2 Wochen nur Krügerpark?

24 Antworten · 4'742 Aufrufe · gestartet 09. Sept. 2014 von Silvi aus H.
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Themenstarter52 Beiträge · seit 201109. Sept. 2014 · #1
Hallo, ich habe im April leider nur 2 Wochen Zeit. Zu wenig für eine Rundreise wie sie mir eigentlich vorschwebt.
Dann habe ich mich mit dem Krügerpark beschäftigt, wir waren mal 3 Tage dort. haben damals aber außerhalb in Hazyview gewohnt.
Jetzt habe ich mir ganz viele tolle Bilder auf einer Seite angesehen. Jedes Camp ist ja scheinbar anders und hat in der Umgebung viele Schleifen. Da kann man ja Tage verbringen...

Da ich jetzt alles über die Camps durchgelesen habe, kann ich mich kaum entscheiden. Daher kam mir die Idee, von Johannesburg nach Nelspruit zu fahren. Dort zu übernachten und einkaufen zu gehen und dann die ganzen restlichen 13 Nächte im Park zu verbringen. Oder kann man auch durchfahren, einkaufen und in Berg-en-Dal beginnen? Lufthansa landet ja früh.

Mein Freund ist skeptisch, er meint es wäre zu langweilig und wollte noch ein paar Tage in das Sabi Sands Gebiet. Aber dort hat man ja auch keine andere Umgebung und macht ja auch Game Drives. Als er dann die Preise gesehen hat war er schnell überzeugt.
Ab und zu mal selbst grillen macht uns Spaß und die Restaurants sollen ja jetzt auch besser sein.

Also, wir haben insgesamt 14 Nächte. Zwischen Johannesburg und der Panoramaroute interessiert uns nichts.
Welche Camps/Route würdet ihr empfehlen? Besonders Biyamiti soll ja so schön sein, da sind schon einige Tage ausgebucht. Also müssen wir uns wahrscheinlich beeilen.

Wäre das so gut?

Nelspruit
Biyamiti
Biyamiti
Lower Sabie
Satara
Satara
Olifants
Mopani
Shingwedzi
Punda Maria
Letaba
Talamati
Skukuza


Danke
Silvi
1'324 Beiträge · seit 201309. Sept. 2014 · #2
Klar geht das!

Unbedingt aber eine Zwischenübernachtung bevor du in den Park fährst. Alles andere ist Gehetze.
Mir sind es zu viele Camps in denen nur eine Nacht verbringst. 2 Nächte sind einfach viel erholsamer, da kann man auch einmal über mittags ins Camp zurück.. Vor allem Skukuza lohnt 2 Nächte. Wir hatten da immer die meisten Tiere, speziell Löwen.
Ansonsten kommt mir der Süden zu kurz.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
4'451 Beiträge · seit 200809. Sept. 2014 · #3
Hallo Silvi,

wir waren im leztem Jahr 14 Tage und bald sind wir wieder 13 Tage im Kruger NP. 🤩
Das ist für uns als Wiederholungstäter absolut wieder sehr spannend. 😁

Was uns am Kruger NP so fasziniert ist, das man Stunden lang selbst herumfahren kann und dann vorausgesetzt man schaut gut die Tiere aufspüren kann. Abends dann am Bungalow zu sitzen und zu grillen, das ist einfach Abenteuer pur für uns.
Wenn ihr euch das so auch vorstellen könnt, dann mache das .

Der Süden vom Park ist ja am Tierreichsten, wir waren auch in Olifants, wo natürlich in unsere Zeit unmengen Elefanten durch den Rivier liefen, das war unglaublich schön. Dann ist Satara ja sehr bekannt für seine Katzen, das kann ich auch so bestätigen.
Wir waren von Mopani enttäuscht aber das kann sein weil es im leztem Jahr ja irrsinnig viel geregnet hatte.

Wir teilen uns den Süden des Parks wieder auf, überal mindestens 2 Nächte und Satara sind wir wieder 4 Nächte.
Olifantsriver

hd1826aa.jpg


Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 09. Sept. 2014
2'460 Beiträge · seit 200609. Sept. 2014 · #4
Hallo Silvi,
ich halte mich kurz, da ich eigentlich genug anderes zu erledigen habe, aber da ich Krüger-süchtig bin 😉 schreibe ich dennoch was.
Wir haben schon zwei Mal je rund 14 Nächte im Krüger verbracht und fanden es nie zuviel. 😎

Bis auf Talamati und Olifants habe ich in allen von dir genannten Camps übernachtet. Meine ganz persönliche Meinung:
mir wären es zu viele 1-Nacht-Übernachtungen. Gerade von Punda Maria (für uns kommen nur die Zelte in Frage) lohnt sich die Fahrt noch weiter nach Norden in den PafuriTeil, was man aber nur machen kann, wenn man zwei Nächte in PM verbringt.

Vielleicht helfen dir ja auch meine RB von 2012 und 2014 bei der Entscheidung.

VG Chrissie
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
1'680 Beiträge · seit 200709. Sept. 2014 · #5
Hallo Silvi,

ihr könntet auch überlegen gleich bis Phalaborwa zu fliegen und ab Nelspruit wieder zurück , aber nicht in Nelspruit mit dem Kruger starten und enden, denn den Kruger von Süd nach Nord und wieder zurück bei 13 Nächten im Park würde ich persönlich nicht machen 😉 - eine andere Alternative wäre nicht nach Nelspruit zu fliegen/fahren, sondern Richtung Polokwane/Tzaneen und dort eine Zwischennacht einzulegen - oder, wenn ihr bis Nelspruit fliegt, dann eine Zwischenübernachtung in Phalaborwa einzulegen. Nur eine Nacht Punda lohnt sich m.E. gar nicht, da ihr dann keine Zeit hättet bspw noch höher in den Norden (Crooks Corner/Fieberbaumwald/Pafuri Picknick Platz) zu fahren.

daraus ergäben sich für mich 2 Tour-Möglichkeiten:
Alternative 1:
Ankunft JNB und Weiterfahrt Richtung Polokwane/Tzaneen 1 N
2 N Shimuwini
2 (3) N Punda Maria
2 N Mopani
2 N Satara o. Talamati
2 N Lower Sabie o. Biyamiti
2 N Berg en Dal o. Pretoriuskop
Rückfahrt JNB und Abflug
das wären 13 Nächte, eine Nacht könnte also nicht "verbaut" werden, ich würde sie in Punda anhängen 😉

Alternative 2:
Ankunft Nelspruit
1 N Hazyview
1 N Phalaborwa
3 N Punda Maria
2 N Mopani o. Shimuwini
2 N Satara o. Talamati
3 N Lower Sabie o. Biyamiti
2 N Berg en Dal oder Pretoriuskop
Rückfahrt MQP/JNB und Abflug

anstatt Lower Sabie könnte natürlich auch Biyamiti gemacht werden, beide hintereinander bzw in einer Tour macht m.E. wenig Sinn.

Natürlich könntet ihr auch im Süden anfangen und im Norden aufhören und von Punda/Phalaborwa wieder Richtung JNB, aber empfehlen würde ich euch auf jeden Fall nur eine "oneway-Tour" 😉
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
205 Beiträge · seit 201309. Sept. 2014 · #6
Hallo Silvi,

waren auch schon zweimal über 14 Tageund es ist gar kein Problem und für uns auch nie langweilig gewesen. Schau, dass Du das ein oder andere Bushcamp (uns hat Biyamiti sehr gut gefallen) unterbringst.

Als Alternative kannst Du Dir überlegen einen Trail im Park zu gehen (z.B Metsi-Metsi) oder z:B. eine billigere private Lodge im Park zu suchen. Wir hatte z.B. die Shindzela Walking Safari im Timbavati Gebiet für 3 Nächte und die hat uns sehr gut gefallen, v.a. weil dort der Schwerpunkt auf das zu Fuß Erkunden im Bush liegt und man trotzdem den "Luxus" des Bekochens hat.

Bei uns gehts morgen wieder für 6 Nächte in den Park 😁

Lieben Gruß

Michael
Namibia und Südafrika 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/284439-namibia-mit-ein-bisschen-krueger-reingemogelt.html https://www.tickerfactory.com
751 Beiträge · seit 201109. Sept. 2014 · #7
Hallo Silvi,

ich kann auch nur dich in deiner Idee bestätigen und dich zu der Kruger Tour ermutigen. Bin gestern erst von unserer Nord Ost Tour zurückgekommen an deren Ende 16 Tage Kruger (davon 3 in Sabi Sands) lagen.
Es ist wirklich wunderbar erholsam, nie langweilig und durch die verschiedenen Landschaften sehr abwechslungsreich.

Maries 1. Alternative wäre mein Favorit!

Uns hat insbesondere der Norden sehr sehr gut gefallen. Tolle Vegetation mit den Fevertrees und Baobabs. Ich würde fast sagen, dass wir im Norden mehr Tiere gesehen haben als im Süden.

- Punda Maria Tents sind klasse und der Ausflug in die Pafuri Gegend ein Muss!

- Bei Shimuwini ist die Lage toll. Direkt vor dem Bungalow ist der Letaba River mit vielen Hippos. Der Bungalow allerdings auf Jugendherbergsniveau (sehr alt, Bad noch Original aus den ? 60 ern?. Bettwäsche nicht sauber und auf der Terrasse liegt Rattendreck. Innen roch es stark nach Schädlingsbekämpfung. Trotzdem würden wir wiederkommen.

-Biyamiti ist vom Bungalow identisch wie Shimuwini. Der River ist zu unserer Zeit ausgetrocknet gewesen, also nicht soo spannend. Hier würde ich dir eher zu Lower Sabie (Tent) raten. Hatten tolle Tiersichtungen in dieser Gegend.

Viel Spaß beim Planen!
Speed
1'324 Beiträge · seit 201309. Sept. 2014 · #8
M@ries Vorschlag mit eine Teilstrecke zu fliegen finde ich sehr gut. Das ist viel entspannender wie die nicht so angenehme Fahrerei und spart wirklich viel Zeit.
Avis gibt es an jedem Flughafen entlang des Kruger NP.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
835 Beiträge · seit 200609. Sept. 2014 · #9
Hallo Silvi,

wir sind auch seit rund 2 Wochen aus SA zurück und haben auch dieses Mal wieder einige Tage im KNP verbracht. 2008 waren wir 14 Tage nur im KNP. Egal für welche Camps Du Dich entscheidest: Bleib mindestens 2 Nächte pro Camp, alles andere ist Gehetze.

Eine Teilstrecke zu fliegen ist eine sehr gute Idee, das werden wir in Zukunft auch machen. Dieses Jahr sind wir von JNB nach Hazyview gefahren. Machbar, aber lang und trotz Long Tom Pass langweilig.

Wahrscheinlich hat jeder von uns eine Lieblingscamps. Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal die Bushcamps ausprobiert. Nach unseren Erfahrunge würde ich lediglich Biyamiti wieder buchen. Shimuvini liegt zwar total toll, aber die Umgebung ist sehr buschig, und Talamati war bei uns einfach unglaublich tierarm. Das Camp selbst ist auch sehr schön. Es kann natürlich sein, dass das im April ganz anders aussieht.
Ich kann übrigens nicht bestätigen, dass die Bungalows von Shimuwini und Biyamiti gleich sind. Und bei uns war es trotz ausgetrocketem Flussbett gar nicht langweilig. 🙂

Von den Maincamps mag ich Lower Sabie und Satara im Süden bzw. in der Mitte und Shingwedzi und Punda Maria im Norden sehr gerne. Letaba mit seinen Flussschleifen ist auch sehr schön.
Mopani gefällt mir als Camp nicht so gut, obwohl wir da 2012 tolle Sichtungen hatten.

Wenn Du magst, kannst Du mal in unseren Reisebericht von damals und in den aktuellen (siehe Signatur) reinschauen, da findest Du einiges zu den Camps.

LG
Susanne
Wo sind all die Elefanten hin, SA 2012, Die Affen rasen durch das Camp, SA 2014, Something old, something new, something borrowed, SA/NAM 2016
956 Beiträge · seit 200909. Sept. 2014 · #10
Hallo!

Ich würde sofort zwei Wochen im Krüger verbringen, gar kein Problem. Und dabei jedenfalls Berg en Dal mit in die Camp-Liste aufnehmen, ich fand es toll dort. Also, nicht wegen des Camps, sondern wegen der Tiersichtungen und der schönen Landschaft 🙂 Und ich stimme den Vorschreibern zu, zwei Nächte Minimum pro Camp, gerade, wenn man Zeit hat 🙂

Liebe Grüße,

Tanja
Themenstarter52 Beiträge · seit 201109. Sept. 2014 · #11
Danke, ich werde noch mal überarbeiten. Zwei Tage in einem Camp erscheint sinnvoll, aber ich fand alle so schön und konnte mich nicht entscheiden.

Ab/bis JHB bekomme ich preiswertere Mietwagen, die Differenz zu dem plus Zusatzflug investiere ich lieber in Wein und Essen.

Ist es möglich bis Berg-en-Danl (scheinbar das nächste Camo ab JHB) durchzufahren und am nächsten Tag noch mal raus und in Maleane einkaufen gehen? Dort gibt es laut Google Maps einen Superspar und einen PickNPay. Kennt die jemand, sind die gut sortiert?
Ich hoffe, dort könnte man auch an einem Sonntag Wein einkaufen, oder?

Ailvi
138 Beiträge · seit 200809. Sept. 2014 · #12
Hallo,

Tambo Airport bis Berg-en-Dal ist gut machbar. Malelane ist von dort nur einen Katzensprung entfernt, Supermärkte sind gross und gut sortiert. Weinkauf am Sonntag kann schwierig sein, besser am Tag vorher. Öffnungszeiten am Samstag bis 14 Uhr. Weinkauf evtl bereits im Woolworth im Airport möglich.

Wenn ihr im Norden beginnt, gibt es gute Einkaufsmöglichkeit en in Phalaborwa - Superspar und Woolworth.

Gruss Ruth
138 Beiträge · seit 200809. Sept. 2014 · #13
Noch kurz zu Byamiti und Shimuwini. Beide Camps liegen wunderschön, aber doch recht ablegen. Rings herum dichtes Buschwerk, also nicht einfach mit Tierbeobachtungen, besonders in Eurer Reisezeit (unsere Erfahrung im letzten April).

Von den grossen Camps sind die Möglichkeiten, in alle Richtungen Pirschfahrten zu unternehmen, wesentlich besser. Den Süden könnt Ihr mit Lower Sabine (Zelt mit View) und Berg-en-Dal gut abdecken. Im Norden auf jeden Fall Shingwedzi wegen der tollen Flusspassagen.

Ich würde wie m@rie vorgeschlagen, im Norden beginnen, 1 Nacht Mopani, jeweils 2 Nächte Punda Maria und Shingwedzi, dann evtl. 1 Nacht Letaba, je 2 Nächte Satara, Lower Sabi und Ber-en-dal.

Viel Spass beim Planen.

Ruth
7'267 Beiträge · seit 200610. Sept. 2014 · #14
Hallo Silvi

Wir haben in den letzten Jahren zweimal je drei Wochen Krüger gemacht und können das nur empfehlen.
Macht das und geniesst es!

Einige kleine Hinweise:

1) Am Wochenende und während der Ferien in Südafrika kann es speziell im Süden recht voll werden.
Wir haben gelernt, dass wir am Wochenende nicht mehr gross herum fahren sondern im Camp bleiben oder ausserhalb des Parks einkaufen.

2) Das A und O ist das frühe Aufstehen. Wenn man früh unterwegs ist, hat man tolle Tiersichtungen bevor die Massen kommen. Die Tiere bleiben bei einem Auto noch an der Strasse, sobald dann einige Fahrzeuge da sind und diese um die besten Plätze "kämpfen" sind dann bald die Tiere weg.

3) Wir haben beim erstem Mal gedacht, dass wir jedes Camp zwei Nächte machen. Das hat nicht funktioniert. Es gibt zu viel spannendes an einem Ort. So sind wir dann bei vier Nächten gelandet. Machen aber weniger Camps. Das passt dann sehr gut.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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1'680 Beiträge · seit 200710. Sept. 2014 · #15
chrigu schrieb:
3) Wir haben beim erstem Mal gedacht, dass wir jedes Camp zwei Nächte machen. Das hat nicht funktioniert. Es gibt zu viel spannendes an einem Ort. So sind wir dann bei vier Nächten gelandet. Machen aber weniger Camps. Das passt dann sehr gut.
das mache ich mittlerweile auch so 🙂 lieber weniger Camps, aber die wenigen dafür intensiv(er). Klar, es gibt das Argument, dass ja auch die Fahrt von Camp zu Camp letztlich eine Game Drive ist, allerdings erlebt man dann nicht die jeweilige direkte Umgebung eines Camps, wenn es direkt am nächsten Tag weiter geht. - deshalb macht es m.E. auch keinen Sinn von Süd nach Nord und wieder zurück nach Süd zu machen, sondern lieber eine Oneway-Tour. Es macht auch m.E. keinen Sinn die jeweiligen Camp-Übernachtungen von (Nicht)Sichtungen abhängig zu machen, diese sind immer Glücksache - der eine hatte dort seine Pleiten, der andere wieder woanders - wesentlich wichtiger ist es m.E. sich Zeit zu nehmen 😉
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
835 Beiträge · seit 200610. Sept. 2014 · #16
Hallo chrigu und M@arie,

ich kann das absolut bestätigen. Wir waren ja jetzt wieder im Zwei-Nacht-Modus unterwegs und haben sehr oft gedacht: Wie schön wäre jetzt noch eine zusätzliche Nacht gewesen. Unsere nächste Reise plane ich daher wo es geht auf der Basis von 3 oder 4 Nächten. Das ist einfach ruhiger und man hat mehr Zeit, die Umgebung zu entdecken. Gerade für Satara hätte uns mindestens eine Nacht mehr gut gefallen und für Byiamiti hätten wir uns das auch gewünscht.

@Silvi: JNB nach Berg-en-Dal lässt sich fahren, auch wenn sich die Strecke mit dne vielen Mautstationen schon ziemlich zieht. Wir sind das 2012 in die andere Richtung gefahren. Ich würde es aber trotz der zeitlichen Machbarkeit nicht mehr tun. Den Urlaub nach dem Nachtflug mit einem solchen Streßtag anzufangen, nee, das muss nicht mehr sein. Und so hoch sind die Kosten für einen Inlandsflug nun wirklich nicht.

LG
Susanne
Wo sind all die Elefanten hin, SA 2012, Die Affen rasen durch das Camp, SA 2014, Something old, something new, something borrowed, SA/NAM 2016
1'324 Beiträge · seit 201310. Sept. 2014 · #17
Wenn Ihr von Süden einfahrt würde ich in Mlelane übernachten, da gibt es zahlreich schöne B&B. Beide Supermärkte sind ausgezeichnet sortiert. Der Spar hat das bessere und größere Fleischangebot, ist aber zum Parken nicht so schön.
Wenn Ihr zum Südrand fahrt, folgt nicht der N4. Über Bethal, Carolina, Barberton ist es viel schöner zu fahren. Sehr gute Straßen und kaum Verkehr. Ist im allgemeinen viel schneller zu fahren.

Früh aufstehen ist wichtig und schön, aber über 2 Wochen durchaus anstrengend. Darum ist es auch schön, wenn man mittags mal ins Camp kann und sich aufs Ohr hauen, da ist es meistens schön ruhig.

Überlegt Euch das noch einmal mit dem Fliegen, das ist meiner Ansicht nach wirklich sinnvoll. Große Preisunterschiede konnte ich bei den Autos nicht feststellen.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
205 Beiträge · seit 201310. Sept. 2014 · #18
Also wir fahren immer durch, der Flieger von Mch landet um 7.20 Uhr in JHB, um ca.8.30 Uhr ist man auf der Strasse und mit Pausen haben wir nach Malelane immer ca. 5 1/2 Stunden gebraucht und waren zwischen 14 und 15.30 Uhr dort. Dann noch einkaufen im Spar ca. 1 Stunde und nach BergenDal - ging alles immer ziemlich stressfrei....

Viele Grüße

Michael
Namibia und Südafrika 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/284439-namibia-mit-ein-bisschen-krueger-reingemogelt.html https://www.tickerfactory.com
138 Beiträge · seit 200810. Sept. 2014 · #19
In der Ausgangsfrage giing es darum, ob es in 2 Wochen KNP zu langweilig wird. Wenn man den Krueger kennt und liebt - natürlich nicht. Auch wir bleiben inzwischen mehrere Naechte in einem Camp.
Wenn man jedoch max. 13 Nächte zur Verfügung hat und den Park kennen lernen möchte, sollte man m. E. max. 2 Tage im selben Camp bleiben und tatsächlich den gesamten Park durchfahren - egal aus welcher Richtung. Nur so gewinnt man einen Eindruck über die verschiedenen Landschaftsformen und die Besonderheitenn in den einzelnen Camps.

Und ob 14 Tage "Tiere gucken" das richtige ist, sollte sich VORHER jeder für sich selbst beantworten.... Ansonsten könnte man auch eine interessante 14-Tage-Tour von Durban aus mit Tieren, Strand und schönen Landschaften machen (ohne den Krueger). Kombiniert mit Unterbringung in Camps und B+B.

Gruß Ruth
zuletzt bearbeitet 10. Sept. 2014
Themenstarter52 Beiträge · seit 201124. Sept. 2014 · #20
Danke an alle. Nach ausführlichen Diskussionen ( und weil wir bei einigen Camps im Süden jetzt schon nicht mehr die Unterkunft bekommen haben die wir wollten) haben wir nun den Plan ein wenig umgestellt.

Wir nehmen unser Auto in Johannesburg an (bei Nacional, ist wesentlich preiswerter als in Phalarbowa) und fahren zuerst nach Tzaneen für eine Nacht. Dann gehen wir einkaufen und danach besuchen wir den Mapungubwe an der Grenze. Da wollte ich immer schon mal hin, seitdem ich Bilder davon gesehen hatte.
Nach 3 Nächten dort fahren wir in der 5. Nacht nach Punda Maria. Und dann machen wir nur den Norden.

Unsere Route sieht jetzt so aus:

1. Tzaneen (Kings Walden?)
2. Maoungubwe Leokwe
3. Leokwe
3. Tented Camp
4. Punda MAria
5. Punda Maria
6. Shingwedzi
7. Shingwedzi
8. Bateleur
9, Bateleur
10. Mopani
11. Shingwedzi
12. Shingwedzi
13. Irgendwo am Blyde River Canyon/oder nahe Hazyview zum relaxen
14. Irgendwo am Blyde River Canyon/oder nahe Hazyview zum relaxen

Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für Letzteres?
Sieht doch jetzt viel runder aus, oder? 9 Tage im Kruger sollten reichen...

Kann man in Mapungubwe auch eine Wild Card vor Ort kaufen?
Die gilt doch ein ganzes Jahr, oder? Dann könnten wir damit ja noch einmal im März 2016 in den Süden von Südafrika fahren... 🤩

Silvi