Um 13.20 Uhr kommen so nach ausgiebiger Wildpferdesichtung wohlbehalten in Lüderitz an. Wir wurden bei herrlichem Sonnenschein empfangen, bezogen unser Zimmer im Bay View Hotel Mitten in der Stadt an der Bismark-Street. Check-In war korrekt.
Der Innenhof mit Pool, um den die Zimmer angeordnet sind
Wir möchten das schöne Wetter nutzen und laufen ziemlich schnell los, die Hauptbesichtigungpunkte ablaufen, wie Waterfront, Diamantenberg, Felsenkirche. Her ist alles klein, eigentlich ein Dorf, immense Bautätigkeit überall.
Hier einige Eindrücke:
Craft Market an der Waterfront
Blick vom Diamantenberg auf die Stadt
Dann tranken wir etwas am Pool unseres Hotels in der Sonne, was wir an der zum Hotel gehörigen Bar/Kneipe kaufen für 50 NS (Bier und Savannah Dry). Um 16.00 Uhr wird es jedoch plötzlich merklich kühler. Noch haben wir uns nicht entschieden, wo wir heute Abend essen gehen. Hier im Hotel gibt es zwar ein Restaurant, jedoch sieht leider nicht alles so einladend aus. Auch im Hotel selbst scheint ein wenig die Zeit stehen geblieben zu sein, wie auch wenn man durch die Stadt läuft. Die Zimmer sind zwar groß und auch sauber aber einen besonderen Charme versprühen sie irgendwie nicht gerade mit den Möbeln teilweise aus Pressspan und teilweise aus massivem Holz.
Gegen 16.30 Uhr starten wir nochmals zu einem Spaziergang, jetzt allerdings haben wir unseren SoftshellJacken an. der Wind ist wirklich kalt aber es scheint immer noch die Sonne.
Zwischen 16.00 und 17.00 Uhr kann man auch die Felsenkirche von innen besichtige. das machen wir und lassen auch eine kleine Spende dort. NS 15,-. Auch der Ausblick über die Stadt vom Woermann Haus aus ist schön.
Dann laufen wir ein Stück am Meer entlang bis zum Nesthotel, ein sehr moderner Bau direkt am Meer aber etwas ausserhalb der Stadt. Dort nehmen wir einen Sundowner auf der Terrasse. NS 100,-
Das Hotel selbst ist sehr modern und wirkt fast steril. Wir überlegen kurz, ob wir dort zu abend essen sollen verwerfen aber dann doch wieder den gedanken, nicht zuletzt nachdem wir die Karte studiert haben.
Auf dem Rückweg in die Standt kommen wir am Restaurant Barrel, einer urigen Kneipe vorbei, wo man laut Führer gut gegrillten Fisch essen kann. Das war leider ein Trugschluss. Es war wirklich nciht gut. Ich habe mich so geekelt, dass ich die ganze Nacht udn am nächsten Morgen noch, Magenprobleme hatte 🙄 😈 🤩 🤢 . Nach dem Frühstück im Hotel ging es wieder - Gott sei Dank.
Teil 6211. Juni 2015
Fortsetzung folgt erst morgen. Muss jetzt zum B2Run und dort 6,5 km laufen bzw. walken. Deshalb erst morgen mehr....
Teil 6312. Juni 2015
JuRo schrieb:Hallo,
ich hoffe, dein Lauf war erfolgreich und wir können uns morgen auf die Fortsetzung freuen. Von mir aus kann eure Reise ruhig noch ein bisschen andauern. 😎
Gute Nacht
JuRo
Ja Danke JuRo,
ich habe für die 6,2 Km immerhin nur 54 Minuten gebraucht, da ich ja nur walke! Für mich aber eine gute Zeit, da ich ja wegen Namibia auch nicht so gut im Training war 😉
Also jetzt geht es weiter:
27.5.
Wir hatten uns gestern am Nachmittag in Lüderitz Tickets geholt für die Führung am nächsten Morgen in Kolmannskoppe: 160 NS glaube ich. Ich habe vergessen, es aufzuschreiben. Auf jeden Fall kann man Kolmannskoppe nur von 8.00 bis 13.00 besichtigen. Den Permit/Tickets gibt es vor Ort oder in dem Besucherzentrum in Lüderitz in der Bismark Street neben dem Bay View Hotel.
So wir stehen gegen 7.45 Uhr auf, mir war ja nicht so gut 😈 , frühstücken (recht gut) Buffet und Eier als Bestellung und müssen dann auch schon los. Nach Kolmannskoppe fährt man ca. 10-15 Minuten Richtung Aus. Im Hotel bezahlen wir für die Übernachtung mit Frühstück 815 NS
Unsere Führung startet um 9.30 Uhr. Wir sind eine relativ kleine Gruppe und die Führung ist auf Deutsch, das Wetter toll, blauer Himmel und kein Wind, was anscheinend nicht so häufig vorkommt. Wir haben einfach Glück... wenn Engel reisen 😘
Der Kaufladen gehörte der reichsten Frau im Ort... was es in Namibia nicht gab konnte in Deutschland bestellt werden...
Die Bestellliste von Waren aus Deutschland und das um 1908!
Die Führung ist kurz und knackig aber nicht weniger informativ. Hinterher kann man sich noch auf eigene Faust umschauen und Fotos machen, so lange man möchte.
Es gab dort Anfang des 20 igsten Jahrhundert, alles, was das Herz begehrte.... Jede Familie bekam täglich: - einen Block Eis geliefert, um die Lebensmittel zu kühlen - 1 Kasten Sprudel - einige Liter Süßwasser udn genügend Meerwasser
Es gab einen Meerwassertank, mit dem gewaschen und teilweise gekocht wurde. Das Wasser kam aus Lüderitz mit Pferdefuhrwerken. Das Süsswasser kam aus Kapstadt per Schiff nach Lüderitz.
Ferner gab es Kaufladen, Bäcker, Metzger, eine Eisfabrik für die Eisblöcke, die täglich geliefert wurden, ein Krankenhaus, eine schule mit 44 Schülern und 1 Lehrer.
diese Strassenbahn fuhr durch den Ort
Die Ladenbesitzerin war kinderlos aber verheiratet. Kinderlos vielleicht wegen der getrennten Schlafzimmer?
Teil 6412. Juni 2015
Das Krankenhaus
Auf dem Berg gab es sogar ein Meerwasser-Schwimmbad mit Sprungbrett. Jürgen überzeugte sich persönlich davon. Mir war der Aufstieg zu anstrengend. Das Schwimmbad war aus rosa Granitplatten gebaut worden. Das Management hatte eigene Häuser und die deutschen Arbeiter und Angestellten wohnten in Wohnungen. Es gab Häuser mit Wohnungen für Familien und andere Häuser mit Wohnungen für die Junggesellen.
Dann gab es Lager für die namibischen Diamantensucher. Diese hatten einen 2 Jahresvertrag, der nicht verlängert wurde. Nach 2 Jahren kamen andere dran.
Es gibt viele Geschichten darüber, was die Diamantensucher alles probiert haben, um ihren eigenen, persönlichen Diamantenbestand aufzubauen. Deshalb kamen sie auch, bevor sie abreisten aus Kolmannskop, in Quarantäne, wurden geröntgt und mussten Rhizinussöl trinken, um auszuschließen, dass sich auch wirklich keine Steine in ihrem Körper befanden.
Häuser des Lehrers, Architekten, Buchhalters
Das Haus des Chefs Stauch wird gerade saniert...
Die Granitbadewanne im Hause Stauch ist noch original
Ganz so gut in Schuss sind die anderen Häuser nicht:
ziemlich versandet
Nicht so auf der Kegelbahn oder in der Turnhalle. Diese wurden erst etwas später fertig gestellt und auch heute noch ganz gut in Schuss:
Wir hätten es noch länger ausgehalten, denn es gibt wirklich viel zu entdecken in dieser Geisterstadt. Die Führung hat uns sehr gut gefallen.
Ich kam natürlich nicht ungeschoren an dem Souvenirshop vorbei und kaufte ein paar Kleinigkeiten für 255 NS.
Um 11.20 Uhr fuhren wir los Richtung Fish River Canyon. Wir hatten ja eine lange Fahrt vor uns.
Auf der Rückfahrt nach Aus sahen wir wieder ein paar Pferde und ein paar Oryxe von der Strasse aus, hielten aber heute nicht wieder an zum Fotografieren.
Die Strecke bis Aus kannten wir ja schon von gestern, sehen es jetzt aus der anderen Richtung.
Teil 6513. Juni 2015
Hinter Aus fahren wir zunächst durch langweiliges Rinderzuchtgebiet. Erst ein ziemliches Stück hinter Aus wird die Landschaft wieder etwas abwechslungsreicher.
On the road....
In Seeheim sollten wir eigentlich auf die C12 abbiegen in Richtung Fish River Canyon, wir befanden uns jedoch laut Navi auf der C37? So fuhren wir noch 12 Km weiter auf der B4 und biegen nach rechts auf die neu angelegte C12 (die frühere D545), zwar eine Gravelroad aber in hervorragendem Zustand. Später sehen wir dann, dass sich die C37 und die neue C12 irgendwann wieder vereinigen. Zum ersten Mal kam tatsächlich an einem der zahlreichen unbeschrankten Bahnübergängen tatsächlich ein namibisher Güterzug in einer total überhöhten Geschwindigkeit mit 8 Waggons im Schlepptau angeächzt. Der Lokführer winkte uns freudestrahlend (endlich hatte mal ein Auto angehalten, um ihn durchzulassen) 🤢 Ich war so perplex, dass ich ganz vergass zu fotografieren 😮 Wir kamen am Nautedamm vorbei, wo wir unsere erste Wasserdurchfahrt hatten, dann an Wein- und Palmenplantagen vorbei, wohl ein neues Projekt hier in der Gegend.
Um kurz nach 15.00 Uhr fuhren wir an unserer gebuchten Unterkunft, dem Canyon roadhouse vorbei, um noch den Fish River Canyon zu besuchen. Dazu mussten wir in Hodas einen Permit für 170 NS (24 Std. gültig) erwerben und dann nochmals 10 KM bis zum Main Viwe Point zu fahren. In allen Führern stand, dass man Nachmittags schlechtes Licht im Canyon hätte - ich persönlich fand die Lichtverhältnisse am späten Nachmittag nicht so schlecht. Der Canyon führt sogar noch Wasser. Vom Main View Point fuhren wir nochmal ein paar hundert Meter, stellten dann das Auto ab und liefen bis zum Hikers View Point am Canyon Rand entlang. Sehr schön udn das kurz vor dem Sonnenuntergang. Jürgen inspizierte genauestens den Ort, an dem die Wanderungen in den Canyon hinunter starten. Irgendwann wird er vielleicht diese Wanderung mal machen 😕
Teil 6613. Juni 2015
Die Rückfahrt vom Canyon zum Roadhouse war sehr angenehm, da wir nun die Sonne im Rücken hatten udn so die Karasberge auf die wir zufuhren wunderschön angestrahlt wurden. Leider haben wir davon keine Fotos gemacht 😮
1 Straußenmann und 3 Frauen überquerten vor uns die Strasse im Laufschritt. das erste Mal, dass wir rennende Strauße in Namibia sahen. Auch davon keine Fotos 🙁
ein Oryx graste im Garten vor unserem Zimmer, leider ein bisschen verwackelt 😉
Gegen 17.00 Uhr erreichten wir das Canyon Roadhouse, checkten in Zimmer 10 ein, nahmen einen Drink an der Bar und aßen sehr gut à la carte:
Vorspeise: Erbsensuppe Game Carpaccio
Springbock sirloin 😛 😛 😛 super zart Hähnchenbrust Hawaii soll laut Jürgen auch lecker gewesen sein.
Dessert Variationen, die wir uns teilten
Jürgen 2 Bier Ich 2 Glas Wein
2 Espressi
Heute hatten wir wirklich viel gesehen und erlebt.
Nun noch ein paar Eindrücke vom Roadhouse
Die Bar
So sieht es im Restaurant aus 😁
so im Garten...
Nettes Ambiente, ein wenig US Flair im Süden von Namibia 😄
Teil 6713. Juni 2015
28.5.
Um 7.30 Uhr werden wir ohne Wecker wach. Wir hatten ein gutes und angenehmes Frühstück zwichen den alten Autos. Es waren auch nicht so viel Gäste im Roadhouse. Ausser uns noch 2-3 Pärchen und eine Familie. Dadurch ging alles ganz gemächlich über die Bühne.
Wir bezahlten für Essen, Getränke und ein T-shirt für unseren Sohn NS 714,-, was ich als ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis ansehe.
Ich mache noch ein paar Bilder:
Gegen 9.00 Uhr fahren wir wieder Richtung Norden zur B4 und dann Richtung Keetmanshoop.
Der Blick zurück Richtung Canyon
Wein, soweit das Auge reicht. Aus den Trauben wird kein Wein gekeltert, sondern Rosinen hergestellt.
Die Palmenplantagen
Unsere einzige Wasserdurchfahrt 😁
Teil 6813. Juni 2015
In Keetmanshoop, was ein kleines geschäftiges Städtchen ist, hielten wir kurz an und machten einen kleinen Rundgang um den Park herum und ein paar Fotos der zahlreichen Kirchen...
Dann ging es weiter Richtung Köcherbaumwald. Blöderweise haben wir uns von den Schildern und vom Navi in die Irre führen lassen und landeten bei einer Farm/Campingplatz, wo wir NS 160 löhnen mussten, um auf das Gelände zu kommen.
Solche Sachen sind halt Anfängerfehler und obwohl hier im Forum immer wieder vor solchen Escapaden gewarnt wird, passiert es einem doch immer wieder. Wie heißt es so schön? Aus Schaden wird man klug und Reisen bildet 😁
Wir kamen erst um 12.00 Uhr bei glühender Mittagshitze bei den Bäumen an, und so richtig nach Wandern war uns nicht zu Mute. Auch schenkten wir uns die Weiterfahrt zu Giants Playground, den wir hätten mit dem gleichen Ticket besuchen können.
Trotzdem ein paar schöne Bilder. Immerhin können wir sagen, wir waren dort 😉 Und die Bäume blühten!!
Davon sahen wir jede Menge zwischen den Felsen 😁 😄
hier mit einem großen Webervogelnest
Ziemlich schnell treten wir unsere Weiterfahrt, zurück zur B1 in Richtung Mariental udn Kalkrand an. Die nächsten 2 Tage werden wir in der Teufelskrallen Lodge in Kalkrand verbringen und es liegen noch einige Kilometer vor uns. Auf der B1 Richtung Windhoek ist bisher am meisten Verkehr, auch sehr viele LKWs. Die Landschaft ist ziemlich eintönig, erst ab Mariental wird es wieder interessanter.
In Mariental legten wir mal wieder einen Tankstopp ein. Jürgen wollte unbedingt warten, bis dass sich die tanknadel mal bewegt. das tat sie nun. D.h. wir hatten den 2ten tAnk angebrochen, und die Nadel bewegte sich zusehends nach unten. In Mariental tankten wir somit 100 l und bezahlten NS 1100,-
Dann kauften wir im dortigen Tankstellen-shop noch ein paar kühle Getränke für unseren bevorstehenden Kalahari Aufenthalt NS 50,-.
Um 15.20 Uhr kamen wir in der Teufelskrallen Lodge, deren Reception direkt an der B1 liegt an. Nach den normalen Checkin-Formalitäten und dem Genuss eines "homemade" Iceteas zur Begrüßung zeigt uns der junge Mann das Haupthaus, mit Restaurant, Bar und Poolbereich. Wir melden uns für 18.30 Uhr Abendessen an und fahren die 3 KM zu unserem Zelt, müssen ein Tor auf- und zuschließen und erreichen auf einer Sandpad das Zelt Nr. 6, das letzte in der Reihe mit direktem Blick auf das Wasserloch, auf einer Düne gelegen. Wunderschön 🙂 😄 😁
Teil 6913. Juni 2015
Das Zelt ist wunderschön eingerichet. Vom Bett aus blickt man in die Weite, von der Toilette aus ebenso. Die Terrasse ist mit Stühlen und Tisch möbliert und wir genehmigen uns erstmal einen Vodka Lemmon, beobachten Springböcke an der Wasserstelle und genießen die Nachmittagssonne auf unserer Terrasse.
Das ist unser Badezimmer 😮
und noch ein paar Bilder vom Handy deshalb schlechtere Qualität 😎
langsam geht die Sonne unter...
Für 18.30 Uhr haben wir uns im Restaurant, was 3,5 km von den Zelten entfernt liegt angemeldet.
Für morgen früh sind wir zum Bush-Walk um 6.30 Uhr angemeldet. Dieser startet in der Partner-Lodge der Red Dunes Lodge, die ca. 1/4 Stud. Fahrtzeit entfernt liegt. Wir sollen um 6.15 Uhr dort sein. Also wird wohl morgen der letzte Morgen sein, an dem wir soo früh raus müssen. 😕
Um 18.00 Uhr fahren wir zum Farmhouse zum Essen, trinken dort noch ein Glas Weisswein bzw. Bier am Pool und gehen dann um 19.00 Uhr rein zum Essen. Neben uns sitzt ein junges Paar aus München. Sie stehen erst am Anfang ihrer Reise und stellen uns natürlich viele Fragen. Ausserdem ist noch ein Tisch mit 4 Belgiern besetzt, auch 2 junge Pärchen.
Es wird ein Menü serviert: Tuna Pancakes mit Salat 😛 Rindersteak mit Kartoffeln, grünen Bohnen udn Mini Kürbis. Super lecker 😛 Zum Nachtisch Schokoladenkuchen mit Vanille Sauce
dazu eine Flasche Weißwein und Wasser.
Es war lecker und ein netter Abend mit netten Gesprächen.
Zur Krönung fuhr Jürgen, es war ein wenig neblig und sehr, sehr dunkel, als wir zum Zelt fuhren, an dem Tor vorbei, wo es zu den Zelten geht. Ich merkte es erst, als wir auf der Strasse in Höhe unseres Zeltes, wo wir das Aussen-Licht angelassen hatten, vorbei fuhren. Also kehrten wir um 🤩 😈
Wir stellten den Wecker auf 5.00 Uhr 🤢 😈
Die Nacht war ruhig, keine besonderen Vorkommnisse in der Wüste. Ich hörte ab und zu mal ein paar Tierstimmen. Auch der nächtliche Gang zur Toilette war ok, obwohl man ja raus musste über die Terrasse und den Holzsteg in das andere Zelt... 😐
Teil 7013. Juni 2015
29.5.
Um 5.00 klingelt mein Handy. es ist bitterkalt. Dennoch raffe ich mich auf für eine Katzenwäsche und koche Kaffeewasser. Dann lege ich mich wieder ins Bett mit dem Kaffee 😛 und warte auf Jürgen, der sich auch fertig macht aber länger braucht. Er friert offensichtlich nicht so wie ich oder ist abgehärteter? 😈 🤩 Erst um 5.45 Uhr ziehe ich mich an und so viele Jacken, wie ich gerade greifbar habe, drüber. Um 6.00 Uhr sitzen wir im Auto.
Wir müssen ja wieder die ganzen Tore auf- und zumachen. Um 6.19 Uhr kommen wir in der Red Dunes Lodge
an und unser Führer für den bush Walk steht auch bereit. Er heißt Jonas. Wir entscheiden uns, sofort loszulaufen, denn Kaffee hatten wir ja schon. So erleben wir einen wunderschönen Sonnenaufgang
in der Kalahari. Schon fange ich an eine der Jacken auszuziehen. 😁
Jonas zeigt uns verschiedene Schlangenspuren, erklärt die unterschiedlichen Arten von Akazienbäumen, die es in Namibia gibt, spricht über die Webervögel und zeigt uns verschiedene Arte. ER erzählt uns z.B. die Geschichte von den paarweise lebenden Webervöglen, die grüne Nester bauene. Das Weibchen beginnt und das Männchen vollendet. Wenn dem Weibchen das Nest jedoch nicht gefällt, zerstört sie es und der Mann muss neu anfangen. Das Spiel läuft so lange, bis das Nest der Frau gefällt. 😮 😄 Wir sehen ein paar Springböcke und ein Weißschwanzgnu, später dann auch eine ganze Gnuherde und eine große Zebraherde aus nächster Nähe. Dei Tiere sind sehr vorsichtig und lassen uns nicht aus den Augen. Zu Fuss den Tieren zu begegnen ist noch wieder ganz anders, als mit dem Fahrzeug. 😁
Jetzt ist es plötzlich wieder richtig warm 😎
In einiger Entfernung sehen wir noch einen Löffelhund durchs Gebüsch springen. Jonas zeigt uns Giraffenspuren und Zebraspuren. Auch die Höhlen der Erdferkel sind verwaist, sogar die Höhlen der Erdmännchen. Offensichtlich hatten wir an diesem Morgen kein Glück. Unsere Tischnachbarn machten abends die Sudnowner Fahrt und berichteten von mehr Tiersichtungen. Aber naja, es war nett, zunächst ein wenig frisch aber ok.
Um 8.15 Uhr ist der Walk zu Ende und wir fahren ins Farmhouse zum Frühstück. Jetzt war es richtig warm und ich konnte meine Cashmere Jacke nun getrost ausziehen. 😄
Lucas bekam noch ein Trinkgeld NS 50,- und wir fuhren zum Frühstück. es gab ein Buffet und Eier auf Bestellung. Es war gut. Danach tranken wir noch eine Tasse Kaffee am Pool, schmökerten noch in eine paar Namibia Büchern und entschlossen uns, nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß zum Zelt zu laufen.
Wir brauchten eine 3/4 Stunde und erreichten das Zelt sehr durstig 😛
Es ist windig aber die Temperaturen sind sehr angenehm. Von unserer Zeltterrasse beobachten wir die Springböcke. Es ist ruhig und wunderschön hier. Den ganzen Nachmittag verbringen wir auf der Terrasse, lesen ein wenig und chillen 😁 Ausserdem machen wir eine kleinen Mittagsschlaf, den ersten in diesem Urlaub.
Nachdem ich mich nachmittags dann wieder richtig restauriert habe, nach der Katzenwäsche heute morgen und Jürgen der Eidechse in unserer Dusche mit dem Handtuch raus geholfen hatte, liefen wir kurz nach Sonnenuntergang wieder die 45 Minuten zurück zum Farmhouse, wo wir noch einen Drink auf der Terrasse nahmen und dann zu abend aßen. Unser letzter Abend in der Kalahari. 🙁
Schweren Herzens verlassen wir morgen früh sicherlich diesen unbeschrieblich schönen Ort.
Zum Abendessen gab es wieder ein leckeres Menü:
Scharfer Rote Bohnen Salat mit Hähnchenstreifen
Oryxsteak mit Rahmkartoffeln, gemischtes Gemüse und Kürbis
Schokokuchen
Jürgen trank 2 Bier, ich 2 Glas Wein.
Gegen 21.00 Uhr fallen wir ins Bett.
Teil 7114. Juni 2015
30.5. der letzte Tag vor dem Rückflug 😠 😎
Um 7.30 Uhr stehen wir auf. Ich verbrauche angelblich das gesamt warme Wasser beim Duschen. Ich bin mir allerdings keiner Schuld bewusst, wie immer spare ich Wasser.... in Afrika sowieso 😉
Um 8.30 Uhr fahren wir mitsamt unserem Gepäck zum Frühstück. Auf dem Weg zum Frühstück sehen wir wohl den für dieses Jahr letzten Springbock in freier Natur. 😈
Wir essen jeder 2 Eier mit Speck, dazu hausgebackenes Brot.
und bezahlen für Abend-Essen und Getränke an den beiden Tagen 1105 NS. Finde ich absolut angemessen 🙂
Auf der Fahrt nach Windhoek, die wir gegen 9.30 Uhr antreten, war recht viel Verkehr. Wir hielten noch kurz in Rehoboth und kauften noch einen Straußenwedel zum Staubwichen und Tesa für den aus Versehen zerrissenen 200 NS Schein im dortigen Supermarkt für NS 60,- , . Der Supermarkt ist aus meiner Sicht sehr gut sortiert. Vielleicht durchaus eine Alternative für die Selbstversorger oder auch wenn man was vergessen hätte in Windhoek?! 😉
Von dort aus rief ich auch bei Bidvest an, unseren Autovermieter und avisierte uns für ca. 11.30 Uhr.
Ich kann mich gar nicht satt sehen an der schönen Landschaft, insbesondere kurz vor Windhoek: 🙂
Kurz vor Windhoek kamen wir noch in eine Polizeikontrolle bei der einer der Beamten Jürgens Führerschein sehen wollte. Er fingerte solange an seinem Brustbeutel rum 🙄 (der Reissveschluss klemmte 😈 🤪 😊 ) dass uns der nächste Beamte auf dessen Höhe wir nun standen, uns einfach durchgewunken hat 😄 🙂 😈
Um kurz nach halb zwölf kamen wir am Eros Airport bei Bidvest an. Die Autorückgabe verlief absolut unkomplziert und schnell. Ein Mitarbeiter fuhr dann noch mit uns zum Tanken NS 400,- . Der Tacho zeigt 37.450 km. Wir waren also in den 16 Tagen über 4.000 Km gefahren und waren mit dem Auto sehr zufrieden, wir hatte keinerlei Probleme auch nicht mit den Reifen. Ausser dass das Auf- und Zuschließen des Canopy ein wenig umständlich war und mit Pieptönen gesegnet, die die ganze Nachbarschaft aufgeschreckt haben, war alles in bester Ordnung. 😄 🙂
Um 12.30 Uhr kommen wir nach einer ziemlich langen Fahrt durch Windhoek (der Fahrer ist irgendwie mit der Kirch ums Dorf gefahren 😉 , es war aber auch viel Verkehr (Samstag) 🙄 in der Pension Bougainvilla in der Barella street / Ecke Nelson Mandela Av. in Klein Windhoek an. Was wir dann dort erlebten berichte ich morgen 😉 😐
Teil 7215. Juni 2015
Hallo Sabine,
ich würde mir bezüglich Twyfelfontein nicht so viel Gedanken machen. Wie gesagt, wenn die Lodge einigermassen ausgebucht ist, werdet ihr Buffet haben und in den Zimemrn kann man es aushalten. da wird sich wohl in den nächsten 3 Monaten nichts dran ändern. Und ich habe noch eine Info, die ich auf der Waterberg Farm gehört habe. Anscheinend ist der Besitzer der Twyfelfontein Lodge im Frühjahr bei einem Unfall ums Leben gekommen und die Lodge soll nun verkauft werden. Das könnte auch eine Erklärung für die teilweise schlechten Bewertungen in den Portalen sein. Vlt. will man so den Preis drücken. 🙁
Das einzige, was ich nicht gut fand war die relativ anstrengende Faht von Okaukuejo bis Twyfelfontein, weil sie an der Strasse ab Khorixas am Bauen waren. Aber das muss im Augsut auch nicht wieder so sein und vlt. habt ihr ja noch irgendwo eine Zwischenübernachtung?
Lieben Gruß
Martina
Teil 7315. Juni 2015
gruffti60 schrieb:Hallo Martina
der Gaub Pass hat mich auch sehr überrascht war ganz begeistert.
gruffti60
Hallo Grufti,
ja, eine sehr schöne Fahrt. So erfährt man man immer wieder neue Dinge in diesen ganzen Reiseberichten 🙂
Lieben Gruß Martina
Teil 7416. Juni 2015
Fortsetzung 30.5. Ankunft in der Pension Bougainvilla
Die Pension ist von einer hohen Mauer umgeben. Über ein großes zweiflügeliges Eisentor kommt man auf das Gelände. Zunächst einmal erscheint ein Wachmann hinter dem Tor mit einem Gewehr im anschlag 🤢 😈 Schöne Begrüßung oder?
Wir fahren also rein, dann taucht eine junge Dame auf und bittet uns, doch mit dem Fahrzeug 1 Tor weiter zu fahren und es dort zu parken. Unser Fahrer und ich erwidern, dass wir nur ausladen wollen und dass das Fahrzeug wieder weg fährt. Sie war dann sichtlich beruhigt. 🙂 Beide, die Dame von der Reception und der Fahrer halfen uns das Auto ausräumen und man brachte alles zu unserem Zimmer, was gleich am Pool lag. Wie man auf dem Bild sieht ist alles ganz neu gebaut, das Gebäude mit der Reception ist noch nicht fertig, überall liegt Bauschutt rum. Aber es gibt einen schönen Pool. Die junge Dame erklärt uns, dass wir unser Frühstück in dem grünen Gebäude nebenan erhalten würden und ob wir sonst noch irgendwelche Wünsche hätten. Die hatte ich in dem Moment nicht, denn ich hatte mir ja noch nicht einmal die Hände gewaschen 😠 🤢 🤩 Was für ein netter Empfang 😕
Ich fragte aber, ob wir in die Stadt laufen könnten. Daraufhin wurde mir voller Entrüstung erklärt, das wäre absolut nicht möglich und viel zu weit und zu gefährlich. Ich meinte dann, dann solle sie ein Taxi rufen. Wieder voller Entsetzen wurde mein Wunsch abgeschmettert, ein Taxi zu nehmen sei auch zu gefährlich. (O-Ton: we don't like taxis here in this area 😉 )Sie würde uns die Nummer von einem Cab einem PrivatTaxi geben, den könnten wir dann anrufen und das würde 70 NS pro Person kosten 🤢 Dann war sie ca. 10 Minuten verschwunden, kam dann mit einem Fresszettel wieder, worauf die Nummer von diesem privaten Taxi stand. Dann fragte sie mich noch, ob ich eine namibische Sim Card habe, was ich bejahte. Und die Dame verschwand wieder. Wir richteten uns ein wenig ein, so wie es möglcih war. Es gab in dem Zimmer noch nicht einmal eine Ablagemöglichkeit für einen einzigen Koffer geschweige denn für 2. Aber das Problem verlagerten wir auf den nächsten Morgen. Unsere Koffer lagen auf dem Boden, mitten im Weg. Ich dachte eigentlich, ich hätte mehr Bilder gemacht, aber ich kann sie nun doch nicht finden... sorry Hier die unfertige Reception
Ich hatte so eine Wut, darüber wie mich die Dame abgefertigt hat und wir liefen um zwei Ecken ca. 300 m zu diesem grünen Gebäude nebenan, um ev. dort die Reception der Pension zu finden oder jemanden, der uns einen Tisch reserviert für abends in Joes Beerhouse. Wir kamen dort an, es handelte sich um ein Restaurant, wo gerade für eine größere Gesellschaft eingedeckt wurde. Wir fragen dort nach der Reception oder einem Ansprechpartner für die Pension Bougainvilla. Die 2 Mädels meinen, damit hätten sie nichts zu tun, die Pension Bougainvilla sei nebenan, bei IHnen gäbe es keine Reception. Nicht minder wütend rief ich zurück im Zimmer von meinem Handy aus die Agentur in Windhoek an, die uns dort eingebucht hatten. Luzaan, unsere Agentin hörte sich meine Beschwerde ruhig an, erklärte mir, dass zukünftig die Pension und das Restaurant Utopia zusammen gelegt würden und bekräftigt, dass es wirklich gefährlich sei in die Stadt zu laufen. Sie empfiehlt ein Cab zu nehmen. Sie zeigt Verständnis für mein Anliegen und ich weise sie nochmals darauf hin, dass ein solches Guesthouse keine gute Location ist, um eine soo schöne Reise durch Namibia, wie wir sie hatten zu beenden. Zumal wir ja kein Auto mehr hatten. 🤩 Nun gut. Ärgerlich aber nun auch nicht mehr zu ändern 😊 🙄 😠 Und Ihr könnt mir gleuben, diese Beschwerde habe ich ich in Deutschland beim Reisebüro platziert .
Ich rief dann selbst bei JOes Beerhouse an und reservierte einen Tisch für 19.00 Uhr.
Dann bewaffneten wir uns mit dem Stadtplan von Windhoek und liefen über die Uhlandstr und die Sinclair Road zur Independance Avenue bis hoch zum Craft Center, was jedoch als wir um 14.45 Uhr dort ankamen geschlossen hatte. Das wussten wir schon aus dem Führer aber das Café war auch bereits geschlossen. Das stand so nicht im Führer 😕 😠 Nochmal schade. So landeten wir bei Gatheman auf der Terasse tranken dort ein Bier und einen Cider. NS 55
In einem der Souvenir Shops erstand ich dann doch noch meine Tisch Sets.
Eigentlich wollten wir dann zurück mit dem Taxi fahren, fanden aber keins und so liefen wir den gleichen Weg wieder zurück. Also das sind eigentlich Situationen, wie wir sie nur aus Südafrika, und auch dort nur aus den großen Städten, kennen. Wir laufen also nicht durch den Park über den Hügel, da wir gelesen haben, dass es dort öfters zu Übergriffen kommt aber auf der Strasse am helligten Tag, sehe ich keine Gefahr. Aber es sind auch wirklich keine Leute zu Fuss unterwegs. Es stehen so schöne Häuser und Villen hier in Klein Windhoek.
Im Guesthoude angekommen öffnet und ein Wachmann ohne Gewehr das Tor. Wir trinken auf unserer Terrasse noch einen Rest Rotwein. Im Kühlschrank des Zimmers ist noch nicht einmal eine Flasche Wasser drin, es gibt keine Möglichkeit irgendein Getränk zu kaufen. Eigentlich eine Zumutung 😈 Noch dazu die Aussicht auf Holzstapel und Baumaterial... ein nogo 😠 🤢 🤪
Um 18.00 Uhr bestelle ich die Cab zu Joes Beerhouse, er will um 18.50 Uhr da sein. So langsam wird es frisch hier auf der Terrasse. Wir blicken jetzt zwar auf das beleuchtete unbewohnte Gebäude gegenüber mit einer unfertigen und nicht besetzten Reception. Jürgen beobachet eine ganze Marder oder Eichhörnchen Familie, die hier herumspringen. Wir unterhalten uns dann über unsere Tiersichtigungen am heutigen Tag. Unterwegs zurück nach Windhoek sassen diese Geschöpfe ebenfalls hin und wieder mitten auf der B1. Auch einen Wildhund sahen wir am Straßenrand. Rinder udn Ziegen, teilweise vor teilweise hinter den Zäumen. Um 18.15 Uhr ist es so kalt, dass wir ins immer gehen. Ich chekce noch meine E-Mails. dAs Wifi funktioniert wenigstens. Seit einer Virtelstunde haben wir aus der Nachbarschaft HUndegebell ohne Unterlass.- Das kann ja heute Nacht was geben 😕 Ich bin immer noch ein bisschen sauer.
Trotzdem freue ich mich auf unser letztes Abendessen in Windhoek.
Um 18.50 Uhr kommt das Taxi. Es war lange nicht so voll, wie an unserem ersten abend, am 14.5. Wir aßen gut. Jürgen wieder das Kudu Jägerschnitzel und ich verschiedene Game Filets mit Rotweinsauce. Sehr lecker.
Um kurz vor 21.oo Uhr fahren wir wieder zurück ins Hotel. Nicht zuletzt, weil uns kalt ist, obwohl der Kamin an ist. Es scheint so, als ob der Winter nun in Namibia doch auch im Anmarsch ist. 😉
Bei Joes zahlen wir NS 400 Die beiden Taxifahrten kosten 150 NS
Mehrmals wurde ich nachts wach, entweder von Sirenen oder von Autolärm, oder dem extrem laut gluckernden Kühlschrank im Zimmer. Vlt. war es aber auch die Pumpe am Pool 😕
31.5. Unser Rückreisetag 🙁 😐
Bereits um 7.00 Uhr sind wir wach, bleiben aber noch ein wenig liegen, denn wir werden erst um 12.00 abgeholt zum Flughafen.
In der Sonne ist es um 8.15 Uhr schon wieder schön warm. Ich sitze hier und schreibe Tagebuch und warte auf meinen Göttergatten.
Dann laufen wir rüber ins Utopia zum Frühstück. Wieder werden wir sehr unfreundlich empfangen,bekommen aber dann ein Eier-Frühstück und eine Tasse Kaffee. Den zweiten Kaffee mussten wir bezahlen. So what. Das wars dann mit der Pension Bougainvilla.
Wir bleiben noch bis 12.00 Uhr im Zimmer, packen unsere Koffer fertig und sitzen dann noch 2 Stunden am Pool in der Sonne bevor der Fahrer kommt, um uns zum Flughafen zu bringen. Den Zimmerschlüssel sollte ich der Putzfrau geben, diese war jedoch, als wir abgeholt wurden nicht aufzufinden, sodass ich den Schlüssel einfach in die Zimmertür steckte.
One thing is for sure: They won't see us again 🤢
Aber nach NAMIBIA kommen wir schon nochmal 😄 🙂
Ich sage jetzt mal Tschüß. Ich werde noch ein Fazit von unserer Reise ziehen in den nächsten Tagen und noch die Rückreise beschreiben 😘
Bis dahin Gute Nacht 😄
Teil 7516. Juni 2015
Rückreise 31.5. / 1.6.
Die Flüge gingen alle puenktlich.In Johannesburg hatten wir nur eine Stunde Zeit, d.h. eigentlich nur 20 Minuten, bis dass wir am nächsten Gate sein mussten.... Das war ein wenig Hetzerei, hat aber alles geklappt und das Gepäck kam auch in Frankfurt an. 😄 Der Service bei SAA war sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug, das Essen ebenfalls. Natürlich würde sich mein Mann mit 1,84 ein wenig mehr Beinfreiheit wünschen aber er hat es überlebt. - das tut er immer. 😘 😄 Auch in Frankfurt landen wir pünktlich und die Einreise verläuft im normalen Zeitrahmen. Unser Gepäck kommt auch unbeschadet an. 😄 Ich gehe dann, bevor wir durch den Zoll gehen, zur Toilette. Als ich wieder komme, ist mein Mann verschwunden. Ich sah ihn nicht. 🤢 🤩 😈 🙄 🤪 Ich hatte kurz vorher, vor ihm noch den Flughafenzubringer-Shuttle angerufen und gesagt, dass wir da seien. ER bestellte uns zu C7 Abflug. Also ging ich raus, suchte dort nochmals nach meinem Mann, fand ihn aber nicht und suchte dann am Ausgang C7. Auch dort war er nicht. Das Handy war aus. 😉 Einige Male lief ich noch hin und her, zwischen dem Gepäck-Ausgang und dem Ausgang C7. Der Shuttle fuhr nochmals eine Runde, dann noch eine.... 😠 Nach einer Weile liess ich Jürgen ausrufen, und kurze Zeit später kommt er mit unserem ganzen Gepäck um die Ecke. 🤢 😐 Er hatte sich umgestellt am Gepäckband (was man ja eigentlich nicht tun sollte 😠 😕 😮 ) und deshalb haben wir uns verloren. 🙁 Das hat natürlich auch nochmals eine Stunde gekostet, in der wir schon fast wieder zu Hause sein konnten. Dann gab es noch jede Menge Montagmorgen-Stau auf der A5 Richtung Karlsruhe und auch auf den Ausweichstrecken. 😐 So kamen wir erst um 10.25 Uhr zu Hause an. Ene lange Rück-Reise lag hinter uns... fast 23 Stunden.
Teil 7616. Juni 2015
Unser Fazit der Reise
Es war für uns beide wirklich eine sehr schöne Reise - ein Traum, wie in der Headline schon gesagt. 🙂 Es war unsere 1. Reise nach Namibia. Ich bereue nicht, diese relativ lange Tour in der Kürze der Zeit gefahren zu sein - auch wenn viele hier im Forum davor gewarnt haben 🙂 😮
Tourverlauf Unsere Tour war gut machbar - ohne Stress oder Überanstrengung und hat uns zumindest von Windhoek, Etosha, Damaraland, Swakop, Sossouvlei, Tirasberge, Lüderitz, Fish River Canyon, Kalahari eine guten 1. Eindruck vermittelt. Auch haben wir es genossen gegen den Hauptstrom zu fahren, d.h. gen Norden zu starten und am Anfang Etosha zu haben. Das Ausspannen in der Kalahari am Schluss war für uns perfekt 😁
Lediglich die Strecken von Okaukuejo nach Twyfelfontein und vom Canyon Road House am Fish River Canyon nach Kalkrand zur Teufelskrallen-Lodge waren von der Fahrtzeit her grenzwertig. Man konnte halt keine Besichtigungen auf der Strecke machen, was ein wenig schade ist 😐 😮 . Bei beiden Strecken hätte ich mir persönlich, eine zusätzliche Übernachtung gewünscht. 😐
😄 😁 🙂 Von den Quartieren hat uns am besten gefallen 🤩 :
Waterberg Guestfarm - nette Gespräche mit dem Gastgeber beim Essen Halali Camp im Etosha - sehr schönes Wasserloch und nicht soo groß und unpersönlich wie Okaukuejo White Lady Lodge am Brandberg - tolles Ambiente aber rustikal Desert Camp, wobei ich beim nächsten Mal eher im Park in der Red Dunes Lodge übernachten würde 🙂 Namtib Farm - die Umgebung mit Wandermöglichkeiten und der Kontakt zu den Gastgebern beim Essen Die Teufelskrallen Lodge - nur 2 Stunden von Windhoek, ideal zum Ankommen oder Loslassen von Namibia
Agentur/Reisebüro/Selbst buchen Wir hatten eine gutes Gefühl dabei, beim ersten Mal eine Agentur vor Ort zu haben, an die wir uns hätten wenden können bei Bedarf, auch wenn wir es nicht gebraucht haben 😁
Nach meiner Erfahrung ist es nur unwesentlich teuerer, sich die Quartiere über ein Reisebüro buchen zu lassen. Wenn man jedoch den zusätzlichen Aufwand nicht scheut, ist es auch keine Problem selber zu buchen. Die Camps im Etosha empfehle ich dann über die großen Reiseveranstalter online zu buchen. (das geht einfacher, als direkt über die Buchungsplattform vom Etosha). Die Lodges und Farmen sind problemlos per E-Mail buchbar. So spart man vielleicht ein paar Euro und kann diese dann in Übernachtungen in etwas luxuriöseren Unterkünften investieren 😉
Ausgaben Wir haben für die 19 Tage, 17 Übernachtungen, 16 Tage 4x4 Fahrzeug, Flug von FFM über Jo'Burg nach Windhoek mit SAA, inkl. Ausflügen, Nationalparkgebühren, Essen und Trinken und Mitbringsel ca. 7.000 EUR ausgegeben. Dafür haben wir es uns aber auch sehr gut gehen lassen 😛
Ausblick Und wir kommen wieder. Reizen tun uns dann ein paar ausgesuchte Highlights von dieser Tour plus Caprivi, ev. Botswana und natürlich die Vic. Falls. Jürgen und ich haben ausgemacht, dass wir dieses Projekt erst angehen, wenn wir mindestens dafür 4-6 Wochen am Stück Zeit haben. Das bedeutet es muss warten bis zur Rente bzw. Pension aber das ist absehbar 🙂
DANKE DANKE an alle öffentlichen und stillen Mitleser DANKE fürs Danke Klicken - es motiviert weiter zu schreiben DANKE für die Tipps im Vorfeld DANKE an alle, die hier Reiseberichte posten DANKE einfach, dass Ihr dabei seid!
Schauen wir mal, ob wir es wirklich solange "Afrika-abstinent" aushalten bis zur Rente oder ob Afrika vielleicht doch vorher nochmal ruft 😕
Für uns geht es dieses Jahr Anfang September noch 2 Wochen an die Côte d'Azur nach Bormes-Les-Mimosas, wo wir in erster Linie zum Baden, Strandleben und das Hinterland der Provence erkunden hin fahren. Wir haben dort ein Appartement, was wir auch vermieten. Bei Interesse, gerne eine PN.
Alles Gute, bis bald einmal, wenn nicht hier im Forum, dann irgendwo auf dieser Welt!
Es grüßen
Martina und Jürgen
Teil 7710. Juli 2015
Hallo nochmals,
nachdem ich verschiedentlich angeschrieben wurde über PN und nach dem genauen Tourverlauf gefragt wurde, nutze ich heute die Gelegenheit, die Tour hier am Schluss auch nochmals als Übersicht einzustellen:
Tag 1: Abflug von Frankfurt nach Windhoek über JoBurg Tag 2: Ankunft Windhoek Ü: Vondelhof Guesthouse Tag 3: Übernahme Mietwagen und Fahrt an den Waterberg, Ü: Waterberg Guestfarm, FAhrtzeit ca. 2,5 Std Tag 4: Fahrt in den Etosha, Ü Halali Camp im Park, Fahrtzeit ca. 5-6 Std. Tag 5: Etosha Game Drive, Ü: ausserhalb Emany Etosha Lodge, Fahrtzeit Gate zur Lodge, ca. 30 Minuten Tag 5: Etosha Game Drive, Ü: Okaukuejo Camp im Park Tag 6: Fahrt nach Twyfelfontein mit Umweg über Vingerklipp, Ü Twyfelfontein Lodge, FAhrtzeit, ca. 6-7 Std. Tag 7: Fahrt an den Brandberg, vorher Besuch Damara Living Museum, Ü Brandberg Lodge, Fahrtzeit 2,5 Std. Tag 8: Morgens Besuch Felsmalereien mit 2 stündiger Wanderung und Fahrt nach Swakopmund, Ü Meikes Guesthouse, Fahrtzeit nach Swakop ca. 4 Std. Tag 9: Swakop, Living Desert Tour, das Auto blieb stehen. Ü: Meikes GH Tag 10: Fahrt nach Sesriem, Fahrtzeit mit mehreren Fotostopps und Apfelkuchen in Solitaire ca. 6 Stunden, Ü Desert Camp Tag 11: Wir machen eine organisierte Tour ins Sossuvlei, das Auto bleibt stehen, Ü Desert Camp Tag 12: Fahrt nach Namtib Farm, Fahrtzeit ca. 5 Stunden Tag 13: FAhrt nach Lüderitz; Ü Bayview Hotel, Fahrtzeit, inkl. Pferde bei Garub und Stopp in Aus, ca. 5 Std. Tag 14: Besuch Kolmanskoppe, FAhrt nach Fish river Canyon, Ü: Canyon Roadhouse, Fahrtzeit Kolmannskoppe bis Eingang Canyon: ca. 4 Stunden Tag 15: Fahrt nach Kalkrand, Ü Teufelskrallen Lodge, reine Fahrtzeit ca. 6 Stunden Tag 16: Ü Teufelskrallen Lodge, das Auto bleibt stehen, bis auf kurze Strecken in der Umgebung Tag 17: Fahrt nach Windhoek, Rückgabe Mietwagen, Ü: Pension bouganinvilla, Fahrtzeit ca. 1,5 bis 2 Stunden Tag 18: Rückflug am Nachmittag über Joburg nach Frankfurt Tag 19: Ankunft Frankfurt morgens.