Gifttiere beim Campen

29 Antworten · 10,7k Aufrufe · gestartet 15. Feb. 2015 von freistilchaot
Bilder klein
Antworten
Themenstarter19 Beiträge · seit 201415. Feb. 2015 · #1
Hallo zusammen,

unsere Route für Uganda steht inzwischen. Unterkünfte sind bisher allerdings noch nicht gebucht.

Ich würde gern die teuren Hütten vermeiden und lieber in den günstigeren Zelten oder vielleicht sogar im eigenen Zelt schlafen.
Bin mir allerdings nicht so ganz sicher, wie risikoreich das eigene Zelt für giftige Insekten oder auch Moskitos ist und würde mich freuen wenn ich mir da nen paar Tipps zur Vorbeuge vor eventuellen Gefahren habt.
Das Zelt immer schön geschlossen halten ist klar - aber selbst bei uns in Deutschland schaffen es Insekten immer wieder in die Schlafkabine. Hilft da eventuell ein Deet Spray für das Mositonetz oder gibts sonst Alternativen dazu?
Auch mach ich mir ein paar Gedanken zu Hunderfüsslern oder Skorpione unterm Zelt, wenn wir das morgens wieder zusammenbauen wollen.
Dann noch ein Punkt:
Bei den meisten Safari-Zelten, die man aufgebaut in den Lodges oder Campsites mieten kann, habe ich gesehen, dass keine Moskitonetze über den Betten hängen. Nehmt ihr diese immer selbst mit oder haben mich da die Bilder der Unterkünfte getäuscht?

Danke
Patrick
Reise, Reise
6'369 Beiträge · seit 201115. Feb. 2015 · #2
Hoi Patrick

Was Insekten angeht hab ich mit 'Antibrumm forte' die besten Erfahrungen gemacht, Öffnungen sollten natürlich so klein wie irgend möglich sein, logo!
Tiere können natürlich immer unters Zelt kriechen, also etwas Vorsicht beim Heringe entfernen, dann das Zelt wegheben, gut anschauen und nebenan zusammenlegen...wobei ich noch nie was unter dem Zelt hatte.
Letzten Sommer wollte aber eine Schlange unter mein Zelt...in Südtansania.
Vorbuchen würd ich in Uganda nicht viel, Telefonnummern mitnehmen und eine ugandische SIM kaufen, dann kannst Du sicher was finden und bist flexibel.
Wenn das Lodgeeigene Zelt nicht dicht genug ist hats meist auch ein Moskitonetz drin, aber zur Sicherheit hab ich jeweils ein eigenes dabei, wiegt und kostet nicht viel und kann Dir die Nacht retten! 😉
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter19 Beiträge · seit 201415. Feb. 2015 · #3
Hey Picco,

danke für deine Antwort.

Eine Schlange unterm Zelt? Hmm - wie hast du das denn bemerkt und sie dann verscheucht?
Kann beim zusammenbauen des Zelts ja ne unschöne Überraschung geben...

Wir hatten bisher in Südafrika, Namibia und SOA auch immer ein Mosiktonetz dabei. Allerdings war das bisher immer überflüssiger Balast, recht sperrig mit dem Ring und ist eigentlich schon von der Packliste gestrichen worden.
Werd ichs wohl doch besser wieder mit einpacken.

Patrick
Reise, Reise
7'296 Beiträge · seit 200615. Feb. 2015 · #4
Hallo Patrick,
freistilchaot schrieb:Bin mir allerdings nicht so ganz sicher, wie risikoreich das eigene Zelt für giftige Insekten oder auch Moskitos ist und würde mich freuen wenn ich mir da nen paar Tipps zur Vorbeuge vor eventuellen Gefahren habt.
Das Zelt immer schön geschlossen halten ist klar - aber selbst bei uns in Deutschland schaffen es Insekten immer wieder in die Schlafkabine. Hilft da eventuell ein Deet Spray für das Mositonetz oder gibts sonst Alternativen dazu?
ich schließe mein Moskitonetz immer sofort, wenn ich das Zelt verlasse, auch wenn ich mich nur umdrehe und irgendwas in meine Fahrradpacktasche stopfe. In Alaska, Canada und in Kamerun konnte ich nicht vermeiden, dass Moskitos gemeinsam mit mir ins Zelt kamen, aber ansonsten war das kein Problem. Und wenn mal eine einzelne Mücke mit drinnen ist ... die hätte mich auch draußen stechen können. Ich sprühe da kein Gift in die Gegend oder in mein Zelt.
Größere Tiere wie Skorpione, Schlangen und Skolopender (Hundertfüßer) sind natürlich auf der Jagd, aber gehen potentiell gefährlichen Tieren (wie auch Menschen) lieber aus dem Weg. Meist bringt man sich durch Unachtsamkeit in blöde Situationen. Ich habe mich im Regenwald von Surinam (Südamerika) mal in der Abenddämmerung in einem Fluss gewaschen. Aufgrund von Zitteraalen und Kaimanen eh schon fragwürdig, aber irgendwann möchte man auch mal wieder das Gefühl haben, sauber zu sein. Mein T-Shirt hatte ich über einen Ast o.ä. gehängt. Als ich aus dem Fluss kam, habe ich noch ein paar Minuten gewartet, damit mein Körper abtrocknet (Handtücher werden ja völlig überbewertet) und dann mein T-Shirt überziehen wollen.
Dabei ist mir etwas über den Arm gerutscht und ich dachte zunächst an eine Schlange. Ich rief meinem Reisepartner zu, er möge doch bitte mal mit seiner Taschenlampe in meine Richtung leuchten und mir sahen einen 20-25 cm langen Skolopender planlos umherlaufen. Es gibt auch ein Foto davon, deshalb lässt sich die Größe schätzen.

Es hätte doof ausgehen können, da die Viecher (ja, ich benutze dieses Wort erneut 😉 ) ziemlich giftig sind, aber letztlich war es mein Fehler. Wenn man morgens im Hellen sein Zelt abbaut, werden gefährliche Kleintiere wohl lieber die Flucht ergreifen. Im Dunkeln sollte man aber noch genauer schauen, wohin man greift und nicht denken, dass es wohl ok sei, nur weil es 15 min zuvor auch ok war.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
6'369 Beiträge · seit 201115. Feb. 2015 · #5
Hoi Patrick
freistilchaot schrieb:Eine Schlange unterm Zelt? Hmm - wie hast du das denn bemerkt und sie dann verscheucht?
Kann beim zusammenbauen des Zelts ja ne unschöne Überraschung geben...
Nachzulesen in meinem Reisebericht Südtansania 2014, Link siehe Signatur.
Aber die Schlange hab ich schon vertrieben als sie unters Zelt wollte, sie hats nicht geschaft! 😄
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
2'534 Beiträge · seit 200715. Feb. 2015 · #6
BikeAfrica schrieb:einen 20-25 cm langen Skolopender planlos umherlaufen. Es gibt auch ein Foto davon, deshalb lässt sich die Größe schätzen.

Es hätte doof ausgehen können, da die Viecher (ja, ich benutze dieses Wort erneut 😉 ) ziemlich giftig sind,
Oha. Sind das diese dicken, fetten langen Tausendfüßler? Die sind giftig?
Die hatten wir in Etoscha zu hunderten über die Straße laufen, ich hab' mich immer bemüht, sie nicht zu überfahren. 😉
Aber wir haben die mitunter auch sehr nahe gehabt und fotographiert...

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
7'296 Beiträge · seit 200615. Feb. 2015 · #7
dergnagflow schrieb:
BikeAfrica schrieb:einen 20-25 cm langen Skolopender planlos umherlaufen. Es gibt auch ein Foto davon, deshalb lässt sich die Größe schätzen.

Es hätte doof ausgehen können, da die Viecher (ja, ich benutze dieses Wort erneut 😉 ) ziemlich giftig sind,
Oha. Sind das diese dicken, fetten langen Tausendfüßler? Die sind giftig?
Die hatten wir in Etoscha zu hunderten über die Straße laufen, ich hab' mich immer bemüht, sie nicht zu überfahren. 😉
Aber wir haben die mitunter auch sehr nahe gehabt und fotographiert...
... die sind wohl auch giftig, aber für Menschen eher nicht problematisch. Ich glaube, die Tiere, die Du meinst, gehören auch zu den Tausendfüßern. Optisch so 'ne Art Ringelnatter mit Beinen unten dran.

Die für Menschen auch problematischen Skolopender sehen eher so aus:
http://home.arcor.de/bikeafrica/surinam/rb/Tiere08.jpg

Da sind die Beine vergleichsweise länger und es längere Zangen zum Zupacken.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
412 Beiträge · seit 201116. Feb. 2015 · #8
Hi

Tausendfüsser (Myriapoda) sind in verschiedene Klassen unterteilt, u.a. in Doppelfüsser (Diplopoda) und Hundertfüsser (Chilopoda). Die Doppelfüsser ("Ringelnatter mit Beinen" 😄 ) besitzen zwar ein Wehrsekret, sind aber völlig ungefährlich, im Gegensatz zu den Hundertfüssern (zu denen gehören auch die Skolopender), vor denen man sich durchaus in acht nehmen sollte. Skolopender sind übrigens extrem schnell.
Schuhe sind sehr beliebte Verstecke verschiedener netter Tierchen wie Skorpione, kleine Schlangen und eben auch Skolopender. Daher gehören Schuhe nicht fein säuberlich vor's Zelt gestellt, sondern ins Auto oder irgendwo aufgehängt. Es lohnt sich auch vor dem Reinkriechen einen Kontrollblick ins Zelt zu werfen. In Australien hatte es sich einmal eine Brown-headed Snake (Furina tristis) in meinem Bodenzelt bequem gemacht 🤩 .

Gruss Dieter
373 Beiträge · seit 201216. Feb. 2015 · #9
Hallo Freistilchaot,

wir haben zwei Campingtouren mit eigenem Zelt in Uganda gemacht, und zwar jeweils im Januar. Moskitos, Krabbeltiere oder Schlangen gab es sehr wenig. Man muss halt das Zelt konsequent geschlossen halten. Wir hatten einmal Mücken im Zelt, aber die hatten wir selbst eingeschleppt mit einem Rucksack - also aufpassen, dass die Dinge, die man mit ins Zelt, nimmt auch mückenfrei sind.

Viele Grüße
Klaudi
382 Beiträge · seit 200616. Feb. 2015 · #10
Hallo Patrick

wir sind jetzt 2 x für 3 Wochen mit dem Zelt in Uganda unterwegs gewesen und wir haben bis auf die normalen kleinen Krabbeltiere keine Probleme gehabt.
Das einzige was in unser Zelt rein gekommen ist, war der Regen, das Wasser ist uns 2 x von unten in die Schlafkabinen reingelaufen.
Wenn es mal mehrere Stunden gepaart mit ungünstigen Windverhältnissen regnet kann es schon mal passieren das die Zelte geflutet werden.
Man sollte also darauf achten, das das Zelt schön dicht ist, auch von unten.
Aus unserer Erfahrung können irgendwelche Krabbeltiere vernachlässigt werden.

Gruss und viel Spass in Uganda.
Christian
412 Beiträge · seit 201116. Feb. 2015 · #11
chris p schrieb:
Aus unserer Erfahrung können irgendwelche Krabbeltiere vernachlässigt werden.
Naja, ohne jetzt auf Panik zu machen, vernachlässigen würde ich sie nicht. Ich habe wohl schon hunderte Nächte irgendwo im Busch gezeltet und mit Ausnahme der besagten Schlange in Australien und einem einigermassen harmlosen Skorpion in einem Schuh (der übrigens nicht am Boden stand) gab es bisher keine Überraschungen. Aber Vorsicht ist besser als Nachsicht, denn auch die erste Schlange im Zelt kann schon eine zuviel sein.

Gruss Dieter
Gast16. Feb. 2015 · #12
Hi, um „Krabbeltiere“ zu treffen brauch man nicht so weit zu fahren. Ich habe in diversen Quartieren in der Toskana mehr Skorpione gesehen als beim Kampieren in Afrika und diesen Freund habe ich auf Euböa aus meinem Schlafsack gebeutelt. Grüße

h71e3879.jpg
2'534 Beiträge · seit 200716. Feb. 2015 · #13
BikeAfrica schrieb:
... die sind wohl auch giftig, aber für Menschen eher nicht problematisch. Ich glaube, die Tiere, die Du meinst, gehören auch zu den Tausendfüßern. Optisch so 'ne Art Ringelnatter mit Beinen unten dran.
Ja, ich meinte eher diese hier: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/29965836
BikeAfrica schrieb:Die für Menschen auch problematischen Skolopender sehen eher so aus:
http://home.arcor.de/bikeafrica/surinam/rb/Tiere08.jpg

Da sind die Beine vergleichsweise länger und es längere Zangen zum Zupacken.
Na, die haben wir nicht gesehen 😉.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter19 Beiträge · seit 201417. Feb. 2015 · #14
Hmm - ich bin mir nun nicht mehr so sicher, ob das Bodenzelt so ne gute Idee ist 🙁

Krabbelviecher unterschätzen würde ich auch nicht. Im Swasiland hatten wir einen 20 cm Hundertfüssler im grossen Camper-Zelt. Ich hab das Vieh glücklicherweise noch am Zeltrand entlanghuschen sehen, als wir grade ins Bett gingen.
Hab den dann eingefangen und ins Gestrüb geworfen. Hätte auch das Ende der Reise sein können, wenn er sich ins Bett verirrt hätte...
Wenn ich mir nun vorstelle, dass da in unserem kleineren Iglu-Zelt ne Schlange oder so nen Hundertfüssler im Schlafsack liegen würde...
Nur so rein informativ: Wie hat die Schlange es denn in dein Zelt geschafft deemha?
Reise, Reise
2'610 Beiträge · seit 200717. Feb. 2015 · #15
Hallo Patrick,

aus unseren ersten Camperfahrungen mit Bodenzelt in Ruanda/Zaire, Kenia und Tansania kann ich dir sagen, dass es für eine Schlange keine Möglichkeit gibt ins Zelt zu gelangen, so lange du nur konsequent das Zelt geschlossen hast. Wir hatten in Ostafrika oft Skorpione unter dem Zelt, wenn wir mind. 2 Nächte an einem Ort waren. Um irgendwelchen Stichen, Bissen zu entgehen haben wir beim Abbau das Zelt im Ganzen weggezogen und dann erst zusammengerollt.

Seit wir das südl. Afrika bereisen, übernachten wir im Dachzelt. hier fühlen wir uns "sicherer", nicht vor Schlangen od. Skorpionen, sondern vor Löwen usw. Natürlich ist das nur unser eigenes Empfinden von Sicherheit und nicht wirklich sicherer, aber da wir schon einmal im Meru N.P. ein Löwenrudel die ganze Nacht direkt am Bodenzelt hatten, ist das Dachzelt unser Favorit.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
1'162 Beiträge · seit 201217. Feb. 2015 · #16
Hallo,

ich habe keine Ahnung, wieviele Camper pro Jahr im südl. Afrika unterwegs sind. Wenn das tatsächlich so risikoreich sein sollte, dann wären alle Plätze schon seit Jahren verwaist. Also: etwas Umsicht und Vorsicht, und schon besteht kein Grund mehr, sich in die Hosen zu machen.

Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
7'296 Beiträge · seit 200618. Feb. 2015 · #17
deemha schrieb:Die Doppelfüsser ("Ringelnatter mit Beinen" 😄 )
... ich wollte statt Ringelnatter natürlich Blindschleiche schreiben. 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'296 Beiträge · seit 200618. Feb. 2015 · #18
freistilchaot schrieb:Wenn ich mir nun vorstelle, dass da in unserem kleineren Iglu-Zelt ne Schlange oder so nen Hundertfüssler im Schlafsack liegen würde...
... Wenn Du das Moskitonetz konsequent immer schließt, kommt kein Viehzeug rein. Wenn Du das Zelt offen lässt und Dich mal für 30 Sekunden umdrehst, um das Mobiltelefon an Ladegerät zu hängen, kann es schon passiert sein.

Im Zelt ist die Chance geringer, dass Viehzeug reinkommt als in einer festen Unterkunft. Während der Zimmerreinigung stehen die Türen oft 'ne Stunde offen. Da kommt viel eher etwas rein als in ein Bodenzelt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
412 Beiträge · seit 201118. Feb. 2015 · #19
freistilchaot schrieb:
Nur so rein informativ: Wie hat die Schlange es denn in dein Zelt geschafft deemha?
Keine Ahnung, sie hat es mir nicht verraten 😄 .

@BikeAfrika: Blindschleiche ist taxonomisch etwa gleich weit daneben wie die Ringelnatter, optisch lass ich den Vergleich aber gelten 😉 .

Gruss Dieter
5'479 Beiträge · seit 200918. Feb. 2015 · #20
Ich war schon in fast allen Ecken der Welt mit Bodenzelt unterwegs und hatte außer einelnen Mücken oder Ameisen noch nie Viehzeug im Zelt. Das kann man durch richtiges Verhalten und konsequentes Verschließen sicher ausschließen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"