Route Etosha und Namib-Naukluft (1. Mal Namibia)

8 Antworten · 1'830 Aufrufe · gestartet 14. Juni 2015 von GesaW
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Themenstarter2 Beiträge · seit 201514. Juni 2015 · #1
Hallo zusammen!

Erstmal danke für die ganzen super Tipps, die ich hier schon beim Surfen im Forum von euch bekommen habe! Jetzt freuen wir uns noch mehr auf unseren Urlaub! Ein paar Fragen hätte ich noch.

Erstmal zu unseren Plänen: Mein Mann und ich (32 und 29) fahren Ende September für gut drei Wochen das erste Mal nach Namibia. Folgende Route haben wir uns überlegt:
- Als Einstieg sind wir 9 Tage mit einer geführten Campingtour von Livingstone bis Windhoek unterwegs (Victoria Falls, Okavango, Kalahari).
- Anfang Oktober wollen wir in Windhoek für 11 Tage einen 4x4 mit Campingausrüstung übernehmen.
In der Zeit würden wir gerne zum Etosha fahren und zu Sossusvlei bzw. Naukluft-Park.
Dazu freue mich auf Tipps von erfahrenen Namibia-Reisenden!

- Etosha: Wie plant man am besten seinen Aufenthalt dort? (3-4 Tage) Macht es mehr Sinn, sich für die gesamte Zeit einen Campingplatz zu suchen (besser außerhalb des Parks oder drin?) und jeden Tag von dort aus eine Tour zu machen, oder wäre ein Rundkurs mit verschiedenen Übernachtungsstätten sinnvoller? Reicht die Zeit, auch in den Westen zu fahren oder würde man sich besser nur auf die Route entlang der Salzpfanne beschränken? Habt ihr Lieblings-Campingplätze in/um Etosha?

- von Etosha aus würden wir gerne zum Namib-Naukluft-Park mit Ausflug nach Sossusvlei fahren. Bei der Strecke hatten wir eine Zwischenübernachtung in Windhoek angedacht. Sonst ist die Fahrt zu lang, oder? Sind insgesamt 10 Stunden Fahrt realistisch?

- im Namib-Naukluft-Park würden wir gerne 5 Tage am Stück in einer Unterkunft bleiben (in Tagesausflugsentfernung zu Sossusvlei). Welche Ecke dort würde sich dafür am meisten anbieten (wo man auch den ein oder anderen Ausflug machen kann)? Habt ihr Tipps für Gästefarmen dort?

Falls ihr noch bessere Ideen habt, wie wir die 11 Tage mit dem 4x4 verbringen sollten, freuen wir uns auch da über Tipps!

Wir freuen uns über eure Antworten!
Falls es die Antworten schon in anderen Threads gibt, die ich nicht gefunden habe, gerne auch einen Link posten!

Ganz herzlichen Dank schonmal und liebe Grüße
Gesa und Flo
3'491 Beiträge · seit 200614. Juni 2015 · #2
Hallo Gesa und Flo,
es ist sicher schon mal eine sehr gute Entscheidung, dass Ihr Euch Namibia als Zielland ausgesucht habt. Herzlichen Glückwunsch dazu.
Die Reisezeit - Oktober - ist auch prima gewählt. Allerdings frage ich mich, ob das noch in diesem Jahr geschehen soll ?? - Da könnte es u.U. schon etwas knapp werden. Ok - Ihr wollt campen. Da ist es meist nicht ganz so eng. Aber Oktober ist nun mal ein Spitzenmonat für Touristen und Ihr wollt ja auch die "klassischen" Ziele ansteuern. Da werdet Ihr vermutlich das nehmen müssen, was Ihr noch bekommen könnt.
Dass 9 Tage bereits an VicFalls usw. vergeben sind, schmälert den Planungsspielraum erheblich ein. In den verbleibenden 11 Tagen Etosha und Namib Naukluft unterbringen zu wollen, ist schon sehr anstrengend. Ich würde statt dessen den Norden von Namibia, also Etosha, als alleiniges Ziel wählen, denn Fahrerei hattet Ihr in den ersten 9 Tagen Botswana schon überreichlich. Für Etosha allein solltet Ihr mindestens 6 Tage vorsehen mit den Stationen Okaukuejo, Halali und Namutoni. Statt Namutoni könnte ich Euch auch Onguma empfehlen - liegt zwar außerhalb des Parks, aber so dich dran, dass man in 30 min längstens vor Ort sein kann. Dann bleiben gerade noch 5 Tage übrig. Die würde ich für den Weg von und nach Etosha reservieren - entweder mit einem Abstecher in das Erongo-Gebirge oder auch nach Swakopmund. Die Waterberg-Region wäre auch noch eine Idee. Als krönender Abschluss der Reise ( auch finanziell) wäre auch ein 2-Tage-Aufenthalt auf Okonjima sehr schön.
Auch wenn Euch diese räumliche Beschränklung befürchten lässt, von Namibia nicht genug zu sehen, ich kann Euch beruhigen: die meisten Erstbesucher von Namibia sehen deshalb nicht viel vom Land, weil sie zuviel sehen wollen. Da Ihr vermutlich sowieso wieder nach Namibia kommen werdet - lasst Euch den kleinen Rest für die nächsten 10 Besuche.
Gruß Joli
Themenstarter2 Beiträge · seit 201514. Juni 2015 · #3
Danke schonmal für die Antwort!
Ja, die Reise ist dieses Jahr im Oktober. Der Gedanke, dass es zuviel Fahrerei ist, ist uns auch schon gekommen, aber wir würden so gerne die Namib-Wüste sehen! 🙂 Wenn man von Etosha aus 1,5 Tage mit Zwischenübernachtung durchfährt, müsste das zu schaffen sein, oder? Wie ist die Straße da beschaffen? Die B1 ist doch asphaltiert, oder? Wir können nicht so richtig einschätzen, wie schnell man voran kommt in Namibia, hängt wahrscheinlich sehr davon ab, wo man gerade ist.
Wie ist es denn im Etosha-Park landschaftlich? Geht es da vor allem um Tierbeobachtung oder kann man da auch mal eine Wanderung machen?

Viele Grüße
Gesa und Flo
1'651 Beiträge · seit 201414. Juni 2015 · #4
Hi,

ich denke einmal kann man in der Etoscha wandern. Das wird aber mit Sicherheit Eure letzte Wanderung im Leben sein. 😄 😄 😄

LG Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
14 Beiträge · seit 201414. Juni 2015 · #5
Hi,

Wir gehen auch in Oktober und bis letzte Woche habe ich noch uberall meine gewunschte Reservationen konnen tätigen incl Onguma .
Ich wunsche dir viel Spass und vielleicht bis in Namibia.

Luc
199 Beiträge · seit 201514. Juni 2015 · #6
Hallo,

in Etosha wandern geht natürlich nicht, es ist sogar verboten ausserhalb der Camps und eingezäunten Rastplätze das Fahrzeug zu verlassen.

11 Tage ist nicht viel, aber machbar. Ich würde Etosha auf 3 ÜN kürzen, am Tag der Übernahme ein Stück Richtung Etosha fahren, irgendwo zwischendurch eine Ü einplanen (z.B. Waterberg -> da könnt ihr wandern...), dann drei Nächte IM Park (1 Nacht Namutoni, 2 Nächte Halali und/oder Okaukuejo), dann übers Anderson Gate wieder raus, eine oder zwei Nächte auf dem Weg in den Naukluft Park und dann hättet ihr noch 5 Nächte im Naukluft Park.
Meine Tour wäre es aber nicht 😕 Ich würde nach Etosha zwei Nächte ins Damaraland, dann zwei Nächte Swakopmund (da die Wüstentour machen, das gibt Dir schon einen guten Einblick in die Wüste...) und dann zwei Nächte Sesriem/Sossusvlei und eine Nacht woanders im Namib Naukluft Park oder in Richtung Windhoek.

Auf der B1 kommt man recht gut voran (wenn keine Baustellen sind), auf den Gravel Roads kann es je nach Beschaffenheit der Strasse deutlich länger dauern. Wir haben gerade im Mai für die Strecke vom Etosha/Dolomite ins Damaraland (ca 280 km) 5 Stunden gebraucht, weil die Strassen echt blöd waren. Bedenke bitte, das die B1 mitten durchs Land führt und der Park viel weiter westlich liegt, also müsst ihr noch ein Stück querfeldein fahren.

LG Nordlicht
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise! Wilhelm Busch (1832 - 1908)
663 Beiträge · seit 201514. Juni 2015 · #7
NordlichtGoesAfrika schrieb:Bedenke bitte, das die B1 mitten durchs Land führt und der Park viel weiter westlich liegt, also müsst ihr noch ein Stück querfeldein fahren.
Die C38 ist ab Otjiwarongo aber auch asphaltiert, von daher kommt man von Windhoek bis Anderson Gate durchgehend auf Asphalt. Theoretisch könnte man bei Flügen die am Morgen ankommen sogar noch am Ankunftstag bis dorthin durchfahren. Ob das Spaß macht steht auf einem anderen Blatt. Zumal es wenig Sinn macht da man an dem Tag wohl dann nicht noch groß auf Pirschfahrt gehen wird. Da lieber einen Zwischenstop und am Folgetag weiter.
199 Beiträge · seit 201515. Juni 2015 · #8
Namibia-Neuling schrieb:
NordlichtGoesAfrika schrieb:Bedenke bitte, das die B1 mitten durchs Land führt und der Park viel weiter westlich liegt, also müsst ihr noch ein Stück querfeldein fahren.
Die C38 ist ab Otjiwarongo aber auch asphaltiert, von daher kommt man von Windhoek bis Anderson Gate durchgehend auf Asphalt. Theoretisch könnte man bei Flügen die am Morgen ankommen sogar noch am Ankunftstag bis dorthin durchfahren. Ob das Spaß macht steht auf einem anderen Blatt. Zumal es wenig Sinn macht da man an dem Tag wohl dann nicht noch groß auf Pirschfahrt gehen wird. Da lieber einen Zwischenstop und am Folgetag weiter.
Oh da hab ich mich etwas unglücklich ausgedrückt - ich meinte mit "dem Park" den Namib Naukluft Park und dementsprechend den südlichen Teil der B1 😛
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133 Beiträge · seit 201316. Juni 2015 · #9
Hallo Gesa und Flo,

ihr kommt ja sicher gegen späten Nachmittag am Tag 9 eurer geführten Camping-Tour in Windhoek an.
Ihr könntet daher sicherlich noch einen Camper bei den diversen Anbietern übernehmen und euch in einem der größeren Malls mit dem nötigen Dingen ausstatten.
Wenn ich unbedingt beide Parks (Namib Naukluft und Etosha) in den genannten 11 Tagen sehen wollte würde ich an o.g. 9. Tag in Windhoek nächtigen, vielleicht auch in einem Zimmer/Hotel....
Dann könnt ihr an Tag 1 eurer Selbstfahrertour bis Namutoni / Von Lindequist Gate durchfahren, das ist gut machbar.
Am Tag 2,3 und 4 würde ich Etosha besichtigen und am Tag 4 auf jedenfall nochmals dort nächtigen.
So bleiben euch 3 volle Tage für den Etosha Park, und die sollten es meiner Ansicht nach mindestens sein.
Am Tag 5 könntet ihr über die B 1 einen Teil der Strecke bis zum Namib Naukluft Park / Sesriem / Sossusvlei zurück legen.
Für die gesamte Strecke (Etosha-Sesriem) würde ich mal gute 12-14 Stunden Fahrt inkl. Pausen einrechen, das ist an einem Tag schlichtweg nicht machbar. Ich wollt ja sicher nicht in der Dunkelheit unterwegs sein, es wird auch überall davon abgeraten. Also ganz schnell vergessen!
Somit würdet ihr am Nachmittag Tag 6 im Namib Naukluft Park ankommen. Dort würde ich bis am Morgen des Tag 9 bleiben und über Maltahöhe zur Kalahari Anib Campsite oder Lodge (je nach Verfügbarkeit und Budget) fahren um dort bis morgens am Tag 11 (also 2 Nächte) bleiben und noch etwas ausspannen. Ich gehe davon aus euer Rückflug ist abends am Tag 11.
Von dort sind es ca. 4 Stunden bis Windhoek.
Allerdings ist die o.g. Ausführung in meinen Augen schon sportlich.
Grüße, Markus
"with the lights out it's less dangerous"
zuletzt bearbeitet 16. Juni 2015