Reisebericht

Südafrika und Namibia mit dem "Crüüser"

von Carinha · begonnen 08. Jan. 2015 · 29 Teile

Teil 2111. Feb. 2015
Samstag, 29. November 2014
Mowani – Twyfelfontein - Vingerklip


Am Morgen fanden wir unseren Abfallkübel am Boden liegend, verziert mit 2 Pfotenabdrücken. Wir machten ein Foto und zeigten es später einem Guide, welcher meinte, dass die Spuren von einem Porcupine stammen. Gehört haben wir sie ja; schade haben wir die Stachelschweine nicht live zu Gesicht bekommen. 😐
Gemütlich assen wir unser Frühstück und machten uns dann auf zu den Organ Pipes und dem Burned Mountain, die ganz in der Nähe lagen. Da wir die einzigen weit und breit waren, bekamen wir eine Privatführung von Agathe. Bei dem kurzen Fussmarsch zu den Pipes empfanden wir es zum ersten Mal als so richtig heiss! Den Burned Mountain hatten wir schnell abgehakt. Wir sind ja keine Geologen. 😗
Bei der Weiterfahrt kamen wir in Clinch mit dem Navi. Dieses schickte uns auf der gleichen Strecke zurück, wie wir gekommen waren. Mäthu war jedoch überzeugt, dass es einen direkteren Weg zum Vingerklip geben musste. Trotzdem folgten wir brav den Angaben unseres Navis und fuhren über die Rumpelpiste zurück bis zur C35. Nun ja, wenn ich das jetzt auf google.maps nachschaue, ist der entstandene Zeitverlust von 15 Minuten auch nicht weiter tragisch! 😛 
Wir hofften immer noch, irgendwo Wüstenelefanten zu erblicken, aber wir trafen nur auf Ziegen und Schafe. Heute wollten wir in der Ugab Terrace Lodge campieren, welche ganz in der Nähe des Vingerklip liegt. Doch bei der Anfahrt sahen wir dass der Campingplatz am Fusse des Berges liegt, während die „Cabanas“ der Lodge AUF dem Berg platziert waren. Wir beschlossen, hochzufahren und die Aussicht zu bestaunen. Die Zufahrt war verdammt steil, links und rechts neben dem Weg ging es steil runter. Doch unser Crüüser meisterte auch diese Aufgabe locker. 😄
Oben angekommen waren wir begeistert von der schönen Anlage mit Pool und der fantastischen Aussicht auf den Vingerklip und andere Gesteinsformationen. Das ganze erinnerte uns ein bisschen an den Grand Canyon oder an Bardenas Reales (Navarra/Spanien). Zacharias an der Reception begrüsste uns mit Handshake und lachte nur auf unsere Frage, ob sie eventuell noch ein Häuschen frei hätten. Wir können auswählen, es seien noch fast alle frei. Er wollte uns unbedingt noch ein Häuschen von innen zeigen, um uns die Entscheidung zu erleichtern. Aber die war eh schon gefallen. 😗
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir lesend auf der schönen Terrasse, inkl. einem feinen offerierten Stück Kuchen. Später legte ich mich etwas hin, weil ich von einem Stechen im Kopf geplagt wurde. Derweil machte Mäthu Fotos von der Umgebung und dem schönen Sonnenuntergang (den ich leider verpasst habe). Das Nachtessen im Restaurant war sehr lecker, auch wenn diesmal mein Appetit nicht riesig war.
In der Nacht hörte ich plötzlich ein Rascheln hinter meinem Kissen. Ich nahm die Taschenlampe und entdeckte eine Maus! Da sie daraufhin verschwand, schlief ich weiter. Später bemerkte ich, dass sie auf unserer Bettdecke herumhüpft. Ich dachte an meine Mutter, die jetzt sicher kreischend das Bett verlassen hätte. 🤩 Am Morgen lag die Maus zwischen den frischen Badetüchern und schlief gemütlich. Ach wie süss, dachten wir beide. Bis Mäthu ein paar Tage später feststellte, dass sein Lieblings-T-Shirt durchlöchert war… 😈

Weitere Gefährten im Mowani Camp
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Ugab Terrace Lodge
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Gäste am Vogelbrunnen
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Das Mäusle
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Teil 2211. Feb. 2015
Sonntag, 30. November 2014
Ugab Terrace Lodge – Etosha Safari Camp


Da meine Kopfschmerzen immer noch nicht besser waren, musste Mäthu alleine zum Frühstück. Mir war gar nicht nach Essen zumute. Als er zurück kam, erzählte er mir, die Ugab-Mitarbeiter seien alle besorgt und hätten nach mir gefragt. Gegen 10 Uhr starteten wir trotzdem und statteten als erstes dem Vingerklip einen Besuch ab. Mäthu kletterte zu ihm hoch und umrundete ihn einmal. Ich verzichtete darauf und blieb im Wagen - bloss keine unnötige Kopf-Erschütterung. 🙁 Danach fuhren wir weiter Richtung Etosha Nationalpark. Irgendwann wechselte die Strasse zu Teer und wir kamen rasch vorwärts. Unterdessen ging es auch meinem Kopf wieder besser. In Outjo machten wir noch einige Besorgungen, tankten und stillten gleich im Auto vor dem Shop unseren Heisshunger nach M&Ms. 😄 Dabei wurden wir von zwei „getarnten“ Makalani-Nuss-Verkäufern erwischt, die uns prompt so ein Ding aufschwatzen konnten. 😈 Damit war nun unser letztes Bargeld weg. Da in Outjo anscheinend kein ATM existiert (jedenfalls keiner der funktioniert, ich kann mich nicht mehr so genau erinnern), starteten wir also „cashless“ ins Abenteuer Etosha.
Wir bezogen unser Zimmer im Etosha Safari Camp, kurz vor dem Anderson Gate und verbrachten dann den Nachmittag am Pool, zusammen mit einer schwedischen Reisegruppe, bestehend aus Frauen und einem schwedischen „Harry Hasler“ (gibt es eine vergleichbare Figur in Deutschland? Mir fällt grad keine ein…). Jedenfalls war es ziemlich amüsant, der Gruppe zuzuschauen. 😄
Im Curio-Shop kauften wir noch T-Shirts und neuen Lesestoff für mich („Hummeldumm“ hatte ich schon in Sesriem durch), sowie eine CD für unterwegs (habe ich schon erwähnt, das unser Radio nicht funktioniert und wir uns die ganze Zeit selber unterhalten müssen? 😵 ).
Nach einem Imbiss legten wir uns erneut auf die Liegestühle am Pool und ich begann mit dem Buch „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“, welches mich von Beginn weg fesselte.
Das Abendessen vom Buffet war lecker und die Stimmung sehr gemütlich. Nach dem Essen setzten wir uns auf die lustigen Pneu-Sessel ums Feuer und lauschten bei einem Drink den zwei Sängern mit Gitarre. Dabei kamen wir ins Gespräch mit einem deutschen Pärchen, welches sich als unsere Häuschen-Nachbarn entpuppte. Auf dem „Heimweg“ weckten sie mit ihren Erzählungen grosse Erwartungen an den Etosha NP. Wir waren ja sooo gespannt auf die nächsten zwei Tage! 🤩

Unsere Cabana
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Vingerklip
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Der Pool vom Etosha Safari Camp...
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...und die tolle "Fänti"-Dusche
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Ein toller Abend (wenn auch etwas unscharf)
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Teil 2311. Feb. 2015
Hier geht es bald weiter mit ETOSHA!! 🤩

Et voila... (diesen Tag hat wieder mal Mäthu auf Papier festgehalten)

Montag, 1. Dezember 2014
Etosha Safari Camp – Halali


Früh aufstehen war angesagt - der berühmte Etosha Park erwartete uns. Dieses Unterfangen war aber nicht so einfach, weil wir gestern zum ersten Mal auf dieser Reise erst um Mitternacht ins Bett fielen. Doch wir haben es geschafft und los ging die kurze Fahrt zum Parkeingang. Wir waren beide gespannt was wir heute so an Tieren sehen würden. Auf unserer letztjährigen Reise in Südafrika waren wir safaritechnisch ziemlich verwöhnt worden. Die Erwartungen waren entsprechend hoch. In Okaukuejo bezahlten wir unsere 2-Tagespässe. Am zweiten Wasserloch sahen wir bereits ein junges Löwenpaar am Trinken. Die beiden mussten wohl ihre nächtliche Mahlzeit herunterspülen, sie waren beide noch blutverschmiert. Rund ums Wasserloch standen zig Antilopen (Gnus, Oryx, Zebra, Springbock, Impala etc.), welche abwarteten bis die Löwen ihren Durst gelöscht hatten. Einzig ein Schakal wagte sich zur gleichen Zeit wie die Löwen ans Wasserloch. Wir besuchten weitere Wasserlöcher und sahen Kuhantilopen, Kudus, Strausse und Warzenschweinen. Diese Wasserlöcher wären gemäss Theorie auch beliebt bei Elefanten, jedoch waren bisher nur die "Hinterlassenschaften" zu sehen. Ganz wenig enttäuscht erreichten wir gegen Mittag unser heutiges Nachtlager, das Halali Restcamp. Dort verpflegten wir uns kurz und checkten ein. Wir bekamen das „Elephant“-Honeymoon-Chalet was uns - wegen des Namens - zuversichtlich stimmte, sicher auch noch "echte" zu Gesicht zu bekommen. 😗 Als erstes wollten wir dem hiesigen Wasserloch einen Besuch abstatten. Dieses war sehr schön gestaltet, wie in einer natürlichen Arena hatte man den Blick frei auf die "Bühne". Es waren Zebras und Kudus zu beobachten. Wir chillten ein wenig im Chalet und wollten ein kühlendes Bad im privaten Outdoor-Whirlpool nehmen. Doch das Wasser war unter der schützenden Plastikmatte fast über 50°C heiss geworden und alles andere als eine Abkühlung. Bevor wir zu einer weiteren Pirschfahrt starteten, besuchten wir abermals das Wasserloch und wurden dabei von einem heftigen Gewitter überrascht. Rennend suchten wir Unterschlupf in der Wäscherei des Campingplatzes. Es schiffte lange wie aus Kübeln und wir warteten sicher eine Stunde stehend in dem Wäschehäuschen - Karin freute sich über die wohltuende Abkühlung und nahm es mit Humor. Wie grün würde es bald hier aussehen! Ich hingegen ärgerte mich - warum musste es ausgerechnet jetzt regnen? Als das Gewitter vorbei war, wollten wir trotz vorgerückter Stunde nochmal rausfahren. Die Sonne zeigte sich wieder und ein riesiger doppelter und sehr stark leuchtender Regenbogen begleitete uns auf der Fahrt entlang der Etosha-Pfanne. Wegen der Regenflut änderte sich die Situation schlagartig und wir verzichteten auf die Wasserlöcher, denn nun konnten die Tiere aus jeder Strassenpfütze trinken. Wir sahen eine Schakalfamilie im offenen Feld, einige Zebra- und Gnuherden, Impalas und Kuhantilopen. Dann doch noch ein Highlight. Wir entdeckten ein Spitzmaulnashorn aus ca. 30 m Entfernung. Wir schauten dem wuchtigen Bullen zu, wie er gemütlich am grasen war. Plötzlich hob er seinen Kopf und rannte wie wild los. 🤩 Wir hielten kurz die Luft an. Zum Glück galt der Angriff nicht uns, sondern einer Riesentrappe, welche dem Bullen wohl auf die Nerven ging. Wiederholt sprintete das Nashorn auf den Riesenvogel zu, welcher sich jeweils schwerfällig in die Luft erhob und ein kurzes Stück davonflatterte. Vor lauter Begeisterung vergassen wir die Zeit und stellten plötzlich fest, das wir nun eiligst zurückfahren mussten. Das Halali-Camp schliesst um 19.30h seine Tore und wir hatten nur noch knapp 20 Minuten. Im hastigen Tempo fuhren wir in unbekanntem Terrain durch unzählige Wasserlachen, der heruntergehenden Sonne entgegen in Richtung Camp und kamen einige Minuten zu spät. Zum Glück nehmen es die Afrikaner auch im Etosha Park nicht so genau mit der Zeit und wir konnten problemlos durch das noch geöffnete Tor brausen. 😗 Das Nachtessen im Halali-Restaurant war einfach aber in Ordnung. Den langen Tag rundeten wir mit einem letzten Besuch am Wasserloch ab. Ein Nashorn war da und trank eine halbe Stunde lang ganz vorsichtig und aufmerksam und verschwand dann fast lautlos.

Der Empfang war vielversprechend...
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Zuerst sind die Löwen dran..
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...und dann der Rest 😕
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Kann uns jemand verraten, was das für Vögel sind?
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Nach dem Regen...
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Ein begossener Pudel ....äähh Schakal 😄
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Der Bulle und sein "Widersacher"
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**schnell weg hier*** 🤩
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Auf dem Heimweg - schnell noch ein Foto vom Sonnenuntergang
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Teil 2412. Feb. 2015
Liebe Annick,
leider war's das dann schon fast mit Miezen... 😵
Weiter geht's...

Dienstag, 2. Dezember 2014
Halali – Onguma Bush Camp


Für den zweiten und letzten Tag im Etosha-Park war unsere Motivation ungebrochen und wir verliessen rasch das eigentlich sehr gemütliche Bett. Ohne Frühstück waren wir bereits auf Achse. Wir fuhren etwas in den Osten wo an Wasserlöchern beste Chancen auf Leopardenbeobachtungen sein sollten. Leider war dort nichts zu sehen. Am nächsten Wasserloch entdeckten wir mit dem Fernglas einen stattlichen Löwen. Andere Autos fuhren wieder weg ohne den Löwen zu bemerken. Und das war‘s dann leider für uns mit Miezen im Etosha! 😣 Weiter ging es zum Etosha-Pan Aussichtspunkt, vom gestrigen Regen war dort nichts mehr zu sehen, trotzdem wirke die Pfanne wie ein Meer. Draussen wagten wir es, ein paar Meter abseits der Piste zu gehen. Doch wir bereuten es schnell, klebte nun doch eine dicke lehmige Schicht an unseren Schuhen, welche auch mit vielen Abklopf-Versuchen nicht entfernt werden konnte. Der arme Crüüser!! 🤩 Auf dem Rückweg sichteten wir zahlreiche Antilopen- und Zebraherden. Zurück im Halali-Restcamp stärkten wir uns am Morgenbuffet und ein Kellner machte uns auf eine kleine Eule aufmerksam, die auf einem Baum neben dem Restaurant sass. Danach besuchten wir noch ein letztes Mal unser Wasserloch, wo Kudus anzutreffen waren, bevor wir auscheckten. Auf der Fahrt Richtung Namutoni wurden wir an vielen Wasserlöchern enttäuscht. Kein einziges Wesen war zu sehen. 🙁 Dann endlich - am Wasserloch „Braakersvlei“ tauchten nacheinander zehn Giraffen auf. Wir schauten den imposanten Tieren beim Trinken zu. Beim nächsten Halt waren dann einige Tierarten zu sehen - Giraffen, Zebras, Kudus, Springböcke und sogar ein grosser Elefantenhintern, der sogleich in den Büschen verschwand. Wir gaben noch nicht auf und dachten, das mit den Elefanten kriegen wir noch besser hin. Bei einem weiteren Wasserloch wimmelte es nur so von Elefantensche…se. Wir harrten über eine halbe Stunde aus, doch nichts regte sich und wir resignierten langsam. 😣 Am letzten Wasserloch „Klein Namutoni“ gab‘s nochmals einige Giraffen, welche uns neugierig beäugten. Nach Passieren des Ausgangstores fuhren wir eine prächtige, grüne Strecke, vorbei an verschiedenen Antilopen zu unserem nächsten Ziel, der für unsere Verhältnisse schon fast zu luxuriösen Onguma Lodge (Bush Camp). Die Anlage war wunderschön und bot direkten Blick auf Wildtiere und einen grossen Teich gefüllt mit Fröschen, die kaum zu überhören waren. Das Nachtessen war lecker, der Service gediegen und wir genossen die – abgesehen von den Fröschen - sehr ruhige Oase.

Dieses Exemplar war so weit weg, dass die anderen Autos ihn gar nicht entdeckten...
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Davon gab's reichlich
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Da waren die Schuhe noch sauber 😗
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Trinken kann man auch auf der Strasse
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Noch ein paar gestreifte Gesellen
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Die kleine Eule (wir sind ja so schlecht in Ornithologie! 😕 )
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Ich liebe diese Ohren...!!! 🤪
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Und dieses Exemplar hier - abgesehen vom Sekundenblick auf den Elefantenarsch - war der ALLER EINZIGE Elefant (oder was davon übrig ist), den wir auf unserer ganzen Reise gesehen haben! 😣 🤢
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Teil 2515. Feb. 2015
Mittwoch, 3. Dezember 2014
Onguma Bush Camp – Waterberg Wilderness Lodge


Nach einem köstlichen Frühstücksbuffet machten wir uns Abreisefertig und wollten danach noch eine halbe Stunde den schönen Garten geniessen. Wir schnappten uns Lesestoff und setzten uns in den „Aussichts-Turm“. Plötzlich besuchte uns einer der Angestellten und ermahnte uns, dass wir VOR zehn Uhr auschecken sollten. Es war notabene 9.30 Uhr. Aber gut, dann liessen wir das mit dem Lesen, holten unsere Koffer und checkten aus. Nachdem uns die Lodge überaus kundenfreundlich und aufmerksam empfangen hatte, wurden wir hier nun sanft „rausgeekelt“! Obwohl wir sonst sehr unkomplizierte Gäste sind und keine hohen Ansprüche stellen, hinterliess dieses Ereignis einen etwas fahlen Nachgeschmack bei uns.
Bei der langen Fahrt zum Waterberg (ca. 370km) über asphaltierte Strassen wurden wir ständig von anderen Fahrzeugen überholt. Wir waren also langsamer unterwegs als alle anderen Verkehrsteilnehmer und trotzdem passierte uns ein kleines Missgeschick: Bei einer übersichtlichen Kreuzung ärgerte sich Mäthu über das vordere Auto, weil es am STOP ganz anhielt und seeehr gemächlich weiterfuhr. Mein Göttergatte blickte nach links und rechts und bog ohne Stop ab, dem anderen Wagen hinterher. Dann sahen wir den Grund für dessen „vorbildliches“ Verhalten: Eine Polizeikontrolle stand mitten auf der Strasse und winkte uns raus. Der Uniformierte wollte sämtliche Papiere sehen und klärte uns dann über unser Vergehen auf. Der Polizist seufzte und erklärte, dass ein Rollstop nach Bussenkatalog 1500 Namibia-Dollar kostet (ca. CHF 150.-). Doch können wir diese Busse nicht gleich an Ort und Stelle berappen, sondern müssen dafür zur nächsten Polizeistelle in Tsumeb fahren, dort den Betrag bezahlen und mit der Quittung wieder zurück zu ihm fahren. Auf einen solchen Umweg hatten wir nun wirklich keine Lust, aber wir verhielten uns kooperativ. Doch dann sagte der Beamte zu Mäthu „I will forgive you my friend“. Nun wussten wir nicht wie wir reagieren sollten. Handelt es sich hier um einen Schmiergeldversuch oder nicht? Leider hatten wir eh keinen Penny mehr in bar (immer noch) und so liessen wir die Bestechung bleiben, was sich später als richtig herausstellte. Tatsächlich durften wir wieder losfahren ohne einen Betrag zu bezahlen! 🤩 Wir bedankten uns überschwänglich und gaben ihm das Versprechen, von nun an bei jedem „Stop“ brav anzuhalten. 😈 
Nach einem letzten Stück über eine lange Piste mit rötlichem Sand erreichten wir den Waterberg und unseren Platz in der Andersson-Campsite. Es war eine schöne Kulisse mit den im Abendlicht golden leuchtenden Termitenhügeln und dem rot schimmernden Waterbergmassiv im Hintergrund. Beim Camingplatz angekommen richteten wir uns ein. Nach Durchlesen der Broschüre interessierten wir für eine geführte Morgenwanderung auf den Waterberg am folgenden Tag. Dafür mussten wir uns an der nahegelegenen Wilderness Lodge anmelden und so machten wir uns via Hiking-Path auf den Weg über Stock und Stein vorbei an Dassies und Vögeln bis zur Lodge. Der schwarze Lodgemanager Lucas nahm uns freundlich in Empfang und nahm unsere Anmeldung entgegen. Auf dem Rückweg beobachteten wir Mistkäfer, die frischen Nashorndung abtransportierten. Zurück am Platz kochten wir mit unserem Gaskocher Pasta mit Zwiebeln, Peperoni und Fleisch. Dann begann es leicht zu regnen und wir machten es uns unter dem Unterstand gemütlich. Für die Stachelschweine liessen wir noch ein paar Peperonistücke übrig. Wir waren die einzigen Camper und genossen die Einsamkeit und lauschten den Geräuschen der Natur. Als es eindunkelte, machten wir noch ein herrliches Lagerfeuer (es hatte hier reichlich vorbereitetes Feuerholz) und liessen die bisherige Reise ein bisschen Revue passieren.

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Teil 2617. Feb. 2015
Donnerstag, 4. Dezember 2014
Waterberg – Weavers Rock Guestfarm


Beim Frühstück besuchten uns zwei kleine Dik-Diks ganz ohne Scheu, das „Stachi“ hingegen war leider
nicht aufgetaucht - die Peperonistücke lagen immer noch da. 😗 Dafür entdeckten wir Hyänenspuren ganz in der Nähe unseres Platzes. 🙄 Dann packten wir alles zusammen und fuhren wie vereinbart zur Lodge zum Start unserer Hiking-Tour. Wir waren zu fünft, neben Guide Wesley war noch ein deutsches Paar dabei. Komischerweise führte die Wanderung auf dem Hin- und Rückweg an "unserem" Anderson-Camp vorbei und wir wunderten uns schon etwas, warum wir extra bis zur Lodge fahren mussten. 🤨 Beim Aufstieg machte Wesley eine Verschnaufpause und erklärte uns einige Details zum Waterberg und der Region. Dabei gab er auch überraschend viel Persönliches von sich preis - mit dem Fazit, Bildung sei das Wichtigste überhaupt. Oben auf dem Plateau angekommen, hofften wir auf die seltenen Spitzmaulnashörner und Kaffernbüffeln. Aber Wesley relativierte, das diese Tiere nur sehr schwer zu entdecken sind (und wohl auch nicht in diesem Teil des Plateaus). Er erzählte uns dafür von seinen Arbeitsbedingungen und das Ende Dezember neue Verträge für alle Mitarbeiter abgeschlossen werden, weshalb alle etwas nervös sind. Nach seinen nicht gerade positiven Ausführungen fragten wir uns, ob er damit ein Mitleids-Trinkgeld erreichen oder uns einfach nur die Augen öffnen wollte. 😐
Eine weitere Rast machten wir an einem herrlichen Aussichtspunkt mit Blick auf die Kalahari Busch-Savanne. Wesley erzählte Spannendes über die im Buschfeld in Dörfern lebenden Hereros, wo auch er herkommt. Mit Blick in den Himmel beschlossen wir dann, den Rückweg anzutreten. Kaum waren wir losgelaufen, begann es wie aus Kübeln zu schütten. Der Abstieg erwies sich als ziemliche Herausforderung, waren doch plötzlich alle Steine glitschig und der Weg (wo vorhanden) verwandelte sich in einen rutschigen Schlammpfad. 🤩 Wir wurden klatschnass und durften uns netterweise in einem Badezimmer auf der Lodge umziehen. Danach servierte man uns eine Thermoskanne mit heissen Tee und Sandwiches. Für den Tee mussten wir pro Tasse bezahlen 😈 Die Sache mit dem Trinkgeld für Wesley erledigte sich von selbst, denn er war nicht mehr auffindbar. 😊
Wir verliessen die Lodge und fuhren auf der schlammigen Sandpiste weg vom Waterberg. Das Auto eierte hin und her; ein entgegenkommender Van touchierte uns fast, als er ungewollt auf unsere Fahrspur rutschte.
Unser heutiges Ziel, die Weavers Rock Farm, war nur 60 km entfernt. Die Zufahrt zur Farm war sehr holperig; es überraschte uns ziemlich, dass wir später auf der Farm Gäste mit „normalen“ PKWs antrafen.
Ein Angestellter mit Dreadlocks (Cyrill) empfing uns mit einem Cold Drink. Wir bezogen ein kleines Bush-Chalet mit Weitblick und Outdoor-Dusche/WC. Der Regen hörte gegen Mittag zum Glück auf. Beim Spaziergang zum Wasserspeichersee wurden wir von den 6 Farmhunden begleitet, die ein ziemliches Rambazamba veranstalteten. Die kleine Dackeldame Nala verschwand unter Felsbrocken, so dass wir plötzlich nicht mehr sicher waren, ob sie irgendwo eingeklemmt war. Sie kam nach längerer Zeit aber unversehrt zum Vorschein. 😄 Beim Rückweg zur Farm schreckten die Hunde die Ziegen- und Schafherde auf, auf deren Fluchtversuch die Meute sofort mit Jagdtrieb reagierte. Zum Glück hatten die Farmbesitzer das Ganze mitbekommen und die Hunde sofort erfolgreich zurückgepfiffen. 🙄 Dann legten wir uns an den Pool und lasen, bevor wir uns für das Abendessen fertig machten. Das Gefühl in der Outdoor-Dusche bei Sonnenuntergang war speziell. Gemeinsam mit Anna und Sylvia aus der Schweiz, die mehrere Wochen auf der Farm verbrachten, sowie den Besitzern Alex, Sabine und Nobert liessen wir uns von Cyrill und dem Küchenteam kulinarisch verwöhnen. Es wurde ein unterhaltsamer Abend und die Stimmung war familiär und sehr angenehm.

Unser Platz im Anderson-Camp
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Besuch beim Frühstück
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on the Top
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Blick in die Spalte 😄
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Outdoor-WC und Trocknungsanlage für die nassen Kleider 🤪
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Spaziergang zum Speichersee...
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...mit den 6 Farmhunden
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Die Namensgeber der Farm
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Wer kennt diesen lustigen Piepmatz? Leider haben wir ihn nicht besser aufs Foto gekriegt. 😵
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"Sonnenuntergang, sich im Fenster des Bush-Chalets spiegelnd" 😎
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So... der morgige Tag bringt viiiele viele Miezekatzen und andere - ganz seltene - Tiere! 🤩
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Teil 2719. Feb. 2015
Und nun geht es weiter mit unserem Reisebericht...

Freitag, 5. Dezember 2014
Weavers Rock – Okonjima Farm


Beim lekker Frühstück zusammen mit Anna und Sylvia stellte sich heraus, das ein neues Gipfelbuch auf den Hausberg Mount Hohenfels gebracht werden muss. Da wir den Berg sowieso erklimmen wollten, stellten wir uns zur Verfügung. Zuerst fuhren wir aber zur Okonjima Lodge, um möglicherweise einige Raubkatzen zu sehen. Okonjima ist eine ehemalige Rinderfarm, die nun statt auf Rindviecher auf Miezekatzen setzt und auch Sitz der AfriCat-Stiftung ist. Da die meisten Aktivitäten den Lodge Gästen vorbehalten sind, mussten wir auf einen Platz auf der Day Visitor-Tour hoffen. Schon die Anfahrt durch das Farmgelände von Okonjima war vielversprechend. Wir sahen diverse Tiere (Baboons, Antilopen inkl. Elan, viele Erdlöcher, Geier in der Luft etc.) und noch mehr ungewöhnliche Verkehrsschilder! 🤩 Das Visitor Center, welches wir als erstes erreichten, schien ausgestorben. Wir nutzten die Gelegenheit, um kurz die Toilette zu benutzen (am Strassenrand trauten wir uns nicht, da überall „Achtung Leopard“, „Achtung Hyäne“ oder „Achtung Gepard“-Schilder standen 😗 ).
Im Plains Camp teilte man uns dann für die Day Visitor-Tour um 13.30 Uhr ein. Unsere Befürchtungen waren unbegründet, denn wir waren die einzigen Gäste und kamen so in den Genuss einer Privat-Führung. Zuerst fuhren wir ins 4.5 ha grosse Geparden-Gehege, wo elternlose oder verletzte Cheetahs auf ein Leben „in Freiheit“ (d.h. auf das 16 ha grosse Schutzgebiet) vorbereitet werden, wo sie dann ihr Futter selber besorgen müssen. Nachdem wir einige Zeit kreuz und quer durchs Gehege gefahren waren, fanden wir schliesslich 4 der 5 Geparde unter einem Baum liegend. Die armen Katzen wurden während der Siesta von vielen Fliegen (unser Guide sagte uns, es seien „Cheetah Flies“) geplagt und hatten keine Lust auf fotogene Posen. Nicht schlimm, schöne Cheetah-Fotos haben wir ja noch vom letzten Jahr. 🤪 Der Guide fragte uns, ob er den 5. Gepard auch noch suchen solle. Wir verzichteten und waren nun gespannt, ob wir auch noch einen Leopard zu Gesicht bekommen. Nachdem wir eine Art Hochsicherheitstrakt mit „Beware of the Leopard“-Schild passiert hatten, kamen wir zum „Leopard-Hide“, einem Beobachtungsgebäude mit Blick auf einen toten Baum und einen nervös herum schleichenden LEOPARD!! 🤩 Das Weibchen „Lewa“ ist nicht mehr auswilderbar (ist wohl schon zu alt und zu sehr an Menschen gewöhnt) und muss deshalb als „Vorführmodell“ für die Tagestouris herhalten. 😗 Sie lebt allein im grossen Gehege und wird, wenn Touristen da sind, jeweils mit Fleisch angelockt. Dazu wurde ein ausgeklügeltes System entwickelt: Mittels unterirdischem Verbindungstunnel gelangt der Guide unter den toten Baum, der innen hohl ist und eine Art „Lift“ eingebaut hat. Dort befestigt er das Fleischstück („es ist Esel, das ist billiger als Huhn“) und kann es dann gefahrlos nach oben ziehen, wo Lewa schon gierig wartet und es aus dem Baumstamm fischen kann. Leider ging diesmal etwas schief und das Fleisch blieb im Stamm stecken. Lewa wurde sehr ungeduldig und man konnte ihr richtig ansehen, wie sie sich über diesen dilettantischen Service ärgerte. Diese funkelnden Augen! 😠 Der Guide musste 3x zurück in den Tunnel, bis es endlich klappte. Lewa nagte zufrieden am Fleischbrocken und wir konnten tolle Fotos schiessen.
Nach einiger Zeit fuhren wir zum Infozentrum mit Klinik, wo es viele Fotos, Felle und die Geschichte der Anlage zu bestaunen gab. Später verpflegten wir uns im Restaurant und beobachteten dabei die Warzenschweine beim Schlammbaden. Auf dem Rückweg machten wir Halt beim R.E.S.T.-Projekt, welches sich um bedrohte, weniger bekannte Tiere in Namibia kümmert (R.E.S.T = „Rare and Endangered Species Trust“). Anscheinend läuft das Projekt noch nicht sehr lange und ist dementsprechend noch wenig bekannt. Wir wurden von François durch die Anlage geführt und bekamen viele Infos zu folgenden Tieren: Cape Vulture, Pangolin/Schuppentier, Wildhund, Dwarf Phyton, Namib Dik-Dik und Spotted Frog. Es gab ein Gehege mit diversen Vögeln (Geier, Gaukler, Uhu), die sich hier von Verletzungen erholten und später wieder freigelassen werden. Absoluter Höhepunkt für uns war, dass aktuell gerade ein Exemplar des extrem seltenen Pangolins vom Projekt aufgepäppelt wird, welches wir dann auf seinem Futtersuch-Spaziergang begleiten durften (zu Forschungszwecken lässt man das Tier sein Futter im Busch selber suchen, damit man genaueres über seinen Menüplan erfahren kann). Ausserdem gab es eine sehr süsse (und sehr laute und wilde) junge Wildkatze 😄 zu sehen, die mangels Mutter von François, unserem Führer, aufgezogen wird. Das Projekt überzeugte uns und wir liessen gerne ein paar Dollar springen.
Bei unserer Ankunft auf der Weavers Rock Farm war es leider schon zu spät für eine Besteigung des Hausbergs. So stellte sich Mäthu unter die kühle Dusche und ich durfte die Sanitäranlagen bei der Campsite benutzen, da das Feuer im Donkey wegen unserer späten Ankunft schon aus war. 😈 Das Abendessen verbrachten wir mit alten und neuen Gästen (Sascha und Kollege aus Deutschland) und einem riesigen Grillbuffet. Es wurde ein lustiger und langer Abend mit Havanna Rum usw. 😛

Unterwegs nach Okonjima
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Namibische Verkehrsschilder 😎
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Siesta bei den Geparden
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Wo bleibt mein Fleisch??
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😈
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Na endlich!!! 😈 😗
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Im Infocenter
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Storchen-Habicht?? 😗
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Gaukler im R.E.S.T.-Projekt
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Noch ein hübsches Vögelchen... 😗
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Pangolin
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Mäthu versuchte sich als Höhleforscher 😄
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Zurück auf der Farm...
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Da isser ja nochmal!! 🤩
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Auf dem Weg zum Abendessen trafen wir den noch... 🤪
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Teil 2820. Feb. 2015
Endspurt.... 😮

Samstag, 6. Dezember 2014
Weavers Rock – Immanuel Wilderness Lodge


Noch vor dem Frühstück wagten wir uns an die Besteigung des Mount Hohenfels (über 1800 m.ü.M.). Man sagte uns, der Weg zum Gipfel sei mit roten Punkten markiert. Der Einstieg war jedoch alles andere als einfach zu finden. Dafür begrüsste uns schon von weitem eine Horde Paviane. Endlich hatten wir den „Weg“ gefunden, dieser führte schnurstracks Richtung Paviane, welche wild herumschreiten. Das kann ja heiter werden! 🙄 Unser Besuch passte ihnen zwar nicht, sie verhielten sich jedoch friedlich und gingen uns aus dem Weg. Der Aufstieg entpuppte sich als ziemlich streng - es war SEHR steil, felsig und wir wurden von lästigen Fliegen geplagt, welche sich an unseren Schweissperlen labten. 😣 Der zwar markierte Pfad verdient den Namen „Weg“ nicht wirklich – jeder Schweizer Hochalpin-Wanderweg ist besser planiert. 😄 Trotzdem erreichten wir nach knapp 50 Minuten – völlig verschwitzt und halb verhungert - den Gipfel. Die Aussicht dort oben ist beeindruckend! Man sieht die Farm von oben und hat eine 360° Sicht auf den Busch ringsum. Wir machten den ersten Eintrag im neuen Gipfelbuch und starteten zum Rückweg. Da unser Bush-Chalet zuhinterst auf dem Gelände steht, liefen wir vom Gipfel direkt zur Lapa, um zu frühstücken. Yummy, dies genossen wir heute besonders! 😛
Danach packten wir unsere Sachen zusammen und checkten bei Sabine aus. Es folgte noch ein nettes Gespräch mit ihr, und sie entschuldigte sich dafür, dass auf mein spontanes Anfragen kein Ausritt auf ihren Pferden möglich war. Kein Problem, es gibt ja auf der Immanuel Lodge noch Gelegenheit dazu.
Die Fahrt auf Teerstrasse bei mässigem Verkehr war angenehm und wir erreichten die Region Windhoek relativ schnell. Dort wo das „Immanuel“-Schild an der Hauptstrasse stand, war jedoch eine Baustelle und es gab kein Durchkommen. Auf Umwegen und dank Navi fanden wir die Lodge trotzdem noch. Wir hatten von Bekannten gehört, dass die Immanuel Wilderness Lodge „die beste Lodge“ auf der ganzen Namibia-Reise gewesen sei. Entsprechend hoch waren unsere Erwartungen. Die Umgebung begeisterte uns nicht gerade, es gab viel Industrie und unter einer „Wilderness Lodge“ sowie der Aufmachung auf der Homepage hatte ich eine Art Game Farm inkl. Pferde erwartet. Das Gelände der Lodge war jedoch relativ klein und hatte lediglich einige Strausse und Blesböcke in Gehegen zu bieten. Auch der Empfang war etwas merkwürdig, eher kühl. Die Lodge selber und auch die Zimmer gefielen uns jedoch sehr gut und das Essen stellte sich tatsächlich als „das Beste“ auf der ganzen Reise heraus – es war excellent! Wir verbrachten den Nachmittag lesend am Pool, da auch hier mein geplanter Reitausflug ins Wasser fiel (der Stall steht anderswo in Windhoek, Abholdienst war ausgebucht und zum selber hinfahren hatte ich keine Lust). 😵 Eine völlig überdrehte Schwedin (sicher Ü35) sorgte für Unterhaltung bei den Anwesenden; auch als es plötzlich in Strömen zu regnen begann, plantschte sie wie ein kleines Kind weiter im Pool herum. 🤪
Vor dem Abendessen brach bei uns plötzlich Panik aus: Wo zum Geier war unsere Speicherkarte mit allen Fotos vom ersten Teil der Reise??? Wir stellten das ganze Zimmer auf den Kopf, untersuchten unsere Koffer und Taschen, durchsuchten das Auto – die Karte blieb unauffindbar. Die Stimmung war auf dem Nullpunkt und mir verschlug es fast den Appetit. So ein Ärger!!! 😈 Während dem ganzen Essen überlegten wir, wo die Speicherkarte sein könnte (wahrscheinlich noch in Swakopmund auf dem Tresor? 😗 ). Zurück im Zimmer fanden wir sie plötzlich rasch wieder (ich habe unterdessen vergessen, wo sie war..) Uuuuuuffffff!!!!!! Erleichterung pur! 🤩 Schnell schlafen wir ein…

Zuoberst...
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Weavers Rock Farm von oben
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Unser Mitbewohner im Bush-Chalet
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Streicheleinheiten für Immanuel-Mieze Tommy
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Action bei den Immanuel-Schildkröten
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Man beachte die jeweilige Gemütslage... 😄
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🙄
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Teil 2920. Feb. 2015
Sonntag, 7. Dezember 2014
Windhoek – JHB- ZHR


Nach dem Regen gestern war unsere Terrasse heute übersäht mit kleinen Tausendfüsslern. Es waren mehr als 20 Stück – ein bisschen gruselig! 😕 Punkt 8 Uhr gabs lekker Frühstück. Dieses stand dem Abendessen in nichts nach – viel Selbstgemachtes und eine grosse Auswahl an lokalen Produkten. Gestärkt machten wir uns an die Reinigung und „Entrümpelung“ unseres Crüüsers (was da alles wieder zum Vorschein kommt 😗 ), danach fuhren wir nach Windhoek um noch ein bisschen Sightseeing zu machen. Im Craft Center kauften wir noch ein, zwei Souvenirs sowie Weihnachtsgeschenke für unsere Wichtel. 😎 Danach verschenkten wir einem Parkwächter unsere restlichen Lebensmittel und anderes Material, das keinen Platz mehr im Koffer findet (ob ihm das Dry Muesli wohl schmecken wird? 😗 ). Auf dem Rückweg verpassen wir die richtige Einfahrt und landen in Katutura. Mäthu kriegt Panik als zwei schwarze Jungs auf die Strasse stehen und uns zum Anhalten bewegen wollen. Ich fahre einfach weiter und erwische endlich die richtige Strasse. Zurück auf der Lodge legen wir uns nochmal knappe 2 Stunden an den Pool. Unser Flug geht erst um 17.10 Uhr und wir haben einen Late-Check-out vereinbart. Sabine, die Besitzerin (schon wieder eine Sabine 🤨 ) ist heute sehr nett und hilfsbereit und gibt mir einen Bachblüten-Tee gegen meine Flugangst, und siehe da, ich bleibe ruhig. 🤪 Um 14 Uhr fahren wir los, tanken unterwegs und geben dann am Flughafen das Auto bei KEA ab. Dies verlief völlig problemlos, der Typ von KEA war nett und witzig. Wir machten ihn auf die klemmende Hintertür aufmerksam und er notierte dies gleich mit Filzstift auf die Heckscheibe. 😄 Die Prozedur am Flughafen verlief rasant, selten waren wir so schnell am Gate wie hier. Mäthu genehmigte sich noch einen grösseren Imbiss in einem Café, bevor wir das Flugzeug nach JHB bestiegen. Der Start war etwas holperig, kurz nach dem Abheben sackten wir ab und mein Herz setzte kurz mal aus. 🤢 Der restliche Flug verlief aber problemlos und man servierte uns – trotz nur knapp 2 Stunden Flugzeit - bereits das Abendessen.
In Johannesburg platzierte man die Fluggäste nach Zürich irgendwo in der hintersten Ecke in einem kahlen Gang, eine richtige Abstellkammer. Wir verbrachten die Wartezeit deshalb bis zur letzten Minute im Shopping-Bereich (ohne was zu kaufen, haben ja keinen Platz mehr 😉 ), von dort konnten wir direkt und als letzte in den SWISS-Flieger einsteigen. Nützen tat es nicht viel – wegen Regenfall musste das Gewicht reduziert werden und man lud eine Stunde lang Cargomaterial wieder aus. 😈 Sogar der Pilot ging sich vergewissern, was denn da los sei und informierte uns dann über Lautsprecher. Danach ging es endlich los und kurz nach dem Abflug wurde uns schon wieder ein Abendessen aufgetischt. 😄 Mäthu verzichtete diesmal - kein Platz mehr. 🤢 Nach einem langen, aber im grossen und ganzen angenehmen Flug erreichten wir kurz vor 7 Uhr Zürich. Zuhause warten schon Mini-Löwe Nougat und Mini-Leopard Mio auf uns – was uns das Heimkommen ungemein erleichtert!! 🤪

Seit 2,5 Monaten sind wir nun wieder zuhause in der winterlichen Schweiz. Das Reisefieber hat mich längst wieder gepackt, doch vorerst ist Geduld gefragt. Ich tröste mich mit Film-Dokumentationen und Reiseberichten über Afrika und geniesse das warme Gefühl, das mich dabei überkommt. 🙂

Letzte Impressionen aus Windhoek
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Sie können unsere Rückkehr kaum erwarten 🤩
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