MOmonsteranerThemenstarter9 Beiträge · seit 201426. Okt. 2014 · #1
Hallo zusammen,
nach unserem letztjährigen Südafrika-Urlaub sind wir Afrika-infiziert und möchten Mitte März bis Anfang April 2015 die folgende Route in Namibia fahren: 1 Nacht Windhoek Flughafennähe (kommen erst abends an) 1 Nacht Marienthal 1 Nacht Fishriver Canyon 1 Nacht Alte Kalkofen Lodge 2 Nächte Lüderitz 1 Nacht Tiras Berge 2 Nächte Sossusvlei 2 Nächte Swakopmund 2 Nächte Erongo Gebirge (Ameib Ranch) 2 Nächte Südgate Etosha NP (z.B. Etosha Village) 2 Nächte Ostgate Ethosha NP (z.B. Mushara) 2 Nächte Waterberg 2 Nächte Okonjima Camp
Unser Focus liegt darauf Tiere, Natur und Menschen kennenzulernen. Möchten Abwechslung mit Wandern, Game Drives, Küstenstädten, ...!
Wenn das Geld keine Rolle spielen würde, würden wir vor allem in tollen Lodges schlafen, allerdings wird es wohl ein Mix zwischen mittelpreisigen Lodges (bis höchstens 100€ p.P) und auch günstigeren Unterkünften (grade wenn man nur in ihnen übernachtet und am nächsten Morgen weiterzieht). Wir müssen nicht täglich verpflegt werden, sondern freuen uns auch auf ein Barbecue am Abend.
Uns interessiert, ob die Tour so gut machbar ist, ob Ihr uns von einer Station total abraten würdet, ob Ihr eine andere Reihenfolge fahren würdet, oder ob Ihr die Nächte ganz anders verteilen würdet.
Zudem fragen wir uns, ob für die Route zu der Zeit ein SUV mit normalem Antrieb reicht, oder ob ein Allrad Pflicht ist. Uns hat für unsere quer-durch-Südafrikatour sogar ein Polo gereicht, aber die Strassenverhältnisse sollen in Namibia ja noch ein wenig schlechter sein und wir möchten nicht in der Wildnis in einer riesigen Pfütze stecken bleiben und die Nacht im Auto verbringen, weil kein Auto zur Rettung in der Nähe ist. Dann müssten wir wohl doch in den sauren Apfel beissen und 400€ mehr für einen Allradwagen ausgeben.
willkommen im Forum. Wir kommen eben aus Namiba zurück und hatten einen 4x4, der ziemlich genau 3 mal angeschalten war. (es war allerdings Staubtrocken) 1x Sossusvlei 4x2 Parkplatz zum Dead Vlei Parkplatz im Tiefsand, kann man mit dem Shuttle fahren 1x Dolomite Camp - Okaukuejo auf der Wellblechpiste im Westteil, kommt in Deiner Route nicht vor 1x im Namib Naukluft auf der Nebenstrecke zum Ganeb Wasserloch (aus Jux, nicht aus Notwendigkeit)
Westgate ist das Galton Gate, Etosha Village liegt aber am Südgate dem Anderson Gate. Ist mit Mushaba Mushara gemeint? Dann klare Empfehlung. Edit: Es waren doch vier mal. Auf der D463 ist eine Wasserdurchfahrt. Da war ich mit 2x4 zu feige für 😉
MOmonsteranerThemenstarter9 Beiträge · seit 201427. Okt. 2014 · #3
AndreasG2523 schrieb:Hallo monsteraner,
willkommen im Forum. Wir kommen eben aus Namiba zurück und hatten einen 4x4, der ziemlich genau 3 mal angeschalten war. (es war allerdings Staubtrocken) 1x Sossusvlei 4x2 Parkplatz zum Dead Vlei Parkplatz im Tiefsand, kann man mit dem Shuttle fahren 1x Dolomite Camp - Okaukuejo auf der Wellblechpiste im Westteil, kommt in Deiner Route nicht vor 1x im Namib Naukluft auf der Nebenstrecke zum Ganeb Wasserloch (aus Jux, nicht aus Notwendigkeit)
Westgate ist das Galton Gate, Etosha Village liegt aber am Südgate dem Anderson Gate. Ist mit Mushaba Mushara gemeint? Dann klare Empfehlung.
Gruß Andreas
Hallo Andreas,
Du hattest recht, wir meinten das Südgate und natürlich Mushara. Ich habe das oben mal korrigiert!
Das hört sich ja erstmal nach: "Allrad nicht unbedingt nötig" an. Allerdings hat es uns zum Nachdenken gebracht, dass wir ja zum Ende der Regenzeit in Namibia sind und zur Regenzeit wird ja immer mal wieder ein Allradfahrzeug empfohlen. Nur ob es wirklich notwendig und insbesondere auf unserer Strecke nötig ist, fragen wir uns.
machbar ist vieles ;.) Ich würde die Tour mit den ganzen Einzelübernachtungen am Anfang anders gestaltet, d.h. konkret: Fishflusscanyon auslassen und die gewonnen Tage in Aus/Lüderitz investieren. Zudem würde ich eien Nacht mehr in Swakopmund einplanen, da Du zwei Vormittage schon für die Robben-/Delfinfahrt und Living Desert Tour benötigst.
Ihr reist natürlich zum Hochpunkt der Regenzeit und da kann Euch ein laufendes Rivier oder eine schlechte Straße durchaus mal aufhalten. Wenn ihr aber nicht die nötigen 4x4-Kenntnisse habt, was beim "normalen" Tourist in aller Regel der Fall ist, dann bringt Euch ein 4x4 nichts. Ich persönlich habe ein 4x4 und habe diesen in den letzten drei Jahren einmal genutzt - bei einer Dünenfahrt zwischen Swakopmund und Walvis Bay.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hallo, ich schließe mich Christian an, in der Regel brauchst du das nicht (Ausnahmen Sossusvlei), wenn allerdings ein starker Regen kommt, würdet ihr froh drum sein.
Ich persönlich würde immer einen 4x4 nehmen, zur Sicherheit. Ein Polo für Namibia sollte man sich verkneifen, allein wegen der tlw. ruppigen Pads.
Viele Grüße JW
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201327. Okt. 2014 · #6
Hallo monsteraner, herzlich willkommen im Forum!
Ich persönlich würde einen Allrad bervorzugen 😉 !
Zur Tour. Ich finde, es wäre kein Drama 😉 , wenn ihr auf eurer ersten Reise den Süden ganz weglasst und die gewonnen Tage auf Kalahari, Swakop, Damaraland und Etosha verteilt...alles natürlich eine Gewissensfrage 🙂 !
Möchten ihr gerne den Süden mitnehmen, wirds ganz schön eng mit den Tagen, besonders wenn ihr den Ratschlag befolgt am Anfang nicht so viele einzelne Tage zu machen! Dann würde ich auf alle Fälle den Waterberg streichen und 1Nacht Tiras Berge mehr machen, auch der FRC müßßte wohl dran glauben, denn Kalahari(Mariental) 2Nächte und Lüderitz bzw.Aus 3Nächte machen echt Sinn!
erstmals willkommen im Forum. Das haste jetzt davon 😉 einmal gefragt, x verschiedene Meinungen , nun gebe ich auch noch meinen Senf dazu 🙂 Die Tour ist eigentlich so machbar , ich denke Ihr seid junge Leute , die von allem einen Eindruck gewinnen wollen, was ich persönlich weglassen würde ist Waterberg die 2 Ü teilt auf in 2 Ü Fish River Canon und 2 Ü Tiras Berge . Ich bin kein Städtefan um Swakop zu sehen und eine Tour zu machen reichen fürs erste 2 Ü. Bei Mushara das Bushcamp buchen, klasse. Fahrt bei Fish River am Abreisetag zeitig los, so dass ihr auch was von der .Alten Kalkofen habt, unbedingt die Farm-Sundowner Tour machen. Na und am Ende gönnt Ihr Euch ja ein Highliht- super. Beste Grüsse von Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Biologe1'162 Beiträge · seit 201227. Okt. 2014 · #8
Hallo Monsteraner,
lass Dich wegen des Waterbergs nicht verrückt machen. Wenn Du die Meinungen hierzu im Forum mal verfolgen solltest, dann wirst Du feststellen, dass das gelegentlich fast zu einer "Glaubensfrage" ausartet. Gilt übrigens nicht nur für den Waterberg.
Beste Grüße Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
Clamat1'425 Beiträge · seit 201327. Okt. 2014 · #9
Hi Monsteraner,
zu deiner eigentlichen Frage, ob ein Allrad für eure Strecke notwendig ist:
das war Etosha im März diesen Jahres 😮
Ihn haben wir mit unserem Hilux rausgezogen, nachdem er schon 3 Stunden im Matsch versucht hat wieder raus zu kommen
und das bei diesen Tapsern im im Matsch drum rum.
Seine Freundin war kurz vor dem total Zusammenbruch als wir gekommen sind.
wir sind letzten September eine ähnliche Tour gefahren, siehe Reisebericht in meiner Signatur. Es wird zwar oft empfohlen, entweder den Norden oder den Süden intensiver zu besuchen, wir wollten uns damals aber auch einen möglichst guten Eindruck des ganzen Landes machen - und was soll ich sagen: es war eine klasse Tour 😉
Ich würde je zwei Nächte in der Kalahari, am Fish River Canyon und den Tiras-Bergen einplanen. Dafür würde ich die eine Nacht auf der Alten Kalkofen Lodge weglassen. In Swakopmund würden mir fürs erste auch zwei Nächte reichen. Ich würde des Weiteren entweder Waterberg oder Onkonjima mit klarer Empfehlung zu letzterem anfahren (was allerdings daran liegt, dass ich selbst erst nächstes Jahr das erste Mal am Waterberg sein werde 😉 ).
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201328. Okt. 2014 · #11
Hallo monsteraner, wenn du zum FRC gehst, würde ich unten rum fahren am Oranje lang auf dem Weg nach Lüderitz,wenn es das Wetter zulässt 🙂 !
Natürlich ist der Weg länger und wir sind auch nur bis Aus, aber von dort ist es noch ca. 1.25 h und ihr könnt sogar noch durch Lüderitz laufen!
Dann könnt ihr am nächsten Tag eine Bootstour machen, die Lüderitzhalbinsel besuchen und auch noch mal Stadt machen mit schön essen gehen!
Am Abreisetag dann vormittgs Kolmanskop, da schafft ihr es dann nach der Führung locker in die Tirasberge!
LG NOGRILA
MOmonsteranerThemenstarter9 Beiträge · seit 201416. Dez. 2014 · #12
Hallo zusammen,
entschuldigt erst einmal, dass wir uns so lange nicht gemeldet haben, aber wir haben die Tourenplanung leider ein wenig bei Seite gelegt (beruflicher Stress) und erst jetzt finalisiert.
Wir haben viele Eurer Hinweise beherzigt und nun unsere Route finaisiert.
Noch nicht gebucht ist der 4x4 / SUV. Nach den gezeigten Fotos schreit meine Freundin natürlich nach einem 4x4, aber ich denke immer noch: es gibt doch bestimmt auch andere Wege und sind das wirklich die Standard-Strassenverhältnisse, die auf den Fotos zu sehen sind!?
Ihr seht also, ich kämpfe noch mit einem hochpreisigen 4x4. Aber ich bin natürlich auch bereit den Aufpreis zu zahlen, wenn Eure Erfahrung ist: nimm einen 4x4, sonst wirst Du nicht glücklich 🙂! Falls Ihr also noch mit Eurer Meinung helfen könnt, würde ich mich sehr freuen.
wir fahren auch im kommenden März das erste Mal nach Namibia und haben uns diese Frage mit dem Allrad natürlich auch gestellt. Aber da ich wie deine Frau ebenfalls ein kleiner Schisser bin, war ruckzuck klar, dass wir lieber ein bisschen mehr Geld ausgeben, als so zu "enden" wie Claudia's Urlaubsbekanntschaft. Und jetzt nachdem ich ihre Fotos gesehen habe, bin ich überzeugter denn je, dass es die richtige Entscheidung war, einen 4x4 zu wählen. Ob's dann letztendlich wirklich Not tut, wird sich zeigen 😄 ...
Achim G.294 Beiträge · seit 200717. Dez. 2014 · #14
Hallo "Monsteraner",
nach etlichen Besuchen in Namibia (immer im Zeitraum von Februar - Mai), haben wr auch hier und da viel Regen mitbekommen. Mal waren wir im 4x4 unterwegs, meistens aber nicht. Natürlich haben wir die Straßen im Etosha auch überflutet erlebt. Was haben wir gemacht? Wir sind dann eben nicht munter weitergefahren, sondern haben andere Wege gewählt. Die Hauptwege waren bei uns immer gut passierbar. Das wäre jetzt für mich kein Grund für eine Mehrausgabe. Man muss eben abwägen, ob man in Wege einfach hineinfährt oder eben lieber nicht 😕
Richtig sinnvoll, bzw. unausweichlich war die Benutzung des Allrads lediglich für die letzten Km im Sossusvlei.
Ansonsten haben wir ihn nie zwingend gebraucht 😉
Wenn es nicht "weh" tut, dann nehmt eben den 4x4....und ja, es macht schon mehr Spaß 😉
VG Achim
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Clamat1'425 Beiträge · seit 201317. Dez. 2014 · #15
Hi zusammen,
die Bilder entstanden auf "Nebenwegen" in der Etosha. Die "Hauptstraße" war ohne Allrad befahrbar. Hierzu muss man aber auch sagen, dass durch das viele Wasser, die Tiere extrem weit verstreut waren. An den Wasserlöchern haben wir nicht 1 Tier gesehen (und ich hatte extra 2 Nächte Okaukuejo gebucht 🙁 ) Deshalb sind wir auch kreuz und quer rumgekurvt und haben uns unsere Tiere zusammengesucht 😛 Außerdem fahren wir gerne "außenrum" und vermeiden die größeren Straßen. Unseren gesamten Reisebericht findet ihr unter :
Dort sind auch Bilder von der Strecke vom FRC "untenrum" am Oranje entlang drin (wunderschöne Strecke) und die wirklich nur mit 4WD befahrbare Strecke am FRC entlang.
Wir buchen grundsätzlich 4WD für unsere Touren, ist zwar nicht immer unbedingt nötig, aber es beruhigt ungemein 😗
take-off1'674 Beiträge · seit 201217. Dez. 2014 · #16
Hallo Monsteraner,
im März würde ich immer zu einem 4x4 raten. Wir waren dieses Jahr auch im März unterwegs. Auch wenn ein 4x4 ui 80% nicht notwendig war, waren wir froh einen zu haben..
Hier ein Bild Anfahrt zu Ameib (wollt ihr ja auch hin)
Wir sind das vordere Fahrzeug und "bergen" den abgesoffenen Kleinwagen. Ohne 4x4 hätte es kein Durchkommen gegeben.
Dieses Bild spiegelt den Straßenzustand nach einem heftigen Gewitter im KTP Auch hier ohne 4x4 kein Durchkommen.
Außer: Ihr habt viel Zeit und könnt warten, bis das Wasser wieder abgetrocknet ist.
pc_espe112 Beiträge · seit 201218. Dez. 2014 · #18
Hi, ich würde immer einen 4x4 nehmen, aus 2 konkreten Gründen: 1. Es macht einfach mehr Spaß, auch mal auf wirklich unbefestigten Straßen/Wegen unterwegs sein zu können, ohne sich Gedanken machen zu müssen 2. Die deutlich erhöhte Sitzposition gegenüber einem normalen Straßenfahrzeug, was die Tierbeobachtung erheblich erleichtert
Man muss ja nicht gleich in die wirklich tiefsandigen Passagen einsteigen (außer vielleicht zum Deadvlei), aber an manchen Stellen ist es doch recht praktisch. Dabei geht es weniger um den wirklichen Allradantrieb als um die erhöhte Bodenfreiheit und das anders abgestimmtes Fahrwerk. Ein SUV reicht also meistens aus, es muss nicht immer ein Geländewagen sein.
Viele Grüße, Peter
Wohnen, wo andere Urlaub machen,
Urlaub machen, wo keiner wohnt!
MOmonsteranerThemenstarter9 Beiträge · seit 201410. Jan. 2015 · #19
Hallo zusammen,
Vielen lieben Dank für Eure Hilfe!
Nach langem Überlegen haben wir nun einen Allradwagen gemietet. Wir werden über unsere Erfahrungen berichten 🙂!