powersineThemenstarter106 Beiträge · seit 200927. Aug. 2014 · #1Hallo hallo
Ich bin auch gerade an der Planung einer Rundreise im Oktober/ November.
Eine kurze Frage:
Die meisten machen die Tour im Uhrzeigersinn also von WDH erstmal in Richtung Süden. Hat das einen bestimmten Vorteil ? Ich hatte überlegt zunächst in den Norden zu fahren und zum Schluss kalahari.....dachte im etosha ist es evtl wetter/ Malaria technisch besser ?!
Danke für eure Infos
Glg
reisetiger281 Beiträge · seit 201427. Aug. 2014 · #2Moin,
1. ist davon ab zu raten Norden und Süden gleichzeitig zu machen. Das Land ist dafür zu groß. Lieber ein paar Übernachtungen an einem Fleck. Aber ist schon zehntausendmal 😄 gesagt worden. Leider machen auch renommierte Unternehmen wie DIAMIR so einen Mist und verkaufen das noch als Fotoreise.
2. Es kommt immer auf die Präferenzen an. Vom Etoscha bist du in einem Tag in Windhuk. Dass heißt, mit der letzten Tiersichtung im Flieger. Der Süden ist weiter. Das höchste der Gefühle sind die noch lebhaften Erinnerungen von Sossusvlei, sonst bleibt nur die warme Erinnerung an eine Teerpad, die man hochgejachtert ist.
3. Sossusvlei am Schluß, da dann die Kamera kaputt ist, oder zumindest eine Reparatur und Service benötigt. Habe ich diesmal bewusst nicht so gemacht. Der Grund ist ganz einfach der, weil ich will es selber ausprobieren, gegen den Uhrzeigersinn zu fahren. 😛 Und nach meinem letzten Sossusvlei-Erlebnis kommen nur noch originale Nikon Objektive mit. Sigma darf zu Hause einstauben 😛 sind nämlich nicht Sanddicht und Hausstaub der durch die Schranktüren kriecht knirscht nicht.
4. Das haben wir schon in der Schule gelernt, Einleitung/ Hinführung zum Thema, Hauptteil und einen schnellen Schluß machen eine gute Geschichte aus.
Wer will denn am Ende der Reise vom KTP noch zwei Tage bis Windhuk Strecke machen?
😮 Ich glaube ich muss meine Route komplett umplanen, wenn ich das so bedenke
😄
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carpe diem
Bernd1'182 Beiträge · seit 200627. Aug. 2014 · #3Moin reisetiger,
was willst Du denn damit sagen?
Es mag an mir liegen, aber ich habe es leider auch nach dreimaligem Lesen nicht begriffen.
Gruß,
Bernd
Hanne6'152 Beiträge · seit 200627. Aug. 2014 · #4hallo powersine,
die meisten möchten Etosha als letzter Höhepunkt vor der Heimreise. Eigentlich ist es egal wie rum Du fährst. Ein Grund könnte auch sein, wie der Sonnenstand zu Deiner Reisezeit ist, damit Du am Morgen nicht in das grelle Sonnenlicht schauen musst. Wenn Du einen der Pässe fahren möchtest z.B. Spreeghoogte oder Gamsberg, ist die Richtung kommend von Windhuk viel spektakulärer.
Ich würde mir keine zu grosse Gedanken machen , wie rum Du fährst, plane mal Deine Tour und stelle sie uns vor, dann kann man sicher noch hilfreiche Tipps geben.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Hanne6'152 Beiträge · seit 200627. Aug. 2014 · #5Bernd schrieb:Moin reisetiger,
was willst Du denn damit sagen?
Es mag an mir liegen, aber ich habe es leider auch nach dreimaligem Lesen nicht begriffen.
Gruß,
Bernd
Bernd es geht mir genauso, aber ich denke, Reisetiger hat sich mehr in dem Thread mit seiner eigenen Reiseplanung beschäftigt und wollte seine Gedanken uns mitteilen, da er um 1.30 Uhr geschrieben hat war er vielleicht ab und zu schon mal eingeschlafen.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200827. Aug. 2014 · #6Hallo Powersine,
Komme gerade aus Namibia zurück und würde auch die Reise wieder mit Etosha und Okonjima beenden. 😎
Die Tiere sind einfach für mich ein Highlight. Ich kenne aber auch Leute die lieber die Reise in der Wüste beenden. Kommt echt darauf an was dich am meisten interessiert.
Viel Spass beim Planen
Annick
Bernd1'182 Beiträge · seit 200627. Aug. 2014 · #7Hallo Hanne,
da liegst Du vermutlich richtig - oder der Tag geht und Johnnie Walker kommt!
Gruß,
Bernd
DoNo312 Beiträge · seit 201327. Aug. 2014 · #8Hallo Powersine,
wir haben ähnliche Überlegungen gehabt wie Du und sind gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Etosha zuerst (und als nördlichster Punkt unserer Reise) wegen der aufkommenden Regenzeit. Damit Etosha noch trocken, viele Tiere, keine Malaria(mücken). Dann über Swakop, Sossusvlei bis Namibwüste zum Wandern (auch ein Highlight) als südlichsten Punkt und mit Zwischenstopp bei Kalkrand wieder zurück. In 3 Wochen entspannt machbar und alles hat gepasst.
Wenn Du diesen Oktober/November meinst, dann kann es sein, dass Dir die Buchungslage (bei Lodges) den Weg vorgibt. Wir mussten Etosha (Dolomite Camp) und TokTokkie Trail soie Sossus Dune Lodge unterbringen und Etosha liegt nun mal "am anderen Ende" der Reise. Wir hätten also je nach Verfügbarkeit auch nochmals umgedreht.
@Reisetieger...mein Foto lebt noch, trotz Objektivwechsel auch während der Wüstenwanderung.
Schönen Tag noch
DoNo
jaw2'048 Beiträge · seit 200727. Aug. 2014 · #9Hallo Powersine,
rechts oder linksherum ist völlig egal.
wichtig sind mir 2 Dinge:
1. keine all zu langen und schwierigen Strecken am Anfang, also erst man an Afrika und das Auto und alles gewöhnen.
2. Liebe ich den Sternenhimmel. Deswegen achte ich möglichst darauf, dass ich in der Kalahari, auf Blutkuppe oder ähnlichen einsamen Plätzen möglichst bei Neumond bin. Ohne Mondlicht und ohne den Lichtmüll der Zivilisation ist der Sternenhimmel grandios. Mit Mond siehst du nur einen Teil davon, aber auch der ist schon heftig gegen unseren Lichstsmokhimmel hier.
Wenn dir die Tiere wichtiger sind, dann bedenke, dass die bei Vollmond auch schon vor Gateöffnung an die Tränke ziehen. Nach dunklen Nächten hast du morgens mehr Wild am Wasserloch als nach mondhellen Nächten. Für die beleuchteten Wasserlöcher in der Etosha gilt es umgekehrt: Bei Mondschein ist dort Nachts mehr Programm als bei Neumond.
Alles andere an der Reihenfolge etc. ist reine Geschmacksache. Etwas kanns du noch mit den Temperaturen pokern. Grundsätzlich ist im August tiefster Winter und im Süden kälter als im Norden. Je mehr du Richtung September kommst, umso größer ist die Chance dass im Süden die Nächte frostfrei bleiben. Aber das Wetter ist launisch und Zebras im Schnee haben sicher auch ihren Reiz - ich habe die leider so noch nie gesehen.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
La Leona2'779 Beiträge · seit 200727. Aug. 2014 · #10Hallo Powersine
Abgesehen von den klimatischen Verhältnissen die innerhalb von 3 Wo erheblich ändern können und daher in der Planung ernst genommen werden sollten habe ich noch folgende Anregungen:
Auf Reisen mit festen Unterkünften ist es schön wenn am Ende ein highlight kommt. Nicht wenig Reisende gestalten sich ihre komplette Route sogar nach den Unterkünften.
Meine Beobachtungen und eigenen Erfahrungen haben mir gezeigt dass man zu Beginn an jedem Springbok Freude hat und je nachdem die Leere der Wüste, die Stille nötiger hat um richtig einsteigen zu können. Danach allmählich aufbauen, mit mehr von Allem, Tiere, andere Reisende, Abwechslung.
Lustigerweise kann man u.U. mehrr Trubel im Süden haben als im Norden, kommt immer drauf an wo man hinfährt. Darum machs wie Annick sagt, stell deine Ziele und genaue Reisezeit vor und dann wirst Du bestimmt noch konkrete Tipps bekommen.
LG leona
powersineThemenstarter106 Beiträge · seit 200928. Aug. 2014 · #11
powersineThemenstarter106 Beiträge · seit 200928. Aug. 2014 · #12Vielen dank schonmal an alle für eure guten Infos. Ich bin schon relativ weit in der Planung der Route hier mal die Kurzfassung :
1 Nacht wdh. Immanuel wilderness
2 Nächte frans Indongo o.ä. Waterberg
2 Nächte mushara lodge1
1 Nacht Halali
2 Nächte vreugde guestfarm
2 Nächte ugab terraces lodge
1 Übernachtung nähe Brandherd oder direkt swakop
3 Nächte organic Square swakop
1 Nacht solitaire guestfarm
2 Nächte sossus desert camp
2 Nächte kooimasis
1 Übernachtung auf dem Weg nach bagatelle
2 Nächte bagatelle
1 Nacht windhoek Olive grove
....wie gesagt eine grobe Planung und natürlich auch abhängig was ich noch an Unterkünften verfügbar habe.
Noch zu erwähnen wäre das wir ein 4 jähriges kind dabei haben und nicht mehr als max 250-300 km fahren wollen deshalb ein paar mehr Zwischenstopps.
Freu mich auf eure veränderungstips .
Ich finde beides toll Tiere und wüste. War auch schon 5 mal in südafrika also keine unerfahrener Afrika reisende:-)
Liebste Grüße
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200628. Aug. 2014 · #13powersine schrieb:Die meisten machen die Tour im Uhrzeigersinn also von WDH erstmal in Richtung Süden. Hat das einen bestimmten Vorteil ? Ich hatte überlegt zunächst in den Norden zu fahren und zum Schluss kalahari.....dachte im etosha ist es evtl wetter/ Malaria technisch besser ?!
... für die meisten ist Etosha der nördlichste Bereich der Reiseroute und der mit dem höchsten Malariarisiko (wobei das in Namibia nicht wirklich so sehr hoch ist). Aber angenommen, man fängt sich das tatsächlich dort ein ...
Fährt man zuerst nach Etosha, bekäme man die Folgen einer Malaria höchstwahrscheinlich bereits während der Reise zu spüren. Der Urlaub verliert je nach Verlauf derKrankheit mehr oder weniger an Qualität.
Fährt man am Ende der Route dort hin, treten die Folgen erst nach dem Urlaub auf. Der Urlaub selbst ist dann problemloser, aber man muss zuhause in Europa dann selbst dran denken, die Ärzte auf das mögliche Thema "Malaria" zu bringen, wenn etwas nicht stimmt. Von alleine kommt da kaum ein Arzt drauf.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
powersineThemenstarter106 Beiträge · seit 200928. Aug. 2014 · #14Stimmt so habe ich das noch gar nicht gesehen. Ich dachte nur daran das das Risiko evtl im Oktober noch niedriger ist weil weniger regen...aber das ist ja eh nicht vorhersehbar. Danke für den tip 🙂
Lg
Hanne6'152 Beiträge · seit 200628. Aug. 2014 · #15hallo powersine,
die Tour ist so rund - bezüglich der Unterkünfte Mushara Lodge ist super - die Bungalow wirklich ein traum und Du bist ratz fatz in der Etosha, Halali ist auch o.k. dann über würde ich persönlich mit einem Kind unbedingt in Okaukuejo bleiben, das Wasserloch ist für das Kind einmalig .Nach Swakopmund kann ich Dir die Barchan Dune empfehlen, riesige Zimmer - auch ein drittes Bett vorhanden, das Kind kann dort alleine rumlaufen, die Gastgeber sind sehr herzlich, da lohnt es sich 2 Tage zu bleiben. Von Koiimasis kannst Du nach Bagatelle über Helmeringhausen durchfahren, da brauchst kein Zwischenstop.
Beste Grüsse
Hanne
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Bernd1'182 Beiträge · seit 200628. Aug. 2014 · #16Hallo powersine,
wie Hanne geschrieben hat, ist Barchan in der Tat sehr schön mit besonders netten Gastgebern ... und mit zwei halbzahmen, ganz süßen Erdmännchen!!!
Gruß,
Bernd
powersineThemenstarter106 Beiträge · seit 200929. Aug. 2014 · #17Hey hanne vielen dank Super das Schau ich mir nochmal an....mit der Richtung können wir ja noch schauen....aber von kooimasis ist das in einem Tag machbar ? Das wäre ja perfekt !
Glg, und vielen dank schonmal
powersineThemenstarter106 Beiträge · seit 200929. Aug. 2014 · #18...oder denkst du es ist eine Option von mushara direkt nach okaukuejo zu fahren oder wird das zu stressig wenn man öfter stoppt !?
La Leona2'779 Beiträge · seit 200729. Aug. 2014 · #19Hallo powersine
Mit Kindern sind Doppelübernachtungen für alle Beteiligten sinnvoll. Darum würde ich Mushara - Okaukuejo in einem Tag machen, dafür 2x in Okaukuejo übernachten und Halali als Mittagsstop einplanen. Die Ugab Terrace Lodge finde ich nicht ein Ort um 2 Nächte zu bleibe mit 6-jährigem Kind, es hat dort oben wenig Auslauf, in allen Himmelsrichtungen Abgrund und Felsen. Es gibt in der Nähe der Vingerklip auch Gästefarmen, informiere dich, ev. sind diese eine bessere Lösung. Oder sonst direkt in die Vingerklip Lodge, zwar gross, aber in ihrer Art korrekt und mit Kind wahrscheinlich besser als Ugab Terrace. Ich war selbst jedoch nur auf deren camp site.VG leona
Hanne6'152 Beiträge · seit 200629. Aug. 2014 · #20powersine schrieb:Hey hanne vielen dank Super das Schau ich mir nochmal an....mit der Richtung können wir ja noch schauen....aber von kooimasis ist das in einem Tag machbar ? Das wäre ja perfekt !
Glg, und vielen dank schonmal
es gibt zwei Alternativen - welche die kürzere ist müsste man mal googeln:
a) über Betta - D 826 und 824 bis Maltahöhe - dann Mariental zur Bagatelle
b) die D 707 bis Helmeringhausen dann C 13 über Maltahöhe -Mariental -Bagatelle
rechne Dir mal die km aus, bei Variante b fährst Du halt die ganze D 707 ist sehr schön und die Strecke über Helmeringhausen ist eine breite Gravelpad.
Beste Grüsse
Hanne
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