panther1'292 Beiträge · seit 200716. Aug. 2015 · #82
Hallo Claudia,
nicht dass ihr meint wir würden euren Reisebericht nicht verfolgen 😗 Wir sind natürlich dabei und lesen gespannt eure Erlebnisse 🙂 Ihr und Dagmar seit Schuld dass wir nächstes Jahr auch nochmal ins Kaokoveld wollen. Die Planung läuft 😎 Vor allen Dingen eure Bilder und die Videos (ich sag nur Bulldust) geben einen schönen Eindruck was einen erwartet.
JAjazzlemmy6 Beiträge · seit 201516. Aug. 2015 · #83
Hey Claudia,
endlich.....endlich hab ichs geschafft - und ich hab auch alles in einem Rutsch durchgelesen 🙂 Klasse Bericht und weltklasse Fotos. Manches kommt mir dann doch sehr bekannt vor - grins.... ....und das Unbekannte ist auch sehr schön und interessant. Freu mich sehr auf die Fortsetzung deines Berichtes. Liebe Grüße auch an Axel
Hallo, Danke für dien tollen Bericht und den Hammer Fotos. klasse gemacht,HutAb !
Reise gerne mit
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201217. Aug. 2015 · #85
Dagmar schrieb:
da will ich sofooort wieder hin!! 😄 Hach war das schön! 😄
iiiiccchhhh aaaaauuuuuchhhhh 🤩 @ Annick: Coucou 😘 schön, dass Du dabei bist (ich freu mich auch schon auf Deinen RB)
was die Bar so hergibt! Hoffentlich ist sie nicht zu geizig....... 🤪
Niiiiemals 🤪 😄 @ Huhu Panther(s) - die Schuld nehm ich gerne auf mich 😉 viel Spaß bei der Planung, vergesst Camp Syncro nicht, das muss richtig toll sein (leider nur vom hören sagen) @jazzlemmy - Hallöchen Birgit 😘 freut mich riesig, dass Du dabei bist 😄 noch ein paar Tage, dann treffen wir uns auch wieder (im Bericht) auch ganz liebe Grüße an Gregor @ Retro und alle Danke-Button Drücker - schön, dass Ihr mitfahrt.
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201217. Aug. 2015 · #86
5. Mai 2015
Ganamub - Obias - Hoanib
Mit Sonnenaufgang sind wir auf den Beinen. Wir genießen die Ruhe und Abgeschiedenheit und zum Frühstück das selbst gebackene Brot von Dagmar, hmmmm 😘
Besuch zum Frühstück
Anschließend machen sich die Männer daran, dem Kurzschluß am Kühlschrank der anderen auf die Spur zu kommen, leider ohne wirklichen Erfolg. Wir rödeln zusammen und machen uns gegen 8.00h auf die Pad. Zunächst geht’s den Ganamub hoch.
Hatten wir den vom vergangenen Jahr so schön in Erinnerung, so sind wir fast ein bisschen enttäuscht. Es ist so trocken, so wenig Vegetation, dass es fast ein bisschen trostlos ist. Hinzu kommen die ausgefahrenen Spuren und zum Teil rumpeligen Passagen – nicht wirklich toll.
Wir erreichen Ganamub und biegen westlich in die D3703 ab, aber nur, um wenig später in das Tal des Obias einzubiegen.
Wow, auch wenn nicht wirklich mehr an Vegetation vorhanden ist, es gefällt uns einfach besser. Feenkreise, so weit das Auge reicht und so machen wir einen kurzen Stop am Leopard Rock Lookout.
Nicht ohne das obligatorische Gruppenbild (haha 🤪 ich hab gar keins, das hat nur Dagmar 😗 ) und den Versuch, zu telefonieren.
na das kann dauern 🤪 😄
Von hier aus geht es weiter das Tal und die Schlucht des Obias runter, bis wir das grüne Band des Hoanib sehen.
es hat auch Hühnchen 😄
Von Elefanten leider keine Spur, aber Giraffen hat es hier eine Menge. Davon sehen wir im Laufe unserer Fahrt den Hoanib runter (gen Westen) genug.
sorry für das Staubbad 😣
immer wieder Giraffen
Nach einer kleinen Pause an einem schattigen (dennoch ziemlich warmen) Platz und einem Abstecher in das Mudurib Rivier...
und jaaaa, es ist auch waaarrrrmmmm 😮
fahren wir weiter, bis wir Amspoort erreichen.
Hier allerdings ist es so trostlos und öde und heiß und überhaupt... dass wir kurze Hand beschließen, noch ein Stück den Tsuxub rauf zu fahren. Goldrichtige Entscheidung, denn eine knappe halbe Stunde später entdeckt Dagmar eine perfekte Übernachtungsstelle für uns.
So werfen wir gegen 16.00h den Anker für heute und lassen den Rest des Tages gemütlich ausklingen.
kleine Auswahl der Hausbar 😉
Dem Kühlschrank ‚’Problem’ zur Folge, gibt’s heute noch mal leckeren Goulasch. Sundowner und Fotos dürfen natürlich nicht fehlen und auch der Aufgang des Mondes wird ’überwacht’. Für unsere Verhältnisse lange , sitzen wir am Feuer und genießen den Abschluss des gemeinsamen Tages.
die Küche arbeitet auf Hochtouren 🤪
gefahrene Kilometer: 100km in ca. 4 Stunden 15 Minuten
Für Morgen steht die gemeinsame Fahrt durch die Purros Schlucht auf dem Programm. Das wird soooo coooool 😎
Wir fahren halt etwas "hinterher" 😛 Uns ist das Savannah mit der wütenden Zitrone ins Auge gestochen und wir wüssten zu gerne, wie das denn schmeckt. Bald haben wir die Gelegenheit das ggf. zu testen.... 😁
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201224. Aug. 2015 · #88
propper schrieb:Uns ist das Savannah mit der wütenden Zitrone ins Auge gestochen und wir wüssten zu gerne, wie das denn schmeckt. Bald haben wir die Gelegenheit das ggf. zu testen.... 😁
Hallöchen Thomas, ja 😉 es gibt immer mal wieder was neues von Savanna und das muss probiert werden 😄 im letzten Jahr war es das 'Savanna-Dark' und diesmal die 'wütende Zitrone' zu beidem können wir nur sagen 😎 es gibt nur ein Original 😄 aber... probiert es einfach aus 😉 Sooo, genug gesüppelt es geht endlich weiter 🤩
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201224. Aug. 2015 · #89
Hallo Ihr Lieben, nach einer kleinen handwerklichen Pause 😗 geht's endlich weiter - Puros wir kommen 🤩
6. Mai 2015
Puros wir kommen - durch das grüne Band des Hoarusib
Was für ein herrlicher Morgen 😘 noch vor dem Frühstück werden Bilder gemacht und bereits wenig später steht die Sonne am Himmel. Wir genießen die Traumlandschaft und freuen uns immer noch wie Bolle, dass wir diesen Platz gefunden haben. Irgendwann aber müssen wir uns losreißen... Puros ruft 😄 Leider stellen wir beim Verräumen die ersten Verluste fest... 😣 eine O-Saft-Tüte hat den gestrigen Ritt nicht überstanden und sich im Innern ergossen und den leicht säuerlichen Geruch dürfen wir jetzt ein paar Tage mitschleppen 🤢
Gegen 8.00h sind wir soweit und verlassen diesen Traumplatz, gen Norden, den Tsuxub rauf.
Nur wenig später... Vollbremsung – Chamäleon Alarm !!! der arme Kerl muss ganz schön herhalten, bevor wir weiter fahren. Allerdings gibt ein kleiner Vogel (sorry, ich hab keinen Plan, welcher) bei der Gelegenheit eine Sondervorstellung... sogar auf Dagmar’s Rücken mag er zwischenlanden und auch bei Axel und Jürgen gibt's ne Zwischenlandung 😘
Das Tal des Tsuxub wird immer breiter und die Vegetation immer weniger und als wir das Schild der Puros Conservancy erreichen, sind wir nur noch von Einöde umgeben – irgendwie schön (und lustig) 😄
Von hier fahren wir ’runter’ zum Hoarusib. Die Landschaft ist einmalig schön, wir halten mehr als einmal und machen Bilder und genießen die Einsamkeit.
Irgendwann tauchen wir, auf der Höhe des Neuw Schoemans Camp, in die Puros Schlucht ein.
Angenehm, mit zwei Autos unterwegs zu sein und so nehmen wir die Fahrt durch die Schlucht in Angriff. Abwechselnd fährt einer durch die nassen Passagen vor und das ein ums andere Mal steigen wir aus, um uns gemeinsam die geeignete Ideallinie zu suchen. Das Wasser ist angenehm warm und man könnte ewig hindurch laufen.
nicht ohne 😛 hätte mich fast von den Solen gehauen - kein Wunder, dass ich Matsch-Spritzer auf der Linse hatte 😮
Habt Ihr noch Lust durch die Puros Schlucht zu fahren 😎 ich hab noch ein bisschen Nachschlag 🤪
die Piloten checken die Lage 😄
und die Co-Piloten machen Fotos 😄
Pause am 'Affenturm' - eigentlich eine Pegelstation
Das klappt alles ziemlich gut und so stehen wir irgendwann an der Stelle, die bei ein wenig Mehr Wasser wohl auch als Schlüsselstelle bezeichnet werden kann 😎 Bei dem derzeitigen Wasserstand aber überhaupt kein Problem und so nehmen wir die letzte ‘Hürde‘ mit links 😎
Die geplante Pause hier unten in der Schlucht kneifen wir uns aufgrund des Gezumsels... und so sind wir gegen 14.30h aus der Schlucht und wenig später in Puros.
Wir genehmigen uns ein kleines Erfrischungsgetränk in der ’Ortskneipe’ (Foto hiervon gibt's bei 'take-off') bevor wir zum Camp fahren. Dagmar und Jürgen bunkern derweil noch ein bisschen Diesel.
Nachdem wir gemeinsam die Campsite Nr. 4 bezogen haben, machen wir uns um kurz vor 16.00h wieder auf den Weg, um den Sundowner am gleichnamigen Hügel zu genießen.
Von hier oben ist der Ausblick herrlich. Man sieht sowohl das Palmen bewachsene Hoarusib Flussbett, als auch ein Himbadorf und...
und genug Zeit für ein bisschen Spässle 😛
... wie für uns bestellt, kommen nach Sonnenuntergang 5 Giraffen und durchschreiten das Flussbett. Auch eine braune Hyäne ist im Licht der untergehenden Sonne aus der Ferne auszumachen. Perfekt 😘
Als die Sonne endgültig weg ist, machen wir uns auf den Rückweg zum Camp und kommen gegen 18.00h an.
Dort wird wieder mal lecker gekocht und wir genießen unseren letzten gemeinsamen Abend bei dem ein oder anderen Schlummitrunk 😗 🤪 🙄 Die Nachbarn finden uns bestimmt ‘super‘.
So spät wie noch nie in diesem Urlaub geht’s irgendwann in die Federn. Morgen trennen sich unsere Wege... leider 🙁
Das war wirklich ein toller, gemeinsamer Tag. Gerne hätten wir mehr davon gehabt 😘 😘 😘
gefahrene Kilometer: 105 km in gut 5 ½ Stunden (knapp 20km/h im Schnitt)
Puros Campsite No. 4
Und ab Morgen sind wir wieder getrennt unterwegs. Dagmar und Jürgen fahren Richtung Etambura und wir nehmen uns das Riverbed des Hoarusib vor. Und das wird kein Spaß 😮
Bis dahin Claudia
Ich hab auch noch nen kleinen bewegten Nachschlag vom Tag 🤩
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201227. Aug. 2015 · #90
7. Mai 2015
Hoarusib Riverbed - ein langer Tag
Der heutige Tag kann durchaus als ’wollten wir haben, müssen wir aber nicht noch mal haben’ bezeichnet werden... es wird ein laaaanger Tag 😵
Zeitig sind wir auf, frühstücken und verräumen unseren Kram und dann verabschieden wir uns von Dagmar und Jürgen
die Puros Campsite im Morgenlicht
Das waren wirklich tolle drei Tage (waaas 🙄 so lang kam uns das gar nicht vor) und das würden wir immer wieder machen!!! Fahren die beiden von hier für zwei Tage nach Etambura hoch, so wollen wir den Ritt durch den Hoarusib bis zur D3707 in Angriff nehmen 😎 Zunächst seehr schön, durch den Palmenhain, den wir gestern bei Sonnenuntergang genossen haben, geht’s rauf, bis wir zu einem Aussichtshügel kommen. Von hier oben hat man einen herrlichen Blick in beide Richtungen.
Hat die Fahrt hierher knapp 1 ½ Stunden gedauert, so geht der Ritt ab hier erst richtig los. Wir durchqueren noch eine Ebene, die mit unzählbar vielen gelben Morgensternen übersät ist und danach biegen wir rechts ins Flussbett des Hoarusib ab.
Zunächst ist das Tal weit und überschaubar, allerdings auch hier schon muss man gucken, wo die Ideallinie ist 😮 dann wird es aber zunehmend anstrengend. Es wechseln sich Tiefsandpassagen mit Geröllfeldpassagen ab 😵
Luft raus, ist bei den steinigen Passagen nicht wirklich von Vorteil, aber im Tiefsand wühlt der Bollide ganz schön. Hinzu kommt, dass wir immer wieder aussteigen müssen, um die genaue Furt zu treffen/finden, denn an den meisten Schlüsselstellen ist das feuchte Flussbett von Rinderherden zertreten, so dass man nicht sehen kann, wo die Fahrt her gehen sollte. So schrauben wir uns Kilometer für Kilometer den Hoarusib hoch...
in dem Modder muss man schon mal gucken, wo's lang geht
und wieder aussteigen und gucken 😣
und das Spiel wiederholt sich jetzt die nächsten 65 Kilometer und 7 Stunden 🤢
Umkehren??? Keine Option !!! Allerdings müssen wir unserem kleinen Lux immer mal wieder ne Pause gönnen, da er die Tiefsandpassagen ziemlich anstrengend findet. Wir haben irgendwann den Punkt erreicht, wo wir einfach nur angenervt 😠 sind und die Schlucht hinter uns haben wollen 😣
Wir hatten im Vorfeld mal überlegt, die Nacht hier zu verbringen, haben aber nicht wirklich Lust darauf und so kommt, was kommen muss… aber nicht unbedingt sollte 😣 Denn gegen 16.30h haben wir es geschafft und stehen auf der D3707.
O.K. ist nur noch ne Stunde bis zum Sonnenuntergang, aber wir wollen es dennoch bis Opuwo schaffen 🤨 Waaaaahhhh, wenn nur die Pad nicht in einem so schlechten Zustand wäre. Es geht rauf und runter, ist sehr ausgewaschen und lässt keine annehmbare Durchschnittsgeschwindigkeit zu.
Dennoch ziehen wir das jetzt durch und, nachdem wir bereits im Dunkeln Kaoko-Otavi durchqueren (hier hat’s tatsächlich Straßenbeleuchtung), kommen noch ein paar knifflige Augenblicke, denn bei Gegenverkehr ist bei dem Staub noch weniger Sicht, als am Tag 🤢
und das ist kein Scherz !!! das würden wir niiieee wieder machen 😵
** sorry, ab hier gibt's heute keine Bilder mehr - zu dunkel und zu angenervt ** 😗
Wir schaffen es dennoch bis Opuwo und als wir über die letzte Kuppe kommen, staunen wir nicht schlecht... 🤩 Opuwo by night – ist ja wie Vegas (O.K. ein klein bisschen übertrieben) aber es sieht durch die Lichter der Nacht viel größer aus, als am Tag. Jetzt wollen wir eigentlich nur noch eins, die Opuwo Country Lodge erreichen, die Campsite beziehen, duschen und was essen (das ist heute irgendwie auf der Strecke geblieben 😣 ) Zunächst allerdings, bekommen wir mitgeteilt, dass die Campsite voll ist 😐 na dann kein Camping (na das läuft ja heute für uns) dann eben ein einfaches DZ (leider ohne Discount). Wir werden geleitet und stehen wenig später, für uns völlig ungewohnt, in einem Zimmer mit getrennten Betten (da müssen wir später noch mal ran 😉 ) Ein kurzer Rundumblick und... aaaahhhh, das Begrüßungskomitee ist auch schon da... in Form eines großen, schwarzen Skorpions im Waschbecken 😵 und ich hab erst gedacht, der wäre ein Fake (wenn’s läuft, dann läuft’s) 😣 den lassen wir dann aber ’Fachmännisch’ entsorgen, bevor wir den heutigen Tag abduschen. Danach gehen wir in der Lodge noch essen, ist O.K., aber nicht der Knaller. Obwohl, es war schon gut, aber... nach diesem Tag... 😗 Total ausgelaugt vom heutigen Tag verschwinden wir in den Federn. Eine ungewohnte Nacht, mal nicht im Dachzelt, steht uns bevor...
gefahrene Kilometer: 204 km in ca. 8 ½ Std. (davon 65km durch’s Riverbed in knapp 7 Std.) *reine Fahrzeit* insgesamt waren wir fast 12 Stunden unterwegs 😣
take-off1'674 Beiträge · seit 201228. Aug. 2015 · #91
Hallo Claudia, Wenn ich die Bilder sehe, will ich auf der Stelle wieder los. Es war einfach traumhaft. Und mit euch würden wir auch länger gemeinsamf fahren. 😄 Ein Trost für mich: am 13.04.16 geht es wieder nach Afrika. 😁 😄 Flüge sind gebucht.
Von eurem Hoarusib Abenteurerw wusste ich ja schon. Aber zu Beginn sind es noch tolle Bilder von einer Bilderbuchlandschaft. Als wir auf der D3707 an die Stelle kamen, an der das Flussbett auf die Pad trifft, dachte ich mir schon, dass ihr keine Sonntagsfahrt hattet. Zum Glück ist alles gut gegangen.
Bis morgen. Freue mich auf unser Mini-Forumstreffen.
Topobär5'479 Beiträge · seit 200901. Sept. 2015 · #93
Hallo Claudia,
für mich ist der obere Hoarusib-Canyon landschaftlich eine der schönsten Strecken Namibias. Deshalb muss ich jetzt mal ein gutes Wort für diese Gegend einlegen. Die Probleme lagen meiner Meinung nach in der Jahreszeit und dem engen Zeitrahmen.
Die Strecke ist mit Tiefsand und Fels/Geröll-Passagen schon anspruchsvoll genug. Wenn dann, wie bei Euch, noch Schlamm dazu kommt, wird die Strecke schnell zum K(r)ampf. Der Mai ist ist deshalb eher etwas für Offroad-Freaks. Von August bis zum Beginn der Regenzeit fährt sich die Strecke schon deutlich entspannter.
Ich bin hier im Forum ja schon eher dafür bekannt, auch mal längere Etappen zu fahren. In einem Tag von Purros durch den oberen Hoarusib-Canyon bis Opuwo zu fahren, hätte ich mir aber nicht zugetraut. Es gibt im Canyon traumhaft schöne Plätze zum Picknicken und und campen.
Ich kann Euch nur empfehlen, die Strecke zu einer passenderen Jahreszeit in zwei Tagen zu fahren. Da wir bei unserer Liebe zum Kaokoveld und Damaraland bislang immer auf einer Linie lagen, bin ich fest davon überzeugt, dass Ihr die Strecke danach in einem ganz anderen Licht sehen werdet.
ich möchte mich zwischendurch auch mal wieder für die traumhaften Landschaftsbilder bedanken 🤪 🤪 🤪.
Eure Tour wäre mir persönlich zwar ein Tick zu aufregend 😗, umso mehr geniesse ich es vor dem Bildschirm zu sitzen und einfach nur die schönen Bilder auf mich einwirken zu lassen.
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201201. Sept. 2015 · #95
Hallo Thomas,
Topobär schrieb:Hallo Claudia,
für mich ist der obere Hoarusib-Canyon landschaftlich eine der schönsten Strecken Namibias. Deshalb muss ich jetzt mal ein gutes Wort für diese Gegend einlegen. Die Probleme lagen meiner Meinung nach in der Jahreszeit und dem engen Zeitrahmen.
da kann ich Dir nur 100% zustimmen, die Gegend ist ein Traum 😘 Wir legen das ganze auch so ein bisschen unter mangelnde Erfahrung ab 😊 haben aber auch wieder was dazu gelernt 😎
Die Strecke ist mit Tiefsand und Fels/Geröll-Passagen schon anspruchsvoll genug. Wenn dann, wie bei Euch, noch Schlamm dazu kommt, wird die Strecke schnell zum K(r)ampf. Der Mai ist ist deshalb eher etwas für Offroad-Freaks. Von August bis zum Beginn der Regenzeit fährt sich die Strecke schon deutlich entspannter.
😄 das wissen wir jetzt auch...
Ich bin hier im Forum ja schon eher dafür bekannt, auch mal längere Etappen zu fahren. In einem Tag von Purros durch den oberen Hoarusib-Canyon bis Opuwo zu fahren, hätte ich mir aber nicht zugetraut. Es gibt im Canyon traumhaft schöne Plätze zum Picknicken und und campen.
dass die Etappe lang, ja viel zu lang war, war ja eigentlich so gar nicht unser Plan 😣 Wir hätten vielleicht auch irgendwo im Canyon gecampt, aber... wenn immer wir angehalten haben, hat es nicht lange gedauert und wir waren nicht mehr allein 😵 (inkl. betteln nach Tabak, Bier und Sweets) Das hat uns dann auch ein wenig davon abgehalten 😐
Ich kann Euch nur empfehlen, die Strecke zu einer passenderen Jahreszeit in zwei Tagen zu fahren. Da wir bei unserer Liebe zum Kaokoveld und Damaraland bislang immer auf einer Linie lagen, bin ich fest davon überzeugt, dass Ihr die Strecke danach in einem ganz anderen Licht sehen werdet.
Vielleicht bekommen wir (und der Canyon) ja noch mal ne Chance 😉 aber gerne würden wir auch über die Marble Campsite bis zum Camp Syncro fahren. Es gibt ja noch so viele Möglichkeiten in dieser traumhaften Gegend...
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201201. Sept. 2015 · #96
es geht weiter 🤩
8. Mai 2015 Opuwo oder nicht Opuwo
Halbwegs gut geschlafen, sind wir heute erst mal gegen 7.00h auf den Beinen. Bei herrlichem Ausblick auf Pool und Landschaft genießen wir das Frühstück in der Lodge.
Anschließend fahren wir die 4x4 Strecke den Berg runter und frischen erst mal unsere Lebensmittel auf. Was wirklich fehlt, stellen wir erst später fest 😣
der Fachmann staunt, der Laie wundert sich 😄 geht ganz schön viel rein, nach so'nem Ritt 😗
Beim anschließenden Tanken werden wir so was von belagert... da kann man irgendwann nur schwach werden 😉 ein paar Armreifen und T’Shirts wechseln die Besitzer, auch unsere leeren Gallonen werden wir los.
zuerst waren aber die Nachbarn aus der Lodge dran 😄
Eigentlich ist alles erledigt, so dass wir tatsächlich (haben wir auch noch nie gemacht) noch den Wagen ein wenig waschen lassen 😉 aber nur ne Vorwäsche, denn als der sandige Lappen aus dem Eimer zum Vorschein kommt, ist es genug 🙄
der war aber auch sauig 😄
Dann geht’s wieder den Berg rauf zur Lodge, bei der nun folgenden Besichtigung der Campsite stellen wir fest, dass diese uns so überhaupt nicht gefällt 😐 (ich hab noch nicht mal ein Bild gemacht) und so beschließen wir gegen Mittag doch noch Opuwo zu verlassen und zu den Epupa Fällen zu fahren.
Vorher allerdings müssen wir noch mal unseren Wagen organisieren 😵 Da sind doch tatsächlich 2 Gallonen Wasser durchgeritten und so ist der Teppich nass, aber auch der Saft-Müffel will nicht so richtig weg 🤢 Die Label der Konserven geben einen buääääh Geruch ab 🙄 und sind völlig durchgeweicht, so dass nur noch eins übrig bleibt: ab damit 😣 was sich in welcher Dose verbirgt, wird ab nun ein Geheimnis bleiben 😗
Nachdem wir alles einigermaßen trocken gelegt haben, geht’s gegen 12.30h los. Die Strecke ist nicht so weit, aber der Pad mit seinen vielen Dips hat es ganz schön in sich. Immer wieder sehen wir Ziegen- und Rinderherden und deren Hirten. Himbas sehen wir auch immer mal wieder, aber einfach anhalten und Kontakt aufnehmen… nee dazu fehlt uns irgendwie der Mut 😊 Vielleicht beim nächsten Mal, dann aber ganz bestimmt 😎
Nachdem die Landschaft mehrfach gewechselt hat, kommen wir um kurz vor 16.00h in den Dunstkreis der Epupa Fälle. Wir entscheiden uns spontan für das 1. Camp (Epupa Falls Lodge) und stehen wenig später in der 1. Reihe der Epupa Fälle.
Um ein wenig runter zu kommen, gibt’s erst mal nen Kaffee, mit der Milch dazu, sieht’s allerdings schlecht aus... erst jetzt sehen wir, dass die 3 noch übrig gebliebenen Liter Milch, bereits gestern wohl zu Saurer Sahne geworden ist 🤢
junge junge, so viel haben wir aber auch noch nicht vernichtet...
den Kaffee gibt’s trotzdem und wenig später machen wir uns, mit dem Foto bewaffnet, zu den Fällen auf.
Die Landschaft ist ein Traum und die Fälle gefallen uns richtig gut, so dass wir uns bis zum Einbruch der Dunkelheit ein wenig austoben.
So richtig viel Wasser gibt’s nicht, aber dennoch reicht’s für ein paar schöne Aufnahmen im letzten Licht des Tages.
Es ist bereits dunkel (was ja nicht wirklich schwer ist) als wir zurück sind und das Feuer anwerfen. Wenig später gibt’s Oryx-Steak mit Couscous Salat.
Schon während des Abends haben wir das Gefühl, das Geräusch der Fälle hätte sich verändert, aber erst am nächsten Morgen werden wir sehen, warum. Trotz, oder vielleicht gerade wegen des Rauschens, schlafen wir wie die Engel.
Morgen bereits fahren wir 'rüber' zur Kunene River Lodge. Da uns aber die Strecke am Kunene zu knifflig erscheint, haben wir bereits im Vorfeld beschlossen, die 'normale' Strecke zu wählen 😉
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201402. Sept. 2015 · #97
Clax schrieb:
aber gerne würden wir auch über die Marble Campsite bis zum Camp Syncro fahren. Es gibt ja noch so viele Möglichkeiten in dieser traumhaften Gegend...
Dem kann ich nur beipflichten, wir haben es dieses Jahr gemacht und können die Route nur empfehlen. Das Kaokofeld gehört einfach zu den Highlights von Namibias und man sollte es besuchen solange es noch in dieser Unberührtheit existiert. Wir waren zum zweiten Mal dort und haben gesehen, dass die Zivilisation immer näher rückt. Ich weiß nicht, wie lange es zu den letzten Paradiesen dieser Erde gehört.
LG Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
Alexa1'249 Beiträge · seit 201202. Sept. 2015 · #98
Huhu, liebste Claudia, auch wenn ich im Moment kaum Zeit für das Forum habe, Dein Bericht zieht mich immer magisch an 🙂 Muss an den gigantisch schönen Landschaftsbildern liegen! Und an dem spannenden Bericht sowieso. Ich war zwar noch nie dort, aber bei Dir glaubt man, man ist live dabei 🤩 Danke für Deine Mühe und die wunderschönen Bilder 😘 😘 😘 Liebe Grüße, Alexa
loeffel1'412 Beiträge · seit 201302. Sept. 2015 · #99
Nach etwas längerer Forenabstinenz bin ich über euren Reisebericht gestolpert und auch gleich hängengeblieben. Tolle Tour, tolle Fotos 🤩 ! Vor allem die Epupa-Falls in bestem Fotolicht sind wunderschön. Und ich weiß jetzt auch, was ich dieses Jahr vermisse: Eine Namibia-Tour! Aber euer Bericht schürt die Vorfreude auf unser bereits fix und fertig geplantes und gebuchtes Namibia 2016 🤩 !
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201203. Sept. 2015 · #100
Loeffel schrieb:
Und ich weiß jetzt auch, wa sich dieses Jahr vermisse: Eine Namibia-Tour! Aber euer Bericht schürt die Vorfreude auf unser bereits fix und fertig geplantes und gebuchtes Namibia 2016 🤩 !
Hallo Stefan, welcome back 😄 ja, es geht doch nichts über Urlaubs-Vorfreude 😘 wann geht's los? April? seehr gut 😉 @ Alex - Daaankeschön, Liebelein 😘 @ Hartwig - ich glaube, wir waren auch nicht zum letzten Mal dort 😉 So Ihr Lieben Mitleser und Danke-Button Drücker 😘 bevor ich ne kleine Reisebericht-Pause einlege 😗 gibt's noch nen kleinen Teil...