So liebe Freunde, bevor ich weiter mache möchte ich euch gerne unsere nächste Unterkunft vorstellen:
Naledi
http://www.naledigamelodge.com/Es gibt zwei kleine Lodges.
Naledi Bushcamp, das unvergleichlich schön leicht erhöht mitten im Busch liegt. Hier gibt es Platz für max. 9 Personen, was aber eher ein theoretischer Wert ist. Meist ist man zu 5 oder 6 im Landcruiser. Das Bushcamp ist das Orginalcamp von Kjell, dem Inhaber. Es war sein privater Wohnsitz. Kjell ist einfach wunderbar. Ein Perfektionist ohnegleichen. Seine positive Grundhaltung und die Liebe zu den Menschen, den Tieren und der Wildnis prägen beide Lodges.
Das zweite Camp ist Enkoveni, ein sehr altes Camp, das seid einigen Jahren komplett renoviert wurde. Es verbindet Luxus und den Charme direkt am Fluß zu liegen. Aktuell sind hier ca. 8 Zimmer, die auf 2-3 Autos verteilt werden.
Naledi ist für uns immer wieder ein Traum. Es ist winzig, liegt wunderbar und ist einfach von seiner ganz eigenen Intimität.
Kann ein Blick schöner sein?


Das Frühstück.
Buffet, außer ein paar Cornflakes, ist hier ein unbekanntes Wort. Alles ist perfekt zubereitet und liebevoll angerichtet.
Im Hintergrund das offene Feuer an dem man sich vor dem Abendessen trifft (außerhalb jeder Umzäunung).

Jeden Morgen gibt es etwas anderes. Immer erst reichlich Obst.

Das warme Gericht wechselt täglich.

Eine runde schwimmen? Oder einen Hike machen? Oder einen Hide besuchen und Büffel anschauen? Alles ist möglich. Nach dem Frühstück kann jeder der 5 Gäste machen was er mag.

Das Bushcamp hat das beste Personal der Welt. Es ist selbstbewusst und selbstsicher, dabei ziemlich frech. Unterwürfigkeit oder Distanz kennt hier niemand. Es ist in jeder Beziehung perfekt. Freundlich und Hilfsbereit.
Wir haben dort richtige Freundschaften. Es gibt Küsschen zum Willkommen und Tränen beim Abschied. Bushcamp ist einfach anders.
Lukas, der Koch

Kjell ist der größte Arbeitgeber im Balule. Er beschäftigt aktuell 60 Personen (für ca. 35 Gäste verteilt auf zwei Lodges). In Südafrika ernährt ein Arbeitnehmer 12 Familienmitglieder. Das ist auch eine Verantwortung.

Das Mittagessen findet im freien statt, genauso wie das Abendessen. Nur das Frühstück im Lodgegebäude. Was aber an den Affen liegt. Beim Frühstück und beim Abendessen ist immer Kjell oder jemand von der Lodgeleitung anwesend und isst zusammen bei den Gästen.


Blick von unserem Zimmer auf die Terrasse und die Wildnis:

Terrasse und unser privater Whirlpool:

Blick ins Schlafzimmer. Wir hatten zwei davon. Dazwischen Küche und Wohnbereich.
Dahinter der Zugang zu einem der zwei Bäder.

Das Bad:

Auf unsere vollkommen uneinsehbaren, absolut ruhigen Terrasse ist man ganz privat für sich. Man kann im Adams- oder Eva-Kostüm draußen rumlaufen und sich Abtrockenen.
War mir das peinlich, dass es doch auf einmal Zuschauer gab 😊 😵 . Und dann noch eine Familie mit zwei Kindern. Ich weiß nicht mehr wer mehr geschockt war. Die oder ich. 😗
Die Zuschauer an unserem privaten Wasserloch, nur für uns einsehbar:

Warzenschwein sieht man fast den ganzen Tag. Eine Familie betrachtet das kleine Wasserloch als ihr persönliches. Aber auch Impalas und Vögel schauen immer wieder mal vorbei. Es sollen aber auch schon Elefanten dagewesen sein.


Die Warzenschweine treiben sich auch im Camp rum:

Das Camp selbst ist umzäunt. aber nicht mit einem hohen, sondern mit einem flach liegenden Elektrozaun, der die Optik nicht stört. In der Gegend gibt es eine sehr hohe Löwendichte. Beim Bau kam es zu etlichen gefährlichen Situationen, was Kjell dazu bewog diese Sicherheit einzubauen. Trotzdem gibt es etliche Tiere im Camp. Die Warzenschweine bewegen sich einfach über den Zaun, was sie ständig vor Schmerz grunzen lässt (verrückt - oder?). Die Antilopen steigen einfach vorsichtig darüber. Und die Affen, die Schlauberger, wissen genau welche Drähte unter Strom stehen und welche nicht.


Ein paar Worte zu Balule.
Balule ist er seit gut 20 Jahren offen zum Krügerpark. Vorher war es privates Gelände auf dem viel geschossen wurde.
Bis heute gibt es viele Privathäuser, auch von ANC-Ministern im Gebiet. Einige Menschen haben das Privileg dort ihr Leben zu verbringen.
Es gibt vergleichsweise wenige, aber dafür sehr kleine Lodges. Entsprechend sind viel weniger Fahrzeuge unterwegs wie im Timbavati oder gar in Sabie Sand. Balule ist viel weniger touristisch.
Das hat Vor- und Nachteile. Es werden weniger Tiere entdeckt, dafür kann man oft so lange stehen bleiben wie man will. Was einfach eine besondere Atmosphäre schafft.
Balule ist natürlich Big 5 Country.
Es gibt sehr, sehr viele Löwen. Mit dem York Pride angeblich einer der größten Löwen überhaupt. Elefanten und Büffel sind reichlich. Breitmaulnashörner werden häufig gesehen (wir hatten dieses Jahr keine). Balule hat sich einen Namen gemacht für seine Spitzmaulnashörner, die hier oft Junge gebären.
Leoparden sind eigentlich reichlich da, aber im Gegensatz zu Sabie Sands noch viel scheuer. Man sieht sie vergleichsweise selten, aber immer öfter.
Balule ist einfach ein bisschen anders.
Ich liebe Naledi und Balule und bin deshalb parteiisch.
Nächstes Jahr werden wir das 4.x dort sein.
Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania