Hallo Ihr Lieben ! Da mich die Sehnsucht plagt und es ja immer hilft Reiseberichte zu lesen oder zu verfassen 😉 , wollte ich Euch etwas von unserem Ausflug ans Kap erzählen…
Bitte keine Wildlife-Fotos erwarten, dies stand dieses Mal absolut im Hintergrund. Wir wollten uns etwas Meeresbrise um die Nase wehen lassen, lecker essen und trinken und die – wie ich finde- traumhafte Natur der Kapregion genießen 😁 . Es ging dieses Mal auch relativ schnell, meinen Mann zu einem erneuten Trip nach Südafrika zu begeistern/überreden 😗 (obwohl sein Soll an Langstreckenflügen ja bereits im Frühjahr erschöpft war); ok, nicht ganz so schnell, als dass ich noch mein favorisiertes B&B in Kapstadt bekommen hätte (Boutique @10, nur 4 Zimmer; war natürlich schon ausgebucht). Aber immerhin 😉 ! Es sollte nur ein Kurztrip sein; mehr Urlaubstage waren eh nicht mehr übrig; und daher wollten wir in den geplanten 10 Nächten auch die Unterkünfte nicht häufig wechseln.
So sah es dann aus: 27.09.2014-09.10.2014 Flug mit Condor Frankfurt-Kapstadt-Frankfurt 28.09.-01.10.2014 3 Nächte Franschhoek Manor, Franschhoek; www.franschhoekmanor.co.za 01.10.-08.10.2014 7 Nächte Atholl House, Camps Bay-Kapstadt; www.athollhouse.com
Anreise zum Frankfurter Flughafen geht von Köln aus bequem mit dem ICE in unter einer Stunde.
Premium Economic hatten wir gebucht (war sogar 100,-€ preiswerter als ein Economic Ticket mit South African !) und das war wirklich gut auszuhalten… Niegelnagelneue Sitze, schicke, große Monitore, Essen ok, Getränkeservice sehr gut, Sitzplatzabstand zufriedenstellend. Unsere Koffer liefen bei Ankunft auch schon auf dem Band; mit Priority gekennzeichnet. Folge ist, dass mein Mann jetzt nur noch so fliegen will 😵 (mindestens… 😣 ).
Kapstadt hat ja einen wirklich sehr übersichtlichen Flughafen 😎 und die Fahrzeugübernahme (Hertz) ging problemlos von statten; NAVI mussten wir noch mit dazu buchen; ich hatte unseres doch tatsächlich zu Hause vergessen 🤨 . Unser Gefährt war ein kleiner, rostroter Polo Vivo Automatic, perfekt für unseren Kurztrip. So früh morgens war es noch recht frisch und diesig, aber hey, bereits vom Parkplatz gab`s den ersten Blick auf den Tafelberg.
Der kleine Rote da vorne war unserer... 🙂
Mit dem Navi war dann auch der Weg nach Franschhoek kein Problem und viel zu früh kamen wir im Franschhoek Manor an. Trotzdem wurde wir herzlich von Wolfgang und Christina, unseren Gastgebern begrüßt, nur das Zimmer war erwartungsgemäß noch nicht fertig. Also haben wir uns mit lecker Kaffee auf die Terrasse gesetzt (die Sonne kam auch langsam zum Vorschein) , den wunderschönen Garten erkundigt und nett mit Wolfgang geklönt. Und mit den drei Hunden gespielt, so süß, ein schwarzer, junger Schäferhund, ein Golden Retriever und ein Cocker.
Das Warten aufs Zimmer hatte sich dann auch wirklich gelohnt: wunderschön, liebevolle Details, tolles Badezimmer mit Riesendusche – ich liebe das 😁 !!
Frühstückstisch
Nach Auspacken und Duschen machten wir noch einen kurzen Spaziergang ins „Dorf“; Franschhoek-Zentrum ist zu Fuß in ca. 5-10 Minuten erreichbar.
Laut Wolfgang könne man die Strecke auch im Dunkeln gehen (haben wir auch einmal gemacht), aber es wird zum Abendessen ein Shuttleservice angeboten, der einen zu jedem Restaurant in der Umgebung fährt und wieder abholt. Total praktisch, hicks 🤪 😄 !! Sonne und Wolken wechselten sich ab bei ca. 19 Grad Celsius. Hätte schlimmer sein können… wurde es dann auch… 😵 Abendessen hatten wir – gut, aber unspektakulär – im „The Grillroom“, lecker Steaks und Wein, und dann waren wir doch recht früh im Bett, denn trotz Premium Economic: im Flieger könne wir beide nie schlafen und waren dementsprechend k.o. ...
Teil 209. Jan. 2015
Mo, 29.09.2014
Wir sind ja nicht soo die Frühaufsteher, aber um 09:00 saßen wir bereits fertig am Frühstückstisch. Die ersten beiden Nächte sollten wir die einzigen Gäste bleiben. Unsere Gastgeber waren schon unterwegs, aber zwei liebe Küchenfeen versorgten uns liebevoll mit einem exzellenten Frühstück. Grandiose Eiergerichte 😁 ! Nach dem Frühstück machten wir uns wieder zu Fuß auf in den Ort;
um 10:30 starten wir direkt hier mit unserer Weingüter-Tour: Franschhoek Wine Tram. Wir hatten uns für die Rote Tour entschieden; www.winetram.co.za/tram-stops-red-line/. Bei uns war im letzten Jahr noch „La Motte“ dabei, unser erster Halt, anscheinend ist „La Motte“ jetzt durch „Maison“ ersetzt worden.
Unser erster Stop und unsere allererste südafrikanische Weinprobe ever 😉 . Edel, stylish, professionell. Sehr leckere Weine; habe ich zuhause schon mehrfach nachgeordert. Besonders gut gefällt uns der Sauvignon Blanc; Pierneef Collection.
Viel einfacher, urig, dafür ganz heimelig, herzliche Gastgeber: das Besitzerehepaar hat sich persönlich um uns gekümmert. Er hat mir ganz stolz in einer versteckten Ecke im Garten seine weissen King Protea gezeigt, wunderschön. Auch sehr leckere Weine...
Toller Ausblick über das Franschhoek Tal (bei uns leider in zunehmend schlechtem, sehr windigem Wetter. Die Gebäude selbst sind wenig ansprechend. Das Restaurant ROCA hingegen sehr gut 😁 ... Hier haben wir uns entschieden Mittag zu essen und erst den nächsten Bus weiter zu nehmen. Leider war es zu kalt um auf der Terrasse zu essen, aber duch die bodentiefen Fenster des Restaurants hatte man auch einen tollen Blick. Der "kleine Imbiss" 😗 war köstlich, von der Pasta mit Huhn und Shrimps schwärme ich immer noch...
Gegenüber im Tal kann man sogar unsere Unterkunft erkennen...
Ausgelassen haben wir den nächsten Stop: Chamonix.
Es fängt fürchterlich an zu regnen; Planen werden an Bus und Bimmelbahn herabgelassen, aber mit einem gewissen Pegel erträgt man alles gelassener. Die Stimmung wird trotz des ungemütlichen Wetters sogar immer besser…
Schönes kapholländisches Anwesen mit modernem Ambiente...Leider schüttet es und so retten wir uns schnell ins Innere und ergeben uns unserem Schicksal... Prost ! 😄 🤪 Erst ein Regenbogen lockt uns wieder ins Freie!
Edel, modern, aber herzliche Angestellte. Sehr leckere Weine; mir hat hier der Chardonnay am besten geschmeckt. Habe ihn leider noch über keinen deutschen Anbieter bekommen... Spätestens jetzt ist die Stimmung lockerlustigfidel 😎 🤪 😄 und wie haben viel Spaß auch mit einem Honeymooner-Paar aus London. Grande Provence sieht sehr nett aus; hier werden wir beim nächsten Mal zum Dinner reservieren. Auch die Terrasse für einen lauen Sommerabend ist sehr verlockend !
Aber dann ist es soweit: die Bimmelbahn wartet schon auf uns…
Wir schaffen es gerade nochmals „nach Hause“ zum Umziehen; Mervin, der Chauffeur steht schon in den Startlöchern um uns ins erst wenige Monate geöffnete „Foliage“ http://www.foliage.co.za/Foliage/Welcome.html (Chefkoch Chris Erasmus, früher im Restaurant von La Motte) zu fahren (zuhause bereits einige Wochen vorgebucht). Tolles Ambiente mit offener Küche und wir hatten auch direkt den Tisch davor; Martin war auch sehr zufrieden mit Wachtel und Rinderfilet, mir war insbesondere der Hauptgang (Roasted Pork) zu viel und zu mächtig. Das Dessert war dann aber wieder sehr nett…Um 22:00 nach kurzem Telefonat steht Mervin vor der Tür und bringt uns wieder heim… Perfekt!
Teil 313. Jan. 2015
Di, 30.09.2014
So, von dem Tag gibt es genau …8 Fotos ! Deswegen schaffe ich das Kapitelchen ja auch gut mitten in der Woche… 😉 Schon als wir aufstanden, schüttete es… 😵 in Strömen… 😣 ständig… 🙄 und hell wurde es auch nicht… 🤨 den ganzen Tag nicht… 😠 Das Frühstück war wie am Vortag köstlich, diesmal von Küchenchef Wolfgang persönlich und wir liessen uns Zeit, viel Zeit… OK, so kann man jetzt auch nicht den ganzen Tag verbringen und sich schon am Vormittag dem Suff hingeben… Neee, so schlimm sind wir dann doch nicht 😗 . Also sind wir los..in den Regen… mit Auto (OK, Martin kann ja fahren 😉 )!!!
Es ging ab nach Stellenbosch; das war eh der Plan gewesen, also was soll`s… Stellenbosch im Regen ist jetzt nicht wirklich prickelnd. OK, wir haben ein schnuckeliges Indie-Café entdeckt und dort laaaange Kaffee getrunken (Name leider vergessen, ich konnte – glaube ich – das Schild nicht lesen, es hat … ja !.. so geschüttet 🤪 ). Und ich wollte unbedingt Oom Samie Se Winkel sehen und da sind wir auch hin…Witziger Laden 😛 , auch wenn ich jetzt nichts gekauft habe, so macht es doch Spass dort zu stöbern…
Auf dem Rückweg sind wir dann im Weingut Delaire-Graff Estate www.delaire.co.za abgestiegen… Allein die Auffahrt ist schon mächtig imposant, selbst im strömenden Regen…Herrlich gelegen, bei schönem Wetter soll man bis zum Ozean sehen können. Der Laden selbst ist superedel, total stylish…Ich kam mir in Fleece und Regenjacke aber so was von underdressed vor 😵 . Wir wurden aber so nett und verbindlich begrüßt, als wären wir Stammgäste. Weinproben finden im Keller statt… Auch sehr nett am flackernden Kamin…Und es war ja auch schon nach Mittag… 😗 Ich habe dort jedenfalls meinen Lieblings-Rosé entdeckt: Cabernet Franc Rosé 🤩 –mjam. Da musste natürlich direkt was mitgenommen werden…
Ich hab`mich nicht getraut drinnen Fotos zu machen...Und draussen war`s zu nass
Tja, was weiter tun 🤨 ? Auf einem Bein kann man ja nicht stehen… Auf ins nächste Weingut… ! Boschendahl !! www.boschendal.com Hatte ich schon viel Schönes drüber gelesen, herrlicher Park, tolle Picknicks, lecker Wein…hmmm… Passend zum Wetter war dies der Reinfall des Tages : fast alles war abgesperrt, eingezäunt mit Flatterband, tote Hose, Schlaglöcher über Schlaglöcher… 😣
Kann aber bestimmt ganz nett sein… Vielleicht… 🤨 Wir haben dann entschlossen den Rest des Tages in unserem schnuckeligen B&B zu entspannen und uns auf das wirkliche Highlight des Tages vorzubereiten: Dinner bei Bon Vivant www.lebonvivant.co.za Wieder mit perfektem Chauffeurservice von Mervin haben wir dort einen köstlichen Abend verbracht 😁 , leider war der Kamin nicht gefeuert… Und ich kann mir wirklich vorstellen, wie schön es im Sommer auf der Terrasse sein muss… Morgen verlassen wir leider schon unser Schlemmertal, aber dafür scheint auch wieder die Sonne … 😁
Teil 416. Jan. 2015
Mi, 01.10.2014
Als wir aufwachen, ist es sehr hell im Zimmer… Sollte das bedeuten, dass … JA !! Die Sonne scheint von einem blauen, wolkenlosen Himmel… 😁 😁 Nach einem wiederum sehr, sehr leckeren Frühstück (das wir aber doch leider wieder drinnen einnehmen, denn draußen ist es schon noch sehr frisch, brr) müssen wir uns von unseren herzlichen Gastgebern und den süßen Hunden verabschieden. Das `Franschhoek Manor` können wir wirklich wärmstens empfehlen und bei meinen Planungen für eine Garden Route-Tour wäre das auch wieder unsere Ankunftsstation für die ersten 2-3 Nächte.
Wir wollen nicht auf direktem Weg nach Camps Bay fahren und entscheiden uns für den kleinen Umweg über den Franschhoek-Pass, R45, R321, N2 , denn ich möchte mir gerne das Vergelegen Wine Estate www.vergelegen.co.za anschauen. Bei der Fahrt übe den Pass begegnen uns erstmals Pavianhorden, aber viel schöner noch ist der traumhafte Blick über das Franschhoek Tal…
Aber auch Vergelegen ist absolut einen Abstecher wert: man kann herrlich in dem riesigen Park spazieren gehen, läuft durch angelegte Gärten, aber auch kleine Wäldchen, am idyllischen Fluss Lourensrivier entlang, an Seerosenteichen… wunderschön 😎 . Und lecker Lunch gab`s auch: wir sind ins Stables eingekehrt und ich hatte ein fantastisches Roastbeef Sandwich mit köstlichem Krautsalat , Martin einen Burger und dazu einen leckeren Weißen 😗 🤪 . Dazu einen sagenhaften Ausblick auf die Hottentots Holland Berge… das ist für mich Urlaub 😁 😁 !!
...am leckersten war die Zwiebelmarmelade..mjam
Blick von der Terrasse des Stables
Teil 517. Jan. 2015
Viel später als angekündigt 😗 trafen wir dann gegen 15:00 endlich in unserer Unterkunft für die nächsten sieben Nächte in Camps Bay ein: das Guesthouse `Atholl House` http://www.athollhouse.com/ Wie bereits erwähnt war es nur meine zweite Wahl, da das `Boutique @ 10`, welches tatsächlich nur eine Querstraße höher liegt (in Sichtweite von unserem Balkon), ausgebucht war. Aber wir hatten es gut getroffen: ruhig gelegen in einer Sackgasse mit einer sehr hilfsbereiten Hausherrin : Dawn, die gute Seele. Und ein wirklich fantastischer Ausblick auf die Bucht… !! Und den Sonnenuntergang… !! Und die Twelve Apostel im Hintergrund…!!
Atholl House hat 5 Gästezimmer: zwei unten mit Terrasse und drei oben mit Balkon (und besserem Blick). Unser Zimmer Onyx war sehr groß, mit Kingsize Bett, vielen Schränken, Kühlschrank und Sitzecke und wie gesagt dem schönen Eckbalkon. Die ersten Abende waren aber leider viel !! zu windig und kalt um draußen den Sonnenuntergang zu genießen. Das Badezimmer war allerdings recht klein und hatte leider wenig Ablageflächen. So gerne ich zur Hause abends in der Wanne liege, im Urlaub brauche ich definitiv keine und nur mit Dusche hätte man das ganze geräumiger gestalten können. Aber das ist jammern auf hohem Niveau und es hat ja auch jeder andere Bedürfnisse…
Eingang
Blick vom Balkon
...von unten...
...vom Garten aus...
Eingangsbereich
Lounge
Frühstücksraum
Nachdem wir uns eingerichtet hatten, sind wir nochmal los zu einem kleinen Spaziergang unten an der Promenade. Man kann gut zu Fuß in 10 Minuten runter laufen 😎 , hoch dauert dementsprechend etwas länger… 😗 😵 🤪
Unser kleiner Roter vor der Tür
Vom Guesthouse konnte man immer schon erkennen, ob die Gondel fährt... 😁
Camps Bay ist schon recht nobel, etliche Villen sind am Hang gebaut und unten an der Promenade reihen sich Cafés , Restaurants, Bars aneinander und im Sommer ist es hier bestimmt super trubelig. Zu unserer Reisezeit hielt sich das aber sehr in Grenzen; Schwierigkeiten Restaurants zu bekommen hatten wir z.B. überhaupt nicht. Der Strand ist sehr einladend mit schönem Blick auf den Lion`s Head; bei uns war`s auch meistens recht leer, da es zwar in unserer Woche Camp`s Bay überwiegend sonnig, aber doch recht frisch war. Im Spätnachmittags-Sonnenlicht genossen wir einen leckeren „Bubbly“ (Pongracz Rosé) im Grand http://www.grandafrica.com/GrandCafeandRoomsCapeTown.aspx
Den Sonnenuntergang bewunderten wir dann aber doch von unserem Balkon, nachdem wir den „Berg“ zu Fuß wieder erklommen hatten 😮 . An diesem ersten Abend allerdings bibbernd und eingemummelt 😵 , denn der Wind hatte eher noch aufgefrischt!!
Dann war Frischmachen und Umziehen angesagt und der von Dawn organisierte Taxi-Service mit Fahrer Stalin (der hieß wirklich so 🙄 ) brachte uns wieder runter (und später auch wieder rauf). Da wir nichts Besonderes gebucht hatten, gab`s Dinner im Mezepoli (griechisches Restaurant, Empfehlung von meiner griechischer Kollegin, die vor einem Jahr dort war: nichts außergewöhnliches aber ok, und das Tsatsiki war gut 🙂 !).
Teil 618. Jan. 2015
Do, 02.10.2014
Die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel 😁 !! Für heute haben wir Hermanus auf dem Plan. Vom 03.-06.10.2014 findet das diesjährige Whale Festival statt und diesem Trubel wollen wir möglichst auslassen. Also geht`s direkt an unserem ersten Tag in Kapstadt aus der Stadt raus…
Aber erst Mal wird gefrühstückt und wieder sind wir die einzigen Gäste… Dawn stellt uns ihre beiden Angestellten vor (leider die Namen vergessen), die uns rund ums Frühstück versorgen. Es ist ein kleines Buffet aufgebaut (nur für uns zwei) mit sehr guter Auswahl. Die Eierspeisen sind aber lange nicht so lecker, wie die aus dem Franschhoek Manor (Spiegelei etwas labberig und auch die Pilze sind an der Pfanne wohl nur vorbeigetragen worden) 😉 😕 … Aber insgesamt schmeckt`s und zeitig machen wir uns auf den Weg…
Für die Strecke nach Hermanus brauchten wir ca. 1:40h; geparkt haben wir Main Road/ Ecke Church Street auf einem –anscheinend – nicht gebührenpflichtigen Parkplatz – jedenfalls haben wir keinen getroffen, der Geld von uns hätte haben wollen… 😗 Über den Cliff Walk kann man stundenlang wunderschön entlang der Klippen spazierengehen, trifft Dassies, aber es dauerte nicht lange und unsere Aufmerksamkeit galt den Walen…
Unglaublich: überall in der Bucht schwammen sie 🤩 🤩 !!! Sowas hab` ich noch nie gesehen… Ok, jetzt nicht ganz so nah, wie ich`s gerne gehabt hätte, aber ich glaub` auf den Booten kommt man auch nicht näher ran… Dem Whale Crier sind wir auch begegnet, witzig was man für Töne aus diesem Kelp Horn rausbekommt. Ich hätte ewig auf den Klippen stehen können und die Wale beobachten, aber noch bequemer war`s natürlich mit einem leckeren Glas Weißwein und ein paar Prawns vom Bientang`s Cave http://www.bientangscave.com aus … Herrlich, wir hatten grandioses Wetter, lecker Lunch und dabei so ein Schauspiel…
Der Garten mit Pool des Harbour House Hotels, sah sehr nett aus...
Winkewinke zum Abschied...
Irgendwann mussten wir uns dann schon losreißen, wollte ich doch auf dem Rückweg unbedingt bei Bettys Bay vorbei schauen… Aber für die in meinem Kopf schon durchgeplante Garden Route-Tour steht Hermanus (oder auch De Kelders/Gansbaii) wieder auf dem Programm, ich wäre so gerne noch weiter an der Küste entlang gewandert und auch das Fernkloof Nature Reserve und das Walker Bay Nature Reserve sind bestimmt sehenswert… 😁 Nun ist es von Vorteil, wenn man etwas mehr weiß, als das es Pinguine in Bettys Bay zu sehen gibt; ich hatte aber weder Reiseführer noch irgendwas anderes hilfreiches dabei… 😵 🙄 😗 Wirklich gut ausgeschildert ist Stony Point nämlich nicht (und ich hatte nicht mal mehr den Begriff Stony Point im Erinnerung). So sind wir etwas hilflos herumgekurvt, zu weit gefahren und haben einen wunderschönen, strahlend weißen Strand entdeckt (Silver Sand ?)
bis uns schließlich ein Einheimischer den Weg gewiesen hat, indem er vor uns her fuhr… Mir gefällt`s hier erheblich besser als in Boulders (was ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht wusste); es ist einsam, bedeutend mehr Pinguine und die Bucht ist auch wild romatisch…
Der scheint auch einen guten Appetit zu haben... 😄
Zurück ging`s über den Clawrence Drive; Kogel Bay ist auch so ein Strand, den ich gerne etwas genauer erkundet hätte. Traumhaft schön 😁 !!! Bei Gordons Bay ging es dann wieder auf die Autobahn (N2) und einmal um den Tafelberg rum zurück nach Camps Bay. Gerade wieder rechtszeitig zum Sonnenuntergang… 😉 😎
Sonnenuntergang aus dem Zimmer, draussen war´s viel zu kalt, brrr... 😵
Abendessen gab`s diesmal im Zenzero http://www.zenzerorestaurant.co.za/. Sehr mjam: für mich gab`s Beef Carpaccio, East Coast Grilled Sole und Vanilla PannaCotta mit frischen Erdbeeren… (sorry, keine Tellersichtungen).
Teil 725. Jan. 2015
Fr, 03.10.2014
Strahlend blauer Himmel, die Sonne lacht, es sind 26 Grad Celsius 😎 , aber sehr, sehr windig (ich krieg` kaum unsere Balkontür auf). `Gale force wind` sagt der Wetterbericht.
Heute wollen wir die Red City Tour mit dem Hop on-Hop off-Bus http://www.citysightseeing.co.za/capeTown.php machen und der hat auch eine Haltestelle unten an der Promenade. Natürlich setzen wir uns trotz des Windes nach oben und genießen die herrliche Aussicht auf die Küste. Von Camps Bay geht’s über Clifton, Bantry Bay, Sea Point, Green Point bis zur Waterfront. Das ist unser erstes Ziel für heute…
Camps Bay
Green Point Light House
Und hier gibt`s auch einiges zu sehen… Erinnerte mich irgendwie an San Franciscos Fisherman`s Wharf. Viele Geschäfte, Restaurants, natürlich das Aquarium (wo wie allerdings nicht waren)… Man kann hier so ein paar Stündchen locker verbummeln… was wir denn auch taten … 😗 😁
Nobel Square
Clock Tower (auf den Fotos, die ich kenne, war er noch rot – fand ich schöner)
Links das Victoria Wharf Shopping Center
Mini-Riesenrad auf dem Market Square
Lunch gab`s dann im Den Anker http://www.denanker.co.za/, ein belgisches Restaurant. Also, ich fand`s sehr lecker 😁 und alleine dort draussen zu sitzen mit Blick auf den Tafelberg… schon nett 😎 . Und meine Prawns (diesmal mit Leinenlätzchen 🤪 ) waren mjam mjam…
Er wollte partout mit auf`s Foto…
Am Nachmittag machen wir uns dann auf, denn wir hoffen, doch vielleicht noch auf den „Berg“ zu kommen. Als wieder rein in den roten Doppeldeckerbus und Richtung Talstation der Table Moutain Cableway. Ich hatte von zuhause bereits Tickets online gekauft, die 14 Tage gültig sind (aktuell 225 ZAR für ein Hin- und Zurück-Ticket); http://www.tablemountain.net/content/page/rates .
Long Street, auf dem Weg
Leider war`s natürlich doch „closed“ 😵 , wegen des starken Windes (der mir gar nicht mehr so stark vorkam). Ausgestiegen sind wir trotzdem und haben den Blick genossen…
2-3 Busse später sind wir dann wieder mit und der für uns letzte Stop war denn auch direkt der nächste: die Promenade von Camps Bay. Also dort nochmal nett einen Cocktail trinken im BLUES ; Mango Daiquiri, mjam… http://www.blues.co.za/ Hier kann man schön vom Balkon im ersten Stock Leute beobachten und dem Treiben am Strand zusehen…
Dann hies es natürlich den Berg wieder hochkraxeln… Zum Abendessen werden wir wieder von Stalin runter und wieder hoch gefahren; es geht ins Paranga, http://www.paranga.co.za/ . War jetzt nicht so der Brüller: das Carpaccio war noch ganz ok, aber mein Pepper Filet trocken und zu lange in der Pfanne. Aber der Malva Pudding war dann wieder hmmm... Und der Kellner hat mir sogar das Rezept verraten… 😉 😛 So, morgen hat mein Schatz Geburtstag und er durfte sich das Tagesprogramm wünschen: es geht ans Kap 😁 😁 !!
Teil 807. Feb. 2015
Sa, 04.10.2014 HAPPY BIRTHDAY !!
Dawn hat auf meinen Wunsch hin einen schönen King Protea-Strauß 😁 besorgt und zum Frühstück eine Flasche „Bubbly“ hingestellt. In Anbetracht der geplanten Autofahrt wollen wir die jedoch erst zum Sundowner genießen 😉 .
Heute steht das Kap auf dem Geburtstags-Plan ! Wir fahren den Chapmans Peak Drive Richtung Süden und bekommen einen ersten Vorgeschmack, aber unseren ersten Stop legen wir erst am Noordhoek Beach ein. Ein Traumstrand 🤩 , wir entscheiden direkt hierher bestimmt nochmal zurückzukehren…
Aber erstmal steht Boulders auf dem Plan; die Pinguine an dem strahlend weißen Strand haben was, aber mir hat das Ambiente trotzdem am Stony Point in Bettys Bay besser gefallen. Und dort war es auch lange nicht so voll. Ich erstehe aber für meine Kühlschranksammlung einen Pinguin-Magneten 😎 .
Weiter geht`s ans Kap. Unser erster Halt ist am Büffelsfontein Visitor Center (sehenswert), wo wir direkt bei Ankunft gerade noch den Pavian-„Angriff“ auf eine im Innenhof picknickende Familie bzw. auf deren Toastbrot mitbekommen 😵 🙄 . Innerhalb von Sekunden ist das Tier auf dem Tisch und mit der großen Toasttüte auch schon wieder weg… Leider viel zu schnell zu, fotografieren…
Die Lanschaft ist herrlich, mit genügend Zeit kann man hier bestimmt tolle Wanderungen unternehmen; wir begnügen uns mit einigen Aussichtsstopps. Schöne Blümelein, Kleingetier und Strauße mit Meereshintergrund hatte ich bislang auch noch nicht…
Und dann sind wir da, am Kap der guten Hoffnung 🤩 !! Es ist glücklicherweise nicht so voll, wir ich befürchtet hatte, aber eine kleine Schlange an dem berühmten Schild gibt`s natürlich schon. Egal, davon will ich auch ein Foto !!!
Wir kraxeln den kleinen Hügel hoch, von oben ist die Aussicht noch traumhafter.
Wönn öch oin Vööglein wöör....dudeldu
Man könnte von hier über den Diaz Beach
bis zur Talstation der Flying Dutchman Standseilbahn wandern, aber wir haben ja leider nicht so viel Zeit. Also fahren wir mit dem Auto einmal außen rum und mit der Seilbahn dann rauf zum alten Leuchtturm. Eine Kleinigkeit zum Essen finden wir dann auch noch im Two Ocean Restaurant http://www.two-oceans.co.za/ , leider ist es zu windig/stürmisch um auf der Terrasse zu sitzen. Der Seared Tuna Salad ist aber sehr lecker und dazu natürlich einen Two Ocean Sauvignon Blanc (ist auch zuhause mein alltäglicher Weisser).
Auf dem Weg zurück finden wir noch Blessböcke 😁 , leider im besten Gegenlicht 😠 …
In schönster Spätnachmittagssonne 😎 cruisen wir dann den Chapmans Peak zurück zu unserer Unterkunft; herrliche Panoramen 😁 und ein toller Blick nach Hout Bay.
Unseren Pongracz süffeln wir dann auf dem Balkon; man kann endlich mal entspannt, ohne wegzuwehen auf dem Balkon den Sonnenuntergang geniessen.
Martin ist ja lieber eher fleisch-, als fischlastig und so hatte ich einen Tisch im Hussar Grill, http://www.hussargrill.co.za/ , reserviert. Sein Rinderfilet war dann auch köstlich, mein Kudu leider völlig zäh… 😣 😵 Aber die aufmerksame Kellnerin bemerkte, dass ich das Fleisch nicht mehr anrührte, und ich bekam problemlos ein neues Stück (auch nicht perfekt, aber um Welten besser 🙂 ). Der Malva-Pudding zum Nachtisch war dann aber ein Wucht 😛 😁 und noch besser als der vom Vorabend. Morgen wird der Geburtstagsgutschein eingelöst !!! Es geht in die Luft 🤩 !!
Teil 915. Feb. 2015
So, 05.10.2014
Als wir aufstehen, ist es schon sehr, sehr warm (es wird heute knapp 30°C werden 😁 ) und noch viel besser: nahezu windstill ! Na, wenn das nicht der richtige Tag für luftige Höhen ist… 🤪 Und für Martin seinen Geburtstagsgutschein einzulösen. Ist auch gar kein Problem: während wir frühstücken, organisiert Dawn für uns… der Helikopter-Flug mit Cape Town Helicopters www.helicopterscapetown.co.za soll um 13:00 starten.
Perfekt um vorher noch etwas an der Waterfront shoppen zu gehen; es müssen ja schließlich noch ein paar Mitbringsel organisiert werden. Ich fahre ja nicht so gerne Auto in Großstädten, die ich nicht kenne, aber in eins der Parkhäuser an der Waterfront zu gelangen ist tatsächlich kein Problem… Das mit den Einkäufen klappt auch und für meinen Vater (Jazz und Dixie-Fan) gibt`s eine CD von diesen netten Herren, die auch einem Schwätzchen nicht abgeneigt sind…
Mr. Petersen and the Guys (Mr. Petersen ist der nette Herr mit dem Banjo)
So, jetzt aber hurtig zu unserem Termin: andere Attraktionen 😉
lassen wir links liegen und das letzte Stück zum Helikopter Pier werden wir von einem Golf Caddy mitgenommen. Nach einer kurzen Video-Einweisung geht`s auch schon los; wir sind nur zu zweit … mit Pilot natürlich 😗 …. Der ist zwar ganz nett, aber stumm wie ein Fisch 😵 …. Die Hubschrauber kommen und gehen auch wie ein Busbetrieb… Ums vorweg zu nehmen: wir fanden es beide super genial 🤩 und die Stunde (wir hatten die Full Pensinsula –Tour) ging rum wie im Flug, hahaha… 🤪 Daher kommen jetzt auch super viele Fotos, sorry, ich konnte mich nicht entscheiden 🙄 . Wen`s nicht interessiert, für den ist dieses Kapitel dann hier zu Ende…
Die Twelve Apostel
Die vier Clifton Beaches
Camps Bay, man erkennt sogar unser Guesthouse (das obere direkt neben der unbebauten Fläche, man kann den Pool erahnen)
Table Mountain von oben
Die Mautstation des Chapmans Peak Drive
Der Aussichtspunkt auf Hout Bay
Noordhoek
Das Kap 🤩
Der Aussichtpunkt `Kap der Guten Hoffnung`
Diaz Beach
Die Pinguine in Boulders
Simon`s Town
Fish Hoek
Kalk Bay
Muizenberg, man erkennt auch die berühmten, bunten Badehäuschen - wir waren leider nicht vor Ort
Einmal um den Berg rum...
... nähern wir uns auch leider schon wieder dem Hafen...
Anflug auf den Heliport
Ich glaub`das Geburtstagsgeschenk kam gut an... 😉 😁 😎
Teil 1025. Mai 2015
Was anfangen mit einem Tag der in luftigen Höhen begonnen hat ? Dort auch beenden ! Ein Blick „nach oben“: ja, die Gondel fährt, also nichts wie hin 😁 !!!
Bei dem grandiosen Wetter war es gar nicht so leicht dort oben einen Parkplatz zu finden, was uns aber nach einigem Kurven gelang. Proppevoll war`s, mit ellenlanger Schlange 😮 ;
was für ein Glück, dass wir uns im Vorfeld Online-Tickets http://www.webtickets.co.za/ besorgt hatten. Damit darf man nämlich direkt nach vorne durch… 🤪 😎 (sind 14 Tage „haltbar“) Die Fahrt nach oben ist schon sehr eindrucksvoll, es geht sehr steil bergan! Unter sich sieht man vereinzelt Wanderer, den steilen Pfad nach oben erklimmen… 🙄
Oben liegt einem dann im wahrsten Sinne des Wortes die ganze Stadt zu Füssen 🤩 .
Da muss man schon schwindelfrei sein... 😵
Es beginnen hier auch eine Wandertrails, bei etwas mehr Zeit könnte ich mir das sehr gut vorstellen… Vielleicht runter in den botanischen Garten. Wir haben so aber schon ca. 3 Stunden dort oben verbracht (einschl. einer kleinen Wanderung); es gibt viel zu sehen. Ich würde das nächste Mal aber wahrscheinlich am frühen Vormittag kommen, am Nachmittag hat man schon ordentliches Gegenlicht.
Blümchen hat`s auch einige... 🙂
Winzig klein, wie Sonnentau... weiss jemand den Namen ?
In der Ferne kann man im Dunst Hout Bay erkennen
Zurück ging`s wieder mit der Gondel. „Zuhause“ gab`s dann wieder lecker Sundowner auf unserer Terrasse… 😁
Für den Abend hatten wir uns das Ocean Basket unten an der Promenade rausgesucht, dass hier aber leider um Klassen schlechter ist als in St. Lucia 😵 🙁 .
Teil 1125. Mai 2015
Mo., 06.10.2014 Heute stand bei uns der West Coast National Park auf dem Programm http://www.sanparks.org/parks/west_coast . Die Flower Season (August/September) war ja nun leider knapp vorbei und ab 01. Oktober ist dann auch die berühmte Postberg Sektion nicht mehr zugänglich. Wir haben dennoch einige letzte Blumenfelder sehen können 🙂 .
Auffallend viele Schildkröten waren unterwegs (und zwar meist bei Straßenüberquerungen); bei der ersten entfachte das noch Begeisterungsstürme 😁 , aber es waren dann so viele, man musste schon höllisch aufpassen, nicht eine zu erwischen 🤨 .
Und Schlangen 🙄 😣 !!! Wir haben alleine 4 gesehen, die sich alle in unmittelbarer Nähe zu uns aufhielten – z.B. beim Aussteigen aus dem Wagen (um Blümchen zu fotografieren), direkt am Wegesrand, kaum zu sehen - aber immer sofort die Flucht ergriffen (daher leider auch nur ein schlechtes Beweisfoto).
Antilopen gab`s leider keine einzige 🙁 … Aber ein paar Strauße…
Wir waren durch das West Coast Gate gekommen und sind erstmal an der Lagune von Kraalbaai
zur Tsaarsbank weitergefahren. Traumhafter Strand, stürmisch, aber sonnig und wir ganz allein… 😁 😁 Wir sind begeisterte Strandläufer und hätten uns hier Stunden aufhalten können. Überall gibt´s was zu entdecken, eine schöne Brise weht, herrlich…
Leider auch ein totes Robbenbaby... 🙁
Interessante Raupen, was da wohl draus wird ???
Danach ging`s zum Geelbek Visitor Center und natürlich in das dazugehörige Restaurant. Ich hatte lecker Muscheln, mjam… 😉 Der Baum auf der Terrasse war volle Weber-Vögel und deren Nester und die quirligen Vögel waren schwer beschäftigt, auch mit dem Klauen von den kleinen Zuckertütchen auf den Tischen…
Danach ein schöner Spaziergang auf Holzplanken durch die Salzmarschen, wobei man so einiges an Vögeln zu Gesicht bekommt….
Die letzten beiden kenne ich leider nicht? Ein Straußenei im Marsch ?
Und weil wir ja leider nicht soo die Frühausteher sind 😗 , war es leider auch bald wieder so weit den Heimweg anzutreten. Der Plan war am Blouwberg Strand zu halten und aus dieser Perspektive ein paar Bilder vom Tafelberg zu machen. Auf der Rückfahrt erwischte uns aber eine dermaßen dichte Nebenbank 😮 (sehr beeindruckend !!), dass aus diesem Plan leider nichts wurde. Zurück in Camps Bay war davon fast nichts mehr zu sehen und die 12 Apostel leuchteten in der untergehenden Sonne 😎 😎 .
Zum Abendessen hatten wir uns das „ The Codfather“ ausgesucht: nur genial 🤩 !!! Wenn jemand Fisch und Sushi mag ist das ein Muss in Kapstadt. Soooo lecker und eine coole Atmosphäre. Eine Menukarte gibt es nicht: als Vorspeise kann man zwischen Salat, Austern (das einzige aus dem Meer, was ich nicht mag) und Sushi (vom Laufband; das Beste, was ich je hatte)auswählen und den Fisch/Garnelen/Hummer sucht man sich an einer Theke aus und bekommt ihn mit Pommes und verschiedenen Sößchen serviert. Und der Malva-Pudding zum Nachtisch konnte sich auch sehen lassen…
Leider nur in sehr schlechter Handy-Qualität... 😵 Satt und glücklich sind wir mit dem Taxi zurück ins Atholl House. Morgen ist dann leider schon der letzte komplette Tag… 🙁
Teil 1225. Mai 2015
Di., 07.10.2014
Der Morgen war erstmalig trüb und grau…
Anscheinend aber ein grandioses Wetter für die Gleitschirmflieger, die man den ganzen Tag um den Signal Hill gleiten sah. Heute wollten wir in den Kirstenbosch Botanical Garden http://www.sanbi.org/gardens/kirstenbosch , wo es – wahrscheinlich dem Wetter geschuldet – anfangs auch nicht besonders voll war. Leider leuchten dann auch die vielen Blumen nicht so besonders. Es gab zu unserer Zeit alle möglichen blühenden Proteeen, traumhaft schön…
Später kam sogar langsam die Sonne raus, was sich prompt in den Besucherzahlen niederschlug. Die neueste Attraktion die „Boomslang“ war daher schon sehr beansprucht…
Dieser kleine Racker stürmte über die Wiese in einem Affenzahn, nur um ratzfatz die Kleeblüten wegzumampfen… 🤪
Mandela`s Gold; diese Strelitzie wurde ihm zu Ehren benannt.
Weiter ging`s nach Hout Bay, ein kleiner Fischerort, mit vielen Fischbuden, Souvenirständen, Bootstouren zum Duiker Island (leider nicht gemacht). Gerne würde ich auch hier mal am Wochenende zum Bay Harbour Market http://www.bayharbour.co.za/ ; muss sehr nett sein. Naja, das nächste Mal (und das wird es geben ! 😁 😎 ). Lunch gab`s bei Snoekies http://www.snoekies.co.za/ , eine „Fischbude“, die es schon seit den frühen fünfziger Jahren gibt. Ganz einfach, aber lecker Fisch, mjam 😁 !! Und ansonsten einfach mal die Hafenimpressionen geniessen…
Teil 1325. Mai 2015
Als nächstes zog es uns an den Noordhoek Beach; schon beim letzten Mal vorbeifahren hatten wir entschlossen, den Strand nochmal genauer zu „erforschen“ 😎 . Hat etwas gedauert, bis wir die richtige Zufahrt gefunden hatten 😗 , aber dann hiess es nur Schuhe und Socken aus und los.
Die Lichtstimmungen wechselten ständig und ein bisschen Strandfauna war auch zu bewundern. In der Lagune stelzten einige Flamingo dekorativ an den dahinter blühendem Fynbos vorbei, leider wieder mal so weit weg, dass kein scharfes Foto drin war. Ansonsten die Weite, die Leere, der Wind, die Wellen, hach, herrlich 😁 😎 !!!!
Kennt irgendjemand diese Qualle (ist doch eine, oder ?)? Sieht irgendwie ziemlich gefährlich aus... 😐 😕
Irgendwann wurde es uns dann doch zu kalt und schweren Herzens verließen wir den traumhaften Strand um uns langsam wieder Camps Bay zu nähern.
Es zog sich immer weiter zu, große Wolkenteppiche waberten über die Bergkette, aber auch auf dem Meer wurde es immer grauer. Die Gleitschirmflieger hielt das weiterhin nicht davon ab, in den Lüften zu segeln; es waren sogar mehr als noch am morgen…
Er war`s !!! 😄 🤪
Zuhause gab`s dann eine heiße Dusche zum Aufwärmen; der Sundowner fiel heute an unserem letzten Abend leider wegen „ungemütlich“ aus 🙁 . Dafür gab es wieder ein leckeres Dinner im Zenzero an der Promenade, für mich mit Mussels, Veal Saltimbocca und Fruchtsalat mit Sorbet… 😛
Teil 1425. Mai 2015
Mi., 08.10.2014
Abreisetag 🙁 🙁 !!
Da wir gestern abend keine Lust mehr hatten unsere Koffer zu packen 😗 , ist das heute Nr. 1 des Tagesplans… Mittlerweile lugt auch die Sonne wieder etwas hinter den Wolken hervor, was zu einem tollen Regenbogen führt.
Nach einem letzten leckeren Frühstück können wir unsere gepackten Koffer bei Dawn in der Rezeption unterstellen und machen am letzten Tag dann doch mal einen kleinen Stadtrundgang 🤪 . Ein Taxi lässt uns an der Long Street raus und wir erkunden diese und deren Querstrassen, den Markt auf dem Greenmarket Square, den Companys Garden und das Bo Kaap. Zu dem Zeitpunkt strahlt dann auch wieder die Sommer vom blauen Himmel, was die bunten Häuser erst richtig zum Strahlen bringt…. 😁 😎
Der Nase nach... ein Blick in den indischen Gewürzladen "Atlas Trading"
Dann brachte uns das Taxi zurück in "unser" (kann man gar nicht mehr sagen) Guesthouse, wo wir uns herzlich von Dawn 😘 😘 verabschieden und mit unserem eigenen kleinen Flitzer zum Flughafen fahren. Die Autoabgabe erfolgt problemlos, allerdings wurde das allererste Mal die Staubschicht auf dem Auto bemängelt… 🤨 😠 Na, wie gut, dass wir nur in urbanen Gegenden unterwegs waren…
Nach den schlechten Erfahrungen bekomme ich Martin leider nicht mehr in das Ocean Basket und so ist Wimpy unsere letzte Station in Cape Town für Burger und Pommes… 😣 Wenigstens mit Blick auf die Berge und auch einen Regenbogen gibt`s nochmal zum Abschied.
Der Condor-Flieger zurück ist so gut wie leer (ca. 30%) und so gönnen wir uns jeweils eine Sitzreihe 🤩 . Es gibt sogar einen Drink aufs Haus…äh aufs Flugzeug…Der Kapitän ist gut drauf und macht Späßchen… 🤪 😄 Hoffentlich nüchtern… wie dem auch sein, wir landen sicher in Frankfurt; der deutsche Herbst hat uns wieder…
FAZIT: Die Ecke in Südafrika hat uns beiden supergut gefallen 😁 😁 , die Küstenregion ist großartig, das Essen und der Wein sind gut bis fantastisch 🤩 (und preiswert), das Bereisen einfach und wir werden sicher wieder hinfahren, dann aber länger und die komplette Garden-Route-Strecke one way… 😎 😎