Von Uganda nach Tansania

12 Antworten · 4'671 Aufrufe · gestartet 05. Jan. 2015 von freistilchaot
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Themenstarter19 Beiträge · seit 201405. Jan. 2015 · #1
Servus zusammen,

ich bin glücklicherweise gerade am planen unserer Afrika-Reise im Juli-August.
Starten wollten wir in Uganda und dann eigentlich direkt weiter bis nach Namibia. Allerdings sind die Flugverbindungen dazu äusserst ungeschickt, weshalb ich nun noch gerne Tansania dazwischen schieben wollte.

Soweit ich das bisher herausgefunden habe, gibt es auch keine direkte Flug-Verbindung von Entebbe nach Tansania 🙁
Auf der Webseite des Konsulat von Uganda habe ich nun gesehen, dass es auch Busreisen von Kampala nach Arusha gibt. Die Preise der Busfahrt sind mit 50000 UGX (also 15,-€ 😐 ) angegeben. Ist der Preis wirklich korrekt?
Hat eventuell jemand bereits Erfahrungen mit so einer Busfahrt und würde diese mit mir/uns teilen (hab beim Suchen leider nix gefunden 🙁 )? Und zu guter letzt noch die typisch mitteleuropäische Frage: Wie sicher ist so eine Busfahrt (auch wenns nen anderes Land ist, die "letzten Nachrichten" über Kenia machen mich da schon etwas unsicher)?

Einer meiner bekannten kam gerade vor einer Woche von seiner Tansania Reise zurück - ihm wurde in jeder Lodge mehrmals abgeraten, diese selbstständig zu verlassen 🙁

Danke euch schon mal vorab
Patrick
Reise, Reise
6'369 Beiträge · seit 201105. Jan. 2015 · #2
Hoi Patrick
freistilchaot schrieb:Soweit ich das bisher herausgefunden habe, gibt es auch keine direkte Flug-Verbindung von Entebbe nach Tansania 🙁
Da sagt die Homepage von Fastjet (klick mich) aber was anderes... 😉
Und was die Aussage der Lodge betrifft...ich ging noch jedesmal raus und lebe noch immer... 😄
Klar kann man überfallen werden, aber das kann auch in Zürich, Frankfurt oder Wien passieren! 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter19 Beiträge · seit 201405. Jan. 2015 · #3
Da sagt die Homepage von Fastjet (klick mich) aber was anderes... 😉
Danke picco - hatte bisher nur mit Swoodoo, Skyscanner und Google gesucht. Scheinbar kennen die Fastjet nicht.
Ist ja auch noch recht neu...
Und was die Aussage der Lodge betrifft...ich ging noch jedesmal raus und lebe noch immer... 😄
Klar kann man überfallen werden, aber das kann auch in Zürich, Frankfurt oder Wien passieren! 😎
Ach die Standard-Antwort auf Sicherheitsfragen in "fremden" Ländern 🙂
Ich denke allerdings, dass die meisten Europäer allein durch ihre Optik herausstechen - anders wie in Zürich, Frankfurt oder Wien 😉
Meine Frage richtete sich viel mehr an die Sicherheit beim "unter die Menschen mischen" (z.B. bei der Busfahrt). In Südafrika, Namibia oder Botswana wurden wir nie darauf hingewiesen die Lodge/Unterkünfte nicht zu verlassen - abgesehen von den Grossstädten. Entweder die Lodge-Betreiber in Tansania sind etwas sensibler, es ist riskanter oder er war in den falschen Lodges...
Reise, Reise
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2015
7'296 Beiträge · seit 200605. Jan. 2015 · #4
picco schrieb:Und was die Aussage der Lodge betrifft...ich ging noch jedesmal raus und lebe noch immer... 😄
... wenn Du so das Lodge-Gelände verlässt wie auf Deinem Profilbild, denken Verbrecher ja auch, ein Überfall auf Dich wäre quasi ein Griff ins Klo. 😉

Mit freundlichem Grinsen
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'296 Beiträge · seit 200605. Jan. 2015 · #5
freistilchaot schrieb:
Meine Frage richtete sich viel mehr an die Sicherheit beim "unter die Menschen mischen" (z.B. bei der Busfahrt). In Südafrika, Namibia oder Botswana wurden wir nie darauf hingewiesen die Lodge/Unterkünfte nicht zu verlassen - abgesehen von den Grossstädten. Entweder die Lodge-Betreiber in Tansania sind etwas sensibler, es ist riskanter oder er war in den falschen Lodges...
... darauf habe ich gerade einen sehr ausführlichen Beitrag mit Beispielen aus vielen Ländern geschrieben und beim Absenden war der Server down ... alles weg. Jetzt habe ich keine Lust mehr.
Nur noch in Kurzform: Für mich ist das "unter die Leute mischen" zum wichtigsten Bestandteil auf allen Reisen geworden. Probleme mit der Sicherheit hatte ich da noch nie, ob beim Fahren per Anhalter, in Bussen/Minibussen/Sammeltaxis, in Kneipen, um die man spontan lieber einen Bogen machen würde usw. Aber Alles schreibe ich heute wirklich nicht mehr.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2015
1'059 Beiträge · seit 200605. Jan. 2015 · #6
Hallo freistilchaot

Was die Busreisen betrifft: ich habe solche schon mehrmals gemacht in Uganda, Rwanda und Tanzania. Von den Leuten (Passagiere, Fahrer, Kassierer) her war das nie ein Problem, die waren stets alle super korrekt und auch hilfsbereit, neugierig und gesprächig. An grossen Busbahnhöfen ist sicherlich Vorsicht angebracht; also immer schön aufs Gepäck achten und das Handy besser mal für den Moment in der Tasche lassen. Da treiben sich dann schon mal ein paar zwielichtige Gestalten rum. Aber im grossen Ganzen kein Problem.

Bei den Busfahrten ist halt immer der Fahrstil der verschiedenen Verkehrsteilnehmer das eigentlich grösste Risiko. Viele Bus- und LKW-Fahrer, gerade auch in Tanzania, scheuen oft kein Risiko, um es mal so auszudrücken... Verkehrsunfälle und Afrika ist halt immer so ein Thema.

Ich habe bisher gute Erfahrungen gemacht, die Leute vor Ort zu Fragen, welche Busreiseunternehmen sie empfehlen können und welche als "safe" gelten.

Hoffe, das hilft dir ein bisschen weiter.

Weiterhin viel Spass beim Planen!

Liebe Grüsse aus Zürich
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
6'369 Beiträge · seit 201105. Jan. 2015 · #7
🤩 Shit!!! 😮
BikeAfrica schrieb:... wenn Du so das Lodge-Gelände verlässt wie auf Deinem Profilbild, denken Verbrecher ja auch, ein Überfall auf Dich wäre quasi ein Griff ins Klo. 😉
Nun sind meine Strategien entlarft!!! 😵 😕 😠

Grins und Gruss
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
408 Beiträge · seit 201406. Jan. 2015 · #8
Ja, Fastjet hat Entebbe im Programm

http://www.fastjet.com/tz/en/offers/dar-es-salaam---entebbe-en

Busfahren ist halt immer ein Glücksspiel, welchen Fahrer man im Bus und im Gegenverkehr trifft. Ich würde es lieber vermeiden, wenn es möglich ist, und wenn dann nicht über Nairobi.

Einschub an einen Poster
Im übrigen werden Portapottis als Infrastruktur für Special Campsites gerne angenommen, also Vorsicht. Und bitte ein Bild vom Uhur Peak mit Exklusivausstattung oder Träger mit Topf am Rücken. 😄

Johannes
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
Themenstarter19 Beiträge · seit 201408. Jan. 2015 · #9
@Bongolander
Danke für den Input - das mit den Busfahrern hör ich nicht zum ersten mal. Ist allerdings in Südostasien wohl nicht anders...

Da Fastjet wohl noch recht neu ist, finde ich über die Airline recht wenig Infos. Vielleicht ändert sich das ja noch in den nächsten 2-3 Monaten.
Oder hat da bereits jemand Erfahrungen zu sammeln können?
Reise, Reise
6'369 Beiträge · seit 201108. Jan. 2015 · #10
Hoi Freistilchaot

Ein Bekannter von mir ist mal mit denen geflogen und hat erzählt dass die Flieger in neuwertigem Zustand waren und die Piloten Europäer...was immer das heissen soll.
Ist aber schon etwa ein Jahr her...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
408 Beiträge · seit 201409. Jan. 2015 · #11
Also Fastjet ist zwar in Tansania relativ neu, obwohl sie da auch schon seit längerem fliegen, aber die Airline an und für sich ist schon lange am Himmel, es ist die englische EasyJet. Die Maschinen sind Airbus A319, und wir benützen sie recht häufig Kili-Dar. Das beste, was im Moment in den Himmeln Tansanias herumflattert.
Wichtig ist nur die zeitgerechte Buchung, je näher zum Abflugtermin, desto teurer.

Johannes
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
33,1k Beiträge · seit 200626. März 2015 · #12
Moin zusammen,

ich nutze mal diesen Fastjet-Tansania-Uganda-Thread. Es gibt eine neue Verbindung.
Zudem hat Fastjet gestern die Genehmigung für Flüge von/nach Simbabwe erhalten.

Viele Grüße
Christian

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7'296 Beiträge · seit 200626. März 2015 · #13
freistilchaot schrieb:Hat eventuell jemand bereits Erfahrungen mit so einer Busfahrt und würde diese mit mir/uns teilen (hab beim Suchen leider nix gefunden 🙁 )? Und zu guter letzt noch die typisch mitteleuropäische Frage: Wie sicher ist so eine Busfahrt (auch wenns nen anderes Land ist, die "letzten Nachrichten" über Kenia machen mich da schon etwas unsicher)?
... beim letzten Antwortversuch ging etwas schief und dann habe ich den Thread aus den Augen verloren ...
Ich bin in Kenya mal eine längere Strecke mit einem der großen Busse gefahren. Die Fahrweise ist ja vergleichbar mit Tanzania und Uganda, wobei ich in Uganda vergleichsweise viele Unfälle gesehen habe.
Ich fand die Fahrt an sich unproblematisch, würde aber schauen, dass ich nicht im Dunkeln irgendwo ankomme. Die Busfahrer sind oft wie Geisteskranke unterwegs, aber Größe des Fahrzeugs bedeutet ja auch Vorfahrt. 120 km/h fahren die locker.
In dem von mir genutztem Bus war die Bestuhlung sehr eng. Auf jeder Seite des Mittelgangs waren drei statt wie bei uns zwei Sitze verbaut. Ich habe von einer Schulter zu anderen fast zwei Rückenlehnen benötigt und Glück gehabt, dass der Bus nicht voll war. Wenn da wirklich mal drei Leute nebeneinander sitzen, dann muss sich der Mittlere nach vorne beugen, wenn die anderen die Lehne benutzen oder umgekehrt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...