Eine Gruppe Neulinge und Ihr "Guide" 2016

6 Antworten · 1'441 Aufrufe · gestartet 19. Okt. 2014 von Andokay
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Themenstarter31 Beiträge · seit 200919. Okt. 2014 · #1
Guten Abend liebe FoMi´s,

meine Freunde und ich planen eine zweiwöchige Namibiareise im Jahr 2016.
Da wir beruflich sehr stark gebunden sind werden es leider nicht mehr als 14 vielleicht 15 Tage.
Momentan tendieren wir dazu um Ostern herum zu reisen. Wir sind eine Gruppe aus 8-10 Personen. Meine Freundin und ich sind schon Namibia erfahren, alle anderen sind Namibia und Afrika-Neulinge.

Es soll eine recht klassische Route werden mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Am Ende wollen wir noch Freunde von mir auf einer Farm besuchen.

Etwas unschlüssig sind wir uns noch über den Zeitraum, ich würde mich über Meinungen bzw. Vor-/Nachteile der Jahreszeit (März/April) freuen.

0.Tag Abflug nach Windhoek
1.Tag Ankunft Windhoek,
2.Tag Windhoek --> Otjiwarongo/Waterberg
3.Tag Otjiwarongo/Waterberg-->Ethosa
4.Tag Namutoni oder Camp außerhalb-->Halali
5.Tag Halali -->Okaukuejo
6.Tag Okaukuejo--> Palmwag/Khorixas
7.Tag Khorixas/Palmwag-->Twyfelfontein
8.Tag Twyfelfontein-->Brandberg
9.Tag Brandberg-->Erongo Gebirge
10.Tag Erongo Gebirge-->Swakopmund
11.Tag Swakopmund
12.Tag Swakopmund-->Sossusvlei
13.Tag Sossusvlei -->Farm
14.Tag Farm
15.Tag Farm-->Windhoek
Abflug nach Frankfurt

Unsere Route ist ein erster Entwurf und ich bin diese Route auch schon mal ungefähr so in 14 Tagen gefahren nur bin ich mir bei ein paar Dingen unsicher:

-->Etosha: Ist es sinnvoller zwei Nächte in einem Camp zu bleiben bzw. ist täglicher Wechsel zu stressig?
-->Lohnt sich der „Umweg“ über Palmwag und dafür Finger Klip auslassen?
-->Sollte man den Abstecher ins Erongo Gebirge auf den Weg Richtung Ethosa machen oder auf dem Weg vom Damaraland Richtung Swakop?

Ich freue mich schon jetzt auf euer Feedback zu unserer Route und bedanke mich im Voraus.

Schönen Sonntagabend


Andreas
33,1k Beiträge · seit 200619. Okt. 2014 · #2
Hi Andreas,

meine Route für 14 Tage würde so aussehen:

- Windhoek (1 Nacht)
- Sossusvlei (2)
- Swakopmund (3)
- Damaraland (2)
- Etosha-West (1)
- Etosha-Zentral, in- oder außerhalb (2)
- Etosha-Ost, außerhalb (2)
- bei Windhoek (1)

Je nach Regenfall kann die Ausbeute bei der Wildbeobachtung zum Ende der Regenzeit (Eure Reisezeit) schlechter sein. Ihr müsst auch mit möglicherweise einigen (zeitlich) unpassierbaren Streckenabschnitten rechnen. Möglicherweise kann, je nach persönlicher "Angst", Malaria in Etosha eine Rolle spielen.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter31 Beiträge · seit 200919. Okt. 2014 · #3
Hallo Christian,

vielen Dank für deine schnelle Antwort und deine Tipps.

Da der Farmbesuch quasi Pflicht ist müssen wir gegen den Uhrzeigersinn fahren.
Vielen Dank für den Hinweis bzgl. der Strassen das werden wir aufjeden Fall mit in die weitere Planung einbeziehen.
Malaria sollte kein Thema sein hatte bei mehreren Aufenthalten im Ethosa Dez/Jan nie Probleme, aber das muss jeder für sich entscheiden 😎
1'182 Beiträge · seit 200620. Okt. 2014 · #4
Hallo Andreas,

zunächst irritiert mich, dass Du keine Infos zu Camping oder Lodges und Art des Fahrzeugs oder der Fahrzeuge geliefert hast. Warum eigentlich nicht? Das ist doch von grundsätzlicher Bedeutung.

Die von Euch angepeilte Jahreszeit kann schon noch problematisch sein. Es ist durchaus möglich, dass Ihr hier und da Reviere nicht passieren könnt. Da müsstet Ihr immer einen Plan B zur Hand haben. Da Ihr eine größere Gruppe seid, könnte das problematisch sein. Du kennst ja vermutlich die Entfernungen in dem Land. Wenn man also wegen des Hochwassers eine Lodge nicht erreichen kann, ist vermutlich eine Alternative sehr weit entfernt. Ich habe das wiederholt erlebt.

Dass Du mit Malaria bisher keine Probleme gehabt hast, bedeutet natürlich nicht, dass Probleme nicht möglich wären. Aber es ist richtig, dass das jeder für sich entscheiden muss.

Gute Reise!

Gruß,
Bernd
0
Themenstarter31 Beiträge · seit 200920. Okt. 2014 · #5
Hey Bernd,

Danke für deine Antwort.

Da hast du wohl rechte hätte ich mal schreiben können 😗
Vielleicht waren diese Punkte schon fest geplant das ich es weggelassen habe...
Also Camping fällt komplett weg wir werden nur feste Unterkünfte nutzen.
Als Fahrzeug sollten wir auf Grund der Straßen- und Wetterverhältnise aufjedenfall einen SUV/Geländewagen nehmen.

Das es problematisch werden kann wenn Straßen unpassierbar sind ist mir bewusst grade im Bezug auf die langen Strecken die man fahren muss deshalb ist die Diskussion in der Gruppe über einen Alternativtermin auch noch nicht ganz beendet.

Natürlich sind es wichtige Themen die Ihr ansprecht dennoch würde mich interessieren ob noch jemand etwas zu meinen anderen Fragen sagen kann. Denn diese sind denke ich auch ohne Bezug auf die Jahreszeit zunehmen zu beantworten.

Ich freue mich auf weitere hilfreiche Kommentare. 😎

MfG
Andreas
294 Beiträge · seit 200721. Okt. 2014 · #6
Hallo Andreas,

eines vorweg: Diene Route finde ich mit den vielen Einzelübernachtungen sehr nervig. Aber...ich muss sie ja nicht machen 😕
Da finde ich den Vorschlag von Christian schon viel besser. Aber gut...

Zu Deinen Fragen:

-->Etosha: Ist es sinnvoller zwei Nächte in einem Camp zu bleiben bzw. ist täglicher Wechsel zu stressig?
Ich würde bei lediglich 2 Nächten ausschließlich in Okaukuejo bleiben.

-->Lohnt sich der „Umweg“ über Palmwag und dafür Finger Klip auslassen?
Bei 14 oder 15 Tagen würde ich die Palmwag-Lodge auslassen...Vingerklip kann ich empfehlen.

-->Sollte man den Abstecher ins Erongo Gebirge auf den Weg Richtung Ethosa machen oder auf dem Weg vom Damaraland Richtung Swakop?
Fahrt doch von WDH ins Erongo (den Waterberg würde ich wirklich auslassen....), dann Etosha, dann zur Vingeklipp, weiter nach Swakop und dann ins Sossusvlei (auch dort besser 2 Nächte).

VG
Achim
0
Themenstarter31 Beiträge · seit 200924. Okt. 2014 · #7
Hallo Achim,

vielen Dank für deine ehrlichen Antworten.
Wir werden Sie auf jeden Fall in unsere weitere Planung mit einbeziehen.

Liebe Grüße

Andreas