Am Samstag sind wir von einer wieder mal traumhaften Namibiareise zurückgekehrt. Um einen ausführlichen Reisebericht zu schreiben fehlt mir leider die Zeit und die Muße, aber gerne gebe ich ein paar unserer Erfahrungen weiter und teile euch meine persönliche Meinung zu den Unterkünften, Routen etc. mit.
Geflogen sind wir wieder mit Air Namibia. Der Flug war pünktlich, der Flieger nur ca. zu 2/3 gefüllt. Das Essen war ok, der Service freundlich und die angebotenen Filme im Boardprogramm haben wir als völlig ausreichend empfunden.
Unseren Mietwagen mit Dachzelt hatten wir bei Africa 4x4 gemietet, als sie noch nicht an Sunshine Tours verkauft worden waren. Ein oder zwei negative Berichte im Forum haben mich etwas besorgt, aber das war eigentlich unbegründet, Wir hatten einen fast neuen Toyota Hilux Double Cabin mit guten Reifen (sind ohne Panne die fast 5.000 km durchgekommen), Dachzelt (ok, die Matratze war echt dünn und der Schlafkomfort somit etwas beeinträchtigt). Beim nächsten Mal würde ich im Vorfeld eine dickere Matratze bestellen, was wohl auch möglich ist, wie wir bei der Autoabgabe auf Nachfrage erfahren haben. Das Equipment war ok: der Tisch total verrostet, aber mit Tischdecke in Ordnung, Campingstühle, Geschirr, Kanister, Kühlschrank, Schlafsäcke etc. alles in Ordnung, wenn auch z. T. nicht mehr ganz neu, aber das hat uns nicht gestört.
So, das war schon mal Teil 1.
Bis später Tanja
Teil 228. Mai 2015
Weiter gehts...
Immanuel Wilderness Lodge Hier hat es uns auch beim 2. Mal wieder gut gefallen. Die Zimmer sind gepflegt und sauber, das Bad allerdings recht klein und etwas altmodisch. Der Pool war eisekalt, aber sauber. Es gibt Pooltücher. Das Abendessen war super, Stefan kocht wirklich klasse. Er hat mir sogar extra was laktosefreies serviert, nachdem mein Mann ihm sagte, ich hätte eine Unverträglichkeit 🙂 Auch das Frühstück war üppig, mit unterschiedlichen Käsesorten, Müsli, Eiern etc. Alles in allem eine gute Adresse für die 1. Nacht.
Spitzkoppe Camping Unsere 1. Nacht im Dachzelt. Letztes Mal waren wir mit einem Aha Canopy unterwegs. Man hat die Wahl zwischen vielen unterschiedlichen Plätzen, wir haben uns für Platz 11A entschieden, an einen Felsen geschmiegt, mit Plumpsklo und Braai-Möglichkeit. Die Lage fanden wir ganz toll. Der Klo war auch ok, ansonsten kein Wasser am Platz, aber man kann die Duschen am Eingang nutzen. Von dort aus sind Wanderungen möglich, wir haben morgens den Rock Arch und die Pools erwandert. Viele Klippschliefer. Ein wunderschönes Plätzchen. Ich glaube, der Preis lag bei 180 N$ pro Nacht und Person.
Gästefarm Omandumba im Erongo Harald und Deike Rust sind unkomplizierte, liebenswerte Gastgeber. Sie haben 4 neue Häuser mit je zwei Doppelzimmern gebaut, diese sind einfach aber trotzdem geschmackvoll eingerichtet und haben eine Terrasse mit Stühlen bzw. Liegen. Das Essen war klasse, man isst mit allen Gästen und der Familie zusammen an einem großen Tisch. Vorher gabs ein Lagerfeuer. Auch das Frühstück ist üppig (es gab u. a. Millipap) und alles ist frisch und appetitlich. Wir haben von dort aus das Living Museum der San besucht (direkt gegenüber), bei solchen Darbietungen bin ich immer etwas skeptisch, da man sich wie in einem Menschenzoo fühlt. Nun ja, interessant wars, und auch gut, dass die San sich damit ihren Unterhalt verdienen können. Man demonstrierte uns z. B. wie Feuer gemacht wird, Fallen gestellt werden und tanzte zum Schluss. Die Farmrundfahrt auf Omandumba am vormittag war sehr interessant, da es dort sehr viele, z. T. hervorragend erhaltene Felsmalereien gibt, die uns Deike stolz und sachkundig zeigte. Ich kann die Farm weiterempfehlen, vor allem wegen der Gastfreundschaft!
Übrigens waren wir auch bei Christinas Bergcafe, das direkt am Tor zur Erongo Conservancy in unmittelbarer Nachbarschaft zu Omandumba liegt. Dort haben wir ein Kaltgetränk und Gespräche mit der Besitzerin genossen.
Teil 328. Mai 2015
Von Omandumba ging es weiter nach Mowani. Die Lodge liegt wunderschön, mit Blick auf die umliegenden Berge, und in eine Ebene, in der die Paviane tobten. Von der stilvollen Lounge mit mehreren Sitzmöglichkeiten kann man toll Vögel an einer kleinen Tränke beobachten. Hier wird auch immer Wasser, sowie Tee/Kaffee/Kuchen bereit gestellt. Weiterhin gibts das Restaurant, einen Platz wo man ums Lagerfeuer sitzen kann, einen kleinen Erfrischungspool mit Aussichts-Liegeterrasse, einen Sonnenuntergangs-Platz mit Stühlen und Barservice, einen schönen Curio-Shop und die einzelnen, gut verstreut liegenden Zelthütten. Wir konnten leider nicht auf ein View-Tent upgraden, da die Lodge ausgebucht war. Aber auch so hat es uns super gut gefallen. Alles da, was man braucht (oder auch nicht). Bequemes Bett mit Aussicht, Außendusche, sogar Bademantel und Schlappen. Viel Ablagemöglichkeiten, Ventilator, Taschenlampe für den abendlichen Weg zum Haupthaus. Das Essen war sehr gut, die Portionen nicht riesig, aber absolut ausreichend. Auch das Frühstücksbuffet war gut. Super gefallen hat uns die Fahrt zu den Wüstenelefanten. Max war ein toller, aufmerksamer Guide und hat uns gemeinsam mit seinem Kollegen in einem 2. Auto zu einer großen Gruppe von rund 25 Tieren inkl. einem 4monatigen Baby gebracht. Es war einfach nur atemberaubend, inmitten dieser Tiergruppe zu verweilen, die ganz entspannt waren, Blätter von den Bäumen zupften, balgten, interagierten. Wenn ein Tier dem Auto zu nahe zu kommen schien, hat Max den Wagen sofort zurückgesetzt, er hat viel erklärt und war sehr umsichtig. Dies war sicherlich eins der vielen HIghlights unserer Reise. Nachmittags haben wir noch den kleinen Walk einmal rund um die Lodge gemacht. Man bekommt ein Infoblatt mit Wissenswertem zu Pflanzen am Wegesrand. Alles in allem kann ich Mowani sehr empfehlen, es hat uns rundum gut gefallen. Die Angestellten waren alle sehr freundlich und aufmerksam und die Gespräche mit dem Manager (?) abends am Feuer informativ und witzig.
Als nächstes geht unsere Tour zu den Robben am Cape Cross...
Teil 429. Mai 2015
Hier noch ein paar Fotos:
Garten der Immanuel Wilderness Lodge
Klippschliefer an der Spitzkoppe
Unser Platz an der Spitzkoppe
Rock Arch
Teil 529. Mai 2015
Und hier noch ein paar Fotos von Omandumba:
Teil 629. Mai 2015
Mowani:
Teil 729. Mai 2015
Jetzt kommen jede Menge Elefanten von unserem Ausflug auf Mowani. Der kleinste, Christmas, wurde 25.12.2014 geboren 🙂
Teil 829. Mai 2015
Noch ein paar mehr...
Teil 909. Juni 2015
Unsere nächste Etappe führte uns ans Cape Cross. Die Lodge war von der Lage her gut (direkt am Meer), die Zimmer sauber und hell, mit Ausblick aufs Meer, das Bad auch in Ordnung. Die MItarbeiter waren freundlich, das Frühstücksbuffet ausreichend. Da wir Halbpension gebucht hatten, gabs abends ein 3-Gang-Menu, was nicht überragend, aber durchaus ok war. Von dort ist man mit dem Auto in ein paar Minuten bei den Robben. Hier hat es uns super gefallen. Ich fand auch, dass der Gestank ganz gut auszuhalten ist. Allerdings roch meine Fleece-Jacke später etwas intensiv (lüften hat aber schon geholfen). Als wir da waren, gabs grade gaaanz viele Jungtiere, die alle wie wild nach ihren MÜttern am rufen waren und umgekehrt. Hier ein paar Impressionen:
Teil 1009. Juni 2015
Noch ein paar Robben:
Teil 1121. Juni 2015
In Swakopmund haben wir uns wieder im Cornerstone Guesthouse eingemietet. Hier hat es uns beim letzten Mal sehr gut gefallen und auch dieses Mal werden wir nicht enttäuscht. Bettina und Peter sind supernett, hilfsbereit und aufmerksam. Das Zimmer ist schön groß, supersauber, mit Kühlschrank, Safe und einem modernen Bad ausgestattet. Das Auto kann man im geschlossenen Hof parken und gerne werden Restaurants reserviert oder andere Anrufe für einen getätigt.
Das FRühstück im hellen und schön eingerichteten Frühstücksraum ist üppig, mit Eiern in allen erdenklichen Zubereitungsformen (mmhh, poached egg), verschiedenen Brotsorten, Obstsalat etc.
Alles in allem würden wir dort auch beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder übernachten! Die Lage ist übrigens superzentral.
Teil 1229. Juni 2015
Unsere nächste Station ist Tsondab Valley. Da wir hier schon früh gebucht hatten, konnten wir auch ohne Flugbuchung als Camper dort übernachten. Wir haben eine Wanderung zum kleinen Canyon unternommen, am Pool relaxed und einen schöne Sundownertour mit Kristin und der Praktikantin Annika unternommen. Landschaftlich gefällt uns Tsondab supergut, und auch die Campausstattung mit den tollen Freiluftduschen und -toiletten ist hervorragend.
Teil 1329. Juni 2015
Nun kommen wir zum schönsten Campground unserer Reise, dem Namibrand Family Hideout. Wir hatten die neue Venus-Campsite, und die ist wirklich traumhaft: die Lage ist kaum zu toppen, am Fuß einer Düne, das ganz neue Sanitärhäuschen mit zwei Waschbecken, Dusche und Toilette, einer Spüle mit Arbeitsfläche und einem Tisch draußen sowie natürlich einem Braai-Platz. Titus, der Guide, war sehr freundlich und unterhaltsam, mit ihm haben wir einen Morning Walk sowie einen Sundowner DRive gemacht. Außerdem hatten wir einen Slefdrive-Permit erworben und konnten so die ca. 3stündige Tour übers wunderschöne Gelände selbt erfahren.
Ein wirklich absolut traumhafter Ort!!!
Teil 1403. Juli 2015
Bis zur nächsten Station war es nur ein kurzer Weg, denn wir haben die nächste Nacht in der Wolwedans Dunes Lodge verbracht. Hier hat es uns wieder sehr gut gefallen. Die Ausstattung der Häuschen ist hochwertig, geschmackvoll und superschön. Der Ausblick aus dem Bett, von der Terrasse und sogar aus dem Badezimmer phänomenal. Das Essen war hervorragend (auch wenn mein Mann sich beim Abendessen am gemeinsamen Tisch leider sehr über die schnöseligen und arroganten Gäste geärgert hat, in der Vergangenheit haben wird ort nette Leute kennengelernt). Der Sundownerdrive zusammen mit einem weiteren Paar führte uns durch wunderschöne Landschaft, allerdings hätten wir gerne 15 Minuten früher an dem Platz ankommen können, damit die Sonne nicht schon so weit unten war. Trotzdem wars toll! Wolewdans ist sehr teuer, aber es wird einem als Gast auch viel geboten und das Konzept der Wolwedans Collection finde ich unterstützendswert (Ausweitung des Schutzgebietes, Abbau der Zäune, nachhaltiges Wirtschaften etc.).
Hier noch ein paar Fotos:
Teil 1503. Juli 2015
Teil 1609. Juli 2015
Unser Zwischenstopp auf dem Weg zum KTP ist das Helmeringhausen Hotel. Hier waren wir angenehm überrascht: der Empfang sehr freundlich durch Frau Basler, das Zimmer sauber, ordentlich, mit Moskitonetz. Es gibt einenSwimmingpool und vor allem einen sehr netten Garten mit Sitzgelegenheiten. Das Dinner war vorzüglich, und das FRühstück am nächsten morgen sehr üppig (mit Joghurt und Müsli, Brot und Brötchen, Eiern, Obst etc.).
Für eine Zwischenübernachtung ein toller Platz!
Teil 1711. Juli 2015
Von unserem nächsten Camp waren wir dann etwas enttäuscht... Vom Red Dune Camp hatten wir schon viel Positives, auch hier im Forum, gelesen. Unsere Erwartungen waren daher wohl auch sehr, bzw. zu hoch. Der Platz ist schön gelegen, aber er war ziemlich ungepflegt. Die Asche der vorherigen Gäste noch an der Feuerstelle, die Mülleimer nicht geleert, die Dusche und Toilette ungepflegt, kein Klopapier... Im Vergleich zum Namibrand Family Hideout fiel der Platz unserer Meinung nach ab. Allerdings war Pieter nett und das bei ihm gekaufte Oryxfleisch super. Als Zwischenstopp vor dem KTP gut gelegen.
Teil 1812. Juli 2015
Endlich wieder Kgalagadi! Unser ersten beiden Nächte verbringen wir im Kalahari Tented Camp. Die Ausstattung des Schlafzelts und der Küche ist gut: zwei bequeme Betten, Dusche, WC Waschbecken alles sauber, in der Küche genug Geschirr, Besteck und Töpfe, auch alles sauber und gut in Schuss. Der neue Shop im Mata Mata ist gut sortiert. Unsere Frage an der Rezeption nach (weiterer) Verfügbarkeit in Urikaruus und Grootkolk führt leider nicht zu Erfolg. Tiersichtungen im Auobtal waren ganz gut, nur die Raubtiere hatten sich alle versteckt, was wir auch schon von einigen Reisenden im Vorfeld gehört hatten...
Danach gings für eine Nacht nach Kiliekrankie, eines der schönsten Camps für uns. Die Aussicht von der Terrasse ist fantastisch. Vom Neubau eines weiteren Chalets haben wir nix gemerkt, außer einer mit Sichtschutz umzäunten Baustelle gegenüber des Parkplatzes.