messmaeuschenThemenstarter21 Beiträge · seit 201406. Nov. 2014 · #1Guten Morgen!
Ich bin ein absoluter Neuling hier, verfolge das Forum aber schon eine Weile!
Ich habe mal eine Frage, vielleicht hat jemand ein paar Tips für mich:
Nächstes Jahr im September möchten wir vom Etosha in Richtung Caprivi fahren und hatten dafür folgende Stops geplant:
-Namutoni
-Roy´s Restcamp
-irgendwas bei Tsumkwe (Tsumkwe Lodge oder Nhoma Camp)
-Drotskys cabins bei Shakawe
Die Strecke zwischen Tsumkwe und Shakawe erscheint mir allerdings etwas lang, weil ja auch der Grenzübergang dazwischen ist.
Kennt irgendjemand noch eine Campsite dazwischen? Würden die Übernachtung in Tsumkwe dann streichen und lieber noch ein Stück in Richtung Shakawe fahren.
Oder ist das problemlos machbar?
Viele Grüße und schonmal vielen Dank für Eure Hilfe!
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200606. Nov. 2014 · #2Hallo messmaeuschen,
willkommen im Forum!
Nächstes Jahr im September möchten wir vom Etosha in Richtung Caprivi fahren und hatten dafür folgende Stops geplant:
Und vor Namutoni? Übrigens lieber Onguma bzw.Aoba als Namutoni nehmen. ich würde von dort dann bis zum Veterinärzaun fahren und dort campen, am nächsten Morgen dann in den neu eröffneten Mangetti-Nationalpark und weiter bis Rundu (dann Popa Falls, Shakawe, Ost-Caprivi usw.). Die gewonnen Tage würde ich im Caprivizipfel investieren.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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messmaeuschenThemenstarter21 Beiträge · seit 201406. Nov. 2014 · #3Hallo Christian,
Vielen Dank für Deine schnelle Antwort!
Namutoni habe ich leider schon gebucht.... Onguma werde ich mir aber mal merken.
Vorher sind wir eine Nacht in Halali und eine Nach in Okonjima.
Uns war das empfohlen worden, am Okavango-Panhandle entlang in den Caprivi, statt über Rundu.
Oder kostet das zuviel Zeit?
Weiter gehen soll es dann so:
Kongola zB Namushasha
Victoria Falls 2 Nächte
Senyati Camp
Ihaha Camp
Savuti
Xaxanaxa
Third Bridge
Maun
Ghanzi
Ghobabis
Windhoek
Wir sind mit Landcruisern und Dachzelten unterwegs
War erst einmal in Namibia und freue mir ein Loch in den Bauch 🙂
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200606. Nov. 2014 · #4Hallo messmaeuschen,
ich kann Dir zu den Campingmöglichkeiten nichts sagen. Ich würde nur zu der Zeit viel länger im Caprivi bleiben. Du erlebst ähnlich viel wie in Botswana, nur mit deutlich weniger Touristen und es schont den Geldbeutel. War gerade vor 4 Wochen dort - was sich da für Menschenmassen entlang der Chobe-Waterfront "geschoben" haben, während ich alleine auf namibischer Seite saß...
Ich würde Rundu (1 Nacht), um Popa Falls/Divundu (2-3), Kongola/Mudumu/Horseshoe (2-3), Mamili (2-3) und dann Ost-Caprivi (Ngoma o.ä.) (2-3) planen. Aber das ist halt Geschmackssache; will ja auch nicht Euren Plan/Eure Ideen komplett über den Haufen schmeißen 😉
Viele Grüße
Christian
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piolet195 Beiträge · seit 201306. Nov. 2014 · #5Hallo messmaeuschen,
zwischen Tsumkwe und den Etshas gibt es so weit ich weiß keine Unterkunft.
Die Strecke Tsodilo Hills - Tsumkwe sind wir mal an einem Tag gefahren, wobei das Hauptproblem die frühe Schließzeit der Grenze war. Das Problem habt ihr natürlich nicht, wenn ihr morgens von der namibischen Seite startet. Tsumkwe - Shakawe ist also grundsätzlich an einem Tag machbar. Der Grenzübertritt bewegt sich zeitlich im "normalen" Rahmen.
Die Strecke Tsumkwe - Shakawe finde ich persönlich aber landschaftlich nicht sehr mitreisend und es zieht sich sehr. Wenn ihr nur durchfahrt und nicht noch mehr Zeit im Panhandle verbringen wollt würde ich auch auf jeden Fall über Rundu fahren und mehr Zeit im Caprivi verbringen. Da gibt es einiges sehr lohnendes.
Wenn ihr aber ohnehin schon in Tsumkwe seid und Richtung Caprivi fahren wollt würde ich eher durch den Khaudom fahren und dort übernachten, vorausgesetzt ihr verfügt über die entsprechende Erfahrung und Ausrüstung. Khaudom find ich persönlich ein Highlight.
Über Rundu braucht ihr ca. 1,5 Tag weniger, die man dann im Caprivi verbringen könnte.
piolet
joli3'491 Beiträge · seit 200606. Nov. 2014 · #6Hallo Messmäuschen,
wenn ich von Etosha nach Shakawe über Roys Camp wollte, dann würde ich nicht über Tsumkwe fahren, sondern über Rundu und dann dort oben einen Zwischenstop einlegen.Es gibt bestimmt gute Gründe, über Tsumkwe zu fahren - z.B. auch ein Besuch in Graskop bei den San. Aber sonst gehört Tsumkwe eigentlich nicht zu den Highlights für Namibia-Besucher, zumindest dann nicht, wenn man ziemlicher Namibia-Neuling ist. Schön im touristischen Sinne ist es dort sicher nicht, wohl aber interessant, wenn man sich näher mit den San und deren Leben in Namibia beschäftigen möchte. Ich will Dir die Route nicht ausreden, ich möchte nur vor evtl. falschen Erwartungen warnen.
Gruß Joli
messmaeuschenThemenstarter21 Beiträge · seit 201406. Nov. 2014 · #7Ich danke Euch für Eure netten Tips!
Ich glaube, wir planen wirklich um, und fahren über Rundu und dann von Norden nach Shakawe.
Das spart einen Tag und die "Durchreiseübernachtungen" in Roy´s Restcamp und Tsumkwe.
Khaudom war auch erst eine Überlegung.
Wir haben einige Wüstenerfahrungen aus den arabischen Ländern, aber traue mich da nicht so recht ran.
Kenne dazu auch nur das, was in Reiseführern oder hier im Forum steht.
Gibt es denn da mittlerweile Camps? Oder kann man dort wild campen?
Info-Namibia497 Beiträge · seit 201206. Nov. 2014 · #8Hallo Messmäuschen,
Wir fuhren dieses Jahr nach Tsumkwe mit 2 Tagen Zwischenstop im
Little Hunter's Museum, einem Tages-Ausflug in den Khaudom, einem Besuch der Nyae Nyae Pans und anschließend über die Grenze in Richtung Shakawe. (Dieser ganze Takt ist meiner Meinung nach sehr lohneswert, vor allem wenn man Interesse am traditionellen oder "modernern" Leben der San nördlich um Tsumkwe hat - wenn nicht, dann kannst du dir den Abstecher nach Tsumkwe auch sparen). Die Straße von Tsumkwe nach Etsha ist neu gemacht und sehr schnell zu befahren. Nguma Lagoon Camp ist eine Empfehlung in Etsha - wirklich sehr nett für einen Zwischenstopp. In Shakawe kann man dann richtig gut und presiwert Rindfleisch einkaufen und über die Grenze nach Namibia schmuggeln. Danach sind wir also hoch in den Caprivi und was Christian sagt ist ganz richtig. Der Caprivi im September/Oktober ist schon Botswana-vergleichbar und man hat gut Ruhe bei einem ganz anderen Preis-Leistungsverhältnis.
Liebe Grüße,
Sebastian
pc_espe112 Beiträge · seit 201207. Nov. 2014 · #9Hallo Messmäuschen,
wir sind letztes Jahr von Tsumkwe aus durch den Khaudom gefahren und haben im Khaudom-Camp übernachtet. Der Blick ist von dort super, ich würde das jederzeit empfehlen.
Wenn Ihr mit Landcruisern unterwegs seid, braucht Ihr auch nichts zu befürchten - verringert einfach im Sand den Reifendruck entsprechend, dann ist das gut zu machen. Der schwierigste Teil ist die Ausfahrt nach Norden (knapp 60km Tiefsand).
Im Khaudom gibt es 2 Camps: Sikereti (im Süden) und Khaudom (im Norden). Wildcampen ist im Park nicht gestattet!
Die Camps sind nicht bewirtschaftet, Ihr müsst komplett autark sein, wenn Ihr in den Park fahrt.
Ich bin mir nicht sicher, inwiefern die Baustelle der neuen Lodge beim Khaudom Camp den Campbetrieb beeinträchtigt, das können Euch aber sicherlich die Ranger sagen, die Ihr bei Einfahrt von Süden im Sikereti-Camp trefft.
Der Park selbst lohnt sich meiner Meinung nach für alle, die in Ruhe Tiere beobachten wollen, ohne dass viele Autos herumstehen - der Khaudom ist SEHR einsam! 🙂
Viele Grüße,
Peter
Wohnen, wo andere Urlaub machen,
Urlaub machen, wo keiner wohnt!
messmaeuschenThemenstarter21 Beiträge · seit 201410. Nov. 2014 · #10Vielen Dank für die vielen hilfreichen Info´s! Ihr habt mir sehr geholfen.
Ich werde jetzt mal unseren Zeitplan checken und dann mit meinen Mitreisenden überlegen, ob wir den Abstecher ins Khaudom / über Grashoek machen, oder über Rundu fahren.
Viele Grüße vom Messmaeuschen