TOtom1502Themenstarter40 Beiträge · seit 201301. März 2015 · #1Hallo liebe Afrikabegeisterte,
wir werden dieses Jahr einen "Familientrip" machen. Fester Bestandteil sind 3 Wochen Südafrika mit "den Mädels", dort die Garden Route, vermutlich ab Kapstadt.
Wichtiger noch aber auch ein 2-3 Wöchiger 4x4 Trip für nur meinen Vater und mich.
Zeitraum wäre irgendwann zwischen Mitte September und Mitte November.
Ich war Ende 2013 mit meiner Frau 2 Wochen in Botswana (Nxai Pan, Moremi, Chobe) und wir sind noch immer vollends begeistert. (Bilder gibts hier:
Flickr)
Jetzt möchte ich meinem Vater das ermöglichen... er träumt seit Ende seines Studiums davon - und das ist ne Weile her 😉 Gesundheitliche Einschränkung gibts keine, wir sind beide keine Leistungssportler, aber fit.
Folgende Ideen habe ich bisher:
Variante 1:
Ab Jo'burg einen 4x4 Mieten und dann hoch nach Botswana, Kalahari, Moremi, Chobe, Caprivi, Panhandle, Etosha, Skeleton Coast, Walvisbay, Fishriver Canyon, Kapstadt/Jo'burg
Das würde dann pi mal daumen so aussehen:
Route 1 auf Google MapsVariante 2:
Windhoek, Walvisbay, Skeleton Coast, Etosha, Panhandle, tja und dann... wie schauts denn in Sambia aus? Was könnte man denn da anschauen?
ok, gehen wir mal davon aus, wir gehen einfach Eichtung Kasane, machen dann Chobe, Moremi und dann zurück nach Windhoek.
Route 2 auf Google MapsGenerell: Was haltet ihr von den Trips?
Spezifisch:
Wie sieht es denn
- in Sambia aus? Kommt man da durch? Gibt es da interessante Routen die ab Windhoek/Jo'burg zu machen sind in der wenigen Zeit?
- Welche Zeit ist besser? Mitte September-> Anfang Okt oder Ende Okt bis Mitte Nov?
- Ist Namibia "touristisch" stärker erschlossen als Botswana?
Mir ist klar, dass Google Maps für sowas kein geeignetes Planungswerkzeug ist. 🙂 ... das brauchen wir also nicht diskutieren 😉
Brauni389 Beiträge · seit 200601. März 2015 · #2Hallo,
campen oder Lodges? Generell sind deine Routen für 2-3 Wochen zu lang.
Kurzes Statement zur Variante 1: Wann möchtest Du schlafen? Oder macht Ihr fliegender Fahrerwechsel? Also ohne nachzurechnen sind das doch locker 6000km, oder?
Variante 2: Machbar, Sambia ausklammern ist einfach zuviel. Mögliche Ziele in Sambia wären Kafue NP.
Ich würde mal einige Berichte lesen und dann in die Detailplanung einsteigen. Bei spezifischen Punkten einfach nochmal nachfragen.
Grüße aus der badischen Residenz Karlsruhe
Joachim
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause.
Reisende Geschichten.
Sanne2'462 Beiträge · seit 200601. März 2015 · #3Hallo,
ich gehöre ja nun zu denen, die auch mal lange Fahrtage haben und die das nicht stört. Aber Deine Variante 1 ist nicht ambitioniert, sondern illusorisch - drei Wochen sind viel zu wenig. Natürlich kannst Du die Ziele anfahren, aber wolltest Du dann auch Zeit in den Nationalparks verbringen? Wenn ja, musst Du die Route drastisch kürzen oder viel länger bleiben..
Variante 2 ist sicher machbar, aber ohne Sambia. Die Nationalparks sind dort klasse, Kafue ist wunderschön, die Straßen in Sambia auch überwiegend gut, aber mit viel Verkehr, vielen Menschen und Tieren auf den Straßen. Da brettert es sich einfach nicht besonders gut durch...North und South Luangwa sind beide eine Reise wert, aber das kannst Du von den Entfernungen einfach nicht vernünftig schaffen...
Ideale Reisezeit hängt natürlich etwas von den Zielen ab, überwiegend wird es aber sehr heiß sein 😉
Versuch vielleicht, Dich auf eine kürzere Strecke zu beschränken. Wenn Du campen willst, musst Du ja abends auch noch schnippeln und kochen, dann bleibt noch weniger Zeit für die Fahrerei.
Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
TOtom1502Themenstarter40 Beiträge · seit 201301. März 2015 · #4Hallo Zusammen,
pardon, das hatte ich vergessen. Wir wollen überwiegend im Dachzelt nächtigen. Wenn sich eine Lodge anbietet würden wir die evtl. nutzen, aber das muss nicht sein. Die unrealistische Tourlänge hatte ich bereits befürchtet 😉
Wie sieht denn der westliche Teile des Okavango-Deltas aus? Lohnt der Besuch?
Vielleicht fahren wir einfach von Jo'burg via Kalahari nach Maun, machen ein bisschen Delta und fahren dann zurück...
Danke für eure Hilfe!
Grüße,
Tom
TOtom1502Themenstarter40 Beiträge · seit 201301. März 2015 · #5Brauni schrieb:
Ich würde mal einige Berichte lesen und dann in die Detailplanung einsteigen. Bei spezifischen Punkten einfach nochmal nachfragen.
Grüße aus der badischen Residenz Karlsruhe
Joachim
Genau das mache ich gerade... das Problem ist, es gibt so viele Optionen und noch bin ich nicht sicher, "was sein muss und was nicht" 🙂
Grüße nach KA, bin da geboren und wohne garnicht mal so weit weg, aber auf der richtigen Rheinseite 😉
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200902. März 2015 · #6Hallo Tom,
bei 2 Wochen würde ich von Joburg starten und eine Runde durch Botswana drehen, 2 Fahrtage bis Kasane, dann den Chobe erkunden, weiter nach Moremi und von da über Maun zurück nach Joburg, da bleibt noch genug Zeit um unterwegs ein paar kleine Nationalparks zu erkunden, in drei Wochen sehr komfortabel, in zwei Wochen machbar.
lg sasowewi
TOtom1502Themenstarter40 Beiträge · seit 201303. März 2015 · #7so, nächste Runde. Was haltet ihr von folgendem Plan mit Startpunkt Jo'burg:
- Johannesburg -> Grenzübertritt -> Übernachtung vor Kalahari
- Eintritt Kalahari via South Gate -> Anfahrt erste Übernachtung
- „übernachtung Zentral"
- Übernachtung Nord-West
- bis ??? Pan (s.u.)
- Game Drive Pan
- bis Maun
- Vollmachen und ab nach Third Bridge
- Third Bridge / Xakanaxa
- Savuti
- Savuti
- Linyanti
- Kasane (an einem Tag machbar?)
- Hunters Road 1
- Hunters Road 2
- Francistown? Martins Drift Border ?
Was haltet ihr davon?
Jetzt habe ich noch etwas Puffer, wir könnten also noch den ein oder anderen Tag einbauen...
Spezifische Fragen:
- Ich habe hier gelesen, die Südliche Kalahari "lohnt sich nicht"... ist das so?
- Welche Campsites empfehlt ihr für die Kalahari?
- Sind dort 3 Tage ausreichend?
- Ad. 5: Lieber Nxai oder Makgadi...
- Schaffe ich es ab Xakanaxa direkt nach Savuti? Ab Khwai kein Problem... aber ich weiß nicht mehr wie lange es von Xakanaxa nach Khwai gedauert hat...
- Ist Linyanti nach Kasane fahrbar?
- Lohnt sich die Hunters Road?
- Wo auf der Strecke gibt es denn gute aber bezahlbare Lodges wo man einen "gemütlichen Tag" einlegen könnte? (abgesehen von den Städten)
Danke im Voraus!
Grüße,
Tom
TOtom1502Themenstarter40 Beiträge · seit 201305. März 2015 · #8keiner mit Antworten auf meine Fragen? 😕
Sanne2'462 Beiträge · seit 200605. März 2015 · #9Hallo,
Deine Fragen sind halt zumindest für mich noch nicht sonderlich konkret 😉
Grundsätzlich finde ich die Route besser als all die vorherigen. Wenn Du allerdings campen willst und in Joburg startest, finde ich Tag 1 mit Grenzübertritt nach Botswana sportlich. Du musst vorher noch einkaufen, das Auto übernehmen usw. Hängt sicher auch davon ab, wann Ihr in Jo'burg landet.
Ich fand die Zentralkalahari toll, weiß aber auch nicht genau, was du mit lohnend meinst. Tiersichtungen? Die Landschaft ist auch ohne Tiere grandios. An Tieren hatten wir vor allem Löwen, Geparden, braune Hyänen, Antilopen, Geier...
Nxai Pan und Makgadigkadi sind beide eine Reise wert, wenn Du zeitlich nur einen Park unterbekommst, würde ich letzteren machen, die Anreise Nxai Pan ist länger und ein paar Tage sollte man dann schon haben.
Was ist für Dich bezahlbar? Die Dombo Farm wird hier häufig gelobt, die kenne ich aber nicht. Als ich in Botswana unterwegs war, war das überwiegend ohne Campen, die Lodges/Camps sind fast alle ziemlich hochpreisig. Die Thamalakane Lodge bei Maun war seinerzeit sehr schön, die Lage am Fluss ist schon toll...
Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
TOtom1502Themenstarter40 Beiträge · seit 201308. März 2015 · #10Danke Sanne für die bisherigen Antworten. Naja, nicht sonderlich konkret, z.B. ob eine Strecke an einem Tag machbar ist? Oder welche Campsites zu emfpehlen sind? 🙂 ich formuliere gerne konkreter wenn du mir nen tipp gibst, wie 🙂
Zu bezahlbar: Dass BW nicht gerade das Schnäppchenland ist, sollte klar sein. Ich suche nicht nach den 1000$/p.p. Übernachtungsgelegenheiten im Delta mit FlyIn usw. sonder eine schöne Unterkunft mit gutem Preis/Leistungsverhältnis an der man mal einen Tag ausspannen kann, was gutes zu essen bekommt und in schöner Umgebung ist. In der Thamalakane-Lodge z.B. war ich selbst schon und die hat mir gut gefallen. Würde ich wohl für Maun wieder zu buchen versuchen. Gibts etwas derartiges auch an anderen Streckenpunkten? Ich kann noch nicht einschätzen, wie gut mein Vater beim Afrika-Camping dann tatsächlich mitmacht oder sich doch nach Zivilisations-annehmlichkeiten sehnt... daher hätte ich gerne ein paar Optionen.
Wie voll ist BW denn zw. Ende Sept und Mitte Okt? Kann man es da ohne vorzubuchen Riskieren?
Offen ist für mich auch noch:
tom1502 schrieb:so, nächste Runde. Was haltet ihr von folgendem Plan mit Startpunkt Jo'burg:
Spezifische Fragen: - Welche Campsites empfehlt ihr für die Kalahari?
- Sind dort 3 Tage ausreichend?
- Schaffe ich es ab Xakanaxa direkt nach Savuti? Ab Khwai kein Problem... aber ich weiß nicht mehr wie lange es von Xakanaxa nach Khwai gedauert hat...
- Ist Linyanti nach Kasane fahrbar?
- Lohnt sich die Hunters Road?
- Wo auf der Strecke gibt es denn gute aber bezahlbare Lodges wo man einen "gemütlichen Tag" einlegen könnte? (abgesehen von den Städten)
Danke im Voraus!
Grüße,
Tom
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200908. März 2015 · #11Hallo Tom,
du kannst sicher ohne Reservierungen starten, dann aber mit dem Risiko die Nationalparks nicht besuchen zu können oder weite Anfahrten zu haben um als Tagesbesucher unterwegs zu sein.
Linyanti - Kasane ist an einem Tag machbar, ab Kachikau hast du eine gut ausgebaute Teerstrasse, der Rest ist teilweise sehr tiefsandig, ich habe da schon einige Leute bergen müssen die sich festgefahren hatten.
Xakanaxa - Savuit ist auch machbar, kommt aber drauf an ob die Wasserquerung bei Khwai möglich ist oder ob du über South Gate fahren musst, dann passt es nicht mehr.
Auf der Hunters Road gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten.
Bezahlbare Lodges wirst du in den Parks nicht finden, nur ausserhalb.
Ich würde die Verfügbarkeit der Camps anfragen und erst wenn die gebucht sind die Route festlegen, so ersparst du dir eventuell viel Arbeit.
lg sasowewi
TOtom1502Themenstarter40 Beiträge · seit 201318. März 2015 · #12sorry für die Funkstille... ich war ein paar Tage in Italien.
dass es auf der Hunters Road keine Übernachtungsmöglichkeiten gibt, heißt, keine Campsites, richtig?
Ist es denn möglich sich an einen geeigneten Platz zu stellen und einfach da zu nächtigen?
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201118. März 2015 · #13Hallo Tom,
wir waren im letzten Jahr vom 25.Sep.-20.Oktober in BOT - allerdings über WDH kommend.
Alle Lodges waren gut belegt! Und es war heiß! Immer zwischen 30-40°C, teilweise darüber.
Zur Frage: 5: Lieber Nxai oder Makgadi... - für den Zeitraum klare Empfehlung Makgadi!
Wir waren mit Uli von der Dombo Farm (sehr empfehlenswert) in beiden Pans - die Nxai Pan hat einen ca. 30 km-Tiefsand-Anfahrtsweg und es war einfach nur trostlos, staubtrocken, fast tierlos.
Ganz anders die andere Seite am Fluss: wunderschöne Landschaft, eine wahnsinnige Tierdichte - allerdings haben wir keine Katzen gesichtet, der Rest hat uns aber voll entschädigt.
Viel Vorfreude
Strelitzie
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200919. März 2015 · #14Hallo Tom,
sich einfach irgendwo hinzustellen an der Hunters Road würde ich nicht empfehlen denn dort verläuft die Grenze zwischen Botswana und Zimbabwe. Ausserdem befinden sich auf botswanischer Seite einige Nature Reserves in denen du eh nicht wild campen darfst. Wenn du die Hunters Road befahren möchstest dann such dir irgendeinen Fire Break raus und fahr von der A3 rüber und dann das letzte Stück auf der Hunters Road, dann bekommst du einen Eindruck und musst dir keine Gedanken über eine Übernachtung machen.
lg sasowewi
ALM2'319 Beiträge · seit 201119. März 2015 · #15Guten Morgen.
Nun versuche auch ich, meinen Senf dazuzugeben.
Wie Sanne hier bereits anriss... Weniger ist mehr. Wobei auch wir immer mal wieder einen 8 bzw. 10-stündigen Fahrtag hatten. Angenehm ist das nicht unbedingt, doch wir hatten fast immer 4 Wochen oder mehr zur Verfügung, so dass eins, zwei lange Fahrtage nicht negativ ins Gewicht fielen.
Was die Hunter Road anbelangt hat Sasowewi eine korrekte Aussage getroffen. Wildcampen geht da gar nicht. Es ist Grenzgebiet und somit tabu.
Den Nxai NP finde ich persönlich wunderschön, die 38km tiefsandige Anfahrt dafür weniger.
Schönen Gruß vom Alm
TOtom1502Themenstarter40 Beiträge · seit 201319. März 2015 · #16Hi,
wenn ich von der A3 auf die HR fahre, kann man da eine schöne Tagesstrecke machen? Wie häufig kommen diese "Exits" denn? Welche Campsites / Lodges würdet ihr dann an der A3 empfehlen?
In der Nxai Pan war ich schon mal, die Anfahrt ist machbar denke ich... dann schau ich mal ob ich ein Baines Baobab Campsite abstauben kann... die hab ich das letzte mal nicht geschafft. Mak... mach ich dann evtl. nen Abstecher auf dem Hin/Rückweg...
Danke und Grüße,
Thomas
PApaulinchen475 Beiträge · seit 201219. März 2015 · #17Hi,
Wir sind die Hunter´s Road vom Grenzübergang Pandamatenga bis Kazungula gefahren, gemütliche 100 km völlig allein unterwegs.
Fahrt sie in umgekehrter Richtung, dann habt ihr mit Übernachtungen keine Probleme und bekommt einen tollen Eindruck.
Die Piste auf Botswanaseite war sehr breit, sehr sandig und zu unserer Zeit ( November ) auch sehr nass. Wir haben die Parallelpiste auf Zimbabweseite gewählt, eine 2-spurige rel. harte Piste. Die Grenzmarkierungen waren nur kleine bis keine Markierungen, die Strecke wechselte ständig zwischen beiden Ländern hin und her.
Wir hatten etwas Muffensausen, auf eine Grenzpatrouillie zu treffen, aber die Markierungen sind einfach schlecht.
Wild campen würde ich dort auf gar keinen Fall.
lg
paulinchen