Um den Reisebericht ohne Kommentare zu lesen - bitte rechts oben die Sonne anklicken!
Hallo Zusammen,
auch für unsere 10te (Konni) bzw. 8te (Silke) Namibia-Tour blieben wir beim altbewährten Muster: Wir planen unsere Namibia-Reisen von Deutschland aus und überlassen die Buchungen dann einem befreundeten Safariunternehmen in Windhoek. Damit wir uns voll aufs Fotografieren konzentrieren können, sind wir auf unseren Reisen mit Fahrer(in) unterwegs. Nachdem wir die ersten Jahre „klassische Rundreisen“ gemacht haben, gönnen wir uns nun z.T. mehrtägige Aufenthalte an unseren Lieblingsplätzen. So haben wir genug Zeit und Muße uns die Tier-und Pflanzenwelt in aller Ruhe anzuschauen. Da wir viele der Unterkünfte schon mehrmals besucht haben, ist es für uns meist so etwas wie ein nach Hause kommen! Ganz großen Anteil dabei hat unsere Fahrerin Irmela, die uns nun schon zum 7ten Mal auf unserer Tour begleitet. Sie und ihr Mann Bruno sind „unsere Familie“ in Namibia und der Aufenthalt auf ihrer Farm Teufelsbach (zwischen Windhoek und Okahandja) gehört immer zu den Highlights der Reisen!
Wir möchten Euch gerne wieder an unserer schönen Tour in Form eines Reiseberichts mit vielen Fotos teilhaben lassen.
Hier schon mal ein kurzer Überblick über unsere Tour:
05.04.15 Flug nach Windhoek 06.04.15 Farm Teufelsbach 07.04.15 Farm Teufelsbach - Bagatelle Kalahari Game Ranch (Dune Chalet) 08.04.15 Bagatelle - Kalahari Game Lodge (bei Mata Mata) 09.04.15 Kgalagadi Transfrontier Park (Polentswa Lodge) 10.04.15 Kgalagadi Transfrontier Park (Rooiputs Lodge) 11.04.15 Kgalagadi Transfrontier Park (Rooiputs Lodge) 12.04.15 Kgalagadi Transfrontier Park (Rooiputs Lodge) 13.04.15 Kgalagadi Transfrontier Park - Kalahari Game Lodge (bei Mata Mata) 14.04.15 Kalahari Game Lodge - Kalahari Red Dunes Lodge 15.04.15 Kalahari Red Dunes Lodge – Farm Teufelsbach 16.04.15 Farm Teufelsbach - Okonjima Villa 17.04.15 Okonjima Villa 18.04.15 Okonjima Villa 19.04.15 Okonjima – Etosha N.P. (Mushara Lodge) 20.04.15 Etosha N.P. (Mushara Lodge) 21.04.15 Etosha N.P. (Premier Waterhole Chalet, Okaukuejo) 22.04.15 Etosha N.P. (Premier Waterhole Chalet, Okaukuejo) 23.04.15 Etosha N.P. (Bush Chalet, Camp Dolomite) 24.04.15 Etosha N.P. (Bush Chalet, Camp Dolomite) 25.04.15 Camp Dolomite - Rustig Toko Lodge 26.04.15 Rustig Toko Lodge – Farm Teufelsbach 27.04.15 Farm Teufelsbach 28.04.15 Farm Teufelsbach 29.04.15 Farm Teufelsbach – Rückflug nach Frankfurt
Viel Spaß beim Mitreisen!
Konni
Teil 217. Mai 2015
So, liebe Mitfahrer,
ich hoffe ihr habt alle ein Plätzchen gefunden und Euch angeschnallt!
Willkommen an Bord und viel Spaß!!!!!!
05. April 2015: Flug nach Windhoek Nachdem wir unsere Tiere und Pflanzen versorgt und unser Sachen gepackt haben, fahren wir mit dem Taxi zum Flughafen. Am Air Namibia Schalter herrscht kaum Betrieb und wir sind Ruckzuck unser Gepäck los. Anschließend gehen wir noch eine Kleinigkeit essen. Gegen 19:30 Uhr wird unser Flug aufgerufen und wir begeben wir uns in den Airbus A330-200 (Plätze 9 A & 9 C). Mit so einer leeren Maschine sind wir noch nie nach Namibia geflogen – fast die gesamte Mittelreihe ist leer. Nachdem die Türen geschlossen sind, beginnt ein reger Sitzplatztausch. Auch ich nutze die Gelegenheit und habe so eine Mittelreihe für mich. Pünktlich um 20:10 Uhr startet Flug SWA286 von Frankfurt nach Windhoek (ca. 8.120 km).
Mit Gin Tonic stimmen wir uns auf die Reise ein und nach einem Gläschen Bier und Wein stellt sich bald die nötige „Bettschwere“ ein.
06. April 2015: Flughafen - Teufelsbach Überpünktlich landen wir um 4:30 Uhr (MESZ – 1 h) auf dem internationalen Flughafen „Hosea Kutako“ in Windhoek. Bis die Einreiseformalitäten erledigt sind und wir unsere Koffer haben vergeht einige Zeit. Da wir jedoch eine Stunde früher als geplant angekommen sind, müssen wir noch etwas auf Irmela warten. Ich nutze die Zeit und tausche am Wechselschalter Euros gegen NAD. Pünktlich zur planmäßigen Ankunftszeit kommt Irmela. Sie ist ganz verwundert, dass wir schon auf sie warten. Sie ist nicht die Einzige, die von der frühen Ankunft überrascht wurde – der Schalter von der Autovermietung öffnet auch erst später und der MTC Schalter bleibt geschlossen. Nachdem unser Gepäck im Toyota Fortuner verstaut ist, fahren wir nach Teufelsbach.
Gegen 7 Uhr sind wir, nach fast 18 Monaten Namibia - Abstinenz, „endlich wieder Daheim“ und werden von Bruno und Mark, sowie den Hunden (Simmi, Bianca, Seppel, Moja & Marley) und Katze Löle begrüßt. Nach einem leckeren Sektfrühstück starten wir mit Bruno und Mark zu einer kleinen Farmrundfahrt. Während ich mit den Beiden im Pickup mitfahre, düst Silke im Quad vorne weg.
Nachdem wir die letzten Jahre ja immer erst im September / Oktober auf Teufelsbach waren, sind wir ganz begeistert, wie hier alles grünt und blüht! Die Regensaison hat zwar recht spät eingesetzt, aber zum Glück waren die Regenfälle so ergiebig, dass die Dämme gut gefüllt sind. Neben Nguni-Rindern
entdecken wir ein paar Kudus, einen Schakal
und diverse Vögel. Der Himmel ist zwar recht bedeckt, aber für einen leichten Sonnenbrand bei Silke reicht die Sonne allemal. Zum Mittagessen gibt es leckere Kudu- und Oryxsteaks mit Rösti und gemischtem Salat. Später starten wir dann zu einer obligatorischen Sundownerfahrt.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 318. Mai 2015
06. April 2015: Teufelsbach (Fortsetzung)
Bei Gin Tonic genießen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang.
Nach dem Abendessen unterhalten wir uns noch ein wenig und fallen dann todmüde ins Bett.
Gute Nacht!
Teil 419. Mai 2015
07. April 2015: Teufelsbach - Bagatelle Kalahari Game Ranch Heute beginnt unsere Reise in Richtung Süden. Um 8 Uhr verlassen wir Teufelsbach bei stark bewölktem Himmel. Nachdem wir uns in Windhoek mit Getränken und Knabbereien versorgt haben, geht es weiter auf der B1 via Rehoboth und Tropic of Capricorn (der Wendekreis des Steinbocks liegt ca. 25 km südlich von Rehoboth) nach Kalkrand.
Unterwegs entdecken wir u.a. Paviane, Singhabichte und Gabelracken. Nach einem kurzen Tankstopp in Kalkrand fahren wir weiter auf der C21 und D1268 zur Bagatelle Kalahari Game Ranch, die inmitten der Kalahari Wüste liegt. Bald sehen wir die ersten Dünen mit gelb blühenden Morgensternen, sowie schöne Siedelwebernester, Erdhörnchen, Gackeltrappen, Perlhühner, Oryx, Springböcke, Singhabichte, Steppenfalken und Termitenhügel. Gegen 13:45 Uhr haben wir die Bagatelle Kalahari Game Ranch erreicht und werden wir von Managerin Angela mit Saft und kalten Tüchern begrüßt. Als Überraschung von African Bushbird wurde für uns am Nachmittag ein Game Drive gebucht. Angela will uns zusätzlich noch die Geparden-Fütterung mit anschließendem Sundowner schmackhaft machen – stößt da bei uns allerdings auf taube Ohren. Wir haben das Ganze schon mal im Jahr 2005 mitgemacht und fanden es nicht so berauschend und total überteuert. Nachdem sie merkt, dass mit uns kein Geschäft zu machen ist, bietet sie uns die Geparden-Fütterung für umsonst an und da können wir dann ja schlecht nein sagen. Nachdem das geregelt ist, beziehen wir eins der, etwas oberhalb auf einer Düne stehenden, "Dune Chalets" (Nr. 2).
Diese Holzhäuser stehen auf Stelzen mit Blick auf eine Wasserstelle und in die Weite der Kalahari. In der Anlage laufen ein zahmes Eland, Springböcke und Pfaue umher. Nachdem es schon den ganzen Tag stark bewölkt war, fängt es heftig zu regnen an. Um 15 Uhr starten wir, bei nachlassendem Regen, mit Guide Pedro und einem deutschen Paar zum Game Drive. Während der Fahrt sehen wir Red Hartebeester,
Mahali- & Siedelweber, sowie als Highlight des Tages …………. 😗
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 520. Mai 2015
07. April 2015: Teufelsbach - Bagatelle Kalahari Game Ranch (Fortsetzung)
einen Löffelhund.
Nach 2 Stunden sind wir wieder an der Lodge. Das deutsche Paar steigt aus und ein Schweizer Paar, sowie eine belgische Familie steigen zu und wir fahren zum Gepardengehege. Die anschließende Geparden-Fütterung ist ein kurzes Vergnügen. Jeder der 3 Geparden (Etosha, Tuano & Rolf) schnappt sich einen Fleischbrocken und zieht sich damit zurück.
Zwei der Tiere hatten vermutlich eine Meinungsverschiedenheit – sie zeigen zumindest deutliche Spuren eines Kampfes. Nach 15 Minuten verlassen wir schon wieder das Gehege und fahren zum Sundowner auf eine Düne. Bei Gin Tonic und Knabbereien genießen wir ein tolles Farbenspiel am Himmel.
Gegen 18 Uhr werden wir zu unserem Chalet gefahren. Um 19 Uhr gehen wir zum Abendessen. Die Vorspeise (Tiger Prawns bzw. Springbock-Carpaccio) und der Nachtisch (Brandy-Cake bzw. Vanilleeis mit Karamellsoße und Nüssen) werden serviert. Das Hauptgericht wird als Buffet angeboten. Neben leckerem Oryxsteak vom Grill gibt es Hühnchen, fettes Lamm, Bratkartoffeln, überbackener Brokkoli, Rotkohl und Pfeffersoße.
LG Konni
Teil 622. Mai 2015
Fazit Bagatelle Kalahari Game Ranch
Auch unser zweiter Aufenthalt in der Bagatelle Kalahari Game Ranch hat uns nicht restlos überzeugt. An der Lage und den Dune Chalets gibt es nichts auszusetzen und auch das Essen war diesmal besser. Was uns jedoch gar nicht gefallen hat, war die Art, wie uns bei unserer Ankunft die Aktivitäten aufgedrängt wurden.
Obwohl wir für die Geparden-Fütterung nichts bezahlen mussten (kostet normalerweise stolze 250 N$) waren wir davon nicht begeistert. Die Tiere sahen nicht gerade gesund aus und das ganze Spektakel dauerte noch nicht mal 15 Minuten.
Nicht nur die Geparden-Fütterung ist meiner Meinung nach überteuert – auch die 50 N$ für ein Glas Hauswein „Chateau Karton“ finde ich recht happig.
Nach dem Frühstück fahren wir um 8:40 Uhr bei stark bewölktem Himmel weiter Richtung Süden. Auf der gut einstündigen Fahrt auf Pad D1268 und der Teerstraße C20 nach Stampriet sehen wir Springböcke, Strauße, Termitenhügel, Singhabichte und Gackeltrappen. Auf Pad C15 geht’s weiter, am Trockenflusstal des Auob entlang, Richtung Gochas. Durch intensive Bewässerung wird hier Landwirtschaft betrieben. Auf dem fruchtbaren Boden wird Gemüse, Mais und Luzerne angebaut. Aber auch Weiden mit Pferden, Rindern, Schafen und Ziegen sind zu sehen. An wilden Tieren entdecken wir neben ein paar Klippschliefern,
Erdhörnchen und mehreren Waranen
an und auf der Pad, auch 2 Löffelhunde. Auf diese hätte ich jedoch gerne verzichtet, denn die armen Tiere waren tot. Gegen 11 Uhr erreichen wir Gochas. Nach einem Tankstopp gönnen wir uns einen Kaffee im Stoney's Country Hotel. Das Personal hier ist genauso verschlafen wie der ganze Ort! Es wird richtig kompliziert als wir Kaffee und Cola bestellen. Für den Kaffee ist nämlich die Küche zuständig. Silke ist schon mit ihrer Cola fertig als unser Kaffee kommt. Eigentlich ist es nur heißes Wasser, das Instantpulver müssen wir selber einrühren. Um 11:50 Uhr fahren wir bei stark bewölktem Himmel und 30°C weiter. Auf der Pad gibt es teilweise noch Wasserpfützen vom letzten Regen. Plötzlich entdecken wir mitten auf der Pad eine große Pantherschildkröte. Wir steigen aus und betrachten uns das Prachtexemplar etwas genauer.
Wie bei jeder Schildkrötensichtung, folgt nun das übliche Prozedere: Nachdem Silke das Panzertier getauft hat, sorgen wir dafür, dass das Tier von der Straße kommt. Bei dem Riesenteil ist das gar nicht so einfach – Schildi „Kalahari“ wiegt bestimmt über 15 kg!
Bald darauf entdecken wir eine zweite Pantherschildkröte. „Auob“ ist zwar auch ein stattliches Tier, ist aber bei Weitem nicht so schwer.
Das nächste was uns begegnet, ist eine Horde Erdmännchen. Sie huschen quer über die Pad zu ihrem Bau.
Für mich hat sich somit schon einer meiner Wünsche (Erdmännchen, Braune Hyäne und Erdwolf) erfüllt und ich bin happy! Wir beobachten die putzigen Tiere eine Zeit lang und fahren dann weiter um kurze Zeit später wieder anzuhalten. Diesmal sind es zwei junge Sternschildkröten.
Eine läuft mitten auf der Pad, die andere am Rand entlang. Nachdem wir auch die „Kalahari-Starlights“ in Sicherheit gebracht haben, geht es weiter zur Kalahari Game Lodge. Während der Fahrt entdecken wir außerdem noch Siedelweber mit z.T. sehr großen Nestern, Mahaliweber, Fuchsmanguste, Erdhörnchen, Perlhühner, Gelbschnabeltokos, Grautokos, Gackeltrappen, sowie schöne Blumen
Morgensterne (Tribulus zeyheri) und Gelbe Spinnenpflanzen (Cleome angustifolia).
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 824. Mai 2015
08. April 2015: Kalahari Game Lodge (Fortsetzung)
Gegen 14:30 Uhr werden wir von Managerin Marietjie Ludeke und Alex mit einem kühlen Saft begrüßt. Die Lodge liegt unweit des Kgalagadi Transfrontier Park und besteht aus 8 schön ausgestatteten Chalets. Wir bekommen das Duiker Chalet A zugeteilt.
Von unserer Veranda hat man einen tollen Blick auf die Kalahari-Dünen und das trockene Flusstal des Auob, wo sich gerade eine Herde Springböcke aufhält. Es sieht recht gewittrig aus und so mache ich erst einmal ein paar Aufnahmen von der Lodge, während sich Silke um den Blog kümmert.
Wir haben zwar Strom im Zimmer aber weder Handy noch Internetempfang. Bald geht ein heftiger Gewitterregen nieder. Wir nutzen die Zeit und widmen uns der Buchführung und Körperpflege. Als der Regen nachlässt gibt es zum Sundowner Sekt auf unserer Terrasse.
Es ist recht windig und vom Sonnenuntergang ist nichts zu sehen – Hauptsache der Sekt ist kühl und schmeckt. Anschließend gehen wir zum Restaurant. Es gibt vegetarische Frühlingsrolle, Rindersteak mit Couscous und gemischtem Gemüse und zum Nachtisch Cheesecake mit Eis, worauf ich allerdings verzichte. Nach dem Essen versucht Silke noch vom Büro aus den Blog loszuschicken – allerdings auch hier ohne Erfolg. So machen wir uns auf den Rückweg zu unserem Chalet. Es ist immer noch recht stürmisch und wir kommen gerade noch vor dem nächsten Gewitterschauer nach Hause.
Fazit Kalahari Game Lodge Die Lodge war für uns ein idealer Zwischenstopp auf dem Weg zum KTP. Die modernen Chalets sind hell und freundlich eingerichtet mit kleiner Küche und Terrasse. Unschlagbar ist die kurze Entfernung (18 km) zum Parkeingang in Mata Mata.
LG Konni
Teil 925. Mai 2015
09. April 2015: Kalahari Game Lodge - Polentswa Während es in der Nacht noch recht stürmisch und regnerisch war, hat sich das Wetter wieder beruhigt. Bei angenehmen 21°C setze ich mich mit einer Tasse Kaffee auf unsere Terrasse und beobachte Springböcke Rotbauchwürger und Tausendfüßler.
Nach dem Frühstück verlassen wir die Kalahari Game Lodge und fahren 18 km auf der C15 bis zum Parkeingang Mata-Mata. Hier melden wir uns erst einmal in Namibia ab und stellen die Uhren wieder eine Stunde vor (= MESZ). Der Kgalagadi Transfrontier National Park ist ein durch die Zusammenlegung des Kalahari-Gemsbok-Nationalpark (Südafrika) und des Gemsbok-Nationalpark (Botswana) entstandenes Naturschutzgebiet in der Kalahari (auch Kgalagadi genannt) mit einer Fläche von rund 38.000 Quadratkilometer. Der KTP gehört zu den sogenannten Peace Parks in denen sich Menschen und Tiere frei bewegen können. Als nächstes geht es zur Tankstelle um zu Tanken und Luft aus den Reifen zu lassen. Um 9:15 Uhr starten wir unsere Reise durch den KTP. Auf der Fahrt am trockenen Flusstal des Auob entlang halten wir Ausschau nach Tieren und besuchen dabei auch mehrere Wasserstellen. Wir entdecken Senegaltauben, Strauße,
Kronenkiebitze, Oryx, Gnus, Rotbauchwürger, Trauerdrongos, Springböcke und eine kleine Pantherschildkröte „Mata Mata“. Die erste Wasserstelle auf unserem Weg ist Sitzas. Hier entdecken wir Springböcke und Strauße. Bei der Weiterfahrt bekommt unser Auto gleich eine Unterbodenwäsche. Im Park hat die Regensaison zwar etwas später eingesetzt, aber so wie auf manchen Wegen das Wasser steht, hat es z.T. recht heftig geregnet. Das macht sich auch an der Landschaft bemerkbar.
Überall grünt und blüht es und das Gras steht hoch. Von den Farben ist es noch schöner, als ich es mir vorgestellt habe. Rote Sand, blauer Himmel mit weißen Wolken, dazu sattgrüne Bäume und Büsche, gelbblühende Morgensterne und hohes Gras. Während der Fahrt via Craig Lockhart und Urikaruus nach Kamqua sehen wir Riesentrappen, Singhabichte, einen braunen Schlangenadler, 5 Löwen,
Kampfadler, Trauerdrongos, Mahaliweber, Schwalbenschwanzbienenfresser und Gnus. Nach einer kurzen Pause am Picknickplatz bei Kamqua verlassen wir gegen 13 Uhr das Auob-Tal und fahren auf der Kamqua Dünenstraße Richtung Nossob-Tal. Die Straße macht ihrem Namen alle Ehre - es geht immer rauf und runter über die Dünen. Am Wegrand entdecken wir Strauße, Oryx,
Kalahari-Heckensänger, Riesentrappen, Kapturteltauben und Rotbauchwürger. Vorbei an den Wasserlöchern Vaalpan, Morevet und Eland erreichen wir bei Dikbaardskolk die Hauptstraße im Nossob-Tal. Am Picknickplatz Dikbaard machen wir gegen 14:15 Uhr bei 30 °C erst einmal eine kurze Pause.
Fortsetzung folgt!
Teil 1026. Mai 2015
09. April 2015: Kalahari Game Lodge – Polentswa (Fortsetzung)
Auf dem Weg via Dikbaardskolk, Cheleka, Kaspersdraai und Rooikop nach Nossob entdecken wir u.a. Singhabichte (adult & juvenil),
Gaukler,
viele Oryx, Schabrackenschakale, Red Hartebeester,
Vierstreifenmäuse, Steppenlerchen, Springböcke, Singhabichte, Strauße, Red Hartebeester, Oryx, Siedelwebernester, Steinböckchen, Kudus und eine schön gefärbte Kapkobra, die gerade einen Vogel verspeist.
Wir waren so mit 2 jungen Singhabichten beschäftigt, dass uns die Schlange zuerst gar nicht auffiel. Erst als wir weiterfahren wollten fiel uns das Stück Plastik unter dem Baum auf, das sich bei genauerem Hinsehen als Kapkobra entpuppte. Gegen 16 Uhr erreichen wir Nossob. Nachdem uns Irmela hier für den Park angemeldet hat fahren wir weiter. Am Straßenrand warnt ein Schild vor Schildkröten, aber uns läuft keine über den Weg. Dafür entdecken wir auf dem Weg via Cubitje Quap, Kwang, Bedinkt, Langklaas und Kousant nach Polentswa Burchell´s (Riesen-) -Glanzstare,
Riesentrappen, Gnus, Red Hartebeester, Strauße, Girlitze, Oryx, Streifenmäuse und Springböcke. Der Himmel verdunkelt sich wieder und Wind kommt auf.
Die Pad ist voller z.T. recht tiefer Pfützen und die Zufahrt zur Wasserstelle Kousant steht unter Wasser.
Der Wind wird immer heftiger und dann beginnt es zu regnen. Gleichzeitig wird es merklich kühler – das Thermometer zeigt gerade mal noch 19°C. Am Abzweig nach Polentswa geht es nur noch mit Allrad weiter. Bald erreichen wir den Polentswa-Campingplatz, wo wir von der Lodgemanagerin Malebogo erwartet werden. Sie fährt vor uns her und zeigt uns den Weg zu Lodge. An der Ta Shebube Polentswa Lodge angekommen, werden wir vom gesamten Team mit Gesang begrüßt. Wie uns ja schon durch den Mailverkehr bekannt war, ist die Lodge durch einen Orkan vor 3 Wochen schwer beschädigt worden. Der komplette Hauptteil steht nun ohne Dach da und ist dem Regen schutzlos ausgesetzt. Auch ein Zelt und ein Auto wurden dabei zerstört. Von den ganzen Ausmaßen, sieht man jetzt bei Regen und Dunkelheit nicht viel. Nach einem kühlen Saft werden wir zu unserem Zelt gebracht. Die Lodge besteht normalerweise aus 9 Zelten. Diese stehen auf erhöhten Plattformen und unter einem weiteren schützenden Zeltdach, das auch über eine Veranda reicht. Jedes Zelt hat einen Schlaf- und einen Sitzbereich sowie ein eigenes Bad mit einer zum Himmel hin offenen Außendusche. Wir sind die einzigen Gäste und bekommen das etwas größere Familienzelt, das zusätzlich noch ein Sofa als Schlafgelegenheit hat.
Malebogo schildert uns die derzeitige Lage der Lodge. Wie sich herausstellt, ist das Team heute Morgen mit allem Notwendigen aus Rooiputs hier angereist um uns zu bewirten. Bei dem Gespräch wird schnell klar, dass es dem Team eigentlich lieber wäre, wenn wir morgen nach Rooiputs weiterfahren würden. Hinzu kommt noch, dass es die letzten Tage sehr regnerisch war und es dadurch auch Probleme mit der Stromversorgung (Solar) gibt. Nachdem wir uns etwas frisch gemacht haben, werden wir, bei strömendem Regen, zum Abendessen abgeholt. Damit wir einigermaßen trocken bleiben, bekommen wir Regenponchos. Ein Schirm würde bei dem Wind nichts bringen. Eines der Wohnzelte wurde ausgeräumt und dient nun als Restaurant.
Das Abendessen nehmen wir zusammen mit Malebogo ein. Es gibt Kartoffelsuppe, Hühnchen-Curry, Reis, Lammkottelets mit grünen Bohnen und zum Nachtisch Kuchen mit Vanillesoße. Dazu gibt es leckeren Weißwein. Es ist schon eine logistische Glanzleistung, dass das Essen bei dem heftigen Gewitterregen warm an den Tisch kommt. Nach einem längeren Gespräch mit Malebogo kommen wir zu dem Entschluss, schon morgen nach Rooiputs weiter zu fahren. Nachdem die zweite Flasche Wein geleert ist, werden wir zu unserem Zelt gebracht. In der Nacht gewittert und regnet es weiter. Im Bad braucht man noch nicht einmal die Dusche aufzudrehen – durch den starken Wind regnet es herein. Aber das Wohnzelt bleibt zum Glück trocken. In der Nacht hören wir Löwengebrüll und Schakale heulen.
LG Konni
Teil 1128. Mai 2015
10. April 2015: Polentswa - Rooiputs Am Morgen stehe ich rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf. Es ist stark bewölkt, regnet aber nicht. Ich genieße die tolle Morgenstimmung und schaue mir noch vor dem Frühstück die Anlage an.
Erst jetzt wir das ganze Ausmaß der Schäden sichtbar. Es ist schon ein kleines Wunder, das hier Niemand bei dem Sturm verletzt wurde. Von der Lodge aus kann man auch das Polentswa Wasserloch sehen und wir erkennen Red Hartebeester und Springböcke. Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen ins Auto und fahren um 8:15 Uhr los. Vom Polentswa-Team brauchen wir uns nicht groß zu verabschieden – Malebogo und Co packen auch alles zusammen und fahren ebenfalls nach Rooiputs. Wir verbinden die Fahrt durch das Nossob-Tal nach Rooiputs mit einer Pirschfahrt und klappern dabei die Wasserstellen auf unserem Weg ab. Es ist stark bewölkt und das Thermometer zeigt 19°C an.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 1228. Mai 2015
10. April 2015: Polentswa – Rooiputs (Fortsetzung)
Bei der Fahrt via Polentswa, Kousant, Bedinkt, Kwang und Cubitje Quap entdecken wir u.a. Erdschmätzer,
Singhabichte, Red Hartebeester, Gabelracken, Gaukler, Steppenfalken,
Springböcke, Kapkrähen, Rotschnabelenten auf „Flusspad“,
Oryx,
Kronenkiebitze,
Riesentrappen,
Schabrackenschakale
und einen Schwarzbrust-Schlangenadler.
Gegen 10:30 Uhr machen wir eine kurze Pause in Nossob. Auf der Weiterfahrt via Marie se Gat, Kaspersdraai und Cheleka nach Dikbaardskolk sehen wir u.a. Morgensterne (Tribulus zeyheri),
Riesentrappen, Kronenkiebitze, Red Hartebeester,
Oryx,
Singhabichte, Strauße, viele Springböcke und Gnus.
Am Picknickplatz Dikbaardskolk machen wir eine kurze Pause.
Ich mach jetzt auch eine Pause – Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 1331. Mai 2015
10. April 2015: Polentswa – Rooiputs (Fortsetzung) Nach einer kurzen Pause geht es bei mittlerweile 24°C weiter. Durch „Neuland“ fahren wir via Kameelsleep, Jan se Draai, Kransbrak, Gunong, Melkvlei und Kij Kij zur Rooiputs Lodge. Unterwegs entdecken wir Oryx,
Strauße,
einen jungen Schwarzbrustschlangenadler,
Red Hartebeester, eine große Pantherschildkröte „Kij Kij“, Lannerfalken, Riesentrappen,
ein African Jacana – mit dem ich hier gar nicht gerechnet hatte,
10. April 2015: Polentswa – Rooiputs (Fortsetzung) Und als Highlight des Tages, auf halber Strecke zwischen Kij Kij und der Zufahrt zur Rooiputs Lodge, einen Geparden.
Wie wir später auf Nachfrage bei Matthew Schurch vom Kgalagadi Leopard Project erfahren, handelt es sich bei dem Tier um Ekon (*Juni 2012). Wir beobachten das vollgefressene Männchen eine ganze Weile an seinem Springbockkill. Auf einmal kommt ein vollbesetztes Auto mit Anhänger angefahren und die Insassen winken uns zu. Es sind Malebogo und ihr Team, die ja ebenfalls auf dem Weg nach Rooiputs sind.
Wir fahren auch weiter und erreichen gegen 17 Uhr die Ta Shebube Rooiputs Lodge,
wo wir von Manager Martin und Malebogo mit einem kühlen Saft begrüßt werden. Nach einem kurzen Briefing werden wir zu unserem Chalet (Nr. 6) gebracht.
Die Lodge verfügt über neun Chalets. Jedes Chalet steht auf einem großen Holzdeck und besteht aus Holz, Ried, Zeltstoff und Glas. Das Bad verfügt über eine Außendusche. Die einzelnen Chalets sind über einen Holzsteg mit dem Hauptgebäude verbunden. Hier befinden sich eine geräumige Lounge, eine Bar und der Speiseraum. Solar- und Gasenergie werden in Kombination verwendet. Steckdosen in den Chalets können zum Aufladen von Akkus und Laptops, etc. genutzt werden.
Nach einem Gin Tonic gehen wir zum Abendessen. Nach und nach trudeln auch die anderen Gäste (ein älteres Paar aus Botswana, ein Paar das zurzeit in Dubai lebt und arbeitet, sowie der Luxemburger Emil Antony) ein. Wir sitzen alle zusammen an einer langen Tafel und erhalten Gesellschaft vom Manager Martin. Zum Essen gibt es Lauchcremesuppe, Stew mit Polenta und zum Nachtisch Panna Cotta mit Guave. Wie auch in Polentswa sind die Getränke beim Essen im Preis enthalten. Nach dem Essen bekommen wir noch eine Gesangs- und Tanzeinlage vom Rooiputs-Team. Martin erzählt vom Besuch einer Löwenfamilie in der Lodge. Die Jungtiere waren ganz angetan von den Solarleuchten und haben damit gespielt. Auf der Facebook Seite von Ta Shebube gibt es davon sogar ein paar Fotos.
Der Luxemburger ist zuerst gar nicht redselig, taut aber auf nachdem ihm Irmela mal etwas auf den Zahn gefühlt hat. Wie sich herausstellt ist er ein Kunstmaler, der durch ganz Afrika reist und sich dort Anregungen für seine Bilder holt. Der Abend vergeht wie im Fluge und nach ein paar Gläschen Wein, holt Emil sein Reisetagebuch mit tollen Skizzen. Emil Antony
LG Konni
Teil 1503. Juni 2015
11. April 2015: Rooiputs In der Nacht gibt es wieder ein heftiges Gewitter mit Regen und in der Nähe brüllt lautstark ein Löwe. Die Nacht ist kurz - um 6 Uhr werden wir geweckt und nach Kaffee und Muffins starten wir um 7 Uhr mit Guide KB zu einer Pirschfahrt. Bei der Rooiputs Wasserstelle beobachten wir neben einem Raubadler und vielen Springböcken, auch eine Löwin.
Diese läuft demonstrativ langsam an den sehr aufmerksamen Springböcken vorbei und überquert dann die Pad. Bei der Weiterfahrt entdecken wir Maricoschnäpper, Trauerdrongos, Rotschulterglanzstare, Rotbauchwürger, Gnus, Singhabichte, Meisensänger, Siedelweber und Schnurrbärtchen. Am Wasserloch Leeuwdril lässt sich außer ein paar Webervögeln und Vierstreifenmäusen kein Tier blicken.
Wir drehen um und setzen unserer Pirschfahrt in Richtung Melkvlei fort. Dabei sehen wir u.a. Erdmännchen,
Turmfalken, Singhabichte, Gelbbauchgirlitze, Strauße, Lannerfalken und Schwalbenschwanzbienenfresser.
Wir suchen die Gegend ab, wo wir gestern den Gepard entdeckt hatten, aber die Suche bleibt erfolglos. Am Picknickplatz Melkvlei machen wir eine kurze Kaffeepause. Bei der Rückfahrt sehen wir außer den üblichen Verdächtigen
auch noch Erdschmätzer, Steppenfalken und als Highlight eine Gepardenmutter mit ihren 4 Jungen.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 1604. Juni 2015
11. April 2015: Rooiputs (Fortsetzung) Wie wir später auf Nachfrage bei Matthew erfahren, handelt es sich bei der Mutter um Corinne (*März 2011). Ihre Jungen wurden im Juni 2014 das erste Mal gesichtet. Da der Nachwuchs erst nach ca. 8 Wochen das sichere Versteck verlässt, dürften die Jungen mittlerweile etwa 1 Jahr alt sein. Die Fünf sind gerade beim Frühstück und verspeisen einen Springbock.
Im Hintergrund warten schon ein paar Schabrackenschakale, in der Hoffnung auch was abzubekommen. Wir beobachten die Gepardenfamilie eine ganze Zeit lang und machen uns dann langsam auf den Rückweg, wo uns eine Pantherschildkröte über die Pad läuft.
Gegen 12 Uhr sind wir wieder in der Lodge, wo uns ein leckerer Brunch serviert wird. Neben Wurst, Käse, Brot und Obst gibt es auch Gemüselasagne mit Fischfilet. Während Silke sich anschließend um den Blog kümmert, schaue ich mich ein wenig im Gelände um.
Nach dem Regen blühen Morgensterne
und Katzenschwänze (Hermbstaedtia fleckii)
und bilden so, zusammen mit Gräsern und Kameldornbäumen einen schönen Kontrast zum roten Sand, dem blauen Himmel und den weißen Wolken. Neben ein paar Skinke entdecke ich auch einen Meisensänger.
Um 15 Uhr gibt es Kaffee, Kuchen, Samosas und Minipizzas. So gestärkt starten wir eine halbe Stunde später mit KB zu einer weiteren Pirschfahrt. Wir fahren zuerst zu der Stelle, an der wir am Vormittag die Geparden gefunden hatten. Wir suchen die ganze Gegend ab, aber keine Katze lässt sich blicken. Stattdessen sehen wir Fiscalwürger, Schwalbenschwanzbienenfresser,
Springböcke, Gnus,
Schabrackenschakale, Kronenkiebitze und einen jungen Singhabicht.
Auch ohne Katze kommen wir noch voll auf unsere Kosten. KB präsentiert uns eine große Erdmännchen-Kolonie!
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 1706. Juni 2015
11. April 2015: Rooiputs (Fortsetzung)
Teil 1806. Juni 2015
11. April 2015: Rooiputs (Fortsetzung) Wir beobachten die putzigen Kerlchen eine ganze Zeit lang. Während die einen Wache schieben, scharren die anderen nach Nahrung, fressen genüsslich Käfer und Tausendfüßler oder liefern sich wilde Verfolgungsjagden mit Erdhörnchen.
Fortsetzung folgt!
LG und ein schönes Wochenende Konni
Teil 1907. Juni 2015
11. April 2015: Rooiputs (Fortsetzung) Bei der Weiterfahrt nach Samevloeiing entdecken wir außerdem noch Erdschmätzer,
und Rothalsfalken. Der Himmel zieht sich immer mehr zu und es fallen ein paar Regentropfen und von Ferne hört man Donnergrollen.
Wir machen uns auf den Rückweg und sehen außer einem Regenbogen auch noch Sekretäre, Oryx,
ein Einhorn,
Gnus, Raubadler und Kronenkiebitze. Unterwegs halten wir zum Sundowner an und genießen bei Gin Tonic und Snacks ein tolles Farbspiel am Himmel.
Doch auch der Blick auf den Boden wird belohnt – wir finden mehrere blühende Teufelskrallen (Harpagophytum procumbens) im Sand.
Gegen 18:30 Uhr sind wir wieder in der Lodge. Nach einer Dusche treffen wir uns auf einen Amarula am Lagerfeuer. Dann ist es Zeit fürs Abendessen. Heute Abend präsentiert uns Chefkoch KG Butternut-Suppe, Kassler & Ziege mit Kartoffelstampf und Gemüse, sowie zum Nachtisch Apple Crumble mit Amarula. In der Nacht ist es windig und es regnet kurz. Neben Donnergrollen hört man auch Löwengebrüll.
LG und einen schönen Sonntag Konni
Teil 2008. Juni 2015
Hallo Zusammen,
hier noch ein kleines Video von Corinne mit ihren Cubs - hoffe es klappt!