NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201320. Nov. 2014 · #21Hallo Petra, die Prophylaxe zu machen ist meine persönliche Meinung.
Am Ende mußt du gemeinsam mit einem Arzt entscheiden was für dich am besten ist!
LG NOGRILA
VOVolpinaThemenstarter30 Beiträge · seit 201420. Nov. 2014 · #22Hallo Nogrila,
das hab ich schon so verstanden 😉
Ich geh auf alle Fälle noch zum Arzt und lass mich noch beraten.
Mein Wunschdenken war, dass ihr schreibt, ist nicht so schlimm, nimm´s mal mit wirst eh nicht brauchen...... 😊
LG Petra
Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201020. Nov. 2014 · #23Hallo Petra
warum macht Ihr nicht eine Anfrage direkt bei Safari Destination im Maun.
Was würdet Ihr von der Kopplung "Fully Serviced Safari" von Bushways mit anschliessendem Flug zu zwei Camps ins Delta oder so halten? Dann habt Ihr ein wenig Luxus im Bush und springt nicht nur von einem Camp zum anderen.
LG
Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Champagner8'679 Beiträge · seit 201020. Nov. 2014 · #24Hallo Christa,
du hast da mehr Erfahrung als ich - aber meines Wissens kann man sowohl bei Safari Destinations als auch bei Bushways nur im Ausnahmefall selber buchen - sie wollen eigentlich, dass das über einen Travel Agent läuft. So zumindest hat es mir Heiko von Bushways neulich am Telefon gesagt.
Die Idee an sich ist aber klasse - @ Petra: ich kann dir das nur empfehlen!
LG Bele
Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201020. Nov. 2014 · #25Hallo Bele
Erfahrungen habe ich da keine. Früher waren die Preise bei Bushways direkt und bei allen deutschen Agenturen gleich. Als ein Nachteil für Bushways, wenn man nicht direkt gebucht hat. Heute hat Bushways gar keine Preise mehr auf der Homepage - warum auch immer. Vielleicht um eben nicht als Konkurenz aufzutreten. Für eine individuelle Kombination aus Bausteinen würde ich es auf jeden Fall versuchen, direkt zu fragen - der Vergleich kann ja nichts schaden.
LG
Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Champagner8'679 Beiträge · seit 201020. Nov. 2014 · #26Hallo Christa (und auch Petra - ich hoffe, dich interessiert das, was wir da jetzt so in deinem Thread schreiben 😉 ),
es sind sehr wohl Preise auf der HP, aber ich denke nicht, dass es ein Nachteil für Bushways ist, wenn man nicht über sie bucht. Heiko hat mir das erklärt: um auch entsprechend präsent zu sein, muss man natürlich bei vielen Anbietern gelistet und in deren Prospekten vertreten sein. Nun will man aber die Veranstalter nicht "hintergehen" und dann die Reise günstiger direkt anbieten. Außerdem ist es ja nicht unbedingt einfach, das alles zu verwalten: du brauchst jemand am Telefon, der berät, bucht, verwaltet, Zahlungen überwacht usw.... Ich glaube, das ist nicht die Arbeit, die Bushways machen will. Also irgendwie so hab ich es verstanden und ist ja auch logisch! Übrigens war der Preis auf der HP identisch mit dem, den mein Veranstalter angeboten hatte.
Liebe Grüße von Bele
Edit: Übrigens ist die HP von Bushways laut Heiko auch deshalb nicht auf Deutsch - man soll sich bei seinem deutschen Veranstalter erkundigen und nicht bei Bushways direkt!
Und noch ein Edit: was mich wundert und meinem oben Geschriebenen eigentlich widerspricht ist die Tatsache, dass Bushways gerade ganz aktuell auf facebook Touren bewirbt inklusive den Hinweis, man könne sich über ihre E-Mail-Adresse an sie wegen Buchung wenden... und diese E-Mail-Adresse heißt sogar was mit "res" (für "Reservierung" 😐)
LULukas_Neuerbach12 Beiträge · seit 201426. Nov. 2014 · #27NOGRILA schrieb:Hallo Petra, auch ich rate dir zu einer Malaria Prophylaxe!
Am verträglichsten ist wohl Malarone oder die entsprechden und preislich günstigeren Generikas von Hexal und Ratio etc.!
Wir haben das "Zeugs" damals genommen und recht gut vertragen, klar können diese Mittel wie alle anderen Arzneimittel natürlich auch Nebenwirkungen haben!
Noch wichtiger ist m.E, der entsrechende Schutz vor Stichen durch Repellentien und passende Kleidung!
Im Hotel in Vicfalls sollte die Organisation eines Helifluges und anderer Aktivitäten keine Problem sein...wir haben damsl alles am Anreisetag an der Rezeption buchen lassen und wurden zu allen Aktivitäten "hintransferiert"!
LG NOGRILA
Ich kann NOGRILA nur zustimmen, was den passenden Schutz vor Stichen angeht.
Ich bin immer mit den Produkten von NOBITE immer ganz gut gefahren.
Da gibt es zum einen ein Spray für die Haut, was definitiv besser hilft (zumindest mir) als bspw. Autan.
Auch sehr angenehm ist eine Creme (Deet), die zeitversetzt abgegeben wird und dadurch länger hält.
Darüber hinaus gibt es ein Spray speziell für Kleidung, was auch sehr wirksam ist.
Wegen Malaria Prophylaxe.
Ich war an der örtlichen Uniklinik bei einem Reisearzt / Tropenmediziner, der hatte mir auch Malarone mitgegeben (aber nur weil ich bei einer bestimmten Krankenkasse bin, Kunden anderer KK's bekommen die nicht).
Ich habe sie allerdings nicht prophylaktisch genommen, sondern sie zur not ins Reisegepäck gepackt.
Die "Angst", wenn man das so nennen will, davor dass mir die Nebenwirkungen die schöne Reise "kaputt machen", war mir einfach zu groß.
Aber wie gesagt, das muss jeder selbst entscheiden!
M@rie1'680 Beiträge · seit 200726. Nov. 2014 · #28Lukas_Neuerbach schrieb:
Ich war an der örtlichen Uniklinik bei einem Reisearzt / Tropenmediziner, der hatte mir auch Malarone mitgegeben (aber nur weil ich bei einer bestimmten Krankenkasse bin, Kunden anderer KK's bekommen die nicht).
das (Privat)Rezept für Malarone bekäme jeder Patient, egal in welcher KK er versichert ist 😉
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
ALM2'319 Beiträge · seit 201126. Nov. 2014 · #29Servus.
Malarone gibts für alle auf Privatrezept.
Wir schwören auf Lariam, und das seit Jahren. Wir haben damit absolut kein Problem und bekommen dies sogar auf normalem Rezept und somit vollständig von der Krankenkasse gezahlt.
Aber um eine persönliche Konsultation eines fachkundigen Mediziners kommt keiner drumherum.
Des Weiteren ist Nobite immer mit uns dabei. Wobei das Kleidungsspray von uns lediglich in Uganda eingesetzt wurde.
Gruß vom Alm
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201326. Nov. 2014 · #30Hallo Alm, die Bezahlung/Kostenübernahme von Malariamedikamenten hat ja nichts mit der Art des Rezeptes zu tun, sondern mit der entsprechenden Vorschrift bei der jeweiligen GKV 😉 !
Alle diese AM sind verschreibungspflichtig und es ist somit ein Rezept nötig, da es sich nicht um ein generell kassenfähiges AM handelt, muss es auf einem Privatrezept verordnet werden, welches dann mit formlosen Anschreiben bei der GKV eingereicht werden kann!
Ich weiß ja nicht was du unter einem normalen Rezept verstehst, aber wenn du die rosa Kassenrezepte meinst, würde es mich schon sehr wundern, wenn dieses in der Apotheke einlösbar wäre und die Apotheke diese direkt von der GKV bezahlt bekommt!
Die Art der Verordnung sollte also für Lariam und Malarone identisch sein, also ein Privatrezept!
...schön, daß du Lariam so gut verträgst 🙂 !
LG NOGRILA
VOVolpinaThemenstarter30 Beiträge · seit 201426. Nov. 2014 · #31Danke, für die Infos. ich werde mal meinen Hausarzt aufsuchen und gegebenenfalls noch ins Tropeninstitut gehen Ich hoffe, dass mein Magen während der Reise gnädig mit mir ist 😗
Die individuelle Flug-Safari hab ich inzwischen bei Abendsonne Afrika gebucht, nachdem ich mir am Wochenende noch mal an die 10 Veranstalter angesehen habe. Ich finde das Preis/Leistungsverhältnis dort sehr gut und die Route/Lodges sind genau so wie ich es mir wünsche. Sicher ging es auch günstiger, aber dann müsste ich Abstriche machen und das will ich nicht.
LG Petra
ALM2'319 Beiträge · seit 201128. Nov. 2014 · #32Hallo Nogrila,
entschuldigung, dass kannst Du nicht wissen.
Wir hier in Italien bekommen Lariam auf Kassenrezept. Malarone hingegen nur auf Privatrezept. Aber auch Malarone wird auf Kassenrezept verschrieben, sofern für Lariam eine Unverträglichkeit nachgewiesen ist. Das gleiche gilt auch für andere Malariaprophylaxemittel.
Ja, wir vertragen Lariam sehr gut.... So wie die 75% derer, die es als Prophylaxemittel einnehmen. Ich bin stets erschüttert, wie schlecht Lariam bewertet wird, obwohl nur ein Viertel der Patienten mit den Nebenwirkungen zu tun hat. Im deutschen Bundestag käme es mit 75% Mehrheit zu Grundgesetzänderungen. Das arme, schlechtgeredete Lariam hingegen wird grundlegend verteufelt. Ich verbuche das mal unter Hysterie und Panikmache.
Gruß Alm
M@rie1'680 Beiträge · seit 200728. Nov. 2014 · #33erst einmal... *glückwunsch* dass du/ihr Lariam so gut vertragt
der schlechte Ruf von Lariam kommt ja nicht von ungefähr, in den USA bspw ist die Herstellung eingestellt worden, weil es eben nicht selten zu neuropsychiatrischen Nebenwirkungen kommt und in Deutschland darf es nur mit einem Patientenpass verschrieben werden, der ständig mitgeführt werden muss. In diesem Patientenpass wird explizit auf mögliche Nebenwirkungen (und da eben insbesondere auf die neurologischen und psychiatrischen) hingewiesen und ist jedem behandelndem Arzt auszuhändigen. Darüberhinaus strich die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) Mefloquin als Mittel der Wahl zur Behandlung unkomplizierter Malaria Tropica aus ihren Leitlinien. Und ein Zusammenhang zwischen der Einnahme von Lariam und Suiziden ist auch nicht von der Hand zu weisen... eine Rate von 29–37 % neuropsychiatrischen Nebenwirkungen bei Doppel-Blind-Studien würde ich nun nicht gerade als "Hysterie und Panikmache" bezeichnen.
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
ALM2'319 Beiträge · seit 201128. Nov. 2014 · #34Liebe M@arie.
Herzlichen Dank für Deine expliziten Ausführungen. Bleibt jedoch der Fakt, dass 3/4 der Patienten in Lariam eine Verträglichkeit des Medikaments darstellen.
Ich sage damit nicht, dass der 25%ig Rest mit allen zum Teil erschreckenden Nebenwirkungen unter den Tisch zu kehren ist.
Mir geht es darum, allen Fakten gerecht zu werden und diese auch zu kommunizieren. Uns 75 zu 25 ist nun mal ein Fakt, an dem man nicht umhinkommt...ungeachtet aller schlimmen Folgen, die Lariam mit sich bringen kann.
Ein Medikament von vornherein zu verurteilen, lediglich weil eine Minderheit der einnehmenden Patienten zum Teil erhebliche Probleme damit hat, erachte ich als unseriöse und unsachliche Darstellung. Die, die ausdrücklich vor Lariam warnen sollten fairerweise im Gegenzug die 75% der Patienten eben nicht einfach unter den Tisch fallen lassen, nur weil sie nicht so recht in die eigene Argumentation passen.
Thats all.
Schönen Gruß vom Alm
P.S. Nein, ich bin nicht pharmalobbyangehörig 😉
Sanne2'462 Beiträge · seit 200629. Nov. 2014 · #35ALM schrieb:
Ein Medikament von vornherein zu verurteilen, lediglich weil eine Minderheit der einnehmenden Patienten zum Teil erhebliche Probleme damit hat, erachte ich als unseriöse und unsachliche Darstellung. Die, die ausdrücklich vor Lariam warnen sollten fairerweise im Gegenzug die 75% der Patienten eben nicht einfach unter den Tisch fallen lassen, nur weil sie nicht so recht in die eigene Argumentation passen.
Thats all.
Schönen Gruß vom Alm
P.S. Nein, ich bin nicht pharmalobbyangehörig 😉
25% Patienten mit teils erheblichen Nebenwirkungen auf die Psyche, Magen-Darm-Trakt sind aber auch innerhalb der Pharmalobby ein echt hoher Anteil... vor allem, wenn die Nebenwirkungen bei anderen Präparaten (z.B. Malarone) eben diese Werte nicht erreichen 😉 Lariam war früher sicher das Mittel der Wahl, weil es nichts anderes gab, da hat man die Nebenwirkungen in Kauf nehmen müssen, aber heute gibt es wirklich bessere Alternativen...
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo