Wir hatten neben einer recht ansehnlichen Nikon Ausrüstung dieses Jahr eine FZ 200 und eine Fuji X-S1 mit in Namibia.
Vorteil der FZ-200: Sie ist klein und hat dank Zoom immer das richtige Objektiv drauf. Mit den richtigen Einstellungen ist sie bei gutem Licht durchaus brauchbar.
Sobald es an die Grenzen geht, geht aber nicht mehr viel. Sternenhimmel und Bilder abends am Wasserloch kann man damit eigentlich nicht mehr machen. Gleiches gilt für die Fuji, die ihre Grenzen minimal später erreicht.
Inzwischen ist die Fuji gegen eine FZ 1000 getauscht und das ist schon eine ganz andere Hausnummer! Die Qualität ist überraschend und es geht deutlich mehr, als mit den beiden anderen, wobei auch die FZ 1000 vermutlich bei den Extremsituationen keine Chance hat. Ich arbeite grundsätzlich im RAW-Format, wenn möglich, da hat sie auch deutliche Reserven. Etwas schwächer ist der optische Zoombereich bis 400mm (KB), allerdings überrascht die digitale Erweiterung bis 600 mm (KB) mit fast sehr guten und bis 800 mm (KB) immer noch mit brauchbaren Ergebnissen. Am Rechner schaffe ich das mit Photoshop nicht! Den ISO Bereich kann man gan brauchbar bis 1600 nutzen und notfalls geht auch mal eine Stufe mehr, dann fällt es aber schon deutlich auf.
Insofern würde ich die FZ 1000 ernsthaft empfehlen, wenn man auf die Extreme verzichten kann. D.h. auch ich habe schon drüber nachgedacht, ob sie für die nächste Tour reichen wird. Die FZ 200 würde ich, wenn das Budget es zulässt, bei dieser Alternative keinesfalls mehr nehmen.
Ich habe mir auch vorgenommen, sie mal für Sternenhimmel-Aufnahmen zu testen, allerdings muss dazu erst mal wieder besseres Wetter sein!
Auch in unserem
Reisebericht müssten einige wenige Bilder der FZ 200 enthalten sein. Bei normalen Betrachtungsgrößen ist der Unterschied nicht so groß.
Viele Grüße
Michael