1. Reise nach Südafrika

4 Antworten · 880 Aufrufe · gestartet 08. Jan. 2015 von lagomaus
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Themenstarter24 Beiträge · seit 201108. Jan. 2015 · #1
hallo Zusammen,

wir wollen in 4 Wochen ganz kurzfristig nach südafrika, haben aber bis jetzt noch nicht die Zeit gehabt uns näher damit zu beschäftigen. Vor 3 Jahren haben wir mit einem 4x4 Dachzeltcamper 4 Wochen in Namibia eine selbstgestaltete Rundreise gemacht und das hat uns super gut gefallen.

Jetzt greifen wir Südafrika an. Wir haben 3 Wochen Zeit und als Route habe ich mir erstmal die Klassik Johannesburg - Krüger - etc - Gardenroute - Kapstadt vorgestellt. Ist das in 3 wochen machbar? können wir auch ein paar Tage am Meer relaxen?

Was meint ihr bzgl. des Autos? Ist ein 4x4 notwendig oder reicht ein "normales"? Wir sind am liebsten unabhänig, sitzen gern abends am Feuer und grillen, fahren aber auch gern außerhalb der eingetretenen Touristenpfade (Nam: Blutkuppe, Gamcap etc)

Mit welcher Fluglinie kann man gerade günstig nach Johannesburg fliegen, wo es keine Probleme wie mit AirBerlin in Namibia gibt.

Es wäre klasse, wenn Ihr uns mit euren Tipps und Erfahrungen helfen könntet! 🙂

Schon mal vielen lieben Dank aus dem schönen Allgäu
lagomaus
3'080 Beiträge · seit 200908. Jan. 2015 · #2
Hallo Lagomaus,

zunächst mal kann ich dir von der Route insofern abraten wenn ihr sie komplett fahren wollt, das wird nichts in drei Wochen. Zumindest nicht wenn auch auch was sehen wollt und die Zeit nicht nur im Auto verbringen wollt.

Grundsätzlich braucht man keinen 4x4, in Südafrika ist die Infrastruktur besser als in Nambia, den Kürgerpark kann man auch im Ford Ka bereisen.....

Wenn ihr aber campen wollt ist es natürlich eine Möglichkeit im 4x4 zu reisen. Für die Kapregion ist ein normaler PKW vollkommen ausreichend, für die Gardenroute auch.

Vorschlag, campen im Krüger, von da aus nach Port Elizabeth fliegen und den Rest mit einem PKW bereisen, es gibt genug Bed+Breakfast oder kleine Hotels an der Garden Route oder in Kapstadt.

Wenn ihr abseits der Pfade unterwegs sein wollt empfehle ich euch anstatt der Gardenroute die Baviaanskloof, da verirren sich nur selten Europäer hin, dafür brauchts aber in jedem Fall einen 4x4, kombinieren könnte man das dann mit Addo und den kleineren Parks wie Mountain Zebra oder Camdeboo, auf dem Weg nach Kapstadt läge dann noch Bontebok und deHoop.

lg sasowewi
652 Beiträge · seit 200708. Jan. 2015 · #3
Hallo Lagomaus und Mäuserich - ich habe per pm geantwortet.
Viele Grüße
Mutsels aus Mindelheim
221 Beiträge · seit 200808. Jan. 2015 · #4
Hallo Lagomaus,

Wir haben im September 2013 eine ähnliche Reise in 23 Tage gemacht und haben viel gesehen.
Wir sind wirklich nicht nur im Auto gesessen. 😉
Johannesburg
Middelburg
Graskop
Guernsey Private NR/Pezulu Treehouse 2 Nächte
Sabie Sands/Elephant Plains Lodge
Krüger/Satara 2 Nächte
Krüger Lower Sabie
Krüger Biyamiti Bushveld Camp
Swaziland/ Mlilwane Sanctuary Camp
Drakensberge /Giants Castle Camp 2 Nächte
Drakensberge/Himeville 2 Nächte
Durban 1 Nacht und Flug nach Port Elizabeth
Tsitsikamma Storms Rivermouth RC
Knysna
Oudshoorn (Erdmännchen Tour, sehr empfehlenswert)
Mosselbay
Cape Agulhas
Kapstadt 2 Nächte (kannten wir schon von einer früheren Reise)

Wir sind mit South African geflogen und haben von J'burg bis Durban einen SUV ohne Allrad und von Port Elizabeth
bis Kapstadt einen normalen PKW gemietet.

Gerne geben wir Dir nähere Auskünfte.

Liebe Grüße
Inimu
1 Beiträge · seit 201409. Jan. 2015 · #5
Hallo,

ein Allradwagen ist nicht erforderlich, ich habe oft genug ZA ohne solchen bereist. Auf den Schotterpad hat der natürlich Vorteile i. S. höherer Bodenfreiheit.

In drei Wochen die Tour zu machen ist möglich, jedoch verbringt Ihr viel Zeit im Auto. Ich würde mich auf das für Euch Wesentliche beschränken. Entweder Savanne und Tierwelt oder "Zivilisation" (Gartenroute). Die meisten, die einmal in Afrika waren, werden eh zum Wiederholungstäter.

Zu den Fluglinien kann ich die bekannten Preisvergleichportale empfehlen. Wir haben SAA gebucht, leider bevor ich von den akuten Finanzproblemen gelesen habe, obwohl ich glaube ZA wird seine nationale Airline nicht fallen lassen und weiter Subventionen überweisen. SAA ist bisher immer pünktlich gewesen, hat einen großen Sitzabstand und fliegt von FRA und MUC nonstop nach Johannesburg.

Die arabischen Airlines sind generell gut, aber man muss die Gesamtreisezeit im Auge behalten.

Ethiopian Airlines hatte sehr günstige Tarife, aber die Bewertungen sind zwischen super/gut bis nie wieder.

Gruß Tsumeb