Hallo,
es gibt theoretisch 2 Möglichkeiten, wie die Anmeldung verloren gehen kann:
1. Auf Deinem Rechner geht das Cookie verloren, das bei der dauerhaften Anmeldung zusätzlich gesetzt wird und über die Browser-Session hinaus auf Deinem Rechner gespeichert bleiben sollte.
2. Auf dem Server wird ein zum Cookie zugehöriger Datensatz angelegt. Geht der verloren (z.B. im Rahmen einer fehlerhaften Garbage Collection) so bist Du trotz noch vorhandenem Cookie auch nicht mehr eingeloggt.
Woran es nun in Deinem Fall liegt, kann ich Dir mangels technischer Einsichten hier leider auch nicht sagen, aber es muss nicht zwangsweise an Deinem Rechner liegen.
Google ist der Lieblingsfeind der deutschen Medien (siehe die Farce um das Leistungsschutzrecht), schließlich nimmt Google den schnarchnasigen Verlagshäusern den Anzeigenumsatz weg. Und dann lieben es die Verlagshäuser (allen voran Springer mit Bild und Welt) Google mit Dreck zu bewerfen. Lieblingsaufhänger: Datenschutz. Ich halte Google im Vergleich zu anderen großen Online-Firmen für relativ vorbildlich beim Datenschutz oder sagen wir besser bei der Transparenz. Die stellen umfangreiche Tools bereit, mit denen man sehen kann, was alles über einen gespeichert ist. Die stellen Reporte so umfassend wie rechtlich zulässig bereit, in denen sie offenlegen, welche Anfragen von Geheimdiensten es gab. Und Google lässt sich extern auditieren. Das ist weitaus mehr, als die meisten anderen, z.B. Apple, liefern. Man kann natürlich nicht ausschließen, dass es noch "Verborgenes" bei Google gibt. Für allzu wahrscheinlich halte ich das aus verschiedenen Gründen nicht.
Mal zum Einstieg:
http://blog.cloudfender.com/post/102607665327/6-links-that-will-show-you-what-google-knows-about-youMeines Erachtens ist die ganze Datenschutzdiskussion ziemlich kaputt. Man regt sich tierisch über irgendeinen Pipifax auf. Die deutschen Datenschutzbeauftragten der Bundesländer laufen zum Teil auf rechtlich äußerst dünner Basis Amok, wenn kleinste technische Details wie Perfect Forward Secrecy beim SSL-geschützten Mailabruf nicht implementiert sind. Die wahren Datenschutzgräber sind heutzutage meines Erachtens unsere tollen Smartphones. Was da alles an Fotos, Mails, Kontakten, Chats, Terminen, Notizen, Fitness- und Körperdaten, GPS-Logs und und und drauf ist... Der durchschnittliche Android-User hat 95 Apps installiert, von denen er an die 30 pro Monat nutzt (Die anderen laufen ggf. trotzdem im Hintergrund). Mal genauer angeguckt, auf was die meisten Apps alles zugreifen dürfen? Da muss man eigentlich verschärftes Knieschlottern bekommen.
Wer ein Android-Smartphone hat, kann z.B. gucken, ob es alternative ROMs wie z.B. Cyanogenmod für sein Smartphone gibt. Da hat man relativ viel Kontrolle, auf was die einzelnen Apps zugreifen können.
Womit wir jetzt wieder mal ziemlich weit vom eigentlichen Thema abgekommen sind... 😎
Beste Grüße
Guido