Dombo Farm
Auf der Farm von Heike und Uli gibt es etwas Einmaliges. Sie halten zwei Carakals als Haustiere. Eigentlich wurden diese gekauft um sie später auf der Farm auszuwildern, doch es hat sich bald herausgestellt, dass sie die für die Wildnis erforderliche Gesundheit nicht besitzen. Sie würden nicht lange überleben. Uli hat dann ein riesiges Gehege gebaut und seitdem kümmern sie sich um die beiden wie zwei Eltern um ihre Kinder.
Wir dürfen bei der Fütterung dabei sein. In einer Ecke platziert warten wir gespannt. Von weitem hören wir sie fauchen. Und da kommen sie auch schon um die Ecke geprescht, zwei Carakals stürmen auf uns zu. Gerade als wir denken, dass wir überrannt werden, gehen sie scharf in die Kurve. Im nächsten Augenblick schlappern sie zufrieden aus ihren Näpfen. Anschließend gibt es ein paar Runden im Gehege. Timmy, der männliche Part, hat sich schnell an mich gewöhnt, und so kann ich schon am zweiten Tag allein mit ihm einige Runden drehen. Am dritten Tag habe ich mich getraut, mich herunter zu beugen und ihm einen Kopf-zu-Kopf-Stüber zu geben, was einem Freundschaftsbeweis unter Karakals gleichkommt. Für mich eine große Überwindung, denn vorher habe ich mich beim Strecken und Gähnen davon überzeugen können wie lang und spitz die Zähne dieser Katzen sind. Mit Sophie habe ich dann am vorletzten Tag Freundschaft geschlossen. Sophie ist eine richtige „Katzendame“ und nicht leicht zu gewinnen. Aber meine tägliche Anwesenheit und Timmys Zutraulichkeit hat auch sie letztendlich überzeugt.
Am Nachmittag unternehmen wir eine Farmrundfahrt. Am zweiten Wasserloch – die Wasserlöcher werden von Uli regelmäßig gefüllt – schrecken wir einen Elefanten auf. Die Bewegungen des Elefanten sind hektisch, er wirkt nervös, seine Ohren sind breit aufgestellt. Er akzeptiert nicht mal unser Auto in gewisser Entfernung, also verlassen wir das Areal. Wir sind die Eindringlinge, er war nun mal zuerst da.
Als Trost bestaunen wir ein wenig später die erst vor kurzem geschlüpften Schleiereulen. In einem Unterschlupf drängen sich in einer Ecke acht kleine Schleiereulen. Sie wirken apathisch und haben die Augen halb zu. Die Mutter hat sich aus dem Staub gemacht, als wir gekommen sind; wir haben sie noch wegfliegen sehen. Es stinkt gewaltig nach Aas und Exkrementen. Schleiereulen sind Boden-brüter, also in den ersten Tagen/Wochen stark gefährdet, hoffentlich bietet der feste Unterschlupf sicheren Schutz. Wir machen die Tür wieder zu und erfahren dann später, als wir schon zu Hause sind, dass alle acht überlebt haben.
Jeden Abend lassen sich Heike und Uli etwas anderes zum Abendessen und als Abendprogramm einfallen. Heute wollen wir gemütlich am Lagerfeuer sitzen, Gin-Tonic trinken und den Gemsbock Gulasch im Schmortopf schmoren lassen. Aber der Leopard hat beschlossen uns auch heute einen Besuch abzustatten und so verlassen wir das etwas außerhalb liegende Lagerfeuer-Areal und sitzen zu viert wieder auf der Terrasse, wo wir einen erstklassigen Blick auf unser Abendprogramm haben.









Auf der Farm von Heike und Uli gibt es etwas Einmaliges. Sie halten zwei Carakals als Haustiere. Eigentlich wurden diese gekauft um sie später auf der Farm auszuwildern, doch es hat sich bald herausgestellt, dass sie die für die Wildnis erforderliche Gesundheit nicht besitzen. Sie würden nicht lange überleben. Uli hat dann ein riesiges Gehege gebaut und seitdem kümmern sie sich um die beiden wie zwei Eltern um ihre Kinder.
Wir dürfen bei der Fütterung dabei sein. In einer Ecke platziert warten wir gespannt. Von weitem hören wir sie fauchen. Und da kommen sie auch schon um die Ecke geprescht, zwei Carakals stürmen auf uns zu. Gerade als wir denken, dass wir überrannt werden, gehen sie scharf in die Kurve. Im nächsten Augenblick schlappern sie zufrieden aus ihren Näpfen. Anschließend gibt es ein paar Runden im Gehege. Timmy, der männliche Part, hat sich schnell an mich gewöhnt, und so kann ich schon am zweiten Tag allein mit ihm einige Runden drehen. Am dritten Tag habe ich mich getraut, mich herunter zu beugen und ihm einen Kopf-zu-Kopf-Stüber zu geben, was einem Freundschaftsbeweis unter Karakals gleichkommt. Für mich eine große Überwindung, denn vorher habe ich mich beim Strecken und Gähnen davon überzeugen können wie lang und spitz die Zähne dieser Katzen sind. Mit Sophie habe ich dann am vorletzten Tag Freundschaft geschlossen. Sophie ist eine richtige „Katzendame“ und nicht leicht zu gewinnen. Aber meine tägliche Anwesenheit und Timmys Zutraulichkeit hat auch sie letztendlich überzeugt.
Am Nachmittag unternehmen wir eine Farmrundfahrt. Am zweiten Wasserloch – die Wasserlöcher werden von Uli regelmäßig gefüllt – schrecken wir einen Elefanten auf. Die Bewegungen des Elefanten sind hektisch, er wirkt nervös, seine Ohren sind breit aufgestellt. Er akzeptiert nicht mal unser Auto in gewisser Entfernung, also verlassen wir das Areal. Wir sind die Eindringlinge, er war nun mal zuerst da.
Als Trost bestaunen wir ein wenig später die erst vor kurzem geschlüpften Schleiereulen. In einem Unterschlupf drängen sich in einer Ecke acht kleine Schleiereulen. Sie wirken apathisch und haben die Augen halb zu. Die Mutter hat sich aus dem Staub gemacht, als wir gekommen sind; wir haben sie noch wegfliegen sehen. Es stinkt gewaltig nach Aas und Exkrementen. Schleiereulen sind Boden-brüter, also in den ersten Tagen/Wochen stark gefährdet, hoffentlich bietet der feste Unterschlupf sicheren Schutz. Wir machen die Tür wieder zu und erfahren dann später, als wir schon zu Hause sind, dass alle acht überlebt haben.
Jeden Abend lassen sich Heike und Uli etwas anderes zum Abendessen und als Abendprogramm einfallen. Heute wollen wir gemütlich am Lagerfeuer sitzen, Gin-Tonic trinken und den Gemsbock Gulasch im Schmortopf schmoren lassen. Aber der Leopard hat beschlossen uns auch heute einen Besuch abzustatten und so verlassen wir das etwas außerhalb liegende Lagerfeuer-Areal und sitzen zu viert wieder auf der Terrasse, wo wir einen erstklassigen Blick auf unser Abendprogramm haben.
































































































































































































































