Kamara?

12 Antworten · 4'421 Aufrufe · gestartet 06. Dez. 2014 von gruffti60
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Themenstarter43 Beiträge · seit 201406. Dez. 2014 · #1
Hallo zusammen

hat jemand schon Erfahrungen mit einer Lumix DMC-FZ200 Zoom 25- 600mm oder FZ 1000 25-400mm gemacht? Bin am überlegen ob ich mir diese anschaffe.Ist diese ausreichend für einen Namibiaurlaub ? .Hab aber eine Cannon 400D mit 75-300mm und 85-55mm Objektiv zu Verfügung.Bin Hobbyfotografin.

gruffti60
2'610 Beiträge · seit 200706. Dez. 2014 · #2
Hallo gruffti60,

ich kann dir die Lumix DMC FZ 200 nur ans Herz legen. Bin total begeistert von dem Ding. Hatte vorher die DMZ FZ 30 und die gefiel mir schon. Mein Mann hat sich bisher mit der Canon 400D und Sigma Tele (entspricht auch ca.600er Tele), und div. anderen Canon Objektiven abgeschleppt. Nachdem wir dieses Jahr die Lumix 200 mit hatten, wollte er gar nicht mehr mit seinem "Gerümpel" fotografieren 😄 .

Wir sind auch nur "Hobbyknipser" und sind mit dem Ergebnis voll zufrieden. Ich würde mit auf jeden Fall noch das Buch: Lumix Superzoom Fotoschule/Frank Späth dazu kaufen. Das Geld ist gut investiert. Den Tipp hatte ich hier aus dem Forum vom Drechselschorsch und kann nur sagen, da bekommst du eine super Übersicht, was die Kamera alles kann.

Liebe Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
2'664 Beiträge · seit 201206. Dez. 2014 · #3
Was Du an Canon-Equipment hast, ist perfekt. Damit bekommst Du perfekte Fotos.
Den großen Zoombereich braucht man effektiv nie. 300mm reichen dicke.
So große Zoombereiche gehen immer zu Lasten der Qualität.
Gib das Geld lieber für Deine Reise aus.
H.
zuletzt bearbeitet 06. Dez. 2014
Themenstarter43 Beiträge · seit 201406. Dez. 2014 · #4
Hallo Jampotessy und Swakop

danke für eure schnelle Antwort dann werd ich mal dem Christkind schreiben .Canon muss ich bei Schwiegesohn leihen .

Lg gruffti60
1'483 Beiträge · seit 200906. Dez. 2014 · #5
Hallo Grufti,
Wir haben die FZ200 für meine Frau gekauft und sin so begeistert, dass ich meine Spiegelreflexkamera immer öfter zu Hause lasse. Neben der Qualität allgemein ist die durchgehende Lichtstärke ( 2,8 ) für uns wichtig gewesen und wir haben auch oft mehr Zoom als 300 mm gebraucht. Namibische Tiere sind leider oft weiter entfernt.

Gruß Piscator
5 Beiträge · seit 201406. Dez. 2014 · #6
Hallo, bezüglich der Kamera-Ausrüstung, was nützt die vermeintlich beste Ausrüstung, wenn das Auge fürs Motiv fehlt. Gute Fotos lassen sich mit jeder Kamera machen, es ist nur eine Frage der fotografischen Fähigkeiten jedes einzelnen. Wenn man heut die Leute beobachtet, ist festzustellen, das nur noch geknipst statt anspruchsvoll fotografiert wird. Es muss nicht immer das neueste sein. Du solltest dein Geld anderweitig ausgeben.
Ich bin jetzt von einer fast 4 wöchigen Namibiareise zurück und habe für meine Fotos eine 450 D und ein EOS 60D, die auch schon in die Jahre gekommen sind. Ich habe in Verbindung mit einem uralten analog verwendeten 75-300mm Objektiv fotografiert. Das war vollig ausreichend. Dazu ein Weitwinkel bis 85mm. Das reicht allemal aus. Meine Ergebnisse kannst du z.B. hier sehen:
http://www.san-tho.de/galerie_namibia_solo_digital_13.htm

Viele Grüße aus München
Thomas ( www.san-tho.de )
Fotos meiner letzten Solo-Tour 2015 auf meiner Website: http://www.san-tho.de/galerie_namibia_digital_01_2015.htm
284 Beiträge · seit 201306. Dez. 2014 · #7
Wir hatten neben einer recht ansehnlichen Nikon Ausrüstung dieses Jahr eine FZ 200 und eine Fuji X-S1 mit in Namibia.
Vorteil der FZ-200: Sie ist klein und hat dank Zoom immer das richtige Objektiv drauf. Mit den richtigen Einstellungen ist sie bei gutem Licht durchaus brauchbar.
Sobald es an die Grenzen geht, geht aber nicht mehr viel. Sternenhimmel und Bilder abends am Wasserloch kann man damit eigentlich nicht mehr machen. Gleiches gilt für die Fuji, die ihre Grenzen minimal später erreicht.
Inzwischen ist die Fuji gegen eine FZ 1000 getauscht und das ist schon eine ganz andere Hausnummer! Die Qualität ist überraschend und es geht deutlich mehr, als mit den beiden anderen, wobei auch die FZ 1000 vermutlich bei den Extremsituationen keine Chance hat. Ich arbeite grundsätzlich im RAW-Format, wenn möglich, da hat sie auch deutliche Reserven. Etwas schwächer ist der optische Zoombereich bis 400mm (KB), allerdings überrascht die digitale Erweiterung bis 600 mm (KB) mit fast sehr guten und bis 800 mm (KB) immer noch mit brauchbaren Ergebnissen. Am Rechner schaffe ich das mit Photoshop nicht! Den ISO Bereich kann man gan brauchbar bis 1600 nutzen und notfalls geht auch mal eine Stufe mehr, dann fällt es aber schon deutlich auf.
Insofern würde ich die FZ 1000 ernsthaft empfehlen, wenn man auf die Extreme verzichten kann. D.h. auch ich habe schon drüber nachgedacht, ob sie für die nächste Tour reichen wird. Die FZ 200 würde ich, wenn das Budget es zulässt, bei dieser Alternative keinesfalls mehr nehmen.
Ich habe mir auch vorgenommen, sie mal für Sternenhimmel-Aufnahmen zu testen, allerdings muss dazu erst mal wieder besseres Wetter sein!
Auch in unserem Reisebericht müssten einige wenige Bilder der FZ 200 enthalten sein. Bei normalen Betrachtungsgrößen ist der Unterschied nicht so groß.

Viele Grüße
Michael
Meine Reiseberichte: Drei Wochen zu dritt in Namibia ...: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283595-drei-wochen-zu-dritt-in-namibia.html Die Hunde sind los! Zu dritt in Botswana 9.2019: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/298322-die-hunde-sind-los-zu-dritt-in-botswana-9-2019.html Gruppenreise Tansania September 2022: https://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/302189-reisebericht-gruppenreise-tansania-september-2022.html
Themenstarter43 Beiträge · seit 201407. Dez. 2014 · #8
Hallo Thomas

danke für deine Antwort. Was meinst du mit anderweitig ?Meine Frage habe ich nur gestellt weil ich besitze selber nur eine Lumix TZ22.

gruffti60
3'491 Beiträge · seit 200607. Dez. 2014 · #9
Hallo gruffti,
meine Frau hat sich auch für die FZ200 entschieden und ist ausgesprochen glücklich damit. Der Zoombereich ist wirklich mehr als ausreichend und die Lichtstärke genauso. Ja - es gibt Situationen, in denen eine "richtige" Spiegelreflex-Ausrüstung vermutlich zu besseren Ergebnissen führt, aber dafür musst Du dann auch richtig schleppen. Wenn Du selbst sagst, Hobby-Fotograf zu sein, dann verlangt eine Kamera-Vollausstattung mit Wechselobjektiven usw. vielleicht sogar zuviel von Dir - nicht nur wegen des Gewichts. Es soll Menschen geben, die haben mit solchen Spitzenkameras nur Schrott erzeugt, weil sie einfach von deren Bedienung und vielfältigen Individualeinstellungen überfordert waren. Da haben die Smartphone-Fotografen häufig bessere Aufnahmen mit nach Hause gebracht.
Über eines aber sollte man sich bei der FZ200 klar sein - sie ist verhältnismäßig langsam, wenn es um schnelle Aufnahmefolgen geht. Es kann ja schon wirklich mal auf einen bestimmten Augenblick drauf ankommen und den hat man u.U. deshalb nicht erwischt, weil die Kamera noch mit der Verarbeitung des vorhergehenden Fotos beschäftigt ist. Dieser berühmte Augenblick wird aber bestimmt sehr viel häufiger von den Benutzern von Spitzenkameras deshalb verpasst, weil die gerade das falsche Objektiv drauf haben oder mit der Bedienung überfordert sind.
Gruß Joli
1'366 Beiträge · seit 201107. Dez. 2014 · #10
Swakop1952 schrieb:. 300mm reichen dicke.

H.
🙄 🙄 🙄 Ich denke das kann man so pauschal gar nicht sagen, wenn man die Ansprüche der fragenden Person nicht kennt.

bei mir waren oft auch 500mm Brennweite zu kurz!

Die FZ-200 ist sicherlich keine schlechte Kamera, wir hatten diese gestern zufällig auf einer Wanderung dabei. Um ein paar Urlaubserinnerungen zu machen, ist sie sicherlich ausreichend. Es muss natrülich auch klar sein, dass sie irgendwo ihre Grenzen hat.

Ich denke das Thema ist so unerschöpflich und die Meinungen aufgrund der Ansprüche so unterschiedlich, dass jemand selten deine Ansprüche trifft, sondern immer aus eigener Erfahrung spricht.
Geh mal zum Fachhändler deines Vertrauens und guck dir dieverse Modelle an und lass dich über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme beraten.
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
294 Beiträge · seit 200707. Dez. 2014 · #11
Hallo "gruffti60",

eines vorweg: Ich kenne die aktuellen Lumix-Kameras nicht. Insofern kann ich nichts genaues dazu schreiben.
Jedoch habe ich -einmal ausnahmsweise- vor ein paar Jahren auch mit einer Lumix ...schlag mich tot...Namibia bereist. Super war, dass ich mit kaum Gewicht belastet war und bei statischen Motiven auch brauchbare Ergebnisse heraus gekommen sind. Aber sonst?

Natürlich ist das immer eine Frage des Anspruchs und auch der Leidensfähigkeit 🙂
Bei mir es jedoch so, dass die Teile am Langsamkeit kaum zu überbieten waren. Schnelle Brennweitenwechsel gab es nicht und der optische Sucher hat mir auch nicht gefallen 😕
Mag ja sein, dass die neuen Modelle da zugelegt haben, aber ob das Dir reicht, musst Du schon selbst herausfinden.

Wie schon mein Vorschreiber angemerkt hat; schnelle Bildfolgen sind kaum möglich und selbstverständlich sollte man die Bedienung der Kamera beherschen -egal ob Bridge oder DSLR oder sonstwas-.

Da Du nichts über Deine fotografischen Ansprüche und Fähigigkeiten geschrieben hast (oder habe ich was überlesen?) kann Dir eigentlich niemand einen qualifizierten Rat geben, außer den, das man die Bridge gewichtsmäßig kaum merkt, eine DSLR + Objektive aber ganz schön 🤩

Probiere die Systeme, die in Frage kommen aus und dann bist Du sicher schlauer. 😉

VG
Achim
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133 Beiträge · seit 201307. Dez. 2014 · #12
Hallo gruffti60.

Ich bin seit Jahren mit der Canon EOS400D unterwegs. Wegen der häufigen Objektivwechsel habe ich mir dann noch einen gebrauchten EOS450D Body zugelegt.
Somit habe ich auf einer Kamera ein Weitwinkel und auf der anderen ein Telezoom.
Du schreibst, dass du sie leihen könntest.
Mit dem Objektivfuhrpark, der dir dabei zur Verfügung steht kommt man sicher gut aus.
Die günstigste Variante, den Telebereich zu erweitern, wäre sicherlich die Anschaffung eines Kenko 1,4x MC4 DGX Telekonverters. Kostet um die 120,-€.
Ich habe nämlich dieselben Erfahrungen wie Piscator und THBiker gemacht, oftmals ist ein großer Zoom von Nöten. Daher habe ich mir diesen zugelegt und fahre prima damit.
Zu den Lumix Kameras kann ich leider nix sagen, aber da haben die anderen Schreiber ja schon einige gute Erfahrungen mitgeteilt.
Wir haben auf unseren Reisen auch immer noch eine „normale“ Digi-Cam dabei, für ein paar Schnappschüsse am Abend oder Fotos beim Sightseeing etc.
Allerdings, und das ist der wesentliche Punkt, solltest du schon etwas Erfahrung im Umgang mit und über die Funktion der Spiegelreflexkamera haben.
Denn nur im „Automatikmodus“ betrieben ist sie kein Rundum Sorglos Paket…
Da kann man dann auch mal eine Serie unbrauchbare Bilder schießen. 🙂
Grüße, Markus
"with the lights out it's less dangerous"
zuletzt bearbeitet 07. Dez. 2014
10 Beiträge · seit 201415. Dez. 2014 · #13
@gruffti60

Die Canon ist die bessere Wahl ich würde aber noch ein WW Objektiv mitnehen mind.16 mm besser noch ab 10mm z.B.10-22mm
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2014