DOdoomThemenstarter27 Beiträge · seit 201329. Okt. 2014 · #1Hallo,
ich möchte auf meiner nächsten Namibia-Reise erstmals auch ins Kaokoveld fahren. Es ist geplant,
nur auf dem offiziellen Hauptweg zu bleiben (D 3707). Ich vermute, dass die Strecke/Piste so eindeutig erkennbar ist,
dass man auch problemlos ohne GPS den Weg findet. Ist das richtig? Wer hat Erfahrungen?
Vielen Dank im Voraus für die Anwort.
Gruß, doom.
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200729. Okt. 2014 · #2Hallo doom,
wir sind schon durch Afrika gereist, als es GPS für "Normalsterbliche" nicht gab, angekommen sind wir trotzdem.
Sicher ist es durch das GPS viel einfacher geworden sich zu recht zu finden, aber für die Hauptpisten im Kaokoveld benötigst du es meiner Meinung nach wirklich nicht.
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
GUGuido.Gast29. Okt. 2014 · #3Hallo,
machbar ist Vieles - aber nicht alles Machbare ist auch sinnvoll. Es sind da auch schon Leute gereist, als es noch keine Navis gab. Das geht auch heute noch. Etwas unübersichtlich kann es um Orumpembe herum werden, wo viele Pisten abgehen. Du wirst vermutlich irgendein nicht all zu altes Mobiltelefon haben? Dafür gibt es (kostenlose) Apps und das kostenlose Kartenmaterial von OSM kennt mittlerweile auch fast alle Pisten im Kaokoveld. Ansonsten gibt es gebrauchte Garmin-Navis für ca. 30 EUR, die auch mit den kostenlosen OSM-Karten funktionieren.
Die andere Frage ist, was Du Dir von dieser Piste versprichst? Vielleicht magst Du auch noch mal schreiben, mit welchem Auto Du das zu welcher Jahreszeit machen willst?
Ich würde das als Route so oder so nicht fahren wollen. Auf der D3707 findet man meistens das heftigste Wellblech in ganz Namibia. Wüstenelefanten und Wüstenlöwen wirst Du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an der D3707 nicht sehen. Das ist dann eine Kaokoveldroute ohne Kaokoveld - es sei denn Du kannst Dir die Okahirongo Lodge leisten und willst von da geführte Ausflüge machen.
Beste Grüße
Guido
DOdoomThemenstarter27 Beiträge · seit 201329. Okt. 2014 · #4Hallo Guido,
gut erraten. Ich will u.a. zur Okahirongo Elefant Lodge und dort geführte Ausflüge machen.
Zeit: ca. nächstes Jahr im September. Fahrzeug: Toyota Hilux.
Schönen Gruß.
doom
GUGuido.Gast29. Okt. 2014 · #5Hallo,
also wenn Du dir die Okahirongo Lodge leisten kannst, hast Du wahrscheinlich auch ein hübsches Smartphone, das ohne weitere Kosten als Navi taugt. Ansonsten bringen Dich 30 EUR für ein gebrauchtes Garmin nicht um. Ist auch komfortabler, wenn man zwischendurch mal gucken kann, wie weit/lang es bis zum Ziel noch ist.
Und fahre doch in Purros den Hoarusib mal hoch bis zur Purros Campsite. Wenn Du da keine Probleme hast, dann tue Dir selbst den Gefallen und fahre über Hoarusib und Khumib nach Orupembe statt auf der D3707. Sandiger/schwieriger als auf dem Abschnitt zwischen Purros und Campsite wird es beim Rest der Strecke auch nicht mehr. Und falls Du auf der Strecke bis zur Campsite Probleme hast, wirst Du da problemlos Hilfe finden. Im Zweifelsfall ziehen Dich - als geschätzten Kunden - die Leute von der Okahirongo Lodge gern raus 😎 Um die Querverbindung zum Khumib zu finden, ist ein Navi auch ganz hilfreich.
Beste Grüße
Guido