23. April 2015 Okaukuejo - Camp Dolomite Vor Sonnenaufgang gehe ich mit einer Tasse Kaffee bewaffnet auf unseren Balkon. Ich habe mich noch nicht richtig hingesetzt, als ich eine Bewegung am Wasserloch wahrnehme. Beim Blick durchs Fernglas verschlägt es mir fast die Sprache – da steht doch tatsächlich eine Braune Hyäne! Leider bleibt das Zottelvieh nicht stehen, sondern entfernt sich von der Wasserstelle. Vielleicht habe ich mich bei der Sichtungsfee nicht deutlich genug ausgedrückt. Ich hatte ja lediglich gewünscht in diesem Jahr eine Braune Hyäne zu sehen – aber nicht gesagt, dass ich sie auch fotografieren will. Bis Silke auf den Balkon kommt, ist der Spuk schon vorbei. Wir packen unsere Sachen ins Auto und gehen zum Frühstück. Nach dem Frühstück verlassen wir gegen 6:45 Uhr Okaukuejo. Die Fahrt zum Dolomite Camp verbinden wir natürlich wieder mit einer ausgiebigen Pirschfahrt. Auf dem Weg zum Sprookieswoud, mit kurzem Zwischentopp in Leeubron (ohne Wasser) sehen wir Schakale, Springböcke, Zebras, Gnus,
Rothalsfalken, Giraffen, Oryx, Siedelweber, Kronenkiebitze, Perlhühner und Warzis. Im Geisterwald bietet sich uns ein trostloser Anblick. Auf kahlem Boden kümmern nur noch ein paar Moringas vor sich hin. Durch einen herbstlichen Mopanewald fahren wir weiter zum Charl Marais Damm und Ozonjuitji m´Bari. Während der Fahrt entdecken wir Gabelracken, Trauerdrongos, Siedelweber, Rotbauchwürger, Steppenfalken,
Singhabichte, Fuchsmanguste, Raubadler, Springböcke, Gackeltrappen, Turmfalken, Giraffen und Oryx.
Die Landschaft wird grüner und tierreicher. Rund um den Damm und die Wasserstelle beobachten wir viele Springböcke,
Zebras, Gnus,
Schabrackenschakale, Oryx, Graureiher, Kronenkiebitze, Stelzenläufer, Namaqua-Flughühner, Schildraben und Abdimsstörche. Gegen 9:15 Uhr fahren wir bei mittlerweile 28°C in den Westteil des Parks. Auf dem Weg nach Sonderkop sehen wir Strauße, Zebras, graue Termitenhügel, Oryx und „Rennschlangen“ die über die Pad huschen, bzw. mit einem „Knoten“ liegen bleiben. Bei der Wasserstelle entdecken wir ein Löwenmännchen mit zwei Weibchen,
Springböcke, Zebras, Strauße, Gnus, Red Hartebeester, Elands und Abdimsstörche. Bei der Weiterfahrt, via Teespoet (trocken) nach Tobieroem sehen wir Perlhühner, graue Termitenhügel, Strauße, Gnus, Zebras, Oryx, Kapkrähen, Gackeltrappen, Rotschopftrappen,
einen Elefant im Gebüsch und einen Raubadler. Bei Tobieroem beobachten wir Springböcke,
Oryx, Gnus, Zebras, Nilgänse, Kapkrähen und Kaptäubchen.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 6219. Juli 2015
23. April 2015 Etosha West - Camp Dolomite Die Fahrt geht weiter mit Springböcken, grauen Termitenhügeln, Steinböckchen,
Ameisenschmätzer
und rosa blühenden Pfeilgiftpflanzen (Adenium boehmianum).
Auf der offenen Grasfläche bei Nomab entdecken wir viele Strauße, Zebras,
Springböcke, Kapkrähen, Ameisenschmätzer, Weidelandpieper, graue Termitenhügel, Gabelracken, Oryx, Singhabichte und einen Sekretär. Auf der Weiterfahrt via Duineveld (nix los) sehen wir neben den üblichen Verdächtigen auch Giraffen. Bei einem Stopp am Wasserloch Dolomietpunt
beobachten wir nicht nur einen Elefant, Springböcke, Oryx, einen Sekretär und Gnus, sondern haben auch einen schönen Blick auf das Dolomite Camp und da fahren wir nun hin. Gegen 13:15 Uhr haben wir den Parkplatz vom Dolomite Camp erreicht. Mit unserem Gepäck stehen wir in der Mittagshitze bei 36°C und warten, dass uns Jemand abholt. Während der Wartezeit entdecke ich einen Wüstenrenner (Heliobolus lugubris).
Nach mehrmaligem Hupen und einer gefühlten Ewigkeit macht sich Irmela auf dem Weg zur Rezeption um Hilfe zu holen. Wie sich herausstellt, ist eines der zwei Golfcarts defekt und so gibt es Transportschwierigkeiten.
Nachdem unser Gepäck auf dem Golfwagen ist, werden wir zu unserem Bush Chalet (Nr. 8) gebracht.
Hier gibt es die nächste Überraschung – alles sieht schon recht abgewohnt aus, die Tür zum Balkon lässt sich kaum öffnen und Strom gibt es auch nicht. Da wir spätestens um 17:30 Uhr wieder im Camp sein müssen, schauen wir uns nur kurz um.
Dann machen uns dann auf den beschwerlichen Weg (ca. 20 Minuten) zu unserem Auto. Gegen 14:20 Uhr starten wir zu einer Pirschfahrt.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 6320. Juli 2015
23. April 2015 Etosha West - Camp Dolomite (Fortsetzung) Auf dem Weg nach Rateldraf und rund um die Wasserstelle entdecken wir Giraffen, Gabelracken,
Riesentrappen, Steppenzebras und Elefanten.
Bei Renostervlei sind
Steppenzebras, Elands, Graureiher, Nilgänse, Enten und Riesentrappen versammelt. Auf der Weiterfahrt Richtung Otjovasandu sehen wir Bergzebras,
Steppenzebras, Giraffen,
Dik-Diks,
graue und rote Termitenhügel, Kronenkiebitze, Oryx, Kudus, Gabelracken, Königswitwen, Spitzschwanzparadieswitwen, Strauße und blühende Pfeilgiftpflanzen, finden aber den Abzweig zur Pad nach Klippan nicht. Also fahren wir auf dem gleichen Weg zum Camp zurück. Gegen 17:15 Uhr sind wir wieder am Parkplatz und gut 20 Minuten später in unserem Chalet. Strom gibt es immer noch nicht und warmes Wasser zum Duschen auch nicht.
Als wir um 18:30 Uhr in der Bar ankommen, gehen die Lichter an. Wir bestellen Gin Tonic und warten auf Petra & Rolf (Tadi aus dem Forum). Als die Zwei auch nach unserem zweiten Gin Tonic noch nicht aufgetaucht sind, gehen wir zum Restaurant, wo die restlichen Gäste schon beim Hauptgericht angekommen sind. Während wir unsere lauwarme Butternut Suppe serviert bekommen, schauen wir uns die anderen Gäste an. Es sieht auch nicht so aus, als ob hier Petra und Rolf sitzen würden – zumal hier auch Keiner eine Blume im Knopfloch trägt. Zum Hauptgericht kann man zwischen Rindersteak, Oryxsteak und Schweinekotelett wählen. Wir entscheiden uns für das Oryxsteak mit Reis und Gemüse. Während wir beim Nachtisch sind, kommt ein Paar ins Restaurant und fragt nach Konni. Als ich mich melde, stellen sich die Beiden als Petra und Rolf vor. So findet unser kleines Forumstreffen doch noch statt. Wie sich herausstellt haben die Zwei in der Lounge gewartet, während wir in der Bar gesessen haben. Wir setzen uns zusammen und tauschen unsere Reiserlebnisse aus. Später werden wir mit dem Golfcart zu unserem Chalet gebracht. Obwohl wir eigentlich ziemlich müde sind ist an einen guten Schlaf bei den durchgelegenen Matratzen und quietschenden Betten nicht zu denken. Spätestens jetzt sehne ich mich nach dem bequemen Bett in Okaukuejo zurück.
LG Konni
Teil 6421. Juli 2015
24. April 2015 Etosha West - Camp Dolomite
Nach einem bescheidenen Frühstück laufen wir zu unserem Auto und starten gegen 7:20 Uhr bei 21°C zu einer ausgedehnten Pirschfahrt. Auf dem Weg nach Dolomietpunt sehen wir Weißflügeltrappen, Red Hartebeester, einzelne Gnus und, rund um die Wasserstelle selbst,
viele Steppenzebras, Sekretäre, Kronenkiebitze und Erdschmätzer.
Bei der Weiterfahrt nach Klippan entdecken wir Gabelracken, Gelbschnabeltokos, Steinböckchen,
graue Termitenhügel, zwei Honigdachse auf der Pad, Steppenzebras, Springböcke, Tausendfüßler und 2,1 Löwen im Gebüsch. Wenn einer der Löwen nicht kurz den Kopf gehoben hätte, wären wir bestimmt an ihnen vorbei gefahren.
Da die Katzen keine Anstalten machen, sich uns richtig zu zeigen, fahren wir weiter. In Klippan beobachten wir mehrere Schakale, Kronenkiebitze und Waffenkiebitze. Hinter Klippan ist die Pad gesperrt und so fahren wir wieder zurück. Die Löwen haben sich mittlerweile hingelegt und sind nur noch zu erahnen. So fahren wir weiter nach Rateldraf. Rund um die Wasserstelle entdecken wir Kapkrähen, Ameisenschmätzer, Kaptäubchen, Bergzebras, viele Steppenzebras und 1,2 Löwen unter einem Busch.
Während die meisten Zebras die Löwen fest im Blick haben,
paaren sich zwei Bergzebras.
Am Himmel entdecken wir einen einzelnen Flamingo. Bei Renostervlei sind Steppenzebras, Strauße, Red Hartebeester, Oryx, Erdhörnchen,
Trauerdrongos,
Nilgänse und Springböcke versammelt. Bei der Weiterfahrt sehen wir Gabelracken, Riesentrappen,
und, etwas weiter entfernt, viele Giraffen (20+) und Elefanten (3x10+).
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 6522. Juli 2015
24. April 2015 Etosha West - Camp Dolomite (Fortsetzung) Bei Jakkalswater findet ein Geiertreffen mit vielen Weißrückengeiern und ein paar Ohrengeiern statt.
Außerdem beobachten wir hier noch Graukopfrostgänse, Zebras, Strauße, Springböcke, Gnus und Abdimsstörche.
Rund um die Wasserstelle fallen weiß blühende "Kugelblumen" (Acrotome fleckii) auf.
Sie haben Ähnlichkeit mit den orange blühenden Löwenohren (Leonotis schinzii) und kommen nur in Namibia vor. Weiter geht es mit Termitenhügeln, Oryx,
Trauerdrongos, Gelbschnabeltokos, Gabelracken, einem Wiedehopf und Giraffen. Die holprige Zufahrt nach Duikerdrink hätten wir uns sparen können, außer ein paar Nilgänsen ist hier nichts los. Direkt am Hauptweg liegt das natürliche Wasserloch Okawao.
Rund um die Wasserstelle sehen wir Steppenzebras, Giraffen,
einen Raubadler, eine juvenile Höhlenweihe,
einen juvenilen Kampfadler,
Sekretäre, Red Hartebeester, Springböcke, Warzis, Graukopfrostgänse, Nilgänse, Waffenkiebitze, Strauße, Kammblesshühner und Kapkrähen. Die Giraffen absolvieren gerade eine „Gymnastikstunde“ und demonstrieren uns die Beweglichkeit ihres Halses.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 6623. Juli 2015
24. April 2015 Etosha West - Camp Dolomite (Fortsetzung) Bei einem saisonalen Wasserloch
entdecken wir Bergzebras,
Steppenzebras, Königswitwen, Oryx, Giraffen, Trauerdrongos, Singhabichte und Spitzschwanzparadieswitwen.
Bei Renostervlei hat sich an Tieren nicht viel geändert, nur, dass jetzt ein Erdschmätzer auf einem Termitenhügel Ausschau hält.
Auch rund ums Wasserloch Rateldraf hat sich nicht viel getan.
Die drei Löwen liegen bzw. sitzen immer noch unter dem Busch und werden von den Zebras nicht aus den Augen gelassen.
Auf dem Weg nach Klippan sehen wir Oryx, Giraffen,
Ameisenschmätzer, Termitenhügel, Trauerdrongos Steppenzebras, Weißflügeltrappen und, nach längerer Suche mit dem Fernglas, einen der Löwen.
An der Wasserstelle sind
Oryx, Steppenzebras, Red Hartebeester und Nilgänse. Wir entscheiden uns, nochmal nach Rateldraf zurück zu fahren, in der Hoffnung, dass sich bei den Löwen was tut. Doch die Löwen denken gar nicht daran uns zu unterhalten und so machen wir uns langsam auf den Rückweg.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 6724. Juli 2015
24. April 2015 Etosha West - Camp Dolomite (Fortsetzung) Kaum wieder auf der Hauptpad entdecke ich ein Spitzmaulnashorn.
Wir sind das einzige Auto und beobachten den mächtigen Bullen, wie er sein Revier markiert und dabei immer näher zur Pad kommt. Wir sind ganz begeistert, als er direkt in unsere Richtung schaut. Leider kommt in diesem Moment ein Auto um die Ecke und erschreckt den Bullen. Dieser ergreift die Flucht nach vorn und kommt direkt auf uns zu. Während wir vergeblich versuchen halbwegs gute Aufnahmen zu machen, fährt Irmela los und verhindert so das Zusammentreffen mit dem Koloss. Der ist sichtlich angepisst und rennt schnaubend davon. Auf der Weiterfahrt nach Dolomietpunt laufen zwei Honigdachse über die Pad.
Außerdem entdecken wir Giraffen, Perlhühner und Kudus. Am Wasserloch sind
ein Elefant, Giraffen, Red Hartebeester, Steppenzebras, Kronenkiebitze, Waffenkiebitze und Springböcke versammelt. Auf dem Rückweg zum Dolomite Camp sehen wir viel Springböcke, Red Hartebeester und Steppenzebras. Als wir gegen 17 Uhr am Parkplatz angekommen, haben wir diesmal Glück und das Golfcart kommt gerade angefahren. Man hatte uns für „Neuankömmlinge“ gehalten und so kommen wir in den Genuss einer Fahrt zu unserer Hütte.
Nach einer Dusche gehen wir zum Sundowner in die Bar.
Bei einem Gin Tonic schauen wir uns das Wetterleuchten an. Der Himmel ist stark bewölkt und es ist recht stürmisch. Im Restaurant bekommen wir heute eine lauwarme Tomatensuppe serviert. Als Hauptgericht steht heute Fisch, Schwein, T-Bone Steak oder Kudusteak zur Auswahl. Wir entscheiden uns für das Kudusteak, das mit Blumenkohl, rote Beete und leicht verkochten Hörnchennudeln serviert wird. Auf den Obstsalat zum Nachtisch verzichten wir. Auch heute haben uns das Essen und das ganze Ambiente im Restaurant nicht überzeugt. Da lob ich mir doch das viel verschmähte Restaurant in Okaukuejo. Dort kann man sich wenigstens Salat holen und das Fleisch vom Grill ist zumindest noch heiß. Nach dem Essen laufen wir zur Haltestelle und werden nach kurzer Wartezeit, gerade noch vor dem Regen, zu unserem Chalet gebracht. In der Nacht regnet es heftig.
LG Konni
Teil 6825. Juli 2015
25. April 2015 Etosha West Nach dem Frühstück bestellen wir unser „Taxi“ und laufen zu unserem Chalet. Zum Glück brauchen wir nicht lange auf unser Taxi zu warten und sind gegen 7:50 Uhr an unserem Auto. Anderen Gästen geht es nicht so gut, denn wir fahren an einigen vorbei, die ebenfalls abreisen wollen und vergeblich auf einen Gepäcktransport warten. Bei 22°C verlassen wir das Dolomite Camp in Richtung Klippan. Während der Fahrt sehen wir Steppenzebras, Gelbschnabeltokos, Trauerdrongos, Kapturteltauben, Tausendfüßler, Mahaliweber, Raubadler, Kudus, Strauße, Oryx, Kapkrähen, Rotschulterglanzstare und Red Hartebeester, jedoch keine Löwen. Rund um Klippan
beobachten wir Red Hartebeester; Graukopfrostgänse; Gnus, Namaflughühner, Waffenkiebitze, Schabrackenschakale, Nilgänse, Springböcke und Enten. Auf der Weiterfahrt nach Rateldraf entdecken wir Steinböckchen, viele Giraffen (20+),
Oryx, und Steppenzebras. Bei unserer Ankunft in Rateldraf zeigen sich zuerst nur ein paar Erdschmätzer und Kapkrähen. Dann kommen nach und nach Berg- und Steppenzebras.
Wir suchen die ganze Umgebung ab, aber die Löwen sind verschwunden. Wieder auf der Hauptpad, entdecken wir ein platt gefahrenes Stachelschwein. Auf dem Weg nach Jakkalswater sehen wir Bergzebras, Giraffen, Singhabichte, Ameisenschmätzer, Oryx, Steppenzebras, Erdschmätzer, Trauerdrongos und Termitenhügel, sowie beim Wasserloch
Oryx und Waffenkiebitze. Auf dem Weg nach Renostervlei kommen wir wieder am saisonalen Wasserloch vorbei und entdecken ein Gleitaarpaar,
Red Hartebeester, Bergzebras, Steppenzebras, Spitzschwanzparadieswitwen,
Königswitwen, Rotbauchwürger
und eine Panterschildkröte „Nosti“.
Bei Renostervlei beobachten wir Erdschmätzer,
Trauerdrongos, Strauße, Springböcke, Oryx, Nilgänse, Enten und Erdhörnchen.
Fortsetzung folgt!
LG und ein schönes Wochenende Konni
Teil 6927. Juli 2015
25. April 2015 Etosha West (Fortsetzung) Auf dem Weg zum Ausgang sehen wir viele Giraffen,
„Potholes“
und Felsenagamen.
Gegen 11:45 Uhr verlassen wir den Etosha Park durch das Galton Gate.
Fortsetzung folgt!
LG und eine schöne Woche Konni
Teil 7027. Juli 2015
Fazit Etosha Auch in diesem Jahr zählte Etosha wieder zu den Highlights der Reise und wir haben viel gesehen und erlebt. Leider hatten wir diesmal keine Leopardensichtung, wurden dafür aber mit vielen Wasservögeln und Gabelracken entschädigt. Nachdem wir 2011 den Westteil als „Transitstrecke“ nach Okaukuejo benutzt hatten, wollten wir ihn diesmal ausgiebig erkunden und gönnten uns 2 Übernachtungen im Dolomite Camp. Im Nachhinein hat mir die 2011er Variante besser gefallen. Da viele Wasserlöcher gesperrt (auf Karte rot markiert) sind, waren die Pirschfahrten doch recht eintönig.
Das Dolomite Camp hat uns nicht so recht überzeugt. Es sah schon alles recht verwohnt aus, die Betten waren eine Katastrophe und das Essen eher Mittelmaß. Hinzu kommt, dass man durch den weiten Weg bis zum Parkplatz jedes Mal viel Zeit verliert. Man muss mindestens 20 Minuten Zeit einplanen bis man am Auto ist. Hinzu kommt, dass man ja auch noch die Fotoausrüstung, Getränke und alles was man sonst noch für die Pirschfahrt braucht zum Auto schleppen muss.
Das Rastlager Okaukuejo ist für mich schon allein wegen dem Wasserloch ein Muss. Auch in diesem Jahr gab es an unserer Unterkunft nichts auszusetzen und das Bett war super! Das Restaurant hat zwar eher den Charme einer Kantine, aber am Buffet sind wir bis jetzt immer satt geworden. Die Salate und das Fleisch vom Grill waren wirklich nicht schlecht. Hier hat es mir zumindest besser als im Dolomite Camp geschmeckt.
Die Mushara Lodge ist für uns idealer Ausgangspunkt für Pirschfahrten rund um Namutoni. Hier stimmt einfach alles und es ist jedes Mal wie nach Hause kommen. Mushara Lodge
LG Konni
Teil 7128. Juli 2015
25. April 2015 Etosha West - Toko Lodge Bei 30°C fahren wir auf der Teerstraße C35, am Abzweig zur Toko Lodge vorbei, nach Kamanjab. Nach einem kurzen Tankstopp fahren wir wieder ein Stück auf der C35 zurück und biegen dann auf die Rüttelpiste D2763 und später auf die D2695 ab. Auf der Fahrt zur Toko Lodge auf der Farm Rustig entdecken wir Trauerdrongos, rote Termitenhügel, Grautokos, Schafe, Rinder, Esel, Ziegen, Singhabichte, Springböcke, Sekretäre, Königswitwen, Rotbauchwürger, Riesentrappen und Goldbugpapageien. Um 13:20 Uhr haben wir die Toko Lodge erreicht und werden von der Besitzerin Karola begrüßt.
Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben, schaue ich mich etwas im schönen Garten um.
Um 15:30 Uhr gibt es Kaffee und Kekse. Eine halbe Stunde später starten wir mit dem Besitzer Nico und Tyron zu einer Pirschfahrt auf dem Farmgelände. Dabei sehen wir Monteirotokos,
25. April 2015 Etosha West - Toko Lodge (Fortsetzung)
Nach einem Sundowner-Stopp mit mehr Gin als Tonic machen wir uns auf die Suche nach dem kleinsten Vertreter aus der Familie der Hyänen. Wie schon bei unserem Besuch im Jahr 2011 haben wir auch dieses Mal Glück und finden einen der scheuen Erdwölfe.
Wir beobachten ihn eine Zeit lang und machen uns dann auf den Rückweg zur Lodge. Gegen 18 Uhr sind wir zurück und genießen nach einer Dusche einen weiteren Gin Tonic am Lagerfeuer. Wir sind zurzeit die einzigen Gäste in der Lodge und haben so das ganze Restaurant für uns. Es gibt Melone mit Rauchfleisch, Gulasch mit Nudeln und Gemüse und zum Nachtisch Karamellpudding. Bei Bier und Wein lassen wir den Tag Revue passieren. Auch heute haben wir wieder viel gesehen und erlebt und ich kann, nach der Erdwolf-Sichtung, einen weiteren Wunsch von meiner Liste abhaken.
Für uns ein idealer Zwischenstopp auf dem Weg von oder nach Etosha West. Gerade in der Trockenzeit kann man im schönen Garten sehr viele Vögel – allen voran Drosselwürger,
Nacktohrdrosslinge
und Monteiro Tokos - beobachten.
Unschlagbar ist die Nachmittagspirschfahrt. Hier sind die Chancen, einen Erdwolf zu sehen recht groß. Wir waren nun das zweite Mal hier und hatten jedes Mal das Glück.
LG Konni
Teil 7431. Juli 2015
26. April 2015 Toko Rustig Lodge - Teufelsbach Um 8:30 Uhr Abfahrt bei 18°C. Unterwegs auf Pad D2695, D2763 und Teerstraße C35 sehen wir Kapkrähen, Singhabichte, Kapturteltauben, Grautokos, Springböcke, Rinder, Schafe, Kaptäubchen, sowie rote und graue Termitenhügel. Gegen 9 Uhr erreichen wir, bei mittlerweile 25°C, Kamanjab. Von hier geht’s auf der C40 und C38 nach Outjo. Dabei entdecken wir Trauerdrongos, Gabelracken, Singhabichte, Raubadler, Weißscheitelwürger, Rinder, Gelbschnabeltokos und Mahaliweber. Nach einer kurzen Pause fahren wir auf der C38 nach Otjiwarongo und von dort auf der B1 via Okahandja zurück nach Teufelsbach. Gegen 13:30 Uhr sind wir wieder auf der Farm. Hier werden wir diesmal nicht nur von Bruno, Mark und den Hunden begrüßt,
sondern auch von Jack und Elisabeth. Die Beiden waren längere Zeit im südlichen Afrika unterwegs und verbringen ihre letzten Tage hier auf Teufelsbach. Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit Ochsenschwanz, Hähnchenkeule, Kartoffelstampf und gemischtem Salat ist erst einmal Siesta und Hundeknuddeln angesagt.
Den Tag lassen wir mit einer Fahrt zum Cheetah-Damm ausklingen. Bei Gin Tonic und Sekt genießen wir einen schönen Sonnenuntergang und fahren dann zum Farmhaus zurück.
LG Konni
Teil 7502. Aug. 2015
27. April 2015 Teufelsbach Heute steht Shopping in Windhoek auf dem Programm. Nachdem wir die letzten Souvenirs gekauft haben, essen wir noch eine Kleinigkeit und fahren dann nach Klein Windhoek und bringen das Auto zurück. Bruno wartet schon bei Nicole auf uns. Nachdem wir dann auch noch unsere neuen Einkaufstaschen abgeholt haben,
fahren wir nach Teufelsbach zurück. Jack und Elisabeth sind schon in Aufbruchsstimmung, sie fliegen heute Abend nach Hause. Während Irmela die Beiden zum Flughafen bringt, fahren wir mit Bruno zum Vlei-Damm und genießen dort unseren Sundowner mit Gin Tonic und Co.
Wieder am Farmhaus kocht Bruno Spaghetti mit Tomatensoße und wir kümmern uns um den Salat. Zum Essen ist dann auch Irmela vom Flughafen zurück.
LG Konni
Teil 7604. Aug. 2015
28. April 2015 Teufelsbach Morgens erledigen wir letzte Besorgungen (Rauchfleisch & Biltong) in Okahandja. Am Nachmittag brechen wir rechtzeitig zu unserer Sundowner-Fahrt auf, um den letzten Sonnenuntergang richtig genießen zu können. Doch es kommt anders, als gedacht. Silke fährt mit dem Quad vorne weg, um nicht so viel Staub schlucken zu müssen. Irmela und ich im Pickup hinterher. Vorbei am Skeln- (Schelm) und Maro-Damm fahren wir zum Mark-Damm.
Plötzlich hören wir ein lautes Zischen und beim Aussteigen sehen wir die Bescherung - wir haben einen Plattfuß.
Silke ist mittlerweile schon außer Sichtweite und Irmela macht sich durch Hupen bemerkbar. Bis Silke kommt, hat Irmela schon alles für den Reifenwechsel vorbereitet. Okay schnell Reifen wechseln und weiter - falsch gedacht - eine Mutter lässt sich nicht lösen. Irmela gibt unser Problem über Funk an Bruno durch und, da der Damm nicht weit ist, spielt Silke Taxi.
Nacheinander fährt sie uns mit dem Quad zum Damm und wir sind rechtzeitig zum Sonnenuntergang dort.
Als wir den Sekt öffnen ist dann auch Bruno zur Stelle. So genießen wir unseren letzten Sundowner für diese Reise. Anschließend fahren wir zum Farmhaus zurück. Zum Abendessen steht heute Brunos Hühnchen-Risotto auf dem Programm. Bei dem einen oder anderen Gläschen lassen wir unsere Tour Revue passieren und schmieden schon Pläne für den nächsten Aufenthalt.
LG Konni
Teil 7704. Aug. 2015
29. April 2015 Teufelsbach - Flughafen Unseren letzten Urlaubstag lassen wir ruhig angehen. Nach dem Frühstück packen wir schon mal unsere Sachen zusammen. Dann unternehmen wir noch eine kleine Farmrundfahrt zum Heiko Damm und River Camp.
Der Heiko Damm ist von einer grünen Schicht überzogen. Wir vermuten erst, dass es Algen sind, aber beim näheren Hinsehen erkennen wir, dass es sich um Wasserlinsen handelt. Nachdem wir vom River Camp noch ein paar Aufnahmen gemacht haben,
geht es zum Farmhaus zurück. Nach einer kurzen Pause erfüllt Mark Silke noch einen Wusch und gibt ihr eine Fahrstunde auf dem Grader.
Nachdem dann unsere letzten Sachen im Koffer verstaut sind, heißt es Abschied nehmen. Irmela bringt uns zum Flughafen, wo schon eine lange Schlange am Schalter steht. Aber wir haben ja schon unsere Plätze. Nachdem wir erfolgreich eingecheckt haben verabschieden wir uns von Irmela. Diesmal klappt das sogar ohne Tränen – wir kommen ja schließlich bald wieder zurück!
Pünktlich um 20:35 Uhr startet der Airbus A330-200 zum Flug SWA285 nach Frankfurt. Anders als beim Hinflug ist die Maschine gut besetzt und wir können uns leider nicht so breit machen. Aber mit genügend Gin Tonic, Bier und Wein schlummern wir doch ein wenig und träumen von Afrika.
30. April 2015 Ankunft in Frankfurt Nach einem unspektakulären Flug landen wir relativ pünktlich gegen 8 Uhr in Frankfurt. Zeitgleich mit uns kommen Flieger aus China und der Türkei, sodass der Zoll beschäftigt ist und wir ohne lästige Kontrollen durchkommen. Wir bekommen auch gleich ein Taxi und sind so gut 20 Minuten später zuhause. Hier stellen wir nur kurz die Koffer ab und gehen dann zum Frühstück zu meiner Schwester. So gestärkt machen wir uns an die Erstversorgung unserer tierischen Mitbewohner und holen dann unsere Raubtiere ab. Die Zwei freuen sich riesig, uns wieder zu sehen. Allerdings wird Cimanis Freude etwas gedämpft, nachdem sie gleich wieder zum Tierarzt darf. Ihr Bruch verheilt zwar ganz gut, aber das OK zum Herumtoben bekommt sie immer noch nicht.
Der Alltag hat uns wieder eingeholt – was bleibt ist die Erinnerung an eine schöne Reise und die Vorfreude auf unsere nächste Reise!
So, liebe Mitfahrer - ihr habt es geschafft! Vielen Dank für Euer Durchhaltevermögen!!!
Im Laufe der nächsten Tage werde ich noch ein kleines Fazit der Reise einstellen und eine Liste mit unseren Sichtungen.
LG und einen schönen Abend Konni
Teil 7819. Okt. 2015
Hallo Zusammen,
wir haben letzte Wochen leider schlechte Nachrichten von AfriCat erhalten. Gepardin Spirit ist am 10. Oktober gestorben. Todesursache war, laut beigefügtem Obduktionsbericht, eine Blutvergiftung nach einer Perforation eines Magengeschwürs. Wir hatten sie ja noch im April, kurz nach ihrem 2ten Geburtstag, besucht und werden sie in guter Erinnerung behalten.