khowarib Lodge lohnt auf alle Fälle.
Alterantiv könntest Du von Swakop auch auf die Hoada Campsite von der Grootberg Lodge-
dann Khowarib Lodge -Epupa oder aber im Erongo Gebiet 1 Ü - dann Khowarib- dann Epupa,
hängt davon ab, was für lange Strecken Du fahren möchtest.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
giraffenmog649 Beiträge · seit 200727. Juli 2015 · #3Das kann beides ziemlich schwierig werden! Der Joubertpass war im Juni wegen Sprengungen geschlossen. Die Fahrspuren sollen verbreitert werden. Camp Aussicht wurde versprochen, dass ab August die Strecke wieder offen ist. Aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass damit nicht 2015 gemeint war.
Im Moment muss man an Warmquelle vorbei nach Norden hoch. Es gibt einen Track, der hinter dem Joubertpass die beiden Straßen verbindet. Aber dieser Track ist von Süden aus kaum zu finden und nicht in T4A verzeichnet. Wir sind ihn gefahren, weswegen ich nicht weiß, wie die neu ausgebaute Parallelpad im weiteren Verlauf aussieht. Bis hinter den Joubertpass ist sie gut. Aber ob das weiter oben so weiter geht, weiß ich nicht....
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200827. Juli 2015 · #4Hallo Andi,
das ist schon eine schwere Entscheidung, denn es sind zwar nicht sooo schwere Strecken, aber es sind eben eine Menge Kilometer. Ich würde mir mal folgendes überlegen:
1. Tag von Swakopmund nach Palmwag - auch wenn Ihr es schon kennt - oder runde 100 km oder 1,5 Stunden weiter Fort Sesfontein.
2. Tag von Palmwag/Sesfontein über den Joubert Pass bis Opuwo.
3. Tag von Opuwo zu den Epupa Falls. Rhein theoretisch könnt Ihr auch von Sesfontein bis zu den Falls in einem durchfahren. Aber auf dem Stück bis Opuwo gibt es doch viele Fotostopps - auf dem Pass, dann 30 - 40 km vor Opuwo die Baobas und dann natürlich Opuwo selbst - wenn Ihr es noch nicht kennt.
Liebe Grüße
Gerd
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201327. Juli 2015 · #5Hallo Andi,
auch ich wollte eben auf die Sperrung des Joubert Passes aufmerksam machen. Man kann zwar Camp Aussicht von Norden auf der C 43 erreichen, aber nicht von Süden (Stand Mai!).
Ich bin der Ansicht, sowohl von Camp Aussicht aus als auch von der Khowarib Lodge aus kann man so viel unternehmen, dass man nicht nur eine Nacht bleiben sollte. Ich wäre für entweder oder.
Wir haben heuer von der Khowarib L aus einen tollen Ausflug im Hoanib Rivier gemacht und Wüstenelefanten gesehen. Auch ein Ausflug zum Camp Ongongo mit dem natürlichen Pool + Wasserfall hat sich gelohnt, allerdings war die Zufahrt recht holperig. Außerdem kann man in der Khowarib Schlucht wandern.
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Andi1234Themenstarter49 Beiträge · seit 200930. Juli 2015 · #6Vielen Dank für eure Anregungen!!!
Wir haben uns noch eine zusätzliche Nacht freigeschaufelt, so dass der Plan jetzt folgender wäre:
Swakopmund
1 N Mowani Mountain Camp
2 N Khowarib Lodge
1 N Camp Aussicht & dann
2 N Omarunga Camp an den Epupa Fällen
Zum Thema "Joubert Pass" muss ich jetzt aber doch nochmal nachfragen: wir wollen ja im August 2016 hier hin!
Mir ist schon klar, dass in Afrika die Uhren vielleicht ein wenig anders gehen, als dies bei uns der Fall ist. Aber haltet ihr es für möglich, dass die C43 im nächsten Jahr immer noch gesperrt sein könnte???
Das ist ja schließlich die Hauptroute in diese Region? Wie ist Eure Einschätzung?
Vielen lieben Dank & Gruß
Andi
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200830. Juli 2015 · #7Guten Morgen, Andi,
statt Khowarib schlage ich noch einmal Sesfontein vor. Da könntet Ihr auch zwei Tage bleiben und von da aus in den Hoanib die Wüstenelefanten suchen. Erstens ist Sesfontein viel günstiger und zweitens könnt Ihr Euch dort einen Guide mieten, der mit Euch in Eurem Wagen in den Hoanib fährt. Die kennen die Strecken und gefährlichen Stellen und sie wissen natrülich, wo die Elis sind. Ihr spart gegenübr der von der Khowarib angebotenen Touren eine Menge Geld. Und für mich war es ein viel schöneres Erlebnis, mit dem eigenen Wagen zu fahren.
Liebe Grüße
Gerd