12. April 2015 Rooiputs Auch diese Nacht ist wieder recht kurz. Nach Kaffee und Muffins starten wir um 7 Uhr zur Pirschfahrt mit KB. Es ist recht frisch und diesig.
Diesmal ist noch ein weiterer Passagier mit an Bord. John kommt aus SA und führt Safaritouren (Aperture Wild) durch. Da er erst am nächsten Tag seine Gäste vom Flughafen abholen muss, nutzt er die Gelegenheit um selbst ein paar Fotos zu machen. Dass er sehr redselig ist, hatten wir gestern schon beim Abendessen erfahren „dürfen“, doch nun nervt er eher wegen seiner Ausrüstung. Er hat 2 Kameras mit Riesenzoom dabei und ist kaum in der Lage die schweren Teile zu bedienen, ohne dass das ganze Auto wackelt. Vernünftige Videoaufnahmen sind so heute kaum möglich. Nachdem wir einen Raubadler entdeckt haben,
präsentiert uns KB gleich das erste Highlight des Tages: Eine Braune Hyäne am Dünenkamm, das ist genau das was ich mir gewünscht hatte! Einziger Haken bei der Sache – das Zotteltier hat keine Ahnung wie man sich richtig für Touris in Szene setzt und präsentiert sich uns im feinsten Gegenlicht.
Bei der Weiterfahrt sehen wir einen hellen Raubadler
und, als nächstes Highlight des Tages, ein Löwenmännchen neben der Pad.
Er brüllt sich fast die Seele aus dem Leib und ab und zu hört man das Gebrüll von einem weiteren Löwen. KB meint es handelt sich um Brüder, die man öfters auch zusammen sieht. Nachdem wir den König der Tiere noch einige Zeit beim kräftezehrenden „Roaring“ beobachtet haben, fahren wir weiter Richtung Melkvlei. Unterwegs entdecken wir neben den üblichen Verdächtigen auch Gaukler, Lannerfalken, Streifenliest und Namaqua Flughühner.
12. April 2015 Rooiputs (Fortsetzung) Während unserer Kaffeepause auf dem Picknickplatz Melkvlei beobachten wir Vierstreifenmäuse,
Pfeifratten, Tausendfüßler,
Mahaliweber,
Rotschulterglanzstare,
einen Rotstirnbartvogel, Kapsperlinge und Baumskinke.
Gegen 9:30 Uhr machen wir uns auf den Rückweg und sehen dabei Oryx, Gnus,
viele Springböcke,
Rothalsfalken,
Riesentrappen, Trauerdrongos, Fiscalwürger (Variante mit weißem Augenstreif),
Turmfalken,
unser Löwenmännchen,
ein Zwergfalken Paar,
eine Pantherschildkröte „Pardalis“, einen Schwarzbrustschlangenadler und unser drittes Highlight des Tages.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 2511. Juni 2015
12. April 2015 Rooiputs (Fortsetzung) Als drittes Highlight des Tages entdecken wir Corinne mit ihren 4 Jungen.
Nachdem wir sie eine Zeit lang beim Spielen beobachtet haben, fahren wir zur Lodge zurück.
Hier werden wir schon zum Brunch erwartet. Diesmal gibt es neben Brot, Wurst und Käse auch noch Meeresfrüchte mit Polenta und Salat. Danach ist erst einmal Duschen und Buchführung, bzw. Blogschreiben angesagt. Natürlich bleibt auch noch genügend Zeit zur Tierbeobachtung (u.a. Kapturteltauben, Skinke und Gelbbauchgirlitze).
Um 15 Uhr gibt es Kaffee, Kekse und Gemüsepies. 30 Minuten später starten wir zu einer weiteren Pirschfahrt. Als Erstes machen wir uns auf den Weg zum Löwen und entdecken dabei Erdschmätzer, Strauße, Zwergfalken, Oryx, Springböcke, eine Pantherschildkröte „Lion“,
Schabrackenschakale, Erdhörnchen und Erdmännchen
Unser Löwe hat mittlerweile Besuch bekommen.
Fortsetzung (nicht ganz Jugendfrei) folgt!
LG Konni
Teil 2612. Juni 2015
12. April 2015 Rooiputs (Fortsetzung)
Doch nicht sein Bruder, sondern eine Löwin hat sein Rufen erhört. Als wir ankommen, beenden sie gerade einen Paarungsakt.
Wir haben Zeit und warten bis sie wieder aktiv werden. Nach knapp 15 Minuten folgt der nächste Akt.
Danach lassen wir die Beiden erst einmal alleine und fahren noch ein Stück weiter. Dabei beobachten wir Springböcke beim „Prunken“.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 2713. Juni 2015
12. April 2015 Rooiputs (Fortsetzung)
Auf dem Rückweg besuchen wir noch einmal kurz das Liebespaar
und fahren dann zum Sundowner zu den Geparden.
Mit einem Gin Tonic genießen wir die Zeit bei den Katzen und fahren gegen 18:30 Uhr zur Lodge zurück. Wir gehen nur kurz zu unserem Chalet, und lassen dann den erlebnisreichen Tag bei einem Gin Tonic am Lagerfeuer ausklingen. Zum Abendessen gibt es Salat, Blätterteig mit Hackfleisch und Tomaten, Gemüse-Stroganoff mit grünen Nudeln und zum Nachtisch Zitronencreme.
LG Konni
Teil 2814. Juni 2015
Hier noch ein kleines Video von den "Lions in Love"
Heute heißt es Abschiednehmen von der Rooiputs Lodge und dem Kgalagadi Transfrontier National Park. Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen ins Auto. Es ist noch recht frisch (15°C) als wir gegen 7:30 Uhr die Lodge verlassen. wir ja erst am Nachmittag aus dem Park raus müssen, können wir uns für die Fahrt nach Mata Mata Zeit lassen und verbinden das Ganze mit einer ausgedehnten Pirschfahrt. Als erstes machen wir uns auf die Suche nach den Geparden. Wir scannen die Umgebung ab, wo wir gestern die Tiere gesehen hatten und werden dann auch schnell fündig.
Die Tiere sind recht unruhig und wir haben die Hoffnung, dass sie jagen wollen. Doch es mangelt an geeigneter Beute. In direkter Nähe ist nur ein Schakal und etwas weiter entfernt ein einzelner Springbock und ein Gnu. Wir haben die Geparde ganz für uns allein – kein anderes Auto ist in der Nähe. Einer der jungen Geparde jagt den Schakal die Düne entlang, bekommt ihn jedoch nicht. Die Familie setzt sich langsam in Bewegung und wir fahren langsam hinterher. Zu uns gesellen sich nach und nach andere Schaulustige aber von geeigneter Beute ist nichts zu sehen. Langsam läuft uns die Zeit weg und da wir mittlerweile fast wieder an der Rooiputs Lodge sind, entscheiden wir uns für eine kurze Pipipause in der Lodge um dann endlich weiter zu fahren. Kurz nachdem wir die Lodge wieder verlassen haben, sehen wir nicht nur viele Autos, sondern auch eine große Springbockherde und unsere fünf Geparden.
Dann geht alles recht schnell – die Mutter läuft an den Autos vorbei und wir verlieren sie kurz aus den Augen. Als sie kurze Zeit später wieder hinter einem Auto zum Vorschein kommt, hat sie einen Springbock im Maul. Dann kommen auch wieder die Kids zum Vorschein. Die Mutter legt die Beute ab und geht zu einem etwas entfernten Baum und überlässt den Jungen den Abtransport.
Die Vier ziehen die Beute an unserem Auto vorbei und wir warten noch solange, bis sie ihr Ziel erreicht haben und mit dem Kill hinter dem Baum verschwinden. Das war noch mal ein krönender Abschluss und wir sind happy. Um 9:45 Uhr fahren wir, via Leeuwdril und Samevloeiing nach Twee Revieren.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 3016. Juni 2015
13. April 2015 Rooiputs - Kalahari Game Lodge (Fortsetzung)
Unterwegs entdecken wir einen Kampfadler,
Erdhörnchen, Strauße, Trauerdrongos, Red Hartebeester,
Maricoschnäpper, Gnus, Springböcke, Oryx,
Sekretäre, Riesentrappen, Lannerfalken, eine Schlankmanguste,
einen jungen Singhabicht,
2 Pantherschildkröten „Twee Revieren“ und Mahaliweber. Nach einem kurzen Tankstopp in Twee Revieren geht es weiter via Houmed, Monro und Kamfersboom nach Auchterlonie. Auf der Fahrt, über die Dünen und am Auob entlang, sehen wir eine Fuchsmanguste,
„nördliche Gackeltrappen“, Gnus, Springböcke, Fiscalwürger, Gelbbauchgirlitze, Mahaliweber, Singhabichte, Oryx, Kapkrähen, Strauße, Riesentrappen, Enten und verschiedene Blühpflanzen wie z.B.: Morgensterne, Cassia obovata (Senna italica),
Wilder Sesam (Sesamum alatum)
und Kalahari-Veilchen (Aptosimum lineare).
Am Picknickplatz Auchterlonie machen wir eine kurze Pause und schauen uns dabei auch das kleine Museum an.
Leider hat im Museum schon länger niemand mehr nach dem rechten geschaut, denn alles ist mit Kot von Geckos oder Fledermäusen bedeckt.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 3117. Juni 2015
13. April 2015 Rooiputs - Kalahari Game Lodge (Fortsetzung)
Gegen 12:30 Uhr fahren wir weiter, das Thermometer zeigt mittlerweile 30°C. Auf dem Weg via Gemsbokplein, Batulama, Montrose und Rooibrak nach Kamqua entdecken wir Gnus, Springböcke, Kapkrähen. Erdhörnchen, Oryx, Trauerdrongos, Strauße, Sekretäre, einen Felsenbussard,
Riesentrappen, Grautokos und Schwalbenschwanzbienenfresser. Leider sind wir ein paar Tage zu früh unterwegs, und verpassen so die Lilienblüte. Nach einer kurzen Pause geht es auf bekanntem Terrain, via Urikaruus, Craig Lockhart uns Sitzas weiter Richtung Ausgang. Unterwegs beobachten wir Kampfadler, Erdhörnchen,
Springböcke, Strauße, Gnus, Wiedehopf, Sekretäre,
Steinböckchen, Schwalbenschwanzbienenfresser, Oryx und einen Singhabicht, der mit den Füßen an einer Pflanze rumschart.
Das ganze spielt sich zwar nahe am Auto ab, aber wir können nicht erkennen, was er da sucht. Bei Sitzas sehen wir mindestens 10 Schabrackenschakale. Wir suchen mit dem Fernglas die Umgebung ab und entdecken 2 Löwinnen mit einem Baby.
Gegen 16 Uhr sind wir wieder in Mata Mata. Hier pumpen wir die Reifen auf und melden uns wieder in Namibia an. Dann fahren wir 18 km auf der C15 zur Kalahari Game Lodge. Dank Zeitumstellung in Namibia (MESZ -1 h) werden wir dort schon um 15:45 Uhr von Sam begrüßt. Wir bekommen wieder das gleiche Chalet (Duiker A). Zum Sundowner treffen wir uns auf Irmelas Terrasse, da der Sekt bei ihr im Kühlschrank steht. Weit brauchen wir dazu nicht zu laufen, da Irmela direkt neben uns wohnt. Im Flussbett vor der Terrasse haben sich Springböcke versammelt. Uns ist schon im KTP aufgefallen, dass sich die Springböcke hier etwas anders wie ihre Artgenossen in Etosha verhalten. Sie brummeln die ganze Zeit vor sich hin und man sieht sie sehr häufig beim „Prunken“. Das sieht recht lustig aus, die Tiere laufen zuerst ein Stück und setzen dann meist an der gleichen Stelle zu ihren Sprüngen an. Irgendwie erinnern sie mich dabei an Dreispringer. Bei den sogenannten Prellsprüngen wir ein weißer Haarfächer sichtbar.
Neben den Springböcken leisten uns auch noch ein paar Red Hartebeester und Rotbauchwürger Gesellschaft. Zum Abendessen gibt es Vegetarische Frühlingsrollen, Oryx Steak, mit Pilzen und Speck gefüllte Kartoffel, Karotten und Brokkoli Gratin. Der Nachtisch in Form von Blätterteig mit Obst und Eis ist nicht so mein Fall – der Blätterteig ist fest und im Eis sind lauter Eiskristalle. Nach dem Essen probieren wir noch den Blog loszuschicken. Aber Alex erklärt uns, dass es zur Zeit weder Internet noch Handyempfang gibt.
LG Konni
Teil 3218. Juni 2015
Fazit Kgalagadi Transfrontier Park und Ta Shebube Lodge
Unsere KTP-Premiere war ein voller Erfolg! Nach den vielen Berichten hier im Forum, wusste ich ja schon in etwa was uns im Park erwartet. Aber, dass wir bei unserem ersten Besuch gleich so viel sehen würden, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Allein schon die tolle Landschaft ist eine Reise wert! Ich freue mich jetzt schon auf unsere nächste Tour im Park und bin gespannt wie sich uns die Landschaft in der Trockenzeit präsentiert.
Unser Aufenthalt in Polentswa stand unter keinem guten Stern. Trotz der Berichte über Sturmschäden, hatten wir uns für einen Besuch in Polentswa entschieden. Wir hatten jedoch nicht damit gerechnet, dass es die Lodge so schlimm getroffen hat. Umso mehr bewundere ich das Team von Polentswa, die allen Unbillen der Natur und des Regens zum Trotz, uns einen wunderschönen Aufenthalt beschert haben. Unser Aufenthalt in der Rooiputs Lodge war ein Traum – es hat einfach alles gepasst! Ta Shebube Lodge
14. April 2015 Kalahari Game Lodge - Kalahari Red Dunes Lodge Heute können wir mal wieder etwas länger schlafen. Ich setzte mich mit einem Cappuccino auf unsere Terrasse und beobachte Mahaliweber, Rotbauchwürger
und ein paar Springböcke. Durch den Regen der letzten Tage wachsen sogar Wüsten-Pilze (Podaxis pistillaris) aus dem Boden.
Nach dem Frühstück fahren wir um 8:45 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und 26°C los. Während der Fahrt auf der C15 nach Gochas entdecken wir Springböcke, eine Sternschildkröte „Starling“,
Siedel-& Mahaliweber, Perlhühner, Gabelracken, Grautokos, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Erdhörnchen und leider auch wieder 3 tote Löffelhunde auf bzw. neben der Pad. Schöne Farbakzente setzen die gelb blühende Cassia obovata (Senna italica).
In Gochas machen wir wieder eine kurze Pause im Stoney's Country Hotel. Der Milchbubi der uns bedient ist echt der Brüller. Auf der Hinfahrt klagte er, dass er so müde sei, weil er nicht schlafen konnte. Heute ist er nicht nur müde sondern auch noch krank. Er hat das Temperament einer Schlaftablette und ist sichtlich froh, dass wir heute nur Cola trinken und nicht wieder so was Kompliziertes wie Kaffee. Am Zaun vom Hotel entdecken wir einen kleinen Waran.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 3519. Juni 2015
14. April 2015 Kalahari Game Lodge - Kalahari Red Dunes Lodge (Fortsetzung)
Gegen 11:30 Uhr fahren wir weiter nach Stampriet.
Unterwegs sehen wir u.a. Felsenbussard,
Gabelracken, Erdhörnchen, Ziegen und Rinder. In Stampriet machen wir eine Kaffeepause im Farmhouse. Die Lodge von Gondwana gefällt uns sehr gut und wird schon mal für unsere nächste Tour zum KTP als mögliche Zwischenübernachtung vorgemerkt. Um 13:30 Uhr geht es weiter auf der C20 und B1 Richtung Kalkrand. Dabei sehen wir u.a. Springböcke, Grautokos, Erdhörnchen, Gabelracken, Riesentrappen und Singhabichte. Gegen 14:45 Uhr erreichen wir, nach dem Überqueren der Bahngleise (Bahnstrecke Windhoek–Keetmanshoop), die Einfahrt zur Kalahari Red-Dunes Lodge.
Kurze Zeit später entdecken wir 4 Giraffen, Impalas, Springböcke, sowie Siedel- und Mahaliweber. In der Lodge werden wir von Norman mit Ginger Ale begrüßt. Er zeigt und die Anlage und bringt uns dann zu unserem Haus „Springbok“ (Nr. 5).
Die 12 Gästehäuser sind mit Grasdächern gedeckt, die Außenwände bestehen aus Zeltstoff. Die Bäder sind in Massiv-Bauweise errichtet. Mittelpunkt der Anlage ist das großzügige Haupthaus mit Lounge und Speisebereich.
Norman erklärt uns, dass unser Zelt als einziges WLAN im Zimmer hat – das passt ja dann schon mal. Auch sonst sind wir von unserer Unterkunft begeistert. Unser Zelt ist gemütlich mit antiken Möbeln aus Deutschland (Eigentümer der Lodge ist Deutscher), eingerichtet und hat genau wie das Bad „Natur-TV“.
Außerdem gibt es noch eine überdachte Sitzecke im Freien. Bei einem kleinen Spaziergang entdecke ich schöne Siedelwebernester, Vierstreifenmäuse und Wüstenrenner (Heliobolus lugubris).
Das auf der Lodge lebende, zahme Erdmännchen „Toffee“ lässt sich leider nicht blicken.
Nach unserem obligatorischen Sundowner mit Gin Tonic gehen wir zum Restaurant. Zum Abendessen gibt es vegetarische Frühlingsrolle mit Salat, Oryxsteak mit Reis, Butternut und Rotkraut und zum Nachtisch Zitronentarte. Auf dem Rückweg zu unserem Zelt entdecken wir Tausendfüßler & Geckos.
Idealer Zwischenstopp auf dem Weg zwischen KTP und Windhoek. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und hätten es auch einen Tag länger hier ausgehalten. Kleiner Minuspunkt – das zahme Erdmännchen Toffee hat sich nicht sehen lassen.
LG & einen schönen Sonntag Konni
Teil 3721. Juni 2015
15. April 2015 Kalahari Red Dunes Lodge - Teufelsbach Eigentlich könnten wir ja heute etwas länger schlafen – aber, während Silke noch vor sich hin schlummert, zieht es mich schon um 5:30 Uhr ins Freie. Mit einer Tasse Kaffee genieße ich die Morgenstimmung.
Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen ins Auto und fahren gegen 8:30 Uhr los.
Noch auf dem Lodgegelände entdecken wir 4 Giraffen, Termitenhügel und eine Fuchsmanguste. Am Ausgang überqueren wir die Bahngleise und fahren dann auf der B1 via Kalkrand, Tropic of Capricorn und Rehoboth (Tankstopp) nach Windhoek.
Unterwegs sehen wir Schlankmanguste, Fuchsmanguste, schöne Siedelwebernester, Schafe, Ziegen, Paviane, Pferde, Kudus und blühende Aloen. Gegen 11 Uhr erreichen wir Windhoek bei strahlendem Sonnenschein und 26°C. In Klein Windhoek fahren wir zuerst zum Büro von African Bushbird. Nachdem wir uns etwas mit Tanya & Nicole unterhalten haben, besuchen wir noch Elsie. Natürlich hat sie wieder neue Kreationen in ihrem Sortiment und wir bestellen tolle Einkaufstaschen. Anschließend fahren wir zurück nach Teufelsbach. Silke macht ein paar Schnittchen und ich spiele mit den Hunden und schaue mich ein wenig in Irmelas Garten um. Neben verschiedenen Vögeln, entdecke ich dabei auch eine grüne Gottesanbeterin.
Gegen 16:30 Uhr kommt unsere ehemalige Arbeitskollegin Petra mit ihrem Mann Frank angefahren. Sie sind schon seit dem 1. April unterwegs und wollen heute am River Camp übernachten. Es ist schon lustig in Deutschland hat man keine Zeit für ein Treffen – da muss man erst nach Namibia fahren. Wir fahren alle gemeinsam zum Camp und machen dort unseren Sundowner.
Anschließend fahren wir alle zum Farmhaus zurück und Bruno kocht für uns.
Es gibt flambierte Oryx-und Schweinelende mit Nudeln und Pilzsoße. Es wird ein recht unterhaltsamer, feucht-fröhlicher Abend. Gegen 22:30 Uhr fahren die Zwei zum Camp zurück und wir gehen auch ins Bett.
LG Konni
Teil 3822. Juni 2015
16. April 2015 Teufelsbach - Okonjima Villa Gegen 8:45 Uhr verlassen wir Teufelsbach und fahren auf der B1 via Okahandja nach Okonjima. Von Bruno brauchen wir uns nicht groß zu verabschieden, denn er wird mit uns die nächsten Tage in Okonjima verbringen. Da wir von Okonjima an einem Sonntag nach Etosha weiter fahren, versorgen wir uns in Okahandja noch schnell mit Getränken, Biltong und Knabbereien. Auf der Weiterfahrt Richtung Otjiwarongo entdecken wir u.a. Warzis, Gabelracken, Singhabichte, Weißrückengeier, Marabus im Flug, Steinböckchen, Oryx und Königswitwen. Gegen 11 Uhr erreichen wir den Eingang von Okonjima. Nachdem wir uns beim Wächter angemeldet haben, geht es 14 km weiter, bis zum Abzweig zur Villa (nach dem 1ten Tor).
Hier werden wir schon von Charles erwartet, der das letzte Stück vor uns herfährt. In der Villa werden wir vom ganzen Villa-Team begrüßt. Das Team besteht in diesem Jahr aus Guide Charles, Hausdame Christine, Köchin Emilie, Küchenhilfe Sahra, sowie dem Gärtner & Spurenleser Franz.
Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben, werden wir um 12:30 Uhr zum Mittagessen erwartet. Es gibt gemischten Salat mit gegrillten Wildstreifen. Nach dem Essen steht relaxen und Tierbeobachtung auf dem Programm.
Rund um die Wasserstelle entdecken wir Warzis, Oryx, Nilgänse, Waffenkiebitze, Elsterdrossling, Rotschnabeltokos,
Mahaliweber, Rotschnabelfrankoline, Gabelracken und Streifenskinke.
Dank guter Regenfälle ist es rund um die Villa recht grün und die rosa blühenden Katzenschwänze (Hermbstaedtia linearis) setzen schöne Farbakzente. Um 15 Uhr gibt es Kaffee, Joghurttörtchen und gefüllte Wraps. Shanna kommt auf einen Plausch vorbei und erzählt was es so neues auf Okonjima gibt. Eine halbe Stunde später starten wir zur Leopardenpirsch.
Wir empfangen ein deutliches Signal von Electra und finden sie auch recht schnell. Leider versperren uns hohes Gras und Büsche den Blick und Charles fährt kreuz und quer um uns eine bessere Sicht zu ermöglichen.
Nach ein paar Fotos verabschieden wir uns von Elektra und fahren zum „Geier-Restaurant“.
Fortsetzung folgt!
LG Konni
Teil 3923. Juni 2015
16. April 2015 Teufelsbach - Okonjima Villa (Fortsetzung) Auf dem Weg dorthin entdecken wir Steppenzebras,
Bergzebras,
Warzis,
Königswitwen, Oryx, Kudus,
Springböcke, Schabrackenschakale,
Rotschnabelfrankoline, Rotbauchwürger, Elsterdrossling, Drosselwürger und ein kleines Lappenchamäleon.
Am „Geier-Restaurant“ sind Marabus,
Weißrücken- und Ohrengeier versammelt.
Nachdem wir sie eine Zeit lang beobachtet haben, machen wir uns auf die Suche nach Leopardin Ishara (geboren 2011 Tochter von Mafana & MJ). Ihr Signal ist zwar deutlich zu hören, aber auch sie befindet sich im dichten Gebüsch.
Ihr Junges muss irgendwo in der Nähe sein, denn sie ruft nach ihm. Wir wollen die Beiden nicht unnötig stören und verlassen sie bald wieder, um uns ein schönes Sundowner-Plätzchen zu suchen.
Nach dem obligatorischen Sundowner mit Gin Tonic, fahren wir um 18:15 Uhr zur Villa zurück und entdecken dabei ein paar Giraffen im letzten Licht. Wieder in der Villa, bleibt kaum Zeit das eingelassene Badewasser zu genießen – das Lagefeuer ruft und am Wasserloch sind schon 3 Stachelschweine beim Abendessen.
Nach einem weiteren Gin Tonic am Feuer werden wir zu Tisch gebeten. Es gibt Frühlingsrollen, Kudu-Kebab mit Karotten, Blumenkohl, Kartoffelstampf und Pfeffersoße und zum Nachtisch Vanilleeis, Schokomousse und rote Beerenkompott. Alles schmeckt sehr lecker und auch der Wein ist super.
LG Konni
Teil 4024. Juni 2015
17. April 2015 Okonjima Villa Heute heißt es wieder früh aufstehen! Schon um 6 Uhr gibt es Kaffee und Muffins.
Nach einem tollen Sonnenaufgang starten wir um 6:30 Uhr zum Geparden-Tracking. Zuerst empfangen wir allerdings nur das Signal von Nuca, einer jungen Leopardin. So entscheiden wir uns erstmal sie zu suchen und finden sie auch schnell. Nuca ist recht scheu und nicht an Autos gewöhnt. So können wir auch nur einen ganz kurzen Blick von ihr erhaschen und machen uns dann auf die Suche nach den Geparden. Bald erhalten wir ein deutliches Signal von Bones (♂) und steigen aus dem Auto aus. Nach einem recht kurzen Fußmarsch entdecken wir Bones und seine Geschwister Spud (♂) und Coco (♀).
Die "Sibblings" haben ein Impala gefressen und dösen nun im Schatten. Wir beobachten sie eine ganze Zeit lang. Während Bones und der etwas dunklere Spud noch mal zum Impala-Riss gehen, bleibt Coco liegen. Als sie dann später auch zu ihren Brüdern geht, sehen wir, dass sie hinkt. Charles gibt unsere Beobachtung gleich über Funk weiter, damit sich ein Tierarzt das Tier anschaut. Später erfahren wir, dass Coco vermutlich in einen Dorn getreten ist und ein paar Tage später wieder alles ok war. Gegen 9 Uhr laufen wir wieder zum Auto und fahren zurück zur Villa. Außer den Katzen sahen wir während unserer Tour auch noch Perlhühner,